Weiss IT Solutions GmbH

Birkerfeld 42, 83627 Warngau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 167101
Vorher
Weiß - EDV- Service GmbHWeiß - EDV - Service GmbH
Eingetragen
28.4.1999
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Dienstleistungen im Bereich EDV und Handel mit Hard- und Software.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Martens
seit 16.9.2025
Geschäftsführer
Jürgen Koch
seit 19.10.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (7)

Ungelöste Beteiligungen (32)

NameAnteil
VALLEY IT GROUP GmbHEigenbeteiligung
23.43%
0.12%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hans-Peter Weiß
83075 Bad Feilnbach-Au, Blumenstraße 1
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Weiss IT Solutions GmbH

Warngau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2020 bis zum 30.09.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

1. Grundlagen

1.1. Geschäftsmodell

Weiss IT Solutions profitiert als Spezialist für Outsourcing-Leistungen speziell im Segment der End User- sowie Industrial IT-Services vom Marktwachstum sowohl im direkten Endkundengeschäft als auch durch Leistungserbringung im Auftrag etablierter Provider und Systemhäuser. Hierbei ist das Unternehmen im Marktvergleich schlank aufgestellt und schafft es somit dem Preiswettbewerb auf dem Markt entgegenzutreten.

Mit einem Umsatz von 24,8 Mio. € gehört unsere Gesellschaft im Marktsegment der End User Services zu den mittelgroßen Anbietern und weist somit eine exzellente Größe auf, um für Provider und Endkunden ein verlässlicher und preisattraktiver Lieferant mit gleichzeitig guter Kapitalkraft für die Übernahme von Werkvertragsverantwortung zu sein.

1.2 Zweigniederlassungen

Die Weiss IT Solutions GmbH unterhält in Deutschland Niederlassungen in Langenfeld (bei Köln) und Berlin sowie in Österreich eine Niederlassung in Steyr. Alle Niederlassungen haben den gleichen Geschäftsgegenstand wie die Zentrale in Warngau.

Die Weiss IT Solutions GmbH Niederlassung Steyr beschäftigte im Jahresdurchschnitt 18 feste Mitarbeiter. Zum Niederlassungsvertreter bestellt ist Alexander Friedl.

Veröffentlicht wird in Deutschland und Österreich der konsolidierte Jahresabschluss.

NL Steyr
Registergericht Landgericht Steyr
Registernummer FN 269891
Mitarbeiter 30.09.2020 15
Unkonsolidierter Umsatz 1.928 T€
(Vj.: 1.084 T€; im 9-monatigen Rumpfgeschäftsjahr nach Geschäftsjahresumstellung)
Bilanzsumme 712 T€
(Vj.: 1.147 T€)

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. Die deutsche Wirtschaft konnte sich trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe nach dem Einbruch im Vorjahr wieder erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2021 um 2,7 % höher als im Jahr 2020. Im Vergleich zum vorangegangen Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt worden war, hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht. (Quelle: Destatis)

Mit einem Anstieg des Marktvolumens von 3,7% zum Vorjahr erholt sich laut Branchenverband BITKOM das Segment der IT-Services im deutschen IT-Markt in 2021 im Vergleich zum Covid-19 bedingten Einbruchs des Wachstumsniveaus des Vorjahres (-2,4%). Dies entspricht einer Marktvolumenerhöhung um 1,5 Mrd. € auf nunmehr 41,4Mrd. €.

Geschäftsverlauf

Nach Ausbruch der den gesamten deutschen IT-Services Markt betreffenden Corona-Krise im vorherigen Geschäftsjahr 2020 und daraus resultierenden Unterbrechungen sowie Verschiebungen von IT-Projekten, entwickelte sich die Weiss IT Solutions im Geschäftsverlauf des Jahres 2021 sehr positiv.

So lag der Umsatz im Geschäftsjahr 2021 von 24,8 Mio. € rund 50% über dem des neunmonatigen Rumpfgeschäftsjahres 2020 von 16,6 Mio. €. Ebenso hat die Betriebsergebnisqualität in 2021 mit 14,1% vom Umsatz zum einen das Vorjahresniveau (10,0%) sowie zum anderen das Niveau im Geschäftsjahr vor Ausbruch der Corona-Krise (2019: 11,1%) deutlich übertroffen.

Die Geschäftsführung sieht die Entwicklung der Gesellschaft insgesamt positiv. Insbesondere der starke Anstieg des Projektgeschäfts und das kontinuierliche Gewinnen weiterer neuer Kunden bestätigt, dass die starke Marktnachfrage nach IT Services weiterhin intakt ist.

Ertragslage

Das Rohergebnis hat sich vergleichbar der Umsatz- und Ergebnisentwicklung gegenüber Vorjahr um 51,2% (es wird mit dem Rumpfgeschäftsjahr von nur 9 Monaten verglichen) auf 21.054 T€ verbessert.

Auch die Erhöhung des Personalaufwands um 43,8% auf 14.286 T€ folgt der Umsatzentwicklung und wurde bei vollständiger Vermeidung betriebsbedingter Kündigungen durch Neueinstellungen realisiert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 829 T€ auf 3.036 T€ (bezogen auf das Rumpfgeschäftsjahr 2020).

Insgesamt konnte ein EBIT (vor sonstigen Steuern) in Höhe von 3.518 T€ (Vorjahr auf 12 Monate linear hochgerechnet: 2.216 T€) erzielt werden. Damit liegt das EBIT nach dem Covid bedingten Einbruch 509 T€ über dem EBIT des Jahres 2019.

Finanzlage

Die flüssigen Mittel der Gesellschaft erhöhten sich um 416 T€ auf 1.232 T€.

Die Gesellschaft konnte jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

Im Hinblick auf einen soliden Cashflow ist keine nachteilige Entwicklung der Finanzierungsmöglichkeiten eingetreten und auch nicht zu erwarten.

Im Rahmen des Factorings werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verkauft. Factoring hat positive Auswirkungen auf die Bilanzstruktur und die Liquidität der Weiss IT Solutions GmbH.

Die Gesellschaft hat mit der Muttergesellschaft LMP IT Holding GmbH einen Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, der zum 01.10.2020 in Kraft getreten ist.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Weiss IT Solutions GmbH betrug zum Stichtag, 30.09.2021, 5.857 T€. Dies entspricht einer Erhöhung um 1.311 T€ (28,8 %).

Diese resultiert auf der Aktiv-Seite hauptsächlich aus der Erhöhung der flüssigen Mittel (+416 T€), sowie der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (+819 T€).

Auf der Passiv-Seite reduzierten sich die Rückstellungen zwar um -626 T€, jedoch erhöhten sich die Verbindlichkeiten um 1.912 T€ (unter anderem gegenüber Gesellschaftern 1.093 T€, und gegenüber Kreditinstituten 585 T€).

Zum Bilanzstichtag 30.09.2021 beträgt das Eigenkapital 1.015 TEUR (Vorjahr identisch). Die Eigenkapitalquote hat sich auf 17,33% reduziert (Vorjahr 22,33%).

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung verwendet die Gesellschaft wie in den Vorjahren Umsatzerlöse und EBIT.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Die Geschäftsprognose für 2022 ist günstig. Trotz Andauern der Corona-Lage ist die Auftragslage gut. Die Ukraine-Krise mag zu erhöhten Energie- und Kfz-Kosten führen; ob und inwiefern etwaige Lieferkettenunterbrechungen eine Auswirkung auf den Geschäftsverlauf 2022 haben werden, lässt sich derzeit nicht mit Sicherheit absehen.

Der Umsatz in den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres (Oktober 2021 bis Februar 2022) liegt mit 9% zu den ersten fünf Monaten des Vorjahres höher und somit im Korridor der Geschäftsplanung und zeigt, dass der Wachstumspfad, im Einklang mit den weiterhin positiven Wachstumsaussichten für den deutschen IT Services Markt, fortgesetzt wird.

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2022 Umsatzerlöse in Höhe von etwa 27.000 T€ und ein EBIT (vor sonstigen Steuern) von größer 3.700 T€.

Risikobericht

Um Risiken zu erkennen und zu vermeiden, findet ein wöchentliches Reporting an die Geschäftsführung statt. Des Weiteren steht die Geschäftsführung in enger Abstimmung mit dem Beirat, welchem monatlich reportet wird.

Trotz guter Zahlungsmoral unserer bonitätsstarken Kunden wird auch ein aktives wöchentliches Debitorenmanagement betrieben, um Ausfallrisiken zu vermeiden.

Als Risiko werden generell die auslaufenden Verträge bei Bestandskunden gesehen. Jedoch werden durch die zunehmende Kundendiversifikation die Risiken in ihrer Auswirkung als zunehmend gering eingestuft.

Die Gesellschaft hat derzeit keine offenen Rechtsstreitigkeiten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden im Rahmen des Factorings verkauft.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über Kreditlinien verschiedener Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Chancenbericht

Das Unternehmen wird voraussichtlich von der steigenden Komplexität im Markt für IT Services profitieren. Die sogenannte 4. industrielle Revolution (Industry 4.0) wird der nächste Treiber für die Umsatzentwicklung von Unternehmen im Bereich der Industrie IT werden. Hierbei erschließt sich der Markt sukzessive und wird in den kommenden Jahren bis 2025 die Bruttowertschöpfung des ICT Marktes auf 107,7 Mrd. € erhöhen (BITKOM).

Im Vergleich zum Wettbewerb ist die Gesellschaft sehr flexibel und schlank aufgestellt und verfügt über ein stabiles gewachsenes Knowhow - insbesondere im Bereich Industrial IT. Der Ertrag steigt aktuell weiter nachhaltig an. Weiterhin geht die Geschäftsführung von einem anhaltenden Umsatzwachstum für die nächsten Jahre aus.

4. Sonstige Angaben

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres.

 

Warngau, den 28. April 2022

Alexander Friedl, Geschäftsführer

Bilanz zum 30. September 2021

Aktiva

30.09.2021 30.09.2020
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 465.710,38 228
II. Sachanlagen 39.188,29 52
504.898,67 280
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 69.963,20 225
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 162.529,83 146
232.493,03 371
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.132.987,77 2.344
2. Forderungen gegen Gesellschafter 496.051,34 554
3. Sonstige Vermögensgegenstände 216.481,78 129
3.845.520,89 3.027
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.232.427,60 816
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 41.436,10 52
5.856.776,29 4.546

Passiva

30.09.2021 30.09.2020
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Bilanzgewinn 989.977,81 990
1.014.977,81 1.015
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 53.184,00 837
2. Sonstige Rückstellungen 1.091.891,75 934
1.145.075,75 1.771
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 897.070,27 312
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 709.741,53 574
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 1.673.596,29 581
4. sonstige Verbindlichkeiten 378.129,09 280
davon aus Steuern: EUR 291.223,68 (Vj: TEUR 194)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 46.077,45 (Vj: TEUR 33)
3.658.537,18 1.747
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 38.185,55 13
5.856.776,29 4.546

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021

2020/2021 2020
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 24.767.760,89 16.611
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -154.585,99 139
3. sonstige betriebliche Erträge 216.179,80 149
4. Gesamtleistung 24.829.354,70 16.899
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -268.582,71 -188
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.507.092,74 -2.792
-3.775.675,45 -2.980
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -11.818.984,12 -8.230
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -2.467.429,45 -1.708
-14.286.413,57 -9.938
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagever- mögens und Sachanlagen -213.326,40 -114
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.035.717,95 -2.206
9. Betriebsergebnis 3.518.221,33 1.661
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.588,74 12
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -117.334,14 -96
12. Finanzergebnis -95.745,40 -84
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.422.475,93 1.577
14. Steuern vom Einkommen und Ertrag -142.379,29 -404
15. Ergebnis nach Steuern 3.280.096,64 1.173
16. sonstige Steuern -20.682,00 -14
17. aufgrund eines Gewinnabführungsverträges abgeführte Gewinne -3.259.414,64 0
18. Jahresüberschuss 0,00 1.159
19. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 989.977,81 709
20. Ausschüttung 0,00 -878
21. Bilanzgewinn 989.977,81 990

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die Weiss IT Solutions GmbH hat ihren Sitz in Warngau und ist im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 167101 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittleren Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gesellschaft macht von den Erleichterungen des § 288 HGB Gebrauch.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres vom 01. Januar 2020 bis zum 30. September 2020 sind die Beträge des vorhergehenden Geschäftsjahres nur eingeschränkt vergleichbar.

II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen sowie bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen beträgt die voraussichtliche Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen erfolgt die Abschreibung linear. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag niedrigere Wert angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden bis zu einer Höhe von 800 € analog § 6 Abs. 2 EStG im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Sonstige Vermögensgegenstände, flüssige Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert ausgewiesen.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen sind vorsichtig bemessen. Sie tragen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in vernünftiger kaufmännischer Weise Rechnung und sind mit ihren voraussichtlichen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit unter einem Jahr erfolgt keine Abzinsung.

Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

III. ANGABEN ZUR BILANZ

Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind vor Ablauf eines Jahres fällig.

Im Bankguthaben sind drei Sperrkonten bei einer Factoring Bank mit einem Guthaben von insgesamt 1.184 T€ (Vorjahr: 772 T€) zum Bilanzstichtag enthalten. Die Bank behält einen Sperrbetrag in Höhe von 10 % des Bestandes der von der Bank finanzierten Forderungen als Sicherungsleistung bis zum Eingang der Debitorenzahlung ein.

Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für Personal.

Zum 30. September 2021 bestanden keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

In den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 353 T€ (Vorjahr 479 T€) enthalten.

Für die Weiss IT Solutions GmbH bestehen ausschließlich Haftungsverhältnisse zugunsten von Gesellschaftern. Die Weiss IT Solutions GmbH hat für die Gesellschafterin Bürgschaften in Höhe von 5.500 T€ (Vorjahr 5.500 T€) für Darlehensverbindlichkeiten übernommen. Die Darlehensverbindlichkeiten wurden inzwischen vollständig zurückgezahlt, so dass eine Inanspruchnahme zu erwarten ist.

IV. SONSTIGE ANGABEN

Zum 30. September 2021 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von Bedeutung im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB in Höhe von 2.601 T€ aus Miet- und Leasingverhältnissen (Vorjahr 2.200 T€).

Die Festgeldanlage über 43 T€ ist an den Vermieter der Gewerbeimmobilie Warngau verpfändet.

Zur Erhöhung der finanziellen Liquidität werden im Rahmen eines echten Factorings Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verkauft (Volumen zum Bilanzstichtag: 3.860 T€; im Vergleich zum Vorjahr 4.996 T€). Factoring hat positive Auswirkungen auf die Bilanzstruktur und die Liquidität der Gesellschaft.

Im Geschäftsjahr 2021 war Alexander Friedl (Wirtschaftsingenieur) Geschäftsführer.

Von dem Wahlrecht gem. § 286 Abs. 4 HGB, die in § 285 Nr. 9 a) und b) HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge der dort bezeichneten Personen nicht anzugeben, wurde Gebrauch gemacht.

Im Jahresdurchschnitt 2021 wurden insgesamt 283 Mitarbeiter (Angestellte) beschäftigt (Vorjahr: 287 Mitarbeiter, Angestellte).

Aufgrund des mit der LMP IT Holding GmbH, Warngau, bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird der Gewinn in Höhe von 3.259.414,64 € (Vorjahr: kein Ergebnisabführungsvertrag) an die LMP IT Holding GmbH abgeführt.

Die seven oceans GmbH mit Sitz in Grünwald agiert als Konzern-Mutterunternehmen und stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Die Angaben des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars unterbleibt nach § 288 Abs. 2 HGB.

V. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.

 

Warngau, den 28.04.2022

Alexander Friedl, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.10.2020 Zugänge Abgänge 30.09.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 1.031.461,30 414.919,75 0,00 1.446.381,05
1.031.461,30 414.919,75 0,00 1.446.381,05
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.094.297,89 23.831,98 0,00 1.118.129,87
1.094.297,89 23.831,98 0,00 1.118.129,87
2.125.759,19 438.751,73 0,00 2.564.510,92
Kumulierte Abschreibungen
01.10.2020 Zugänge Abgänge 30.09.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 803.967,67 176.703,00 0,00 980.670,67
803.967,67 176.703,00 0,00 980.670,67
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.042.318,18 36.623,40 0,00 1.078.941,58
1.042.318,18 36.623,40 0,00 1.078.941,58
1.846.285,85 213.326,40 0,00 2.059.612,25
Buchwerte
30.09.2021 30.09.2020
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 465.710,38 227.493,63
465.710,38 227.493,63
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.188,29 51.979,71
39.188,29 51.979,71
504.898,67 279.473,34

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Weiss IT Solutions GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Weiss IT Solutions GmbH, Warngau - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Weiss IT Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschafts-prüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 29. April 2022

BBSZ GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frank Zeidler, Wirtschaftsprüfer

Lisa Pfaff, Wirtschaftsprüferin

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