Herstellung von keramischen Erzeugnissen für sonstige technische Zwecke
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Voigt seit 11.1.2016 | Geschäftsführer |
Sascha Krebs seit 3.3.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
mkf GmbHLederhoseJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die mkf GmbH steht für kundenspezifische Automationslösungen, Produktionsservice und technische Bauteile von höchster Qualität. Wir entwickeln für unsere Kunden spezifische Automationslösungen und übernehmen ihre komplexen Produktionsprozesse. Zudem versorgt die mkf GmbH ihre Kunden mit Modulen und Komponenten für die Fabrikautomation. Zu unseren Kunden zählen Großkonzerne und Anbieter von hochspezifizierten Systemlösungen. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die innovative Verfahrensentwicklung von Maschinenbaukonzepten zur Realisierung leistungsfähiger Technologien. Innovation ist ein Eckpfeiler unserer Unternehmensstrategie und entscheidend für unsere erfolgreiche und nachhaltige Positionierung im wachsenden Wettbewerb. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. In rollierenden Teams mit 2 Mitarbeitern werden die Entwicklungsaufträge bearbeitet. Im Geschäftsjahr 2023 wurde weiterhin in die Neuentwicklung sowie die Weiterentwicklung von Produkten investiert. Die Aufwendungen für die Neu- und Weiterentwicklungen betrugen ca. TEUR 83. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen - Wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 Weltwirtschaftliches Umfeld Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024, cpb World Trade Monitor, Dezember 2023 Weitere, detailliertere Informationen: VDMA Maschinenbaukonjunktur 2023/Ausblick 2024 Globaler Maschinenbau Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Quelle: Nationale Statistikämter, VDMA (Originaltext), "Maschinenbau Konjunktur international", Dezember 2023 Deutsche Konjunktur Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,5 Prozent). Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 zu. Dieser positiven Effekte überwog die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 jedoch fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Quelle: Statistisches Bundesamt Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,6 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau sank deutlich ab. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Der Arbeitskräftemangel bleibt aufgrund der demografischen Entwicklung akut. In Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 Prozent zu. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 254 Mrd. Euro, der Umsatz von 264 Mrd. Euro. Quelle: Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit, ifo Institut, VDMA - Konjunkturelle Aussichten 2024 Weltwirtschaft Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern. Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024 Globaler Maschinenbau Für das Jahr 2024 erwarten die VDMA-Volkswirte erneut eine Stagnation des preisbereinigten Weltmaschinenumsatzes. Da die Auftragseingänge in der EU als auch in den USA im Jahr 2023 preisbereinigt deutlich den Vorjahreswert verfehlten, wird für 2024 ein realer Umsatzrückgang von jeweils 2 Prozent prognostiziert. Quelle: "Maschinenbau Konjunktur international", Dezember 2023 Deutsche Konjunktur Nach Ansicht der Bundesregierung nimmt die Wirtschaftsleistung mit einem erwarteten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +0,2 Prozent im Jahr 2024 nur geringfügig zu. Geopolitische Krisen sowie geldpolitische Straffungen belasten die erwartete Erholung. Mit einer von der Bundesregierung erwarteten Inflationsrate von 2,8 Prozent für 2024 liegt das Preisniveau weiterhin über dem mittelfristigen Inflationsziel von 2 Prozent der EZB. Auch die Exporte dürften wieder mit 0,6 Prozent leicht zulegen. Insgesamt bleibt der Wirtschaftsstandort Deutschland aber weiter unter Druck. Quelle: Bundesregierung (Jahreswirtschaftsbericht) Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Die Erwartungen sind aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen pessimistisch. Der Auftragseingang im Januar 2024 (-10 Prozent real zum Vorjahr) knüpft nahtlos an die schwachen Monate des Jahresendes 2023 an. Mit dem Krieg im Nahen Osten sowie der von der Politik verursachten Verunsicherung sind weitere negative Einflussfaktoren hinzugekommen. Das schlägt sich auch in der Beschäftigung nieder: Kurzarbeit dürfte ansteigen. Quelle: VDMA (Originaltext) 2. Geschäftsverlauf und Lage der mkf GmbH In diesem konjunkturell schwierigen Umfeld haben wir dennoch erneut ein angesichts der gegebenen Umstände erfolgreiches Jahr abgeschlossen. Die wesentlichen Ergebnisquellen stellen unsere Produkte für die Fabrikautomation dar. Unsere Umsätze werden daher stark beeinflusst von der konjunkturellen Situation in der Industrie, insbesondere im Bereich Maschinenbau. a) Ertragslage Im Berichtsjahr wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 1.366 erwirtschaftet, der um TEUR 139 unter dem Vorjahresüberschuss liegt (-9,2%). Im laufenden Jahr wurde eine Umsatzsteigerung von 21,5% (Vorjahr: + 15,4%) verzeichnet. Die Steigerung im Berichtsjahr ist insbesondere auf die sich stetig erholende Nachfrage zurückzuführen. Insgesamt wurde in 2023 eine Rohertragsquote (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand dividiert durch Umsatzerlöse) von 59,6% erzielt, wobei der nominelle Rohertrag im Berichtsjahr um TEUR 2.194 und prozentual um 34,3% anstieg (nach einer Verminderung im Vorjahr von nominell TEUR 101 und prozentual 1,6%). Unter Berücksichtigung der Bestandserhöhung, aktivierter Eigenleistungen und sonstigen betrieblichen Erträgen erhöhte sich die Gesamtleistung um TEUR 1.372 (+ 9,6%). Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich um TEUR 11. Der Betriebsaufwand stieg um TEUR 1.538. Grund hierfür war der - analog zur Umsatzentwicklung - höhere Materialeinsatz, der gestiegene Personalaufwand sowie entsprechend gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen. Die Steigerung des Personalaufwandes resultiert sowohl auf Neueinstellungen als auch auf Gehaltserhöhungen und Sonderzahlungen. Vor diesem Hintergrund ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr ein um TEUR 166 geringeres Betriebsergebnis. Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses (- TEUR 57) und der Ertragsteuern (- TEUR 570) verblieb ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.366. Der Wareneinsatz ist in Relation zur Gesamtleistung mit 48,6% im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 17,2%-Punkte gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen fielen in 2023 um TEUR 260 höher aus als im Vorjahr. Grund hierfür waren insbesondere höhere Raumkosten, Instandhaltungen, Reisekosten und Kosten der Warenabgabe und Beratungskosten. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist geordnet. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Laufende Darlehen gegenüber unserer Hausbank wurden planmäßig zurückgeführt. Unsere eingeräumten Kreditlinien liegen deutlich über unserer durchschnittlichen Inanspruchnahme. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen zwar deutlich unter Vorjahresniveau. Die Verbindlichkeiten werden weiterhin unter Nutzung von Skonto innerhalb der Zahlungsziele beglichen. Die Liquiditätslage unserer Gesellschaft ist gut, es sind derzeit keine Engpässe zu erwarten. Mithin sind keine Liquiditätsrisiken erkennbar. c) Vermögenslage Die Vermögenslage und Kapitalstruktur unserer Gesellschaft ist weiterhin stabil. Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 beträgt 70,7% (nach 63,1% im Vorjahr). Im Berichtsjahr wurden Ausschüttungen in Höhe von TEUR 300 vorgenommen, die das Eigenkapital entsprechend gemindert haben. Unter Berücksichtigung des erzielten Jahresüberschusses in Höhe von TEUR 1.366 hat sich das Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr um insgesamt TEUR 1.066 erhöht. Der Verschuldungsgrad (als Quotient zwischen Fremdkapital und Eigenkapital) ist von 52,9% im Vorjahr infolge der Verminderung von Rückstellungen und der Rückführung von Verbindlichkeiten auf nunmehr 37,1% gesunken. Dem langfristig gebundenen Vermögen von rund EUR 2,9 Mio. (Anlagevermögen) stehen Mittel von EUR 6,8 Mio. gegenüber (bestehend aus Eigenkapital und Fremdkapital), die lang- und mittelfristig gebunden sind. Die Anlagenintensität (als Quotient aus Anlagevermögen und Gesamtvermögen) beläuft sich zum 31.12.2023 auf 31,9% und ist somit (nach 34,8% im Vorjahr) um 2,9%-Punkte gesunken. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung als Kennzahlen eine um Sondereinflüsse bereinigte, operative Umsatzrendite und einen vereinfachten, pauschal ermittelten Cash Flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir als Verhältnis von EBIT zu Umsatzerlösen. Bei Umsatzerlösen in Höhe von rund EUR 14,4 Mio. (Vorjahr: EUR 11,9 Mio.) und einem EBIT von rund EUR 2,0 Mio. (Vorjahr: EUR 2,1 Mio.) ist die Umsatzrendite im laufenden Geschäftsjahr auf 13,9% (Vorjahr: 18,2%) gesunken. Der vereinfachte Cash Flow wird nach der indirekten Ermittlungsmethode als Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen, Zuschreibungen, Forderungsverlusten und der Veränderung der Rückstellungen ermittelt. Der vereinfachte Cash Flow beträgt hiernach im Geschäftsjahr TEUR 1.681. Im Vergleich hierzu lag der entsprechend bereinigte Cash Flow des Vorjahres bei TEUR 2.267. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir - insbesondere unter Berücksichtigung der aktuellen konjunkturellen Entwicklungen - als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist vor diesem Hintergrund zwar durch die abflauende Konjunktur und den Ukraine-Krieg gegenüber den Vorjahren weiterhin negativ beeinflusst, unter Berücksichtigung der gegebenen Umstände jedoch nach wie vor als zufriedenstellend anzusehen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsziele zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch das Umlaufvermögen gedeckt. III. Zweigniederlassungsbericht Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. IV. Prognosebericht Wir planen in den nächsten 3 Jahren weitere Umsatzsteigerungen. Für das Jahr 2024 wird aktuell ein deutliches Umsatzwachstum erwartet. Um die Steigerung zu erreichen ist eine Erweiterung der Produktionsflächen im Bereich Fertigung, Lager, Montage, Reinraum geplant. Die in unserer Branche im Zusammenhang mit dem Wandel I 4.0 sowie der e-mobility und der Batterietechnologie stehenden Herausforderungen sind in unserem Fokus. Wir sehen uns auf einem guten Weg, diesen Herausforderungen mit Innovation und passenden Produkten entgegenzutreten. Im Rahmen des stetigen Ausbaus der Digitalisierung und dem anhaltenden Wachstumstrend im Halbleitergeschäft sind wir mit zukünftigen Investitionen darauf eingestellt und forcieren somit ein Wachstum auf dem Gebiet. Über eine langfristige Partnerschaft mit dem Marktführer im Bereich kollaborierende Robotik verbinden wir unsere Stärken mit dem sich ergebenden Vertriebskanal. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Unsere Branche bietet ein großes Wachstumspotential. Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir durch unsere langjährigen und zuverlässigen Lieferantenpartnerschaften, Vertragliche Bindungen zu einzelnen Produkten mit unseren Großkunden geben uns die Möglichkeit durch Anpassung der Beschaffungsstrategie angelehnt an vorliegende Forecasts die Risiken von Lieferengpässen zu reduzieren. Dazu investieren wir in den Ausbau der Fertigungstechnologien, um den Einfluss auf die Qualitätsanforderungen zu steigern und die Abhängigkeit von kritischen Lieferanten zu reduzieren. Wir erwarten auf Grundlage aktueller Forecasts für das Jahr 2024 eine operative Umsatzrendite in Höhe von 8%. Hieraus resultiert ein voraussichtliches Jahresergebnis nach Steuern von rund TEUR 1.600 und ein vereinfachter, pauschal ermittelter Cash Flow in Höhe von EUR 2,0 Mio. Ausgehend von dem im Jahr 2023 erzielten Rohergebnis in Höhe von rund TEUR 8.590 (nach TEUR 6.396 im Vorjahr) und dem im Jahr 2023 erzielten Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.366 (nach TEUR 1.505 im Vorjahr) erwarten wir in 2024 einen stabilen Rohertrag wie im Jahr 2023. Die Beschaffungspreise steigen weiter an und liegen auf einem hohen Niveau, wobei die betreffenden Rohstoffpreiserhöhungen nicht vollumfänglich an den Markt weitergegeben werden können. Zum Jahresende rechnen wir mit einem Bestandsabbau an unfertigen Erzeugnissen, da ein Großauftrag in 2024 realisiert werden soll. Trotz der aktuellen Umstände, insbesondere der wirtschaftlichen Spannungen zwischen China und den USA und den Auswirkungen des Ukraine-Krieges, erwarten wir daher den Umständen entsprechend ein sowohl zufriedenstellendes operatives Ergebnis als auch einen entsprechend positiven Jahresüberschuss in 2024. V. Chancen- und Risikobericht Aufgrund der Auswirkungen des anhaltenden Ukraine-Krieges und den Kriegshandlungen im Nahen Osten ist eine Einschätzung zur konkreten Entwicklung der Gesellschaft in den Jahren 2024 und 2025 mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt bleibt jedoch zu konstatieren, dass der landesweite Maschinenbau massiven Belastungen und Einschränkungen ausgesetzt ist, die sich mit großer Sicherheit auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der gesamten Wirtschaft auswirken werden. Dennoch sehen wir uns gut aufgestellt, um den gegebenen Umständen entsprechend Rechnung zu tragen - wir erwarten daher zwar ebenfalls entsprechend negative Auswirkungen und Verwerfungen mit Blick auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung, gehen jedoch davon aus, weiterhin nachhaltig ertragsfähig zu sein und positive Jahresergebnisse zu erwirtschaften. Die aktuellen Auftragseingänge stimmen uns für das Folgejahr positiv. Die Geschäftsführung wird daher weiterhin versuchen, unter den gegebenen Umständen anlassbezogene Maßnahmen zu treffen, um mögliche negative Auswirkungen weitestgehend von der Gesellschaft abzuwenden. Hierzu gehört die Ausnutzung etwaiger sich bietender staatlicher Hilfsmittel, soweit möglich. Insbesondere auch die Ergreifung und Ausnutzung dieser Maßnahmen sollten unseren Erwartungen nach dazu beitragen, dass die im Prognosebericht geplanten Ziele erreicht werden können. Branchenspezifische Risiken Beschaffung: Unser Hauptrohstoff ist Aluminium. Der Bedarf an Aluminiumprofilen wird durch jährlich ausgehandelte Rahmenvertragsabschlüsse hinsichtlich Preisstabilität und Menge gesichert. Hierdurch erreichen wir ein hohes Maß an Planungssicherheit. Hinsichtlich geringer Mengen von speziellen Materialien oder Kaufteilen für Großprojekte sind wir teilweise aufgrund der angespannten Lieferkettensituation in der Beschaffung von der jeweiligen Verfügbarkeit abhängig. Vertrieb: Vertriebsseitig stehen wir einer anhaltend steigenden Konkurrenzsituation gegenüber. Wir haben den Anspruch, auf Kundenbedürfnisse gezielt und proaktiv einzugehen. Unser gelebtes Business Development Programm trägt dazu bei, diesem Anspruch gerecht zu werden. Wichtiger Bestandteil hierfür ist die intensive Entwicklungstätigkeit auf Grundlage einer zielgerichteten Marktbeobachtung bzw. -forschung. Personal: Dem Risiko, zukünftig nicht über eine ausreichende Anzahl von Fachkräften verfügen zu können, begegnet die Gesellschaft durch intensive Ausbildung. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der geordneten Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht. Die Liquiditätssituation ist zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten. Chancen Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Auf der Grundlage intensiver Lieferantengespräche und der daraus resultierenden Lieferantenbeurteilungen konnten wir die Verlässlichkeit der Einhaltung unserer Liefertermine und des Qualitätsanspruchs unseren Kunden gegenüber nachhaltig steigern. Darüber hinaus sind Erfahrung, Innovation und Zuverlässigkeit Punkte, mit denen wir dem Wettbewerb am Markt begegnen. Unsere Planungen basieren auf einem von vorsichtiger kaufmännischer Grundhaltung geprägten Ansatz, insbesondere versuchen wir, die sich uns stellenden Risiken entsprechend planerisch zu berücksichtigen. Sollten sich gegenüber diesen vorsichtigen Grundannahmen positive Abweichungen für die zukünftige Geschäftsentwicklung ergeben, so ergeben sich hinsichtlich der Umsatz- und Ergebnisentwicklung auch entsprechend positive Folgewirkungen für die Gesellschaft. Einschätzung Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber den Vorjahren nicht wesentlich verändert. Eine Ausnahme bilden die Auswirkungen des Ukraine-Krieges sowie die Kriegshandlungen im Nahen Osten, die jedoch für die weitere Zukunft weiterhin nicht belastbar und abschließend eingeschätzt werden können. Dennoch sehen wir uns gut aufgestellt, auch die sich hieraus ergebenden Herausforderungen zu bewältigen und weiterhin - wenn auch beeinflusst durch die aktuellen Umstände in verhältnismäßig gegenüber den Vorjahren reduziertem Rahmen - nachhaltig wirtschaften und entsprechend positive Ergebnisse erzielen zu können. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind daher aus Sicht der Geschäftsführung nach wie vor vielversprechend. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.
Lederhose, den 17. März 2025 mkf GmbH Sascha Krebs Christian Voigt BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die mkf GmbH hat ihren Sitz in Lederhose. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter HRB 202320 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jaresabschluss Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der mkf GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und der §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II und IV HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Auf der Aktivseite der Bilanz wurde von dem Wahlrecht, "erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen" vom Posten "Vorräte" offen abzusetzen, Gebrauch gemacht (§ 268 V HGB). Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung und Offenlegung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Herstellungskosten ohne Fremdkapitalzinsen aktiviert und linear abgeschrieben. Dabei wird die Nutzungsdauer des jeweiligen immateriellen Vermögensgegenstands nach dessen Produktlebenszyklus oder dessen erwarteten Synergieeffekten angesetzt, soweit diese verlässlich geschätzt werden können. Ansonsten wird die Nutzungsdauer gemäß § 253 III HGB mit 10 Jahren angenommen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibungen bilanziert (§ 253, 255 I HGB). Die planmäßigen Abschreibungen werden grundsätzlich linear vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 III 5 HGB) waren nicht erforderlich. - Gebäude, Bauten auf fremden Grundstücken: 10 - 33 Jahre - Technische Anlagen und Maschinen: 5 - 15 Jahre - andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 - 15 Jahre Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 II HGB). Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der PUC-Methode unter Berücksichtigung der Heubeck-Sterbetafeln 2018 G berechnet. Dabei wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre mit einer pauschalierter Restlaufzeit von 15 Jahre verwendet. Der Marktzinssatz beträgt 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %). Als Rententrend wurden 2 % (Vorjahr: 2 %) angesetzt. Die Pensionsrückstellung wird mit dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens verrechnet (§ 246 II HGB). Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 II HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Auf fremde Währung lautende Posten am Abschlussstichtag werden gemäß § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. IV. Erläuterung zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 sind aus der nachfolgenden Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 268 II HGB ersichtlich (Anlage zum Anhang). 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 87,4 (Vorjahr TEUR 38,6) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (§ 265 III S. 1 HGB) und stellen zugleich Forderungen gegen Gesellschafter dar. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Eigenkapital Gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 23. November 2023 wurde eine Gewinnausschüttung von TEUR 300 (Vorjahr: TEUR 800) aus dem Gewinnvortrag vorgenommen. 4. Sonderposten mit Rücklageanteil Der Sonderposten mit Rücklageanteil betrifft Zuschüsse für Investitionen. Im Berichtsjahr wurden TEUR 26,9 (Vorjahr: TEUR 33,7) aufgelöst. 5. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen betragen vor Verrechnung mit den verpfändeten Bankguthaben TEUR 453,7 (Vorjahr: TEUR 469,9). Die ermittelten Vermögenswerte in Höhe von TEUR 420 (Vorjahr: TEUR 420) wurden zum 31.12.2023 entsprechend dem § 246 Abs. 2 HGB mit der Pensionsverpflichtung verrechnet. Bei Vermögenswerten zur Verrechnung handelt es sich um die verpfändeten Bankguthaben. Hier entspricht der beizulegende Zeitwert dem Buchwert des Vermögens. Im laufenden Jahr betragen die Zinsaufwendungen aus den Pensionsrückstellungen TEUR 8,2. Zinserträge sind nicht angefallen. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von TEUR 3. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 396.
6. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit TEUR 177,2 durch Grundpfandrechte besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 1,3 (Vorjahr: TEUR 3,4) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und stellen zugleich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern dar. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 438,8. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Die Aufgliederung der Umsätze wurde unter Bezug auf § 288 II HGB unterlassen. Der GuV-Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthält Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 10,4 (Vorjahr: TEUR 12,9). VI. Sonstige Pflichtangaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 105 (Vorjahr: 93) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 54 gewerbliche Arbeitnehmer und 51 Angestellte. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB). Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der mkf GmbH durch die einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer: - Herrn Sascha Krebs, Dipl. Wirtschaftsjurist (FH), Sankt Augustin - Herrn Christian Voigt, Dipl. Betriebswirt (BA), Gera Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Für die Nichtangabe der Gesamtbezüge der Geschäftsleitung wird § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Maschinenbau Kitz GmbH, Troisdorf, als einzigem Konsolidierungskreis einbezogen. Ergebnisverwendungsvorschlag:Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.365.727,57 auf neue Rechnung vorzutragen.
Lederhose, den 17. März 2025 mkf GmbH Sascha Krebs, Geschäftsführer Christian Voigt, Geschäftsführer Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die mkf GmbH, Lederhose: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der mkf GmbH, Lederhose, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der mkf GmbH, Lederhose, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 17. März 2025 gkw:treuadvisa
GmbH
Alfred Gaeb, Wirtschaftsprüfer Christian Evers, Wirtschaftsprüfer Sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21. März 2025 festgestellt. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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