Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von sonstigen Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren
Auto-Strunk GmbH
Neusser Straße 460, 50733 Köln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Edith Strunk seit 10.8.2010 | Geschäftsführer |
Karl Heinrich Strunk seit 28.12.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Auto-Strunk GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2022 bis zum 31.07.2023Bilanz zum 31. Juli 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Umsatzkostenverfahren. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Ergänzend waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Abschreibungen erfolgen linear. Die voraussichtliche Nutzungsdauer betragen:
Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. - falls eine dauernde Wertminderung vorliegt - zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte wurden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um erforderliche Wertberichtigungen, angesetzt. Die Bewertung der Ersatzteile und der Zubehörartikel erfolgte zu Anschaffungskosten. Auf den Bestand wurden bei Teilen wegen Überalterung Gängigkeitsabschreibungen vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten angesetzt. Risiken wurde durch Wertberichtigung Rechnung getragen. Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Erläuterungen zur BilanzDie Gliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagengitter (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Beteiligungen betreffen einen Geschäftsanteil an der TECHNO-EINKAUF GmbH, Norderstedt. Der Anteil am Stammkapital von EUR 741.600,00 liegt unter 10 %. Im Berichtsjahr wurden Erträge aus dieser Beteiligung in Höhe von EUR 60.222,79 (i. Vj. EUR 64.822,09) vereinnahmt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf. Das gezeichnete Kapital zum 31. Juli 2023 beträgt EUR 525.000,00. Es wird vollständig von der alleinigen Gesellschafterin Gustav Albrecht Strunk GmbH & Co. KG, Köln, gehalten. Die Pensionsrückstellungen werden grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Berechnung erfolgte unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und der Zugrundelegung eines Zinssatzes der vergangenen 10 Jahre von 1,81 % (31. Juli 2023) bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren. Bei den Rentenzusagen wurde ein Rententrend von 0,0 % p.a. berücksichtigt. Aus der Aufzinsung resultiert ein Zinsaufwand in Höhe von EUR 7.392,00 (i. Vj. EUR 8.745,00). Bei Zugrundelegung eines durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Jahren in Höhe von 1,6 % (31. Juli 2023) ergibt sich ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB von EUR 6.390,00 (i. Vj. EUR 13.800,00), der zur Ausschüttung gesperrt ist. Aufgrund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen oder Anwartschaften auf Pensionen im Rahmen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) war zum 1. Januar 2010 eine Zuführung zu den Pensionsrückstellungen erforderlich. Diese betrug insgesamt TEUR 35. Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB erlaubt, diese Zuführung entweder sofort in vollem Umfang oder aber in gleich hohen Teilbeträgen bis zum 31. Dezember 2024 zuzuführen. Darüber hinaus ist auch eine schnellere Ansammlung möglich. Die Gesellschaft hat entschieden, jährlich 1/15 davon zuzuführen. Im Geschäftsjahr 2021/2022 wird demnach ein Betrag in Höhe von TEUR 2 zugeführt. Der Ausweis erfolgt unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Zum 31. Juli 2023 besteht somit eine noch fehlende Zuführung von TEUR 2. Die Pensionsverpflichtung besteht für 25 Rentner. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren aus dem laufenden Bankgeschäft. Der ausgewiesene passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Versicherungszahlungen für die Ford Händler Police, die bereits im Voraus vereinnahmt wurden. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDer Personalaufwand resultiert aus den 68 im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeitern und setzt sich wie folgt zusammen:
Die Abschreibungen des Anlagevermögens sind aus der Anlage zum Anhang beigefügten Anlagengitter ersichtlich. Sonstige Angaben NachtragsberichtWesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich keine ergeben. Sonstige finanzielle VerpflichtungenZum Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen mit der Gesellschafterin (verbundenes Unternehmen) Gustav Albrecht Strunk GmbH & Co. KG, Köln, in Höhe von jährlich EUR 356.328,00 sowie mit der Strunk+Strunk Grundstücksgemeinschaft GbR, Köln, in Höhe von EUR 97.200. Die Laufzeit der Mietverträge endet am 31. Juli 2033 sowie am 31. März 2025. MitarbeiterIm Geschäftsjahr 2022/2023 waren im Durchschnitt 68 (i. Vj. 80) Mitarbeiter beschäftigt (davon 26 gewerbliche und 37 kaufmännische Mitarbeiter sowie 5 Aushilfen). Zum 31. Juli 2023 beschäftigt die Gesellschaft 68 (i. Vj. 71) Mitarbeiter. Organe der GesellschaftWährend des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt von - Karl-Heinrich Strunk, Kaufmann, Köln - Edith Strunk, Betriebswirtin, Köln Die Angabe der Bezüge unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2022/2023 in Höhe von EUR 175.031,98 auf neue Rechnung vorzutragen.
Köln, 21. Oktober 2024 Auto-Strunk GmbH gez. Karl-Heinrich Strunk, Geschäftsführer gez. Edith Strunk, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023Wirtschaftsbericht I. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf Die Gesellschaft bietet in Köln in einer Werkstatt Wartungs- und lnstandsetzungsarbeiten, Karosserie- und Lackinstandsetzungen an und vermietet Kraftfahrzeuge. Zudem betreibt sie den Handel mit Ersatzteilen und ähnlichen Gegenständen. Seit dem 1. Mai 2021 besteht ein Service Vertrag mit der Ford Werke GmbH, der auch zum Vertrieb von Ersatzteilen und Zubehör berechtigt. Der Vertrieb von Neu- und Gebrauchtwagen wurde im Frühjahr 2022 eingestellt. Im Geschäftsjahr wurde noch Restbestände verkauft. Das Geschäftsjahr 2022/2023 schließt mit einem Fehlbetrag in Höhe von TEUR 175 ab. Das Jahresergebnis hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 406 verschlechtert. Das im Vorjahr erwartete - ausgeglichene - Ergebnis nach Steuern konnte somit nicht erreicht werden. II. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie Steuerung unserer Gesellschaft richtet sich nach dem Ergebnis als bedeutsamstem Leistungsindikator. 1. ErtragslageDie Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 12.590 auf TEUR 7.483 aufgrund der Einstellung des Vertriebes von Neu- und Gebrauchtwagen mehr als halbiert (-62,7 %). Die Aufwendungen der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen sind aus dem gleichen Grund ebenfalls um TEUR 10.672 auf TEUR 6.328 gesunken (-62,9%). Die Provisionserlöse aus dem Agenturgeschäft in Höhe von TEUR 78 sind gegenüber dem Vorjahr gesunken (-TEUR 723). Die Umsätze im Bereich Reparatur und Wartung sowie Teile und Zubehör konnten insgesamt um TEUR 222 gesteigert werden. Die Vertriebskosten sind aufgrund der Einstellung des Vertriebs von Neu- und Gebrauchtwagen deutlich zurückgegangen (- TEUR 1.683), die Verwaltungskosten sanken um TEUR 109. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen um TEUR 465 unter dem Vorjahr. 2. VermögenslageAnlagevermögenDas Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund einer sonstigen Ausleihung (TEUR 400) angestiegen (Anstieg um TEUR 376 auf TEUR 555). UmlaufvermögenDas Vorratsvermögen ist in 2022/2023 aufgrund der Einstellung des Vertriebs von Neu- und Gebrauchtwagen um TEUR 356 auf TEUR 288 gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken um TEUR 598. Die flüssigen Mittel sanken um TEUR 367. EigenkapitalDas Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Juli 2023 TEUR 855 (i. Vj. TEUR 1.030). Die Eigenkapitalquote hat sich auf 36,5 % (i. Vj. 29,3 %) verbessert. RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 429 auf TEUR 420 gesunken. Im Wesentlichen lag das an im Vorjahr erfassten Einmalkosten im Zuge der Umstrukturierung. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten sanken insgesamt um TEUR 506 auf TEUR 506. Ursächlich hierfür waren vor allem die gesunkenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der Rückgang der Umsatzsteuerverbindlichkeiten zum Stichtag. 3. FinanzlageDie Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über interne als auch externe Quellen. Insgesamt verfügt die Gesellschaft über eine ausreichende Liquidität und kann ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. Die Vermögens- und Finanzlage ist geordnet. Die Geschäftsführung beurteilt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als zufriedenstellend. Ill. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtKünftige Entwicklung sowie Chancen und RisikenDie weitere Entwicklung des Unternehmens ist sowohl im Zusammenhang zur gesamtwirtschaftlichen als auch insbesondere zur branchen- und standortspezifischen Situation zu betrachten. Gesamtwirtschaftliche SituationErst im weiteren Verlauf des Jahres dürfte eine allmähliche gesamtwirtschaftliche Erholung einsetzen. Stützend wirkt dabei die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft, die in diesem Jahr voraussichtlich dynamischer verlaufen wird als bislang gedacht. Wesentliche Wachstumsimpulse erwartet die Regierung laut Frühjahrsprojektion vor allem durch Privathaushalte: Deutlich höherer Reallöhne in Verbindung mit einer robusten Beschäftigungsentwicklung sollen den Konsum beleben. Branchen- und standortspezifische SituationDer Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) rechnet im Jahr 2024 bei den Pkw-Neuzulassungszahlen mit einer rückläufigen Entwicklung auf rund 2,65 Mio. Einheiten. Das wären rund 200.000 Pkw weniger als in diesem Jahr zu erwarten sind. Gestiegene Rohstoffkosten würden außerdem zu höheren Fahrzeugpreisen führen. Deshalb zögerten viele private Kaufinteressierte den Autokauf hinaus, weil deren real verfügbare Einkommen der Ausgabensituation nicht annähernd angepasst seien. Außerdem gebe es kein ausreichendes Angebot an bezahlbaren Kleinwagen. Hinzu komme die weiter zunehmende Verunsicherung über den Kurs der Regierung bei der Verkehrs- und Klimapolitik. Die pessimistischen Geschäftsaussichten vieler Unternehmen aus Köln halten auch im neuen Jahr an. Nur 10 Prozent der Unternehmen gehen von einer Verbesserung aus, 35 Prozent befürchten hingegen eine Verschlechterung in den kommenden Monaten. Im Ergebnis bleibt der Erwartungsindikator mit -24 Punkten unverändert im negativen Bereich. Hauptrisiken sind der Fachkräftemangel (58 Prozent), die Inlandsnachfrage (57 Prozent) und die Energiepreise (51 Prozent). Die strukturellen Risiken bestehen für die Unternehmen weiter. Weiterhin gibt fast jedes zweite Unternehmen auch die Arbeitskosten und die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen als Risiken an. Risiken der künftigen EntwicklungAus der oben beschriebenen gesamtwirtschaftlichen und insbesondere der branchen- und standortspezifischen Situation ergeben sich die folgenden Risiken: • Die Rückläufigen Verkaufszahlen im PKW Neuwagenbereich über alle Hersteller reduziert in einzelnen Zulassungsjahren den rollenden Fuhrpark für die Werkstatt. Im Hinblick auf das Servicegeschäft kann dies ein kleineres Volumen an Privatkunden bedeuten. Allerdings stellt Köln einen besonderen Markt dar mit überproportional vielen Ford Fahrzeugen. Zudem steigt das Durchschnittsalter der Fahrzeuge in unserer Werkstatt kontinuierlich. Darüber hinaus konnte das Gewerbegeschäft zulegen, so dass dies auch durch Nutzfahrzeuge kompensiert werden konnte und durch Fahrzeuge von Streetscooter. Dieses Risiko kann also mittelfristig als gering eingeschätzt werden. • Durch den allgemeinen Preisanstieg sind die real verfügbaren Einkommen gesunken und damit auch der private Konsum. Dieser wird erst nach und nach wieder ansteigen. Durch den Zugewinn an Gewerbekunden konnte diese zeitweise vorhandene Konsumzurückhaltung kompensiert werden. • Wie auch in anderen Branchen ist der Fachkräftemangel ein Thema, welches eine große Rolle spielt. Aus diesem Grund ist die eigene Ausbildung in den gewerblichen und kaufmännischen Berufen immanent wichtig, um eigenen Nachwuchs im Betrieb zu haben. Auch für das vergangene Ausbildungsjahr konnten wir fast alle Ausbildungsstellen besetzen. Durch neue Wege in der Rekrutierung sieht es zudem für das Ausbildungsjahr ab 2024 noch besser aus. Hier konnten für alle Ausbildungsplätze bereits Verträge abgeschlossen werden. • Ein Tarifvertrag mit einer Laufzeit bis in das Jahr 2025 wurde abgeschlossen. Dies beinhaltet eine deutliche Steigerung der Löhne und Gehälter. Diese Mehrausgaben belasten das Unternehmensergebnis, helfen jedoch auch die Mitarbeiter zu halten und geben Planungssicherheit für das Unternehmen. • Als Herausforderung für die nächsten Jahre wird weiterhin die richtige Einschätzung neuer Trends im Autohandel gesehen. Die Aufbereitung von Kunden- und Fahrzeugdaten wird dabei im Fokus stehen, um individuell zugeschnittene Angebote zu unterbreiten und sich dadurch vom Wettbewerb zu differenzieren. Wir sehen uns diesbezüglich gut aufgestellt, sodass wir das Risiko als gering einschätzen. Chancen der künftigen EntwicklungDie Geschäftsführung sieht trotz der wirtschaftlich schwierigen Aussichten indes auch Chancen für das laufende Wirtschaftsjahr: • Der Rückgang der Inflation und für den Herbst 2024 prognostiziert niedrigere Leitzinsen werden die Kauflaune erhöhen und den privaten Konsum anregen. • Die Verkehrswende und die Unentschlossenheit im Hinblick auf den Kauf von Elektrofahrzeugen führt dazu, das vorhandene Fahrzeuge besser gepflegt werden. Auch die Preissteigerung bei Neuwagen trägt dazu bei, dass mehr Reparaturen in Auftrag gegeben werden. • Gut ausgebildete und hoch qualifizierte Mechatroniker im Bereich Elektrofahrzeuge bilden die Basis für weitere Geschäftsfelder, wie der Reparatur von Fahrzeugbatterien. Diese können seit kurzem in der eigenen Werkstatt durchgeführt werden. Hierdurch konnten auch andere Hersteller, wie Streetscooter, als Kunden gewonnen werden. AusblickDer Bereich After-Sales mit Werkstatt, Ersatzteilverkauf und Karosserie & Lack stellt eine stabile Säule für den wirtschaftlichen Erfolg dar und konnte ausgebaut werden. Insgesamt konnte der Umsatz auf einem stabilen Niveau gehalten werden. Allerding ist der Ertrag durch das verstärkte Gewerbekundengeschäft gesunken. Zudem konnte die Ausschreibung für einen wichtigen und langjährigen Kunden nicht erneut gewonnen werden. In der Werkstatt wächst das Geschäft mit Gewerbekunden kontinuierlich. Weitere Posthöfe konnten als Kunden dazu gewonnen werden. Auch die Möglichkeit für Reparaturarbeiten im Karosseriebereich besteht nun bei dem Kunden. Der erhöhte Aufwand an Spezialwerkzeug und Schulungen für neue und elektrische Modelle hilft sich von der Konkurrenz und freien Werkstätten abzuheben. Zudem können umfassende Leistungspakete angeboten werden, die Reparaturen vor Ort umfassen, den Hol- und Bringdienst mit zwei Abschleppfahrzeugen, Ersatzfahrzeuge und Teilebelieferung. Dies umfasst bei Gewerbekunden zudem deren ganzes Portfolio an Firmenfahrzeugen, auch wenn diese nicht von Ford kommen. Im Zuge der Digitalisierung haben wir einen besseren Überblick über den Wartungsbedarf unserer Kunden. Ist das Modem der Fahrzeuge aktiviert, kann dem Kunden proaktiv ein Inspektionstermin angeboten werden. Auf diese Weise kann die Kundenbeziehung vertieft und die Abwanderung zu anderen Werkstätten verhindert werden. Für die Karosserie- und Lackabteilung konnten zwei Partnerschaften geschlossen werden im Bereich der Versicherungssteuerung. Dies betrifft hauptsächlich Ford Modelle, jedoch auch Fabrikate anderer Hersteller, so dass ein höheres Auslastungsvolumen für diese Abteilung erwartet werden kann. Im Bereich des Ersatzteillagers steigen die Ergebnisse seit zwei Jahren kontinuierlich. Das Niveau wird im Umsatz zwar sinken durch den Verlust eines Großkunden, allerdings wird dies den Ertrag nicht beeinflussen. Dies ist auch bedingt durch allgemein steigende Teilepreise. Für das Geschäftsjahr 2023/204 erwartet die Geschäftsführung ein ausgeglichenes Ergebnis nach Steuern. Wesentliche Änderungen der Vermögens- und Finanzlage werden nicht erwartet. Abschließend beurteilt die Geschäftsführung die Risiken- und Chancenlage als ausgewogen. Für die wesentlichen Risiken wurden Vorkehrungen getroffen. Bestandsgefährdung durch Risiken beziehungsweise Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Auto-Strunk GmbH haben können, sehen wir derzeit somit nicht.
Köln, 21. Oktober 2024 Auto-Strunk GmbH gez. Karl-Heinrich Strunk, Geschäftsführer gez. Edith Strunk, Geschäftsführerin Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Jahresabschluss erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Auto-Strunk GmbH, Köln PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Auto-Strunk GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Juli 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto-Strunk GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Juli 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus: • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, den 25. Oktober 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
gez. Dr. Dominic Sommerhoff, Wirtschaftsprüfer gez. Marc-Phillip Dietz, Wirtschaftsprüfer Angaben gemäß § 328 Abs. 1a HGB über die Feststellung des JahresabschlussesAuf der Gesellschafterversammlung am 6. Dezember 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Juli 2023 festgestellt. |
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