TAS Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Moritz Schildt seit 2.10.2009 | Vorstandsmitglied |
Claus Tumbraegel seit 2.10.2009 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
nordIX AGHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 der nordIX AG mit Sitz in Hamburg, eingetragen im Handelsregister unter HRB 101680 beim Amtsgericht Hamburg, wurde unter Berücksichtigung der Vorschriften des Aktiengesetzes nach den für Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute geltenden handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform entsprechend dem Formblatt 3 der RechKredV aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden in Höhe des Nennwerts angesetzt. Die Anleihen und Schuldverschreibungen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und werden nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet, da sie dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Soweit erforderlich werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und werden nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet, da sie dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Soweit erforderlich werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagewerte sowie die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Dabei wurden Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden in Höhe des Nennwerts angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Die Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrags passiviert worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Erläuterungen zur BilanzDie Forderungen an Kunden haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Die Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere entfallen in voller Höhe auf börsennotierte Wertpapiere. Die Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere entfallen mit TEUR 364 auf börsennotierte Wertpapiere. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen, der Bestandteil des Anhangs ist. Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen mit TEUR 139 auf den Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie mit TEUR 49 auf Verbindlichkeiten aus Steuern. Sie haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die anderen Rückstellungen entfallen mit TEUR 141 auf ausstehende Eingangsrechnungen. Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 67.088 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Auf eine Stückaktie entfällt ein Nennbetrag von EUR 1,00. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten mit TEUR 219 Buchgewinne aus der Veräußerung von Wertpapieren. Sonstige AngabenEs bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem Mietvertrag in Höhe von TEUR 650; der Mietvertrag hat eine Restlaufzeit bis zum 30.09.2026. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers (ohne Umsatzsteuer) beläuft sich auf TEUR 22. Davon entfallen TEUR 15 auf Abschlussprüfungsleistungen und TEUR 7 auf andere Bestätigungsleistungen. Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 14 Arbeitnehmer beschäftigt. Die Gesellschaft erbrachte während des Geschäftsjahres ausschließlich Dienstleistungen an Dritte für Verwaltung und Vermittlung. Mitglieder des Vorstands sind Herr Moritz Schildt, Kaufmann, und Herr Claus Tumbrägel, Kaufmann. Dem Aufsichtsrat gehören folgende Mitglieder an: - Herr Peter Paulick, Vorsitzender, Rechtsanwalt, - Herr Ralf Schmitt, Stellvertretender Vorsitzender, Bankvorstand, - Herr Jürgen Ahler, Bankvorstand, - Herr Michael Strafuss, Bankmanager. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben für ihre Tätigkeit während des Geschäftsjahres keine Vergütung erhalten. Die den Mitgliedern des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr für das Vorjahr gewährten Gesamtbezüge betragen TEUR 15. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, bestehen nicht. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 622 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, den 10. April 2024 nordIX AG gez. Moritz Schildt gez. Claus Tumbrägel Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des UnternehmensDie nordIX AG ist seit der Gründung im Jahr 2009 ein Spezialist für "Fixed Income", befasst sich also mit festverzinslichen Wertpapieren und Derivaten. Die Gesellschaft hat mehrere Publikums- und Spezialfonds initiiert und ist als Portfoliomanager für diese Sondervermögen mandatiert und betreut einige diskretionäre Mandate. Darüber hinaus unterstützen wir institutionelle Investoren bei der Entwicklung von intelligenten Anlagekonzepten sowie bei der Suche nach Direktanlagen in den Rentenmärkten. Das Geschäft wurde auch im Jahr 2023 im Wesentlichen unverändert fortgeführt. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen(a) Konjunkturelles Umfeld Im Jahr 2023 ist die deutsche Wirtschaft leicht geschrumpft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um etwa 0,3% niedriger als im Vorjahr. Das krisengeprägte Umfeld, insbesondere der andauernde Krieg in der Ukraine, gestiegene Finanzierungskosten infolge des deutlichen Zinsanstiegs und geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland waren die wesentlichen Ursachen. Die Inflationsrate blieb im Jahr 2023 auf einem erhöhten Niveau, mit einer Änderung im Jahresdurchschnitt von 5,9% gegenüber dem Vorjahr. Dies wurde vor allem durch hohe Energiepreise und steigende Kosten für Lebensmittel und Dienstleistungen verursacht. Die hohe Inflation belastete die Kaufkraft der Verbraucher und führte zu einem vorsichtigen Konsumverhalten. Der Arbeitsmarkt in Deutschland blieb trotz der konjunkturellen Herausforderungen relativ stabil. Die Arbeitslosenquote lag bei etwa 5,5-6 %. Es gab eine anhaltende Nachfrage nach Fachkräften, insbesondere in den Bereichen IT, Gesundheit und Bauwesen. Kurzarbeit spielte weiterhin eine Rolle, insbesondere in energieintensiven Industrien . Die Energiekrise, ausgelöst durch geopolitische Spannungen und eine reduzierte Gasversorgung aus Russland, hatte erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Die Energiepreise blieben hoch und die Abhängigkeit von alternativen Energiequellen sowie Maßnahmen zur Energieeinsparung waren zentrale Themen. Die Bundesregierung ergriff verschiedene Maßnahmen zur Entlastung von Verbrauchern und Unternehmen, darunter Energiepreisbremsen und staatliche Hilfspakete. Die Europäische Zentralbank (EZB) reagierte auf die hohe Inflation mit einer strafferen Geldpolitik und hob die Leitzinsen mehrfach an. Diese Zinserhöhungen beeinflussten die Finanzierungskosten für Unternehmen und Verbraucher und führten zu einer Abkühlung des Immobilienmarktes. (b) Wirtschaftliche Lage der BrancheDer DAX, der wichtigste deutsche Aktienindex, zeigte im Jahr 2023 eine gute Performance. Nach einer Erholung in der ersten Jahreshälfte, angetrieben durch die Erwartungen an eine wirtschaftliche Stabilisierung und verbesserte Unternehmensgewinne, erlebte der DAX in der zweiten Jahreshälfte einige Rückschläge. Diese waren hauptsächlich auf die anhaltend hohen Inflationsraten und die damit verbundene straffere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank zurückzuführen. Insgesamt stieg der DAX im Jahr 2023 um 20,3 % von 13.923 zum Ende des Vorjahres auf 16.751 zum Ende des Jahres 2023. Die Zinsen für deutsche Staatsanleihen stiegen im Jahr 2023 deutlich an. Die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen erreichten zeitweise Werte von über 2,5 %, was den höchsten Stand seit mehreren Jahren darstellte. Diese Entwicklung war eine direkte Folge der Zinserhöhungen durch die EZB, die darauf abzielten, die hohe Inflation zu bekämpfen. Höhere Anleiherenditen führten zu steigenden Finanzierungskosten und beeinflussten die Attraktivität von Anleihen als Anlageform. Im Jahr 2023 verzeichneten deutsche Investmentfonds trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten stabile Mittelzuflüsse. Insbesondere Fonds, die in nachhaltige und ESG-konforme (Environmental, Social, Governance) Anlagen investierten, standen im Fokus der Anleger. Die Netto-Mittelzuflüsse in Investmentfonds in Deutschland lagen im Jahr 2023 bei 63 Milliarden Euro, Rentenfonds davon etwa 13 Milliarden Euro. Die Vermögensverwalter in Deutschland standen im Jahr 2023 vor der Herausforderung, sich in einem Umfeld hoher Marktvolatilität und steigender Zinsen zu behaupten. Die gestiegenen Renditen für Staatsanleihen und die straffere Geldpolitik beeinflussten die Anlagestrategien und erforderten eine erhöhte Flexibilität. Vermögensverwalter mussten ihre Portfolios an die veränderten Marktbedingungen anpassen und gleichzeitig den wachsenden Anforderungen nach nachhaltigen Anlagemöglichkeiten gerecht werden. Trotz der Herausforderungen konnte die Branche von den stabilen Mittelzuflüssen profitieren. Die Nachfrage nach professionellem Vermögensmanagement und diversifizierten Anlagestrategien blieb hoch, was das Geschäft der Vermögensverwalter stützte. 2. Geschäftsverlauf(a) AllgemeinesNach den deutlichen Kurschabschlägen im Rentenmarkt und auch bei der Mehrzahl der Mandate der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 zeigen die von der Gesellschaft verwalteten Fonds im Jahr 2023 eine sehr gute Wertentwicklung. Insgesamt weisen die Assets under Management einen leichten Rückgang auf, infolge geringer Aktivität im Bereich der Vermittlung von Direktanlagen weist die Gesellschaft einen spürbaren Jahresfehlbetrag aus. (b) GeschäftsfelderIm Geschäftsfeld der Finanzportfolioverwaltung musste die Gesellschaft einen Rückgang der Assets under Management von 443 Mio. EUR per 31.12.2022 auf 430 Mio. EUR zum 31.12.2023 mithin um etwa 3% hinnehmen. Insbesondere bei den Mandaten, die in "Negative Basis" Strategien investieren, waren Mittelabflüsse in Höhe von insgesamt fast EUR 45 Mio. zu verzeichnen. Diese Abflüsse wurden durch neue Mandate im Bereich der diskretionären Vermögensverwaltung ausgeglichen, die einen Zuwachs von EUR 30 Mio. ausmachen. Insgesamt wurden im Geschäftsbereich Portfoliomanagement Provisionserträge in Höhe von EUR 1,7 Mio (nach EUR 1,8 Mio. im Vorjahr) erzielt werden. Im Bereich der Vermittlungstätigkeit für Direktanlagen war das Geschäft deutlich rückläufig, die Provisionserträge erreichten nur TEUR 360 und lagen damit deutlich unter dem Vorjahreswert von EUR 5,5 Mio. (c) PersonalIm Geschäftsjahr 2023 wurde die Geschäftsleitung wie im Vorjahr durch die beiden Vorstandsmitglieder Moritz Schildt und Claus Tumbrägel wahrgenommen. Zum Bilanzstichtag waren 14 weitere Mitarbeiter beschäftigt, zusätzlich bestehen Kooperationsvereinbarungen mit 3 vertraglich gebundenen Vermittlern. 3. LageDer Jahresfehlbetrag führt zu einem Rückgang des Bilanzgewinns von EUR 1,3 Mio. auf TEUR 621. Mit einem Eigenkapital von EUR 1,3 Mio. und einer Bilanzsumme von EUR 1,8 Mio. (Vorjahr EUR 2,8 Mio.) werden die Werte des Vorjahres nicht erreicht, gleichwohl ist die Gesellschaft solide aufgestellt. (a) ErtragslageDie Provisionserträge bleiben mit EUR 2 Mio. deutlich hinter den Werten des Vorjahres (EUR 7,3 Mio.) zurück und auch das Provisionsergebnis, das sich insgesamt auf EUR 1,6 Mio. (Vorjahr EUR 4,4 Mio.) beläuft fällt geringer als im Vorjahr aus. Der Personalaufwand ist mit EUR 1,5 Mio. nach EUR 2,2 Mio. im Vorjahr rückläufig. Die anderen Verwaltungsaufwendungen belaufen sich auf EUR 1,06 Mio. und liegen leicht unter dem Wert des Vorjahres (EUR 1,12 Mio.). Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 677 (Vorjahr: Jahresüberschuss von TEUR 688) ab. Rückstellungen wurden für Provisionszahlungen, für die Vorbereitung und Durchführung der Jahresabschlussprüfung, für Personalaufwand sowie für noch nicht abgerechnete Leistungspflichten gegenüber den Kapitalverwaltungsgesellschaften unserer Fonds und einem Tied-Agent gebildet. (b) FinanzlageAuf der Aktivseite belaufen sich die Forderungen an Kreditinstitute auf TEUR 773 (EUR 1,97 Mio. im Vorjahr). Gleichzeitig wurde der Bestand an Wertpapieren auf TEUR 431 (nach TEUR 71 im Vorjahr) aufgebaut, zudem wurde ein festverzinsliche Wertpapier erworben, das zum 31.12.2023 TEUR 199 (Vorjahr 0) ausmacht. Die Forderungen an Kunden - es handelt sich um zum Bilanzstichtag noch nicht ausgeglichene Provisionsforderungen aus dem Portfoliomanagement - belaufen sich auf TEUR 307 (Vorjahr TEUR 559). Unter Einrechnung des Bilanzgewinns errechnet sich eine Eigenkapitalquote von70,1% (c) VermögenslageZum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über liquide und in Wertpapieren angelegte Mittel in Höhe von mehr als EUR 1 Mio., zusätzlich bestehen in Höhe von TEUR 307 Forderungen an Kunden. Die Bilanzsumme ist von ERU 2,9 Mio. zum Vorjahresultimo auf EUR 1,8 Mio. gesunken. Insbesondere die Forderungen an Kreditinstitute sind deutlich auf TEUR 773 (Vorjahr EUR 1,9 Mio) gesunken. Die Gesellschaft ist ausschließlich mit Eigenkapital finanziert, Sonstige Verbindlichkeiten und Rückstellungen belaufen sich auf insgesamt TEUR 537. 4. Finanzielle LeistungsindikatorenDer Geschäftserfolg drückt sich vor allem im Provisionsergebnis aus. Dieser Wert beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf EUR 1,6 Mio. und liegt damit deutlich unter dem Wert des Vorjahres (EUR 4,4 Mio.). Im Bereich der Finanzportfolioverwaltung war neben einem leichten Rückgang der Assets under Management vor allem das Ausbleiben performanceabhängiger Vergütungskomponenten und ein leichter Rückgang der durchschnittlichen Vergütungshöhe ursächlich für den Provisionsrückgang. Im Vermittlungsgeschäft konnte die Gesellschaft nicht an die Aktivität des Vorjahres anknüpfen und konnte daher nur deutlich geringere Provisionserlöse erwirtschaften. Die Eigenkapitalrentabilität ist negativ und errechnet sich mit -51,2%, die Eigenkapitalquote beträgt 70,1%. Insgesamt ist die Finanzlage der Gesellschaft solide. Angesichts der hohen Liquidität und der komfortablen Eigenkapitalausstattung sind der Vermögensstatus und die wirtschaftliche Lage als gut zu bewerten. Offenlegung nach Art. 46 ff der Verordnung (EU) 2019/2033 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019Als kleine Wertpapierfirma im Sinne des Artikel 12 Abs. 1 der EU-Verordnung 2019/2033 sind für das Geschäftsjahr 2023 die Offenlegungsvorschriften der Art. 47, 49 und 50 der Investment Firm Regulation (IFR) zu erfüllen. Diese müssen zeitgleich mit der Veröffentlichung des Jahresabschlusses erfolgen. Die Eigenmittel der Gesellschaft ohne Berücksichtigung des Periodengewinns belaufen sich zum Bilanzstichtag auf EUR 1.275.593,45 dies entspricht auch dem Kernkapital und dem harten Kernkapital. Die Eigenmittelanforderung beläuft sich auf EUR 689.085,19 und beruht auf der Anforderung für fixe Gemeinkosten. Damit beläuft sich die Harte Kernkapitalquote auf 185,11%. III. PrognoseberichtWesentliche Veränderungen der Geschäftstätigkeit sind nicht geplant. Für die Jahre 2024 und 2025 wird eine Normalisierung der Zinsentwicklung und der Volatilität an den Märkten erwartet. Die gestiegenen Zinsniveaus machen Anleiheninvestments grundsätzlich wieder attraktiver, was zu Mittelzuflüssen führen sollte. Der Ukraine-Krieg birgt gleichwohl weiterhin Unsicherheit und wird eine Entspannung der Märkte nicht zulassen. Insgesamt rechnet die Gesellschaft damit, dass sie mit der Palette der angebotenen Produkte, insbesondere auch des "nordIX European Consumer Credit Fund" auch künftig neue Investoren gewinnen und die Assets under Management entsprechend ausweiten und somit eine Steigerung der Provisionserlöse und auch des Jahresüberschusses erreichen kann. IV. Chancen- und RisikoberichtDie Gesellschaft ist seit dem 1. Juli 2010 als Wertpapierinstitut im Sinne des WpIG tätig. Die Gesellschaft unterliegt mit Inkrafttreten des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG) seit dem 26.06.2021 den Vorschriften des WpIG sowie der ebenfalls an diesem Tag in Kraft getretenen Regeln der Verordnung (EU) 2019/2033 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 (IFR). Die Gesellschaft ist ein kleines Wertpapierinstitut im Sinne des Art. 12 Abs. 1 der IFR. 1. RisikoberichtDie Gesellschaft trägt den Anforderungen Rechnung, indem die Geschäftsleitung interne Prozesse für die Identifizierung, Beurteilung, Steuerung und Überwachung von Risiken eingerichtet hat. Sie hat darüber hinaus Organisationsrichtlinien erstellt und eine Interne Revision eingerichtet. (a) AdressenausfallrisikenDie Gesellschaft betreibt kein Kreditgeschäft und hat auch keine größeren Außenstände zu verzeichnen. Provisionsforderungen bestehen gegenüber Finanzinstituten bzw. Kapitalverwaltungsgesellschaften, an deren Zahlungsfähigkeit in der Regel kein Zweifel besteht. Im Bereich der Kapitalanlage agiert die Gesellschaft vorsichtig und versucht das Adressausfallrisiko zu minimieren, indem die Anlage eigener Gelder grundsätzlich diversifiziert erfolgt. (b) KundenrisikenIn den von der Gesellschaft verwalteten Publikums- und Spezialfonds werden Gelder verwaltet, die von einer Vielzahl von Investoren stammen. Diese Investoren haben diese Fonds ausgewählt, da diese ihren Anlagepräferenzen oder -vorgaben entsprechen und Vertrauen in die Qualität der Managementleistung der Gesellschaft besteht. Sofern sich die Anlagepräferenzen der Investoren oder die Einschätzung der Leistung der Gesellschaft ändert, können Mittelabflüsse auftreten. Sofern es der Gesellschaft nicht gelingt, Mittelabflüsse durch Gewinnung neuer Investoren auszugleichen, kann dies zu einem Rückgang der Provisionserlöse führen und die Ertragskraft der Gesellschaft schmälern. Die Gesellschaft ist bemüht, das anhaltende Vertrauen der Anleger durch transparente Kommunikation und einen engen Dialog mit den Investoren sicherzustellen. (c) MarktpreisrisikenDie Gesellschaft unterhält kein Handelsbuch. Ein Teil der freien Liquidität wird in Investmentfonds oder Anleihen mit relativ geringen Risiken investiert. Im Falle von Kursrückgängen mit voraussichtlich dauernder Wertminderung nimmt die Gesellschaft entsprechende Abschreibungen vor. Die liquiden Vermögensgegenstände werden auf Kontokorrentkonten bei deutschen Banken unterhalten, daher besteht kein relevantes Marktpreisrisiko. Die Wertentwicklung der von der Gesellschaft gemanagten Sondervermögen ist unter anderem von der Zinsentwicklung und der Entwicklung der Credit-Spreads abhängig. Da die Erlöse aus dem Fondsmanagement auch aus einer Performance-Vergütung bestehen, können Änderungen der Marktbedingungen die Performance der Fonds und damit die Attraktivität für Investoren aber auch die Höhe der variablen Erlöse aus dem Asset Management beeinflussen. (d) FirmenrisikenDie Gesellschaft unterhält kein Handelsbuch, daher sind Kontrahentenausfallrisiken oder Konzentrationsrisiken nicht relevant. Im Vermittlungsgeschäft ist die Gesellschaft davon abhängig, entsprechende Vermittlungsanfragen von zu erhalten. Eine Änderung der Anfragen kann zu reduziertem Provisionserträgen im Vermittlungsgeschäft führen. (e) LiquiditätsrisikenDie laufenden finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft sind im Verhältnis zu den Umsatzerlösen und dem Provisionsergebnis überschaubar, dies berücksichtigt auch den in 2020 neu abgeschlossenen Mietvertrag für neue Büroräume. Neue finanzielle Verpflichtungen werden nur eingegangen, wenn die erforderliche Liquidität verfügbar ist. Das Risiko unvorhersehbaren Liquiditätsbedarfs wird als gering eingeschätzt. Da ein wesentlicher Teil der Vermögenswerte der Gesellschaft auf Kontokorrentkonten unterhalten werden, wäre aber auch in einem solchen Fall die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft gewährleistet. (f) Operationelle Risiken- Rechtsrisiken Das Geschäft der Gesellschaft unterliegt einem breiten Spektrum aufsichtsrechtlicher Anforderungen, unter anderem des WpHG bzw. WpIG und entsprechender europäischer Rechtsakte. Sie hat zahlreiche Anforderungen zu erfüllen und rechtliche Vorschriften zu beachten. Die nordIX hat einen Geschäftsleiter mit der Wahrnehmung der Compliance Funktion beauftragt und Grundsätze aufgestellt, die darauf ausgerichtet sind, sicherzustellen, dass die nordIX und ihre Mitarbeiter den Verpflichtungen nachkommen. Zur Vermeidung und Minimierung von Risiken prüft die Geschäftsleitung laufend die Einhaltung der einschlägigen Vorschriften und stimmt laufende oder beabsichtigte Aktivitäten mit den zuständigen Ansprechpartnern der Bundesbank bzw. der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ab. - Betriebsrisiken Der Erfolg der Tätigkeit als Fondsmanager hängt neben der Attraktivität der Produkte vor allem auch von der erreichten Performance ab. Werden über einen längeren Zeitraum die erwarteten Rendite- bzw. Risikokennziffern verfehlt, besteht das Risiko, das Investoren Gelder abziehen. Das Geschäft der Gesellschaft ist in hohem Maße personengebunden, da Geschäftsbeziehungen in der Regel durch die handelnden Personen geprägt sind. Der Ausfall von Geschäftsleitern oder erfahrenen Mitarbeitern könnte dazu führen, dass Geschäftsbeziehungen sich anders als geplant entwickeln oder sogar beendet werden. - IT-Risiken Das Geschäft der Gesellschaft wird weitgehend unter Einsatz elektronischer Medien durchgeführt. Ein Ausfall der IT könnte zu einer Beeinträchtigung des Geschäftes bei der Erfüllung laufender Geschäftsbeziehungen führen. Durch Nutzung portabler Notebooks, Vorhaltung von Ersatzhardware sowie durch regelmäßige Datensicherungen wird das Risiko, dass ein IT-Ausfall zu nachhaltigen Beeinträchtigungen des Geschäftsbetriebs führt, weitgehend reduziert. - Reputations- und Haftungsrisiken Ein wesentlicher Teil der Provisionserlöse stammt aus der Tätigkeit als Fondsmanager. Bei diesem Geschäft ist es erforderlich, dass die Gesellschaft das Vertrauen von Investoren gewinnt und aufrechterhält. Falls die Gesellschaft gegenüber einzelnen Geschäftspartnern erwartete Leistungen nicht erbringt oder in anderer Weise Erwartungen nicht erfüllt, besteht das Risiko, dass Geschäftspartner die Geschäftsbeziehung einstellen oder Kapital abziehen. (g) KriegsrisikoAm 24. März 2022 hat Russland einen Angriffskrieg auf die Ukraine gestartet. Der Krieg hat auch erhebliche negative Auswirkungen auf internationale Lieferketten und die Versorgungssicherheit und damit auch auf Wirtschaftsunternehmen und die Kapitalmärkte. Ein deutlicher Anstieg der Inflation und erhebliche Kursverluste in fast allen Assetklassen haben eine klar gestiegene Risikoaversion ausgelöst und haben zu großer Unsicherheit über die künftige Entwicklung am Kapitalmarkt geführt. Die Gesellschaft ist nicht von Lieferketten oder Energieversorgung abhängig, sie verwaltet ausschließlich Rentenmandate, die geringere Verluste verschmerzen mussten als etwa der Aktienmarkt, daher ist die Betroffenheit voraussichtlich geringer als im Gesamtmarkt. (h) NachhaltigkeitsrisikoEs bestehen auch Nachhaltigkeitsrisiken die potenziell die finanzielle Stabilität und operative Leistungsfähigkeit der Gesellschaft beeinflussen könnten. Nachhaltigkeitsrisiken umfassen Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG), die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Umweltrisiken resultieren aus dem Einfluss klimatischer Veränderungen auf unsere Geschäftstätigkeit. Hierzu zählen physische Risiken, wie extreme Wetterereignisse oder langfristige Klimaveränderungen, die die Wertentwicklung der von uns verwaltete Mandate negativ beeinflussen können. Soziale Risiken beinhalten Faktoren wie Arbeitsbedingungen, Menschenrechte und gesellschaftliche Verantwortung. Ein Verstoß gegen diese Prinzipien kann zu erheblichen Reputationsverlusten und rechtlichen Konsequenzen führen. Wir stellen sicher, dass unsere Geschäftspraktiken hohen ethischen Standards entsprechen. Zudem fördern wir durch unser Investmentverhalten Projekte und Unternehmen, die soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung unterstützen. Durch die Integration sozialer Kriterien in unsere Anlageentscheidungen minimieren wir potenzielle Risiken. Governance-Risiken betreffen die Struktur und die Prozesse der Unternehmensführung. Mangelhafte Governance-Praktiken können das Vertrauen der Investoren untergraben und zu finanziellen Verlusten führen. Unser Institut legt großen Wert auf Transparenz, Integrität und Verantwortlichkeit in all unseren Geschäftsaktivitäten. Uns ist daran gelegen, dass Entscheidungsprozesse transparent und ethisch korrekt ablaufen. Zudem überwachen wir kontinuierlich die Einhaltung regulatorischer Anforderungen und Branchenstandards, um Risiken frühzeitig zu identifizieren und zu mitigieren. Neben den im Risikobericht aufgeführten Risiken bestehen keine Einzelrisiken, die geeignet wären, den Fortbestand der Gesellschaft zu gefährden. 2. ChancenberichtDie künftige Entwicklung wird in 2024 und 2025 davon abhängen, dass es der Gesellschaft gelingt, die verwalteten Gelder in den vorhandenen und künftigen Produkten zu steigern und hierfür auch neue Investoren zu gewinnen. Der Gesellschaft hat sich als spezialisierter Asset Manager für professionelle und institutionelle Kunden gut positioniert und hat attraktive Fondsprodukte aufgelegt, die überwiegend mit Alleinstellungsmerkmalen ausgestattet sind. Die Gesellschaft hat das Potential, durch Gewinnung weiterer Investoren das Geschäftsvolumen deutlich zu erweitern. 3. GesamtaussageInsgesamt hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 trotz stagnierender Assets under Management und eines deutlichen Rückgangs im Vermittlungsgeschäft den in den Vorjahren aufgebauten Status bewahren können. Die attraktive Produktpalette und der gute Marktzugang lassen erwarten, das ein Ausbau des Geschäfts und damit auch der Erträge erfolgen kann. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenDie Gesellschaft unterhält Guthaben bei deutschen Kreditinstituten. Darüber hinaus werden Wertpapiere zur Anlage freier Liquidität genutzt. Anlagen in Fremdwährungen werden nicht getätigt, Derivate oder Kurssicherungsgeschäfte bestehen nicht. Aus dem operativen Geschäft resultieren kurzfristige Forderungen - in der Regel gegenüber inländischen Banken - und kurzfristige Verbindlichkeiten. Die Forderungen werden in der Regel kurzfristig ausgeglichen, eine Besicherung besteht nicht. Aus der Verwendung von Finanzinstrumenten entstehende Risiken sind im Risikobericht erfasst. VI. Bericht über ZweigniederlassungenDie nordIX AG unterhält keine Zweigniederlassungen.
Hamburg, den 10. April 2024 gez. Moritz Schildt, Vorstand gez. Claus Tumbrägel, Vorstand Bericht des Aufsichtsrats über die Feststellung des Jahresabschlusses der nordIX AG für das Geschäftsjahr 2023Der Aufsichtsrat der nordIX AG hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach dem Gesetz und der Satzung der Gesellschaft obliegenden Aufgaben wahrgenommen, die Geschäftsführung des Vorstandes überwacht und beratend begleitet. Er hat darüber hinaus insbesondere die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen überwacht. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und ausführlich unterrichtet. Auch außerhalb der Sitzungen standen der Aufsichtsratsvorsitzende und die Mitglieder des Aufsichtsrates mit dem Vorstand in Kontakt. Der Aufsichtsrat hat beschlossen, dass abweichend von § 110 Abs. 3 Aktiengesetz nur eine Sitzung je Kalenderhalbjahr abgehalten werden soll. Sämtliche, zu den jeweiligen Terminen der Sitzungen, aktiven Aufsichtsratsmitglieder haben an den Sitzungen teilgenommen. Seitens der Mitglieder des Aufsichtsrates bestanden im Geschäftsjahr 2023 keine Interessenkonflikte. Ausschüsse wurden nicht gebildet. Der Vorstand der Gesellschaft hat dem Aufsichtsrat rechtzeitig den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 zur Prüfung vorgelegt. Die Bilanzsumme beträgt TEUR 1.845, der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf TEUR 677. Der Aufsichtsrat hat diese Unterlagen entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen einer eigenen Prüfung unterzogen und als Ergebnis seiner Prüfung festgestellt, dass keine Einwendungen zu erheben sind. Er hat den Jahresabschluss gebilligt und damit gemäß § 172 AktG festgestellt. Entsprechend der Wahl der Hauptversammlung der Gesellschaft bestellte der Aufsichtsrat die Mazars GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023. Jahresabschluss und Lagebericht sind vom Abschlussprüfer geprüft, in Übereinstimmung mit Gesetz und Satzung der Gesellschaft befunden und mit einem eingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Prüfungsbericht ist in der Aufsichtsratssitzung vom 28. Juni 2024 in Anwesenheit des Abschlussprüfers erörtert worden. Die Berichte des Abschlussprüfers lagen dem Aufsichtsrat vor. Dem Ergebnis der Abschlussprüfung hat der Aufsichtsrat zugestimmt, Einwände wurden nicht erhoben.
Hamburg, den 28. Juni 2024 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die nordIX AG, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der nordIX AG, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der nordIX AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 24. Juni 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
gez. Reher, Wirtschaftsprüfer gez. Hasse, Wirtschaftsprüferin |
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