Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 11832
Vorher
BECKENZ-PALETTEN GmbH
Eingetragen
12.1.2009
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Holz und von BöttcherwarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Paletten und anderen Ladungsträgern aus Holz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung von Holzverpackungen für die Industrie (insbesondere Kisten, Verschläge, Paletten, Palettenböden, Spezialverpackungen) und Exportverpackungen (insbesondere Verpacken von Gütern), Stauen von Containern, Dienstleistungen in den Bereichen Lohnverpackung im Kundenauftrag, Beratung bis zur Verpackungsentwicklung, Verpackungsund Prozessoptimierung, Transportlogistik (insbesondere von Transport und Verpackung) sowie Lieferung und Handel mit Verpackungsmaterialien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sem Philippe Vicari
seit 18.12.2018
Prokura
Vincent Vicari
seit 12.1.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

59227 Ahlen
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BECKENZ GmbH

Beckum

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

BECKENZ GmbH, Beckum

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die BECKENZ GmbH wurde am 2. Januar 2009 gegründet und hat Ihren Sitz in Beckum. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Zweigniederlassungen bestehen nicht. Als Systemlieferant sorgt BECKENZ von A-Z für die fachgerechte Verpackung über den passenden Transport bis zur Lieferung an den endgültigen Bestimmungsort Ihrer Waren. Zugeschnitten auf die Wünsche unserer Kunden stellen wir unsere Mitarbeiter auch für externe Arbeitsleistungen zur Verfügung. So kann BECKENZ direkt am Produktionsort individuelle und praxisorientierte Verpackungslösungen bieten. Selbstverständlich kommissionieren wir auch die Waren unserer Kunden und bieten ein Konsignationslager an.

Außerdem bietet BECKENZ alles rund um das Thema Paletten. Wir verkaufen, reparieren, kaufen und entsorgen Paletten jeglicher Art.

2. Forschung und Entwicklung

BECKENZ entwickelt stets individuelle Lösungen für Waren mit Sondermaßen, Übergewicht, Gefahrgutkennzeichnung und sonstigen Besonderheiten. Wir konstruieren jegliche Arten von schwimmenden Verpackungen und andere Verpackungen um jeden Kunden speziell zugeschnittene Individuallösungen bieten zu können. Die Sicherheitsstandards werden bei jedem Produkt angewendet.

Unser hochqualifiziertes Mitarbeiterteam arbeitet stetig daran, die Produktionsprozesse zu optimieren.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 war für die deutsche Wirtschaft insgesamt herausfordernd. Nach dem wirtschaftlichen Einbruch infolge der Energiekrise 2022, setzte sich die angespannte Lage im Jahr 2023 fort. Hohe Energiepreise, eine restriktivere Geldpolitik mit gestiegenen Zinsen sowie eine rückläufige Investitionstätigkeit wirkten dämpfend auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Das Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3 % und Deutschland befand sich - im Vergleich zu anderen Industrienationen - in einer technischen Rezession, und insbesondere die energieintensive Industrie bekam die Folgen deutlich zu spüren. Diese sank über das Jahr hinweg um rund 2,0 %. Darüber hinaus schwächte der Außenhandel sich ab: Die deutschen Exporte gingen um 2,0 % zurück, während die Importe sogar um 10,0 % sanken. Diese Entwicklung wirkte sich direkt auf vorgelagerte Industrien wie Logistik und Verpackung aus, in denen die Nachfrage stark vom internationalen Warenumschlag abhängt.

Die Entwicklung in der Holzverpackungsbranche war 2023 maßgeblich durch die schwache Konjunktur in der Industrie und die rückläufige Exportätigkeit geprägt. Die Produktion von Holzpaletten in Deutschland ging deutlich zurück: Im Jahr 2023 wurden 97,9 Milliarden Paletten produziert, was einem Rückgang von 15,8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch der Produktionswert verringerte sich spürbar um 36,7 % auf 1,1 Milliarden Euro. Im Bereich der Holzkisten war ein ähnlicher Rückgang zu beobachten, wobei besonders individuelle, aufwendig gefertigte Verpackungslösungen unter der Kaufzurückhaltung der Kunden litten. Gleichzeitig sank der Export von Paletten um 18,1 % auf 28,4 Millionen Stück, während die Importe um 33,4 % auf 52,1 Millionen Stück zurückgingen. Diese Zahlen spiegeln die deutlich geringere Dynamik im internationalen Handel und die zunehmende Inlandsproduktion wider. Unternehmen investierten zurückhaltender in neue Verpackungssysteme und setzten vermehrt auf Lagerbestände oder mehrfach verwendbare Produkte und verzichteten oft auf Sonderanfertigungen - ein Segment, in dem mittelständische Hersteller traditionell stark vertreten sind. Hinzu kamen auch strukturelle Herausforderungen wie steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit, zunehmender bürokratischer Aufwand (bspw. bei ISPM-15-Zertifizierungen), volatile Holzpreise sowie logistischer Mehraufwand durch neuer Verpackungsverordnungen und Umweltstandards.

Trotz der genannten Herausforderungen bewährte sich Holz auch 2023 als bevorzugtes Material für viele Verpackungsanwendungen, insbesondere aufgrund seiner Stabilität, Reparaturfähigkeit und Umweltverträglichkeit. Sonder- und Maßanfertigungen blieben auch in einem schwierigen Marktumfeld gefragt, insbesondere für technisch anspruchsvolle Produkte oder für Exportgüter mit besonderen Anforderungen an Transportsicherheit und Normkonformität.

Quellen: Destatis, 15.01.2024: "Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken"; Destatis, 04.03.2024: "Exporte 2023 um 2,0 % niedriger als 2022 - Importe um 10,0 % zurückgegangen"; Holzkurier, 15.06.2024: "Umsatz und Produktion rückläufig"; HPE, 20.04.2023: "Wirtschaftstrend bei Holzverpackungen: Paletten und Co. behaupten sich in unruhigen Zeiten"; EUWID, 12.04.2024: "Deutsche Palettenproduktion sinkt 2023 deutlich: Außenhandel geht ebenfalls zurück"; HDH, 20.02.2024: "Umsatzrückgang in der Holzindustrie 2023"; Kronus, 27.11.2023: "Holzmarktprognose Q4/2023 mit Ausblick auf Q1/2024"

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs im Berichtsjahr

Die Geschäftsentwicklung der BECKENZ GmbH verlief insgesamt unter der ursprünglichen Erwartungshaltung. Der Umsatz des Unternehmens ist im Geschäftsjahr, aufgrund schwieriger gesamtwirtschaftlicher Verhältnisse, deutlich gesunken, sodass sich das Jahresergebnis entsprechend negativ in Höhe von T€ - 197,1 abzeichnete.

3. Lage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der BECKENZ GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt eher rückläufig entwickelt.

a) Vermögenslage

Die Bilanzsumme von BECKENZ GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf T€ 7.104,8. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (T€ 7.528,3) um 5,6 % gemindert. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 70,5 % gekennzeichnet. Das Sachanlagevermögen verringerte sich absolut um T€ 191,2.

Das Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten verminderten sich um T€ 232,3. Die liquiden Mittel umfassen 4,0 % der Bilanzsumme. 15,3 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich stichtagsbedingt um 20,4 % auf absolut T€ 417,3 und stellen 5,9 % der Bilanzsumme dar.

Die Investitionsmaßnahmen wurden nur zum Teil mit eigenen Mitteln finanziert, stärken jedoch die zukünftige Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Im Wesentlichen wurde in eine Maschine investiert. Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 19,3 % gekennzeichnet. Eigenkapital und mittel- bis langfristiges Fremdkapital decken das Anlagevermögen zu 100 %.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die ausreichend fristgerechte Versorgung mit liquiden Mitteln gilt als oberstes Ziel des Finanzmanagements, um Skontoerträge bei abzugsberechtigten Zielen wahrnehmen zu können.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. Die Liquidität der Gesellschaft ist ingesamt durch einen Kontokorrentrahmen der Sparkasse Westmünsterland von T€ 550 gesichert. Dieser musste bisher auch nicht vollständig in Anspruch genommen werden. Die Liquiditätsplanung der Gesellschaft sieht auch bis Mitte 2026 keine Liquiditätsengpässe vor.

Im Berichtsjahr ergab sich nachstehende verkürzte Cashflow-Betrachtung:

Der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (T€ 566,0) diente insbesondere zur Tilgung der Finanzverbindlichkeiten. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Berichtszeitraum T€ 111,0 (Vorjahr: T€ 729,0). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ -183,0 (Vorjahr: T€ -196,0). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf T€ -340,0 (Vorjahr: T€ -314,0). Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr zufriedenstellend. Das Unternehmen rechnet damit, auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur der Unternehmensfinanzierung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten im Vergleich zum Vorjahr planmäßig zurückgeführt werden. Die Investitionen in das Anlagevermögen wurden zum Teil durch die Aufnahme von Darlehen bei Kreditinstituten finanziert. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sind die wesentlichen Voraussetzungen erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

c) Ertragslage

Die Gesamtleistung des Unternehmens verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 4.803,0. Bei gesunkenen Umsatzerlösen (Minderung um T€ 4.803,0) entspricht dies einer relativen Minderung der Gesamtleistung von insgesamt rd. 34,4 %.

Entsprechend gesunkener Umsatzerlöse verringerte sich der absolute Materialaufwand um T€ 3.864,3 auf T€ 5.946,7 (Materialaufwandsquote: 65,0 %). Bei einem Vergleich der Materialaufwandsquoten mit dem Vorjahr ergibt sich nur eine Minderung von 5,4 Prozentpunkten.

Im Berichtsjahr wurden sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 172,8 erzielt. Unter dieser Position werden insbesondere Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung auf Forderungen (T€ 104,6), Sachbezüge (T€ 33,2) und Erstattungen aus dem AAG ausgewiesen (T€ 4,2).

Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 40,9 auf T€ 2.106,2 gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Raumkosten, Reparaturen und Instandhaltungen, Werbe- und Reisekosten, Kosten der Warenabgabe, Fremdarbeiten sowie übrige betriebliche Kosten (insbesondere Beratungskosten, Betriebsbedarf und Leasingaufwendungen).

Unter Berücksichtigung eines gegenüber dem Vorjahr um T€ 1,1 verschlechterten und noch immer negativen Finanzergebnisses, verringerte sich entsprechend auch das Gesamtergebnis im Einklang mit der geringeren Umsatzerlöse um T€ 504,0 auf T€ -197,1.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

a) Finanzielle Leistungsindikatoren

Mit unserem internen Kontrollsystem werden regelmäßig Auswertungen überwacht. Abgleiche der Sollwerte (laut Kalkulation) zu den Istwerten werden regelmäßig vorgenommen. Bei Abweichungen werden die Ursachen gesucht und umgehend entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Folgende wesentliche Kennzahlen werden als Leistungsindikatoren herangezogen:

Jahr 2023,
T€
Jahr 2022,
T€
Rohergebnis 3.196,0 4.134,7
Betriebsergebnis -112,9 561,0
Jahresergebnis -197,1 306,9

b) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Unsere wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zur internen Unternehmenssteuerung sind Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit. Im Bereich der Arbeitnehmer hat sich die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer einschließlich der zu ihrer Ausbildung Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit ist hoch. Unser Bestreben ist es, unsere Mitarbeiter möglichst lange an das Unternehmen zu binden.

Leistung, Menschlichkeit, Verantwortung das ist unser traditionelles Selbstverständnis. Dieser Dreiklang hat uns in den letzten 15 Jahren erfolgreich gemacht und das bauen wir kontinuierlich weiter aus.

5. Gesamtaussage

Insgesamt ist die Lage der Gesellschaft nicht zufriedenstellend. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Umsatz- und Ergebnisentwicklung schätzen wir ebenfalls als nicht zufriedenstellend ein.

III. Prognosebericht

Die Geschäftsleitung erstellt die Prognose, die aufgrund ihrer Zukunftsorientierung generell mit Unsicherheiten behaftet ist, nach pflichtgemäßem Ermessen sowie nach besten Wissen und Gewissen.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben auch über das Jahr 2023 hinaus von Unsicherheit geprägt. Zwar erwarten führende Wirtschaftsinstitute eine leichte Stabilisierung der deutschen Konjunktur - das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz rechnet mit einem moderaten BIP-Wachstum von etwa 0,3 % -, doch bestehen weiterhin Risiken durch geopolitische Spannungen, hohe Finanzierungskosten und schleppende industrielle Nachfrage.

Für die Holzverpackungs- und Palettenbranche ist demnach über das Jahr 2023 hinaus nur mit einem verhaltenen Anstieg der Nachfrage zu rechnen. Zwar deuten sich im Bereich des Exports und der internationalen Logistik erste positive Impulse an, insbesondere durch den erwarteten Aufschwung im Maschinen- und Anlagenbau, jedoch wird sich die Entwicklung voraussichtlich nicht flächendeckend und nicht kurzfristig auf die Auftragslage auswirken.

Für das Unternehemen ist Im Jahr 2024 eine nochmals angespanntere und somit rückläufige Geschäftsentwicklung eingetreten. Einzelne Produktbereiche, insbesondere Sonderverpackungen, haben sich zwar überdurchschnittlich entwickelt, dennoch hat die Investititonszurückhaltung bei den Kunden weiter nachgelassen. Ebenso ist bei den restlichen Produktbereichen eine weiterhin negativen Geschäftsentwicklung eingetreten. Im Geschäftsjahr 2024 ist ein nochmals schlechteres Ergebnis als im Geschäftsjahr 2024 eingetreten. Erst für das Geschäftsjahr 2025 ist wieder mit einem Positiven Ergebnis zu rechnen.

Auf der Kostenseite rechnet das Unternehmen weiterhin mit volatilen Preisen bei Rohholz und Transport, vor allem abhängig von den politischen Entwicklungen und globalen Lieferketten. Durch interne Maßnahmen zur Prozessoptimierung, Lagersteuerung und Materialauswahl sollen mögliche Preissteigerungen jedoch möglichst ausgeglichen werden. Im Personalkostenbereich sind deutliche Einsparungen, auch durch die Reduzierung der Mitarbeiterzahl, geplant. Dies soll insbesondere für das Jahr 2025 zu deutlichen finanziellen Entspannungen führen.

Der angespannten Liquiditätslage wird durch regelmäßige Liquiditätsplanungen begegnet.

Vorhandene Innovationskraft in Verbindung mit Erfahrung, Qualität und Zuverlässigkeit, der strategisch guten Positionierung der BECKENZ GmbH sowie die Einführung neuer Projekte sollen nach Einschätzung der Geschäftsleitung mittelfristig zu einem Umsatzwachstum wie auch einer deutlichen Ergebnisverbesserung ermöglichen.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die Firma BECKENZ GmbH sieht branchenspezifische Risiken insbesondere in der Versorgung (Lieferkette) durch den Zubehör- und Rohstoffmarkt. Insbesondere die Volatilität bei den Rohstoffpreisen, Energie- sowie Transportkosten und Lieferengpässe bei bestimmten Materialien können kurzfristig zu Kostensteigerungen führen. Auch gesetzliche Anforderungen - etwa im Rahmen von Verpackungs-, Umwelt- und Exportbestimmungen - entwickeln sich zunehmend komplex und verursachen administrativen Mehraufwand.

Das Holzverpackungsunternehmen steht vor einer Vielzahl von Risiken und Chancen, die seine Geschäftstätigkeit beeinflussen können. Eines der Hauptrisiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, ist die Volatilität der Rohstoffpreise. Schwankungen in den Holzpreisen können die Margen beeinträchtigen und die Rentabilität des Unternehmens gefährden. Diese Preisschwankungen können durch verschiedene Faktoren wie Wetterbedingungen, globale Handelskonflikte und Veränderungen in der Angebots- und Nachfragesituation beeinflusst werden.

Ein weiteres bedeutendes Risiko ergibt sich aus regulatorischen Vorschriften. Veränderungen in den Umwelt- und Holzbeschaffungsvorschriften könnten das Unternehmen belasten, indem sie zusätzliche Kosten verursachen und die Betriebsabläufe beeinträchtigen.

Zudem besteht ein fortlaufender Wettbewerbsdruck durch günstigere Anbieter im In- und Ausland. Technologische Substitutionen, etwa durch Mehrwegverpackungssysteme aus Kunststoff oder Metall, können in bestimmten Anwendungsbereichen zur Verdrängung klassischer Holzverpackungen führen. Der Fachkräftemangel, insbesondere in gewerblichen Bereich und in der Logistik, stellt ebenfalls ein strukturelles Risiko dar.

Trotz dieser Risiken und des schwierigen Marktumfeld bietet die Branche weiterhin Potenzial und es bestehen bedeutende Chancen für das Unternehmen. Die zunehmende Fokussierung von Industrie und Handel auf nachhaltige Verpackungslösungen verschafft Holzverpackungen strukturelle Vorteile gegenüber Kunststoffalternativen. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, Kohlenstoffdioxid-bindend und lässt sich in der Regel einfacher reparieren oder recyclen. Besonders im Bereich der Sonderverpackungen bieten Maßanfertigungen eine stabile Nachfragebasis, etwa für beispielsweise den Maschinen- und Anlagenbau, indem empfindliche oder besonders große Produkte sicher transportiert werden müssen. Darüber hinaus bietet der Ausbau internationaler Lieferketten weitere Chancen. Die Erschließung neuer Märkte im Ausland durch den Export von Holzverpackungen bietet Potenzial für Umsatzsteigerungen und Geschäftsdifferenzierung. Besonders mittelständische Unternehmen können flexibler auf individuelle Kundenbedürfnisse eingehen und profitieren entsprechend von kurzen Entscheidungswegen und bieten einen Mehrwert durch hohe Anpassungsfähigkeit.

Eine weitere Chance besteht in der Diversifizierung des Produktangebots. Durch die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen im Bereich der Holzverpackungen sowie die Anpassung an spezifische Branchenanforderungen kann das Unternehmen sein Umsatzpotenzial weiter steigern. Zusätzlich bietet der Boom des E-Commerce-Sektors Möglichkeiten für das Unternehmen, seine Verpackungslösungen für den Versandhandel anzupassen und von der steigenden Nachfrage nach Versandverpackungen zu profitieren.

Schließlich können strategische Partnerschaften mit Lieferanten, Distributoren oder anderen Unternehmen in der Lieferkette die Reichweite und Marktdurchdringung des Unternehmens verbessern und neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass das Unternehmen kontinuierlich seine Risikomanagementstrategien überprüfen und anpassen sollte, um auf Veränderungen in der Marktumgebung effektiv reagieren zu können und die Chancen bestmöglich zu nutzen.

 

Beckum, am 10. Juli 2025

BECKENZ GmbH

Vincent Vicari

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.005.914,91 5.197.082,91
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10,00 9,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 10,00 9,00
II. Sachanlagen 5.005.849,91 5.197.018,91
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.274.656,91 4.434.130,91
2. technische Anlagen und Maschinen 406.786,00 276.972,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 324.407,00 430.116,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 55.800,00
III. Finanzanlagen 55,00 55,00
1. sonstige Finanzanlagen 55,00 55,00
B. Umlaufvermögen 2.075.518,59 2.302.884,87
I. Vorräte 1.083.787,52 1.523.818,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 704.612,07 647.133,36
1. sonstige Vermögensgegenstände 704.612,07 647.133,36
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 287.119,00 131.933,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.393,25 28.320,77
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.104.826,75 7.528.288,55

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.254.886,44 1.451.954,94
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 1.229.886,44 1.426.954,94
davon Gewinnvortrag 1.426.954,94 1.120.158,67
B. Rückstellungen 247.530,72 267.397,65
C. Verbindlichkeiten 5.591.942,92 5.788.373,46
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.156.966,18 5.302.451,60
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 766.511,28 568.155,37
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.390.454,90 4.734.296,23
2. sonstige Verbindlichkeiten 434.976,74 485.921,86
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 358.111,06 365.943,98
D. Rechnungsabgrenzungsposten 10.466,67 20.562,50
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.104.826,75 7.528.288,55

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 3.368.799,93 4.194.433,98
2. Personalaufwand 2.106.181,62 2.147.112,60
a) Löhne und Gehälter 1.653.552,33 1.769.687,06
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 452.629,29 377.425,54
davon für Altersversorgung 70.105,77 59.428,15
3. Abschreibungen 374.728,35 344.683,01
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 374.728,35 344.683,01
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.000.769,67 1.141.742,47
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 0,00 12,61
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 402,27 1,62
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 117.559,68 116.146,47
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag -37.296,23 133.775,97
8. Ergebnis nach Steuern -192.740,89 310.975,08
9. sonstige Steuern 4.327,61 4.178,81
Jahresfehlbetrag 197.068,50 -306.796,27

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresfehlbetrag 197.068,50 -306.796,27
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.426.954,94 1.120.158,67
3. Bilanzgewinn 1.229.886,44 1.426.954,94

Anhang zum Jahresabschluss per 31. Dezember 2023

BECKENZ GmbH, Beckum

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die BECKENZ GmbH hat ihren Sitz in Beckum. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Münster unter HRB 11832 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt und gegliedert.

Die Gesellschaft erfüllt hinsichtlich der Umsatzerlös, der Bilanzsumme und der beschäftigten Arbeitnehmer die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungsmethoden entsprechen den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung und den gesetzlichen Vorschriften.

Die Bewertung der einzelnen Vermögens- und Schuldposten erfolgte unter Beachtung der handelsrechtlichen Grundsätze. Die Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Die angewandten Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr übernommen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände, Sach- und Finanzanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Soweit sie der Abnutzung unterliegen, werden planmäßige Abschreibungen nach den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen vorgenommen. Es findet sowohl die lineare als auch die degressive Abschreibungsmethode Anwendung.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen (Geringwertige Wirtschaftsgüter) werden aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr im Einklang mit den steuerlichen Vorschriften voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Sowohl bei dauernden als auch bei nicht dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Gegenstände des Vorratsvermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips gem. § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren sind zu den Anschaffungskosten im Sinne des § 255 Abs. 1 HGB erfasst. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu den Herstellungskosten im Sinne des § 255 Abs. 2 HGB bewertet. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Auf eine nach § 255 Abs. 3 HGB mögliche Einbeziehung von Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten wurde verzichtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch die Bildung einer Einzelwertberichtigung berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,50 % auf die nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungen angemessen Rechnung getragen.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Verbindlichkeiten werden unter Berücksichtigung des sog. Höchstwertprinzips für Schulden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 2 HGB für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

4. Erläuterungen zur Bilanz

4.1 Aktivseite

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.

Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Halbfabrikaten und Waren.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Die BECKENZ GmbH hat einen Teil ihrer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines Factoring-Vertrages an die Deutsche Factoring Bank veräußert. Diese Maßnahme diente neben bilanzpolitischen Zwecken auch der besseren Liquiditätslage der Gesellschaft.

4.2 Passivseite

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Verpflichtungen aus Resturlaubstagen (T€ 74,0), Tantiemezahlungen (T€ 78,1) sowie Abschlusskosten (T€ 53,1).

Die Angaben zu den Restlaufzeiten (RLZ) und Besicherungen der Verbindlichkeiten sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:

davon mit einer RLZ von Summe davon gesichert Art und Form der Sicherheit
< 1 Jahr
T€
1-5 Jahren
T€
> 5 Jahren
T€
T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 782 1.830 2.545 5.157 4.685 Grundschulden, Pfandrechte oder ähnliche Rechte
(568) (1.820) (2.915) (5.303) (4.882)
aus Lieferungen und Leistungen 190 0 0 190 0 übliche Eigentumsvorbehalte
(228) (0) (0) (228) (0)
sonstige 245 0 0 245 0
(244) (14) (0) (258) (0)
1.217 1.830 2.545 5.592 4.685
(1.040) (1.833) (2.915) (5.788) (5.167)

4.3 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3, 3a HGB, die die Finanzlange der Gesellschaft beeinflussen, ergeben sich lediglich aus Leasingverträgen mit einem jährlichen Aufwand von insgesamt rd. T€ 67,0.

Weitere Vorteile und Risiken über den eigentlichen Zweck hinaus im Sinne des § 285 Nr. 27 HGB bestehen nicht.

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gesellschaft erstellt die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung von Forderungen (T€ 104,6) sowie Erträge aus Sachbezügen (T€ 33,2).

Die Gewinn und Verlustrechnung weist einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 197,1 aus.

6. Sonstige Angaben

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres bestanden nicht.

Während des Geschäftsjahres 2023 waren ohne Geschäftsführer und die zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten durchschnittlich 60 Arbeitnehmer (VJ: 54) beschäftigt. Von den Arbeitnehmern waren durchschnittlich 44 gewerbliche Arbeitnehmer (VJ: 43) und 16 Angestellte (VJ: 11).

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Jahr 2023:

Vincent Vicari, Kaufmann

 

Beckum, am 10. Juli 2025

Vincent Vicari

Anschaffungskosten
A. Anlagevermögen Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen / Software 28.729,61 1.514,00 0,00
28.729,61 1.514,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken
a) bebaute Grundstücke 353.304,91 0,00 0,00
b) Geschäftsbauten 3.700.975,00 3.176,47 0,00
c) Außenanlagen 68.248,93 0,00 0,00
d) Hof- und Wegbefestigungen 821.594,38 228,16 0,00
4.944.123,22 3.404,63 0,00
2. Technische Anlagen u. Maschinen
a) Maschinen 408.676,47 160.630,00 1,00
b) Betriebsvorrichtungen 106.380,04 0,00 0,00
515.056,51 160.630,00 1,00
3. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung
a) Pkw 86.159,18 0,00 0,00
b) Lkw 316.139,80 0,00 0,00
c) Sonstige Transportmittel 376.993,70 0,00 0,00
d) Betriebsausstattung 79.416,47 5.071,60 0,00
e) Büroeinrichtung 63.017,39 5.685,92 0,00
f) Geringwertige Wirtschaftsgüter 100.967,07 7.255,20 0,00
1.022.693,61 18.012,72 0,00
4. geleistete Anzahlungen im Bau 55.800,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 6.537.673,34 182.047,35 1,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 55,00 0,00 0,00
55,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 6.566.457,95 183.561,35 1,00
Anschaffungskosten
A. Anlagevermögen Umbuchungen
Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen / Software 0,00 30.243,61
0,00 30.243,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken
a) bebaute Grundstücke 0,00 353.304,91
b) Geschäftsbauten 0,00 3.704.151,47
c) Außenanlagen 0,00 68.248,93
d) Hof- und Wegbefestigungen 0,00 821.822,54
0,00 4.947.527,85
2. Technische Anlagen u. Maschinen
a) Maschinen 55.800,00 625.105,47
b) Betriebsvorrichtungen 0,00 106.380,04
55.800,00 731.485,51
3. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung
a) Pkw 0,00 86.159,18
b) Lkw 0,00 316.139,80
c) Sonstige Transportmittel 0,00 376.993,70
d) Betriebsausstattung 0,00 84.488,07
e) Büroeinrichtung 0,00 68.703,31
f) Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 108.222,27
0,00 1.040.706,33
4. geleistete Anzahlungen im Bau -55.800,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 6.719.719,69
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 55,00
0,00 55,00
Summe Anlagevermögen 0,00 6.750.018,30
Abschreibungen
A. Anlagevermögen Abschreibungen 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen / Software 28.720,61 1.513,00 0,00 30.233,61
28.720,61 1.513,00 0,00 30.233,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken
a) bebaute Grundstücke 0,00 0,00 0,00 0,00
b) Geschäftsbauten 399.566,00 111.122,47 0,00 510.688,47
c) Außenanlagen 20.303,93 5.313,00 0,00 25.616,93
d) Hof- und Wegbefestigungen 90.122,38 46.443,16 0,00 136.565,54
509.992,31 162.878,63 0,00 672.870,94
2. Technische Anlagen u. Maschinen
a) Maschinen 233.652,47 73.872,00 0,00 307.524,47
b) Betriebsvorrichtungen 4.432,04 12.743,00 0,00 17.175,04
238.084,51 86.615,00 0,00 324.699,51
3. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung
a) Pkw 76.160,18 8.327,00 0,00 84.487,18
b) Lkw 158.715,80 37.556,00 0,00 196.271,80
c) Sonstige Transportmittel 181.334,70 46.694,00 0,00 228.028,70
d) Betriebsausstattung 33.544,47 11.348,60 0,00 44.893,07
e) Büroeinrichtung 41.863,39 12.541,92 0,00 54.405,31
f) Geringwertige Wirtschaftsgüter 100.959,07 7.254,20 0,00 108.213,27
592.577,61 123.721,72 0,00 716.299,33
4. geleistete Anzahlungen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.340.654,43 373.215,35 0,00 1.713.869,78
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.369.375,04 374.728,35 0,00 1.744.103,39
A. Anlagevermögen Buchwert 31.12.2023
Buchwert 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen / Software 10,00 9,00
10,00 9,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken
a) bebaute Grundstücke 353.304,91 353.304,91
b) Geschäftsbauten 3.193.463,00 3.301.409,00
c) Außenanlagen 42.632,00 47.945,00
d) Hof- und Wegbefestigungen 685.257,00 731.472,00
4.274.656,91 4.434.130,91
2. Technische Anlagen u. Maschinen
a) Maschinen 317.581,00 175.024,00
b) Betriebsvorrichtungen 89.205,00 101.948,00
406.786,00 276.972,00
3. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung
a) Pkw 1.672,00 9.999,00
b) Lkw 119.868,00 157.424,00
c) Sonstige Transportmittel 148.965,00 195.659,00
d) Betriebsausstattung 39.595,00 45.872,00
e) Büroeinrichtung 14.298,00 21.154,00
f) Geringwertige Wirtschaftsgüter 9,00 8,00
324.407,00 430.116,00
4. geleistete Anzahlungen im Bau 0,00 55.800,00
Summe Sachanlagen 5.005.849,91 5.197.018,91
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 55,00 55,00
55,00 55,00
Summe Anlagevermögen 5.005.914,91 5.197.082,91

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.07.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die BECKENZ GmbH, Beckum

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BECKENZ GmbH, Beckum, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BECKENZ GmbH, Beckum, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, am 10. Juli 2025

Heinrichs Rose & Collegen Partnerschaftsgesellschaft mbB • Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft•Partnerschaftsreg. AG Essen Nr. 3975

Breul, Wirtschaftsprüfer

Lehmbrock, Wirtschaftsprüfer

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