EinsElf IT GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heiko Schneider seit 11.9.2025 | Prokura |
Holger Attila Rainer Jörg Sigloch seit 5.2.2025 | Prokura |
Rainer Wolfgang Stierle seit 6.5.2019 | Geschäftsführer |
Paolo Campinoti seit 29.8.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
PR Industrial s.r.l. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pramac GmbHFellbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Pramac GmbH, Fellbach (Amtsgericht Stuttgart, HRB 264180), die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden. Für die Anhangangaben wurden die größenabhängigen Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen drei und 14 Jahren und werden ausschließlich nach der linearen Methode vorgenommen. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die unfertigen Leistungen und unfertigen Erzeugnisse sowie die fertigen Erzeugnisse werden mit den aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bewertet. Die Ermittlung der verlustfreien Werte beruht auf den erwarteten bzw. vereinbarten Auftragserlösen. Die Waren wurden mit Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten bzw. zu niedrigeren Zeitwerten nach § 253 Abs. 4 Satz 2 HGB bewertet. Bei der Bewertung der Waren wird die verfeinerte Durchschnittsmethode nach § 240 Abs. 4 HGB angewandt. Für Lager- und Verwertungsrisiken werden Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr nach den Vorgaben der Muttergesellschaft in Höhe von 2,63 % (i. V. 1,09 %) gebildet worden. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassenmittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 230.160,32 (i. V. EUR 135.547,89). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 37.899,00 (i. V. EUR 37.899,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt DM 400.000,00, das entspricht EUR 204.516,75. 4. Verbindlichkeiten Bei den konzernexternen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehälte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 4.180.636,18 (i. V. EUR 5.553.766,31) Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 6.755.066,10 (i. V. EUR 2.950.776,80) und in Höhe von EUR 14.523.898,28 aus Cashpooling. Alle Verbindlichkeiten haben bzw. hatten im Vorjahr in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr mit Ausnahme von sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 900,82), welche eine Restlaufzeit bis zu fünf Jahren hatten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:
II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 61.574,23 (i. V. EUR 1,24), welche vollumfänglich auf realisierte Erträge entfallen. 2. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 3.101,16 (i. V. EUR 2.796,98) enthalten. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 54.529,94 (i. V. EUR 535,14), welche vollumfänglich auf realisierte Aufwendungen entfallen. 4. Finanzergebnis Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 181,39 (i. V. EUR 618,74) und die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit EUR 72.881,15 (i. V. EUR 1.770,12) verbundene Unternehmen. C. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:
2. Personal Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt folgende Arbeitnehmer:
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen für Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von EUR 719.407,40 (i. V. EUR 52.132,50). Das Risiko und die Auswirkung auf die Geschäftstätigkeit sind von untergeordneter Bedeutung, da Mängel bereits während des Gewährleistungszeitraums im Rahmen eines Wartungsvertrages beseitigt werden. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 401. 4. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer sind bzw. waren:
Bis auf Herrn Stierle erhalten bzw. erhielten die Geschäftsführer ihre Vergütung von anderen Konzerngesellschaften, weshalb die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen wurde. 5. Konzernzugehörigkeit Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die PR Industrial S.r.l., Casole d'Elsa-Siena/Italien. Das Mutterunternehmen erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen ist. Die Gesellschaft ist von der Offenlegung des Konzernabschlusses befreit. Mutterunternehmen der Gesellschaft PR Industrial S.r.l., Casole d'Elsa-Siena/Italien ist die Generac Holdings Inc., Delaware/USA. Das Mutterunternehmen erstellt einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen ist. Der Konzernabschluss der übergeordneten Muttergesellschaft ist auf deren Homepage unter https://investors.generac.com/financial-information/annual-reports erhältlich. Die Gesellschaft ist dadurch von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. 6. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten gewesen wäre. 7. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 1.173.623,60 auf neue Rechnung vorzutragen.
Fellbach, 23. Oktober 2024 Pramac GmbH Geschäftsführung Paolo Campinoti Rainer Stierle Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Pramac GmbH, als 100 % Tochter der PR Industrial S.r.l., Località il Piano 53031 Casole d'Elsa (Siena, Italien) bietet Produkte, Lösungen und Dienstleistungen für eine sichere, nachhaltige und effiziente Energieversorgung sowie im Bereich der Flurfördertechnik an. Mit unserem breitem Produkt- und Lösungsspektrum bedienen wir Kunden in Industrie, Handel und verarbeitendem Gewerbe. Unsere Absatzwege unterscheiden sich nach den jeweiligen Produktsegmenten. Es gibt einen 3-stufigen Vertriebsweg über ein vielfältiges stationäres Händlernetz und Onlineplattformen für den Bereich mobile Stromerzeuger, Flurfördertechnik sowie weitere Handelsprodukte. Es gibt zudem einen zweistufigen Vertriebsweg für Endkunden und Anlagenbauer im Projektgeschäft mit stationären Stromerzeugern/Netzersatzanlagen. Durch die im Geschäftsjahr erfolgte Akquisition des Tochterunternehmens Pramac Storage Systems GmbH, Pfullingen (kurz: PSS), und die Übernahme des Vertriebs der PSS-Produkte hat die Pramac GmbH ihr Produktportfolio erweitert und ist nun auch in der Lage, im Geschäftsbereich erneuerbare Energien, insbesondere von stationären Batteriespeichersystemen, attraktive Lösungen auf dem technisch neuesten Stand anzubieten. Der Vertriebsbereich der Pramac GmbH umfasste in 2023 die DACH-Region (Deutschland/Österreich/Schweiz) und die Länder Niederlande, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und Island. Die Produktion der Produkte erfolgt weitestgehend von Unternehmen im Konzernverbund im Ausland. Teilweise erfolgen Veredelungen in Fellbach oder bei externen Dienstleistern. 2. Wirtschaftsbericht I. Branchenentwicklung und gesamtwirtschaftliche Entwicklung Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,1 Billionen Euro. Preisbereinigt sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Im Jahresdurchschnitt lag die Inflation in Deutschland bei 5,9 Prozent, damit verringerte sich die Teuerungsrate gegenüber dem Vorjahr leicht. Vor allem die hohen Energiekosten sowie ein Anstieg bei den Lebensmittelpreisen sorgten weiterhin für höhere Ausgaben. Die für die Pramac GmbH wesentliche Branche Bauhauptgewerbe verzeichnete 2023 ein Umsatzminus von preisbereinigt 5 Prozent für alle Betriebe. II. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Pramac GmbH eine weitere Umsatzsteigerung von 18 % auf nunmehr € 67.808.851 erzielen (Vorjahr € 57.704.113). Von dieser Erhöhung entfielen € 6.486.494 auf den neuen Geschäftsbereich erneuerbare Energien, womit von der gesamten Umsatzerhöhung 6,2 % auf die ursprünglichen Bereiche Energieversorgung und Flurfördertechnik zurückzuführen sind. Die in 2021 gestartete strategische Planer/Ingenieur Offensive wurde in 2023 fortgesetzt und zeigte im Projektgeschäft positive Auswirkungen. Auch in diesem Geschäftsjahr war das Produktsegment Consumer mit € 24.074.042 auf fast demselben Niveau wie 2022 der umsatzstärkste Bereich. Strategische Arbeit mit Einkaufsverbänden, Rückenwind vom Markt, Absicherung von Privathäusern mittels Notstromaggregate, Lieferungen über NGO's in die Ukraine, sowie Rückgewinnung abgewanderter Kunden und Gewinnung von Neukunden, haben zu diesem sehr erfreulichen Ergebnis beigetragen. Umsatzrückgänge waren lediglich in den Bereichen Batterie-/Energiespeicher sowie bei stationären Gasstromerzeuger zu verzeichnen. Die Gründe dafür waren die weiterhin hohen Anschaffungspreise der Batterie-/Energiespeicher und bei den Gasstromerzeugern die durch den andauernden Ukraine Krieg in Frage gestellte Versorgungssicherheit mit Erdgas. Auch der sich nach wie vor im Aufbau befindende Geschäftsbereich der stationären Batteriespeicher trug durch neugewonnen Projekte positiv zur Geschäftsentwicklung der Pramac GmbH bei. Der Gesamtauftragseingang lag für das Geschäftsjahr 2023 mit 34,8 Mio. € sehr deutlich unter dem Vorjahreswert von 84,5 Mio. €. Hintergrund des niedrigen Auftragseinganges war die Unsicherheit der privaten Verbraucher und die unklaren Rahmenbedingungen im industriellen und gewerblichen Sektor. Trotz der eher getrübten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in 2023, erlebte vor allem der Sektor Stromerzeuger bedingt durch Auftragsüberhänge aus 2022 einen starken Rückenwind. Die Umsatzsteigerung ist umso bemerkenswerter, da unser Vertriebsteam durch diverse personelle Umstrukturierungen im Geschäftsjahr erheblich belastet war. Auch die Integration des Tochterunternehmens PSS und die Übernahme des Vertriebs der PSS-Produkte stellte sich aufgrund mangelnder personeller Ressourcen als Herausforderung dar. Aufgrund der hervorragenden Marktposition konnte die Pramac GmbH, auch unter diesen schwierigen Marktbedingungen, ein weiteres Umsatzwachstum erzielen, und blickt deshalb auf ein insgesamt sehr zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2023 zurück. III. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 konnte mit + 18 % erneut eine Steigerung der Umsatzerlöse zum Vorjahr 2022 erzielt werden. Die drei bedeutendsten Produktsegmente am Umsatz waren mit 36 % (Vorjahr 43 %) "Consumer", mit 30 % (Vorjahr 18 %) "Power Engineering" und mit 15 % (Vorjahr 22 %) "Flurfördertechnik". Den Umsatzerlösen stand ein Materialaufwand von 54,9 Mio. € (Vorjahr 47,4 Mio. €) gegen- über. Die Materialaufwandsquote von 81,1 % ist im Verhältnis zur Gesamtleistung um 1,6 %- Punkte im Vergleich zum Vorjahr (82,7 %) niedriger ausgefallen. Ein veränderter Produktmix führte zu dieser Entwicklung. Insgesamt hat die Pramac GmbH dadurch einen Rohertrag (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand) von 12,7 Mio. € (Vorjahr 9,9 Mio. €) erwirtschaftet, der somit um 2,8 Mio. € über dem Vorjahr liegt. Die Personalaufwendungen in Höhe von 3,3 Mio. € sind gegenüber dem Vorjahr (2,8 Mio. €) im Wesentlichen aufgrund einer höheren Mitarbeiterzahl und Gehaltserhöhungen gestiegen. Im Jahresdurchschnitt haben wir 48 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 45). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 71 % bzw. 3,2 Mio. € auf 7,7 Mio. € deutlich. Ein wesentlicher Teil entfällt mit 1,5 Mio. € auf die im Zusammenhang mit der Übernahme des Geschäftsbereichs der PSS anfallenden Lizenzgebühren. Weitere 0,5 Mio. € entfallen auf höhere Rechts- und Beratungskosten und 0,4 Mio. € auf gestiegene Garantieaufwendungen, jeweils zum Großteil bedingt durch die Akquisition und die Übernahme des Geschäftsbereichs der PSS, sowie 0,4 Mio. € auf erhöhte Konzernumlagen. Die Erhöhung der Zinsaufwendungen resultiert aus einer Erhöhung der Cashpooling-Verbindlichkeiten. In Folge der zuvor genannten Entwicklungen ging das EBITDA um 0,9 Mio. € auf 1,9 Mio. € und der Jahresüberschuss um 0,7 Mio. € auf 1,2 Mio. € zurück. Die Prognose des Vorjahres, Umsatzerlöse von 60,3 Mio. wurde mit 67,8 Mio. € übertroffen. Die Prognose eines EBITDA von 5,9 Mio. € trat jedoch aufgrund von Kosten für die Übernahme des Geschäftsbereiches der PSS mit einem EBITDA von 1,9 Mio. € nicht ein. III. Vermögenslage Auf der Aktivseite ist im Wesentlichen der Anteil an verbundeneren Unternehmen von 15,2 Mio. € (Vorjahr 0 €) hervorzuheben, was auf den Erwerb der PSS zurückzuführen ist. Weitere wesentliche Veränderung im Anlagevermögen zum Vorjahr sind nicht gegeben. Hintergrund für den beachtlichen Anstieg von fertigen Erzeugnissen und Waren auf 10,6 Mio. € (Vorjahr 2,3 Mio. €) ist eine weitere Erhöhung des Lagerbestandes vor allem im Bereich Stromerzeuger und die Übernahme des Lagerbestandes von Produkten der PSS. Geleistete Anzahlungen 0,4 Mio. € (Vorjahr 0 Mio. €) erfolgten für laufende Projekte. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich auf 7,6 Mio. € verringert (Vorjahr 8,5 Mio. €). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich mit 1,2 Mio. € (Vorjahr 0,4 Mio. €) aufgrund eines gestiegenen Intercompany Geschäftes erhöht. Die Rückstellungen sind insbesondere aufgrund einer höheren Garantierückstellung sowie der Tatsache, dass die Steuerveranlagung für das Vorjahr noch nicht erfolgt ist, erhöht. Die erhaltenen Anzahlungen in Höhe von 1,2 Mio. € (Vorjahr 0,4 Mio. €) sind hauptsächlich auf das Projektgeschäft mit stationären Stromerzeugern zurückzuführen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultiert im Wesentlichen aus dem Erwerb von PSS-Produkten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich aufgrund der Akquisition der PSS, welche über das konzerninterne Cashpooling finanziert wurde, erhöht. IV. Finanzlage Im Rahmen unseres Finanzmanagements wird vorrangig darauf geachtet, sämtliche Zahlungsverpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr termingerecht nachzukommen. Unsere Verbindlichkeiten bestehen zum Großteil in der Euro-Währung, sodass nur geringe Währungsrisiken aufgrund von Bezügen in US-Dollar bestehen. Regelmäßiger Liquiditätsausgleich erfolgt im Rahmen des konzernweiten Cashpoolings. Das Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestand betrug 0,7 Mio. € (Vorjahr 1,4 Mio. €). Die Akquisition des Tochterunternehmens PSS wurde im Rahmen des Cashpoolings finanziert, und führte zu einer Erhöhung der jederzeit fälligen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf nunmehr 24,9 Mio. € (Vorjahr 6,3 Mio. €). Die deutlich höhere Inanspruchnahme von Fremdmitteln aus dem Cashpooling führt zu einer erhöhten Zinsbelastung. Das Eigenkapital beläuft sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 5,4 Mio. € (Vorjahr 4,2 Mio. €) und ist somit um 1,2 Mio. € gestiegen. Trotz dieser Erhöhung des Eigenkapitals um den Jahresüberschuss aus dem Vorjahr hat sich die Eigenkapitalquote auf 14,8 % verringert (Vorjahr 30,9 %), was im Wesentlichen auf die Erhöhung der Bilanzsumme durch die Akquisition der PSS zurückzuführen ist. 3. Bericht über Chancen und Risiken des Unternehmens I. Risikobericht Aufgrund der negativen Gesamtentwicklung im Bausektor werden Investitionen und Projekte verschoben, in ihrem Umfang reduziert und Preisnachlässe seitens der Kunden erwartet, was Umsatzeinbußen zur Folge haben könnte. Eine zögerliche kommunale und privatwirtschaftliche Investitionsbereitschaft aufgrund hoher und eventuell weiter steigender Zinsen kann nicht ausgeschlossen werden und hätte auf alle unsere Produktbereiche negative Auswirkungen. Auf die Umsatz- und ertragsreichen Produktsparten der mobilen und stationären Stromerzeuger und Batteriespeicher könnte sich ein sich weiter abzeichnender Rückgang der Baukonjunktur, in Hochbau (Wohnungsbau) sowie Tiefbau (Infrastruktur) negativ auswirken. Dem allgemeinen negativen Trend und dem zunehmenden Verdrängungswettbewerb in unseren Geschäftsbereichen wirken wir mit einem erfahrenen- und neu ausgerichteten Vertriebsteam, durch neue Investitionen und Eigenentwicklungen im Bereich erneuerbaren Energien, insbesondere in stationäre Batteriespeichersysteme, als auch durch weitere Erfolge unseres Kundenrückgewinnungsprogramms entgegen. Das Forderungsausfallrisiko ist weitgehend durch den Abschluss von Kreditversicherungen und die Abwicklung von Zahlungen über Delkredereverbände reduziert. Um das Forderungsausfallrisiko so gering wie möglich zu halten, werden alle Kunden auf Bonität durch unseren Gruppenversicherer geprüft. Warenlieferungen erfolgen nur bis zum maximal versicherbaren Kreditlimits. Ausnahmen müssen durch die Geschäftsleitung, bzw. den Gesellschafter genehmigt werden. Die Personalstruktur und Personaldecke stellen ein Risiko dar, weil sich bedingt durch den Fachkräftemangel freie Stellen nicht oder nur sehr verzögert besetzen lassen und die Integration des Vertriebes der PSS-Produkte weitere Kapazitäten bindet. Um sowohl den externen Anforderungen (Markt und Kunde) als auch den stetig steigenden internen Anforderungen (Reporting und Berichtswesen) weiterhin gerecht zu werden, ist geplant, die personellen Kapazitäten gezielt zu erweitern. II. Chancenbericht Politische Entscheidungen in den Themenbereichen Klimaschutz, Nachhaltigkeit, CO 2 Reduktion bieten uns vor allem in "grünen" Sortimentsbereichen unserer mobilen und stationären Batteriespeicher (PSS-Produkte), Hybridstromerzeuger, Gasstromerzeuger und Solarlichtmasten neue Absatzmöglichkeiten. Die auch weiterhin stattfindende Transmission im Bereich mobile Stromerzeuger größerer Leistungsklassen > 20 kVA auf Aggregate der Abgasstufe V bietet uns ein nach wir vor günstiges, allerdings preislich umkämpftes, Marktumfeld. Weiter fortschreitende Elektrifizierung des Automobilverkehrs und Abschalten von Kraftwerken (Kohle/GAS/Atom) wird zwangsläufig zu einer weiteren Belastung der Stromnetze führen. Dies bedingt vor allem in Industrie und Gewerbe eine steigende Nachfrage nach stationären Stromerzeugern (Netzersatzanlagen/Notstrom-Aggregaten) und damit einen Ausbau unseres Projektgeschäftes. Zudem bestehen Chancen im Aus- und Aufbau neuer Kundengruppen im Bereich Vermieter (Rental) und im Bereich Sanitär- und Heizungsbereich (Gas-Stromerzeuger). Durch die kontinuierliche Aufbauarbeit bei Planern, Ingenieurbüros und ausschreibenden Stellen bestehen weiterhin Chancen für großvolumige Projektaufträge 4. Prognosebericht In den hervorragenden Geschäftsjahren 2022 und 2023 mit hohen Wachstumsraten profitierten die Geschäftsbereiche der Pramac GmbH von den Unsicherheiten im Energiesektor. Aufgrund der sich abzeichnenden Marktsättigung und der sich füllenden Lagerbeständen von Zwischenhändlern sowie Endkunden erwartet die Geschäftsleitung für 2024 ein Jahr der Konsolidierung. Wie im Risikobericht dargestellt wird die negative Gesamtentwicklung im Bausektor und die zögerliche Investitionsbereitschaft der Privatanwender, der öffentlichen Hand und der Industrie dazu führen, dass für das Jahr 2024 mit rückläufigen Umsätzen auf möglicherweise 38 - 40 Mio. €, aber dennoch einem ausgeglichenen oder leicht positivem EBITDA von +/- 0 bzw. + 0,1 Mio. € gerechnet werden muss.
Fellbach, den 23. Oktober 2024 Pramac GmbH Geschäftsführung Paolo Campinoti Rainer Stierle Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Pramac GmbH, Fellbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pramac GmbH, Fellbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pramac GmbH, Fellbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 24. Oktober 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Matthias Spingler, Wirtschaftsprüfer Christian Lackner, Wirtschaftsprüfer Zusätzliche AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 24. Oktober 2024 festgestellt. |
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