Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 120904
Eingetragen
15.6.1998
Branche
Betrieb von SportanlagenBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Betrieb eines Thermalbades mit Nebeneinrichtungen im weitesten Sinne.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
T-Infra GEH GmbHAUT
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Therme Erding GmbH

Erding

Jahresabschluss zum 30. Juni 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

Therme Erding GmbH, Erding

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1.

Risikobericht

2.

Chancenbericht

3.

Gesamtaussage

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Therme Erding GmbH betreibt ein Thermalbad in Erding.

2. Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen erweitert und verbessert stetig das Angebot für die Gäste mit dem Ziel, das Wohlbefinden zu steigern.

Ein Hauptaugenmerk wird auf die stetige Optimierung im Bereich der Hygiene und des Umweltschutzes gelegt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die zunächst Anfang 2022 festgestellte Erholung der deutschen Wirtschaft setzte sich in der 2. Jahreshälfte 2022 aufgrund der hohen Inflation und den damit verbundenen Kostensteigerungen und Nachfragerückgängen nicht fort. Die hohen Preise mindern das Realeinkommen der privaten Haushalte und es wird erwartet, dass dies zu weniger Ausgaben in den konsumnahen Dienstleistungsbereichen führt. Das Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2023 um 0,4% zurückgehen und im Jahr 2024 um 1,5 % zulegen. Die Inflationsrate dürfte in diesem Jahr von 6,9 % im Jahr 2022 auf 5,8 % zurückgehen. Erst im kommenden Jahr 2024 wird mit einer Normalisierung der Inflationsrate auf dann 2,1 % gerechnet (Quelle: ifo Konjunktur-Prognose 21. Juni 2023)

Nachdem die coronabedingten Einschränkungen überwunden sind, war die Bäderbranche insbesondere im zweiten Halbjahr 2022 von den steigenden Energiekosten betroffen, die nur teilweise über Preiserhöhungen an die Kunden weitergegeben werden konnten. Die Unsicherheit in den Märkten und die notwendige Änderung der Bezugsquellen sorgte an den Spot- und Terminmärkten für erhebliche Preissteigerungen. Die europäischen Bäderbetriebe mussten, je nach Vertragssituation, zum Teil eine Vervielfachung ihrer Einkaufspreise für Wärmeenergie und elektrische Energie hinnehmen. Die Preise entspannten sich erst wieder mit Beginn des Jahres 2023 (Quelle: EWA-Lagebericht zur europäischen Bäderbranche vom 13. Juli 2023).

2. Geschäftsverlauf

Die Therme Erding hat im Geschäftsjahr 2022/2023 Umsatzerlöse in Höhe von 23,1 Mio. EUR (i. Vj. 14,0 Mio. EUR) erzielt. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 8,4 Mio. EUR (i. Vj. 0,9 Mio EUR).

Die Gesellschaft kann damit auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken.

a) Ertragslage

Die wesentlichen Ergebnisquellen resultieren aus den Eintrittserlösen. Daneben werden Erträge aus der Verpachtung von Flächen an Gastronomen generiert. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2022/2023 Umsatzerlöse in Höhe von T€ 23.075 erzielt. In diesem Zeitraum haben 385.171 Besucher das Bad besucht. Damit liegen die Umsatzerlöse deutlich über dem Vorjahreswert in Höhe von T€ 13.996, auch die Besucherzahlen haben sich deutlich erhöht (i. Vj. 262.376).

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich von T€ 1.389 auf T€ 329 verringert. Im Vorjahr wurden noch Corona-Finanzhilfen ertragswirksam unter den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 1.167 erfasst, die im Zuge der Corona-Pandemie beantragt und bewilligt wurden.

Die Personalaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 286 auf T€ 1.903 im Geschäftsjahr 2022/2023 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf eine höhere Mitarbeiterzahl sowie Gehaltserhöhungen zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen T€ 12.419 und liegen damit nahezu auf Vorjahresniveau (T€ 12.273). Die Raumkosten (variable Miete, Reinigungskosten und Energiekosten) haben sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht (T€ 8.219 nach T€ 5.704 im Vorjahr), im Wesentlichen bedingt durch die Inflation und die gestiegenen Energiepreise. Gegenläufige Effekte ergeben sich durch teilweise einmalige im Vorjahr durchgeführte umfangreiche Reparatur und Instandhaltungsmaßnahmen in Höhe von T€ 4.877. Diese haben im Berichtsjahr 2022/2023 nur T€ 910 betragen. Darüber hinaus wird mit Aufwendungen für die teilweise Rückzahlung von Corona-Finanzhilfen in Höhe von T€ 1.353 gerechnet, für die eine Rückstellung gebildet wurde.

Im Geschäftsjahr 2022/2023 hat die Gesellschaft einen Jahresüberschuss vor Ertragssteuern in Höhe von T€ 8.285 erwirtschaftet, nachdem sie im Vorjahr einen Jahresüberschuss vor Ertragssteuern in Höhe von T€ 794 erzielt hatte.

b) Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens war stabil. Das Unternehmen muss aufgrund der Kasseneinnahmen keine Forderungen vorfinanzieren. Verbindlichkeiten können daher stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen werden. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Zunahme der liquiden Mittel von T€ 4.037 auf T€ 10.080 ist im Wesentlichen auf den im Geschäftsjahr erwirtschafteten positiven operativen Cash-Flow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) sowie die Auszahlungen der bereits im Vorjahr bewilligten und bilanzierten Corona-Finanzhilfen zurückzuführen.

Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft Investitionen in Höhe von rund T€ 136 in das Sachanlagevermögen vorgenommen. Diese Investitionskosten enthalten auch Renovierungs- und Modernisierungsinvestitionen.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 7.253 auf T€ 12.016 per 30.06.2023 erhöht. Die Erhöhung der Bilanzsumme ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der liquiden Mittel in Höhe von T€ 6.044 zurückzuführen.

Die Bilanzsumme ist auf der Aktivseite geprägt von Sachanlagen in Höhe von T€ 1.265 (30.06.2022 T€ 1.572) sowie Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 10.080 (30.06.2022 T€ 4.037). Der Rückgang bei den Sachanlagen ist auf unter den planmäßigen Abschreibungen liegenden Investitionen im Geschäftsjahr 2022/2023 zurückzuführen.

Auf der Passivseite hat das Eigenkapital aufgrund der getätigten Ausschüttung in Höhe von T€ 2.000 bei einem gleichzeitig erwirtschafteten Jahresüberschuss in Höhe von T€ 6.007 auf T€ 7.953 zugenommen. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote von rund 66 % (Vorjahr 55 %) aus.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich auf um T€ 878 auf T€ 1.006 erhöht. Die ist im Wesentlichen auf eine voraussichtliche Nachzahlung aus der Schlussabrechnung der Corona-Finanzhilfen sowie Kosten für die Erstellung der Schlussabrechnung ausgewiesen zurückzuführen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Besucherzahlen, der Umsatz und das Ergebnis vor Steuern.

Die für das Geschäftsjahr 2022/2023 ursprünglich geplanten Besucherzahlen wurden deutlich übertroffen. In der Folge lagen auch die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis deutlich über den ursprünglichen Erwartungen.

4. Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet, die Entwicklung der Umsätze und des Ergebnisses ist als sehr positiv zu beurteilen.

III. Prognosebericht

Die Geschäftsführung der Therme Erding GmbH geht davon aus, dass die Gesellschaft voraussichtlich Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau sowie ein mit dem Berichtsjahr vergleichbares Jahresergebnis realisieren wird.

Der Planung liegt die Annahme zugrunde, dass die Besucherzahlen weiterhin konstant bleiben und etwaige Kostensteigerungen, vor allem im Bereich der Energiekosten an die Kunden weitergegeben werden können.

Eine zuverlässige Planung abzugeben, ist wie in den Vorjahren auf Grund der unberechenbaren Entwicklung der derzeitigen Krisen nur schwer möglich.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Ertragsorientierte Risiken

Aufgrund der Größe der THERME ERDING und dem damit verbundenen Alleinstellungsmerkmal ist die Therme für Gäste nach wie vor sehr attraktiv. Insgesamt ist jedoch das Risiko eines signifikanten Besucherrückgangs als eher gering einzustufen.

Das Hauptrisiko besteht aktuell darin, dass die Kostensteigerungen durch die Inflation und Anstieg der Energiekosten infolge des Ukrainekriegs nur teilweise auf die Besucherpreise umgelegt werden können und die Besucher aufgrund der Reduzierung ihres Realeinkommens weniger für Freizeit und Erholung ausgeben können oder wollen. Dieses Risiko ist derzeit als hoch einzuschätzen.

Branchenspezifische Risiken

Die Vergangenheit zeigt, dass staatliche Eingriffe wie die Schließungsverordnungen im Rahmen der Pandemie, die im Jahr 2022 diskutierte Schließung von Bädern im Rahmen des Stufenplans zur Einsparung von Energie oder die zeitweise im Raum gestandenen Erhöhung der Umsatzsteuersätze die Entwicklung und teilweise sogar den Bestand von Unternehmen in der Bäderbranche gefährden können. Dieses Risiko ist derzeit als gering einzuschätzen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Liquiditätslage ist als positiv einzustufen; es sind nach heutigem Stand keine Engpässe zu erwarten.

Bis zum 31. März 2024 muss eine Schlussrechnung hinsichtlich der eingereichten Anträge auf Überbrückungshilfen sowie auf November- und Dezemberhilfen eingereicht werden. Diese Schlussabrechnung kann zu einer Änderung hinsichtlich der Höhe der bewilligten Hilfen und damit zu einer Rückzahlungsverpflichtung führen. Die derzeit abzusehenden potenzielle Rückzahlungsverpflichtungen im Zusammenhang mit den erhaltenen Corona-Finanzhilfen wurden im Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 erfasst. Ein darüberhinausgehendes Rückzahlungsrisiko wird derzeit als gering eingeschätzt.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite bestehen langjährige Kooperationen mit Lieferanten und Handwerkern. Regelmäßige Qualitätskontrollen durch unabhängige Institute stellen den hohen Qualitätsanspruch der Gesellschaft sicher.

Wirtschaftskrisen und inflationäre Strömungen haben bisher dazu geführt, dass das Produkt "Kurzurlaub im eigenen Land" stärker nachgefragt wurde. Wir sehen daher trotz der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Prognosen und der Inflation und auch vor dem Hintergrund der Verteuerung von Flugreisen und dem Fokus auf Nachhaltigkeit, die Chance, dass mehr Menschen sich einen Tag Kurzurlaub leisten, da dieser einfacher und günstiger zu realisieren ist.

3. Gesamtaussage

Risiken die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar

 

Erding, den 22. Dezember 2023

Jörg Wund, Geschäftsführer

Bilanz zum 30. Juni 2023

Therme Erding GmbH, Erding

AKTIVA

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.284.200,50 1.590.447,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 1.265.449,50 1.571.696,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.966,50 29.428,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 759.217,00 909.832,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 486.266,00 632.435,50
III. Finanzanlagen 18.750,00 18.750,00
1. Beteiligungen 18.750,00 18.750,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 10.709.574,08 5.641.805,26
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 629.954,40 1.604.478,15
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.079.619,68 4.037.327,11
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 21.878,99 21.399,40
12.015.653,57 7.253.651,66

PASSIVA

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 7.952.634,41 3.945.429,05
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnrücklagen 7.901.505,22 3.894.299,86
III. Bilanzgewinn/-verlust 0,00 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN 3.422.266,15 1.185.392,36
C. VERBINDLICHKEITEN 640.753,01 2.122.830,25
12.015.653,57 7.253.651,66

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022/2023

2022/2023
EUR
2021/2022
EUR
1. Rohergebnis 23.122.976,09 15.235.275,71
2. Personalaufwand -1.903.277,38 -1.616.920,46
a) Löhne und Gehälter -1.583.213,29 -1.236.394,53
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -320.064,09 -380.525,93
- davon für Altersversorgung: EUR 9.558,72 (Vorjahr: EUR 149.966,72)
3. Abschreibungen -441.785,06 -436.043,05
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -441.785,06 -436.043,05
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -12.419.044,45 -12.273.471,13
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.326,97 7,74
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -0,28 -43.441,53
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.277.809,85 -280.884,00
8. Ergebnis nach Steuern 6.095.386,04 584.523,28
9. Sonstige Steuern -88.180,68 -70.786,09
10. Jahresüberschuss 6.007.205,36 513.737,19
11. Entnahmen aus Gewinnrücklagen 2.000.000,00 1.000.000,00
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen -6.007.205,36 -513.737,19
13. Ausschüttung -2.000.000,00 -1.000.000,00
14. Bilanzgewinn/-verlust 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

Therme Erding GmbH, Erding

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Therme Erding GmbH hat ihren Sitz in Erding. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 120904 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittlere Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Die bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses bekannte Risiken und Verluste wurden berücksichtigt.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung erfasst worden.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um die planmäßige Abschreibung vermindert.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Finanzanlagen werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt und unter der Berücksichtigung aller erkennbarer Einzelrisiken bewertet.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Projected Unit Credit Methode gebildet.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß versicherungsmathematischem Gutachten von GASSNER und Partner zum 30.06.2023:

Rechnungszins gem. RückAbzinsV, Stand 30.06.23: 1,80%
Gehaltstrend: 2,00%
Fluktuationswahrscheinlichkeit: 0,00%
Bewertungsmethode: Projected Unit Credit Methode
Biometrische Parameter: Richttafeln 2018G nach Heubeck

Zur Abdeckung des Risikos wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die den beiden Anwärtern jeweils verpfändet wurden. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung zum 30.06.2023 beträgt € 1.100.344,16.

Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs.2 HGB folgender saldierter Ausweis in Bilanz und GuV:

Pensionsverpflichtung per 30.06.2023 € 1.519.513,00
./. Aktivwert (= Zeitwert) Rückdeckungsversicherung
(= Planvermögen) per 30.06.2023 € 1.100.344,16
= Pensionsrückstellung Bilanz € 419.168,84
Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtung € 9.399,00
./. Zinsertrag aus Planvermögen € 18.411,77
= Zinsaufwand GuV € 9.012,77

Die Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherung belaufen sich auf € 1.100.344,16.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag von € 21.455,00 (Vorjahr T€ 109). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und die zu erwartenden Steuernachzahlungen aus Vorjahren.

Bei der Bewertung von sonstigen Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

D. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage A zum Anhang in Form eines Anlagenspiegels dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt Euro 51.129,19 (DM 100.000).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten belaufen sich zum 30. Juni 2023 auf insgesamt € 640.753,01 (Vorjahr € 2.112.830,25), davon betragen die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 640.753,01 (Vorjahr € 2.112.830,25) bzw. mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00 (Vorjahr € 0,00). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen € 0,00 (Vorjahr € 0,00).

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Die Gesellschaft ist gesamtschuldnerische Mithafterin für fremde Darlehensverbindlichkeiten (Darlehenssumme T€ 24.160; Valuta 30.06.2023 T€ 10.551) gegenüber Kreditinstituten.

Ferner hat die Therme Erding GmbH zur Besicherung der Darlehen sämtliche gegenwärtige und zukünftige Rechte und Ansprüche aus einem Fernwärmeversorgungsvertrag und sämtliche gegenwärtige und zukünftige Rechte und Ansprüche aus den Verträgen betreffend die Lieferung und Entsorgung von Thermalwasser an die Gläubigerbank abgetreten.

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist derzeit nicht zu rechnen, da die Darlehensschuldner bisher alle finanziellen Verpflichtungen gegenüber der Gläubigerbank erfüllt haben. Es ist davon auszugehe, dass die Verpflichtungen auch weiterhin vertragsmäßig von den Kreditnehmerinnen erfüllt werden können.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Geschäftsjahr 2022/2023 sind auf Basis der vorläufigen Endabrechnungen der Corona-Finanzhilfen insgesamt T€ 1.353 periodenfremde Aufwendungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

Im Vorjahr waren T€ 634 periodenfremde Erträge in den sonstigen betrieblichen Erträgen aus Corona-Finanzhilfen enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 3.362, davon entfallen T€ 3.360 auf die Miete.

Sonstige Pflichtangaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

2022/2023
gewerbliche Arbeitnehmer 33
Angestellte 5
geringfügig Beschäftigte 14
gesamt 52

Geschäftsführer

Während des Berichtsjahres waren Geschäftsführer:

Herr Jörg Wund (Dipl.-Ingenieur)

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angabe der Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

Beteiligung an anderen Unternehmen

Die Gesellschaft wendet die Befreiungsvorschrift in § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB bezüglich der Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 11 HGB an.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss den Gewinnrücklagen zuzuführen.

 

Erding, den 22. Dezember 2023

Jörg Wund, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jul. 2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30. Jun. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 11.590,50 0,00 0,00 11.590,50
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.114.062,19 0,00 0,00 1.114.062,19
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.410.112,37 0,00 0,00 4.410.112,37
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.817.516,80 135.539,56 6.232,77 2.946.823,59
8.341.691,36 135.539,56 6.232,77 8.470.998,15
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 18.750,00 0,00 0,00 18.750,00
18.750,00 0,00 0,00 18.750,00
8.372.031,86 135.539,56 6.232,77 8.501.338,65
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jul. 2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30. Jun. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 11.589,50 0,00 0,00 11.589,50
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.084.633,69 9.462,00 0,00 1.094.095,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.500.280,37 150.615,00 0,00 3.650.895,37
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.185.081,30 281.708,06 6.231,77 2.460.557,59
6.769.995,36 441.785,06 6.231,77 7.205.548,65
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
6.781.584,86 441.785,06 6.231,77 7.217.138,15
NETTOBUCHWERTE
30. Jun. 2023
EUR
30. Jun. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 1,00 1,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.966,50 29.428,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 759.217,00 909.832,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 486.266,00 632.435,50
1.265.449,50 1.571.696,00
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 18.750,00 18.750,00
18.750,00 18.750,00
1.284.200,50 1.590.447,00

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Therme Erding GmbH, Erding

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Therme Erding GmbH, Erding, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Therme Erding GmbH, Erding, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Sindelfingen, 5. Februar 2024

KMZ Kullen Müller Zinser Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Sebastian Otten, Wirtschaftsprüfer

Yvonne Müller, Wirtschaftsprüferin

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 14.02.2024 wurde der Jahresabschluss zum 30.06.2023 festgestellt.

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