ET Elastomer Technik GmbH
Am Stöckleinsbrunnen 10, 97762 Hammelburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mukundray Lakhani seit 12.8.2020 | Geschäftsführer |
Sarika Hemi Lakhani seit 11.10.2016 | Prokura |
Monika Lakhani seit 11.10.2016 | Geschäftsführer |
Manisha Maria Lakhani seit 11.10.2016 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
ET Beteiligungs GbR | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ET Elastomer Technik GmbHHammelburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Die ET Elastomer Technik GmbH, mit Sitz in Hammelburg, entwickelt, produziert und vertreibt Elastomer-Produkte für folgende Hauptabsatzbranchen:
Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt unverändert in der Entwicklung sowie Serienproduktion von Silikonprodukten. Sämtliche Aktivitäten der Gesellschaft erfolgten im Geschäftsjahr 2023 an den Standorten Hammelburg und Ellhofen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Deutschland, die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, bleibt in Sachen Wachstum wohl über das Jahr 2023 hinaus ein Nachzügler. Experten sehen die hiesige Wirtschaft weiterhin in einer schwierigen Lage. Aktuelle Prognosen sehen die deutsche Konjunktur nur mühsam anspringen und auf einen Wachstumskurs zurückkehren. Vor allem die hohen Zinsen und nur allmählich zulegenden Reallöhne belasten die Wirtschaft. Dazu kämen nun neue geopolitische Unsicherheiten durch den Krieg im Nahen Osten. Und nicht zuletzt sorgt laut den Forschern das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu einer strikten Auslegung der Schuldenbremse für neue Probleme. 2.2. Geschäftsentwicklung der Gesellschaft Als Spezialist und Anbieter in der Silikonbranche haben wir weiterhin unsere Position in der Medizin- wie Haushaltstechnik und im Hygienebereich halten können. Von unseren kontinuierlichen Entwicklungen in der Medizintechnik können wir weiterhin profitieren, auch wenn wir in 2023 aufgrund des Verschiebens von Operationen nur leichte Gewinne verzeichnen. Der Jahresüberschuss des Berichtsjahres mit T€ 359 liegt deutlich über dem der Vorjahresperiode von T€ 72; die Prognose des Vorjahres bzgl. der Umsatzerlöse und des Jahresergebnisses wurde übertroffen. Die Umsatzerlöse verteilen sich mit rd. 78,8 % auf das Inland und rd. 21,2 % auf das Ausland. Zum Jahresende befand sich der Auftragsbestand auf einem guten Niveau und gibt eine Sicherheit für das Folgejahr. 2.3. Produktion und Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 hat das Unternehmen ein Investitionsvolumen von T€ 1.761 realisiert, um die Erweiterung und Verbesserung der Kapazitäten in der Fertigung und im Werkzeugbau sowie der Reaktionszeit auf Kundenbestellungen zu gewährleisten. Die Investitionen verteilen sich wie folgt:
Die Produktion stand und steht unter einem kontinuierlichen Verbesserungsverfahren. Begonnen bei Prozessen bis hin zu den Fertigungsanlagen wurden im Geschäftsjahr 2023 Verbesserungen durchgeführt. Diese werden sich laut aktuellen Daten in der Zukunft weiterhin bemerkbar machen. Wie im Vorjahr war unsere Fertigungskapazität im Geschäftsjahr 2023 gut ausgelastet. Durch die Investitionen in neue Werkzeuge und die Automatisierung vorhandener Anlagen konnten wir das Geschäft mit unseren Bestandskunden weiter stärken und dies wird sich positiv auf das Wachstum des Unternehmens auswirken. 2.4. Einkauf Den Preiserhöhungen des Stromlieferanten sowie Steigerungen das Gehaltskosten im Geschäftsjahr 2023 konnten wir durch Automatisierung von Prozessen und der Steigerung unserer Produktivität teilweise entgegenwirken. Als großer Abnehmer von Flüssigsilikon haben wir unsere Position gegenüber unseren Lieferanten weiterhin gestärkt und konnten im Geschäftsjahr 2023 eine weitere Preissteigerung bis in das Dritte Quartal des Geschäftsjahres 2023 verschieben. 2.5. Personal Im Vergleich zum Vorjahr ist die durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl gesunken. Durch die Einstellung und Integration von Nachwuchskräften ist langfristig eine Sicherung des langjährig erworbenen Know-hows gewährleistet. Im Bereich der Sonderverfahren und Sondermaschinen sollen die Schulungen weiterhin ausgeweitet werden; außerdem soll in die Fortbildung unserer Fachkräfte investiert werden. 2.6. Ertragslage Das Rohergebnis ist im Berichtsjahr von T€ 4.897 um T€ 743 auf T€ 5.640 gestiegen. Dieses entspricht einem Anstieg von 15,2 %. Der Personalaufwand ist nahezu unverändert geblieben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere aufgrund des gestiegenen allgemeinen Preisniveaus um T€ 180 gestiegen. Insgesamt ist der gestiegene Jahresüberschuss bei höherem Rohergebnis auf verbesserte Aufwandsquoten zurückzuführen. 2.7. Finanzlage Aufgrund der vorausschauenden Finanzplanung war die Liquidität innerhalb des Geschäftsjahres jederzeit gewährleistet. Alle Verbindlichkeiten konnten innerhalb des Zahlungsziels unter Nutzung von Rabatten/Skonti beglichen werden. 2.8. Vermögenslage Das Eigenkapital beträgt zum Geschäftsjahresende 2023 T€ 3.174 im Vergleich zum Vorjahr mit T€ 2.816. Daraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 34,9 %. Durch die Einstellung eines Betrages von T€ 80 im Berichtsjahr aus dem Bilanzgewinn in die Gewinnrücklagen steht der Gesellschaft ein höheres längerfristig gebundenes Eigenkapital zur Verfügung. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die bestehenden Darlehen planmäßig getilgt. 2.9. Prozess- und Produktentwicklung Die Entwicklungstätigkeit für neue Produkte und Fertigungsprozesse, insbesondere hinsichtlich des Einsatzes von neuen Verarbeitungsverfahren, Automatisierung sowie Materialien, finden bei uns im Hinblick auf die Marktentwicklung sowie auf die Erwartungen und Anforderungen statt, die von unseren Kunden an uns gestellt werden. Die Produktentwicklung findet auch bei bereits vorhandenen Produkten statt, um unseren Kunden weiterhin eine auf Qualität und Wirtschaftlichkeit basierende Produktion zu gewährleisten. Zu nennen sind hier die weitere Entwicklung der Werkzeugtechnologie und Optimierungen von Produktionsverfahren. 2.10. Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit ist die Verantwortung für Mensch, Umwelt und Gesellschaft. Nachhaltiges Wirtschaften ist nicht nur seit Jahrzenten fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur, sondern auch ein zentrales Element unserer Vision der Zukunft. Durch Offenlegung und Engagement bringen wir die Transparenz in der Unternehmensführung voran, Prozesse und Richtlinien integrieren wir in eine transparente Berichterstattung. Die Einhaltung unserer Codes und Standards prüfen wir durch regelmäßige Audits an unseren Produktionsstandorten. Wir sind zertifiziert nach DIN EN ISO 9001, DIN EN ISO 13485 und DIN EN ISO 14001. Wir sehen unser Unternehmen als wichtigen Akteur und Partner in der Gesellschaft und wollen gemeinsam mit anderen diesen grundlegenden Wandel umsetzen. Unsere Produkte leisten einen positiven gesellschaftlichen Beitrag, zum Beispiel zur Hygiene und Gesundheit. Wir können Produktleistung und Qualität mit der Verantwortung für Mensch und Umwelt kombinieren mit dem gleichzeitigen Anspruch, dass alle neuen Produkte einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Seit 2016 wurden Investitionen in die Automatisierung, in stromsparende voll elektrische Spritzgießmaschinen und Dosieranlagen sowie in neue Werkzeugtechnologien vorgenommen. Hierbei stehen eine kontinuierliche Verbesserung und Verfügbarkeit der Fertigung und damit die Verbesserung der Lieferbereitschaft im Vordergrund. Für das kommende Geschäftsjahr gehen wir von einem positiven Trend und einem weiteren leichten Umsatzanstieg sowie einer leichten Steigerung des Jahresüberschusses aus. 3.2. Risiken der künftigen Entwicklung Die Entwicklung der Weltwirtschaft wird voraussichtlich auch 2024 weiterhin vom Krieg in der Ukraine und in Gaza und dessen Bekämpfung sowie politischen Ereignissen beherrscht werden. Auf unser Unternehmen hat die Krise insofern keine Auswirkungen, da unser Hauptabsatzmarkt, die Medizintechnik, keinen Rückgang zu verzeichnen hatte. Die derzeitig vorhandenen Finanzmittel versetzen ET Elastomer Technik GmbH in die Lage, in dem aktuellen Markt- und Wettbewerbsumfeld die Gesellschaft fortzuführen. Wir gehen nach jetzigem Erkenntnisstand davon aus, dass die Finanzierung für die kommenden zwölf Monate gesichert ist. Die weiterhin steigenden Personalkosten für Fachpersonal sowie die steigenden Energie- und Materialkosten könnten die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Herstellern aus anderen Ländern beeinträchtigen. Hier versuchen wir, den bereits seit Jahren steigenden Personalkosten durch Verbesserung unserer Produktionseffizienz sowie durch die Verlagerung lohnintensiver Produktionsprozesse an unsere Tochtergesellschaft zu begegnen. Den gestiegenen Energie- und Materialkosten versuchen wir durch höhere Absatzpreise unserer neuen Produkte zu begegnen. Die produktionstechnischen und logistischen Risiken werden laufend von der Geschäftsführung überwacht. Weitere gegebenenfalls bestandsgefährdende Risiken außer den bekannten allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen in der Industrie sowie Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen oder solche mit besonderem Einfluss auf die Ertrags-, Finanz und Vermögenslage, sind derzeit nicht erkennbar. 3.3. Chancen der künftigen Entwicklung Im Geschäftsjahr 2024 wird weiterhin die Marktbearbeitung im Vordergrund stehen, um die Marktposition weiter zu festigen und auszubauen. Chancen bestehen in einer weiteren Gewinnung von Neukunden sowie der Erschließung von neuen Märkten. Die Festigung der bisherigen Bestandskunden sowie neu hinzu gewonnener Großkunden haben für uns Priorität. Durch Verbesserung der Produktivität, Werkzeugtechnologie und Automatisierung unserer Produktionsprozesse möchten wir außerdem unsere Chancen bei den hinzugewonnenen Entwicklungsprojekten nutzen. Im Geschäftsjahr 2024 werden wir Branchen wie die Medizintechnik und Lebensmittelindustrie weiterhin fokussiert und intensiv bearbeiten. Durch die Investitionen in unsere Maschinen, technischen Anlagen und Werkzeugtechnologie haben wir uns eine gute Position am Markt erarbeitet, die es uns ermöglicht, dem Kunden das Know-how für seine Produkte zur Verfügung zu stellen. Die Chancen auf eine weitere positive Weiterentwicklung erachten wir unter Berücksichtigung unserer unternehmensinternen und branchenspezifischen Kenntnisse als gegeben und realisierbar. 4. Internes Kontroll- und Risikomanagement Unser Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des Planungs- und Controllingsystems. Durch ein permanentes Controlling und eine konsequente Nachkalkulation der Aufträge werden ggf. vorhandene und zukünftige Risiken frühzeitig erkannt. Es existieren aussagekräftige Kennzahlensysteme, die eine Überwachung der Ertrags- und Vermögenslage gewährleisten. Risiken im Produktionsbereich werden durch Sicherheitsstandards, hohe Mitarbeiterqualifikation aufgrund umfangreicher Schulungen und regelmäßige Wartung der Produktionsanlagen minimiert.
Hammelburg, den 26. Januar 2024 ET Elastomer Technik GmbH Die Geschäftsführer Mukund Lakhani Monika Lakhani Offenzulegende Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Offenzulegende Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Offenzulegender Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der ET Elastomer Technik GmbH, Hammelburg, die im Handelsregister des Amtsgerichts Schweinfurt unter HRB 7398 eingetragen ist, wurde unter Beachtung der für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear bemessen und entsprechend der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer berechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Anschaffungsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwendbarkeit ergeben, wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die erkennbaren Risiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Berechnungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages ermittelt. Vom Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird kein Gebrauch gemacht. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Umrechnungskurs des Entstehungstages bewertet. Sofern jedoch die Umrechnung der Währungsposition zum Kurs des Bilanzstichtages bei Forderungen einen niedrigeren bzw. bei Verbindlichkeiten einen höheren Betrag ergibt, werden die Währungsposten mit Kursen des Bilanzstichtages bewertet. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Bezüglich des Anlagespiegels verweisen wir auf den Anhang zu dieser Anlage. Die Finanzanlagen beinhalten folgenden Anteilsbesitz:
2. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC) angewendet. Die Bewertung erfolgte auf der Grundlage der Heubeck-Richttafeln 2018 G unter Berücksichtigung eines Rechnungszinssatzes von 1,81 % entsprechend den von der Deutschen Bundesbank gemäß den Vorschriften der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 25. November 2009 ermittelten und veröffentlichten Zinsinformationen bei einem 10-Jahresdurchschnitt (Stichtag 30. September 2023). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren, der einer Ausschüttungssperre unterliegt, beläuft sich auf T€ 10. 3. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen von Maschinen, Grundschulden und selbstschuldnerische Bürgschaften der beiden Geschäftsführer gesichert. IV. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer Die Zahl der im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug 77 Arbeitnehmer (Vorjahr 85 Arbeitnehmer). 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen aus Mieten sonstige finanzielle Verpflichtungen im Gesamtbetrag von T€ 67, die innerhalb eines Jahres fällig sind. 3. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Mit nahestehenden Unternehmen wurden im Geschäftsjahr 2023 folgende Lieferungs- und Leistungsgeschäfte abgeschlossen:
4. Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung unverändert wahrgenommen durch
Bezüglich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Für Mitglieder der Geschäftsführung sind Rückstellungen für laufende Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen in Höhe von T€ 653 gebildet. 5. GewinnverwendungsvorschlagVon dem Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von € 364.157,42 sollen € 350.000,00 in die Gewinnrücklagen eingestellt werden. Der verbleibende Betrag von € 14.157,42 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Hammelburg, den 26. Januar 2024 ET Elastomer Technik GmbH Die Geschäftsführer Mukund Lakhani Monika Lakhani Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ET Elastomer Technik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ET Elastomer Technik GmbH, Hammelburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ET Elastomer Technik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 26. Januar 2024 FIDARIS
GmbH
Stephan Lindermann, Wirtschaftsprüfer Wolfgang Mertens,irtschaftsprüfer Bei Veröffentlichungen oder der Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. Zusätzliche Angaben zur Offenlegung 1. Inanspruchnahme von Erleichterungen, Bestätigungsvermerk Der Jahresabschluss wird unter Inanspruchnahme der handelsrechtlichen Erleichterungsvorschriften nur teilweise offengelegt. Es wird gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 1 letzter Satz HGB darauf hingewiesen, dass sich der vorstehend wiedergegebene Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. 2. Feststellung des Jahresabschlusses, Ergebnisverwendung In der Gesellschafterversammlung vom 28. Februar 2024. wurde der Jahresabschluss festgestellt und der Gewinnverwendungsbeschluss wie folgt gefasst: Von dem Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von € 364.157,42 werden € 350.000,00 in die Gewinnrücklagen eingestellt. Der verbleibende Betrag von € 14.157,42 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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