Eastprint Werbetechnik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Thomsen seit 26.11.2024 | Geschäftsführer |
Maik Vogel seit 14.3.2024 | Geschäftsführer |
Marianna Gál seit 2.1.2020 | Prokura |
Klaus Konrad Sauer seit 26.5.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CEWE Group Germany GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Dresden Open GmbHAufgelöst | 30.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Saxoprint GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Gewinn- und Verlustrechnung in EUR
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN Die Saxoprint GmbH hat ihren Sitz in Dresden. Sie ist in das Handelsregister Dresden mit der Handelsregisternummer HRB 18253 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wird gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Finanzierung ist durch die bestehende Cashpool-Vereinbarung mit der Muttergesellschaft CEWE Stiftung & Co. KGaA gesichert. Der Jahresabschluss wird unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit erstellt. II. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewendet. 1. Anlagevermögen Selbst geschaffene Software und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung werden zu den Herstellungskosten aktiviert und zwischen 4 und 5 Jahren planmäßig linear und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Die Herstellungskosten enthalten nach § 255 Abs. 2a HGB unter Beachtung § 255 Abs. 2 HGB die Pflichtbestandteile der projektbezogenen Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten. Entgeltlich erworbene immaterielle Software und gewerbliche Schutzrechte sowie geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über 3 bis 5 Jahre planmäßig linear und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und planmäßig und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Ausgenommen hiervon sind seit 2020 die leistungsabhängigen Abschreibungen der Offsetdruckmaschinen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Gebäude beträgt zwischen 15 und 50 Jahren. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Einbauten sowie Außenanlagen beträgt zwischen 5 und 20 Jahren. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der technischen Anlagen und Maschinen sowie den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt zwischen 2 und 25 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Abschreibungen auf Zugänge erfolgen zeitanteilig. Finanzanlagen werden zum Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums zu Anschaffungskosten angesetzt und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. 2. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten nach dem gleitenden Durchschnittspreis oder - soweit erforderlich - zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten, angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten, den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung. Die Ermittlung des niedrigeren beizulegenden Wertes erfolgt retrograd, d. h. es werden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt. 4. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 5. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst. Soweit erforderlich werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. 6. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 7. Latente Steuern Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so kann eine sich nach Saldierung insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt werden. Allerdings wird vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht und auf den Ansatz aktiver latenter Steuern in der Bilanz verzichtet. III. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Bei den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen (Posten Aktiva A.I.1. und A.I.3. der Bilanz) handelt es sich Software. Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten Entwicklungsaufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 191 aktiviert. Angaben zum Anteilsbesitz:
* Angaben beruhen auf noch nicht festgestellten
Jahresabschlüssen zum 31. Dezember 2023.
Die Währungsumrechnung erfolgte zum Stichtagskurs. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 2.684 (Vj. TEUR 3.285) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 8.064) sonstige Vermögensgegenstände. In Höhe von TEUR 1.188 (Vj. TEUR 1.471) betreffen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen gegen den Gesellschafter. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen debitorische Kreditoren TEUR 303 (Vj. TEUR 149), Steuererstattungsansprüche aus Umsatzsteuer TEUR 265 (Vj. TEUR 791) und Stromsteuer TEUR 64 (Vj. TEUR 64) sowie Forderungen an Arbeitnehmer TEUR 37 (Vj. TEUR 33). Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Abgrenzungen für Lizenzgebühren (TEUR 144; Vj. TEUR 141), IT-Dienstleistungen (TEUR 106; Vj. TEUR 77), Marketing und Sponsoring (TEUR 31; Vj. TEUR 17) und Fortbildung (TEUR 1; Vj. TEUR 7). Latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergeben sich passive latente Steuern in Höhe von TEUR 299 (Vj. TEUR 351). Diese beruhen hauptsächlich auf der Aktivierung von Aufwendungen für selbst geschaffene Software. Dem stehen aktive latente Steuern aufgrund körperschaft- und gewerbesteuerlicher Verlustvorträge von TEUR 1.811 sowie temporärer Differenzen zwischen handels- und steuer-rechtlichen Wertansätzen bei anderen immateriellen Vermögensgegenständen und langfristigen Rückstellungen von insgesamt TEUR 29 gegenüber. Aufgrund des ausgeübten Wahlrechts, auf den Ansatz aktiver latenter Steuern zu verzichten, werden keine aktiven latenten Steuern angesetzt. Die latenten Steuern wurden mit Steuersätzen von 15,83 % (Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag) bzw. 15,75 % (Gewerbesteuer) ermittelt. Ausschüttungsgesperrte Beträge des Eigenkapitals Im Eigenkapital sind zum Bilanzstichtag ausschüttungsgesperrte Beträge gemäß § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 923 enthalten. Diese ausschüttungsgesperrten Beträge betreffen selbst geschaffene Software (TEUR 615) sowie selbst geschaffene Vermögensgegenstände in der Entwicklung (TEUR 308). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen (TEUR 510; Vj. TEUR 216), Personalverpflichtungen (TEUR 429; Vj. TEUR 393) und Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 172; Vj. TEUR 165). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten ergeben sich aus nachstehendem Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 44.927 (Vj. TEUR 57.105) sonstige Verbindlichkeiten und in Höhe von TEUR 255 (Vj. TEUR 80) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In Höhe von TEUR 45.182 (Vj. TEUR 57.180) betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen die Umsatzsteuer (TEUR 685; Vj. TEUR 88), kreditorische Debitoren (TEUR 320; Vj. TEUR 324) sowie die Lohn- und Kirchensteuer (TEUR 268; Vj. TEUR 249). 2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geografischen Märkten unterbleibt, da die Aufgliederung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung geeignet ist, der Gesellschaft einen erheblichen Nachteil zuzufügen. Andere aktivierte Eigenleistungen Die anderen aktivierten Eigenleistungen in Höhe von TEUR 189 (Vj. TEUR 150) resultieren im Wesentlichen aus der Aktivierung selbst geschaffener Software. Sonstige betriebliche Erträge Folgende sonstige betriebliche Erträge sind von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung bzw. einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen:
Sonstige betriebliche Aufwendungen Folgende sonstige betriebliche Aufwendungen sind einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen:
IV. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 und § 268 Abs. 7 HGB bestehen nicht. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Wartungs- und Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge und Druckmaschinen, aus Dienstleistungsverträgen und der Bestellung von Investitionen. Die Verpflichtungen hieraus betragen zum Stichtag TEUR 782 (Vj. TEUR 3.405). 2. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2023 an:
Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 16. Februar 2024 wurde Herr Maik Vogel mit sofortiger Wirkung als Geschäftsführer bestellt. Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 11. April 2024 wurde Herr Carsten Heitkamp mit sofortiger Wirkung als Geschäftsführer abberufen und Herr Holger Thaler mit sofortiger Wirkung als Geschäftsführer bestellt. Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Erleichterung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. Honorar des Abschlussprüfers Für das Geschäftsjahr 2023 beträgt das Honorar des Abschlussprüfers TEUR 35. Es entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. 4. Anzahl Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich folgende Anzahl an Arbeitnehmern:
5. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der CEWE Stiftung & Co. KGaA, Oldenburg, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die Saxoprint GmbH zum 31. Dezember 2023 nicht verpflichtet, da die Muttergesellschaft CEWE Stiftung & Co. KGaA, Oldenburg, in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die Saxoprint GmbH erstellt. Dieser ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich und wird im Unternehmensregister offengelegt. 6. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 906.165,13 mit dem Verlustvortrag in Höhe von EUR 3.827.276,81 zu verrechnen und den nach der Verrechnung verbleibenden Verlustvortrag von EUR 2.921.111,68 auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Nachtragsbericht Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.
Dresden, 19. Juli 2024 Saxoprint GmbH Geschäftsführung Holger Thaler, Geschäftsführer Klaus Sauer, Geschäftsführer Maik Vogel, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens in EUR
Lagebericht FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 20231 Grundlagen des Unternehmens Die SAXOPRINT-Gruppe betreibt in Deutschland und in acht europäischen Ländern Onlinedruckportale unter der Marke "SAXOPRINT". Sie ist ein wichtiger Produktions- und Vertriebsstandort innerhalb der CEWE-Gruppe. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 kam es zu keinen erkennbaren Engpässen an relevanten Rohstoffmärkten. Bedingt durch langfristige Lieferverträge war die Verfügbarkeit insbesondere von Druckpapieren und Druckplatten für das Unternehmen selbst nicht gefährdet. Das Preisniveau im Bereich des Waren- und Leistungsbezuges kann als konstant hoch eingeschätzt werden. Im Dezember 2023 bewerteten die befragten Entscheider der Druck- und Medienunternehmen ihre aktuelle Geschäftslage etwas besser als noch im Vormonat. Dagegen schätzen sie die Entwicklung in den kommenden Monaten pessimistischer ein. Die Erwartungen hinsichtlich der Geschäftsentwicklung der nächsten sechs Monate durchbrach damit den positiven Trend der letzten drei Monate und sank deutlich ab. Mit einem Indexwert von durchschnittlich 81,8 ist die Stimmung in den Geschäftsetagen der Druck- und Medienunternehmen im letzten Quartal des Jahres 2023 damit deutlich eingetrübt und liegt 14,3 % unter dem Durchschnitt des ersten Quartals. Ausschlaggebend dafür waren eine konjunkturbedingt schwierige Auftragslage und die ausbleibende gesamtwirtschaftliche Erholung sowie der anhaltende Kostendruck, der die Unternehmen weiterhin zu vergleichsweise hohen Preisen für Druckerzeugnisse zwingt (Quelle: BVDM-Konjunkturtelegramm Dezember 2023). Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 wurden von relevanten Marktteilnehmern Preisanpassungen vorgenommen. Es ist weiterhin davon auszugehen, dass Preisbewegungen im Markt auch zukünftig erfolgen werden. 2.2 Geschäftsverlauf Die Saxoprint GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 % steigern. Zum Umsatzzuwachs auf EUR 83,7 Mio. (Vorjahr: EUR 78,6 Mio.) trugen vor allem die Onlinedruckportale bei, dabei leisteten die ausländischen Portale einen wesentlichen Beitrag. Die ausländischen Onlinedruckportale, ausgenommen das Portal in der Schweiz, verzeichneten im Jahr 2023 ein Umsatzwachstum. Das Wachstumspotenzial der Auslandsmärkte bleibt weiterhin hoch. Die Saxoprint GmbH investierte auch im Geschäftsjahr 2023 in die Erweiterung und Modernisierung des Maschinenparks. Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR 0,9 Mio. (Vorjahr: EUR 6,0 Mio.). Das Vorjahresergebnis war in Höhe von EUR 4,8 Mio. durch den Gewinn aus der Verschmelzung der Saxoprint EURL mit der Saxoprint GmbH beeinflusst. 2.3 Personalentwicklung Die Saxoprint GmbH beschäftigte im Jahresdurchschnitt 486 Mitarbeiter (Vorjahr: 470). Der Anteil gewerblicher Mitarbeiter erhöhte sich auf 74,5 % (Vorjahr: 73,4 %). lm Jahr 2023 bildete die Saxoprint GmbH 36 Auszubildende (Vorjahr: 31) in den Berufsgruppen Medientechnologe Druck und Digitaldruck, Medientechnologe Druckverarbeitung, Fachkraft für Lagerlogistik, Industriekaufmann, Fachinformatiker Systemintegration und Anwendungsentwicklung sowie drei dual Studierende aus. Die Suche nach geeigneten Auszubildenden gestaltete sich schwierig und stellte eine große Herausforderung dar. Es konnten jedoch alle ausgeschriebenen Ausbildungsstellen besetzt werden. Die im Jahr 2012 gebildete Mitarbeitervertretung hat sich für die Mitarbeiter als ein wichtiger Anlaufpunkt im Unternehmen positiv etabliert. In regelmäßigen Abstimmungsterminen mit der Geschäftsleitung werden aktuelle Themen besprochen. 2.4 Marketing Im Marketing lag im Jahr 2023 die Konzentration auf Online-Marketing-Maßnahmen. Neben dem Suchmaschinenmarketing wurde der Schwerpunkt auf Suchmaschinenoptimierung und Optimierung der Web-Shops gesetzt. 2.5 Softwareentwicklung Die Softwareentwicklung ist weiterhin als Kernbereich des Unternehmens anzusehen. Dieser Bereich leistet in Zusammenarbeit mit dem Projektmanagement einen entscheidenden Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Mit der Integration der Saxoprint GmbH in die Konzernstruktur der CEWE Stiftung & Co. KGaA geht auch die Integration bzw. Vereinheitlichung wesentlicher Softwaresysteme einher. Teile der internen Entwicklungsaufwendungen wurden wie im Vorjahr im Anlagevermögen als selbst geschaffene Software aktiviert. 3 Wirtschaftliche Lage der Gesellschaft 3.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme verringerte sich im Jahr 2023 um EUR 12,2 Mio. auf EUR 66,9 Mio. (Vorjahr: EUR 79,1 Mio.). Das Sachanlagevermögen sank um EUR 2,1 Mio. auf EUR 54,8 Mio. Den Investitionen von EUR 4,0 Mio. stehen Abschreibungen von EUR 6,0 Mio. gegenüber. Für das Geschäftsjahr 2024 sind wieder höhere Investitionen geplant. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verringerten sich stichtagsbezogen von EUR 11,3 Mio. auf EUR 2,7 Mio. und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um EUR 12,0 Mio. auf EUR 45,2 Mio. Diese Veränderungen ergeben sich im Wesentlichen aus der Konzernfinanzierung. Das Eigenkapital ist um den Jahresüberschuss von EUR 0,9 Mio. auf EUR 15,6 Mio. und die Eigenkapitalquote von 18,5 % auf 23,3 % gestiegen. 3.2. Finanzlage Der Zinsaufwand erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 auf EUR 2,1 Mio. (Vorjahr: EUR 0,8 Mio.). Dieser Betrag entspricht 2,5 % (Vorjahr: 1,0 %) des Umsatzes. Der Anstieg des Zinsaufwands ergibt sich aus dem gestiegenen Zinsniveau. Zur Finanzierung der Investitionen in Höhe von insgesamt EUR 4,2 Mio. konnte die Saxoprint GmbH weiterhin von der Einbindung in den Cashpool der CEWE Stiftung & Co. KGaA profitieren. Die Verbindlichkeiten hieraus verringerten sich im Jahr 2023 auf EUR 16,1 Mio. (Vorjahr: EUR 18,5 Mio.). Die Darlehen zur Finanzierung von Investitionen beliefen sich auf EUR 28,8 Mio. (Vorjahr: EUR 30,5 Mio.). Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 zu jeder Zeit gesichert. 3.3 Ertragslage Die Saxoprint GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 % auf EUR 83,7 Mio. (Vorjahr: EUR 78,6 Mio.) steigern. Zu dieser Steigerung trugen vor allem die Online-Druckportale bei. Die materialbezogene Wareneinsatzquote bezogen auf die Umsatzerlöse erhöhte sich geringfügig auf 38,8 % (Vorjahr: 38,7 %). Der Aufwandsquote für bezogene Leistungen verringerte sich aufgrund der gesunkenen Inanspruchnahme von Fremdleistungen uf 8,6 % (Vorjahr: 10,6 %). Die Personalaufwandsquote hat sich auf 22,6 % (Vorjahr: 21,3 %) erhöht. Der Anstieg der Personalaufwendungen ergibt sich aus gestiegenen Löhnen und Gehältern pro Mitarbeiter und einer um 16 auf 486 gestiegenen Anzahl von Mitarbeitern. Die Abschreibungen auf Sachanlagen erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023 auf EUR 6,0 Mio. (Vorjahr: EUR 5,7 Mio.). Neben den Abschreibungen auf Sachanlagen ergaben sich in Höhe von EUR 0,6 Mio. (Vorjahr: EUR 0,8 Mio.) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände. Umsatzbezogen sind die Gesamtabschreibungen von 8,2 % auf 7,9 % im Geschäftsjahr 2023 gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich auf 9,2 % (Vorjahr: 9,3 %) des Umsatzes. Größte Einzelpositionen waren die Aufwendungen für Wartung, Instandhaltung und Reparatur in Höhe von EUR 1,7 Mio. (Vorjahr: EUR 1,7 Mio.), die Aufwendungen für Strom und Gas in Höhe von EUR 1,7 Mio. (Vorjahr: EUR 1,3 Mio.) sowie die Aufwendungen für Marketing in Höhe von EUR 1,0 Mio. (Vorjahr: EUR 0,9 Mio.). Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Saxoprint GmbH ein positives Jahresergebnis in Höhe von EUR 0,9 Mio. Das Vorjahresergebnis von EUR 6,0 Mio. war in Höhe von EUR 4,8 Mio. durch den unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Gewinn aus der Verschmelzung der Saxoprint EURL mit der Saxoprint GmbH beeinflusst. 3.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wichtige finanzielle Leistungsindikatoren sind für die Saxoprint GmbH die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Wichtigster nichtfinanzieller Leistungsindikator ist das Investitionsvolumen als Kennzahl zur Optimierung und Sicherstellung der zukünftigen Leistungsfähigkeit. 3.5 Zielerreichung Die für das Geschäftsjahr 2023 geplanten Umsatzerlöse von EUR 84,3 Mio. bis EUR 89,8 Mio. wurden mit EUR 83,7 Mio. knapp verfehlt. Das Jahresergebnis von EUR 0,9 Mio. liegt unter dem geplanten Ergebnis von EUR 1,2 Mio. Das für das Geschäftsjahr 2023 geplante Investitionsvolumen wurde umgesetzt. 4 Risikobericht 4.1 Risikomanagement Das Risikomanagement der Saxoprint GmbH gliedert sich in die Betrachtung operativer und strategischer Risiken mit dem besonderen Schwerpunkt IT-Sicherheit. Die Saxoprint GmbH ist in das Risikomanagement der CEWE Stiftung & Co. KGaA eingebunden. 4.2 Operative Risiken Wesentlichen Einfluss auf den laufenden Geschäftsbetrieb der Saxoprint GmbH hat neben der allgemeinen Konjunktur- und Preisentwicklung auch die Verfügbarkeit von Rohstoffen, insbesondere von Druckpapieren und Druckplatten. Die bisherige Strategie langfristiger Mengen- und Preisbindungen mit Lieferanten wurde auch im Geschäftsjahr 2023 weitestgehend beibehalten. Druckplatten und die hauptsächlichsten Druckpapiere werden direkt vom Hersteller bezogen. Aufgrund der bestehenden längerfristigen Vertragsbeziehungen wird das Risiko von Engpässen minimiert. Neben der Konzentration auf die gängigen Online-Zahlungsmethoden, wie Vorkasse, SEPA-Firmenlastschrift, Kreditkarte oder direkte elektronische Zahlungsverfahren, bietet die Saxoprint GmbH für Geschäftskunden die Zahlungsart Kauf auf Rechnung an. Hierfür ist ein Bonitätsprüfungs- und Mahnprozess installiert, wodurch Ausfallrisiken minimiert werden. Einen weiteren operativen Risikoaspekt bildet die zum Onlinegeschäft gehörende Transparenz des Internets. Einzelne Veröffentlichungen können eine unvorhersehbare Wirkung, im positiven wie im negativen Sinne, entfalten und das Image des Unternehmens nachhaltig verändern. Hinsichtlich der Beurteilung und der Senkung von IT-Risiken verweisen wir auf die Maßnahmen unter 4.5. 4.3 Finanzrisiken Die im Jahre 2012 erfolgte Einbindung der Saxoprint GmbH in den Cashpool der CEWE Stiftung & Co. KGaA ermöglicht es dem Unternehmen, konzerninterne Finanzierungen für die weitere Investitionstätigkeit zu erhalten. Alle Investitionen im Geschäftsjahr 2023 wurden über den Cashpool mit der CEWE Stiftung & Co. KGaA finanziert. 4.4 Personalrisiken Auch im Geschäftsjahr 2023 musste sich das Unternehmen zur Fortsetzung seines Wachstumskurses intensiv um die Sicherung des künftigen Fach- und Arbeitskräftebedarfes bemühen. Sowohl der demografische Wandel als auch die regionalen Besonderheiten des Arbeitsmarktes spielen eine wesentliche Rolle. Als regional bedeutender Arbeitgeber beachtet die Saxoprint GmbH dabei auch die Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmer. Die Arbeit der Mitarbeitervertretung ist seit 2012 ein Beleg hierfür. 4.5 IT-Risiken Als separate Aspekte des Risikomanagements betrachtet die SAXOPRNT GmbH die Themen IT-Sicherheit und IT-Verfügbarkeit mit besonderer Sorgfalt. Im Rahmen der Risikovorsorge wurden auch im Geschäftsjahr 2023 wesentliche Investitionen in Hard- und Software vorgenommen. In Verbindung mit weiteren organisatorischen Anpassungen führten diese Maßnahmen zu einer zukunftsfähigen IT-Infrastruktur. Die Schwerpunkte liegen dabei in der Hochverfügbarkeit und Redundanz der IT-Systeme für die Online-Portale und die Produktion und auf den Themen Datenschutz und Datensicherheit. 5 Chancenbericht Im strategischen Bereich überwiegen aus Unternehmenssicht weiterhin die Chancen. Der Strukturwandel im Druckmarkt hin zur Onlineabwicklung der Aufträge ist national wie international weiterhin voll im Gange und überlagert die anhaltende Strukturschwäche des Gesamtmarktes. Die Ausrichtung des Unternehmens auf die Kostenführerschaft im Bereich der Fertigung von Standarddruckerzeugnissen wird weiterhin insbesondere in Zusammenarbeit mit der CEWE Stiftung & Co. KGaA durch die Ziele Produkt- und Qualitätsführerschaft ergänzt. Die Strategie der Kostenführerschaft ist wesentlicher Bestandteil der strategischen Ausrichtung. Immer näher in den Fokus der Kunden rückt neben einem stabilen Preisniveau die Lieferschnelligkeit und Lieferzuverlässigkeit. Die Saxoprint GmbH wird weiterhin durch innovative und effektivere Fertigungsabläufe die Fertigungszeiten bei gleichbleibendem Kundenservice und hoher Produktqualität verringern und mit strategischen Partnerschaften in der Logistik dem Kunden eine zeitnahe transparente Auslieferung seiner Produkte gewährleisten. 6 Prognosebericht Die globalen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in den letzten Jahren haben zu deutlichen Preiserhöhungen geführt. Hieraus ergeben sich negative Auswirkungen auf die allgemeine Konjunkturentwicklung. Schwerpunkte der künftigen Entwicklung bleiben die ständige Optimierung von Prozessen im Unternehmen, die Weiterentwicklung der Strategien zur Kundengewinnung und Kundenbindung sowie der weitere Ausbau der Erfassung und Auswertung relevanter betrieblicher Daten. Die Saxoprint GmbH plant, den Wachstumskurs fortzusetzen und plant für Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse zwischen EUR 86,5 Mio. und EUR 92,0 Mio. Unter Berücksichtigung der aktuellen Geschäftslage und dem im Jahr 2020 konsequent begonnenen Kostenmanagement gehen wir davon aus, dass die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2024 mit einem positiven Jahresergebnis von ca. EUR 1,3 Mio. abschließen wird. Weiterhin wird die Saxoprint GmbH gezielt in Sachanlagen investieren. Für das Geschäftsjahr 2024 sind Investitionen von EUR 6,2 Mio. geplant.
Dresden, 19. Juli 2024 Saxoprint GmbH Geschäftsführung Holger Thaler, Geschäftsführer Klaus Sauer, Geschäftsführer Maik Vogel, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Saxoprint GmbH, Dresden PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Saxoprint GmbH, Dresden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Saxoprint GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 21. August 2024 BDO
AG
Sabath, Wirtschaftsprüfer Hohmann, Wirtschaftsprüfer Bilanzin EUR Aktiva
Passiva
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