BIG Floorcoverings GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mike Pfab seit 6.12.2022 | Prokura |
Martina Frühaufova seit 6.12.2022 | Prokura |
Jörg Ipfelkofer seit 18.11.2020 | Prokura |
Thomas Müller seit 25.11.2011 | Prokura |
Stefan Frey seit 26.4.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
F****** D* C***** | 0.04% |
| Name | Anteil |
|---|---|
IDEAL GROUP LUXEMBOURG société à responsabilité limitée | 89.96% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IDEAL Automotive GmbHBambergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsübersicht Lagebericht und Jahresabschluss Lagebericht Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers LAGEBERICHT ZUM 31. DEZEMBER 2023Grundlagen Geschäftsmodell Die IDEAL Automotive GmbH ist die operative Führungsgesellschaft der IDEAL Automotive-Gruppe. Als zentrale Vertriebsgesellschaft mit dem Verwaltungssitz in Bamberg verkauft die Gesellschaft Fertig- und Halbfabrikate sowie Materialien für Kfz-Innenausstattungen an Automobilhersteller (OEM) und andere Zulieferer. Die Produkte werden von anderen Unternehmen der IDEAL Automotive-Gruppe bzw. in wenigen Ausnahmen von fremden Lieferanten bezogen. Zum Kerngeschäft gehört des Weiteren die Erstellung und der Verkauf von Werkzeugen und Vorrichtungen im Kundenauftrag. Als Führungsgesellschaft der IDEAL Automotive-Gruppe erbringt die Gesellschaft sonstige Dienstleistungen wie Vertriebs-, Entwicklungs-, IT- und sonstige Leistungen und erzielt damit Provisions- und Kostenumlageerlöse. Darüber hinaus hält sie Beteiligungen. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten einschließlich der Werkzeugentwicklung/Werkzeugkonstruktion für die gesamte Gruppe und koordiniert die Technologie- und Materialentwicklung. Sie bemustert die herzustellenden Produkte und Halbfabrikate für interne und externe Kunden. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Lage der Automobilindustrie war im Kalenderjahr 2023 von einer sich fortsetzenden Erholung nach dem Ende der Corona-Pandemie und deren Begleit- und Folgeerscheinungen geprägt. Darüber hinaus ist es in Bezug auf den seit dem Jahr 2021 zu beobachtenden Anstieg der Rohstoffpreise und der weltweiten Energiepreise infolge des Krieges in der Ukraine im abgelaufenen Geschäftsjahr zu einem Stopp und einer überwiegenden Trendumkehr gekommen. Der Mangel an elektronischen und anderen Bauteilen bei den Herstellern führte auch im Berichtsjahr zu merklichen Produktionsausfällen. Unter diesen Rahmenbedingungen konnte die weltweite Automobilproduktion im abgelaufenen Kalenderjahr um 10% gesteigert werden (2022: 8%). Dabei übertraf das Produktionswachstum in Deutschland mit einem Plus von 18% erstmals seit vielen Jahren das der meisten anderen Regionen in der Welt. Europa als für die IDEAL-Gruppe entscheidender Markt wies mit +12% ebenfalls ein starkes Wachstum auf (2022: -1%). Die weltweite PKW-Produktion der deutschen Hersteller, welche den Schwerpunkt im Kundenportfolio der IDEAL Automotive Gruppe darstellen, stieg in 2023 um 8% (Vorjahr: 4%). Geländewagen (SUVs) lagen mit +8% im Trend. Aufgrund des schwächeren Wachstums im Ausland sank der Anteil deutscher Hersteller an der globalen Fahrzeugproduktion jedoch weiter von 18,1%im Vorjahr auf 17,7% (Quelle: VDA). Die für 2022 mit den Kunden vor dem Hintergrund des gravierenden Anstiegs der Rohstoffpreise vereinbarten befristeten Preiserhöhungen galten weitestgehend auch im abgelaufenen Geschäftsjahr fort. Sie konnten die in den letzten Jahren insgesamt eingetretenen Kostensteigerungen jedoch nicht in vollem Umfang ausgleichen. Geschäftsverlauf und Ertragslage Gestützt auf die erwähnte fortschreitende Marktbelebung konnte im Geschäftsjahr 2023 ein starkes Wachstum des Umsatzes mit Handelsware an Drittkunden verzeichnet werden. Der Absatz an die OEM-Kunden stieg um 41,8 Mio. EUR (14%). Dagegen sanken die Lieferungen im Segment der 1st- und 2nd-Tier-Kunden um 2,6 Mio. EUR, ebenso wie die Werkzeugumsätze um 4,2 Mio. EUR. Insgesamt erhöhten sich die Umsatzerlöse um 35,1 Mio. EUR auf 447,8 Mio. EUR. Veränderungen im Handelswarenportfolio 2023 ergaben sich im Wesentlichen durch
Die Sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 1,2 Mio. EUR auf 4,6 Mio. EUR an. Der Aufwand für das eingesetzte Material betrug 417,0 Mio. EUR (Vj.: 381,0 Mio. EUR), wovon 414,5 Mio. EUR auf Waren und 2,5 Mio. EUR auf bezogene Leistungen entfielen. Der Personalaufwand einschließlich der Aufwendungen für Altersvorsorge erhöhte sich um 0,4 Mio. EUR auf 14,3 Mio. EUR. Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte die Gesellschaft 143 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vj.: 142 Beschäftige). Die Personalaufwandsquote (Verhältnis Personalaufwand zu Betriebsleistung) betrug 3,2%. Die Abschreibungen machten im Geschäftsjahr 2023 1,5 Mio. EUR aus und entsprachen damit dem Vorjahreswert. Es wurden 1,0 Mio. EUR in immaterielle und andere Wirtschaftsgüter investiert. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 4,8 Mio. EUR auf 27,0 Mio. EUR. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen dagegen verringerten sich um 0,1 Mio. EUR auf 0,8 Mio. EUR. Das Ergebnis aus Beteiligungen verbesserte sich deutlich um 6,5 Mio. EUR auf -0,7 Mio. EUR. Der Verlust des Geschäftsjahres 2023 beläuft sich auf 8,5 Mio. EUR (Vj.: 10,4 Mio. EUR). Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags wurde er vollständig von der Muttergesellschaft, IDEAL Group Deutschland GmbH, ausgeglichen. Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft besteht insbesondere aus Finanzanlagen (unverändert 39,5 Mio. EUR, 30,0 % der Bilanzsumme) sowie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (71,8 Mio. EUR, 54,5% der Bilanzsumme), darunter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (39,4 Mio. EUR, 29,9% der Bilanzsumme). Das Sachanlagevermögen ging um 0,3 Mio. EUR auf 0,7 Mio. EUR und die immateriellen Aktiva um 0,2 Mio. EUR auf 7,1 Mio. EUR zurück. Infolge einer Verringerung des Saldos geleisteter und erhaltener Anzahlungen sanken die Vorräte auf 7,0 Mio. EUR (Vj.: 8,2 Mio. EUR). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 8,0 Mio. EUR auf 39,4 Mio. EUR. Dagegen waren die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit einem Betrag von 21,5 Mio. EUR rückläufig (Vj.: 26,1 Mio. EUR). Finanzlage Das Eigenkapital betrug unverändert 11,2 Mio. EUR zum Bilanzstichtag, was einer Eigenkapitalquote von 8,5% zum 31. Dezember 2023 entspricht (Vj.: 8,6%). Hierbei ist zu beachten, dass mit der IDEAL Group Deutschland GmbH ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag besteht. Die Rückstellungen verringerten sich um 7,6 Mio. EUR auf 25,2 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten stiegen um 8,5 Mio. EUR auf 95,3 Mio. EUR, darunter die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen v Unternehmen um 10,3 Mio. EUR. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen machten zum Ende des Geschäftsjahres 6,1 Mio. EUR aus (Vj.: 8,0 Mio. EUR). Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete die Gesellschaft einen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von -29,9 Mio. EUR (Vj.: 10,1 Mio. EUR). Prognose-, Chancen- und Risikobericht Ausblick Die seit der zweiten Jahreshälfte 2022 zu beobachtende Belebung von Absatz und Produktion wirkt auch in das neue Geschäftsjahr durch und ist kaum noch von Versorgungsproblemen bei unseren Kunden und damit einhergehenden Produktionsausfällen beeinträchtigt. Darüber hinaus trägt eine Reihe von Neuanläufen der Jahre 2022-2023 zum Umsatzanstieg unserer Unternehmensgruppe bei. Die weitere Entwicklung ist trotzdem, nicht zuletzt in Anbetracht des fortgesetzten Krieges in der Ukraine und steigender politischer Spannungen in der Welt, nur schwer einzuschätzen und eine Prognose unter Berücksichtigung dieser Umfeldbedingungen folglich mit großer Unsicherheit behaftet. Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 sieht Umsatzerlöse in Höhe von 480 Mio. EUR und Investitionen in Höhe von 1,0 Mio. EUR vor. Infolge der uneinheitlichen Entwicklung der Bestellungen unserer Kunden im laufenden Kalenderjahr sehen wir ein nicht unwesentliches Risiko, dass die Jahresumsatzziele nicht erreicht werden können. Gestützt auf das erwartete Umsatzwachstum der Gruppe und die damit verbundenen positiven Auswirkungen auf das Beteiligungsergebnis gehen wir von einem gegenüber dem Vorjahr leicht verbesserten Jahresergebnis aus. Die Liquidität der Gesellschaft wird über das Cash-Pooling der Ideal Group Deutschland sichergestellt. Die mittel- und langfristige Finanzierung der Gruppe mit unseren langjährigen Partnerbanken ist gewährleistet. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Das starke Wachstum des globalen Automobilmarktes sowie die Kosten der Energiewende in Deutschland erhöhen auf der anderen Seite das Risiko steigender Rohstoff- und Energiepreise, so dass sich die Zulieferindustrie auch weiterhin vor große Herausforderungen und anhaltende Unsicherheit in Bezug auf die kurz- und mittelfristigen Perspektiven, nicht zuletzt für den Produktionsstandort Deutschland, gestellt sieht. Wir sehen zurzeit ein eher geringeres Risiko darin, dass im Ergebnis der weltweiten Krisen - Krieg in der Ukraine und im Nahen Osten, Energie- und Klimakrise - erhebliche Störungen der Lieferketten, verbunden mit Produktionsausfällen auf Kunden- oder Lieferantenseite, auftreten. Auf Basis der fest erteilten Aufträge können wir von einem substanziellen Wachstum der Gruppe in den nächsten Jahren ausgehen. Ein Risiko liegt in der kundenseitigen Verwirklichung der beauftragten - deutlich höheren - Volumina in der Gesamtheit der Kunden- und Produktsegmente. Nach der Abschwächung im Kalender- und Geschäftsjahr 2023 zeigt sich an den Rohstoffmärkten mit Beginn des laufenden Jahres wieder eine Aufwärtsentwicklung. Vor allem für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres 2024 rechnen wir mit einem Anstieg der Rohstoffpreise, aber mit stabilen Energiepreisen. Die für 2022 mit den Kunden zum Ausgleich des gravierenden Anstiegs der Rohstoffpreise vereinbarten, befristeten und 2023 fortgeltenden Preiserhöhungen sollen für das begonnene Geschäftsjahr 2024 verteidigt und in unbefristete Vereinbarungen überführt werden. Unverändert kommt der Sicherung der Versorgung mit Rohstoffen und Materialien und der zeitnahen Reaktion auf das veränderte Abrufverhalten der Kunden sowie der Anpassung der Beschäftigung und der Produktionskapazität an die Absatzsituation hohe Bedeutung zu. Maßnahmen zur sonstigen Kostensenkung und Erschließung von Rationalisierungspotenzialen stehen ebenso wie die Umsetzung der Nachhaltigkeits- und Klimaschutzstrategie des Unternehmens im Mittelpunkt. So setzen wir in der Entwicklung einen Focus z. B. auf die konkrete Umsetzung von Closed-Loop-Ansätzen. Die IDEAL-Gruppe arbeitet hier in zahlreichen Projekten eng mit Partnern und Kunden zusammen. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Das Unternehmen schätzt die Ausfall- und Liquiditätsrisiken aus dem Bestand von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin als gering ein. Zur Absicherung von Währungsrisiken hat die Gesellschaft am 22. Februar 2022 mehrere Devisentermingeschäfte CZK/EUR mit der UniCredit Bank AG abgeschlossen, die vollumfänglich im Geschäftsjahr 2023 abgewickelt wurden. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 gibt es keine offenen Devisentermingeschäfte. Im Unternehmensergebnis sind keine spekulativen Elemente enthalten.
Bamberg, den 14. August 2024 DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG: Stefan Frey Bilanz zum 31. Dezember 2023der IDEAL Automotive GmbH, BambergAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der IDEAL Automotive GmbH, Bamberg
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der IDEAL Automotive GmbH, BambergAmtsgericht Bamberg, HRB 150Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Teppichböden sowie von Komponenten für den Automobilbau, insbesondere bestehend aus Teppichen, Textilien und Kunststoffen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gewählt. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit ist beachtet. Der Ausweis der Salden aus Lieferungen und Leistungen zwischen Konzernunternehmen wird zusammengefasst und entsprechend als Forderung gegen verbundene oder Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen gezeigt. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert zum Vorjahr angewendet worden. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind nachfolgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Als Nutzungsdauer werden drei Jahre zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode entsprechend den voraussichtlichen Nutzungsdauern vorgenommen. Im Zugangsjahr werden die Anlagegüter entsprechend den steuerlichen Vorschriften bei Anschaffung oder Herstellung zeitanteilig für den Monat der Anschaffung oder Herstellung und die folgenden Monate abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, der linear über fünf Jahre abgeschrieben wird. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Liquiden Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) werden zu Nominalwerten ausgewiesen. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert ausgewiesen. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde auf Basis des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) durchgeführt. Die Bewertung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Folgende weitere Annahmen liegen der Bewertung zugrunde: Rechnungszinssatz p.a. 1,83 % und Fluktuation p.a. 2,5 %. Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden nicht angenommen. Der Rechnungszins für die Abzinsung wurde pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz lt. Bundesbank angesetzt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (Zehnjahres-Durchschnitt). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 87. Der Bewertung der Rückstellung für Sterbegelder und für Dienstjubiläen wurde ein versicherungsmathematisches Gutachten auf Basis des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes mit einem Rechnungszins von 1,83 % für Sterbegelder und 1,75 % für Dienstjubiläen zugrunde gelegt. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang wiedergegeben: Finanzanlagen Hier werden die folgenden Unternehmensanteile ausgewiesen:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten keine Forderungen gegen die Gesellschafterin (Vj. T€ 10.455) und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Von den ausgewiesenen Sonstigen Vermögensgegenständen sind T€ 290 (Vj. T€ 141) nach mehr als einem Jahr fällig. Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen Aufgrund der ratierlichen Zuführungen zu den Pensions- und Sterbegeldrückstellungen über maximal 15 Jahre nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB sind Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 72 und Sterbegeldverpflichtungen in Höhe von T€ 2 nicht in der Bilanz enthalten. Im Geschäftsjahr wurden T€ 72 zu den Pensionsrückstellungen sowie T€ 1 zu den Sterbegeldrückstellungen (jeweils 1/15 des zum 1. Januar 2010 ermittelten Unterschiedsbetrags) zugeführt. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen enthalten folgende wesentliche Rückstellungen: ausstehende Rechnungen (T€ 13.026), Sterbegeld (T€ 273) und die Rückstellung für Resturlaubsansprüche (T€ 446). Verbindlichkeiten (Die Vorjahresbeträge sind in Klammern vermerkt)
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 11.408 (Vj. T€ 0). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 78.396 (Vj. T€ 78.410) enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt:
Nach geografischen Märkten teilen sich die Umsatzerlöse wie folgt auf:
Sonstige betriebliche Erträge In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 2.570 (Vj. T€ 2.538) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten aufgrund der Umstellung der Bilanzierung nach BilMOG ein Fünfzehntel des Unterschiedsbetrags aus der Erhöhung der Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 72 und der Sterbegeldverpflichtungen in Höhe von T€ 1, der gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes den Pensionsrückstellungen zuzuführen ist. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 49 (Vj. T€ 0). Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet zum 31. Dezember 2023 gesamtschuldnerisch für Bankverbindlichkeiten verbundener Unternehmen in Höhe von insgesamt T€ 40.114 (Vj. T€ 50.427). Die Gesellschaft geht aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse der verbundenen Unternehmen derzeit nicht von einer Inanspruchnahme aus. Zur Absicherung von Währungsrisiken hat die Gesellschaft am 11. Februar 2022 mehrere Devisentermingeschäfte CZK/EUR mit der UniCredit Bank AG abgeschlossen, die vollumfänglich im Geschäftsjahr 2023 abgewickelt wurden. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 gibt es keine offenen Devisentermingeschäfte. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten
Honorar Das Prüfungshonorar für den Jahresabschluss 2023 beträgt T€ 41. Steuerberatungsleistungen wurden in Höhe von T€ 40 erbracht. Wesentliche, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte Es erfolgten keine wesentlichen, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht in einen Konzernabschluss einbezogen werden und nicht mittel- und unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz stehen. Zusammensetzung der Organe und deren Gesamtbezüge Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023: Herr Stefan Frey (Kaufmann) Herr Thomas Mai (Kaufmann; ausgeschieden zum 1. Mai 2023) Für die Geschäftsführung sind keine Bezüge angefallen. Nachtragsbericht Es gibt keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind. Konzernzugehörigkeit Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die IDEAL Group N.V., Waregem, Belgien. Der nach den Vorschriften des § 291 Abs. 2 HGB befreiende Konzernabschluss ist in Waregem, Belgien, erhältlich.
Bamberg, den 14. August 2024 DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG: Stefan Frey Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die IDEAL Automotive GmbH, Bamberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IDEAL Automotive GmbH, Bamberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IDEAL Automotive GmbH, Bamberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 16. August 2024 Deloitte
GmbH
Andreas Kiefer, Wirtschaftsprüfer Andreas Deyhle, Wirtschaftsprüfer |
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