Cielo Talent GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Laws seit 2.4.2025 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Baker Tilly WP-GbR | 59.22% |
Baker Tilly StB-GbR | 22.59% |
Baker Tilly UB-GbR | 16.05% |
| 2.14% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tribeca Group GmbHMünchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 20221. Grundlagen des KonzernsDie Tribeca Group GmbH stellt einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 auf. Eine Konsolidierungspflicht ist nach § 290 Abs. 2 Nr. 2 HGB gegeben. Die Geschäftstätigkeit der Tribeca Group GmbH erstreckt sich auf die Verwaltung von eigenem Vermögen und das Halten von Beteiligungen. Zum Abschlussstichtag fungiert die Gesellschaft als Holdinggesellschaft für fünf eigenständig agierende Unternehmensgruppen, bei denen sowohl die Geschäftsführung als auch der Gesellschafterkreis unabhängig voneinander sind. Der Konzern setzt sich aus fünf Unternehmensgruppen zusammen und ist in vier Geschäftsbereiche eingeteilt: zum einen in eine Immobiliensparte, eine Lebensmittelsparte, in die Entsorgungs- und Logistiksparte sowie zum anderen in die Vermögensverwaltung. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Allgemeine wirtschaftliche RahmenbedingungenIm Gegensatz zu den beiden Vorjahren war die Weltwirtschaft 2022 nur noch regional durch die COVID19- Pandemie beeinflusst, beispielsweise durch einen lokalen sprunghaften Anstieg von Infektionen in China im vierten Quartal 2022. Dennoch verlor die globale Wirtschaft 2022 an Wachstumsdynamik, was insbesondere auf die russische Invasion in die Ukraine mit sprunghaft steigenden Energiepreisen in vielen Ländern sowie Dürreperioden und Hitzewellen in Europa sowie Mittel- und Südostasien zurückzuführen ist. Die dadurch resultierenden kräftigen Verteuerungen von Gütern führte zu einem starken Anstieg der Verbraucherpreise mit hohen Inflationsraten, welche die Notenbanken mit einer Straffung der Geldpolitik einzudämmen versuchten. Der Internationale Währungsfonds (IWF) berechnete eine Wachstumsrate der Weltwirtschaft für 2022 von 3,5 (2021: 5,9%). Auch in der Eurozone machte sich die Belastungen durch die starken Preissteigerungen im Verlaufe des Jahres 2022 bemerkbar. Geschäftserwartungen von Industrie und Handel als auch Verbraucherstimmung sanken in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 auf den tiefsten Stand seit Jahren. Der IWF ermittelte für das Gesamtjahr 2022 ein Wirtschaftswachstum im Euroraum von 3,3% (2021: 5,2%) aus. Nach einem positiven Start zu Beginn des Jahres trübte sich die Entwicklung der deutschen Wirtschaft mit Beginn des Ukrainekrieges im weiteren Verlauf des Jahres 2022 zunehmend ein. Energiekrise, Versorgungsengpässe bei Rohstoffen, Vorprodukten und Handelswaren sowie ein zunehmender Arbeitskräftemangel belasteten die deutsche Volkswirtschaft in immer stärkerem Maße. Die Konjunkturerwartungen fielen im dritten Quartal 2022 auf ein Allzeittief und erholten sich erst gegen Ende des Jahres wieder. Die Auftragsbücher der deutschen Industrie waren auch durch die Lieferengpässe gut gefüllt, der Auftragseingang ging im Laufe des Jahres 2022 allerdings zurück. Der private Konsum litt zunehmend unter der kaufkraftschwächenden Inflation und in der Bauwirtschaft machten sich insbesondere im letzten Quartal die Auswirkungen der Zinserhöhungen und die Zurückhaltung bei Investitionsprojekten bemerkbar. IWF und Statistisches Bundesamt berechneten für die deutsche Volkswirtschaft 2022 insgesamt ein Wachstum von 1,8% (2021: 2,7%). 2.2. ImmobiliensparteDie Immobilienwirtschaft ist eng mit der Entwicklung der Gesamtwirtschaft verflochten. Vor allem die Nachfrage nach Gewerbeimmobilien wird von dem Wirtschaftswachstum stark beeinflusst. 2022 war aufgrund des durch die COVID19-Pandemie aufgelösten Trends zum Homeoffice weiterhin ein außergewöhnliches Jahr. Der Immobilienmarkt zeigt sich insgesamt robust, insbesondere im Segment Wohnen. Während das Jahr 2022 wie auch die Vorjahre bereits für Gewerbeimmobilien herausfordernd war, sinken nun auch die Preise für Wohnimmobilen erstmals wieder. In beiden Marktsegment waren die Preise jahrelang gestiegen. Die Covid 19-Pandemie brachte eine Trendwende. Die Büropreise in deutschen Großstädten sind 2022 zum dritten Mal in Folge gesunken. Die Rezession, Insolvenzen im Einzelhandel, leerstehende Hotels und der Trend zum Homeoffice haben eine spürbare Konsolidierung bewirkt und dürften auch im kommenden Jahr eine wichtige Rolle für den Gewerbeimmobilienmarkt spielen. Im Bereich der Wohnimmobilien scheinen die Immobilienpreise in vielen Regionen Deutschlands aktuell zu stagnieren - inflationsbereinigt sinken die realen Preise. Aller Voraussicht nach handelt es sich aus Unternehmenssicht aber um eine "Preisdelle". Mittelfristig geht man jedoch davon aus, dass sich die Immobilienpreise wieder stabilisieren werden - vor allem in den größeren Städten. Insgesamt wird davon ausgegangen, dass die Binnenwanderung in Richtung Metropolen intakt bleibt, da es dort die interessanten und guten Arbeitsplätze gibt, das bessere Kulturangebot und den schöneren Alltag. Zudem wird von einer weiteren Zuwanderung auf hohem Niveau ausgegangen. Der dadurch großen Nachfrage steht ein eingeschränktes Angebot gegenüber. Gleichzeit bleibt der Bau neuen Wohnraums deutlich hinter der Nachfrage zurück. Die meisten Experten sehen jedoch stabile Rahmenbedingungen als Voraussetzung für eine Trendwende. Zugleich dürften demnach angesichts einer weiter hohen Inflation von erwarteten durchschnittlich 7,5 Prozent in 2023 Jahr die Hypothekenzinsen hoch bleiben: Die Prognose bei fünf- bis zehnjährigen Laufzeiten liegt für das Jahresende 2023 nun bei 3,2 Prozent. Durch diesen starken Zinsanstieg "normalisiert sich die Erschwinglichkeit in einem hohen Tempo" und dürfte weiter nachgeben. Trotzdem wird davon ausgegangen, dass der Immobilienmarkt für private wie institutionelle Kapitalanleger interessant bleibt, da die Aufnahme von Krediten insbesondere bei negativen Realzinsen als Inflationsschutz wirken, sofern die Zinssätze unter oder in etwa auf gleicher Höhe der Teuerungsrate liegen. 2.3. VermögensverwaltungWie die Entwicklung der Immobilienwirtschaft ist auch die Vermögensverwaltung eng mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung verzahnt. Das Jahr 2022 war durch und durch von Belastungsfaktoren geprägt, die sich auf die Kapitalmärkte auswirkten. Geopolitische Unsicherheiten durch den Ukraine-Krieg, Ressourcenknappheit, Inflationsraten auf Höhenflug und in der Folge Zinserhöhungen haben das weltweite Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr ausgebremst. Die Aufholjagd nach der Corona-Pandemie geriet zum Jahresanfang mit Beginn des Ukraine-Krieges ins Stocken. In der Folge dämpften hohe Preissteigerungen die Konsumlaune. Die hohe Inflation war im vergangenen Jahr ein dominierendes Thema für Verbraucher*innen: Zunächst traf ein knappes Güterangebot auf eine robuste Nachfrage. Der Krieg und die verhängten Sanktionen führten zu Knappheiten auf den Rohstoffmärkten, die hohe Energie- und Nahrungsmittelpreise nach sich zogen. In Deutschland waren die Preissteigerungen vielfältig spürbar und im letzten Jahr so stark wie zuletzt zur Zeit der Gründung der Bundesrepublik. Die Inflation 2022 betrug satte 7,9 Prozent. Angesichts der hohen Inflation legten die Notenbanken im Jahresverlauf ihren Fokus zunehmend auf die Inflationsbekämpfung, was deutliche Zinserhöhungen und damit eine Abkehr der Nullzinspolitik nach sich zog. Der Leitzins der EZB lag Ende 2022 bei 2,5 Prozent. In den USA waren es 4,5 Prozent. Diese Entwicklung war insbesondere an den Aktien- und Rentenmärkten im gesamten Jahresverlauf eine große Belastung. Die Wertentwicklung der Anlageklassen reichte 2022 von -20,6 Prozent bis +12,1 Prozent. Zu den Schlusslichtern im Jahr 2022 gehörten die Anleihen der Schwellenländer (-20,6 %), gefolgt von Unternehmensanleihen (-16,0 %) und globalen Staatsanleihen (-14,5 %). An den Anleihenkursen zeigt sich deutlich der negative Einfluss der starken Zinserhöhungen. Rückblickend ist das ein Dämpfer, auf lange Sicht ergeben sich bei den Anleihen jedoch nun attraktive Performancechancen. An der Wertentwicklung der Aktien aus Schwellen- (-14,1 %) und Industrieländern (-13,6 %) sowie Hochzinsanleihen (-10,6 %) sind die Auswirkungen der Belastungsfaktoren ebenfalls sichtbar. Vor allem zwei Anlageklassen konnten im Jahr 2022 dagegenhalten. Hier zeigt sich der Vorteil einer Streuung über mehrere Anlageklassen hinweg, die Kursverluste auf Portfolio-Ebene reduzieren konnte: Der Geldmarkt erzielte mit 0 Prozent Wertentwicklung ein "positives" Ergebnis. Die auf Jahressicht beste Anlageklasse mit einer zweistelligen positiven Wertentwicklung erzielten die Rohstoffe mit 12,1 Prozent. 2.4. Entsorgungs- und LogistiksparteWährend sich die Entsorgungsbranche in den beiden Pandemiejahren 2020 und 2021 als robust erwiesen hatte, stellte die Abkühlung der Wirtschaft infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und Lieferengpässe bei Rohstoffen die Abfallwirtschaft 2022 vor große Herausforderungen. Der im Vorjahr erkennbare Anstieg der Logistikkosten (Kraftstoffpreise, Lohnkosten) setzte sich 2022 rasant fort, der Anstieg der Erzeugerpreise war der höchste seit 1949. Bis Mitte des Jahres 2022 konnten die negativen Folgen der Corona - Krise und der Ukraine-Kriegs durch steigende Rohstoffpreise teilweise kompensiert werden. In der zweiten Jahreshälfte machten sich Produktions- und Nachfragerückgänge in der Industrie infolge der hohen Energiepreise als auch ein durch steigende Zinsen und Zurückhaltung bei Investitionsprojekten schwächelnder Bausektor negativ bemerkbar. Nachdem im Jahr 2021 die Rohstoffpreise an den internationalen Gütermärkten über nahezu alle Segmente hinweg anstiegen, war das Bild im Berichtsjahr 2022 zweigeteilt. Der HWWI-Rohstoffpreisindex, der die Entwicklung der 31 meistgehandelten Rohstoffe abbildet, nahm zunächst einen verhaltenen Verlauf in den ersten beiden Monaten des Jahres 2022, explodierte aber im März 2022 förmlich nach Ausbruch des Ukraine-Krieges und spiegelte die Bedeutung Russlands als weltweiter Rohstofflieferant wider. Der HWWI-Rohstoffpreisindex stieg im März um 32 % (US-Dollarbasis) stark an. Dabei legten die Rohölpreise um 18,6 % zu, die Erdgaspreise erhöhten sich sogar um 60,1 %. Nach einer leichten Entspannung der Notierungen im zweiten Quartal 2022 auf hohem Niveau stieg der Gesamtindex im dritten Quartal erneut an, wesentlichen getrieben durch den Erdgaspreis. Das Gesamtniveau blieb mit einem Plus von 76,8 % gegenüber August 2021 sehr hoch. Dank der milden Witterung in den letzten Monaten des Jahres und gefüllter Gas-Speicher ging der Index im vierten Quartal 2022 wieder zurück. Hierfür waren auch rückläufige Notierungen für Rohöl aufgrund schwacher Konjunkturdaten aus China, erhöhter Bestände in den USA und Preissenkungen aus Saudi-Arabien ausschlaggebend. Bedingt durch den Ukraine - Krieg stieg der Preis für Rohöl in den ersten Monaten des Jahres 2022 zunächst stark an, bis im Sommer eine Trendwende einsetzte und Rohöl auf dem Niveau vor Kriegsbeginn notierte. Im Jahresdurchschnitt lag der Preis für die Rohölsorte Brent auf US-Dollar-Basis um circa 42,6% gegenüber dem Durchschnittswert des Vorjahres. Der Verlauf der Preise für Superbenzin und Dieselkraftstoff war 2022 ähnlich. Laut World Steel Association verringerte sich die weltweite Rohstahlerzeugung 2022 im Vergleich zu 2021 um 3,9% auf 1,89 Mrd. Tonnen, in der Europäischen Union sogar um 10,6% von 152,5 Mio. Tonnen auf 136,3 Mio. Tonnen. In Deutschland sank die Rohstahlproduktion laut der Wirtschaftsvereinigung Stahl um rund 8,2% auf 36,8 Mio. Tonnen - mit Ausnahme des Coronajahrs 2020 (35,7 Mio. t) der niedrigste Jahreswert seit 2009 (32,7 Mio. t). Die Stahlschrottpreise bewegten sich im Berichtsjahr sehr volatil. Aufgrund stark rückläufiger Stahlschrottexporte zum Jahresbeginn stieg der Wert des im - und exportierten Stahlschrotts im Vorjahresvergleich zunächst stark an und sorgte an den Gütermärkten insbesondere im März und April 2022 für Goldgräberstimmung. In der Spitze notierte die Leitschrottsorte 2 im April 2022 beim historischen Rekordpreis von 568 Euro pro Tonne. Ab Jahresmitte ächzte die deutsche Wirtschaft unter den hohen Energiekosten, insbesondere energieintensive Industriezweige wie die Stahlbranche, in der Werksschließungen und Produktionsdrosselungen der Stahlhersteller zu einer deutlich rückläufigen Nachfrage nach Stahlschrott führten. Nach Preiskorrekturen im Mai und Juni 2022 sank der Schrottpreis bis Ende des Jahres daher deutlich. Das Zwölf-Monats-Mittel für die wichtige Leitschrottsorte 2 betrug laut Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) 414 Euro pro Tonne und lag damit um rund 4% über dem durchschnittlichen Wert des Vorjahres von 399 Euro pro Tonne. Ein ähnlicher Marktverlauf war auch bei den Nichteisen-Metallen zu beobachten: Der Preis für Aluminium notierte zu Jahresbeginn 2022 noch mit 2.478 Euro pro Tonne, stieg bis März in einer fast kontinuierlichen Aufwärtsbewegung auf 3.520 Euro pro Tonne und erreichte damit seinen Jahreshöchstwert. Der Preis bewegte sich im weiteren Jahresverlauf in einer Bandbreite zwischen 2.440 Euro und 2.173 Euro pro Tonne. Im Vorjahresvergleich stieg der Preis für Aluminium im Zwölf-Monats-Mittel um 22% auf 2.558 Euro pro Tonne an. Auch bei den Basismetallen Kupfer und Nickel verlief das Berichtsjahr in einer Berg- und Talfahrt. Eine durch den Russland-Ukraine-Krieg erschwerte Beschaffung von Metallen traf auf eine hohe Nachfrage, was zu steigenden Preisen führte. Zeitweise musste die Londoner Metallbörse aufgrund starker Preisschwankungen den Handel von Nickel sogar aussetzen. In der zweiten Jahreshälfte beruhigten sich die Märkte und die Volatilität der Preise nahm ab. Der Preis für Nickel stieg gegenüber dem Vorjahr und schloss zum Jahresende bei 28.427 Euro für eine Tonne Nickel. Der Durchschnittspreis für Nickel lag bei 24.722 Euro pro Tonne und damit einem Plus von 58% gegenüber dem Vorjahr. Kuper schloss Endes des Jahres bei 7.836 Euro je Tonne und legte durchschnittlich um 6% auf 8.343 Euro gegenüber 2021 zu. Auf dem Markt für (Alt-) Kunststoffe sorgten hohe Rohstoffkosten, Energiepreise, höhere Logistikkosten und schwierig zu planende Seefrachten für einen erneuten Preisanstieg gegenüber einem bereits hohen Preisniveau des letzten Quartals 2021. Insbesondere im Verlauf des Monats März wurden die meisten Altkunststoffe teurer. Dabei kam es mitunter zu extremen Preisanstiegen. Vor allem Regranulate aus PP und LDPE, aber auch aus HDPE und PVC wurden um 50 EUR bis 100 EUR pro Tonne teurer. Nach diesem starken Preisanstieg im ersten Quartal 2022 schossen die Preisforderungen für Altkunststoffe im April zum Teil in absurde Höhen - ein Plus von mehreren hundert Euro pro Tonne für Mahlgüter war keine Seltenheit. Die Nachfrage nach Altkunststoffen sank im Juli aufgrund Sommerpause in Bau - und Automobilindustrie sowie guter Verfügbarkeit an Neuware leicht. PE -Folienabfall war daher im Juli günstiger gegenüber dem hohen Preisniveau des ersten Halbjahres 2022. Im August und September kam es aufgrund rückläufiger Nachfrage nach Altkunststoffen über alle Qualitäten hinweg zu weiteren Preissenkungen. Die Nachfrage nach Altkunststoffen blieb auch im Schlussquartal aufgrund des Konjunkturabschwungs und der ungewissen Aussichten und deutlich höhere Energiekosten auf einem sehr schwachen Niveau. Die Produktion von Papier, Pappe und Kartonagen (PPK) ging 2022 gemäß Branchenverband "Die Papierindustrie e.V." von 23,1 Mio. Tonnen auf insgesamt 21,6 Mio. Tonnen zurück. Der Einsatz von Altpapier in der deutschen Papierproduktion verringerte sich von 18,3 Mio. Tonnen im Jahr 2021 auf 17,0 Mio. Tonnen (./. 6,9% gegenüber 2021), die Altpapiereinsatzquote lag damit unverändert bei ca. 79%. Die Preise für Altpapier setzen im ersten Quartal 2022 ihren Höhenflug, der 2021 bereits begonnen hatte, fort. Das Aufkommen an Altpapier war überwiegend stabil und ausreichend, der Markt zeigte sich weiterhin als Verkäufermarkt. Preissteigerungen im März waren zum Teil auf höhere Logistikkosten zurückzuführen. Logistikprobleme und ein knappes Angebot beflügelten die Altpapierpreise im zweiten Quartal 2022 erwartungsgemäß weiter deutlich. Die mittleren und besseren Altpapiersorten zogen dabei deutlich stärker an als braunen Sorten, vor allem Deinkingware und bunte Akten waren stark nachgefragt. Ab August trat die erwartete Trendumkehr ein. Bei den Massensorten war ein starker Verfall der Altpapierpreise durch die deutlich geringere Nachfrage in der Industrie zu beobachten. Der Preisrückgang setzte sich im September fort und betraf Massensorten als auch mittlere und bessere Qualitäten. Eine Beruhigung des Marktes setzte erst im November ein. Der Markt für Altholz war 2022 von einem starken Preisanstieg gekennzeichnet. Abgefahrene Winterlager führten zu einer geringen Angebotsmenge und damit zu einem deutlichen Anstieg der Altholzpreise zum Jahresauftakt. Die Preissteigerung setzte sich im Zuge der Energiekrise mit hohen Strompreisen und Unsicherheiten auf den Energiemärkten im zweiten und dritten Quartal des Berichtsjahres fort. Die Preiskapriolen beruhigten sich gegen Ende des Jahres: Eine verbraucherfreundliche Strompreisentwicklung und eine bessere - als von vielen Marktteilnehmern erwartete - Verfügbarkeit an Altholz leiteten eine Trendwende bei den Altholzpreisen über den Jahreswechsel ein. Der Entsorgungsmarkt für gemischte Siedlungsabfällen erwies sich in den ersten Monaten des Jahres 2022 als ausgeglichen und weniger turbulent als in den beiden Vorjahren 2020 und 2021, die deutlich stärker von den Auswirkungen der Corona - Pandemie geprägt waren. In der zweiten Jahreshälfte 2022 waren spürbare Rückgänge des Gewerbeabfallaufkommens erkennbar infolge einer nachlassenden Bautätigkeit und einer rückläufigen Industrieproduktion, Ergebnis hoher Energiekosten und einer rückläufigen konjunkturellen Entwicklung. Auch die Sperrmüllmengen waren 2022 rückläufig, allerdings war das Aufkommen an Sperrabfall pandemiebedingt 2021 und 2020 überdurchschnittlich hoch. Die kommunalen Abfallmengen waren im Berichtsjahr stabil. In Summe waren die Output - Preise im Jahr 2022 auf einem stabilen Niveau, erst gegen Ende des Jahres sanken die Entsorgungspreise durch das geringere Mengenaufkommen. Insgesamt ist der hiesige Entsorgungsmarkt weiterhin geprägt von einer hohen Wettbewerbsintensität mit einem bundesweiten Wettbewerb zweier großer familiengeführter Konzerne, überregional tätigen großen Unternehmensverbünden und einer Vielzahl an kleineren Wettbewerbern. 2.5. LebensmittelsparteNach Angaben des Internationalen Milchwirtschaftsverbandes IDF ist die weltweite Kuhmilchproduktion im Jahr 2022 auf rd. 758 Mio. Tonnen angewachsen. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Jahr 2021 von 1,1 %. Der EU-Anteil an der Milcherzeugung auf dem Weltmarkt nimmt, wie bereits in den Vorjahren, in der Tendenz weiterhin ab und beträgt im Jahr 2022 noch etwas mehr als 19 %. Anfang des Jahrtausends lag der Anteil der in der EU produzierten Milchmenge am weltweiten Aufkommen bei 25 %. Die größten Wachstumszuwächse werden nach wie vor in Asien verzeichnet, gefolgt von Zentralamerika. In den wichtigsten Exportregionen für Milchprodukte, EU, USA und Ozeanien betrug das Milchaufkommen insgesamt 277,2 Mio. Tonnen und lag damit im Jahr 2022 um 0,5 % unter der Vorjahresmenge. Die meisten für die Milcherzeugung relevanten Länder produzierten Anfang des Jahres 2023 mehr Milch als im Vergleichszeitraum 2022. Neben einer guten Futterbasis und günstiger Witterungsverhältnisse trugen besonders die immer noch sehr attraktiven Milchpreise zu dieser Mehrmenge bei. Die hohen Kosten durch die als Folge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine stark verteuerten landwirtschaftlichen Betriebsmittel wurden durch den ebenfalls starken Anstieg der Erzeugerpreise überkompensiert. Das weltweite Milchaufkommen in den Exportregionen zeigte im Verlauf des Jahres 2022 eine zweigeteilte Entwicklung. Nach einem deutlichen Rückgang in der ersten Jahreshälfte folgte eine Stabilisierung und eine Überschreitung der Vorjahresmenge in der zweiten Jahreshälfte. Die Zuwächse waren schwerpunktmäßig auf die Nordhalbkugel konzentriert. Ungünstige Witterungsbedingungen sowie ein verstärkter Einfluss begrenzender politischer Rahmenbedingungen für die Milcherzeugung in Ozeanien schränkten das Wachstumspotential auf der Südhalbkugel ein. Das Milchaufkommen in der EU hat sich im Jahr 2022 annähernd auf Vorjahresniveau bewegt. Mit einer Anlieferungsmenge von 144,8 Mio. Tonnen wurden in der EU 0,1 Mio. Tonnen mehr als im Vorjahr bei den milchverarbeitenden Betrieben angeliefert. Nach einem signifikanten Rückgang der Milchmengen im Vergleich zum Vorjahr in der ersten Jahreshälfte von 2022 hat sich das Milchaufkommen hier ebenfalls stabilisiert und lag in der zweiten Jahreshälfte zunehmend über dem Vorjahreswert. Ursächlich hierfür waren ebenfalls die starken Produktionsanreize durch die im Laufe des Jahres massiv angestiegenen Milcherzeugerpreise. Im Jahr 2022 war in Deutschland im Jahresdurchschnitt ein Rekord-Milchpreis von 53,18 Ct/kg (4,0% Fett) zu verzeichnen. Gegenüber 2021 bedeutet das einen Anstieg um über 45%. Deutliche Erhöhungen der Auszahlungsleistungen gab es flächendeckend auch in anderen EU-Ländern. In Deutschland wurde jedoch EU-weit der höchste durchschnittliche Milchpreis bezahlt. 2.6. Entwicklung des KonzernsZusammengefasst haben sich die genannten Sparten des Konzerns zufriedenstellend entwickelt. Die Umsätze konnten in allen Sparten gesteigert werden, dennoch wurde aufgrund der steigenden Material- und Lohnkosten ein negatives Ergebnis erzielt. Aufgrund der generell schwierigen Lage am Markt erfolgten im Vergleich zu den Vorjahren höhere Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapieren, ebenso konnten aus den Beteiligungen nur weitaus niedrigere Erträge erzielt werden. In der Gesamtbetrachtung wurden die Erwartungen in den Sparten erreicht. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage3.1. VermögenslageIm Geschäftsjahr 2022 beträgt die Konzernbilanzsumme TEUR 611.019 (Vorjahr: TEUR 597.712). Auf der Aktivseite werden im Wesentlichen das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 368.685 nach TEUR 334.709 im Vorjahr ausgewiesen und besteht primär aus Finanzanlagevermögen in Höhe von TEUR 114.356 (Vorjahr: TEUR 102.959) und Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 250.781 (Vorjahr: TEUR 227.860). Das Finanzanlagevermögen ist mit einem Anstieg von 11,07 % (TEUR 11.397) deutlich gestiegen. Dies ist im Wesentlichen durch den im Rahmen von Reallokation vorgenommenen Verkauf und Neuanlage diverser im Finanzanlagevermögen ausgewiesener Wertpapiere in Verbindung mit gestiegenen Kursen begründet. Das Umlaufvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 20.097 gesunken und besteht im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 93.970, Vorjahr: TEUR 86.728), sonstige Vermögensgegenstände (TEUR 72.288, Vorjahr: 72.763) liquiden Mittel in Höhe von TEUR 33.626 (Vorjahr: TEUR 67.865). Der Rückgang der Liquiden Mittel resultiert unter anderem aus der Reinvestition in Wertpapieren sowie sonstige Sachanlagen. Der Anstieg der Vorräte (TEUR 35.135, Vorjahr TEUR 29.551) resultiert aus den gestiegenen Kosten der Rohstoffe. Anfang 2018 wurde in der Logistiksparte ein unternehmensweites Cash - Pooling (Zero-Balancing) eingeführt mit dem Ziel, die Finanzierungskosten und Finanzbeiträge innerhalb der Sparte durch Optimierung der Zahlungsströme zu verbessern. Dabei werden insbesondere die Verringerung der Kassenhaltung in der Sparte, die Einsparung von Bankmargen, die Realisierung von Volumenvorteilen bei der Kapitalanlage und Kapitalbeschaffung, die Planung, Sicherung, Transparenz und Verfügbarkeit der Gruppenliquidität sowie Effizienzsteigerungen in der Finanzbuchhaltung angestrebt. Zum Bilanzstichtag betrug das Eigenkapital des Konzerns TEUR 275.629 (Vorjahr: TEUR 291.616), was einer Quote von 45,11% (Vorjahr: 48,8%) der Bilanzsumme entspricht. Auf konzernfremde Gesellschafter entfallen TEUR 275.580 (Vorjahr: TEUR 291.574). 3.2. FinanzlageDie Bankverbindlichkeiten von TEUR 176.926 (Vorjahr: TEUR 144.473) sind in Höhe von TEUR 42.799 (Vorjahr: TEUR 45.156) kurzfristiger Natur und innerhalb eines Jahres fällig. Diesen stehen flüssige Mittel von TEUR 33.626 (Vorjahr: TEUR 67.865) gegenüber. Der Anstieg an Bankverbindlichkeiten resultiert aus hohen Anlageinvestitionen. Die Finanzierungsstrategie des Konzerns sowie deren operative Umsetzung zeichnen sich in allen Teilbereichen durch Stabilität und Nachhaltigkeit aus. Die Sicherung der Zahlungsfähigkeit ist die oberste Maxime des Finanz- und Liquiditätsmanagements der Tribeca-Gruppe. Die Zahlungsverpflichtungen des Konzerns konnten jederzeit erfüllt werden. Die Liquiditätsentwicklung stellt sich wie folgt dar:
Der positive Cash-Flow der laufenden Geschäftstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus der operativen Tätigkeit des Konzerns. Dem steht ein negativer Cash-Flow aus Investitionstätigkeit gegenüber. Dieser resultiert im Wesentlichen aus den Investitionen in Maschinen und Anlagen der Produktion sowie zudem dem neuerlichen Kauf von Wertpapieren. Darüber hinaus stehen den Gesellschaften des Tribeca-Konzerns ausreichende Kreditlinien zur Verfügung. Insoweit kann die Finanzlage als positiv gewertet werden. 3.3. ErtragslageIn der Entsorgungs- und Logistiksparte konnte im Geschäftsjahr 2022 ein Umsatz von TEUR 407.269 gegenüber TEUR 365.455 im Vorjahr erzielt werden. In der Sparte Lebensmittel beläuft sich der Umsatz auf TEuro 296.492. In der Sparte Vermögensverwaltung wurden Veräußerungsgewinne aus Verkäufen von Anleihen, Aktien und Fonds in Höhe von TEUR 2.776 erzielt - diese werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Weiterhin konnten Erträge aus anderen Wertpapieren in Form von Ausschüttungen sowie Zins- und Dividendenerträgen in Höhe von TEUR 2.704 sowie Ausschüttungen aus Beteiligungen in Höhe von TEUR 6.264 erzielt werden. Die wesentlichen Aufwandsposten stellen im Konzern die Materialaufwendungen und die Personalaufwendungen dar. Die Materialaufwendungen haben sich infolge des höheren Geschäftsvolumens von TEUR 339.406 auf TEUR 422.614 erhöht. Die Personalaufwendungen steigen leicht von TEUR 133.386 auf TEUR 144.188. Dieser Entwicklung steht ein Rückgang der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl um 453 Mitarbeiter gegenüber. Insgesamt konnte ein EBIT von TEUR -1.922 (Vorjahr: TEUR 13.310) sowie ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR -5.205 (Vorjahr: TEUR 18.472) erzielt werden. 3.4. InvestitionenDie Investitionen liegen bei TEUR 63.878. Die weitere Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel detailliert dargestellt. Zur Finanzierung der Investitionen stehen den Konzerngesellschaften mittel- und langfristige Finanzierungen zur Verfügung, dabei werden langfristig gebundene Vermögensgegenstände langfristig finanziert, um eine entsprechende Fristenkongruenz zu erreichen und Zinsänderungsrisiken zu vermeiden. Neben klassischen Immobilien-Mietverträgen spielen "off-balance"-Finanzierungen wie z.B. Leasing keine bedeutende Rolle. 4. PersonalDer Personalbestand liegt bei 2.912 Mitarbeitern. 5. Prognose, Chance und Risikobericht5.1. PrognoseberichtDie IWF-Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft für 2023 liegt aktuell (Stand 10/2023) bei 3,0 %. Das BIP für Deutschland soll demzufolge um 0,5 % schrumpfen. Die Weltwirtschaft leidet trotz der leicht verbesserten Prognose nach wie vor unter der Erhöhung der Leitzinsen der Zentralbanken zur Bekämpfung der Inflation. Die IWF-Experten erwarten, dass die weltweite Inflation von 8,7 % im Jahr 2022 auf 6,9 % im Jahr 2023 sinkt. Aufgrund der schwachen Nachfrage aus China für Milch- und Molkepulverprodukte und einem sich abzeichnenden Rohstoffüberangebot auf dem Milchmarkt ist bis Ende 2023 weiterhin mit einem starken Rückgang der Milchpreise zu rechnen. Dieser Rückgang hat Mitte des Jahres bereits seinen bisherigen Tiefpunkt im Vergleich zum Jahresanfang erreicht, woraufhin sich die Milchpreise durch ein wiederum rückläufiges Milchangebot in der zweiten Jahreshälfte stabilisierten und erwartungsgemäß zum Jahresende wieder leicht anstiegen. Für das Jahr 2023 erwartet die Lebensmittelsparte aufgrund einer Reduzierung der Breite des Sortiments leicht rückläufige Absatzmengen bei dennoch moderat steigenden Umsätzen, bedingt durch die Ende 2022 und Anfang 2023 vorgenommenen Preiserhöhungen. Die Beherrschung der volatilen Rohstoffmärkte bleibt auch im Geschäftsjahr 2023 eine Herausforderung für die Lebensmittelsparte. Dies bedeutet , dass wir in diesem Bereich intensiv auf Kosten achten und Effizienz-Vorteile generieren müssen, sowohl in den Produktionsprozessen als auch in der gesamten Unternehmensorganisation. Zusammenfassend sehen wir 2023 als ein herausforderndes Jahr für die Lebensmittelsparte an, in dem wir dennoch mit Hilfe der geplanten Fokussierung auf die Kernprodukte und den vorgenannten Preiserhöhungen das Betriebsergebnis bzw. EBIT im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern wollen. Aufgrund der Stärkung seiner Marken in den letzten Jahren geht die Lebensmittelspartedavon aus, weitere Marktanteile zu gewinnen und dadurch die Profitabilität zu erhöhen. Die Entwicklung in der Vermögensverwaltung wird insbesondere entscheidend von der weiteren Zins- und Kursentwicklung im Zusammenhang mit der weiteren Bekämpfung der Inflation abhängig sein. Hier ist nach einer Stabilisierung des Zinsniveaus mit leichten Zinssenkungen durch die Notenbanken zu rechnen. Infolgedessen geht die Gesellschaft davon aus, im nächsten Jahr weitere Kursgewinne und Dividenden erzielen und von einem weiteren Aufwärtstrend der Kapitalmärkte profitieren zu können. In der Entsorgungs- und Logistiksparte gehen die Gesellschaften für das Geschäftsjahr 2023 insgesamt davon aus, dass sich die KPIs in Bezug auf EBITDAR-Marge im Korridor um die im Markt gängigen Schwellenwerte bewegen und gegenüber dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 verbessern werden. Die Input-Tonnage wird 2023 voraussichtlich über der Tonnage des vorangegangenen Geschäftsjahres liegen. Aufgrund der deutlich gesunkenen Rohstoffpreise gehen wir davon aus, dass sich der Umsatz trotz erfolgter unterjähriger Preiserhöhungen insgesamt leicht über dem Vorjahr einpendeln wird. Durch das Brennstoffemissionshandelsgesetz ist von einer Erhöhung der Kosten für die thermische Verwertung von Restmüll ab 01.01.2024 auszugehen. Die Gesellschaften in der Entsorgungssparte wird diese fiskalische Steuerungsmaßnahme ähnlich der Mehrwertsteuer wie auch die ebenfalls zum 01.01.2024 anstehende Verdoppelung der Mautkosten direkt an die Kunden weitergeben. Aufgrund Änderungen in der Beteiligungsstruktur des Konzerns ergeben sich im Folgejahr deutliche Abweichungen von der bislang konsolidierten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Auf Konzernebene ist dann insgesamt noch von einer Gesamtleistung in Höhe von ca. 400 - 450 Mio. Euro auszugehen. Gestärkt durch das Finanzergebnis wird mit einer Gesamtleistungsrendite von 3-5 % gerechnet. 5.2. Chancen und RisikoberichtDie Volkswirte der Großbanken blicken in ihren Kapitalmarktausblicken für 2023 verhalten optimistisch auf das kommende Jahr. Die zu erwartende Rezession in den USA und Europa dürfte moderat ausfallen. Die Inflation wird zwar unter anderem aufgrund der Energiepreise voraussichtlich zunächst hoch bleiben; die Leitzinsen sollten jedoch im Sommer ihren Höchststand erreichen. Anleiherenditen in den USA dürften bereits im ersten Halbjahr 2023 ihren maximalen Wert erzielen. Die Volkswirte erwarten, dass der Renditeanstieg in der Eurozone in der zweiten Jahreshälfte 2023 ausläuft. Aktien bleiben aufgrund niedriger Bewertungen bei stabilen Unternehmensgewinnen eine interessante Anlageoption. Russland-Ukraine-Krieg, Energiekrise, Inflation. Selten zuvor gab es so viele Risikofaktoren an den Märkten wie in den vergangenen Monaten. Es wird erwartet, dass sich das Wachstum der vermutlich weiter abschwächen wird - nach gut 3 Prozent in diesem Jahr auf etwas mehr als 2 Prozent im Jahr 2023. Demzufolge wird davon ausgegangen, dass der konjunkturelle Einbruch in der Eurozone nach derzeitigen Prognosen weniger stark ausfallen dürfte als noch vor wenigen Monaten befürchtet, da das Risiko für Gasrationierungen deutlich gesunken ist. Ein Grund dafür sei der bisher milde Herbst, durch den sich der Beginn der Heizperiode nach hinten verschoben hat. Ein Konjunktureinbruch wie während der Corona-Krise wird jedoch nicht erwartet. Für die USA erwarten die Volkswirte im kommenden Jahr ein Wachstum von 0,6 Prozent nach 2 Prozent im Jahr 2022. Die Eurozone dürfte mit einem Minus von bis zu einem Prozent davonkommen, nach einem Wachstum von 3 Prozent im laufenden Jahr 2022. Chinas Wirtschaft könnte nach dem Volkskongress im März 2023 von einer zu erwartenden allmählichen Lockerung der Null-COVID-Politik profitieren; das BIP dürfte bis zu 5 Prozent wachsen. Ein Risiko in China bleibt die zögerliche Erholung des Immobilienmarktes. Um diesen zu stützen, hat die Regierung bereits unterschiedliche Maßnahmen vorgestellt. In der Entsorgungs- und Logistiksparte bergen die unten aufgeführten Risiken häufig umgekehrt auch unternehmerische Chancen. Grundsätzlich zielt das Top-Management auf einen ausgewogenen Umgang von Chancen und Risiken ab und verfolgt eine verantwortungsvolle Unternehmensführung. Oberstes Ziel ist die langfristige Sicherung des Vermögens und die Steigerung des Unternehmenswertes. Die Geschäftsleitung und die erste Führungsebene nehmen regelmäßige Analysen und Neubewertungen von Chancen und Risiken vor. Vom Konzern wurden Maßnahmen getroffen, mit denen eine Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Konzerns gefährden können, frühzeitig aufzudecken. Bestandteile des Risikomanagementsystems in der Entsorgungssparte sind u.a. • Funktionstrennungen und 4-Augen-Prinzip (beispielsweise im Dokumenten-Management-System zur Rechnungsfreigabe) • Regelung von Vertretungs- und Kontovollmachten • Richtlinien und Arbeitsanweisungen Vermeidung leistungswirtschaftlicher Risiken durch • stringentes Debitorenmanagement mit wöchentlichem Mahnlauf • eine monatliche Kosten- und Leistungsrechnung mit ergebnisverantwortlichen Bereichen • Vor- und Nachkalkulation kommunaler Aufträge • Überwachungstools für Stammdatenpflege im ERP-System • Rücklauf-Team in der Faktura zur Qualitätssteigerung und Überwachung der Faktura-Laufzeiten • Monatliches Finanzreporting im Investmentbereich Das Risikomanagementsystem wird fortlaufend weiterentwickelt, Planungs- und Kontrollinstrumente werden weiter ausgebaut. Branchenrisiken: Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. Grundsätzlich steht die private Entsorgungswirtschaft im Bereich der kommunalen Entsorgungsdienstleistungen einem Rekommunalisierungsrisiko gegenüber. Ferner können sich durch Regulierungsmaßnahmen der Europäischen Union oder des nationalen Gesetzgebers Änderungen in Teilbereichen des Geschäftsmodells in der Entsorgungssparte ergeben. Im Bereich der industriellen bzw. gewerblichen Kunden besteht eine gewisse Konjunkturabhängigkeit, die aber durch die Vielzahl unterschiedlichster Branchen auf Kundenseite in der Entsorgungssparte breit diversifiziert wird. Ein sektorweites Preisänderungsrisiko besteht in Preisschwankungen bei Primär- und Sekundärrohstoffen und Schwankungen der Stoffstrommengen durch geopolitische Veränderungen. Forderungsausfallrisiken: Die Debitorenstruktur ist sehr granular, kein Kunde hat einen Umsatzanteil von mehr als 10%. Der Delkredere-Aufwand ist aufgrund der guten konjunkturellen Lage und des Anteils öffentlich-rechtlicher Kunden überschaubar. Bonitätsrisiken von Debitoren werden in einem internen Obligo-Management laufend überwacht, ein regelmäßiger Mahnprozess ist etabliert. Das Abwertungsrisiko auf Anschaffungskosten bei Finanzanlagen (Beteiligungen) steuert der Konzern mit einer fortlaufenden Überwachung der Entwicklung der Finanzanlagen sowie der Tochter- und Beteiligungsgesellschaften. Beschaffungsrisiken: Zur Beherrschung von Beschaffungsrisiken und Optimierung der Einkaufspreise wurde ein zentralisierter Investitionsentscheidungs- und Einkaufsprozess implementiert. Um Abhängigkeiten zu vermeiden, greift die Entsorgungssparte bei jeder Artikelgruppe auf mindestens zwei Lieferanten zurück. Bei Strom und Gas bestehen mittelfristige Lieferverträge. Produktionsausfallrisiken: Laufende Anlagenkontrollen, eine vorbeugende Instandhaltung und Reinigung zur Reduzierung der Brandlast, ständige Modernisierungen und Investitionen setzt die Entsorgungssparte dem Risiko eines ungeplanten längerfristigen Ausfalls von wichtigen Aggregaten entgegen. Potenziellen Schäden und dem damit verbundenen Produktionsausfall sowie anderen etwaigen Schadens- und Haftpflichtfällen beugt die Entsorgungssparte durch entsprechende Sachversicherungen vor, die sicherstellen, dass sich die finanziellen Folgen in Grenzen halten. Einen großen Raum nimmt in der Entsorgungssparte die Reduzierung des branchentypisch hohen Brandrisikos auf den Betriebsarealen ein, indem eigene Feuerwehrwagen angeschafft und unterirdische Löschwassertanks und Löschwasserkanonen installiert wurden. Insbesondere Hofmitarbeiter werden geschult, wie im Brandfall agiert werden muss, und permanent darauf sensibilisiert, die Brandlast in den Anlagen und Aufbereitungsanlagen zu senken. Personalwirtschaftliche Risiken bestehen in möglichen dolosen Handlungen von Mitarbeitern, im potenziellen Verlust von Know-how-Trägern in Schlüsselpositionen und bei der Rekrutierung geeigneter Mitarbeiter (Engpassfaktor Berufskraftfahrer). Die Entsorgungssparte versucht erstgenannte Personalrisiken mit einem verbindlichen Werte-/ Verhaltenskodex und 4-Augen-Prozessen zu reduzieren. Bei der Rekrutierung setzt die Entsorgungssparte verstärkt auf eine intensive eigene Ausbildung mit Auszubildenden und DH-Studenten, das Einstellen von Fahrern aus dem EU-Ausland, Verbesserung der Integration dieser Mitarbeiter durch das Anbieten von Sprachkursen und Mitarbeiterwohnungen sowie Maßnahmen zur Nettolohnoptimierung (Tankgutscheine etc.) für alle Mitarbeiter. Umweltrisiken Eine Vielzahl von Maßnahmen zur Qualitätssicherung schützt die Entsorgungssparte vor Umweltrisiken. Zu diesen gehören beispielsweise: Das Zertifizieren nach branchenüblichen Normen, das ständige Modernisieren der Anlagen, die Weiterentwicklung der Wertschöpfungsprozesse, die prozessintegrierte Qualitätssicherung und ein umfassendes Umweltmanagement. Informationstechnische Risiken Die wachsende Vernetzung der Informationssysteme und die Forderung nach deren permanenter Verfügbarkeit stellen immer höhere Ansprüche an die eingesetzte Informationstechnologie und die IT-Infrastruktur. Wir begegnen möglichen IT-Risiken mit dem Einsatz moderner Hard- und Software sowie der stetigen technologischen Erneuerung unserer IT-Infrastruktur. In der Vergangenheit wurde die Sicherheit durch Implementierung von Back-up-Systemen mit Spiegelung der Unternehmensdaten an verschiedenen Standorten, der Verbesserung von unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USV) und einer Aktualisierung der Firewall-Architektur sowie der Viren- und Trojanerbekämpfung erhöht. Der Datenverkehr ist bei der Entsorgungssparte verschlüsselt und bewegt sich durch einen so genannten doppelten Tunnel auf dem hohen Sicherheitsniveau der Standards bei Banken und Versicherungen. IT- und Mobilfunkberechtigungen werden zentral verwaltet. Risiken wird in der Vermögensverwaltungssparte insbesondere im Bereich der Währungsrisiken durch die Diversifikation über unterschiedliche Währungen begegnet. Zinsänderungsrisiken bestehen lediglich für kurzfristige Kreditinanspruchnahme, werden jedoch durch das Management überwacht und bei Bedarf gegen Schwankungen abgesichert. Die Entwicklung in der Vermögensverwaltung wird entscheidend von der weiteren Zins- und Realwirtschaftlichen abhängig sein. Die Deutsche Bank erwartet mittlere einstellige Renditen an den Aktienmärkten. Die Prognose für den Dax liegt bei 15.000 Punkten zum Jahresende 2023. Den S&P 500 sehen die Experten bei 4.100 Punkten und den Stoxx 600 bei 445 Punkten. Obwohl das kommende Jahr wirtschaftlich etwas schwieriger werden könnte, spricht für die Anlageklasse, dass die Börse der Konjunktur vorausläuft. Daher dürfte bereits eine leichte Rezession eingepreist sein. Weiterhin werden die Finanzmärkte stark vom geopolitischen Umfeld beeinflusst, so dass auch hier der Ukraine-Krieg eine bedeutende Rolle spielen dürfte. Dem Risiko der negativen Entwicklung wird insbesondere durch eine konservative nachhaltige Anlagestrategie, Diversifizierung sowie permanente Überwachung Rechnung getragen. Im Bereich der Vermögens- und Immobilienverwaltung ist der Konzern zunehmend sowohl Zinsänderungsrisiken als auch Risiken aufgrund von realwirtschaftlichen Ereignissen ausgesetzt. Der Klimawandel hat immense Auswirkungen auf die Lebensmittel- und Getränkeindustrie - insbesondere Unwetterereignisse bedrohen die Ernten und Nahrungsmittelproduktion in allen Teilen der Welt. Aber auch Unsicherheiten in der Lieferkette und Reputationsrisiken stellen eine ernstzunehmende Herausforderung für die Lebensmittelbranche dar. Die Auswirkungen der Pandemie und geopolitischer Unsicherheiten auf weltweite Lieferketten und vor allem die Verfügbarkeit von Rohstoffen setzen der Lebensmittelindustrie ebenfalls zu: Nach Umweltrisiken stellen die Kosten und Verfügbarkeit von Ressourcen das zweitgrößte externe Risiko dar. Gleichzeitig bieten sich regionalen Anbietern und Produzenten Chancen durch die regionale und dadurch unabhängige Produktion und Verarbeitung der Produkte.
München, den 26. März 2024 gez. Christoph Weideneder Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
Konzerngewinn- und -verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022
Entwicklung des Konzerneigenkapitals für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022Allgemeine HinweiseDie Tribeca Group GmbH hat ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der HRB 261120 eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses wurden einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Die für einzelne Positionen geforderten Zusatzangaben wurden ebenfalls in den Anhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Tätigkeitsbereich Gegenstand der Unternehmensgruppe ist zum einen die Verwaltung eigenen Vermögens und das Halten von Beteiligungen, insbesondere von Gesellschaftsanteilen sowie Gründung, Erwerb oder mittelbare und unmittelbare Beteiligung an in- und ausländischen Unternehmen sowie zum anderen Tätigkeiten in der Entsorgungs-, Logistik-, Lebensmittel- und Immobilienbranche. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die Tribeca Group GmbH, München, mit einem Stammkapital von TEUR 25 sowie die folgenden jeweils nach § 290 Abs. 2 Nr. 2 HGB einbezogenen inländischen und ausländischen Tochterunternehmen, wobei der Kapitalanteil jeweils 0 % beträgt. Die Beherrschung der direkten Beteiligungen ergibt sich aus dem Bestellungs- oder Abberufungsrecht für die Mehrheit der Leitungsorgane gem. § 290 Abs. 2 Nr. 2 HGB. Folgende Gesellschaften wurden im Berichtszeitraum in den Konsolidierungskreis des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2022 miteinbezogen. Direkte Beteiligungen Inland Alberius GmbH, Grünwald Augustin Entsorgung Holding GmbH, Haselünne Knettenbrech + Gurdulic Service GmbH & Co. KG, Wiesbaden RL Anlagen GmbH, Traunstein Sunrise Holding GmbH, Berg Indirekte Beteiligungen Inland Augustin Entsorgung Bremen GmbH & Co. KG, Bremen Augustin Entsorgung Friesland GmbH & Co. KG, Schortens Augustin Entsorgung Friesland Verwaltungs-GmbH, Schortens Augustin Entsorgung Herzlake GmbH & Co. KG, Herzlake Augustin Entsorgung Herzlake Verwaltungs-GmbH, Herzlake Augustin Entsorgung Leer GmbH & Co. KG, Leer Augustin Entsorgung Papenburg GmbH & Co. KG, Papenburg Augustin Entsorgung Papenburg Verwaltungs-GmbH, Papenburg Augustin Entsorgungsbetrieb GmbH, Meppen Augustin Entsorgung Werlte GmbH & Co. KG, Werlte Augustin Immobilien GmbH & Co. KG, Haselünne Augustin Immobilien Verwaltungs-GmbH, Meppen Bergader Privatkäserei GmbH, Waging am See Blankenhagen Dienstleistungs GmbH, Wiesbaden documentus GmbH Rhein-Main, Wiesbaden Emsschrott GmbH & Co. KG, Meppen Klumpe Umweltdienste Verwaltung GmbH, Werlte Knettenbrech + Gurdulic Entsorgung GmbH, Fulda Knettenbrech + Gurdulic Franken GmbH & Co. KG, Rödelsee Knettenbrech + Gurdulic FullService GmbH, Wiesbaden Knettenbrech + Gurdulic Logistik GmbH, Wiesbaden Knettenbrech + Gurdulic Metallrecycling GmbH, Wiesbaden Knettenbrech + Gurdulic Mittelhessen GmbH & Co. KG, Solms Knettenbrech + Gurdulic Mineralik GmbH, Wiesbaden (vormals K+G Umweltservice Sachsen GmbH) Knettenbrech + Gurdulic Recycling GmbH & Co. KG, Wiesbaden Knettenbrech + Gurdulic Rhein-Neckar GmbH, Mannheim Knettenbrech + Gurdulic Trading GmbH & Co. KG, Wiesbaden Knettenbrech + Gurdulic Umweltservice GmbH, Neu-Isenburg Knettenbrech + Gurdulic Verkehrssicherungs GmbH, Wiesbaden Knettenbrech + Gurdulic Waste Management GmbH, Wiesbaden Sawatzki Abfallentsorgung Ostfriesland Beteiligungs GmbH, Leer Sunrise International GmbH, Berg TAS Schrott- und Metallrecycling Emsland Verwaltungsgesellschaft mbH, Meppen Theo Augustin Städtereinigung GmbH & Co. KG, Meppen Wendelstein Käsewerk GmbH, Bad Aibling Zipfel GmbH, Bremen Zipfel Werkstattentsorgung GmbH, Bremen Ausland Bergader Italia s.r.l., Bozen, Italien Sunrise Italia s.r.l., Verona, Italien Folgende Unternehmen wurden at equity gemäß § 311 Absatz 1 HGB miteinbezogen: Compass Wertstoffmanagement GmbH, Petersberg L.A.D. Langener Akten- und Datenträgervernichtung GmbH, Langen MHKW Wiesbaden GmbH, Wiesbaden Die folgenden indirekten Beteiligungen wurden nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen, da diese für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind (§ 296 Abs. 2, § 311 Abs. 2 HGB) bzw. eine Weiterveräußerungsabsicht der Beteiligung besteht: Containerdienst Andreas Neu GmbH & Co. KG DBW Recycling GmbH & Co. KG, Wiesbaden DBW Recycling Verwaltungs GmbH, Wiesbaden ESWE Bioenergie GmbH, Wiesbaden FINERT GmbH, Wiesbaden GET German Environmental Technology Wiesbaden GmbH, Wiesbaden Käsehandelsgesellschaft Rosenheim GmbH, Bad Aibling Knettenbrech + Gurdulic Franken Verwaltungs GmbH, Rödelsee Knettenbrech + Gurdulic Mittelhessen Verwaltungs GmbH, Solms Knettenbrech + Gurdulic Recycling Verwaltungs GmbH, Wiesbaden Knettenbrech + Gurdulic Trading Verwaltungs GmbH, Wiesbaden Knettenbrech + Gurdulic Südwest GmbH, Karlsruhe Knettenbrech + Wagner Metallhandel GmbH, Rödelsee Knettenbrech + Gurdulic Umwelt GmbH, Siegen Knettenbrech + Gurdulic Nord GmbH, Marxen Lácteas Guadamur S.L., Toledo, Spanien Logex GmbH & Co. KG, Ingolstadt Taunus Umweltservice GmbH, Kelkheim Stichtag Sämtliche in den Konzern einbezogenen Tochterunternehmen haben den Konzernabschlussstichtag 31. Dezember 2022. Konsolidierungsgrundsätze Die Tribeca Group GmbH, München, hat als Muttergesellschaft ihren Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. In den Konzernabschluss sind neben der Mutter alle direkt und indirekt gehaltenen Tochterunternehmen einbezogen, sofern nicht besondere Ausschlussgründe vorlagen. Tochterunternehmen, an denen die Mutter direkt oder indirekt mehr als 50 % der Anteile hält oder bei denen die Mutter einen beherrschenden Einfluss ausübt, werden nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen. Assoziierte Unternehmen werden gemäß § 312 HGB at Equity nach der Buchwertmethode bilanziert. Die Beteiligungsbuchwerte werden dabei um anteilige Jahresüberschüsse bzw. -fehlbeträge, Dividendenausschüttungen und Abschreibungen fortentwickelt. Aus der Kapitalkonsolidierung ergeben sich ein aktivischer Unterschiedsbetrag von EUR 306.537,80 (Vorjahr: EUR 365.059,71), der über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben wird und ein passivischer Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 417.271,29 (Vorjahr: EUR 362.627,63), der im Eigenkapital erfolgsneutral den Konzernrücklagen zugeführt wurde. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB). Dabei wird der Buchwert der Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital ist mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen an dem für die Verrechnung maßgeblichen Zeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3, Abs. 2 und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 zu bewerten. Schulden, Aufwands- und Ertragskonsolidierung Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Gesellschaften werden eliminiert. Zwischengewinne Zwischengewinne waren gemäß § 304 Abs. 2 HGB nicht zu eliminieren, da diese für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind. Steuerabgrenzung Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Abschlüsse des Mutterunternehmens und der inländischen und ausländischen Tochterunternehmen bzw. assoziierten Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet; Vermögensgegenstände sind höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und soweit abnutzbar über die gewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden ab dem Zugangsjahr über die voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf bzw. zehn Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauern sind durch nachhaltige Kundenbeziehungen und Synergien in den Bereichen Logistik, Vertrieb und Verwaltung begründet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten werden die direkt zurechenbaren Einzelkosten sowie die notwendigen Teile der Gemeinkosten einbezogen. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Wertpapieren des Anlagevermögens werden mit Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert, Ausleihungen mit Nennwerten oder mit den niedrigeren Barwerten des Bilanzstichtags angesetzt, sofern von einer dauerhaften Wertminderung auszugehen ist. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. In die Herstellungskosten werden die direkt zurechenbaren Einzelkosten sowie die notwendigen Teile der Gemeinkosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt. Wertpapiere werden zum Marktwert im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung bzw. zu Anschaffungskosten zum späteren Erwerbszeitpunkt bilanziert. Im Wert gesunkene Wertpapiere werden mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Währungsforderungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags angesetzt. Beim Umlaufvermögen werden bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordene negative Veränderungen durch Abschreibungen berücksichtigt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte grundsätzlich nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Heubeck-Richttafeln 2018 G (RT 2018 G)" verwendet. Bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde für handelsrechtliche Zwecke ein Rechnungszinssatz von 1,78 % gemäß § 253 Abs. 2 HGB zugrunde gelegt. Bei der Ermittlung wurde ein Gehaltstrend von 2,7% sowie eine Rentendynamik i. H. v. 1,0 % p. a. berücksichtigt. Zu saldierendes Vermögen im Sinne von § 246 Abs. 2 S.2 HGB liegt nicht vor. Gemäß dem Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften ist bei der Ermittlung der Rückstellung der durchschnittliche restlaufzeitadäquate Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre zugrunde gelegt worden. Gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB i.d.F. des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ist der durchschnittliche Marktzinssatz der vorangegangenen sieben Jahre zur Ermittlung des Erfüllungsbetrages anzusetzen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31.12.2022 TEUR 552,7. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag passiviert. Erläuterungen zur KonzernbilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel gesondert dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen Forderungen gegen konzernfremde Gesellschafter in Höhe von TEUR 47.667 (Vorjahr: TEUR 47.953). Darüber hinaus sind in den sonstigen Vermögensgegenständen Forderungen gegenüber Beteiligungsunternehmen in Höhe von TEUR 3.418 (Vorjahr: TEUR 1.297) sowie gegenüber nahestehenden Unternehmen in Höhe von TEUR 853 (Vorjahr: TEUR 1.511) enthalten. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 1.780 (Vorjahr: TEUR 4.247). Wertpapiere Die ausgewiesenen Wertpapiere betreffen ausschließlich Wertpapiere i.S.d. § 266 Abs. 2 B III. Nr. 2 HGB. Aktive latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern erfolgte auf Basis der unternehmensindividuellen Steuersätze. Auf tieferen Konzernebenen wurden aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 66 auf abzugsfähige temporäre Differenzen sowie in Höhe von TEUR 45 auf steuerliche Verlustvorträge gebildet. Sonderposten mit Rücklageanteil Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen in Höhe von TEUR 187 (TEUR 233) wurde für Investitionszuschüsse gebildet. Die Investitionen sind im Anlagevermögen aktiviert, der Zuschuss wird analog zur Wertentwicklung der Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst. Der Bilanzposten wurde gem. Artikel 67 Abs. 3 EGHGB beibehalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverpflichtungen, Abschluss- und Prüfungskosten, für ausstehende Rechnungen, sowie Vertriebsrückstellungen für Zentralvergütungen, Kundennachbelastungen und Skonti. Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 108 (im Vorjahr TEUR 5.225). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten darüber hinaus Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 1.358 (im Vorjahr: TEUR 1.232) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 845 (im Vorjahr: TEUR 511). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Verpfändung von Wertpapierdepots in Höhe von TEUR 5.580 (im Vorjahr TEUR 14.774) und in Höhe von TEUR 107.693 (im Vorjahr TEUR 92.002) durch Grundpfandrechte, Sicherungsübereignungen und ähnlichen Rechten besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen dem handelsüblichen Eigentumsvorbehalt. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern resultieren aus dem Ansatz höherer Zeitwerte im Rahmen der Erstkonsolidierung von Tochtergesellschaften in Höhe von TEUR 8.017 (im Vorjahr TEUR 14.321). Auf tieferen Konzernebenen wurden passive latente Steuern in Höhe von TEUR 9.758 (im Vorjahr: TEUR 5.670) auf Abweichungen in Handelsbilanz und Steuerbilanz bei der Abschreibung nach Wegfall der umgekehrten Maßgeblichkeit gebildet. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgte auf Basis der unternehmensindividuellen Steuersätze. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaftsverpflichtungen für Dritte in Höhe von TEUR 15.944 (im Vorjahr TEUR 10.741). Davon bestehen TEUR 15.944 (im Vorjahr TEUR 4.000) gegenüber einem Kreditinstitut und dienen der Besicherung von langfristigen Immobilienfinanzierungen nahestehender Personen von konzernfremden Gesellschaftern. Von einer Inanspruchnahme wird aufgrund der guten Bonität des Schuldners derzeit nicht ausgegangen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen
Derivative FinanzinstrumenteBei einer Tochtergesellschaft wurde ein Festsatzswap Plus abgeschlossen, um das Zinsänderungsrisiko einzugrenzen. Der Nominalwert beträgt TEUR 246,7 (Vorjahr: TEUR 279,6). Der beizulegende Zeitwert (Marktwert) des Swap-Geschäftes beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 10,4 (Vorjahr: TEUR 1,9 zu unseren Lasten) zu unseren Gunsten. Per 21.04.2020 hat ein Tochterunternehmen mit der Commerzbank AG Rohwaren-Swaps zur Teilabsicherung des Dieselbedarfs in Höhe von 845 metrischen Tonnen (ca. 1.000.000 Liter Diesel) vom 03.01.2021 bis 29.12.2023 abgeschlossen. Der Marktwert des Sicherungsinstruments beträgt am Bilanzstichtag EUR 309.443,48. Per 20.04.2020 hat ein Tochterunternehmen mit der Landesbank Baden-Württemberg Rohwarentermingeschäfte zur Teilabsicherung des Dieselbedarfs in Höhe von 1.691 metrischen Tonnen (ca. 2.000.000 Liter Diesel) vom 01.01.2021 bis 31.12.2023 abgeschlossen. Der Marktwert des Sicherungsinstruments beträgt am Bilanzstichtag EUR 616.788,48. Per 27.05.2022 hat ein Tochterunternehmen mit der Commerzbank AG zwei Zins-Swaps (payer swaps) zur Absicherung der beiden oben genannten Roll-Over-Darlehen über je EUR 4.000.000,00 analog der Darlehenslaufzeit der Grundgeschäfte abgeschlossen. Der Marktwert der Sicherungsinstrumente beträgt am Bilanzstichtag EUR 304.657,94. Per 20.05.2022 und 08.06.2022 hat ein Tochterunternehmen mit der Landesbank Baden-Württemberg zwei Zins-Swaps (payer swaps) zur Absicherung der beiden oben genannten Roll-Over-Darlehen über EUR 6.000.000,00 und EUR 3.500.000,00 analog der Restlaufzeit der Grundgeschäfte abgeschlossen. Der Marktwert der Sicherungsinstrumente beträgt am Bilanzstichtag EUR 281.837,30. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse entfallen mit EUR 0 auf das Ausland (im Vorjahr TEUR 56.760) sowie mit TEUR 703.761 (im Vorjahr TEUR 577.775) auf das Inland. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von TEUR 78 (Vorjahr: EUR 196) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 472 (Vorjahr: EUR 325) enthalten. Personalaufwand Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 1.064 (Vj. TEUR 1.251). Abschreibungen Die aktivierten derivativen Geschäfts- oder Firmenwerte werden über eine planmäßige Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben. Ein aktivierter derivativer Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine planmäßige Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die kürzere Nutzungsdauer begründet sich darin, dass keine langfristigen Kundenbeziehungen existieren und kaum Synergieeffekte vorhanden sind. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren auf Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 640 veranlasst. Bei weiteren Wertpapieren des Anlagevermögens deren Zeitwert unter den ursprünglichen Anschaffungskosten liegen, die jedoch nicht dauerhaft im Wert gemindert sind, wurde nach § 253 Abs. 3 S. 6 HGB keine außerordentliche Abschreibung vorgenommen. Die Buchwerte und Zeitwerte stellen sich wie folgt dar:
Von einer dauerhaften Wertminderung wird aufgrund der nachhaltig soliden Entwicklung an den Finanzmärkten nicht ausgegangen. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Verluste aus Währungsdifferenzen in Höhe von TEUR 1.573 (Vorjahr: TEUR 828) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 591 (Vorjahr: TEUR 1.112) enthalten. Finanzergebnis In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Anpassung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 241 enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist ein Ertrag in Höhe von TEUR 746 aus latenten Steuern enthalten. Gemäß DRS 18.68 i.d.F. DRÄS 11, der am 3. Juni 2021 im Bundesanzeiger bekannt gemacht wurde, wird auf die Erstellung einer steuerlichen Überleitungsrechnung verzichtet. Angaben zur Konzern-KapitalflussrechnungDer in der Konzern-Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelfonds setzt sich zusammen aus liquiden Mitteln und kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Angaben zum Konzern-EigenkapitalspiegelDer im Konzern-Eigenkapitalspiegel ausgewiesene Konzern-Bilanzgewinn des Mutterunternehmens enthält einen ausschüttungsgesperrten Betrag der auf die Kapitalanteile der Konzernfremden entfällt in Höhe von TEUR 244. Sonstige AngabenMitarbeiter Die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten betrug:
Geschäftsführung Geschäftsführer der Tribeca Group GmbH, München, ist Herr Christoph Weideneder, Vorstand (Small & Mid Cap Investmentbank AG), München. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 37,5. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 5.847 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Konzernverhältnisse Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022 (größter Kreis) werden beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und im Bundesanzeiger veröffentlicht. Erleichterungsvorschriften für Tochterunternehmen Folgende in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen machen von den Erleichterungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB und § 264b HGB Gebrauch und sind infolge dessen insbesondere von der Offenlegungspflicht nach § 325 HGB für das Geschäftsjahr 2022 befreit: Alberius GmbH, Grünwald Augustin Entsorgung Bremen GmbH & Co. KG, Bremen Augustin Entsorgung Friesland GmbH & Co. KG, Schortens Augustin Entsorgung Herzlake GmbH & Co. KG, Herzlake Augustin Entsorgung Holding GmbH, Haselünne Augustin Entsorgung Leer GmbH & Co. KG, Leer Augustin Entsorgung Papenburg GmbH & Co. KG, Papenburg Augustin Entsorgungsbetrieb GmbH, Meppen Augustin Entsorgung Werlte GmbH & Co. KG, Werlte Augustin Immobilien GmbH & Co. KG, Haselünne Bergader Privatkäserei GmbH, Waging am See Blankenhagen Dienstleistungs GmbH, Wiesbaden documentus GmbH Rhein-Main, Wiesbaden Emsschrott GmbH & Co. KG, Meppen Knettenbrech + Gurdulic Entsorgung GmbH, Fulda Knettenbrech + Gurdulic Franken GmbH & Co. KG, Rödelsee Knettenbrech + Gurdulic FullService GmbH, Wiesbaden Knettenbrech + Gurdulic Logistik GmbH, Wiesbaden Knettenbrech + Gurdulic Metallrecycling GmbH, Wiesbaden Knettenbrech + Gurdulic Mittelhessen GmbH & Co. KG, Solms Knettenbrech + Gurdulic Mineralik GmbH, Wiesbaden Knettenbrech + Gurdulic Recycling GmbH & Co. KG, Wiesbaden Knettenbrech + Gurdulic Rhein-Neckar GmbH, Mannheim Knettenbrech + Gurdulic Service GmbH & Co. KG, Wiesbaden Knettenbrech + Gurdulic Trading GmbH & Co. KG, Wiesbaden Knettenbrech + Gurdulic Umweltservice GmbH, Neu-Isenburg Knettenbrech + Gurdulic Verkehrssicherungs GmbH, Wiesbaden Knettenbrech + Gurdulic Waste Management GmbH, Wiesbaden RL Anlagen GmbH, Traunstein Sunrise Holding GmbH, Berg Sunrise International GmbH, Berg Theo Augustin Städtereinigung GmbH & Co. KG, Meppen Wendelstein Käsewerk GmbH, Bad Aibling Zipfel GmbH, Bremen Nachtragsbericht Im Jahr 2023 kommt es zu einer Änderung des Konsolidierungskreises mit entsprechenden Auswirkungen auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Berichtszeitraumes eingetreten sind und Auswirkungen auf die Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes des Geschäftsverlaufs im Jahr 2023, des Geschäftsergebnisses und der Lage des Unternehmens im Geschäftsjahr 2023 haben, haben sich nicht ergeben.
München, den 26. März 2024 gez. Christoph Weideneder Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Tribeca Group GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Tribeca Group GmbH, München, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Tribeca Group GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ulm, den 26. März 2024 Dr.
Werdich Wirtschaftstreuhand GmbH
Prof. Dr. Hans Werdich, Wirtschaftsprüfer Alexander Grohe, Wirtschaftsprüfer Billigung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2022In der Gesellschafterversammlung vom 24. Mai 2024 wurde der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 gebilligt. |
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