PoppingVest GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
René Torsten vom Bruch seit 10.9.2024 | Geschäftsführer |
Johannes Winzer seit 17.5.2021 | Geschäftsführer |
Martin Thorsten Wirth seit 17.5.2021 | Geschäftsführer |
Daniel Delonga seit 17.5.2021 | Geschäftsführer |
Steffen Asal seit 11.1.2016 | Geschäftsführer |
Andreas Sadlo seit 11.1.2016 | Geschäftsführer |
Björn Bezemer seit 20.3.2014 | Geschäftsführer |
Tobias Dr. Sander seit 20.3.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
United Talent Agency UK Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ROOF GmbHGrünwaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die ROOF GmbH ist eine global tätige Agentur für die Vermittlung von Profisportlern. Sie spezialisiert sich auf die Beratung und Vermittlung von professionellen Fußballspielern im Zusammenhang mit Arbeits- / und Sponsoringverträgen. Des Weiteren unterstützt sie durch ein breites Netzwerk an Partnern in den Bereichen Versicherungen, Finanzplanung, administrativen Aufgaben und dem Umgang mit den öffentlichen Medien. Die Beratung der damit verbundenen Fragen sowie die Erbringung nicht erlaubnispflichtiger Dienstleistungen stellen somit den Kernbereich der Geschäftstätigkeit dar. Ausgenommen sind die Steuer- und Rechtsberatung sowie Bankdienstleistungen, welche im Verantwortungsbereich von externen Unternehmen liegen. Umsätze werden im Wesentlichen aus zwei zentralen Bestandteilen generiert. Zum einem aus Provisionen von Sportvereinen und deren Kapitalgesellschaften für Abschlüsse von Arbeitsverträgen und zum anderen aus Provisionen von Sportvereinen und deren Kapitalgesellschaften im Zusammenhang mit Abschlüssen von Transferverträgen zwischen Sportvereinen und deren Kapitalgesellschaften. Die ROOF GmbH wurde am 24.02.2014 gegründet. Der Firmensitz befindet sich in Grünwald, und ist zugleich die einzige Betriebsstätte. Das Unternehmen ist beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 210859 eingetragen. Die Gesellschaft hat am 05.10.2021 einen Gewinnabführungsvertag mit der Muttergesellschaft abgeschlossen. Danach führt die Gesellschaft ihren gesamten Gewinn seit dem Geschäftsjahr 2021 an die Muttergesellschaft ab. Zudem besteht seit dem 01.01.2023 eine umsatzsteuerliche Organschaft mit dem Organträgen, der Muttergesellschaft ROOF Group GmbH. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen In seinem Frühjahrsgutachten erwartet der Sachverständigenrat, nach einem preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) der deutschen Volkswirtschaft in 2023 um 0,2 %, für das Jahr 2024 ein geringes BIP-Wachstum von 0,2 %. Allerdings ist davon auszugehen, dass die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf etwas an Fahrt gewinnt. So dürften die Inflation zurückgehen und die Nominallöhne steigen und anhaltendes Wachstum der Realeinkommen im Verlauf des Jahres 2024 zu einer moderaten Belebung der privaten Konsumausgaben führen. 2025 ist darüber hinaus damit zu rechnen, dass die Investitionen das Wachstum stützen und die deutsche Volkswirtschaft um 0,9 % wachsen dürfte. Jedoch stellt der andauernde Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten erhebliche Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar. Neben der Gefahr, dass die Energiepreise erneut steigen, ist die weitere geld- und fiskalpolitische Ausrichtung unsicher. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut dem FIFA Global Transfer Report 2023 wurden 2023 weltweit Ausgaben in Höhe von 8,87 Milliarden Euro für internationale Transfers getätigt. Die Steigerung um 48,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet einen neuen Rekordwert. Ebenfalls verzeichnete die FIFA so viele grenzüberschreitende Transfers wie nie zuvor (74.836). Davon betrafen 23.689 (31,7 %) Profis (Männer und Frauen), 51.147 (68,3 Prozent) Amateure. Im Profifußball der Männer gab es 21.801 internationale Transfers, was eine Steigerung von 7,1% zum Vorjahr bedeutet. Auch die Anzahl an Wechseln mit Ablösesummen stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 3.279. In der 27. Ausgabe der Deloitte Football Money League werden für die Top-20-Clubs rund 10,5 Mrd. Euro Einnahmen (exkl. Transfererlöse) in der Saison 2022/23 genannt. Somit wurde der entsprechende Wert aus der letzten vollständigen Saison vor Ausbruch der COVID-19-Pandemie 2018/19 (9,3 Mrd. Euro) erstmals wieder überschritten. Gemäß dem DFL-Wirtschaftsreport lagen die Transfererlöse der ersten Bundesliga in der Saison 2022/23 bei 617,1 Millionen Euro, was eine Steigerung von 34 Prozent gegenüber der vorherigen Saison bedeutet. Die weltweit gezahlten Provisionen bei internationalen Transfers lagen 2023 gemäß dem FIFA-Bericht zu Fußballvermittlern bei USD 888,1 Millionen (USD 623,2 Millionen im Vorjahr). Dies ist ein neuer Rekordwert und liegt sogar mit über 33 % über dem bisherigen Rekord von 2019 (USD 654,7 Millionen). 86,6% dieser Summe erhielten Fußballvermittler von Clubs in Europa. 2. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft konnte einen Anstieg des Rohergebnisses von 16,91 % im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Das Rohergebnis 2023 betrug in absoluten Zahlen EUR 26.785.836,42 und im zurückliegenden Jahr EUR 22.907.175,37. Die Personalaufwendungen steigen im Vergleich zum Vorjahr moderat (+4,78%). Bedingt durch den Anstieg des Rohertrags bei einem gleichzeitig nur moderaten Anstieg der operativen Kosten ergibt sich ein Anstieg des Jahresergebnisses vor Gewinnabführung von 8,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 12,4 Mio. Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr. 3. Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung a) Ertragslage Der im Geschäftsjahr 2023 erzielte Jahresüberschuss in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) resultiert aus der gesellschaftlichen Struktur und dem damit verbundenen Gewinnabführungsvertrag. Vor Ergebnisabführung ergab sich ein Jahresergebnis von EUR 12.353.222,92 (Vorjahr: EUR 9.093.126,28). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit TEUR 8.600 leicht über dem Vorjahresniveau (TEUR 8.168). Wesentliche Kostensteigerungen ergaben sich bei den Ausgaben für Messen sowie Wertberichtigungen auf Forderungen, die aber gleichzeitig durch geringere Pachtaufwendungen kompensiert wurden. b) Finanzlage Der Bestand an liquiden Mitteln ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 6.034.855,02 gestiegen und beträgt zum Stichtag 31.12.2023 EUR 8.348.630,01. Die Cashflows entwickelten sich wie folgt:
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gegeben und wurde durch einen Kontokorrentrahmen zusätzlich unterstützt. Die Finanzlage der Gesellschaft ist als stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten konnten stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 812 auf einen Betrag in Höhe von TEUR 14.316 verringert. Wesentliche Veränderungen ergaben sich bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 6.620 auf TEUR 5.719 verringert haben. Gegenläufiger Effekt ergibt sich aus dem höheren Kassenbestand und Bankguthaben in Höhe von TEUR 8.349 (Vorjahr: TEUR 2.314). Auf der Passivseite erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf TEUR 9.227. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 217 (Vorjahr: TEUR 217). Damit liegt die Eigenkapitalquote bei 1,52% (Vorjahr: 1,44%). Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.789 auf TEUR 2.699 erhöht und die Verbindlichkeiten von TEUR 13.121 auf TEUR 11.350 verringert. Ursächlich für den Anstieg der Rückstellungen sind im Wesentlichen höhere Provisionsaufwendungen. d) Gesamtaussage Die Vermögens, Finanz- und Ertragslage ist insgesamt solide. III. Prognosebericht Zum Ende des Jahres 2023 hat die ROOF GmbH ein Spielerportfolio von 172 Profispielern mit einem vom Branchenportal Transfermarkt.de ermittelten Marktwert in Summe von 721,79 Mio.€ betreut. Die Marktentwicklung des betreuten Spielerportfolios bleibt weiter positiv in der langen Frist. Darunter waren 32 Spieler in der 1. Bundesliga, 20 Spieler in der 2. Bundesliga und 13 Spieler in der 3. Bundesliga in Deutschland aktiv, die restlichen 107 überwiegend in den europäischen Profiligen. Durch das bestehende Spielerportfolio erwartet die Geschäftsleitung ein ähnlich hohes Auftragsvolumen für das kommende Geschäftsjahr, die Marktentwicklung wird positiv eingeschätzt und die Ausweitung der Geschäftstätigkeit vorangetrieben. Für das Jahr 2024 wird für Umsatz und Jahresergebnis vor Ergebnisabführung ein ähnliches Niveau wie im abgelaufenen Geschäftsjahr prognostiziert. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die Risiken werden regelmäßig durch aufmerksame Berichtverfolgung der Branche durch alle Mitarbeiter zusammengetragen und quartalsweise in einem Meeting analysiert. Die branchen-immanenten Risiken gleichen sich in aller Regel durch das breit gefächerte Portfolio aus, sodass ein erhöhtes Risiko nicht zu erkennen ist. Das Risiko des Verlustes eines Spielers innerhalb des Portfolios ist grundsätzlich nicht auszuschließen. Die Historie zeigt jedoch, dass sich das Spielerportfolio stetig erweitert. Durch die breit angelegten Beratungsdienstleistungen werden potenzielle Risiken minimiert. Mit dem stetigen Zuwachs des Portfolios und Aufbau einer breiten Basis an motivierten Spielern sind in diesem Bereich keine wesentlichen Risiken abzusehen. Von der sportlichen Entwicklung von Clubs sowie vertretener Spieler hängt die Geschäftstätigkeit nur in geringem Maße ab, weil der Cluberfolg weit überwiegend nur zu Zusatzeinnahmen führt. Zusätzlich bietet das breitgefächerte Spektrum der Geschäftstätigkeit auch hier ein ausgewogenes Mittel, sodass ein überhöhtes Risiko auf Grund von sportlichen Misserfolgen der Vereine oder vertretenen Spieler nicht zu sehen ist. Wenn ein Vertragspartner als Club am Ende einer Saison absteigen sollte, steigt in der Regel ein anderer Vertragspartner in die höhere Liga auf. Die FIFA verabschiedete im Dezember 2022 durch den FIFA-Rat die Einführung eines neuen Reglements für Spielervermittler (FFAR). Neben der Wiedereinführung eines Lizenzsystems, beinhaltet dies unter anderem eine prozentuale Obergrenze für Vermittlungsprovisionen. Das Landgericht Dortmund hat Anfang 2023 den von der FIFA erlassenen Regelkatalog (FFAR) in Kernpunkten für wettbewerbswidrig erklärt. Das OLG Düsseldorf hat im März 2024 eine Berufung des Fußball-Weltverbandes zurückgewiesen und die Entscheidung des Landgerichts Dortmund bestätigt. Das Hauptsacheverfahren ist ausgesetzt und wird erst wieder aufgenommen, wenn ein Vorlagebeschluss durch den EuGH entschieden ist. Darüber hinaus sind keine nennenswerten Risiken zum Bilanzstichtag bekannt. Der Großteil aller Forderungen, Barmittelbestände und Verbindlichkeiten bestehen in EUR-Währung. Die Gesellschaft sieht sich somit nur minimalen Währungsrisiken ausgesetzt. Das Ausfallrisiko von Forderungen wird durch kontinuierliche Überwachung minimiert und möglichen Ausfällen durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das Liquiditätsrisiko wird aktuell als gering eingeschätzt. Preisänderungsrisiken und Zinsrisiken bestehen nicht. Für die deutschen Profifußballvereine sind die DFL-Ausschüttungen der Übertragungsrechte ein wichtiger Umsatzbestandteil. Das Bieterverfahren um die neue Rechteperiode 2025/26 bis 2028/29 wurde von der DFL Anfang 2024 gestartet. Wie die Medien berichten, gibt es bei der Vergabe des größten der sieben Live-Rechte-Pakete (insgesamt 196 Live-Spiele mit den Partien am Samstag um 15.30 Uhr und am Freitagabend sowie den Relegationspartien) Uneinigkeiten zwischen der DFL und einem Bieter, den Streaminganbieter DAZN. Inwieweit sich hierdurch der Abschluss der Rechtevergabe und dadurch mögliche finanzielle Auswirkungen auf die Profifußballvereine ergeben können, ist aktuell nicht abschätzbar. Der russische und ukrainische Markt stellen für die ROOF GmbH keine Zielmärkte dar und werden in der Umsatzplanung nicht einbezogen. Ein indirekter Einfluss durch die verhängten Sanktionen auf die Fußballklubs und das Transferverhalten ist aktuell nur in geringem Maße zu beobachten. 2. Chancenbericht Die ROOF GmbH stellt sich weiterhin international auf. Nach erfolgreicher Gründung einer spanischen Schwestergesellschaft "ROOF SPAIN Sports Agency SL" im Jahr 2022 folgt zu Beginn des Jahres 2023 die Gründung einer englischen Schwestergesellschaft "RFG HOLDINGS LTD"- mit zwei zusätzlichen geschäftsführenden Gesellschaftern. Durch spezifische Maßnahmen im operativen Vermittlungsgeschäft bieten sich der ROOF GmbH weitere Chancen, ihre Aktivitäten auch im internationalen Umfeld weiterhin auszuweiten und auf weltweite Kapazitäten zuzugreifen. Auch anorganische Wachstumsoptionen werden fortgehend geprüft. Eine anhaltende Konsolidierung am Markt sieht die ROOF GmbH als eine Chance sich qualitativ weiterhin abzugrenzen. Durch die bestehende Rechtevergabe der Übertragungsrechte der DFL ist für die Vereine Planungssicherheit bis zum Ende der Saison 2024/25 geschaffen. Diese Auktion der Medienrechte generiert insgesamt für 4 Spielzeiten EUR 4,4 Milliarden an Erlösen für die Vereine. Durch die Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen werden die Chancen als positiv eingestuft. Die Entwicklung im europäischen Profifußball stellt sich über einen Mehrjahresvergleich als weiterhin stabil dar. Weltweit stellt die positive Entwicklung im Transfermarkt, vor allem durch die Saudi Pro League, eine weitere Chance dar. 3. Gesamtaussage und Ausblick Insgesamt bewertet die Geschäftsführung die Aussichten für die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft für das Jahr 2024 ähnlich positiv wie für das Geschäftsjahr 2023 durch ein wachsendes Marktumfeld in Verbindung mit dem internen Potenzial aus Internationalisierung und neuer Gesellschaftsstrukturen.
Grünwald, 31.03.2024 ROOF GmbH Die Geschäftsführung gez. Steffen Asal gez. Björn Bezemer gez. Tobias Sander Andreas Sadlo gez. Daniel Delonga gez. Johannes Winzer gez. Thorsten Wirth BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firmierung ROOF GmbH mit Sitz in Grünwald beim Amtsgericht München unter der Registernummer HRB 210859 geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 ist nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Beachtung der Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft macht bei der Aufstellung des Anhangs von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise Gebrauch. Die Gesellschaft hat am 05.10.2021 einen Gewinnabführungsvertag mit der Muttergesellschaft abgeschlossen. Danach führt die Gesellschaft ihren gesamten Gewinn seit dem Geschäftsjahr 2021 an die Muttergesellschaft ab. Zudem besteht seit dem 01.01.2023 eine umsatzsteuerliche Organschaft mit dem Organträgen, der Muttergesellschaft ROOF Group GmbH. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 2.1 Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert. 2.2 Sachanlagen Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung Andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit Anschaffungskosten abzüglich überwiegend linearer Abschreibungen, unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Teilweise wurde vom Wahlrecht der degressiven Abschreibung im Steuerrecht Gebrauch gemacht. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden mit der Vollabschreibung erfasst. 2.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalbetrag angesetzt. Für ausfallgefährdete Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen erfasst. 2.4 Liquide Mittel Beim Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte der Ansatz mit dem Nennwert. 2.5. Rechnungsabgrenzungen Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit den Nennbeträgen angesetzt. 2.6 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. 2.7 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf Seite 5 des Anhangs dargestellt. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von EUR 342.300,00 (Vorjahr 1.276.900,00 EUR). 3.3 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Aufwendungen für bezogene Leistungen i.H.v. 1.693.000,00 EUR (Vorjahr 1.016.000,00 EUR) sowie Personalkosten i.H.v. 920.931,56 EUR (Vorjahr 692.450,00 EUR). 3.4 Verbindlichkeiten Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Restlaufzeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel:
3.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen EEs bestehen in Höhe von EUR 1.965.124,45 (Vorjahr 1.900.732,46) sonstige finanzielle Verpflichtungen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind primär Verrechnungen sonstiger Sachbezüge (KfZ) i.H.v. TEUR 215, Erträge aus EWB-Auflösung i.H.v. TEUR 200, Erträge aus Währungsumrechnungen i.H.v. TEUR 21 und Erträge aus Schadensersatzansprüchen i.H.v TEUR 18, sowie gegenläufig verrechnete sonstige Sachbezüge i.H.v. TEUR -43 enthalten. 4.2. sonstige betriebliche Aufwendungen Es sind unter anderem Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferung und Leistungen i.H.v TEUR 448, Spenden i.H.v. TEUR 161 und außerordentliche Verschmelzungsverluste i.H.v. TEUR 424, sowie Pachtaufwendungen i.H.v. TEUR 2.830 enthalten. 5. Sonstige Angaben 5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 38. Von den 38 Angestellten sind durchschnittlich 34 in Vollzeit beschäftigt und durchschnittlich 4 Person in Teilzeit. 5.2 Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt:
5.3 Vorschlag für die ErgebnisverwendungDas Ergebnis 2023 wird aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages an das Mutterunternehmen abgeführt. 6. Nachtragsbericht Die Gesellschafter des Mutterunternehmens ROOF Group GmbH haben im Juni 2024 eine Vereinbarung mit United Talent Agency UK Limited, einem Unternehmen der United Talent Agency LL. ("UTA"), unterzeichnet und damit rückwirkend zum 1.1.2024 ihre Anteile übertragen. In diesem Zusammenhang werden die ROOF-Altgesellschafter Anteilseigner der UTA. Die Agentur ROOF - die in ihrer Form bestehen bleibt - wird eng mit der UTA-Tochter KLUTCH SPORTS GROUP, LLC. kooperieren. Die Partnerschaft mit KLUTCH und UTA ermöglicht ROOF den Zugang zu branchenführenden Ressourcen und Fachwissen, um ihre Spieler, Trainer und Manager besser zu betreuen und ihre Reichweite weltweit zu erhöhen.
Grünwald, am 31.03.2024 Björn Bezemer, Geschäftsführer Tobias Sander, Geschäftsführer Steffen Asal, Geschäftsführer Andreas Sadlo, Geschäftsführer Daniel Delonga, Geschäftsführer Johannes Winzer, Geschäftsführer Thorsten Wirth, Geschäftsführer
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ROOF GmbH, Grünwald Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ROOF GmbH, Grünwald, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ROOF GmbH, Grünwald, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 15. Juli 2024 Schneider
+ Partner GmbH
Christian Seeberg, Wirtschaftsprüfer Metka Jasper, Wirtschaftsprüferin Angaben zur Feststellungen: Der Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 12.12.2024 festgestellt. |
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