Stammdaten

Register
Amtsgericht Ludwigshafen a.Rhein (Ludwigshafen) HRB 5016
Eingetragen
20.2.2003
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenUnternehmensberatungVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Die Durchführung von Logistik- und Outsourcing-Projekten sowie die Unternehmensberatung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Benjamin Plügge
seit 20.12.2023
Prokura
Esref Karakaplan
seit 20.12.2023
Prokura
Andreas Busam
seit 20.12.2023
Prokura
Guido Lustenberger
seit 4.6.2009
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
42.50%
Barbara Herrmann-Wagner
39.80%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Ralf Herrmann
Ludwigshafen
42.50%
Barbara Herrmann-Wagner
Hirschberg OT Großsachsen
39.80%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Herrmann Logistik GmbH

Ludwigshafen am Rhein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

Grundlagen des Unternehmens

Die Herrmann Logistik GmbH gehört zu der Geschäftssparte Industrie-Dienstleistungen. Die Gesellschaft ist im Logistikbereich Lagerung, Verpackung und Versendung tätig. Ferner werden auch für Kunden der Großchemie Beratungskonzepte im Bereich Logistik entwickelt.

Die Berichtsfirma wurde aus der Herrmann-Industrie-Service GmbH im Jahre 2006 abgespaltet und ist seither als selbstständiges Unternehmen tätig. Zur Herrmann Logistik GmbH gehörten im Berichtsjahr die folgenden vier Betriebsstätten: Ludwigshafen, Budenheim, Ladenburg und Mannheim.

Die Gesellschaft ist als übernehmende Rechtsträgerin nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrags vom 31.07.2017 rückwirkend zum 01.01.2017 mit der Firma Herrmann Warehousing GmbH (Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein, HRB 60557) als übertragende Rechtsträgerin verschmolzen durch Aufnahme. Rechtsgültig ist die Verschmelzung mit Veröffentlichung im Handelsregister am 08.08.2017.

Unter dem Aspekt der "Konzentration auf das Kerngeschäft" werden Industrie-Dienstleistern Aufgaben übertragen, die sie aus Gründen eines fachspezifischen Know-How und einer wirtschaftlicheren Effizienz besser ausführen können als die Industriefirmen selbst.

I. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung

Aufgrund der überraschend eingetretenen geopolitischen Situation und der staatlichen Absicht, klimaneutral zu werden, ist Deutschland in eine Energiekrise geraten. Vor allem die chemische Industrie wurde dadurch besonders getroffen.

2. Geschäftsverlauf

Das Ergebnis (EBIT) 2022 ist niedriger als 2021. Da unser größter Kunde sehr energieabhängig ist, ist er in eine Situation geraten, die umfangreiche Kosteneinsparungsmaßnahmen notwendig machte. Die eingeleiteten Sparmaßnahmen haben uns sehr getroffen, so haben wir im Berichtsjahr circa 3 Millionen weniger Umsatz gegenüber dem Vorjahr erwirtschaftet.

Der Personalaufwand konnte aber im Geschäftsjahr nur um circa T€ 300 reduziert werden.

Wir gehen davon aus, dass die Mitarbeiter weiter beschäftigt werden, deshalb haben wir von umfangreichen Kündigungsmaßnahmen abgesehen.

Trotz allem konnte aber das Geschäftsjahr mit einem relativ guten Ergebnis abgeschlossen werden.

3. Investitionen

Investitionen in Sachanlagen wurden in Höhe von T€ 33 (Vorjahr T€ 64) vorgenommen. Es handelt sich hierbei um die Anschaffungen von Betriebs- und Geschäftsausstattung.

4. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Insgesamt sind die Umsatzerlöse im Berichtsjahr 2022 niedriger als im Vorjahr. Daraus folgte ein Reduzierung der Personalkosten im Geschäftsjahr um T€ 282. Die Aufwendungen für Fremdleistungen (Personalkosten) sind um T€ 524 niedriger als im Vorjahr. Die Raumkosten (variablen sonstigen betrieblichen Aufwendungen) sind aufgrund einer zusätzlichen Miete von Büroräumen um T€ 89 höher als im Vorjahr. Sowie die um T€ 155 höheren Kosten für Miete von Stapler und Geräte sind zu verzeichnen.

Die Jahresergebnisse der letzte 5 Jahre haben sich wie folgt entwickelt:

Jahr
2018 2.050.130
2019 1.604.965
2020 1.775.391
2021 2.239.745
2022 691.252

Das Eigenkapital beträgt T€ 3.428 (Vorjahr T€ 3.737). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 43,52% (Vorjahr 41,15%). Die Gesellschaft benötigt für den laufenden Geschäftsbetrieb keine Fremdfinanzierung. Das Anlagevermögen hat sich mit 5,49 % der Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahresniveau leicht erhöht. Der Forderungsbestand hat sich zum Bilanzstichtag gesenkt. Die Kundenforderungen sanken zum Bilanzstichtag um T€ 975, die Lieferantenverbindlichkeiten stiegen um T€ 24.

Unsere Gesellschaft verfügt über eine sehr solide Vermögens- und eine sehr sichere Finanzlage. Die flüssigen Mittel sind um T€ 683 auf T€ 114 gesunken. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit sichergestellt.

5. Personal

Zum Jahresende 2022 beschäftigte die Herrmann Logistik GmbH insgesamt 398 (im Vorjahr 425) Mitarbeiter. Davon sind:

Angestellte Arbeiter Geringf. Beschäftigte Auszubildende
70 313 15 0
(Vorjahr 65) (Vorjahr 343) (Vorjahr 17) (Vorjahr 0)

Im Jahresdurchschnitt 2022 arbeiteten:

Angestellte Arbeiter Geringf. Beschäftigte Auszubildende
69 337 16 0
(Vorjahr 61) (Vorjahr 352) (Vorjahr 15) (Vorjahr 0)

Die Berechnung des Jahresdurchschnitts wurde auf Basis der in § 267 Abs. 5 HGB beschriebene Methode berechnet, nach der als Durchschnitt der vierte Teil der Summe aus den Beschäftigtenzahlen zu den Quartalsenden gilt.

II. Prognosebericht

Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Aufgrund der vereinbarten Kundenverträge kann für die Geschäftsjahre 2023-2024 mit einem konstanten Geschäftsverlauf gerechnet werden. Die Position der Gesellschaft als eine, die im Bereich Industrie-Dienstleistungen tätigen, gilt deshalb als gesichert.

Unsere Gesellschaft hat seit langer Zeit Geschäftsbeziehungen mit weltweit tätigen Unternehmen. Aufgrund der qualifizierten, hochwertigen Arbeitsleistung kann davon ausgegangen werden, dass langfristig der Umsatz im Bereich Verpackung und Versendung noch gesteigert werden kann.

Aufgrund der positiven Resonanz bei den Auftraggebern in Sachen Qualität und Sicherheit ist davon auszugehen, dass sich die Geschäftsbeziehungen weiterhin positiv entwickeln. Schadensfälle waren im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht zu vermerken.

Ferner erwarten wir, dass auf dem Geschäftsgebiet "Beratungskonzepte für Großchemie" eine weitere Umsatz- und Ertragssteigerung zukünftig erzielt werden kann.

Aufgrund der momentan angespannten geopolitischen Weltlage und der damit zusammenhängenden Energiekrise ist zu erwarten, dass bei den Auftraggebern geringe Umsätze rückläufig sind und dadurch weitere Sparmaßnahmen zu erwarten sind. Folglich ist bei der Berichtsfirma mit weiteren leichten Umsatzeinbußen zu rechnen. Die sehr gute Basis unserer Gesellschaft ist davon aber nicht gefährdet.

III. Chancen- und Risikobericht

Die Absatz-, Preis- und Ergebnisentwicklung hängt in großem Maße innerhalb der nächsten Jahre auch von der weiteren Entwicklung der Kunden ab. Die Gesellschaft profitiert vom positiven Trend zur Auslagerung von Funktionen der Logistik. Des Weiteren betrachtet unsere Gesellschaft die feste Einbindung in die Geschäftsprozesse unserer Großkunden auf deren Betriebsgelände als ein Indiz für die weitere gute Zusammenarbeit.

Möglicherweise können aufgrund von Gesetzesänderungen die Personalkosten sich zukünftig erhöhen. Auch die Personalgewinnung kann aufgrund annähernder Vollbeschäftigung schwierig werden, wie auch bei vielen anderen deutschen Unternehmen. Unser Unternehmen reagiert darauf mit Europaweiten Rekrutierungsmaßnahmen.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Da wir als Geschäftsführer über jahrzehntelange Erfahrung in der Branche verfügen, wird das Unternehmen mit einem straffen Management und Erfolgskonzept geführt. Zusammenfassend kann man sagen, die Chancen überwiegen die Risiken.

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 432.885,00 482.117,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 432.882,00 482.114,50
1. technische Anlagen und Maschinen 41.488,00 50.063,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 391.394,00 432.051,50
B. Umlaufvermögen 7.384.641,57 8.537.952,18
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.270.186,03 7.740.913,24
II. Wertpapiere 0,00 188.312,85
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 114.455,54 608.726,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 60.211,71 59.721,22
Aktiva 7.877.738,28 9.079.790,90

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 3.428.494,50 3.737.241,75
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 2.687.242,12 1.447.496,26
III. Jahresüberschuss 691.252,38 2.239.745,49
B. Rückstellungen 1.053.558,03 1.903.485,39
C. Verbindlichkeiten 3.395.685,75 3.439.063,76
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.395.685,75 3.439.063,76
Passiva 7.877.738,28 9.079.790,90

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 23.655.259,46 25.917.116,09
2. Personalaufwand 19.272.405,77 19.554.195,52
a) Löhne und Gehälter 16.084.189,79 16.445.227,15
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.188.215,98 3.108.968,37
davon für Altersversorgung 103.981,20 109.157,30
3. Abschreibungen 77.303,70 81.360,14
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 77.303,70 81.360,14
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.263.092,38 3.036.773,04
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 513,14 968,98
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.721,56 7.823,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 858,86 1.590,09
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 337.428,14 1.006.423,81
8. Ergebnis nach Steuern 706.892,17 2.244.596,49
9. sonstige Steuern 15.639,79 4.851,00
10. Jahresüberschuss 691.252,38 2.239.745,49

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Firma Herrmann Logistik GmbH, Ludwigshafen (Amtsgericht Ludwigshafen, HRB 5016) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Abweichungen zu den steuerrechtlichen Bestimmungen liegen nicht vor. Ein Wechsel der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, gegebenenfalls vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände wurde auf der Basis der steuerrechtlichen AfA-Tabellen festgestellt, wobei die jeweiligen Mindestwerte zum Ansatz kamen.

Der erworbene Firmenwert wurde gemäß § 285 Nr.13 HGB unter Berücksichtigung der langfristigen erworbenen Geschäftsbeziehungen auf 15 Jahre abgeschrieben.

Bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern wurde von der Sofortabschreibung gem. § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bewertet. Soweit erforderlich erfolgten die Wertansätze zum dauerhaft niedrigeren Teilwert zum Bilanzstichtag.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken berücksichtigt.

C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung ist der Gewinn- und Verlustrechnung und dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Personalkosten, die nicht von unerheblicher Bedeutung sind, gem. § 285 Nr. 12 HGB, umfassen einen Gesamtbetrag von T€ 895. Die Rückstellung für AZV/Stunden beträgt T€ 137, für Tantiemen wurden T€ 215 zurückgestellt und für noch nicht genommenen Urlaub werden T€ 480 ausgewiesen und für Personalkosten wurden T€ 63 zurückgestellt.

Sonstige Angaben

Personal

Zum Jahresende beschäftigte die Herrmann Logistik GmbH insgesamt 398 (im Vorjahr 425) Mitarbeiter.

Davon sind:

Angestellte Arbeiter Geringf. Beschäftigte Auszubildende
70 313 15 0
(Vorjahr 65) (Vorjahr 343) (Vorjahr 17) (Vorjahr 0)

Im Jahresdurchschnitt 2022 arbeiteten:

Angestellte Arbeiter Geringf. Beschäftigte Auszubildende
69 337 16 0
(Vorjahr 61) (Vorjahr 352) (Vorjahr 15) (Vorjahr 0)

Die Berechnung des Jahresdurchschnitts wurde auf Basis der in § 267 Abs. 5 HGB beschriebene Methode berechnet, nach der als Durchschnitt der vierte Teil der Summe aus den Beschäftigtenzahlen zu den Quartalsenden gilt.

Geschäftsführer

In diesem Geschäftsjahr wurden die Geschäfte des Unternehmens durch

Herrn Dr. Ralf Herrmann, Dipl.-Kaufmann, Geschäftsführer, Gesamtgeschäftsleitung

Herrn Gerhard Höll, kaufm. Angestellter, Geschäftsführer, Gesamtgeschäftsleitung und

Herrn Werner Kaltschmitt, kaufm. Angestellter, Geschäftsführer, Geschäftsleitung Vertrieb

geführt. Herr Werner Kaltschmitt wurde mit Wirkung zum 04.06.2009 zum einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer bestellt. Herr Gerhard Höll wurde mit Wirkung zum 04.07.2012 zum einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer bestellt. Beide sind von § 181 BGB befreit.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Schutzklausel nach § 286 Abs.4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB bestehen am Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB

Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Lagermietverträge haben keine zeitliche Befristung. Jährliche Mietaufwendungen fallen in Höhe von T€ 800 an. Bei den Leasingverträgen handelt es sich um Stapler- und Kfz-Leasingverträge mit einer Laufzeit bis zum 31.05.2026 sowie um sonstige Leasingverträge (Kopierer, Gasflaschen, Spinde). Aus den jährlichen StaplerLeasingverträgen wird die Kapitalgesellschaft mit T€ 1.170 belastet, aus den Kfz-Leasingverträgen mit T€ 102. Für die sonstigen Leasingverträgen fallen T€ 25 jährlich an. Aus den Miet- und Leasingverträgen bestehen keine Verbindlichkeiten von mehr als 5 Jahren.

Nachtragsbericht

Besondere Ereignisse nach dem Stichtag liegen in Form der Energiekrise vor. Bezüglich deren Auswirkungen verweisen wir auf den Prognosebericht im Lagebericht.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 auf neue Rechnung vorzutragen.

Anlagenspiegel zum 31.12.2022

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.256,65
2. Geschäfts- oder Firmenwert 207.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 210.256,65
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 84.027,63
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 777.122,67 33.224,20 22.064,12
Summe Sachanlagen 861.150,30 33.224,20 22.064,12
Summe Anlagevermögen 1.071.406,95 33.224,20 22.064,12
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.256,65 3.254,65
2. Geschäfts- oder Firmenwert 207.000,00 206.999,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 210.256,65 210.253,65
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 84.027,63 33.964,63 8.575,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 788.282,75 345.071,17 68.728,70
Summe Sachanlagen 872.310,38 379.035,80 77.303,70
Summe Anlagevermögen 1.082.567,03 589.289,45 77.303,70
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.254,65 2,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 206.999,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 210.253,65 3,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 42.539,63 41.488,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.911,12 396.888,75 391.394,00
Summe Sachanlagen 16.911,12 439.428,38 432.882,00
Summe Anlagevermögen 16.911,12 649.682,03 432.885,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

Ludwigshafen, den 12.12.2023

gezeichnet, Geschäftsführer Herr Dr. Ralf Herrmann.

gezeichnet Geschäftsführer Herr Gerhard Höll.

gezeichnet Geschäftsführer Herr Werner Kaltschmitt.

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Aufstellungserleichterungen gemäß §§ 276 und 288 HGB nachgeholt sowie gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen gemäß § 327 HGB in Anspruch genommen. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk unseres Abschlussprüfers wurde für den vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht erteilt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Herrmann Logistik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Herrmann Logistik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Herrmann Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, 12. Dezember 2023

WSB Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Jürgen Wolf, Wirtschaftsprüfer

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