Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 124482
Eingetragen
24.4.2001
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBauträger für WohngebäudeBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Gegenstand
Die Ausführung von Hoch- und Tiefbauarbeiten auf eigenen und fremden Grundstücken, der Erwerb und die Veräußerung von bebauten und unbebauten Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten einschließlich technischer und wirtschaftlicher Betreuung sowie deren Finanzierung im eigenen und fremden Namen sowie Vornahme aller Rechtsgeschäfte und Handlungen, die dem beschriebenen Gesellschaftszweck nützlich sind. Ausgenommen sind erlaubnispflichtige Geschäftstätigkeiten (§ 32 KWG, § 34 c GewO), solange eine solche Erlaubnis nicht erteilt ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Wölk
seit 13.9.2012
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WÖLK-Bau GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 118.920,00 159.884,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
II. Sachanlagen 118.917,00 159.881,00
B. Umlaufvermögen 5.050.152,02 4.352.937,01
I. Vorräte 2.727.629,04 3.378.549,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.854.491,84 509.575,32
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 468.031,14 464.812,31
C. Rechnungsabgrenzungsposten 82,45 103,93
Summe Aktiva 5.169.154,47 4.512.924,94

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.680.530,32 2.056.079,53
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 2.655.530,32 2.031.079,53
B. Rückstellungen 379.137,40 76.198,89
C. Verbindlichkeiten 2.109.486,75 2.380.646,52
Summe Passiva 5.169.154,47 4.512.924,94

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§276,288HGB) und bei der Offenlegung (§327HGB) des Jahresabschlusses wurden, soweit dies gesetzlich zulässig ist und soweit die Aussagekraft nicht beeinträchtigt wird, in Anspruch genommen.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Im Berichtsjahr waren keine Änderungen in der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erforderlich. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung ist mit den Vorjahreswerten vergleichbar.

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, etwaige Grundstücksrechte nicht mit etwaigen Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Etwaige Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des §249HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des §250HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von §251HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Allgemeine Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

2. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäß §7Abs.1EStG nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

3. Finanzanlagen

Das Unternehmen hatte im Berichtsjahr keine Finanzanlagen.

4. Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden diese auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

5. Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

7. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

8. Pensionsrückstellungen

Das Unternehmen hat weder im Berichtsjahr noch in Vorjahren Pensionszusagen erteilt.

IV. Währungsumrechnung

Im Jahresabschluss sind keine Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben.

V. Angaben zum Unternehmen

Gemäß § 264 Abs. 1a HGB sind im Jahresabschluss nachfolgend aufgeführte Angaben zum Unternehmen zu machen:

Firma WÖLK-BauGmbH
Sitz 20097 Hamburg
Registergericht Hamburg
Registernummer HRB 124482

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens in einer gesonderten Aufstellung gemäß § 284 Abs. 3 HGB sind aus dem den Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Die Gesellschaft bilanziert keine selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB.

Anteile oder Anlageaktien an inländischen Investmentvermögen i. S. d. § 1 des Investmentgesetzes oder vergleichbaren Investmentanteilen i. S. d. § 285 Nr. 26 HGB bestanden im Berichtsjahr nicht.

Im Berichtsjahr wurden keine Finanzinstrumente zu Finanzanlagen gem. § 266 Abs. 2 A. III. HGB genutzt, so dass Angaben hierzu gem. § 285 Nr. 18 und 20 HGB nicht zu machen sind.

Im Berichtsjahr wurden keine Bewertungseinheiten gem. § 254 HGB gebildet.

Im Berichtsjahr wurden Vermögensgegenstände und Schulden nicht nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB verrechnet.

Die Forderungen setzen sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen:

Forderungen in €
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18.600,97
Sonstige Vermögensgegenstände 1.681.702,51
davon gegen Gesellschafter 128.786,37

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen:

Rückstellungen Anfangsbestand
in €
Auflösung
in €
Zuführung
in €
Endbestand
in €
Steuerrückstellungen
Körperschaftsteuerrückstellung 13.691,79 0,00 137.443,29 151.135,08
Gewerbesteuerrückstellung 12.953,00 0,00 125.203,00 140.248,00
Sonstige Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 10.200,00 10.200,00 22.000,00 22.000,00
Rückstellungen für Personalkosten 29.912,60 0,00 29.927,10 59.839,70
Rückstellung zur Erfüllung der Aufbewahrungspflichten 2.580,00 0,00 60,00 2.640,00
Urlaubsrückstellungen 6.420,00 6.420,00 0,00 0,00
Gewährleistungsrückstellungen 441,50 538,50 0,00 980,00
Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen EUR 201.798,41
davon entfallen auf:
a) Steuern EUR 18.527,59
b) im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00

Die weiteren Verbindlichkeiten setzen sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen:

Verbindlichkeiten in €
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.890.200,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.721,24
Sonstige Verbindlichkeiten 201.798,41
davon gegenüber Gesellschafter 177.109,47

Verbindlichkeitenspiegel in Anlehnung an § 285 Nr. 1 Buchstabe a) HGB

Art der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag
in €
davon mit einer Restlaufzeit von 1 Jahr
in €
davon mit einer Restlaufzeit von 1 Jahr bis 5 Jahre
in €
davon mit einer Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
in €
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.890.200,00 1.843.200,00 47.000,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.721,24 20.721,24 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 201.798,41 205.581,66 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten, die durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte gemäß § 285 Nr. 1 Buchstabe b) HGB gesichert sind, betragen: € 1.890.200,00

Die Besicherung erfolgte hierbei wie folgt:

Grundschulden zugunsten der Sparkasse Lüneburg bis zu einem Betrag von EUR 500.000,00 am Objekt „Rotenbleicher Weg 33+35“, Lüneburg, sowie bis zu einem Betrag von EUR 900.000,00 am Objekt „E.-Wex-Weg/M.-Endemann-Weg“, Häcklingen, sowie bis zu einem Betrag von EUR 730.000,00 am Objekt „Eisenbahnweg 11“, Lüneburg, sowie bis zu einem Betrag von EUR 476.000,00 am Objekt „Pommernstraße 12“, Reppenstedt, sowie bis zu einem Betrag von EUR 476.000,00 am Objekt „Uelzener Straße 73A“, Melbeck.

Der Gesellschafter Andreas Wölk, Im Kamp 98, Lüneburg, hat eine Bürgschaft gegenüber der Sparkasse Lüneburg über EUR 1.058.000,00 zugunsten der Wölk Bau GmbH übernommen.

C. Ergänzende Angaben

Angaben zu den Geschäftsführern

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr:

Familienname Vorname Berufsbezeichnung Vertretungsbefugnis
Wölk Andreas Kaufmann Einzelvertretung Befreiung von § 181 BGB

Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter wurde - unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB - verzichtet.

Die Gesellschaft hat dem Geschäftsführer im Berichtsjahr kein Mitarbeiterdarlehen gewährt.

Die Gesellschaft hat dem Geschäftsführer im Berichtsjahr keine Vorschüsse gewährt.

Die Gesellschaft ist zugunsten des Geschäftsführers keine Haftungsverhältnisse eingegangen.

D. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis

Bilanzgewinn 2.655.530,32

wie folgt zu verwenden:

Vortrag auf neue Rechnungen 2.655.530,32

Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 2.6.2025.

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