Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Fastenal Europe GmbH
Waidplatzstraße 12A, 79331 Teningen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tony Joseph Murphy seit 10.4.2025 | Geschäftsführer |
Matthew Ranzenberger seit 7.10.2024 | Geschäftsführer |
Miguel Pedroza Bermudez seit 15.4.2024 | Geschäftsführer |
Daniel Lars Florness seit 23.5.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
FASTENAL NETHERLANDS HOLDINGS B.V. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fastenal Europe GmbHTeningenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022A. Grundlage des Unternehmens Die Fastenal Europe GmbH mit Sitz in Teningen wurde am 10.02.2011 als Tochtergesellschaft der Fastenal International Holdings Company errichtet. Die Muttergesellschaft ist seit dem 01.07.2016 die Fastenal Netherlands Holdings B.V. Das Haupttätigkeitsfeld des Unternehmens ist die Lieferung, Lagerung und der Verkauf von Industrie-, Bau- und Sicherheitsbedarf für die Automobilproduktion, Schwermaschinen-, Vertriebs-, Maschinenbau- und Zulieferindustrie. Das Unternehmen ist an 12 Filialstandorten in ganz Deutschland vertreten. Die Beschaffung für das Unternehmen erfolgt weltweit, wobei der Großteil des Wertes aus Lieferungen innerhalb Europas stammt. Das Unternehmen betreibt keine Produktions- oder F&E-Aktivitäten. B. Wirtschaftsbericht I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Das BIP in Deutschland ist im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 % gestiegen (2021 +2,7 % / 2020 -4,6 % / 2019 +1,1 % / 2018 +1,1 % / 2017 +2,7 % / 2016 +2,2 % / 2015 +1,5 % / 2014 +2,2 %). Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland im Jahr 2022 stark vom Krieg in der Ukraine und anhaltenden Lieferkettenproblemen wie Materialknappheit und Lieferengpässen sowie einem Anstieg der Inflation geprägt. 1 Trotz dieser teilweise schwierigen Rahmenbedingungen ist es der deutschen Wirtschaft gelungen, sich im Jahr 2022 gut zu entwickeln. Für das Jahr 2022 gab das Statistische Bundesamt an, dass der Außenhandel trotz steigender Preise gestiegen sei. Die deutschen Exporte von Waren und Dienstleistungen stiegen preisbereinigt um 3,2 % und die Importe stiegen im gleichen Zeitraum preisbereinigt um 6,7 %. 1 Laut Geschäftsbericht 2022 ist unser Top-Kunde Amazon Web Services (AWS), der ein breites Spektrum an On-Demand-Technologiediensten und maschinellem Lernen anbietet, heute ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 85 Milliarden US-Dollar und hoher Rentabilität, das im Jahr 2022 im Jahresvergleich um 29 % gewachsen ist. Dieses Wachstum erfolgte trotz der derzeit schwierigen makroökonomischen Bedingungen (die als anhaltende COVID-19-Pandemie, globale Lieferkettenbeschränkungen sowie globale wirtschaftliche und geopolitische Entwicklungen beschrieben werden). Obwohl sich AWS noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet, ist das Unternehmen zuversichtlich, dass es innerhalb des nächsten Jahrzehnts große Wachstumschancen hat. 2 Vor diesem Hintergrund hat sich Amazon Web Services auf den Aufbau von Kundenbeziehungen konzentriert, um ihre Ausgaben mit einem kundenorientierten, langfristigen Ansatz zu optimieren, der durch ihre Fähigkeit unterstützt wird, neue Funktionen schnell bereitzustellen, wobei im Jahr 2022 über 3.300 neue Funktionen und Dienste eingeführt wurden. Das Unternehmen hat außerdem erhebliche Investitionen getätigt, um das Geschäftswachstum von AWS zu finanzieren. Im Jahr 2022 wurden Ausgaben in Höhe von 58,3 Milliarden US-Dollar getätigt, was einer Steigerung von 5 % gegenüber den Ausgaben in Höhe von 55,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2021 entspricht. 2
2
https://s2.q4cdn.com/299287126/files/doc_financials/2023/ar/Amazon-2022-Annual-Report.pdf
II. Geschäftsverlauf 1. Steuerungssystem a) Finanzielle Leistungsindikatoren i) Allgemein Die finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft stellen der Umsatz sowie das Ergebnis vor Steuern dar. ii) Umsatzerlöse Die im Jahr 2022 erzielten Umsätze i.H.v. TEUR 14.004 liegen etwa 10% über dem ursprünglichen Ziel. Ausschlaggebend hierfür ist die Akquise zusätzlicher Geschäfte, die wiederum zu einem Anstieg der Marktanteile und Restumsätze mit Covid-bedingten Produkten führte. iii) Ergebnis vor Steuern Das Ergebnis vor Steuern ermittelt sich wie folgt:
Das Ergebnis vor Steuern andererseits liegt aufgrund von Kostensteigerungen etwas unter den Erwartungen. Die Gründe hierfür sind im folgenden Abschnitt ausgeführt. Die Unternehmensleitung bewertet diese Ergebnisse insgesamt als zufriedenstellend. III. Darstellung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage 1. Ertragslage
In 2022 sind die Umsatzerlöse bedingt durch Unternehmenswachstum und Neukundenakquisition im Vergleich zum Vorjahr um 9,5% gestiegen. Der Materialaufwand ist leicht unterproportional um 8,2% gestiegen. Das Rohergebnis zeigt sich aufgrund dieser Einflüsse um 12,1% erhöht gegenüber dem Vorjahr. Die Personalaufwendungen sind aufgrund von Gehaltsanpassungen sowie steigenden Mitarbeiterzahlen im Berichtsjahr um 4,5% auf TEUR 2.758 gestiegen. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter ist von 51 in 2021 auf 55 in 2022 gestiegen. Die Abschreibungen sind um 30,5% gestiegen, was durch die Investitionstätigkeit begründet ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen zeigen sich insgesamt sehr konstant zum Vorjahr. Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die Raumkosten sowie die Fahrzeug- und Reisekosten gestiegen, während die Kosten der Warenabgabe gesunken sind. Insgesamt erzielte das Unternehmen ein operatives Ergebnis (EBIT) von T€ 632 (Vorjahr T€ 241) und einen Jahresüberschuss von T€ 311 (Vorjahr Jahresfehlbetrag T€ 15). 2. Vermögens- und Finanzlage
Die Sachanlagen verminderten sich bedingt durch die laufenden Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr um 4,9%. Vor dem Hintergrund der abermals gestiegenen Verkaufsaktivitäten stiegen die Forderungen um 6,4% sowie die Vorräte um 34,8%. Abgenommen haben demgegenüber die flüssigen Mittel (um 42,8%), wodurch im Wesentlichen die vorstehend genannten Erhöhungen finanziert wurden.
Das Eigenkapital zeigt sich durch den Jahresüberschuss um 6,7% verbessert gegenüber dem Vorjahr. Die Rückstellungen stiegen um 22,4%, verteilt auf mehrere Einzelposten, wobei insbesondere die Rückstellung für ausstehende Rechnungen sowie die Gewerbesteuerrückstellung betroffen waren. Die Verbindlichkeiten sind um 8,7% gesunken was insbesondere durch geringere Umsatzsteuerverbindlichkeiten bedingt ist. Die Finanzierung des Unternehmens erfolgt neben der Eigenfinanzierung durch das EBITDA bzw. durch das Eigenkapital auch durch Intercompany-Darlehen. Insbesondere besteht ein zum 14.12.2026 endfälliges Intercompany-Darlehen gegenüber der Fastenal Netherlands Holding B.V. in Höhe von aktuell 4 Mio. €. Der Zinssatz beträgt EUR 4,65%. IV. Gesamtaussage und Fazit zu Geschäftsverlauf und Lage Das GJ 2022 war ein erfolgreiches Jahr für das Unternehmen, in einem schwierigen Marktumfeld konnte der Umsatz sowie das Ergebnis vor Steuern gegenüber Vorjahr verbessert werden. Die Unternehmensleitung bewertet diese Ergebnisse insgesamt als zufriedenstellend. C. Chancen- und Risikobericht Der kaufmännische Bereich des Unternehmens nimmt die Aufgaben der generellen Risikoanalyse wahr. Die im Folgenden aufgeführten Chancen und Risiken werden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung erläutert. 1. Chancen Da das Unternehmen derzeit über einen kleinen Anteil des adressierbaren Marktes in Deutschland verfügt, liegen die Hauptchancen des Unternehmens in der Neukundenakquise. Darüber hinaus besteht in den nächsten zwei bis drei Jahren eine gewisse Chance, die Bruttomargen und den Lagerumschlag zu verbessern, da sich die Bedingungen bei den Lieferanten des Unternehmens verbessern und diese mit zunehmender Größe des Unternehmens zu langfristigen Partnern werden. 2. Risiken i) Beschaffungsmarktrisiken Ein relativ geringes Risiko stellen weiterhin beobachtete Lieferkettenunterbrechungen aufgrund anhaltender weltweiter Ereignisse mit Auswirkungen auf Deutschland und den gesamten europäischen Wirtschaftsraum dar. Importbeschränkungen für russische Rohstoffe für Verbindungselemente aus Stahl wirken sich aufgrund des internen Vertriebsmodells sowie eines großen Prozentsatzes zentraler Lagerstandorte und Lieferanten außerhalb Europas überproportional auf das Unternehmen aus. Die Folgen können als erhöhter Verwaltungsaufwand zur Bewältigung der Beschränkungen und längere Produktvorlaufzeiten beschrieben werden, was sich schätzungsweise um 10-15 % negativ auf die Lagerbestände und den Lagerumschlag auswirken könnte. Eventuellen Risiken im Zusammenhang mit den Lieferketten wird durch entsprechende Ressourcenbeschaffung und bessere Planung entgegengewirkt. Obwohl wir weitere Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft erwarten, sehen wir derzeit keine zusätzlichen Risiken für das Unternehmen im Zusammenhang mit höheren Zinsen, Inflation oder erhöhten Energiekosten. ii) Vertriebsrisiken Angesichts der aktuellen Auftragslage und des Marktanteils des Unternehmens ist es offensichtlich, dass das Unternehmen lediglich geringfügig von rezessionsähnlichen Bedingungen betroffen war. Es wurde kein besonderes Vertriebsrisiko identifiziert. iii) Liquiditätsrisiko Um Liquiditätsrisiken zu vermeiden, konzentriert sich das Unternehmen weiterhin auf die Nutzung der Fixkostendegression, die Verbesserung der Qualität der Forderungen und die Erhöhung des Lagerumschlags durch bessere Einkaufsentscheidungen. Da das Unternehmen seine Verkaufs- und Einkaufstransaktionen überwiegend in Euro abwickelt, besteht kein Risiko, von volatilen Wechselkursschwankungen betroffen zu sein. iv) Gesamtrisikoposition Die Beurteilung der Gesamtrisikolage ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken. Aus heutiger Sicht zeichnen sich keine Risiken ab, die auch in Verbindung mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden. 3. Prognosebericht Im Zeitraum 2022-2023 behielt das Unternehmen Verträge mit den meisten seiner Hauptkunden bei und nahm auch Geschäftsbeziehungen mit neuen Kunden auf. Für das Jahr 2023 erwarten wir dann eine spürbare Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern gegenüber 2022 um ca. 50%. Dieser Effizienzgewinn wird durch eine Steigerung der Produktmarge und eine Umsatzsteigerung von ca. 14% gegenüber 2022 und ca. 25% gegenüber 2021 getrieben, wobei die Ausgaben im Jahr 2023 voraussichtlich langsamer wachsen werden als Umsatz und Produktmargen. Die Erwartungen für 2024 gehen davon aus, dass sich die Kundenakquise beschleunigen wird, wobei innerhalb eines Jahres ein Wachstum des Kundenstamms von 10% erwartet wird und das Umsatzwachstum voraussichtlich die Rate der Neukundenakquise übertreffen wird. Aufgrund dessen erwartet das Unternehmen für 2024 eine Umsatzsteigerung von abermals ca. 15% sowie eine signifikante Steigerung des Ergebnisses vor Steuern. Um die Risiken der oben genannten Szenarien einschätzen zu können, werden die Umsätze und die damit verbundenen Zielprozentsätze monatlich überwacht.
Teningen, den 8. November 2024 Matthew Ranzenberger Holden Lewis Miguel Pedroza Bermudez Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Bilanzgliederung entspricht § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Aufstellung erfolgt unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeine Angaben Im Berichtsjahr wurden keine Abweichungen von in Vorperioden angewandten Darstellungs-, Bilanzierungs- und/oder Bewertungsmethoden vorgenommen. 2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten a) Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Es wird die lineare Abschreibungsmethode verwendet. Die Anschaffungskosten umfassen den Anschaffungspreis, die Anschaffungsnebenkosten sowie die Kostenminderungen. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag vorgenommen. b) Vorräte Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. d) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. e) Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag bilanziert, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten a) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. b) Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. c) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 4. Fremdwährungsumrechnung Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag. Fremdwährungsforderungen sowie -verbindlichkeiten werden am Bilanzstichtag unter Berücksichtigung der Vorschriften des § 256a HGB mit dem Stichtagskurs bewertet. III. Erläuterungen zu Bilanzposten 1. Erläuterungen zu Bilanzposten - Aktiva a) Allgemeine Angaben zum Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Brutto-) Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt. b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr: 80 TEUR). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind alle innerhalb eines Jahres fällig. 2. Erläuterungen zu Bilanzposten - Passiva a) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
b) Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 46 TEUR. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:
Zur Sicherung der Verbindlichkeiten aus der Lieferung von Waren und anderen Gegenständen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 55.275,86 (im Vorjahr EUR 0,00) enthalten. 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 23.590,27 (im Vorjahr EUR 954,34) enthalten. 3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Zinsaufwand aus der Verzinsung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr EUR 184.989,00 (im Vorjahr EUR 184.989,00). V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
2. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse liegen nicht vor. 3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
4. Geschäftsführung Geschäftsführer sind/waren:
Die Geschäftsführung hat im Berichtsjahr keine Bezüge erhalten. 5. Konzernabschluss/ Angaben zum Mutterunternehmen Die Fastenal Company, Winona/Minnesota, Vereinigte Staaten von Amerika, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die Fastenal Europe GmbH miteinbezogen ist. Der Konzernabschluss ist unter SEC.gov abrufbar. 6. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 310.932,86 auf neue Rechnung vorzutragen. Gleiches gilt für den Gewinnvortrag von EUR 530.880,76. 7. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Teningen, den 8. November 2024 Matthew Ranzenberger Holden Lewis Miguel Pedroza Bermudez Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Fastenal Europe GmbH, Teningen Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fastenal Europe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fastenal Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Das Vorhandensein der Waren in Höhe von TEUR 3.915 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir bei der Beobachtung der Inventur und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Ferner ist der Vorjahreswert der Waren in Höhe von TEUR 2.776 nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2021 nicht beobachten und ebenfalls durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Waren, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 8. November 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Patrick Helsper, Wirtschaftsprüfer Matthias Holz, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde in der Gesellschafterversammlung am 8. November 2024 festgestellt. |
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