Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 94595
Vorher
Blitz F12-fünf-fünf GmbH
Eingetragen
30.8.2012
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Kapitalmarktforschung und die Erbringung anderer Research-Dienstleistungen im Finanzbereich. Darüber hinaus umfasst der Gegenstand des Unternehmens: a) die Anlagevermittlung im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 des Kreditwesengesetzes; b) die Anlageberatung im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1a des Kreditwesengesetzes; c) die Abschlussvermittlung im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 2 des Kreditwesengesetzes; d) die Finanzportfolioverwaltung im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 des Kreditwesengesetzes. Die Gesellschaft ist nicht befugt, sich bei der Erbringung der in Absatz 1 genannten Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen. Des Weiteren ist die Gesellschaft nicht befugt, auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten zu handeln.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Stephan Beismann
seit 5.8.2019
Geschäftsführer
Prokura
Harald Bareit
seit 17.4.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (6)

NameAnteil
.* H***** B*****
20.00%
13.84%
9.04%

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
GI 35390 Invest GmbHEigenbeteiligung
2.83%

Gesellschafter
Beta

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
LAIQON AG
Germany
15.026 €
30.10%
.* H***** B*****
9.999 €
20.00%
Volksbank Mittelhessen eG
Germany
9.950 €
19.90%
GI 35390 Invest GmbH
Germany
7.513 €
15.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

QC Partners GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

BILANZ zum 31. Dezember 2024

AKTIVA

Vorjahr
1. Forderungen an Kreditinstitute
Täglich fällig 737.862,75 1.173.986,38
2. Immaterielle Anlagewerte
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.537,72 1.537,72
3. Sachanlagen 12.050,00 10.889,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 32.410,72 53.363,71
5. Rechnungsabgrenzungsposten 64.092,73 61.682,16
847.953,92 1.301.458,97

PASSIVA

Vorjahr
1. Sonstige Verbindlichkeiten 95.851,77 49.283,00
2. Rückstellungen
Andere Rückstellungen 105.917,58 177.135,62
3. Eigenkapital
a) Eingefordertes Kapital
Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
b) Kapitalrücklage 937.951,54 937.951,54
c) Bilanzverlust/-gewinn -341.766,97 87.088,81
646.184,57 1.075.040,35
847.953,92 1.301.458,97

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2024 bis 31.12.2024

Vorjahr
1. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 7.701,24 1.436,38
2. Zinsaufwendungen 0,00 -91,00
7.701,24 1.345,38
3. Provisionserträge 1.277.779,26 1.375.934,07
4. Provisionsaufwendungen 0,00 -32.835,00
1.277.779,26 1.343.099,07
5. Sonstige betriebliche Erträge 122.104,08 111.077,30
- davon aus Währungsumrechnung: € 0,00 (€ 642,50)
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter -1.024.234,73 -700.292,71
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -116.417,70 -101.366,26
- darunter für Altersversorgung: €-23.933,28 (€-23.086,61) -1.140.652,43 -801.658,97
b) Andere Verwaltungsaufwendungen -643.484,04 -599.066,97
-1.784.136,47 -1.400.725,94
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -5.486,88 -7.798,23
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -65.923,61 -62.465,06
- davon aus Währungsumrechnung: € 534,01 (€ 398,69)
9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -447.962,38 -15.467,48
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 19.315,85 7.734,48
11. Sonstige Steuern -209,25 -425,00
19.106,60 7.309,48
12. Jahresfehlbetrag -428.855,78 -8.158,00
13. Gewinnvortrag 87.088,81 95.246,81
14. Bilanzverlust/-gewinn -341.766,97 87.088,81

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis 31.12.2024

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Die QC Partners GmbH ist im Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter HRB 94595 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Frankfurt am Main.

Gegenstand der Gesellschaft ist die Kapitalmarktforschung und die Erbringung anderer Research-Dienstleistungen im Finanzbereich. Darüber hinaus umfasst der Gegenstand des Unternehmens:

a)

die Anlagevermittlung im Sinne des § 2 Abs. 2 Nr. 3 WpIG;

b)

die Anlageberatung im Sinne des § 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG;

c)

die Abschlussvermittlung im Sinne des § 2 Abs. 2 Nr. 5 WpIG;

d)

die Finanzportfolioverwaltung im Sinne des § 2 Abs. 2 Nr. 9 WplG.

Die Gesellschaft ist nicht befugt, sich bei der Erbringung der genannten Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen. Des Weiteren ist die Gesellschaft nicht befugt, auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten zu handeln.

Die Gesellschaft darf ihre Geschäfte im In- und Ausland betreiben. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Geschäftszweck unmittelbar oder mittelbar dienen. Sie kann auch Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art erwerben, pachten oder vertreten oder sich an Unternehmen beteiligen.

Die Gesellschaft hat gemäß § 340a Abs. 1 i.V.m. § 340 Abs. 4 HGB für die Aufstellung des Jahresabschlusses die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften anzuwenden. Der Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften des HGB in Verbindung mit den Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) erstellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Staffelform gewählt.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Ansatz und die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgen nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung. Eine Änderung des Ausweises der Vorjahresbeträge wurde nicht vorgenommen.

Immaterielle Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden linear über die betriebliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Anlagegegenstände wurden linear entsprechend der nach steuerlichen Grundsätzen ermittelten Nutzungsdauer abgeschrieben.

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die unterjährig erworben wurden, werden zeitanteilig abgeschrieben.

Die Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die wirtschaftlich dem folgenden Geschäftsjahr zuzuordnenden Aufwendungen wurden anteilig der Laufzeit aktiv abgegrenzt.

Zum 31. Dezember 2024 liegen keine Forderungen und keine Verbindlichkeiten in Fremdwährungen vor.

Der Ansatz und Ausweis des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB. Das gezeichnete Kapital ist in Höhe des Nennwerts ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die wirtschaftlich dem folgenden Geschäftsjahr zuzuordnenden Erträge wurden anteilig der Laufzeit passivisch abgegrenzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Forderungen

Die täglich fälligen Forderungen gegen Kreditinstitute in Höhe von € 737.862,75 (Vorjahr € 1.173.986,38) bestehen gegen die Frankfurter Volksbank eG und der Baader Bank AG.

2. Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen besteht im Wesentlichen aus Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Über die Entwicklung des Anlagevermögens unterrichtet der beigefügte Anlagenspiegel.

3. Sonstige Vermögensgegenstände

Die Sonstigen Vermögensgegenstände betragen € 32.410,72 (Vorjahr € 53.363,71) und enthalten im Wesentlichen eine Mietkaution in Höhe von € 27.800,00 und Forderungen gegen die IHK aus der Rückzahlung von Beiträgen in Höhe von € 2.978,46.

4. Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktive Rechnungsabgrenzung enthält zum größten Teil eine Prämienrechnung zu einer kombinierten Vermögensschadenshaftpflichtversicherung (D&O), einer Rechtsschutz-Versicherung (Finlex), die über einen Zeitraum bis einschließlich August 2025 abgegrenzt wurde. Außerdem wurde noch eine Rechnung für Datenversorgung (Bloomberg) abgegrenzt bis einschließlich März 2025.

5. Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten von insgesamt € 95.851,77 (Vorjahr € 49.283,00) setzen sich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 24.978,03 (Vorjahr € 31.578,94) und Lohn- und Kirchensteuerverbindlichkeiten in Höhe von € 67.956,30 (Vorjahr € 17.704,06) und Verbindlichkeiten soziale Sicherheit in Höhe von € 1.117,28 (Vorjahr € 0,00) zusammen. Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Für die sonstigen Verbindlichkeiten wurden keine Vermögensgegenstände als Sicherheit übertragen.

6. Rückstellungen

In den anderen Rückstellungen in Höhe von € 105.917,58 (Vorjahr € 177.135,62) sind folgende Positionen enthalten:

01.01.2024 Verbrauch Auflösung Zuführung 31.12.2024
T€ T€ T€ T€ T€
Retrozessionen 33 33 0 0 0
Abschlussprüfung 52 51 2 30 29
Rechts- und Beratungskosten 41 9 4 13 41
Urlaubsrückstellung 21 21 0 17 17
Rückstellung für Aufbewahrung 6 0 0 0 6
Sonstige Rückstellungen 24 0 11 0 13
177 114 17 60 106

7. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 50.000,00 (Vorjahr € 50.000,00) und ist voll eingezahlt. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist aufgeteilt in 50.000 Geschäftsanteile von je € 1,00.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Provisionserträge

Die Provisionserträge in Höhe von € 1.277.779,26 (Vorjahr € 1.375.934,07) enthalten die Erlöse für Anlageberatung.

2. Provisionsaufwendungen

Die Provisionsaufwendungen in Höhe von € 0,00 (Vorjahr € 32.835,00) entfielen im Vorjahr ausschließlich auf Retrozessionen.

3. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von € 122.104,08 (Vorjahr € 111.077,30) entfallen im Wesentlichen auf die Verrechnung von Pkw-Sachbezügen, die umsatzsteuerfreie Untervermietung von Büroräumen sowie auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellung in Höhe von € 16.857,20 (Vorjahr € 6.016,00). Diese sind im Wesentlichen auf die Auflösung von Kosten aus der Schließung eines Fondsgeschäftes zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insgesamt periodenfremde Erträge in Höhe von € 5.415,00, die im Wesentlichen auf Guthaben aus Beitragsrückzahlungen aus den Vorjahren entfallen.

4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen von insgesamt € 1.784.136,47 haben sich gegen- über dem Vorjahr (€ 1.400.725,94) um € 383.410,53 erhöht. Sie setzen sich zusammen aus dem Personalaufwand in Höhe von € 1.140.652,43 (Vorjahr€ 801.658,97), bestehend aus den Gehältern und Sozialabgaben, und den anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von € 643.484,04 (Vorjahr € 599.066,97). Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr durch Neueinstellungen von Arbeitnehmern und die variable Vergütung für das abgelaufene Geschäftsjahr erhöht. Die anderen Verwaltungsaufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr durch höhere Aufwendungen im Bereich der Werbekosten, Wartungskosten für Hard- und Software und Abschluss und Prüfungskosten wesentlich verändert.

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von insgesamt € 65.923,61 haben sich gegenüber dem Vorjahr (€ 62.465,06) um € 3.458,55 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Aufwendungen für Datenversorgung auf € 63.044,89 (Vorjahr € 59.567,31) zurückzuführen.

V. Sonstige Angaben

1. Verbundene Unternehmen

Bis zum 16. April 2024 war die Q- Advisers GmbH, Wien/Österreich, mit 70,00% beteiligt. Die Q-Advisers GmbH ist im Firmenbuch des Handelsgerichts Wien unter FN 339914 z eingetragen.

2. Erläuterung zur Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzte sich im Geschäftsjahr 2024 wie folgt zusammen:

 

Herr Harald Bareit

 

Geschäftsführer, Wehrheim

 

Herr Stephan Beismann

 

Geschäftsführer, Oberursel

Mit Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführergehälter verzichtet. Vorschüsse oder Kredite wurden nicht gewährt.

3. Mitarbeiter

Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr 2024 im Jahresdurchschnitt 6 angestellte Mitarbeiter. Davon beschäftigte die QC Partners GmbH 6 männliche Mitarbeiter und keine weiblichen Mitarbeiter. Alle Mitarbeiter wurden in Vollzeit angestellt.

4. Ergebnisverwendung

Die Gesellschafterversammlung am 14. Mai 2024 hat beschlossen, den Verlust des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2024 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von € 428.855,78 erzielt. Nach Verrechnung mit dem Gewinnvortrag aus den Vorjahren in Höhe von € 87.088,81 beträgt der verbleibende Bilanzverlust zum 31. Dezember 2024 € 341.766,97. Ein Gewinnverwendungsbeschluss entfällt daher.

5. Sonstiges

Das für das Geschäftsjahr 2024 als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt netto (exkl. Umsatzsteuer) € 29.160,00 (Vorjahr € 28.560,00) und entfällt ausschließlich auf die Abschlussprüfungs- und Dokumentationsleistungen.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum 31. Dezember 2024 betragen T€ 613. Es handelt sich im Wesentlichen um Mietverpflichtungen und Verpflichtungen aus Leasingverträgen, die sich jährlich auf insgesamt T€ 204 belaufen.

 

Frankfurt am Main, 04. April 2025

gez. Harald Bareit

gez. Stephan Beismann

- Geschäftsführung -

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

1. Grundlagen des Unternehmens

Die QC Partners GmbH betreibt das Advisory von Publikumsfonds und Spezialfonds mit institutionellen Investoren als Anlegerzielgruppe. Im Vordergrund stehen hierbei insbesondere alternative Chance-/Risikoprofile mit einem Schwerpunkt auf optionsbasierten Strategien und Rentenstrategien.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2024 waren die Auswirkungen der geopolitischen Instabilität und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten, insbesondere die fortdauernde Wirtschaftsschwäche gerade auch Deutschlands, wie auch im Vorjahr immer noch deutlich spürbar. Das Ende der Regierungskoalition in Deutschland und die Wahl Donald Trumps zum amerikanischen Präsidenten bildeten aus politischer Sicht zum Jahresende noch negative Höhepunkte. Trotz dieser Vorgaben war es ein gutes Jahr für die Aktienmärkte, die weltweit mehrheitlich positiv das Jahr beendet haben. So stieg der Dax auf Jahressicht um 18,85%, während etwa in USA der S+P 500 Index das Jahr mit einem Plus von 23,31% beendete. Bis auf einen kurzen -aber heftigen - Rückschlag im August, ausgelöst durch die japanische Zinswende, zeigte der Kursverlauf letztlich über den gesamten Jahresverlauf nach oben.

Die Leitzinsen in der EU und den USA wurden als Folge der wieder mehr unter Kontrolle befindlichen Inflation in mehreren Schritten gesenkt und standen zum Jahresende bei 3% (EZB) bzw. 4,5% (FED). Die Diskussionen über weitere Normalisierungen der Inflationsraten und immer wieder unterschiedliche Daten sorgten für eine relativ volatile Bewegung der Kapitalmarktzinsen, jedoch mit generell sinkender Tendenz.

2.2 Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis

2.2.1 Geschäftsverlauf

Die Assets under Advisory sind im Jahr 2024 für die Gesellschaft stabil geblieben. Nachdem im Mai 2023 ein Verkauf der Mehrheit der Anteile an der QC Partners GmbH vertraglich fixiert wurde, war auch 2024 die strategische Neuorientierung der Gesellschaft im Fokus, da die finale Genehmigung des Verkaufs durch die BaFin erst im März 2024 erfolgt ist. Die von der Gesellschaft beratenen Strategien blieben dabei grundsätzlich erneut stabil und konnten das Jahr jeweils mit einem positiven Gesamtergebnis beenden.

2.2.2 Ergebnisentwicklung

Insbesondere der mit deutlicher Verzögerung zur ursprünglichen Planung anstehende Eigentümerwechsel hatte einen signifikanten Einfluss auf die Geschäftstätigkeit, da mit dem Wechsel der Eigentümer auch eine Fokussierung hinsichtlich der angesprochenen Anlegergruppen auf Volks- und Raiffeisenbanken erfolgen sollte.

Da diese strategischen Themen im Laufe des Jahres stark im Vordergrund standen, reduzierten sich die Einnahmen erneut leicht. Auf der Ausgabenseite standen durch erfolgte Neueinstellungen von Personal im unterstützenden Bereich und im Vertrieb sowie von Sonderzahlungen an verdiente Mitarbeiter jedoch erhöhte Ausgaben, insofern verzeichnete die Gesellschaft ein deutlich negativeres Ergebnis als im Vorjahr.

Die QC Partners GmbH hat im Geschäftsjahr 2024 Einnahmen i.H.v. EUR 1.399.883,34 erzielt. Diesen standen Ausgaben i.H.v. EUR 1.828.739,12 gegenüber. Daraus ergab sich ein Jahresfehlbetrag i.H.v. EUR 428.855,78.

2.3 Ergebniskomponenten

Die QC Partners GmbH ist seit der Erlangung der entsprechenden Erlaubnis auf dem Feld der Anlageberatung für Portfolioverwalter tätig. Aus den daraus abgeleiteten und artverwandten Dienstleistungen werden die Umsätze weitestgehend erzielt. Sonstige betriebliche Erträge stellen in geringem Umfang eine weitere Ergebniskomponente dar und resultieren u.a. aus der Untervermietung der Büroräumlichkeiten.

2.4 Kapitalausstattung

Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich zum Bilanzstichtag auf EUR 646.184,57. Fremdmittel mussten nicht aufgenommen werden. Verbindlichkeiten und Risiken der Gesellschaft sind aus dem vorhandenen Vermögen gedeckt.

2.5 Liquidität

Zur Sicherstellung der benötigten Liquidität wurden Stammkapital und Kapitalrücklagen vollständig eingezahlt. Die Liquiditätslage hat sich im Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert.

Die Mittel sind auf den Geschäftskonten der Gesellschaft täglich oder mit kurzer Kündigungsfrist verfügbar. Somit wird zum Fälligkeitszeitpunkt der Verbindlichkeiten ausreichend Liquidität vorgehalten.

2.6 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Im Rahmen nichtfinanzieller Leistungsindikatoren spielen insbesondere die Aspekte Regulierung für die Gesellschaft und auf Seiten der Anleger, qualifiziertes Personal, sowie das Wettbewerbsumfeld für die Gesellschaft eine nennenswerte Rolle.

Hinsichtlich des Wettbewerbsumfeldes gab es im Berichtsjahr vor allem strategische Einflüsse. Der Einstieg der neuen Eigentümer stellte zwar einen Nachweis für die Attraktivität der angebotenen Strategien dar und erweitert zudem aus Sicht der Gesellschaft den potenziellen Anlegerkreis, jedoch hatte die verspätet erfolgte Genehmigung der BaFin für die Aufnahme der Marketingtätigkeit sowie den Zeitpunkt des Anlaufens der geplanten Projekte und Kooperationen einen signifikanten und mehrheitlich negativen Einfluss.

Hinsichtlich der Kernanlegergruppen verfolgt QC Partners die Entwicklungen insbesondere hinsichtlich der fortschreitenden Regulierung, derzeit insbesondere bezüglich der bankrelevanten Eigenkapital- und Risikovorschriften sehr genau. Gleiches gilt für die aus dem Kapitalmarktumfeld und anderen regulatorischen Erfordernissen resultierenden Notwendigkeiten für institutionelle Anleger. Gerade diese Anlegerklientel wiederum steht seit dem zweiten Halbjahr mit dem Eigentümerwechsel verstärkt im Fokus. Die bereits für eine große Volksbank seit vielen Jahren beratenen Strategien sollen hierdurch auch anderen vergleichbaren Marktteilnehmern zugänglich gemacht werden. Darüber hinaus verfolgt die Gesellschaft das Unternehmen betreffenden regulatorischen Veränderungen mit besonderer Aufmerksamkeit und ist im ständigen Austausch mit den zuständigen Behörden. Ziel von QC Partners ist es weiterhin, frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.

Ehedem spielen im Branchenumfeld qualifizierte Arbeitskräfte eine herausragende Rolle. Durch die starke Konzentration, welche die Finanzbranche am Standort Frankfurt respektive im Rhein-/Main-Gebiet erfährt, wie auch der Existenz spezialisierter Hochschulen in der Region, konnten auch im Jahr 2024 neu ausgeschriebene Stellen zeitnah mit qualifizierten Arbeitskräften besetzt werden.

2.7 Finanzielle Leistungsindikatoren

Mit dem erzielten Ergebnis i.H.v. EUR-428.855,78 wurde, bezogen auf das Provisionsergebnis, eine Umsatzrendite i.H.v. -33,56 % erreicht. Es ergibt sich eine Eigenkapitalrendite i.H.v. -39,89 % und eine Gesamtkapitalrendite i.H.v. -33,59 %. Die Eigenkapitalquote wiederum ist mit 76,2% im Vergleich zum Vorjahr (82,6%) gefallen.

2.8 Lage zum Bilanzstichtag

Die Ertragslage der Gesellschaft hat sich im Jahr 2024, verglichen mit dem Vorjahr, verschlechtert. Die Zusammenarbeit hinsichtlich des größten Mandates war jedoch weiterhin stabil und mündete letztlich in einer geplanten Beteiligung des Anlegers an der QC Partners GmbH. Auch waren die Ergebnisse der beratenen Strategien erneut zufriedenstellend. Trotzdem haben sich sowohl Vermögens- als auch Finanzlage zum Bilanzstichtag aus den vorgenannten Gründen verschlechtert.

3. Prognosebericht, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

3.1.1 Voraussichtliche Entwicklung der Ertragslage

In einer sich beruhigenden Situation aus den wirtschaftlichen Problemen der Corona-Krise, des Ukrainekrieges und ihrer Folgen, insbesondere der Energiekrise heraus, hellte sich das Umfeld in einer Mehrzahl der bedeutenden Industriestaaten, erneut mit der Ausnahme von China, aber auch von Deutschland, wieder deutlich auf. In der Folge entwickelten sich die Aktienmärkte mit Blick auf das Gesamtjahr in vielen Fällen wie zuvor geschildert deutlich positiv. Die von QC Partners beratenen Volatilitätsstrategien und Rentenportfolios konnten sich im Rahmen der Erwartungen aufgrund der Marktgegebenheiten erneut sehr gut behaupten.

Trotzdem hatten die Spätfolgen der Vorjahre weiter negative Auswirkungen auf die Umsatzerlöse der Gesellschaft. Durch größere strategische Projekte und Neueinstellungen in Verbindung mit einem Wechsel des Mehrheitseigentümers blickt die Gesellschaft jedoch mit Optimismus in die Zukunft, von der wir uns über die Erschließung neuer Strategien und insbesondere auch neuer Anlegergruppen deutlich positive Impulse erwarten. Wir bereits im Vorjahr erwartet, war in der Gesamtsicht 2024 ein weiteres Übergangsjahr, jedoch konnten wir erste positive Elemente im Hinblick auf eine hoffentlich erfreuliche Geschäftsentwicklung im Jahr 2025 bereits feststellen. Beispielsweise hat sich bereits in den ersten Monaten der neuen Aktivitäten ab Mai 2024 ein Kreis von Interessenten auf der Anlegerseite herausgebildet, welcher in 2025 hoffentlich erweitert werden kann und insbesondere zu neuen Mandatierungen führt.

3.1.2 Voraussichtliche Entwicklung der Vermögenslage

Neueinstellungen wurden im Jahr 2024 bereits durchgeführt. Im Falle einer weiter ausreichenden Umsatzlage sollte jedoch ausreichend Flexibilität zur Reaktion bestehen. Die Aufnahme von Fremdkapital ist derzeit nicht geplant, weitere Kapitalmaßnahmen sind insbesondere aus regulatorischen Gründen derzeit in der Diskussion.

3.1.3 Voraussichtliche Entwicklung der Finanzlage

Abflüsse liquider Mittel, die nicht aus Zuflüssen oder Kapitalzuführungen der Eigentümer gedeckt werden können, sind nach den derzeitigen Planungen und aktuellem Stand nicht zu erwarten, jedoch auch nicht auszuschließen. Wir gehen deshalb zunächst davon aus, dass sich die Finanzlage unter den gegebenen Umständen stabil darstellt.

3.1.4 Zusammenfassende Prognose

Die folgenden Annahmen sind vom aktuellen Marktumfeld abgeleitet. Bei einer Änderung des Umfeldes kann die Geschäftsführung gegebenenfalls zu einer anderen Einschätzung kommen.

Zusammenfassend kann davon ausgegangen werden, dass die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft aktuell aufgrund einer Vielzahl an strategischen Themen, die derzeit in der Planung sind oder abgearbeitet werden, sowie dem erst kürzlich erfolgten Eigentümerwechsel erneut mit mannigfaltigen Unsicherheiten behaftet ist. Unsere aktuellen Prognosen und Hochrechnungen basieren auf Ertrags- und Liquiditätsplanungen, die anhand der derzeit beratenen Volumina sowie unterschiedlicher Krisenszenarien auf der Grundlage der mit den jeweiligen Partnern abgeschlossenen vertraglichen Vereinbarungen ermittelt wurden.

Zuwachsraten werden aktuell aus Vorsichtsgründen nicht berücksichtigt. Als Ausdruck einer konservativen Planung wird für das Jahr 2025 zunächst ein möglichst kostendeckendes Betriebsergebnis angestrebt. In Abhängigkeit vom weiteren Verlauf der vorgenannten Projekte sowie grundsätzlich an den weltweiten Aktien- und Volatilitätsmärkten sind jedoch im Jahresverlauf sowohl weitere Belastungen wie auch Umsatzsteigerungen durch neue Strategien und Mandatierungen möglich.

3.2 Chancenbericht

Chancen und Risiken hängen in der Finanzdienstleistungsbranche insbesondere von der Entwicklung an den Börsen, den Eingriffen und Vorgaben durch Regulierung, der globalen politischen Lage sowie der daraus resultierenden Anlegerstimmung ab. Vor dem Hintergrund andauernder Krisen, der Führungsunsicherheit in Deutschland durch die Neuwahl und dem disruptiven Faktor der neuen US-Administration bestehen Chancen insbesondere aus einer möglichst schnellen Klarheit über deren Folgen bzw. Lösung derselben sowie einem daraus ggf. resultierenden günstigeren Marktumfeld für die beratenen Strategien sowie einem breiten Markterfolg der neu zu lancierenden Publikums- und Spezialfonds respektive insbesondere in einer strategischen Neuorientierung von QC Partners insgesamt.

3.2.1 Chancen aus Markt- und Umfeldbedingungen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation am Kapitalmarkt und bereits über lange Zeit gestiegener Aktienmärkte mit diversen Allzeithochs (z.B. DAX, S+P 500, Dow Jones) könnten sich insbesondere Chancen aus den Markt- und Umfeldbedingungen sowie den daraus resultierenden Marktgegebenheiten aus solchen Kapitalmarktsituationen heraus ergeben:

Verschiedene Assetklassen könnten bedingt durch Liquidität oder Performance unter Druck stehen, was wiederum bessere Absatzchancen für die Assetklasse Volatilität ergeben könnte, welche wiederum gute Performancemöglichkeiten vorfinden könnte.

Durch angepasste Chance-Risiko-Profile der angebotenen eigenen Strategien wurde das Profil der Strategiepalette auch in der jüngeren Vergangenheit noch einmal geschärft und insbesondere auf die Bedürfnisse der Anlegergruppe Regionalbanken hin angepasst. Es besteht somit nach vorne schauend insbesondere ein Angebot für Anleger mit speziellen Risiko- und Eigenkapitalanforderungen, insbesondere aus dem Bankensektor, was wiederum für zusätzliche Assets under Advisory sorgen könnte.

Im Zuge der strategischen Neuorientierung und des Eigentümerwechsels könnten im Laufe des Jahres weitere Strategien und Kooperationen hinzukommen.

Generell bestünde die Möglichkeit, wieder Marktanteile hinzuzugewinnen.

3.2.2 Chancen aus dem Geschäftsbetrieb

Da die Gesellschaft weiterhin für externes Wachstum offen ist, könnte sich z.B. die Möglichkeit ergeben, die aktuelle Palette an Strategien durch andere, sogenannte „Liquid Alternatives“ zu erweitern und somit die Produktpalette der Gesellschaft auf thematisch insgesamt breitere Beine zu stellen. Für die Gesellschaft sind hier sowohl Kooperationen wie auch die strategische Beteiligung von anderen Gesellschaften oder Strategien weiterhin denkbar.

3.3 Risikobericht

3.3.1 Risiken aus Markt- und Umfeldbedingungen/Branchenrisiken

Risiken ergeben sich grundsätzlich vor allem aus dem wirtschaftlichen und politischen Umfeld, dem Wettbewerb und den sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Beratungsleistung der Gesellschaft oder das Umfeld für die Anleger. Auch spielen regulatorische Aspekte nach wie vor eine herausragende Rolle. Zusammenfassend sind insbesondere zu nennen:

Risiko des Rückgangs der Assets under Advisory und damit einhergehend ein Umsatzrückgang durch Kursverluste, höhere Abgänge und/oder ausbleibende Zugänge

Risiko der Verunsicherung und des Vertrauensverlustes bei Anlegern mit der Folge von Anlegerabgängen und weniger Neuanlegern, Veränderungen im Anlegerverhalten und vorsichtigeren Anlageentscheidungen sowie höherem Aufwand zur Erhaltung des Anlegervertrauens

Risiko von Tätigkeitseinschränkungen mit o.g. Folgen, resultierend aus dem weiteren Verlauf diverser geopolitischer Krisen

Risiko der weiteren Reglementierung des Finanzdienstleistungssektors sowie bei Kapitalsammelstellen und damit des wachsenden Verwaltungs- und Kapitalaufwands zur Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen

Risiko der weiteren Reglementierung auf Anlegerseite, welche die Darstellung der von der Gesellschaft angebotenen Dienstleistungen auf Anlegerseite erschwert oder gar unmöglich macht

Risiko von Kostensteigerungen durch höhere Anforderungen an sowie Umfang von Aufklärung, Qualifikation der Mitarbeiter, IT, Produkt- und Strategieauswahl, Intensität der Überwachung sowie durch Prüfer, Berater und Regulatoren, gerade auch vor dem Hintergrund der zurückliegenden oder noch vorhandenen Inflation und aufgrund dessen angehobener Preise

Diesen Risiken kann nur durch ständige Anpassung und Flexibilität der Geschäftsstrategie, strikte Kostenkontrolle und möglichst hohe Flexibilität bei kostenreduzierenden Maßnahmen Rechnung getragen werden. Soweit dies kurzfristig zu Lasten der Ertragsfähigkeit geht, ist die langfristige Wirkung abzuwägen.

3.3.2 Risiken aus dem Geschäftsbetrieb

Liquiditäts- und Finanzrisiken ergeben sich nach wie vor aus der immer noch geringen Zahl der angebotenen Strategien sowie beratenen Fonds und damit entsprechenden Auswirkungen bei Kursverlusten, Abgängen an Anlegervolumen, Vertrauensverlust der Anleger etc.; ohne eine weitere Verbreiterung der Strategiepalette und die damit verbundene Ertrags- und Kundendiversifikation können aus dem Wegbrechen von beratenen Assets nachhaltige finanzielle Risiken für QC Partners resultieren. Zudem sind im Rahmen des kleinen Teams einzelne Personen von wesentlicher Bedeutung. Ein möglicher Ausfall dieser Personen stellt ebenfalls ein Risiko dar.

Im Rahmen der Erlaubnis werden kein Wertpapierhandel und kein Einlagengeschäft betrieben. Es bestehen entsprechend hieraus keine Zins-, Liquiditäts- und Finanzrisiken.

3.3.3 Änderungs-, Ausfall- und Schwankungsrisiken

Hinsichtlich der erzielbaren Erträge ist die Situation aufgrund des voran geschilderten Umfeldes nicht abschließend planbar. Änderungs- und Schwankungsrisiken sind entsprechend als hoch bis sehr hoch einzustufen.

Da es sich bei den Kunden direkt oder indirekt um Finanzdienstleistungsunternehmen mit entsprechender Absicherung und Kontrolle handelt, erwarten wir aus der direkten Kundenbeziehung jedoch keine wesentlichen Umsatz- und Forderungsausfallrisiken.

Aufgrund der Eigenkapitalausstattung und geplanten Zuführungen der Anteilseigner von QC Partners, verbunden mit den existierenden liquiden Mitteln sowie des Verhältnisses zwischen Aufwand und Ertrag, erwarten wir keine unmittelbaren Liquiditätsrisiken.

3.3.4 Risikomanagementziele und -methoden

Risikomanagement und Controlling erfolgen, indem das betriebswirtschaftliche Ergebnis und die liquiden Mittel überwacht und die Auswertungen stichprobenartig kontrolliert werden. Aus dem beratenen Vermögen können die zu erwartenden Einnahmen ausreichend genau und schnell prognostiziert und den bekannten Ausgaben gegenübergestellt werden. Bei Unterdeckung können aufgrund der hohen Entscheidungsflexibilität sachgerechte Maßnahmen eingeleitet werden.

Es werden jährliche Ertrags- und Liquiditätsplanungen erstellt, die mit den monatlichen Geschäften und Neuabschlüssen in einem Soll-Ist-Vergleich überprüft werden. Differenzen, die sich dabei ergeben, werden analysiert und ggf. Maßnahmen, wie z.B. Kostenstrukturprüfung und Kostenreduktion, eingeleitet.

Das Risikomanagement zielt auf Risikofrüherkennung und rechtzeitige Gegensteuerung ab. Ergebnis sollte möglichst die Risikovermeidung bzw. -reduzierung sein. Methoden dazu bestehen in der konsequenten Einleitung effektiver Maßnahmen zum Schutz des Institutes.

 

Frankfurt am Main, 04. April 2025

Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2024

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2024 Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2024 Abschreibungen/ Zuschreibungenvom 01.01.2024 bis 31.12.2024 Buchwert 31.12.2024 Buchwert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Anlagewerte 784.296,24 0,00 0,00 782.758,52 0,00 1.537,72 1.537,72
II. Sachanlagen 87.701,80 6.647,88 0,00 82.299,68 5.486,88 12.050,00 10.889,00
871.998,04 6.647,88 0,00 865.058,20 5.486,88 13.587,72 12.426,72

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die QC Partners GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der QC Partners GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der QC Partners GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahres-abschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vor-kehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 4. April 2025

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Bernhard Haas, Wirtschaftsprüfer

gez. Leon Butzbach, Wirtschaftsprüfer

HR B 94595

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde am 1. Juli 2025 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

99 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.