Stauch GmbH
47mHerstellung von Präzisionsstahlrohren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Müller seit 7.10.2024 | Prokura |
Jose Luis de Mena San Jose seit 28.5.2024 | Prokura |
Hans Dollinger seit 4.1.2021 | Prokura |
Andreas Buhl seit 12.2.2020 | Geschäftsführer |
Detlef Mücke seit 13.8.2019 | Geschäftsführer |
Ludvik Beleny seit 28.6.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
MAGNA Metal-forming GmbH | 94.67% |
German Real Estate Limited Partnership (GRP) | 5.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Magna Spiegelsysteme GmbHAssamstadtJahresabschluss zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen der GesellschaftDie Magna Spiegelsysteme GmbH mit Sitz in Assamstadt gehört zum Magna-Konzern und produziert und vertreibt im Wesentlichen Spiegelsysteme an Automobilhersteller. Die Absatzmärkte dieser Produkte sind insbesondere in der EU mit Fokus auf den Absatzmarkt Deutschland. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs der Gesellschaft1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der AutomobilbrancheDas preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Im Jahr 2022 war die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland insbesondere geprägt von den Auswirkungen des Ukrainekriegs sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die endlich abflachende Corona-Pandemie. Im Jahr 2022 überstieg das BIP erstmals das BIP vor Beginn der Corona-Pandemie aus dem Jahr 2019 um 0,7 %. Für das Jahr 2023 wurde laut Statistischem Bundesamt ein Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes um 0,3 Prozent registriert. Der Rückgang für das Jahr 2023 lässt sich auf verschiedene Faktoren zurückführen. Insbesondere wirkte sich die hohe Inflation negativ auf die Kaufkraft der privaten Haushalte aus, was zu erheblichen Veränderungen in der Wirtschaftsführung führte. Zusätzlich blieb trotz gesunkener Energiepreise eine merkliche Erholung in energieintensiven Industriezweigen in Deutschland aus. Im Jahr 2024 rechnet das ifo Institut mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts um 1,4 Prozent. Gemäß dem Jahreswirtschaftsbericht der deutschen Bundesregierung spielen im Jahr 2022 die Sonderfaktoren eine spürbar geringere Rolle. Bei Rohstoffen und insbesondere bei Rohöl deuten die Preise der Terminkontrakte an den Finanzmärkten auf eine allmähliche Entspannung hin. Entlastend auf die Inflationsrate wirkte im Jahr 2022 die Senkung der EEG-Umlage. Die Lieferengpässe vor allem bei Vorleistungsgütern wie Halbleitern bleiben aber ein zentraler preistreibender Faktor. Gemäß Auskunft des Statistisches Bundesamtes lag die Inflationsrate in Deutschland im Jahr 2023 bei 5,9 Prozent. Die Wirtschaftsinstitute prognostizieren generell eine Beruhigung der Preisanstiege, insbesondere aufgrund des erheblichen Rückgangs der Energierohstoffpreise. Die internationalen Automobilmärkte waren im Jahr 2022 von sehr unterschiedlichen Dynamiken geprägt. Während die Märkte in Europa (EU27, EFTA & UK), Japan und den USA hinter dem Vorjahresniveau zurückblieben, legte der Absatz in China deutlich zu. Insbesondere der Mangel an Vorprodukten und Rohstoffen, die deutlich gestiegenen Preise für Energie und Logistik sowie die durch den russischen Angriffskrieg ausgelöste Unsicherheit verhinderten ein besseres Ergebnis auf den internationalen Automobilmärkten. Insgesamt blieb der Pkw-Weltmarkt 2022 auf Vorjahresniveau. Es wurden 71,2 Millionen Pkw abgesetzt. Im Jahr 2022 wurden auf dem europäischen Pkw-Markt 11,3 Mio. Neufahrzeuge zugelassen, rund 4 % weniger als im Vorjahr. Damit blieb auch im vergangenen Jahr die Erholung von den pandemiebedingten Rückgängen der beiden Vorjahre aus. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 war der Absatz im zurückliegenden Jahr um 29 % reduziert. Die fünf größten Einzelmärkte entwickelten sich im abgelaufenen Jahr mehrheitlich negativ, während die Neuzulassungen in Deutschland um 1 % zulegten. (Quelle: VDA/Pressemeldungen/ Internationale Automobilmärkte 2022). Die internationalen Automobilmärkte haben in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 überwiegend einen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet, die Wachstumsraten sind auf den meisten Märkten positiv. Die Automobilkonjunktur entwickelt sich in den verschiedenen Kernmärkten weitestgehend stabil, allerdings dürften die kumulierten Wachstumsraten bis zum Jahresende noch etwas abschmelzen. Aufgrund von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten und nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreisen kommt es zu einer geringeren Nachfrage, sodass auch in den kommenden Monaten und im nächsten Jahr ein herausforderndes Umfeld für die Automobilwirtschaft besteht. Auf dem europäischen Pkw-Markt (inkl. UK) wurden in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 gut 9,7 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen. Das sind 17 Prozent mehr als im identischen Vorjahreszeitraum. Der Aufholprozess verläuft jedoch schleppend: Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer gut ein Fünftel (-20 Prozent) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. Im Monat September wurden mit knapp 1,2 Mio. Einheiten 11 Prozent mehr Neufahrzeuge registriert als noch im Vorjahresmonat. 2. Allgemeine Lage unserer GesellschaftIm Geschäftsjahr 2022 war die Geschäftsentwicklung unserer Gesellschaft durch die Auswirkungen des Ukrainekriegs und dem Mangel an einzelnen Produktionskomponenten geprägt, wobei jedoch Aufholungseffekte bei Kunden und neue Projekte zu Umsatzsteigerungen geführt haben. Ebenfalls positiv entwickelt hat sich im Jahr 2022 auch der Bereich der Werkzeuge und Entwicklungen mit Umsatzerlösen von Mio. EUR 7,1. Die prognostizierten Umsatzerlöse des Vorjahres in Höhe von Mio. EUR 167,1 wurden erreicht. Als zentrale Aufgabe sieht das Management weiterhin die kontinuierliche Verbesserung der logistischen, operativen, aber auch administrativen Prozesse, um die erreichte Wettbewerbsfähigkeit am Markt weiter zu erhalten und verbessern zu können. Die allgemeine wirtschaftliche Lage deutet darauf hin, dass die Absatzvolumen gesteigert werden können und weiterhin positive Ergebnisprognosen aufgezeigt werden können. 3. Umsatz- und AuftragsentwicklungDie Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2022 sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwa 17 % gestiegen. a) Umsatzverteilung:Von den Umsatzerlösen entfallen 17,7 % auf das EU-Ausland sowie 8,7 % auf Drittstaaten. Die restlichen Umsatzerlöse entfallen auf das Inland. Die Erlöse aus der originären Produktion sind mit 95,8 % am Gesamtumsatz beteiligt. Der Rest betrifft Werkzeuge, Erlöse aus Musterlieferungen und Entwicklung. b) AuftragsbestandDer erwartete Umsatz im Geschäftsjahr 2023 wird aus heutiger Sicht, im Vergleich zu 2022, um ca. Mio. EUR 24 steigen und bei Mio. EUR 191 liegen. 4. ProduktionIn allen Produktionsbereichen waren die Abrufe im gesamten Jahr aufgrund von weiteren Engpässen auf dem Markt sehr schwankend, und in allen Abteilungen musste flexibel auf Änderungen reagiert werden. Besonders zum Jahresende haben Kunden die Volumen nach unten korrigiert, da Betriebsurlaub angeordnet wurde. Im Bereich der Montage lag der Fokus auf dem Änderungsmanagement und den Anläufen verschiedener neuer Serien. Insbesondere wurde das Augenmerk vermehrt auf die Automatisierung der Produktionsabläufe gelenkt, wodurch neue Maßstäbe im Fachbereich gesetzt wurden. Um die Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen, wurden im Bereich der Lackiererei fahrerlose Transportsysteme eingeführt und an die Lacksteuerung angebunden. Eine große Herausforderung war eine schwankende Qualität aufgrund technischer Probleme. In den letzten Monaten konnten diese behoben werden und eine Rückführung zur alten Parametrisierung erfolgen. Im Bereich Kunststoffspritzguss wurde das agile Jahr durch viele Neuanläufe und Optimierungsprojekten geprägt. In den unterstützenden Prozessen der Logistik konnten durch weitere Prozessanpassungen ebenfalls Verbesserungen der Effizienz erzielt werden. 5. BeschaffungIm Geschäftsjahr 2022 ist die Materialeinsatzquote bezogen auf die Gesamtleistung von 63,8 % auf 67,4 % angestiegen. 6. Investitionen und AbschreibungenDie folgenden Zahlen berücksichtigen die Investitionen und Abschreibungen im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände und im Sachanlagenbereich. Die im Jahr 2022 getätigten Investitionen in Höhe von Mio. EUR 2,0 umfassen zu großen Teilen Anlagen im Bereich der Montage und Lackierung für Neuaufträge und ein automatisches Transportsystem. Abschreibungen wurden in Höhe von Mio. EUR 3,7 gebucht. Die Investitionen für 2023 beinhalten insbesondere weitere Anlagen im Bereich der Montage für Neuaufträge. Weitere Investitionen für Folgeprojekte sind derzeit in Planung befindlich und dementsprechend bei der Planungserstellung für das laufende Geschäftsjahr 2024 und die kommenden Jahre berücksichtigt worden. 7. Finanzierungsmaßnahmen und FinanzierungsvorhabenWie im Vorjahr kann sich die Gesellschaft bei Bedarf über den Cash-Pool der Magna Gruppe finanzieren. 8. Personal- und SozialbereichDer Personalaufwand einschließlich der sozialen Abgaben ist entsprechend der anwachsenden Mitarbeiterzahl um 8,2% auf Mio. EUR 35,3 angestiegen. Die im Jahr 2021 erfolgreich abgeschlossene IATF 16949 Zertifizierung bleibt bis 23. November 2024 gültig. 9. Forschung und EntwicklungUnsere Gesellschaft hat im Geschäftsjahr keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten durchgeführt. Produktbezogene Entwicklungstätigkeiten wurden von einem verbundenen Unternehmen bezogen. III. Darstellung der Lage der Gesellschaft1. Erläuterung der Entwicklung der Ertragslage der Gesellschaft im abgelaufenen GeschäftsjahrDas Ergebnis vor Gewinnabführung im Jahr 2022 ist im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 1,2 gestiegen. Der Ergebnisanstieg resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen Umsatzerlösen und der gestiegenen Bestandserhöhung nach den rückläufigen Auswirkungen der Covid-Pandemie und der Großteils behobenen Lieferkettenstörungen sowie positiven Effekten aus Währungsumrechnungen. Produktionsrückstände konnten bei Kunden wieder aufgeholt werden und neue Projekte sind in Serie gegangen. Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung ist von 63,8 auf 67,4 % angestiegen, wobei gestiegene Material- und Energiekosten ursächlich waren. Durch die deutliche Erhöhung der Materialaufwandsquote hat sich die ebenfalls deutliche Erhöhung der Umsatzerlöse nur eingeschränkt positiv auf das Ergebnis vor Gewinnabführung ausgewirkt. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 1,7 angestiegen. Maßgeblich zum Anstieg beigetragen haben höhere Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen und Kursgewinne. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung ist um 1,9 Prozentpunkte auf 20,8 % gesunken, da sich der Personalaufwand prozentual weniger stark als die Gesamtleistung erhöht hat. Die Abschreibungsquote hat sich prozentual zur Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr leicht vermindert und liegt bei 2,2% (Vorjahr: 2,5%). Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von Mio. EUR 1,0 basiert im Wesentlichen auf Kursverlusten sowie gestiegenen Miet- und Lizenzaufwendungen. 2. Ausführungen zur Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 1,6 gestiegen. Diese Erhöhung bei gleichbleibendem Eigenkapital hat zu einer Verringerung der Eigenkapitalquote auf 22,9% (Vorjahr: 23,6%) geführt. Auf der Aktivseite hat sich das Sachanlagevermögen, durch im Geschäftsjahr 2022 getätigte Investitionen in Höhe von Mio. EUR 2,0 nach Berücksichtigung der Abschreibungen um Mio. EUR 1,6 verringert. Die Vorräte sind durch ein strenges Bestandsmanagement, um Mio. EUR 0,5 gesunken. Insbesondere die Vorräte für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe konnten im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 3,6 reduziert werden, da die vorausschauende Bevorratung für kurzfristige Produktionstops bei unseren Kunden aus dem Vorjahr zurückgefahren werden konnte. Die unfertigen Erzeugnisse haben sich aufgrund gestiegener Werkzeugbestände um Mio. EUR 3,2 erhöht. Die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um Mio. EUR 0,9, sowie die Steigerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte um Mio. EUR 2,2 folgt aus dem Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr. Auf der Passivseite fielen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 5,1. Diese Reduzierung spiegelt im Wesentlichen die verminderten Einkäufe für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zum Jahresende wider. Daneben reduzierten sich die Rückstellungen im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 0,7 auf insgesamt Mio. EUR 9,7. Ursächlich für die Senkung ist insbesondere der Rückgang der Rückstellung für ausstehende Rechnungen in Höhe von Mio. EUR 0,4 und der Personalrückstellungen in Höhe von Mio. EUR 1,0 bei einem gleichzeitigem Anstieg der Vertriebsrückstellungen in Höhe von Mio. EUR 0,5 und der sonstigen Rückstellung in Höhe von Mio. EUR 0,2. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 3,2 erhöht. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der konzerninternen Einkäufe. Der vereinfacht ermittelte Cashflow ist im Vergleich zum Vorjahr weiterhin positiv und leicht angestiegen:
IV. Finanzielle LeistungsindikatorenWir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung unter anderem die Kennzahlen Umsatz bzw. Umsatz pro Mitarbeiter und das Working Capital heran. Ferner ist das Ergebnis vor Ergebnisabführung eine wichtige Kenngröße. Das Working Capital berechnet sich aus der Summe des Umlaufvermögens abzüglich der liquiden Mittel und kurzfristiger Verbindlichkeiten. Beim Working Capital konnte durch ein konsequentes Vorrats-, Forderungs- und Verbindlichkeitsmanagement die Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr auf Mio. EUR 0,9 begrenzt werden. Das Working Capital im Geschäftsjahr 2022 beträgt Mio. EUR 3,4. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt TEUR 321 und ist gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen. Nicht darin enthalten sind die fremden Lohnaufwendungen, welche um 11,4 % gestiegen sind. Das Ergebnis vor Gewinnabführung im Jahr 2022 ist im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 1,2 auf Mio. EUR 3,8 gestiegen. Der Ergebnisanstieg resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Umsätzen und aus höheren Kursgewinnen. V. Nicht-finanzielle LeistungsindikatorenNeben den finanziellen Leistungsindikatoren sind die Gesundheit und Arbeitssicherheit der Beschäftigten der Gesellschaft und der Umweltschutz wesentliche Leistungsindikatoren. Wir haben uns das Ziel gesetzt, bezüglich der Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltschutzpraktiken unseren Betrieb durch technische Innovationen und Prozesseffizienzen die Einwirkung unseres Betriebes auf die Umwelt zu minimieren sowie sichere und gesunde Arbeitsbedingungen zu schaffen. Gesundheit und ArbeitssicherheitFür unsere Gesellschaft ist die Gesundheit der Mitarbeiter und ihre Sicherheit am Arbeitsplatz ein besonderes Anliegen. Durch regelmäßige Arbeitsplatzbegehungen, Arbeitsplatzmessungen und ärztliche Angebotsuntersuchungen sollen Arbeitsunfälle, Beinaheunfälle und arbeitsbedingte Krankheiten weitestgehend vermieden werden. Der Standort verfügt über ein implementiertes Ergonomieprogramm. Hierbei werden die Arbeitsplätze hinsichtlich der ergonomischen Beanspruchung beurteilt. Lösungsansätze und die Umsetzung der Verbesserung an den Arbeitsplätzen werden in regelmäßigen Ausschusssitzungen bewertet und vorangetrieben. Ebenso die wöchentlichen Layered Audits, in den verschiedenen Arbeitsbereichen, fördern den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Belegschaft. Darüber hinaus wurde das Instrument des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) konsequent fortgesetzt. Die Umsetzung unserer Arbeit auf dem Arbeitsschutzsektor wird jährlich im Rahmen eines Re-Zertifizierungsaudits durch das Managementsystem nach DIN ISO 45001, zuletzt im März 2022, nachgewiesen. Das dazugehörige Zertifikat ist gültig bis November 2024. Daneben führt der Standort Assamstadt alle vom Konzern nach Magna Best Practice definierten Maßnahmen fort, die zusätzlich zu regelmäßigen Überprüfungen und Verbesserungen der Arbeitsplatzbedingungen führen. Durch die regelmäßige Durchführung eines Gesundheitstages für die komplette Belegschaft werden die Mitarbeiter zusätzlich zu ihrer Gesunderhaltung sensibilisiert. UmweltschutzFür das Umweltmanagementsystem wird die fortdauernde Forderung nach den Bestimmungen der DIN EN ISO 14001 jährlich im Rahmen eines Re-Zertifizierungsaudits, zuletzt im Oktober 2021, nachgewiesen. Das zugehörige Zertifikat ist gültig bis November 2024. Wiederkehrende Emissionsmessungen, die aus dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) gefordert werden, werden nach den festgelegten Zyklen aus der Genehmigung durchgeführt und mit den entsprechenden Behörden kommuniziert. Die Einhaltung und der Nachweis der genehmigten Grenzwerte sind die Grundlage zur Einhaltung der gesetzlich geforderten Umweltschutzmaßnahmen. Mit der Einführung des Energiemanagementsystems nach ISO 50001 trägt das Unternehmen einer kontinuierlichen Verbesserung der energiebezogenen Leistung Rechnung, erhöht seine Energieeffizienz und optimiert gleichzeitig die Energienutzung. Die Umsetzung unserer Arbeit auf dem Energiesektor wird jährlich im Rahmen eines Re-Zertifizierungsaudits durch das Managementsystem nach DIN ISO 50001 Energiemanagementsystem, zuletzt im Oktober 2021, nachgewiesen. Das zugehörige Zertifikat ist gültig bis Dezember 2023. Für den Arbeits- wie auch für den Umweltschutz werden die entsprechenden Aspekte jährlich aufs Neue bewertet, um daraus weitere Ziele zur Verbesserung zu definieren, umzusetzen und im Anschluss auf Wirksamkeit zu bewerten. Neben den externen Audits werden im Magna-Verbund jährliche interne Überwachungen vorgenommen, die über das gesetzliche vorgeschriebene Maß hinausgehen, um schädliche Auswirkungen durch die industrielle Tätigkeit auf den Umweltbereich so gering wie möglich zu halten. VI. Prognose-, Risiko- und ChancenberichtRisiken und Chancen sind Teil unternehmerischen Handelns. Wir haben Instrumente und Prozesse installiert, um Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen und ihnen mit entsprechenden Maßnahmen entgegnen zu können. Das Risikomanagement-System regelt die Identifikation, Erfassung, Beurteilung, Dokumentation und Berichterstattung von Risiken und ist in die Strategie-, Planungs- und Budgetierungsprozesse des Unternehmens integriert. Durch die Einbindung des Risikomanagements in die Management- und Reportingsysteme stellt Magna sicher, dass es ein integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse ist. Wir überwachen alle Finanzrisiken durch ein effektives und integriertes internes Kontrollsystem, welche alle relevanten Geschäftsprozesse umfasst. Zum Risikomanagement gehört auch das Compliance Managementsystem. Das interne Berichtswesen gewährleistet eine kontinuierliche Erfassung, Analyse, Bewertung und Steuerung finanzieller Risiken. Dies geschieht im monatlichen Rhythmus. Liquiditätsrisiken werden zentral überwacht und gesteuert. Die Finanzierung erfolgt fast vollständig durch Konzernfinanzierungen und ist dementsprechend konzernabhängig. Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente unterliegen grundsätzlich Ausfall-, Währungs- und Zinsänderungsrisiken. Dem Ausfallrisiko der Forderungen wird durch ein entsprechendes Debitorenmanagement entgegengetreten. Währungsrisiken werden durch den Eingang von Sicherungsgeschäften mit Hilfe von derivativen Finanzinstrumenten reduziert, die selbst einem Währungsrisiko unterliegen. Zinsänderungsrisiken bestehen grundsätzlich bei den Cash-Pool Verbindlichkeiten. Absatzrisiken ergeben sich grundsätzlich aus der Abhängigkeit von unseren Hauptkunden. Weitere Risiken bestehen im Energiesektor. So führte der Ukraine-Konflikt zu einem höheren Niveau der Energiepreise und auch der in Deutschland angestrebte Umbau der Energieversorgung hin zu erneuerbaren Energieträgern bringt Kostenrisiken mit sich. Darüber hinaus ist mit einem erhöhten Risiko aus sog. Cyberangriffen zu rechnen, die erhebliche negative Auswirkungen für unser Unternehmen haben könnten. Wir begegnen diesem Risiko durch verschärfte IT-Sicherheitsmaßnahmen. Chancen ergeben sich aus den Continous Improvement Projekten, welche systematisch die Gesamtkostenstruktur beleuchten und wodurch eine Profitabilitätsverschlechterung trotz Umsatzrückgang verhindert werden kann. Weitere Chancen zeigen sich aus der Akquise neuer Kunden und Lohnlackprojekten. Durch die gezielte Kostenreduktion beim Materialeinsatz und im Gemeinkostenbereich sowie durch eine bisher konsequent verfolgte Personalpolitik, Auftragsschwankungen durch Zeitarbeitnehmer auszugleichen, erwarten wir auch für die kommenden Jahre sich weiterentwickelnde positive Ergebnisse. Die bereits eingeleiteten Digitalisierungs- und Rationalisierungsprojekte in unserem Standort werden in den folgenden Jahren durch Aktualisierung bestehender Systeme, sowie durch weitere Automatisierung vorangetrieben. Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wird neben der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung in der Automobilindustrie vor allem durch die Transformation der Branche hin zur Elektromobilität gekennzeichnet sein. Nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen erwirtschaftete die Gesellschaft für das Gesamtjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von Mio. Euro 190.8 sowie ein positives Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von Mio. EUR 10,6. Der entwickelte Plan für das Geschäftsjahr 2024 sieht für das Gesamtjahr 2024 Umsatzerlöse in Höhe von ca. Mio. EUR 199,0 sowie ein positives Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von Mio. EUR 9,0 vor. VII. Erklärung zur UnternehmensführungDie zum 30.09.2021 festgelegten Zielgrößen wurden erreicht. Die Gesellschafterversammlung der Magna Spiegelsysteme GmbH hat für den Frauenanteil in der Geschäftsführung und in einem etwaigen Aufsichtsrat der Gesellschaft eine Zielgröße von 0% und eine Umsetzungsfrist bis zum 30. September 2026 beschlossen. Für die erste Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung wurden eine Zielgröße von 30 % und eine Umsetzungsfrist bis zum 30. September 2026 festgelegt. Für die zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung wurde eine Zielgröße von 23 % und eine Umsetzungsfrist bis zum 30. September 2026 festgelegt. Die Magna Spiegelsysteme GmbH hat sich bei der Festlegung der Zielgröße insbesondere am Status Quo, mit angemessenen und realistischen Anstrengungen umsetzbaren Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils sowie vor allem an den während des Zeitraums überhaupt erreichbaren personellen Veränderungen orientiert. Die Gesellschaft hat ein großes Interesse überall, auch in einem etwaigen Aufsichtsrat und in der Geschäftsführung sowie in den beiden ersten Ebenen unterhalb der Geschäftsführung der Gesellschaft, beide Geschlechtergruppen gleichermaßen einzusetzen. Allerdings hat die Gesellschaft insbesondere ein hohes Interesse an Kontinuität in der Besetzung in einem etwaigen Aufsichtsrat, in der Geschäftsleitung sowie in den ersten beiden Ebenen unterhalb der Geschäftsführung, möchte diese Gremien aus Effizienzgründen aber nicht erweitern. Selbst wenn die Gesellschafterin personelle Veränderungen in Erwägung ziehen würde, wäre eine Erhöhung der Quote bei Betrachtung der Bewerbungslage aus der Vergangenheit fraglich. Denn schon bisher wurden sowohl bei externen als auch bei internen Besetzungen Maßnahmen ergriffen, um eine Erhöhung des Frauenanteils zu bewirken. In diesem Zusammenhang hat die Magna-Gruppe im Rahmen eines großen Diversity-Projekts gerade erst in den vergangenen beiden Jahren die Anstrengungen verstärkt. Schlussendlich stellt die Gesellschafterin somit in ihrem Ermessen fest, dass selbst mit noch stärkeren Anstrengungen eine Erhöhung der Repräsentanz von Frauen wenig realistisch erscheint. Aus den angeführten Gründen, muss hiervon ausnahmsweise abgesehen werden.
Assamstadt, 28. Februar 2024 Die Geschäftsführung Andreas Buhl Ludvik Beleny Detlef Mücke Matthias Weixler Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022Allgemeine HinweiseDie Magna Spiegelsysteme GmbH hat ihren Sitz in Assamstadt und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Ulm (HRB 680745). Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gesellschaft gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise im Anhang gemacht. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, über die Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Abschreibungen wird die lineare Methode angewandt. Die Abschreibungszeiträume werden ausgehend von den in den steuerrechtlichen AfA-Tabellen angegebenen kürzesten Nutzungsdauern ermittelt, soweit nicht im Einzelfall Anhaltspunkte für eine abweichende betriebsindividuelle Nutzungsdauer vorliegen. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Alle Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind unter Anwendung des gewogenen Durchschnittsverfahrens ermittelten Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Die Bewertung erfolgte zukunftsbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Sonstige Rückstellungen beinhalten ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) bzw. der zu erwarteten Vollkosten ermittelten Verpflichtungsüberschüsse passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquatem Zinssatz der Deutschen Bundesbank abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bzw. zum gesicherten Kurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeIn den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 5.338 (Vorjahr: TEUR 4.484) enthalten. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen betreffen den Vertriebsbereich und insbesondere Kundenkonflikte (TEUR 3.895), ausstehende Rechnungen (TEUR 2.666) sowie den Personalbereich (TEUR 1.837) und übrige Rückstellungen (TEUR 1.285). Im Personalbereich sind besonders die Rückstellungen für die Gewinnbeteiligung (TEUR 642) und Restrukturierungsmaßnahmen (TEUR 147) hervorzuheben. Bei den übrigen Rückstellungen sind von besonderer Bedeutung die Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (TEUR 787). VerbindlichkeitenSämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von TEUR 12.732 (Vorjahr: TEUR 11.833). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind TEUR 5.041 (Vorjahr: TEUR 2.630) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. HaftungsverhältnisseDie Gesellschaft haftet gemeinsam mit anderen Unternehmen des Magna-Konzerns gesamtschuldnerisch und unbegrenzt aus einer Cash-Pool Vereinbarung, an die sich die Gesellschaft als Poolteilnehmer angeschlossen hat. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der gesamtschuldnerischen Haftung wird als sehr gering angesehen, da der Konzern über ausreichend Liquidität verfügt und das Cash-Pool Konto bei der verwaltenden Bank grundsätzlich ausgeglichen wird. Sonstige finanzielle VerpflichtungenSonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht bilanziert bzw. nicht unter der Bilanz ausgewiesen sind, liegen in Form von Leasing- und Grundstücksmietverpflichtungen vor. Entsprechend ihrer Laufzeit ergeben sich zum Bilanzstichtag folgende Restverpflichtungen, die mit dem Nominalwert angegeben sind (davon TEUR 11.272 gegenüber verbundenen Unternehmen):
Zur Minimierung des Risikos aus Wechselkursveränderungen für das operative Geschäft werden Devisenterminkontrakte eingesetzt. Der Nominalwert der zum Stichtag bestehenden Kontrakte beträgt TEUR 15.366. Der Zeitwert (Marktwert) der Kontrakte, entsprechend der Differenz zwischen Einstand- und Rückkaufswert ermittelt anhand von finanzmathematischen Bewertungsmodellen, beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 212. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse stellen sich aufgeteilt nach Tätigkeit und geographischer Zuordnung wie folgt dar: Nach Tätigkeitsbereichen
Nach geographischer Zuordnung
Sonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.432 enthalten, die neben erhaltenen Energiesteuererstattungen vor allem aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren. Sonstige AngabenGeschäftsführer dieser Gesellschaft sind: Andreas Buhl, Managing Director Operations Detlef Mücke, Director Human Resources Ludvik Beleny, Director of Finance David Crespy, Senior Vice President Mirrors Global (bis 18.07.2022) Matthias Weixler, Group Managing Director (ab 18.07.2022) Wir haben gemäß § 286 Absatz 4 HGB auf die Angabe der Geschäftsführergehälter verzichtet, da nur ein Geschäftsführer über die Gesellschaft Gehalt bezieht. MitarbeiterIm Geschäftsjahr waren im Unternehmen durchschnittlich beschäftigt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ergaben sich nicht. KonzernverhältnisseDie Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Magna International Inc., Aurora, Ontario, Kanada, einbezogen. Die Magna International Inc. Aurora, Ontario, Kanada stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft oder im Internet unter www.sec.gov erhältlich. Darüber hinaus wird der von der Magna International Inc. zum 31. Dezember 2022 aufgestellte Konzernabschluss unter der Magna Automotive Holding (Germany) GmbH im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Honorar des AbschlussprüfersDas Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 51 und betrifft ausschließlich Kosten für die Abschlussprüfung.
Assamstadt, 28. Februar 2024 Die Geschäftsführung Andreas Buhl Ludvik Beleny Detlef Mücke Matthias Weixler Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Magna Spiegelsysteme GmbH, Assamstadt PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Magna Spiegelsysteme GmbH, Assamstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Magna Spiegelsysteme GmbH, Assamstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Die im Abschnitt VII des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die in Abschnitt VII des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 28. Februar 2024 Deloitte
GmbH
Dirk Hällmayr, Wirtschaftsprüfer Florian Senel, Wirtschaftsprüfer |
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