Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
IMR Innovative Metal Recycling GmbH
Hentrichstraße 68, 47809 Krefeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Alexander Laumen seit 11.2.2025 | Geschäftsführer |
Anette Vermaseren seit 6.12.2024 | Prokura |
Klaus Gondert seit 23.7.2024 | Geschäftsführer |
Frank Smiatek seit 18.5.2018 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 1.25% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IMR Innovative Metal Recycling GmbHKrefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023I. Grundlagen Die IMR verfolgt an ihrem Hauptsitz in Krefeld, den Niederlassungen in Siegen und Krefeld sowie mit ihrer Beteiligungsgesellschaft in Polen das Ziel, anfallende NE- und FEMetalle sowie Verbunde durch Aufbereitungsaggregate wieder in den Wirtschaftskreislauf einzugliedern, um dem immer geringer werdenden Rohstoffaufkommen entgegenzuwirken. Die IMR betreibt drei Standorte in Deutschland. Der Standort in der Hentrichstraße in Krefeld ist vor allem auf die Verarbeitung von FE-Metallen spezialisiert. Zudem wird an diesem Standort der Handel mit Buntmetallen vorangetrieben. Das Geschäft mit Edelstahl konzentriert sich hauptsächlich auf die deutschen Standorte an der Bataverstraße in Krefeld sowie in Siegen und in Polen II. Wirtschaftlichkeitsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Entwicklungen im Jahr 2023 wurden stark durch geopolitische Ereignisse geprägt, insbesondere durch die anhaltenden Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sowie den Angriffskrieg im Nahen Osten aber auch durch straffere geldpolitische Maßnahmen weltweit. Diese Faktoren hatten erhebliche Auswirkungen auf das globale Wirtschaftswachstum und die Inflation im Vergleich zu 2022. Im Jahr 2023 wuchs die Weltwirtschaft um ca. 3,3 % nach einem Wachstum von ca. 3,5 % im Jahr 2022. Die Inflation blieb hoch, sank jedoch von 8,7 % im Jahr 2022 auf 6,8 % im Jahr 2023. Die straffere Geldpolitik der Zentralbanken und niedrigere internationale Rohstoffpreise trugen zu diesem Rückgang bei. Für Deutschland wurde im Jahr 2023 ein geringer Rückgang der Wirtschaftsleistung von 0,2 % verzeichnet, nach einem Wachstum von 1,8 % im Jahr 2022. Die Inflationsrate sank von 6,9 % im Jahr 2022 auf 5,9 % im Jahr 2023. Trotz der angekündigten fiskalischen Maßnahmen bleibt die deutsche Wirtschaft durch zyklische und strukturelle Herausforderungen belastet. Die weltweite Rohstahlerzeugung stieg 2023 leicht an. Im Jahr 2022 betrug die weltweite Rohstahlproduktion etwa 1,890 Milliarden Tonnen, diese Menge konnte in 2023 nur leicht auf etwa 1,892 Milliarden Tonnen gesteigert werden. In Deutschland wurden in 2022 ca. 36,9 Millionen Tonnen Rohstahl produziert; im Jahr 2023 ergab sich eine leichte Reduktion der Produktion auf 35,4 Millionen Tonnen, da die Wirtschaft insgesamt unter dem Druck der globalen Unsicherheiten und der sinkenden Nachfrage stand. Im Jahr 2023 stufte Allianz Trade 21 Länderbewertungen herauf und nur 4 herunter, was auf eine erhöhte Widerstandsfähigkeit trotz globaler Unsicherheiten hinweist. Diese Entwicklung stellt eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu 2022 dar, als nur 8 Länderbewertungen verbessert und 17 verschlechtert wurden. Zusammenfassend zeigt sich, dass die Weltwirtschaft 2023 langsamer wuchs als 2022, bedingt durch hohe Inflation und geopolitische Spannungen, insbesondere den Krieg in der Ukraine und die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten. Trotz dieser Herausforderungen zeigte die Weltwirtschaft bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit und Stabilität. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im Jahr 2023 konzentrierte sich IMR darauf, das Geschäft weiter auszubauen und neue Partnerschaften zu optimieren. Im Vergleich zu 2022 zeigt sich eine signifikante Weiterentwicklung insbesondere bei den Beschaffungsmärkten, was insbesondere durch den Aufbau von intensiven Geschäftsbeziehungen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten dokumentiert wird. Während die Umsatzerlöse 2022 bei 395,7 Millionen Euro lagen, sanken sie 2023 leicht auf 341,3 Millionen Euro. Dies reflektiert die Herausforderungen in den globalen Lieferketten. Der Umsatzrückgang ist bei leicht gestiegenen Mengen vor allem auf gesunkene durchschnittliche Preise zurückzuführen. Trotz des Umsatzrückgangs konnte IMR ein positives Betriebsergebnis in Höhe von ca. 5,7 Millionen Euro verzeichnen, das um ca. 10 Millionen Euro gegenüber dem Ausnahmevorjahr gesunken ist. Neben dem Umsatzrückgang und sowie einer leichten Erhöhung der Materialeinsatzquote sind hier vor allem auch Sondereffekte zu nennen, die im Folgenden näher beschrieben werden. Die Kontinuität in den Betriebsergebnissen und die Beständigkeit in den monatlichen Abschlüssen reflektieren die nachhaltige Ausrichtung der Unternehmensstrategie. IMR hat kontinuierlich in Technologie und Prozesse investiert, um die Effizienz der Arbeitsabläufe zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Umsatz- und Ertragslage Im Jahr 2023 erzielte IMR einen Umsatz von 341,3 Millionen Euro, was einem Rückgang von 13,8 % gegenüber den 395,7 Millionen Euro im Jahr 2022 entspricht. Dieser Rückgang resultierte hauptsächlich aus einem Rückgang der Absatzmengen auf dem deutschen Markt bei leicht gesunkenen Preisen im Vergleich zum Vorjahr. Die Materialaufwendungen sanken von 342,2 Millionen Euro im Jahr 2022 auf 300,2 Millionen Euro im Jahr 2023, was einer Materialeinsatzquote von 88,0 % im Jahr 2023 gegenüber 86,5 % im Jahr 2022 entspricht. Berücksichtigt man die Aufwendungen im Zusammenhang mit den Warenabsicherungsgeschäften, die in 2023 anders als in 2022 nicht angefallen sind und in 2022 mit ca. 4 Millionen Euro unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst wurden, konnte faktisch die Materialeinsatzquote nahezu stabil gehalten werden. Die Belegschaft bei IMR blieb weitgehend stabil, mit einem leichten Anstieg von insgesamt 173 Mitarbeitern im Jahr 2022 auf 176 im Jahr 2023. Die Personalaufwendungen sanken von 14,6 Millionen Euro im Jahr 2022 auf 13,0 Millionen Euro im Jahr 2023, was vor allem auf niedrigere variable Vergütungen aufgrund des gesunkenen Ergebnisses zurückzuführen ist Die Personalaufwandsquote hat sich leicht von 3,7% auf 3,8% erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich von 21,2 Millionen Euro im Jahr 2022 auf 17,8 Millionen Euro im Jahr 2023. Diese Reduktion lässt sich im Wesentlichen auf das Aussetzen von Sicherungsgeschäften zur Absicherung der Einstandspreise (ca. 4 Millionen Euro) zurückzuführen. Mögliche Kursschwankungen sind in 2023 implizit im Materialaufwand enthalten. Gestiegene Kosten für Provisionen (T€ 812, Vj. T€ 183) konnten durch gesunkene Kosten für Ausgangsfrachten (T€ 6.112, Vj. 6.526) und gesunkene Instandhaltungen (T€ 607, Vj. T€ 1.269) kompensiert werden. Daneben wurden Kosten in Höhe von T€ 750 für die rückwirkende Erlangung einer angepassten Betriebserlaubnis für den Standort Hentrichstraße und damit im Zusammenhang stehenden ungewissen Verpflichtungen zurückgestellt. Die an dem Standort umgeschlagenen Mengen lagen, im Nachgang betrachtet, über den Mengenbegrenzungen aus der Betriebserlaubnis für den Standort. . Die Abschreibungen sind von 3,1 Millionen Euro auf 6,0 Millionen Euro gestiegen. Dabei sind die Abschreibungen auf das Anlagevermögen relativ konstant bei 3,0 Millionen Euro im Jahr 2023 im Vergleich zu 3,1 Millionen Euro im Jahr 2022 geblieben. . Der Grund für den Anstieg der Abschreibungen liegt in Abschreibungen auf den Vorratsbestand in Höhe von 3,0 Millionen Euro, die über das normale Maß der Abschreibungen auf das Umlaufvermögen hinaus gehen. Es wurden Metalle für die Luftfahrtbranche in Singapur in einem Wert von 2,8 Millionen Euro gekauft, die nach Nordamerika hätten verkauft werden sollen. Bisher konnten entsprechende Verkäufe nicht getätigt werden und werden auch für die Zukunft nicht für wahrscheinlich gehalten. Auch eine anderweitige Verwendung wird aufgrund der Beschaffenheit des Materials aktuell nicht gesehen, so dass aus Vorsichtsgründen eine Abwertung auf den Bestand in Singapur in Höhe von 2,5 Millionen Euro vorgenommen. Des Weiteren wurden noch 0,5 Millionen Euro als Gängigkeitsabschläge für die Bestände in Krefeld erfasst. IMR schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 3,6 Millionen Euro ab, nachdem im Vorjahr ein Jahresüberschuss von 11,2 Millionen Euro erzielt wurde. Dieser Rückgang ist sowohl auf die gesunkenen Umsätze und gestiegenen Materialund Personaleinsatzquoten aber vor allem auch auf die dargestellten Sondereffekte zurückzuführen. Finanzlage Die liquiden Mittel sind auf 2,9 Millionen Euro von 7,5 Millionen Euro gesunken, bei gleichzeitiger Ausweitung der Inanspruchnahmen gegenüber Banken um 3,4 Millionen Euro. Dies ist im Wesentlichen auf die Ausweitung der Globalisierung des Beschaffungsund Absatzmarktes zurückzuführen. Aufgrund des Jahresergebnisses wurde das Eigenkapital auf 49,7 Millionen Euro gesteigert, so dass eine Eigenkapitalquote von 50,1 % erreicht werden konnte. Das Finanzergebnis verschlechterte sich um ca. 0,2 Millionen Euro auf 0,4 Millionen Euro. Durch die weltweite hohe Inflation und der sich hieraus ergebenden Zinseffekte konnten die erhöhten Zinsaufwendungen in 2023 nicht durch die sehr wohl erhöhten Beteiligungs- und Zinserträge nicht vollständig kompensiert werden. Die IMR konnte ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen, und die Höhe der kurzfristigen Darlehen war zu keinem Zeitpunkt über den vereinbarten Kreditrahmen. Das Management der kurzfristigen Darlehen in Kombination mit dem ausgebauten Factoring erwies sich als effektiv, um die volatilen Finanzbedarfe zu decken. Vermögenslage: Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 31. Dezember 2023 auf 98,6 Millionen Euro, verglichen mit 91,1 Millionen Euro im Vorjahr. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf die Zunahme des Umlaufvermögens zurückzuführen, das von 74,9 Millionen Euro auf 82,4 Millionen Euro anstieg. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital von 46,1 Millionen Euro auf 49,7 Millionen Euro, was die solide finanzielle Basis und die Fähigkeit zur Finanzierung zukünftigen Wachstums widerspiegelt. Gleichzeitig wurden die Verbindlichkeiten stichtagsbezogen von 34,0 Millionen Euro auf 39,3 Millionen Euro aufgebaut. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich aufgrund des gesunkenen Geschäfts auf 11,5 Millionen Euro im Jahr 2023 gegenüber 14,0 Millionen Euro im Jahr 2022. Anders stellt sich die Entwicklung der Forderungen gegenüber Beteiligungsunternehmen dar, die sich von 12,0 Millionen Euro auf 11,6 Millionen Euro nur marginal reduziert haben Demgegenüber sind die sonstigen Vermögensgegenstände von 3,4 Millionen Euro auf 16,9 Millionen Euro angestiegen. Grund ist der Aufbau des Geschäfts in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dem operativen Geschäftspartner vor Ort wurden vor allem Gelder zur Finanzierung des Working Capitals zur Verfügung gestellt. Zum Jahresende belief sich der Saldo gegenüber dem Geschäftspartner auf insgesamt 15,4 Millionen Euro (Vorjahr 2,4 Millionen Euro). Die fertigen Erzeugnisse und Waren stiegen von 36,4 Millionen Euro im Jahr 2022 auf 37,5 Millionen Euro im Jahr 2023. Der Bestand ist dabei bereits um die gebuchte Abschreibung von 3 Millionen Euro reduziert. Trotz des Anstiegs konnte der Bedarf des Working Capital durch unterjährig erzielte Gewinne und kurzfristige Darlehen sowie Factoring gedeckt werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen von 6,3 Millionen Euro im Jahr 2022 auf 9,6 Millionen Euro im Jahr 2023, was auf die Aufnahme zusätzlicher kurzfristiger Finanzmittel zur Finanzierung des operativen Geschäfts zurückzuführen ist. Während die sonstigen Verbindlichkeiten und die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in 2023 im Vergleich zum Vorjahr reduziert wurden, wurden die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 4,3 Millionen Euro auf 14,5 Millionen Euro erhöht. Hier sind vor allem ca. 7,0 Millionen Euro gegenüber einem Geschäftspartner aus den Vereinigten Arabischen Emiraten für den Anstieg verantwortlich, für die zum Jahresende die Verrechnung mit dem Betriebsmittelkredit noch ausstand. Investitionen: Die Investitionen im Jahr 2023 in Höhe von 3 Millionen Euro betrafen Neuanschaffungen von Technischen Anlagen und Maschinen (0,9 Millionen Euro) sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen (1,0 Millionen Euro). Daneben wurden Anzahlungen in Höhe von 1,2 Millionen Euro für eine neue Schere und eine Photovoltaik-Anlage geleistet. 3. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus weiterhin auf Umsatz und Jahresüberschuss Der Umsatz lag im Jahr 2023 bei 341,3 Millionen Euro, was einen Rückgang von etwa 13,8 % gegenüber den 395,7 Millionen Euro im Vorjahr bedeutet. Geplant hatte die IMR aufgrund der erwarteten Preisrückgänge ein Rückgang von 30%. Damit konnte aufgrund der Ausweitung des Auslandsgeschäfts der erwartete Umsatz übertroffen werden. Der Jahresüberschuss von 3,6 Millionen Euro im Jahr 2023 zeigt eine solide finanzielle Performance, auch wenn er unter dem Rekordwert von 11,2 Millionen Euro im Jahr 2022 liegt. Die Erwartungen für das Geschäftsjahr (hälftiges Vorjahresergebnis) konnten aufgrund der vorstehend beschriebenen Sondereffekte nicht erreicht werden, ohne diese Sondereffekte wurden sie dennoch übertroffen. Maßgebliche Gründe dafür waren die effiziente Kostenkontrolle und die Optimierung der Margen durch verbesserte Produktionsprozesse und Kostenmanagement Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiterentwicklung und Soziales Engagement: IMR hat die Anzahl der Auszubildenden von 14 auf 17 erhöht und bietet weiterhin 12 Ausbildungsberufe an. Der Frauenanteil in Führungspositionen stieg auf 11,54 %, was die Bemühungen des Unternehmens zur Förderung der Gleichstellung und Diversität unterstreicht. Darüber hinaus engagiert sich IMR in der Gemeinschaft, unterstützt lokale Sportvereine und Initiativen zur Berufsorientierung junger Menschen. Umweltbelange: Im Dezember 2022 erhielt IMR die Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001 für alle Standorte. Dadurch werden Umweltauswirkungen kontrolliert und weitere Maßnahmen zur Reduzierung der Umweltbelastung ergriffen. Beispielsweise wurden Maßnahmen zur Reduktion des Frischwasserbrauchs in der Produktion umgesetzt und es wurde die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage zur CO 2 -Emissionsreduktion in die Wege geleitet. Externe Bewertungen und Zertifizierungen: IMR wurde erneut mit der Silbermedaille von EcoVadis ausgezeichnet und strebt langfristig die Platinmedaille an. Das Unternehmen ist stolz auf seine Zertifizierungen nach ISO 9001, 14001, 50001 und seit 2023 auch nach ISO 45001 an zwei Standorten, was die hohe Qualität und den nachhaltigen Ansatz des Managements unterstreicht IV. Prognose, Chancen- und Risikobericht Das vergangene Geschäftsjahr 2023 hat erneut gezeigt, dass Diversifikation in einem dynamischen Marktumfeld entscheidend ist. Durch die effiziente Nutzung von Synergien zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen (Verarbeitung, Handel mit Edelstahl sowie Fe- und Ne-Schrotten) konnte IMR übergreifend Geschäfte tätigen, die trotz des schweren Marktumfeldes zu einem zufriedenstellenden Betriebsergebnis geführt hat, das aber durch einmalige Sondereffekte negativ belastet worden ist. Chancen: Ausbau der Geschäftsbeziehungen: Die weiter gestärkten Geschäftsbeziehungen im In- und Ausland bieten eine solide Basis für nachhaltiges Wachstum. Insbesondere der Ausbau internationaler Märkte bietet Chancen zur Absatzsteigerung und Erhöhung der Marktanteile. Technologische Innovationen: Investitionen in moderne Recycling-Technologien und Prozesse verbessern die Effizienz und Rentabilität. Diese Innovationen unterstützen die Fähigkeit, auf Marktveränderungen flexibel zu reagieren und Wettbewerbsvorteile zu sichern. Nachhaltigkeitsinitiativen: Die Zertifizierungen nach ISO 9001, 14001, 50001 und 45001 an mehreren Standorten belegen das kontinuierliche Streben nach Exzellenz in den Bereichen Qualität, Umwelt und Energiemanagement sowie Arbeitssicherheit. Risiken: Marktvolatilität und Lieferkettenstörungen: Die Volatilität der Rohstoffmärkte und die anhaltenden Störungen der Lieferketten stellen die wesentlichsten Risiken der IMR dar. Preisschwankungen bei Einkauf und Verkauf von Metallen und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Betriebsmitteln bleiben die kritischsten Faktoren. Nachfrageentwicklung: Eine schwächere Nachfrage in Schlüsselindustrien wie der Automobil- und Bauindustrie kann die Absatz- und Ertragssituation negativ beeinflussen. Das haben wir in 2023 bei der Luftfahrtbranche feststellen können. Geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Abschwächungen in wichtigen Märkten könnten die Nachfrage nach Sekundärrohstoffen reduzieren. Kostensteigerungen: Steigende Kosten für Energie, Materialien und Personal könnten die Margen belasten. Die Fähigkeit, diese Kosten an Kunden weiterzugeben, ist begrenzt und hängt von der Marktakzeptanz ab. Gleichzeitig wird erwartet, dass die Inflation trotz erhöhter Leitzinsen auf einem hohen Niveau bleibt, was das Risiko von Kostensteigerungen im Einkauf erhöht. Auf der Beschaffungsseite stellt das Risiko von Auftragsrückgängen im produzierenden Gewerbe eine Herausforderung dar. Bei reduzierten Produktionsmengen kann es zu einer Verknappung der Produktionsabfälle kommen, was wiederum zu einer unverhältnismäßigen Steigerung der Beschaffungspreise führen und somit die Margen verringern kann. Forderungsausfälle: Das Risiko von Forderungsausfällen bleibt bestehen, insbesondere in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Dennoch wird aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Gesellschaft das Liquiditätsrisiko als gering eingeschätzt. Globalisierung: Die allgemeine Marktsituation im Geschäftsfeld der Rohstoffaufarbeitung erfordert eine Verbreiterung der Beschaffungsbasis, um so einen weiteren Baustein für Gegensteuerungsmaßnahmen bei der Preisvolatilität auf dem relevanten Markt zu erhalten. Internationalisierung beinhaltet begründet ein Risiko dem Grunde nach, dem sich die Geschäftsführung bewusst ist und dem durch die Etablierung geeigneter Organisationsstrukturen und Prozesse entgegengewirkt wird, so dass dieses Risiko gemanagt werden kann. Insgesamt wird diese Risiko als im Zeitablauf moderat eingestuft wird. Cyberkriminalität IMR nutzt die modernen Kommunikationstechniken und treibt die EDV-gestützte Bearbeitung der Geschäftsprozesse voran. Dies hat zur Folge, dass die gesamten geschäftlichen Aktivitäten durch EDV-Prozesse unterstützt werden und somit die EDVStruktur als kritische Infrastruktur anzusehen ist. Aufgrund der eingebauten Sicherungsmechanismen, wie kontinuierliche Back-ups und Firewalls auf dem neuesten technischen Stand, wird das hierdurch begründete Risiko externer Einflussnahme auf die EDV-gestützten Arbeitsprozesse als gering eingeschätzt. Prognose: Neben den marktseitigen Herausforderungen hat IMR in 2024 verschiedene Sondereffekte zu verkraften, so dass das Geschäftsjahr voraussichtlich nur mit einem Jahresüberschuss von 0,9 Millionen Euro abschließen wird. Einer der Sondereffekte ist die Abberufung und Freistellung der bisherigen Geschäftsführung im Juni 2024. Der Gesellschafter Klaus Gondert hat seitdem die Geschäftsführung der IMR übernommen. Die erwartete Umsatzsteigerung von ca. 5,5 % wird durch überhöhte Aufwendungen kompensiert. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, wird IMR weiterhin ein breites Angebot an Ausbildungsberufen bereitstellen und gezielt in die Mitarbeiterentwicklung investieren. Dies soll nicht nur die Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen, sondern auch die langfristige Sicherung der Fachkräftebasis gewährleisten. Auch die Zertifizierungen, vor allem im Umweltbereich, werden soweit notwendig, aktualisiert. Zusammenfassend bleibt IMR optimistisch, trotz der bestehenden Risiken durch Marktvolatilität und geopolitische Unsicherheiten, aufgrund der robusten Geschäftsstrategie und der nachhaltigen Finanzpolitik die geplanten Ziele zu erreichen und für die Folgejahre wieder erfolgreicher zu werden. V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen verwendeten Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Darlehen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist es, den Unternehmenserfolg gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Liquiditätsrisiko: Um das Liquiditätsrisiko zu minimieren, wird Factoring bei Großkunden genutzt. Zusätzlich wird teilweise der variable Zinsanteil der Darlehen durch Zinsswaps fixiert, um Zinsschwankungen zu steuern. Ausfall- und Bonitätsrisiken: Bei finanziellen Vermögenswerten werden regelmäßig Bonitätsprüfungen durchgeführt. Bei erkennbaren Ausfall- und Bonitätsrisiken werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor dem Eingehen neuer Geschäftsbeziehungen wird die Bonität der Kunden sorgfältig geprüft. Für jeden nicht forfaitierten Verkauf verfügt die IMR über eine Warenkreditversicherung, die das Risiko von Forderungsausfällen weiter minimiert. Dies hilft, die finanzielle Stabilität zu sichern und potenzielle Verluste zu begrenzen. Fremdwährungsrisiko: Zur Absicherung gegen Fremdwährungsrisiken betreibt die IMR FX-Hedging. Insbesondere durch den Einsatz von Devisentermingeschäften werden Wechselkursschwankungen gemindert, um die finanzielle Planung zu stabilisieren und unerwartete Verluste zu vermeiden. Dies stellt sicher, dass die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nicht durch unvorhersehbare Währungsschwankungen negativ beeinflusst wird
Krefeld, 30. Juli 2024 IMR Innovative Metal Recycling GmbH Klaus Gondert BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die IMR Innovative Metal Recycling GmbH hat ihren Sitz in Krefeld. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Krefeld unter HR B 13172 eingetragen. Der Jahresabschluss der IMR Innovative Metal Recycling GmbH wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHG'es zu beachten. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Die Darstellung der Bilanz erfolgt in Kontoform nach § 266 HGB. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. A. Aktiva Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Betriebserlaubnis unterliegt keiner Abnutzung und wird deshalb nicht planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen linearen Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen auf Zugänge im Geschäftsjahr wurden zeitanteilig berechnet. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Marktpreise am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Erkennbare Risiken im Vorratsvermögen, die sich z. B. aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. In 2023 wurden Abwertungen von EUR 3 Mio. vorgenommen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Die Vorräte sind im Umfang von TEUR 32.295 (Vorjahr TEUR 30.460) an Kreditinstitute sicherungsübereignet. Forderungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden gem. § 250 Abs. 1 HGB gebildet. Es werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. B. Passiva Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren abgezinst, der von der Bundesbank mitgeteilt wird. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. Dazu wird die "Einfrierungsmethode" verwendet. Die gegenläufigen Wertänderungen des Grund- und Sicherungsgeschäfts werden im Jahresabschluss durch Anwendung der "Einfrierungsmethode" nicht ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel Seite 9) dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz Währung Beteiligung Eigenkapital Ergebnis % in TEUR in TEUR Meteor Recykling SP z.o.o. PLN 50 2.947 484 Die Forderungen mit einer Laufzeit zwischen einem und fünf Jahren betragen TEUR 2 (Vorjahr TEUR 9) und resultieren aus gewährten Darlehen. Alle anderen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Vorsteuer, welche erst im Folgejahr abzugsfähig ist, beläuft sich auf TEUR 42 (Vorjahr TEUR 76). Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten Gewerbesteuerrückstellungen für das Jahr 2022. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Rückbauverpflichtungen, Urlaub, Überstundenansprüche und Sondervergütungen, Jahresabschlusserstellungs- und - prüfungskosten und ausstehende Rechnungen gebildet. Daneben wurden die geschätzten Kosten für die rückwirkende Erlangung einer angepassten Betriebserlaubnis für den Standort Hentrichstraße und damit im Zusammenhang stehenden ungewissen Verpflichtungen (TEUR 750) zurückgestellt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren betragen TEUR 0 (Vorjahr. TEUR 0), die mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren betragen TEUR 0 (Vorjahr. TEUR 652 bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) und die Verbindlichkeiten bis zu einem Jahr betragen TEUR 39.343 (Vorjahr. TEUR 33.357). Die Verbindlichkeiten umfassen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 14.900 (Vorjahr TEUR 16.000). Hierbei handelt es sich um Darlehen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 9.647 gesichert. Es wurde der gesamte Warenvorrat an den Standorten in Krefeld und Siegen sicherungsübereignet und die Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen sowie sämtliche Forderungen aus einer Warenkreditversicherung abgetreten. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge Bei den periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 621 (Vorjahr TEUR 93) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Anlagenabgängen. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens Es wurden Metalle für die Luftfahrtbranche in Singapur in einem Wert von 2,8 Millionen Euro gekauft, die nach Nordamerika hätten verkauft werden sollen. Bisher konnten entsprechende Verkäufe nicht getätigt werden und werden auch für die Zukunft nicht für wahrscheinlich gehalten. Auch eine anderweitige Verwendung wird aufgrund der Beschaffenheit des Materials aktuell nicht gesehen, so dass aus Vorsichtsgründen eine Abwertung auf den Bestand in Singapur in Höhe von 2,5 Millionen Euro vorgenommen wurde. Des Weiteren wurden noch 0,5 Millionen Euro als Gängigkeitsabschläge für die Bestände in Krefeld erfasst. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 219 (Vorjahr TEUR 55) und betreffen im Wesentlichen Verluste aus Anlagenabgängen. V. Sonstige Angaben Außerbilanzielle Geschäfte Zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit werden laufend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von Debitoren verkauft; zum Stichtag war dies ein nicht fälliger Forderungsbestand im Nominalwert von TEUR 33.763 (Vorjahr TEUR 13.159). Risiken ergeben sich hierdurch nicht und zugleich entsteht der Vorteil der verbesserten Liquiditätsplanung. Im Jahr 2023 sind Factoringzinsen in Höhe von TEUR 1.395 (Vorjahr TEUR 696) angefallen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 4.095 (Vorjahr TEUR 5.043). Das Laufzeitende der Verträge liegt zwischen 2024 und 2029. Derivative Finanzinstrumente Es gibt ein zinsbezogenes Geschäft in Form eines Zinsswaps. Der beizulegende Zeitwert des Zinsswaps beträgt TEUR -12 (Vorjahr TEUR -87). Die Bewertung erfolgte nach der Mark-to-Market-Methode. Zur Absicherung der Währungsrisiken bestanden zum Bilanzstichtag offene Devisentermingeschäfte zum Kauf von US-Dollar in Höhe von insgesamt 10,93 Mio., die einen Nominalwert von EUR 10,13 Mio. haben. Der zum Stichtag bestehende beizulegende Zeitwert liegt bei EUR 9,89 Mio. Der daraus drohende Kursverlust in Höhe von TEUR 155 (Vorjahr TEUR 189) wurde in den sonstigen Rückstellungen erfasst. Bewertungseinheiten Unsere Gesellschaft sichert Zinsrisiken mit geeigneten Sicherungsinstrumenten ab und bildet zusammen mit dem Grundgeschäft jeweils eine Bewertungseinheit. Die gegenläufigen Wertänderungen des Grund- und Sicherungsgeschäfts werden im Jahresabschluss durch Anwendung der "Einfrierungsmethode" nicht ausgewiesen. Durch die Übereinstimmung der wesentlichen Ausgestaltungsmerkmale der Transaktionen einer Bewertungseinheit gleichen sich die Wertänderungen oder Zahlungsströme weitgehend aus. Die Sicherung besteht jeweils für die gesamte Laufzeit des Grundgeschäfts oder einen kürzeren Zeitraum. Die Effektivität wird retro- und prospektiv in der Regel durch einen Critical Term Match sichergestellt. Die Nominalbeträge der derivativen Finanzgeschäfte entsprechen maximal den Kontraktwerten der gesicherten Grundgeschäfte. Die angegebenen Marktwerte basieren auf der Mark-to-market-Bewertung der Bank. Bei den Angaben zum Volumen der Absicherung handelt es sich um den Buchwert der gesicherten Schuldenpositionen. Die Angabe zur Höhe des abgesicherten Risikos ergibt sich aus den Marktwerten, die aufgrund der gebildeten Bewertungseinheit gem. § 254 HGB nicht bilanziert wurden. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Unternehmensorgane Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren die folgenden Geschäftsführer bestellt: Herr Mahbod Konjkav, Diplom Kaufmann Leichlingen (bis 27.06.2024) Frau Simone Konjkav, Diplom Kauffrau Leichlingen (bis 27.06.2024) Die o. g. Geschäftsführung wurde zum 27.06.2024 abberufen und freigestellt. Das Amt des Geschäftsführers obliegt seitdem alleinig Herrn Klaus Gondert Herr Klaus Gondert, Handelsfachwirt Trier (ab 27.06.2024) Eine Angabe der Bezüge unterbleibt mit Verweis auf § 286 IV HGB. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde außerdem der folgende Beirat bestellt: Herr Klaus Gondert, Beiratsvorsitzender Trier Herr Karl Heinz Peppler Much Herr Dr. Wolfgang Knop Willich Die Beiräte Herr Karl-Heinz Peppler und Herr Dr. Wolfgang Knop haben ihre Beiratstätigkeit ab September 2023 ruhen lassen und ihr Mandat im Januar 2024 niedergelegt. Eine Angabe der Bezüge unterbleibt mit Verweis auf § 286 IV HGB. Prüfungs- und Beratungsgebühren Im Geschäftsjahr betrug das Honorar des Abschlussprüfers für die Jahresabschlussprüfung TEUR 30. Mitarbeiterzahlen Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Krefeld, 30. Juli 2024 IMR Innovative Metal Recycling GmbH K. Gondert Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
sonstige Berichtsbestandteile
Herr Klaus Gondert, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 30.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IMR Innovative Metal Recycling GmbH, Krefeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IMR Innovative Metal Recycling GmbH, Krefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IMR Innovative Metal Recycling GmbH, Krefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 30. Juli 2024 ETL AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Weichert, Wirtschaftsprüfer Grimme, Wirtschaftsprüferin |
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