Steidinger & Schmidt GmbH
Hans-Theisen-Straße 8, 79331 Teningen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Walter Gschiermeister seit 3.1.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 59.90% | |
| 30.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 10.10% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Steidinger & Schmidt GmbHTeningenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlage des Unternehmens I. Geschäftsmodell Die Steidinger & Schmidt GmbH, mit Sitz in Teningen, betreibt den Handel mit Verbrauchs- und Investitionsgütern für Bäckereien, Konditoreien, Gastronomie und Eiscafés. Bei den Verbrauchsgütern wird zwischen Food- und Non Food-Produkten unterschieden. Zu den Food- Produkten gehören frische Produkte wie beispielsweise Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch sowie Milch- und Sahneprodukte. Des Weiteren befindet sich ein umfangreiches Trockensortiment am Lager. Auch der Bereich der Tiefkühlprodukte, zu welchem industrielles Speiseeis der Marke Langnese gehört, ist den Food-Produkten zuzuordnen. Zu den Non Food-Produkten zählen alle Artikel der Verpackung, Hygiene und Reinigung. Das Investitionsgüter-Sortiment umfasst Geräte und Maschinen zur Bearbeitung, Produktion und Präsentation von Speisen. Die Gesellschaft gehört mehreren Einkaufsverbünden an, die ihr insbesondere durch Bündelung der Einkäufe zu einer effektiven und optimierten Warenbeschaffung verhelfen. Über die Service Bund GmbH & Co.KG, Lübeck werden Produkte für die Gastronomie sowie industrielles Speiseeis der Marke Langnese bestellt und mehrheitlich verrechnet. Über die Back Europ Deutschland GmbH & Co.KG, Köln bezieht sie vor allem Produkte für die Bäckerei, Konditorei und handwerkliche Eisherstellung. Des Weiteren bezieht die Gesellschaft über die Verbünde Dienstleistungen, die es ihr u.a. ermöglichen, einen professionellen Web-Shop zu betreiben und an für die Branche wegweisenden Messen teilzunehmen. Die Steidinger & Schmidt GmbH beliefert mit weitestgehend eigenem Fuhrpark über 2.000 regelmäßig kaufende Kunden in Südbaden. Die Gesellschaft unterhält eine Betriebstätte bestehend aus Bürogebäude und Lager in Teningen. Die Betriebsstätte ist angemietet. B. Wirtschaftsbericht I. Angaben zur gesamtwirtschaftlichen Situation Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst noch vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie. Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in 2023 preisbereinigt um 0,2 % zurückgegangen. Die Inflation in Deutschland ist gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex (VPI) im Verlauf des Jahres 2023 deutlich zurückgegangen, von 8,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat im Januar 2023 auf 4,5 % im September 2023. Dies ist größtenteils auf geringere Preissteigerungen bei den schwankungsanfälligen Gütergruppen Energie und Nahrungsmittel zurückzuführen. Die Kerninflation bleibt mit zuletzt 4,5 % jedoch weiterhin deutlich erhöht. (Quelle: Sachverständigenrat für Wirtschaft: Jahresgutachten 2023/24 und Frühjahrsgutachten 2024) II. Berichterstattung über die Branchensituation Unsere Branche konnte sich in Deutschland in 2023 leicht besser entwickeln als das wirtschaftliche Umfeld. Gemäß dem statistischen Bundesamt hat unsere Branche 2023 real 1,1% und nominal 8,5% mehr Umsatz erzielt als im Vorjahr, was durch weiterhin merklich gestiegene Preise in einzelnen Warengruppen verursacht wurde. (Quelle Statistisches Bundesamt / Servicebund Geschäftsbericht 2023) III. Geschäftsverlauf Der Rohertrag 2023 (Umsatzerlöse abzgl. Bestandsveränderungen und Materialaufwand) ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 327 von T€ 7.909 auf T€ 8.237 gestiegen. Die Erhöhung erklärt sich durch stetiges Ausbauen unseres Geschäftsmodells im gastronomischen Bereich. Ein kleinerer Teil des Anstiegs liegt in den letzten Corona Einschränkungen begründet, die die Vergleichsumsätze im ersten Quartal 2022 noch spürbar beeinträchtigt hatten. Das Jahresergebnis beträgt T€ 263, während es im Vorjahr noch bei T€ 443 lag. Diese Entwicklung erklärt sich durch das oben beschriebene reale Wachstum des Rohertrags, sowie die Tatsache, dass die Kostensteigerungen und eine starke Investitionstätigkeit im Bereich der Abschreibungen zu einer Verminderung des Jahresergebnis geführt haben. IV. Ertragslage Die Ergebnisquellen des Geschäftsjahres 2023 und 2022 werden in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
Der Rohertrag konnte nach Beendigung der pandemiebedingten Einschränkungen weiter gesteigert werden. Die gestiegenen Energiekosten sowie die Preissteigerungen der Handelswaren konnten weitestgehend an die Kunden weitergegeben werden. Der Personalaufwand hat sich im Geschäftsjahr 2023 um T€ 344 auf T€ 4.853 erhöht, und ist somit eine zentrale Ursache für eine Verringerung des Ergebnisses. Eine weitere Ursache für die Verringerung des Jahresergebnisses ist der Anstieg der Abschreibungen um T€ 162 und die Veränderung des Finanzergebnisses. V. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist im Vorjahresvergleich um T€ 442 auf T€ 5.623 gestiegen. Auf der Aktivseite der Bilanz erhöhte sich das gesamte Anlagevermögen um T€ 572 im Zuge des Kaufs diverser Fahrzeuge und der Erweiterung der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken stichtagsbedingt. (-T€ 98). VI. Finanzlage Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt T€ 1.561 (VJ T€ 1.298). Die Eigenkapitalquote liegt mit rund 27,8 % über dem Vorjahresniveau (rd. 25,1 %). Die Summe der liquiden Mittel hat sich im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres um T€ 37 verringert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Geschäftsjahr 2023 um T€ 107 gestiegen. Zum Bilanzstichtag hatte die Gesellschaft ausreichende liquide Mittel. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gegeben. Der Mittelzufluss aus lfd. Geschäftstätigkeit betrug in 2023 T€ 543 Skontierungen konnten, wie vereinbart grundsätzlich gezogen werden. Die Finanzierungsstruktur der Gesellschaft ist solide und es sind Liquiditätsreserven für außergewöhnliche kurzfristige Situationen vorhanden. Das Finanzierungselement Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 1.376 stärkt das erweiterte Eigenkapital unsere Gesellschaft. VII. Analyse und Erläuterung von finanziellen Leistungsindikatoren Wir ziehen für die Unternehmenssteuerung im Wesentlichen die folgenden Kennzahlen heran:
Der Deckungsbeitrag in % bezogen auf den Umsatz ist mit 28,32% gegenüber dem Vorjahr (27,38 %) leicht gestiegen. Die Umsatzrentabilität sank auf Grund der gestiegenen Abschreibungen und des veränderten Finanzergebnisses auf 0,93 % (Vj. 1,61 %). Das EBIT von T€ 427 auf T€ 339. Die Entwicklungen übertrafen somit die die Planung für das Jahr 2023. VIII. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage ist geordnet. Die Zahlungsbereitschaft war im Geschäftsjahr 2023 zu jeder Zeit gewährleistet. C. Prognosebericht einschließlich Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung I. Risikobericht Die im Hause vorhandene Berichterstattung und Kommunikation gibt der Unternehmensleitung die Möglichkeit, auf unternehmerische Risiken zu reagieren. Zweck und Ziel unserer Risikobeurteilung ist es, Risiken zu vermeiden und zu mindern. Im Folgenden wird ein kurzer Überblick über die von uns als wesentlich erachteten Risiken mit Bezug auf die künftige Entwicklung der Gesellschaft dargestellt: Konjunktur und Branchenrisiken Die Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Risiken, denen die Steidinger & Schmidt GmbH gegenüber steht, hängt von der konjunkturellen Lage in unseren Absatzmärkten ab. Die merkliche Verschlechterung des Konsumverhaltens in Verbindung mit einer deutlichen Verteuerung der gastronomischen Angebote an den Gast, sowie der Wegfall der verringerten Mehrwertsteuer hemmen das bisher gekannte Wachstum im Außerhausverzehr. Die allgemeine Lage am Arbeitsmarkt macht es überdies zunehmend schwieriger, speziell die zahlreichen gewerblichen Stellen im Bereich Lager & Logistik sowie im Gastgewerbe zu besetzen. Dies stellt ein Umsatz-Risiko durch eine Begrenzung der eigenen Kapazität sowie der Kapazität der Kundschaft dar. Wettbewerbsrisiken Der Markt der Steidinger & Schmidt GmbH befindet sich in einem rapiden Konsolidierungsprozess und wird dominiert von konzernähnlichen Großanbietern. Es wird davon ausgegangen, dass die kommenden 3 bis 5 Jahre weiterhin von einem ausgeprägten Verdrängungswettbewerb geprägt sein werden. Durch die kompromisslose Ausrichtung auf unseren Servicegedanken sowie die kontinuierliche Optimierung unserer Kostensituation gelingt es uns, eine dauerhafte "Daseinsberechtigung" zu erarbeiten und den Großunternehmen Paroli zu bieten. Risiken durch Konsumverhalten und Entwicklung der Kundengruppen Es ist eine Verschiebung der Umsätze vom klassischen Einzelgastronom hin zu Systemanbietern, Großcaterern oder Gastronomen mit mehreren Objekten festzustellen. Aus diesem Trend heraus ergeben sich komplett andere Anforderungen an den Handel (Systematisierung, Reporting, etc.), die zunächst Großunternehmen in eine bessere Ausgangssituation brachten und bringen. Der anhaltende Arbeitskräftemangel im Bereich der Gastronomie und Hotellerie wird in den kommenden Monaten zu merklichen Problemen für unsere Kundengruppe führen, die hierauf nur mit einer Reduzierung ihres Angebots (Angebotsbreite, Öffnungstagezeiten, etc.) reagieren können. Durch eine rapide Anpassung der IT-Strukturen, der Schaffung von Schnittstellen, des Vorantreibens der Web-Shop-Umsätze sowie der engen Zusammenarbeit mit der nationalen Key-Account Organisation des Servicebund National reagieren wir auf diese Entwicklungen. Ebenso ermöglicht es die seit 2020 bestehende Kooperation mit Sander Gourmet Convenience, den von Personalengpässen betroffenen Kunden praktikable Lösungen anbieten zu können. Risiken in Vorräten Die Vorräte bilden einen zentralen Bestandteil des monatlichen Berichtswesens. Produktrisiken im Zusammenhang mit der Warenqualität und Mindesthaltbarkeitsdauer von Lebensmittel werden durch Kontrollen, sonstige Qualitätssicherungsmaßnahmen sowie einer IT-gestützten MHD-Verwaltung minimiert. Logistik- und Lagerrisiken Lebensmittel benötigen eine ausgereifte Logistik. Unser Anspruch ist, dass die bestellte Ware zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Es können Logistikrisiken entstehen, die sich beispielsweise auf den Ausfall oder Verlust von Lagern, Anlagen oder Kühlfahrzeugen beziehen. Die Lager sind mit Kühl- und Tiefkühlanlagen mit hoher technischer Komplexität ausgestattet. Die Wahrscheinlichkeit von Anlagenausfällen wird durch teils unabhängige Kühlsysteme, eine laufende Instandhaltung und ständige Verfügbarkeit von technischem Service minimiert. Es werden umfangreiche technische und organisatorische Maßnahmen zum Brandschutz, zur Sicherheit unserer Lager und unserer Tiefkühl-LKWs umgesetzt und deren Einhaltung kontinuierlich überprüft. Zusammenfassung der Risikosituation Auf der Grundlage der uns heute bekannten Informationen sind keine Risiken erkennbar, die das Fortbestehen der Gesellschaft gefährden würden. Über das übliche Maß hinausgehende Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, bestehen nicht. II. Chancenbericht Neben den zuvor beschriebenen Risiken bestehen nach unserer Einschätzung auch gute Chancen, die einen positiven Einfluss auf die Umsatz-, Ergebnis- und/oder Liquiditätsentwicklung haben können. Chancen ergeben sich für uns im Wesentlichen
III. Prognosebericht Der Sachverständigenrat erwartet für dieses Jahr nur ein geringes BIP-Wachstum von 0,2 %. Allerdings ist davon auszugehen, dass die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf etwas an Fahrt gewinnt. So dürften die Inflation zurückgehen und die Nominallöhne steigen, sodass ein anhaltendes Wachstum der Realeinkommen im Verlauf des Jahres 2024 zu einer moderaten Belebung der privaten Konsumausgaben führt. Die Verbraucherpreisinflation in Deutschland hat sich weiter verlangsamt. Vor allem die Energie- und Importpreise sind deutlich gesunken, und die Geldpolitik wirkt restriktiv auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. Der Sachverständigenrat rechnet beim nationalen Verbraucherpreisindex für 2024 mit einer Steigerungsrate von 2,4 %. Der erhöhte heimische Preisdruck infolge gestiegener Arbeitskosten verhindert allerdings eine schnellere Normalisierung der Inflationsrate. Bei der Kerninflation ist mit einer Rate von 3,0 % im Jahr 2024 zu rechnen. (Quellen: Sachverständigenrat für Wirtschaft: Frühjahrsgutachten 2024) Sorge bereitet der Branche eine eventuell nachlassende Konsumnachfrage vor dem Hintergrund sinkender Kaufkraft gepaart mit deutlich gestiegenen Abgabepreisen in der Gastronomie. In welchem Umfang dies zu einer Reduzierung des Außer-Haus-Konsums führen wird, muss weiter beobachtet werden. Auf Grund der gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Entwicklungen gehen wir davon aus, dass im Jahr 2024 keine prozentuale Deckungsbeitragssteigerung erreicht werden kann, sondern eine rückläufige Entwicklung eintreten wird. Für 2024 gehen wir von einer moderaten absoluten Rohertragssteigerung aus, die sich jedoch auf EBIT-Ebene nicht widerspiegeln wird. Auf Grund der schnell gestiegenen Umsätze in 2022 und dem moderaten Wachstum in 2023 gehen wir von einer nachgelagerten Kostenanpassung aus, die zusätzlich, auf Grund der Entwicklungen am Arbeits- und Energiemarkt, überproportional ausfallen wird. Daher erwarten wir für 2024 ein EBIT, das spürbar unter dem Vorjahresniveau liegt aber immer noch positiv ist. Gesamtaussage Resultierend hieraus und auf Grund der guten Marktstellung der Steidinger & Schmidt GmbH bestehen für die folgenden Jahren gute Chancen für einen Erhalt und teilweisen Ausbau der Umsatz- und Ertragssituation. Es ist festzustellen, dass aus heutiger Sicht keine bestandsgefährdenden Risiken bestehen. Dennoch können die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über voraussichtliche Entwicklungen abweichen, wenn eine der genannten oder andere Unsicherheiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegende Annahmen als unzutreffend erweisen sollten.
Teningen, den 15. Juni 2024 Bilanzen zum 31. Dezember 2023 und zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende handelsrechtliche Jahresabschluss wurde gemäss §§ 242 ff und §§ 264 ff HGB sowie nach den Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Die Vorschriften des HGB in der durch das BilMoG geänderten Fassung wurden im Abschluss zum 31. Dezember 2010 berücksichtigt. Die Änderungen durch das BilRUG wurden in der Bilanz zum 31. Dezember 2016 berücksichtigt. I. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, angesetzt. Als Nutzungsdauer wurde bei der Software fünf Jahre zugrunde gelegt. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgten entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bewegliche Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800 wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt. II. Umlaufvermögen Die Waren wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für Bestandsrisiken wurden ausreichende Abschläge gebildet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Neben Einzelwertberichtigungen zu Forderungen ist dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. III. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. IV. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. C. Angaben zu Posten der Bilanz I. Angaben zur Aktivseite 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung ergeben sich aus dem Anlagespiegel, der beigefügt ist. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Mit Ausnahme von 71,5 T€ haben sämtliche Forderungen keine Laufzeit vom mehr als einem Jahr. II. Angaben zur Passivseite 1. Verbindlichkeiten
2. Gesamtbetrag Verbindlichkeiten Die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Bilanzstichtag T€ 548 Verbindlichkeiten nach § 42 GmbH betragen zum Stichtag T€ 1.376 Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäss § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. E. Sonstige Angaben Angaben zu den Organen und der Gesellschaft Zum Geschäftsführer war während des gesamten Geschäftsjahres bestellt: Michael Gschiermeister, Diplom Betriebswirt (BA), 79110 Freiburg. Der Geschäftsführer ist befugt, die Gesellschaft alleine zu vertreten. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleiben, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung feststellen ließen (§ 286 Abs. 4 HGB). Darlehen wurden an ehemalige Geschäftsführer in Höhe von T€ 57 gewährt. Steidinger & Schmidt GmbH (vormals Schmidt & Söhne GmbH) mit Sitz in Teningen, eingetragen beim Amtsgericht Freiburg, HRB 4611 (§ 264 Abs. 1a HGB). In 2023 waren 99 (VJ 94) Mitarbeiter beschäftigt. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag keine. Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr 3 HGB Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen durch jährlichen Miet- Leasing- und Kontraktverpflichtungen in Höhe von rund T€ 750. Die Laufzeiten der Mietverträge betragen von gesetzlicher Kündigungsfrist bis zu acht Jahren. Wirtschaftsprüfungshonorar Das Honorar für die Jahresabschlussprüfung beträgt T€ 16.
Teningen, den 15. Juni 2024. Gez. Michael Gschiermeister, Geschäftsführer Der vollständige Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde durch die Gesellschafterversammlung am 2. Oktober 2024 festgestellt. Anlagenspiegel zum 31.12.2023Steidinger & Schmidt GmbHTeningen
Handelsrecht Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die Steidinger & Schmidt GmbH, Hans Theisen Str. 8, Teningen Prüfungsurteil zum Jahresabschluss Ich habe den Jahresabschluss der Steidinger & Schmidt GmbH, Teningen, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang einschliesslich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Steidinger & Schmidt GmbH, Teningen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmässiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr von 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. Der beigefügte Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäss § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmässigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für meine Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmässiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Abschluss Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Abschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmässiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögen-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmässiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.H. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögenschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Ausserdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Masssnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Mass an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmässiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemässes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschliesslich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung festgestellt habe
Bad Dürkheim, den 19. August 2024 Dipl.-Kfm. Bernd M. Kirsch, Wirtschaftsprüfer |
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