Leonhard Kaiser GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Hersfeld HRB 169
Eingetragen
5.2.1979
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit Tapeten und Bodenbelägen (ohne Teppiche)Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit Lacken, Farben, Malereibedarfsartikeln, Tapeten und Fußbodenbelägen sowie ähnlichen Artikeln und fachüblichem Zubehör.

Historie

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Management

NameRolle
Klaus Kolleck
seit 27.7.2005
Prokura
Gertrud Baur
seit 27.7.2005
Prokura
Kai Winkelvoss
seit 27.7.2005
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Leonhard Kaiser GmbH

Bad Hersfeld

Jahresabschluss zum 31.12.2006

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

942.473,88

989.274,87

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

7,00

627,00

II. Sachanlagen

747.110,41

783.138,41

III. Finanzanlagen

195.356,47

205.509,46

B. Umlaufvermögen

1.908.793,26

1.910.281,34

I. Vorräte

1.051.183,26

1.175.465,64

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

605.042,62

686.875,85

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

252.567,28

47.939,85

C. Rechnungsabgrenzungsposten

4.728,00

5.330,00

Summe Aktiva

2.855.995,14

2.904.886,21



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

511.291,88

511.291,88

II. Kapitalrücklage

2.096.296,72

2.096.296,72

III. Kapital des stillen Gesellschafters

185.969,39

224.239,34

IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag

-2.398.944,34

-2.310.277,01

V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

-50.739,08

-88.667,33

B. Rückstellungen

628.791,00

652.944,00

C. Verbindlichkeiten

1.883.329,57

1.819.058,61

Summe Passiva

2.855.995,14

2.904.886,21

ANHANG

I. Angaben und Erläuterungen zur Gliederung und andere formelle Besonderheiten

1. Darstellungsstetigkeit

Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinanderfolgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen, wurde beibehalten.

Die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen werden als gesonderter Posten gemäß § 265 Abs. 5 HGB unter den Finanzanlagen ausgewiesen.

2. Mitzugehörigkeitsvermerke

Gemäß § 265 Abs. 3 HGB ergibt sich bei folgendem Posten der Bilanz Mitzugehörigkeit zu einem anderen Posten:

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

- Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern € 54.996,33 (VJ: € 206.284,58)

3. Untergliederung und Einfügung von Posten

Gemäß § 265 Abs.5 HGB wurden die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung nicht weiter unterteilt.
In der Bilanz wurde folgender Posten hinzugefügt:
Aktiva / Anlagevermögen (vgl. A.III.3.)
"Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen"



4. davon - Vermerke

Zur besseren Übersichtlichkeit werden die "davon - Vermerke" im Bezug auf die Forderungen und Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 4 und 5 HGB zusammen mit den Angaben nach § 285 Nr. 1 HGB im Anhang gezeigt.



II. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zur Bilanzierung und Bewertung

Gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB werden die auf die Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angegeben.

1. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer wurden regelmäßig 3 Jahre zugrundegelegt, wenn sich nicht aufgrund einer Nutzungsdauervereinbarung / aufgrund der Laufzeit eines Patents ein abweichender Zeitraum ergibt.

2. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wurden Anschaffungsnebenkosten, Anschaffungskostenminderungen sowie nachträgliche Anschaffungskosten berücksichtigt. In die Herstellungskosten wurden Fertigungs- und Materialeinzelkosten sowie - soweit vorkommend - Sondereinzelkosten der Fertigung einbezogen. Außerdem wurden angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen berücksichtigt.

Die Abschreibungen auf abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens erfolgte nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Der Abschreibungssatz (p.a.) und die Abschreibungsmethode ergeben sich aus der nachfolgenden Aufstellung:
immaterielle Vermögensgegenstände 33,3 % linear,
Gebäude 2,0 - 10,0 % linear,
Mieterein- / umbauten 10,0 - 25,0 % linear,
Fuhrpark 20,0 - 50,0 % linear,
Betriebs- und Geschäftsausstattung 10,0 - 50,0 % linear und
geringwertige Wirtschaftsgüter 100,0 % .
Für außerplanmäßige Ab- bzw. Zuschreibungen bestand keine Veranlassung.

3. Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bilanziert; in 2004 erfolgte eine außerplanmäßige Abschreibung bis auf einen Erinnerungswert.


4. Die Ausleihungen sind - soweit verzinslich - mit dem Nennwert bilanziert. Auf Ausleihungen in Höhe von T€ 27 (Nennbetrag) wurden Zuschreibungen in Höhe von T€ 2 vorgenommen. Die Tilgung betrug T€ 2.

5. Soweit in den Vorräten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren enthalten sind, wurden diese mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Dabei wurden die tatsächlichen Anschaffungskosten oder Durchschnittspreise berücksichtigt.

6. Die Forderungen wurden zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Skontoverlust und Unverzinslichkeit der Forderungen wurden bei der Bemessung des Delkredererisikos berücksichtigt.

7. Für Rückstellungen wurden Erfahrungswerte oder tatsächliche Werte angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Für die Pensionsverpflichtung wurde die Rückstellungsbildung gemäß § 6 a EStG mit einem Zinsfuß von 6 % p.a. vorgenommen.

8. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.



III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

1. Angaben zu Restlaufzeiten von Forderungen

Gemäß § 268 Abs. 4 Satz 1 HGB sind zu den einzelnen Bilanzposten der Position "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" die Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr gesondert zu vermerken. Dieser Angabenpflicht wird im Anhang nachgekommen:

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
sonstige Vermögensgegenstände € 460,00

2. Angaben zu den Kapitalrücklagen

Im Berichtsjahr ergab sich keine Veränderung.

3. Angaben zu nicht passivierten Pensionsverpflichtungen

Die Möglichkeit gemäß Art. 28 Abs. 2 EGHGB wurde in Anspruch genommen. Der Betrag der nicht bilanzierten Pensionsrückstellungen beträgt T€ 219.


4. Angaben zu den Verbindlichkeiten

Nach § 268 Abs. 5 Satz 1 HGB sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in der Bilanz zu ver­merken. Aus Zweckmäßigkeitsgründen werden diese Angaben zusammen mit den Angaben nach § 285 Nr. 1 HGB (Restlaufzeit über fünf Jahre, Angabe der Sicherheiten) im Anhang vorgenommen.

a) Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen € 1.499.087,72.

b) Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen € 192.094,85.

c) Die Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert sind, betragen € 534.417,39.

Bei den Sicherheiten handelt es sich vor allem um Grundpfandrechte und Eigentumsvorbehalte.


IV. Sonstige Pflichtangaben


Angaben über die Geschäftsführung

Die Gesellschaft wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr von dem nachfolgend aufgeführten Geschäftsführer vertreten:
Kai Winkelvoss, Kaufmann (01.01. bis 31.12.).

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.



Bad Hersfeld, den 26. Juni 2007



Leonhard Kaiser GmbH

(Kai Winkelvoss)


 

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