Bon Pasta GmbH
Eugen-Richter-Straße 27, 99085 Erfurt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Gräfe seit 19.5.2025 | Prokura |
Christoph Müller seit 3.4.2024 | Geschäftsführer |
Christin Bläsing seit 29.11.2023 | Prokura |
Olaf Richtscheid seit 1.12.2022 | Geschäftsführer |
Michael Molsberger seit 1.12.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Erfurter Teigwaren GmbHErfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir stellen Standard-Nudeln aus Hartweizengriess mit und ohne Ei sowie Dinkelnudeln her. Es erfolgt der Einsatz von konventionellen als auch von Bio-Rohstoffen. Hierbei produzieren wir ausschließlich Handelsmarken, es gibt keine eigene Marke. Die Konzentration liegt dabei auf dem Absatz von Massenartikeln an den deutschen LEH. Darüber hinaus zählen zu den Zielmärkten auch industrielle Weiterverarbeiter sowie einige unter Logistikgesichtspunkten ausgewählte Exportmärkte. Auf die Herstellung von Nischenprodukten und Produkten die kleinere Produktionschargen haben wird aus grundsätzlicher Erwägung verzichtet. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die gemeinsame Umsetzung von Produktanpassungen mit unseren Kunden. Eine typische Forschung und Entwicklung ist bei dem Produkt Nudeln für uns nicht angebracht. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Marktsituation ist dauerhaft gekennzeichnet durch einen sehr starken Verdrängungswettbewerb. Die Preisaggressivtät ist mittlerweile bei den deutschen Herstellern im Eierteigwarensegment genau so groß wie bei den italienischen Herstellern im Bereich Pasta. Wesentlichen Einfluss haben dabei die Rohstoffsituation und die von den Unternehmen diesbezüglich angewandte Risikopolitik, sowie die logistische Aufstellung. Der Markt für getrocknete Teigwaren setzt sein leichtes, kontinuierliches Wachstum fort. Zu beobachten ist, dass das Wachstum für Nischenprodukte (z.B. glutenfrei, Nudeln aus Sonderrohstoffen wie z.B. rote Linsen) stärker ist als für "normale" Nudeln. Durch die Corona-Lockdowns hat es einen starken Nachfrageanstieg für Nudeln im LEH gegeben, zu Lasten des GV-Marktes. Die aktuellen politischen Rahmenbedingungen sind stabil. Einflüsse auf unser Geschäftsmodell können wir nicht erkennen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist coronabedingt geprägt durch einen Rückgang der Wirtschaftsleistung. Dies beeinflusst das für uns relevante Verbraucherverhalten jedoch nicht. Durch die geringe Arbeitslosigkeit gestaltet sich die Gewinnung von Mitarbeitern schwierig. 2. Geschäftsverlauf Mit dem Verlauf des Jahres 2020 sind wir zufrieden. Es ist gelungen, die Produktion nahezu komplett auszulasten. Dies ist vor allem bedingt durch Zusatzaufträge auch mit neuen Kunden. Unterstützt wurde dies auch durch coronabedingten Mehrbedarf im LEH. Für 2020 wurde mit einer Umsatzsteigerung auf ca. 62.500 TEUR geplant, die um ca. 8.500 TEUR überschritten wurde. Der Mitarbeiteraufbau und die technische Integration der neuen Anlagen wurden in 2019 abgeschlossen. Die Prozesse und Technik haben sich in 2020 im Volllastbetrieb komplett bewährt. Alle Auditierungen wurden sehr erfolgreich bestanden. Der Materialaufwand ist analog zum Umsatz deutlich gestiegen. Die Personalkosten sind aufgrund des Mitarbeiteraufbaus und angepasster Löhne auf 5.819 TEUR gestiegen. Die Kosten der Warenabgabe haben sich proportional zum Umsatz entwickelt. Bei den Abschreibungen und sonstigen Kosten gibt es keine abweichenden Entwicklungen. Das Ergebnis vor Steuern ist erstmals nach der Erweiterung deutlich positiv und liegt über unserer Base Case Planung. Ohne die negativen Effekte im Nachgang des Mühlenbrandes unseres Hauptlieferanten, hätten wir unsere Best Case Planung deutlich übertroffen. Wir befinden uns mit der Firma Roland Mills in intensiver Auseinandersetzung auf Grund unterschiedlicher Auffassungen im Rahmen der Kosten für die von Roland Mills durchgeführten Ersatzbeschaffungen nach dem Brand. Alle Versuche einer Einigung, die wir intensiv auch unter Einbindung unserer Gesellschafter initiiert haben, sind bislang ins Leere gelaufen. Den Grund hierfür sehen wir vor allem in unklaren Entscheidungsabläufen und Zuständigkeiten bei Roland Mills. Mittlerweile sind die Folgekosten des Streites (auf beiden Seiten) höher, als der ursprüngliche Streitwert. Wann hier eine Klärung erfolgt kann nicht prognostiziert werden. Im Ergebnis 2020 sind ca. 100 TEUR Anwaltskosten enthalten. Darüber hinaus sind 650 TEUR Versicherungsentschädigung gebucht, die für anfängliche Produktionsstillstände nach dem Brand von unserer Versicherung bezahlt wurden. Dieser Betrag entspricht dem Ertragsausfall und muss daher komplett operativ gewertet werden. Sonstige Forderungen, die uns nach unserer Rechtsauffassung zustehen sind nicht gebucht. Das bedeutet, dass der Jahresabschluss keinerlei juristische Chancen enthält. Die Forderungen von Roland Mills hingegen sind vollumfänglich gebucht, so dass alle Risiken im Jahresabschuss enthalten sind. In anderen Worten, sollten wir den Prozess komplett verlieren, ändert dies nichts am Ergebnis. Sollten wir ihn gewinnen, würde dann ein Zusatzertrag entstehen, der zum Zeitpunkt der Entscheidung realisiert würde. Die von uns noch nicht beglichenen Forderungen von Roland Mills sind in den Rückstellungen gebucht. Für die Zahlung steht jederzeit ausreichend Liquidität zur Verfügung. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist unverändert gut. a. Ertragslage Die Ertragslage ist durch die quasi Vollauslastung zufriedenstellend und wäre ohne die Auseinandersetzung mit Roland Mills gut. b. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr gut zu bezeichnen. Die Verschuldung gegenüber Kreditinstituten ist durch die Regeltilgungen deutlich gesunken. Die Kreditlinien für das laufende Geschäft sind ausreichend und bieten genügend Spielraum für notwendige Schwankungen bei Umsatz und Beständen. Durch unser Finanzmanagement gibt es weder überfällige Verbindlichkeiten noch Forderungen. Der Anteil des Eigenkapitals inkl. Sonderposten am Gesamtkapital hat sich durch das Ergebnis von 33,7% auf 35,1% erhöht. c. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr unwesentlich verändert. Durch die Abschreibungen hat sich das Anlagevermögen entsprechend verringert. Die Vorräte haben sich durch hohe Umsätze im November und Dezember deutlich verringert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir in gesundem Rahmen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung diverse Kennzahlen, ausgehend von unserem Management-Informations-System, heran. Die für uns wesentlichsten Leistungsindikatoren sind Stillstandszeiten und Ausbeuten, die wir dauerhaft ermitteln und Maßnahmen ableiten. Dies kombiniert mit genau kalkulierten Aufträgen, einer soliden Rohstoffdeckungspolitik und dem Bestreben nach der totalen Vollauslastung sind die Grundlage für den Erfolg. 5. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Daneben nutzen wir für alle weiteren Belange der Firma als Entscheidungsgrundlage vielfältige nicht finanzielle Leistungsindikatoren. Die wesentlichen liegen hier in folgenden Bereichen: Energie- und Umweltschutz, Mitarbeiterzufriedenheit, Mitarbeiterfluktuation, Lagerauslastung, Kundenzufriedenheit, Lieferquoten und Lieferantenbeurteilungen. III. Prognosebericht Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Unsere Konzentration liegt komplett auf der Erreichung maximaler Auslastung bei ständiger Optimierung aller internen Abläufe. Für 2021 gehen wir von einer Gesamtauslastung von ca. 98% aus. Dies bedeutet, dass es uns gelungen ist, die Zielmarke einer Produktion von deutlich über 100.000 to zu erreichen. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Dies hängt mit unserer Leistungsfähigkeit in einem weiterhin wachsenden Markt zusammen und dem weiter zunehmenden Vertrauen unsere Kunden in unsere Verlässlichkeit und Leistungsfähigkeit. Die Netto-Umsatzerlöse 2020 betrugen ca. TEUR 71.000. Aufgrund vorhandener Aufträge gehen wir für 2021 von einer Umsatzsteigerung von ca. 10% aus. Wir planen für das Jahr 2021 mit einem deutlich positiven Ergebnis. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a. Branchenspezifische Risiken: Es sind immer die gleichen Risiken, die einen Einfluss haben. Der risikopolitische Umgang von Konkurrenzunternehmen mit immer stärker volatilen Rohstoffmärkten. Dies bedeutet, dass viele Nudelhersteller feste Preise an die Kunden abgeben, den Rohstoff dazu aber nicht decken und damit eine spekulative Preisbildung statt einer betriebswirtschaftlich kalkulierten stattfindet. Wir sind eines der wenigen Unternehmen, die eine strikte Risikopolitik betreiben. Um aber am Markt zu bestehen, müssen wir uns den teilweise spekulativ ermittelten Marktpreisen anpassen. b. Ertragsorientierte Risiken Ertragsorientierte Risiken sehen wir v.a. in der juristischen Auseinandersetzung mit Roland Mills. Hier muss mit Anwalts- und Gerichtskosten gerechnet werden. Ebenfalls könnte sich dies auf künftige Rohstoffbeschaffungen auswirken, da man nicht mehr so partnerschaftlich an Optimierungen arbeitet. Unsere intern beeinflussbaren Parameter haben wir vollständig im Griff. Externe Einflussfaktoren mit negativer Auswirkung könnten im Bereich Energie- und Transportkosten entstehen, die nur teilweise und mit Verzögerung in die Abgabepreise eingerechnet werden könnten. Mittelfristig muss das Thema weitere Mindestlohnerhöhung als Risiko betrachtet werden. c. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der sehr stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens, verbunden mit einer sehr guten Vertrauensstellung bei unseren Finanzpartnern, sind Liquiditätsrisiken nicht erkennbar. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten als auch in unserem eigenen Unternehmen durch. Dem starken Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Verlässlichkeit, marktgerechte Preise und ein hohes Maß an Qualität begegnen. Durch unsere zentrale geografische Lage könnten Verteuerungen im Logistikbereich - zeitversetzt - einen Wettbewerbsvorteil für uns bringen. Weitere Chancen bieten die Reduzierung der Produktpalette und damit die Möglichkeit einer noch größeren Ausbringungsmenge. Im Bereich Dinkelnudeln wollen wir zusammen mit unserem Lieferpartner weiter expandieren. Eine große Chance sehen wir auch in dem Abschluss der Auseinandersetzung mit Roland Mills. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und stark volatilen Rohstoffpreisen. Wir sind zuversichtlich unsere Vollauslastung zu behalten und sogar noch weiter auszubauen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und Leistungsfähigkeit sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen nur klassisch konservative Instrumentarien. Wertpapier- und Währungsgeschäfte werden grundsätzlich nicht betrieben. Die Gesellschaft verfügt über einen sehr solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle gibt es gar nicht. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit den Kunden. Verbindlichkeiten werden immer innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Wir arbeiten mit unseren Lieferanten partnerschaftlich und langfristig zusammen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein langfristiger Liquiditätsplan permanent aktualisiert. Zur Verhinderung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Erfurt, 28. Januar 2021 Erfurter Teigwaren GmbH Gerhard Gabel, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Erfurter Teigwaren GmbH hat ihren Sitz in Erfurt. Sie ist im Handelsregister des Amtsgericht Jena unter HRB 108283 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden zusammengefasst, um die Klarheit der Darstellung zu verbessern. Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger nutzungsbedingter Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. 2. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten oder zu ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten werden über die retrograde Methode ermittelt. 3. Forderungen und sonstige Vermögengegenstände Diese werden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigung berücksichtigt. 4. Rückstellungen Die Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme (Erfüllungsbetrag) ausgewiesen. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zu den Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter der Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögengegenstände Die Forderungen gegenüber der Gesellschafterin LPM ETW Management GmbH belaufen sich zum 31. Dezember 2020 auf TEUR 595. Zudem bestehen Forderungen gegenüber Mitarbeitern mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr zum 31. Dezember 2020 in Höhe von TEUR 67. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Erfurter Teigwaren GmbH beträgt zum 31. Dezember 2020 TEUR 52. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für noch ausstehende Rechnungen gebildet. 5. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel in TEUR:
6. Geschäftssegmente Unsere Absätze sind (mengenmäßig) wie folgt aufgeteilt:
IV. Sonstige Angaben 1. Factoring Die Gesellschaft hat einen Factoringvertrag zum Zweck der Verbesserung des Cashflows abgeschlossen. Hinsichtlich des Anteils der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der veräußert wurde, übernimmt der Factor das Risiko der Zahlungsunfähigkeit des Debitors in Höhe von 100 Prozent der Nettoforderung. Hierdurch verbleiben keine wesentlichen Chancen und Risiken im Unternehmen. Ohne Factoring wären die Forderungen zum Bilanzstichtag um TEUR 9.081 höher. 2. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar im Geschäftsjahr 2020 (TEUR 29,4) setzt sich zusammen aus Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 18 sowie Steuerberatungsleistungen in Höhe von TEUR 11,4. 3. Mitarbeiter Die Mitarbeiterzahl setzte sich im Jahresdurchschnitt zusammen aus:
4. Geschäftsführung Die Geschäftsführung erfolgte durch Herrn Gerhard Gabel, Erfurt. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 5. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind, sind nicht eingetreten. 6. Gesamtbezüge Geschäftsführer Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.
Erfurt, den 29. Januar 2021 Erfurter Teigwaren GmbH Die Geschäftsführung Gerhard Gabel Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.02.2021 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Erfurter Teigwaren GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Erfurter Teigwaren GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Erfurter Teigwaren GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 5. Februar 2021 Cordes
+ Partner GmbH
Christian Harms, Wirtschaftsprüfer Torben Schaaf, Wirtschaftsprüfer |
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