Qualitype GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Angrick seit 25.11.2009 | Prokura |
Stephan Riedel seit 1.12.2004 | Geschäftsführer |
Reiner Matthees seit 1.12.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 5.00% | |
| 5.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
SOLARWATT AGEigenbeteiligung | 90.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SunStrom GmbHDresdenJahresabschluss zum 31. Dezember 2009Lagebericht zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2009der SunStrom GmbH1. Allgemeine MarktentwicklungIm Jahr 2009 hat sich das allgemeine Wachstum in der Photovoltaikbranche weltweit fortgesetzt. Dank international steigender Produktionskapazitäten können die aus den Vorjahren bekannten Lieferengpässe als nachhaltig behoben betrachtet werden. Erstmalig seit dem Jahr 2001 gab es im Laufe des Jahres 2009 ein Überangebot an Solarmodulen, was erhebliche Preisreduzierungen und infolge dessen teilweise gravierende Gewinneinbußen bei Solarmodul- und Solarzellenherstellern zur Folge hatte. Die sinkenden Modul- und Komplettanlagenpreise führten zu einem großen Nachfrageanstieg, vor allem in Deutschland. Hier wurden im Jahr 2009 Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 3.800 MWp neu installiert. Im Zuge der energiepolitischen Rückausrichtung Deutschlands wurden im 1. Quartal 2010 eine zusätzliche Degressionsstufe der Einspeisevergütung für PV-Anlagen zum 01.07.2010 sowie stärkere Degressionen jeweils zum Jahreswechsel gesetzlich beschlossen. Bereits die Ankündigung dieser Gesetzesänderung führte zu einem sehr überhitzten Markt im 1. Quartal 2010. Aufgrund vieler zeitlich vorgezogener Investitionen ist davon auszugehen, dass das Wachstum der PV-Branche im 2. Halbjahr 2010 und darüber hinaus in Deutschland stark zurückgehen wird. Der internationale Trend hingegen ist gegenläufig. 2. Geschäftsverlauf und Lage der SunStrom GmbHMit 510 Photovoltaik-Anlagen, die einer Gesamtleistung von über 23 MWp entsprechen, hat die SunStrom GmbH im Jahr 2009 mehr Anlagen installiert, als je zuvor (siehe hierzu Abbildung 1).
Abbildung 1: Jährlich durch SunStrom installierte PV-Anlagenleistung. Neben Deutschland waren die Hauptabsatzmärkte in Tschechien und Frankreich. Eine Zusammenfassung der wichtigsten wirtschaftlichen Leistungsindikatoren ist in der Tabelle 1 dargestellt.
Tabelle 1: Vorjahresvergleich von Erfolgskennziffern der SunStrom GmbH. Trotz der auf Umsatz und Bilanzsumme bezogenen sehr niedrigen Eigenkapitalquote ist die Innenfinanzierung des Unternehmens stabil. Gründe dafür sind u. a.:
Im Jahr 2009 wurde wie in den Vorjahren aufgrund der Umsatz- und Personalzahlen die Größenklasse einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB erreicht. 3. Voraussichtliche Entwicklung mit Chancen und RisikenDer weltweit stark wachsende Photovoltaikmarkt bietet für SunStrom auch weiterhin ausreichend Wachstumspotential. Während der deutsche Markt aufgrund der geänderten politischen Rahmenbedingungen an Bedeutung verlieren wird, entstehen neue Absatzchancen in Ländern innerhalb der EU, besonders aber auch in den USA. Die dort gegründete SunStrom North America LLC wird im Jahr 2011 erste Projekte realisieren. Für 2010 wird mit einem Umsatz von ca. 30 Mio. EUR geplant. Durch die erwarteten schwierigeren Wettbewerbsbedingungen wird eine Verbesserung der Umsatzrendite nur schwer erreichbar sein. Ziel ist deshalb, mindestens die Umsatzrentabilität des Jahres 2009 zu erreichen. Für die allgemeine Geschäftsentwicklung müssen verschiedene Einflussfaktoren durch ein umfangreiches Risikomanagement berücksichtigt werden. Folgende Risikobereiche unterliegen einer permanenten Kontrolle durch die Geschäftsführung:
4. ZusammenfassungIm Jahr 2009 konnte die Ertragslage der SunStrom GmbH erneut gesteigert werden. Aktuell gibt es eine sehr gute Auftragslage, die bereits bis in das Jahr 2011 hineinreicht. Aufgrund veränderter politischer Rahmenbedingungen wird das allgemeine Wachstum der Photovoltaikbranche in Deutschland ab der 2. Jahreshälfte 2010, insbesondere aber ab Anfang 2011 gebremst. Um die Entwicklung der SunStrom GmbH von diesem dann immer noch großen Markt unabhängiger zu machen, wird der Weg einer Internationalisierung in neu entstehende Märkte verstärkt beschritten. Zusammenfassend wird die aktuelle Geschäftslage der SunStrom GmbH als sehr stabil eingeschätzt.
Dresden, im März 2010 gez. Reiner Matthees, Geschäftsführer gez. Stephan Riedel, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2009(Vorjahr zum Vergleich)AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01. JANUAR 2009 BIS 31. DEZEMBER 2009(Vorjahr zum Vergleich)
ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS 31. DEZEMBER 20091. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften unter Beachtung der Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze2.1. Immaterielle Vermögensgegenstände Die Bewertung erfolgt mit Anschaffungskosten nach Abzug linearer Abschreibung unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 Jahren. Der erworbene Domainname wird nicht abgeschrieben. 2.2. Sachanlagen Technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung Die Vermögensgegenstände sind mit Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Die Nutzungsdauer wurde in Übereinstimmung mit der steuerrechtlichen Abschreibungstabelle ermittelt. Im Berichtszeitraum angeschaffte Anlagegüter mit einem Anschaffungswert von bis zu EUR 150,00 wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter deren Anschaffungskosten im Einzelfall EUR 150,00, aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, wird gem. § 6 Abs. 2 a EStG ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. 2.3. Finanzanlagen Die Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. 2.4. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten. Die unfertigen Erzeugnisse werden retrograd, ausgehend vom Bearbeitungsstand mit dem anteiligen Erlös abzgl. eines Gewinnaufschlags bewertet. Die auf den Baustellen befindlichen Materialen gehen mit den Anschaffungskosten in die Bewertung ein. 2.5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen wurden zum Nominalbetrag angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zweifelhafte Forderungen in Höhe des voraussichtlichen Zahlungseingangs angesetzt. 2.6. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten bilanziert. 2.7. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und in der Höhe bemessen, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. 2.8. Verbindlichkeiten Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgte mit dem Rückzahlungsbetrag. 2.9. Fremdwährungsumrechnung Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag und bei den Verbindlichkeiten mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. mit dem höheren Kurs am Abschlussstichtag. 3. Erläuterungen zur Bilanz3.1. Finanzanlagen Die Gesellschaft hat in 2002 96% der Gesellschaftsanteile an der SBG Solaranlagen Betreiber GmbH, Dresden zum Nennwert erworben. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Dresden unter HRB 21003 eingetragen. Das Eigenkapital der SBG Solaranlagen Betreiber GmbH zum 31. Dezember 2009 beträgt EUR 14.616,77. Das Ergebnis für 2009 beträgt EUR ./. 9,06 (Jahresfehlbetrag). Mit notariellem Vertrag vom 13. Juni 2005 beteiligte sich die Gesellschaft mit 50% an der in 2005 gegründeten SunStrom Vertrieb GmbH, Dresden. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Dresden unter HRB 23811 eingetragen. Das Eigenkapital der SunStrom Vertrieb GmbH zum 31. Dezember 2009 beträgt EUR 121.366,80. Das Ergebnis für 2009 beträgt EUR 82.433,77 (Jahresüberschuss). Die Gesellschaft hat in 2008 10% der Gesellschaftsanteile an der DS Energie s.r.o., Teplice zum Nennwert von CZK 20.000,00 (EUR 843,99) erworben. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Teplice eingetragen. Das Eigenkapital der DS Energie Teplice s.r.o. zum 31. Dezember 2009 beträgt EUR CZK 361,47. Das Ergebnis für 2009 beträgt CZK -103,84 (Fehlbetrag). 3.2. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. 3.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von EUR 6.316,94 (Vj. EUR 4.979,95). 3.4. Sonstige Rückstellungen Es handelt sich um Rückstellungen für folgende Risiken und unbestimmte Verbindlichkeiten:
3.5. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 13.910,6 (Vj. TEUR 4.939,6) und mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von TEUR 0,00 (Vj. TEUR 0,00). Für die Geschäftskredite hat die Gesellschaft folgende Sicherheiten gestellt:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. 4. Sonstige Angaben4.1. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 70 gewerbliche Arbeitnehmer und 32 Angestellte (ohne Geschäftsführer) beschäftigt. 4.2. Organe Als Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum bestellt:
Hinsichtlich der Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung wird von der Erleichterung des § 286 Abs. 4 HBG Gebrauch gemacht. 4.3. Haftungsverhältnisse und Sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB bestehen in Form eines Avalkredits in Höhe von EUR 200.000,00 zu Gunsten der Solarwatt AG. Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von laufenden Mietverträgen bestehen in Höhe von TEUR 282 p.a.
Dresden, im März 2010 gez. Reiner Matthees, Geschäftsführer gez. Stephan Riedel, Geschäftsführer ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS FÜR DIE ZEIT VOM 01. JANUAR 2009 BIS 31. DEZEMBER 2009
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276, 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SunStrom GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dresden, den 18.06.2010 CONSILIA
GMBH
gez. Herzer, Wirtschaftsprüfer gez. Werblow, Wirtschaftsprüfer |
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