Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 19414
Eingetragen
26.2.2001
Branche
Großhandel mit PhotovoltaikmodulenHerstellung von SolarwärmekollektorenHerstellung von Solarzellen und Solarmodulen
Gegenstand
Planung und Montage von Photovoltaikanlagen sowie Entwicklung, Herstellung und Handel damit in Zusammenhang stehender Produkte.

Historie

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Management

NameRolle
Steffen Angrick
seit 25.11.2009
Prokura
Stephan Riedel
seit 1.12.2004
Geschäftsführer
Reiner Matthees
seit 1.12.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

10.00% identifiziert90.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
5.00%
5.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SOLARWATT AGEigenbeteiligung
90.00%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
SOLARWATT AG
Germany
90.00%
R***** M*******
5.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

SunStrom GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009

Lagebericht zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2009

der SunStrom GmbH

1. Allgemeine Marktentwicklung

Im Jahr 2009 hat sich das allgemeine Wachstum in der Photovoltaikbranche weltweit fortgesetzt. Dank international steigender Produktionskapazitäten können die aus den Vorjahren bekannten Lieferengpässe als nachhaltig behoben betrachtet werden. Erstmalig seit dem Jahr 2001 gab es im Laufe des Jahres 2009 ein Überangebot an Solarmodulen, was erhebliche Preisreduzierungen und infolge dessen teilweise gravierende Gewinneinbußen bei Solarmodul- und Solarzellenherstellern zur Folge hatte. Die sinkenden Modul- und Komplettanlagenpreise führten zu einem großen Nachfrageanstieg, vor allem in Deutschland. Hier wurden im Jahr 2009 Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 3.800 MWp neu installiert.

Im Zuge der energiepolitischen Rückausrichtung Deutschlands wurden im 1. Quartal 2010 eine zusätzliche Degressionsstufe der Einspeisevergütung für PV-Anlagen zum 01.07.2010 sowie stärkere Degressionen jeweils zum Jahreswechsel gesetzlich beschlossen. Bereits die Ankündigung dieser Gesetzesänderung führte zu einem sehr überhitzten Markt im 1. Quartal 2010. Aufgrund vieler zeitlich vorgezogener Investitionen ist davon auszugehen, dass das Wachstum der PV-Branche im 2. Halbjahr 2010 und darüber hinaus in Deutschland stark zurückgehen wird. Der internationale Trend hingegen ist gegenläufig.

2. Geschäftsverlauf und Lage der SunStrom GmbH

Mit 510 Photovoltaik-Anlagen, die einer Gesamtleistung von über 23 MWp entsprechen, hat die SunStrom GmbH im Jahr 2009 mehr Anlagen installiert, als je zuvor (siehe hierzu Abbildung 1).

Abbildung 1: Jährlich durch SunStrom installierte PV-Anlagenleistung.

Neben Deutschland waren die Hauptabsatzmärkte in Tschechien und Frankreich.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten wirtschaftlichen Leistungsindikatoren ist in der Tabelle 1 dargestellt.

IST
2008
IST
2009
Veränderung
2008/2009
Umsatzerlöse [TEUR] 22.187 24.378 +10%
Jahresüberschuss vor Steuern [TEUR] 115 217 +89%
Eigenkapital gesamt [TEUR] 448 550 +23%
Eigenkapitalrentabilität vor Steuern [%] 25 39 +56%
Umsatzrendite vor Steuern [%] 0,5 0,9 +72%

Tabelle 1: Vorjahresvergleich von Erfolgskennziffern der SunStrom GmbH.

Trotz der auf Umsatz und Bilanzsumme bezogenen sehr niedrigen Eigenkapitalquote ist die Innenfinanzierung des Unternehmens stabil. Gründe dafür sind u. a.:

Zahlungskonditionen mit einem hohen Vorkasse- Anteil gegenüber Kunden,

ein sehr gut organisiertes Rechnungs- und Mahnmanagement,

kurzfristige Zugriffsmöglichkeiten auf Darlehen von Partner-Unternehmen.

Im Jahr 2009 wurde wie in den Vorjahren aufgrund der Umsatz- und Personalzahlen die Größenklasse einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB erreicht.

3. Voraussichtliche Entwicklung mit Chancen und Risiken

Der weltweit stark wachsende Photovoltaikmarkt bietet für SunStrom auch weiterhin ausreichend Wachstumspotential. Während der deutsche Markt aufgrund der geänderten politischen Rahmenbedingungen an Bedeutung verlieren wird, entstehen neue Absatzchancen in Ländern innerhalb der EU, besonders aber auch in den USA. Die dort gegründete SunStrom North America LLC wird im Jahr 2011 erste Projekte realisieren.

Für 2010 wird mit einem Umsatz von ca. 30 Mio. EUR geplant. Durch die erwarteten schwierigeren Wettbewerbsbedingungen wird eine Verbesserung der Umsatzrendite nur schwer erreichbar sein. Ziel ist deshalb, mindestens die Umsatzrentabilität des Jahres 2009 zu erreichen.

Für die allgemeine Geschäftsentwicklung müssen verschiedene Einflussfaktoren durch ein umfangreiches Risikomanagement berücksichtigt werden. Folgende Risikobereiche unterliegen einer permanenten Kontrolle durch die Geschäftsführung:

1.

Gesamtwirtschaftliche Risiken, z. B. durch eine Verschärfung der Finanz- und Währungskrise oder eine allgemeine Rezession.

Aktuelle Risikoeinschätzung für SunStrom:

mittel

Gegenmaßnahmen:

Risikostreuung durch weitere Internationalisierung, u. a. durch die Gründung der SunStrom North America LLC.

2.
Finanzrisiken, insbesondere:

Liquiditätsrisiken, z.B. aufgrund einer Kreditklemme oder Verzögerungen bei Zahlungseingängen.

Aktuelle Risikoeinschätzung für SunStrom:

mittel

Gegenmaßnahmen:

Bankverbindlichkeiten und somit Abhängigkeiten werden kontinuierlich zurückgeführt. Zahlungskonditionen mit hohem Vorkasse-Anteil gegenüber Kunden.

Einkaufspreisrisiken, z.B. durch stark sinkende Solarmodulpreise.

Aktuelle Risikoeinschätzung für SunStrom:

hoch

Gegenmaßnahmen:

Es werden keine Rahmenverträge mit festen Konditionen und Abnahmemengen mehr abgeschlossen. Es wird nahezu kein Lagerbestand an Solarmodulen mehr gehalten.

Währungsrisiken, insbesondere in Bezug auf Wechselkurse zum US-Dollar und zur Tschechischen Krone.

Aktuelle Risikoeinschätzung für SunStrom:

hoch

Gegenmaßnahmen:

Währungssicherungsgeschäfte.

Zahlungsausfallrisiken.

Aktuelle Risikoeinschätzung für SunStrom:

gering

Gegenmaßnahmen:

Liquiditätsprüfung durch Anforderung von Bankauskünften oder Kreditzusagen sowie hoher Vorkasse- Anteil gegenüber privatwirtschaftlichen Kunden. Konsequentes Forderungsmanagement über eine Rechtsanwaltskanzlei gegenüber allen säumigen Zahlern.

Zinsrisiken.

Aktuelle Risikoeinschätzung für SunStrom:

gering

Gegenmaßnahmen:

aktuell keine Maßnahmen.

3.

Politisch verursachte Risiken, z.B. durch die Änderung des EEG.

Aktuelle Risikoeinschätzung für SunStrom:

sehr hoch

Gegenmaßnahmen:

Stärkere Internationalisierung, insbesondere auf Märkten mit neuem Einspeisegesetz. Weiterentwicklung auf dem Marktsegment EEG-unabhängiger PV-Anlagen.

4.

Risiken aus verstärktem Wettbewerbsdruck und infolge dessen Absatz- und Preisrisiken.

Aktuelle Risikoeinschätzung für SunStrom:

sehr hoch

Gegenmaßnahmen:

noch stärkerer Markenausbau als Qualitätsanbieter.

Hierfür wichtig sind:

die nach ISO 9001 und ISO 14001 (Qualitäts- und Umweltmanagementsystem) zertifizierten Abläufe zur Sicherung einer kontinuierlich hohen und nachvollziehbaren Qualität.

Verstärkung der Marketingaktivitäten.

Risikostreuung durch weitere Internationalisierung und größere Breite des Kundenportfolios.

5.

Risiken aus Beschaffungsengpässen.

Aktuelle Risikoeinschätzung für SunStrom:

nur noch gering

Gegenmaßnahmen:

aktuell keine Maßnahmen.

6.

Unternehmensstrategische Risiken durch Fehleinschätzungen zukünftiger Entwicklungen.

Aktuelle Risikoeinschätzung für SunStrom:

mittel

Gegenmaßnahmen:

Noch mehr Zeitressourcen der Geschäftsführung für permanente Neubewertung der Marktentwicklungen.

Gutes Controlling zur rechtzeitigen Signalisierung von risikobehafteten Tendenzen.

7.

Gewährleistungs- und Haftungsrisiken.

Aktuelle Risikoeinschätzung für SunStrom:

aufgrund jahrelanger Erfahrung gering.

Gegenmaßnahmen:

Ausreichend Rückstellungen für eventuelle Gewährleistungsfälle. Umfangreicher Versicherungsschutz.

4. Zusammenfassung

Im Jahr 2009 konnte die Ertragslage der SunStrom GmbH erneut gesteigert werden. Aktuell gibt es eine sehr gute Auftragslage, die bereits bis in das Jahr 2011 hineinreicht.

Aufgrund veränderter politischer Rahmenbedingungen wird das allgemeine Wachstum der Photovoltaikbranche in Deutschland ab der 2. Jahreshälfte 2010, insbesondere aber ab Anfang 2011 gebremst. Um die Entwicklung der SunStrom GmbH von diesem dann immer noch großen Markt unabhängiger zu machen, wird der Weg einer Internationalisierung in neu entstehende Märkte verstärkt beschritten.

Zusammenfassend wird die aktuelle Geschäftslage der SunStrom GmbH als sehr stabil eingeschätzt.

 

Dresden, im März 2010

gez. Reiner Matthees, Geschäftsführer

gez. Stephan Riedel, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2009

(Vorjahr zum Vergleich)

AKTIVA

EUR 31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 12.633,00 6.735,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 27.462,00 29.778,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 473.499,00 348.695,00
500.961,00 378.473,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 24.000,00 24.000,00
2. Beteiligungen 34.069,18 35.343,99
3. Übrige Finanzanlagen 3.500,00 3.500,00
61.569,18 62.843,99
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 11.554.348,62 4.290.463,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 11.652,49 41.046,07
2. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.158.709,02 918.820,17
3.170.361,51 959.866,24
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 153.772,12 560.611,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.920,33 31.496,01
15.487.565,76 6.290.489,38

PASSIVA

EUR 31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 130.000,00 130.000,00
II. Kapitalrücklage 75.000,00 75.000,00
III. Gewinnvortrag 206.639,23 169.986,59
IV. Jahresüberschuss 138.263,42 73.303,41
B. Rückstellungen 442.367,89 306.548,06
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 687.324,27 801.432,19
2. Übrige Verbindlichkeiten 13.807.970,95 4.734.219,13
14.495.295,22 5.535.651,32
15.487.565,76 6.290.489,38

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01. JANUAR 2009 BIS 31. DEZEMBER 2009

(Vorjahr zum Vergleich)

EUR 2009
EUR
2008
EUR
1. Rohergebnis 5.730.310,04 4.195.021,29
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.456.839,54 1.774.126,28
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 513.108,52 383.034,98
2.969.948,06 2.157.161,26
- davon für Altersversorgung EUR 21.815,30 (EUR 18.869,18)
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 114.431,19 89.537,53
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.349.313,33 1.761.951,81
5. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 0,00 4.542,72
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.229,78 14.566,74
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 83.056,33 87.304,03
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 220.790,91 118.176,12
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 78.785,49 41.515,09
10. Sonstige Steuern 3.742,00 3.357,62
82.527,49 44.872,71
11. Jahresüberschuss 138.263,42 73.303,41

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS 31. DEZEMBER 2009

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften unter Beachtung der Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

2.1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Bewertung erfolgt mit Anschaffungskosten nach Abzug linearer Abschreibung unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 Jahren.

Der erworbene Domainname wird nicht abgeschrieben.

2.2. Sachanlagen

Technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung

Die Vermögensgegenstände sind mit Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet.

Die Nutzungsdauer wurde in Übereinstimmung mit der steuerrechtlichen Abschreibungstabelle ermittelt.

Im Berichtszeitraum angeschaffte Anlagegüter mit einem Anschaffungswert von bis zu EUR 150,00 wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben.

Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter deren Anschaffungskosten im Einzelfall EUR 150,00, aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, wird gem. § 6 Abs. 2 a EStG ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.

2.3. Finanzanlagen

Die Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

2.4. Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten.

Die unfertigen Erzeugnisse werden retrograd, ausgehend vom Bearbeitungsstand mit dem anteiligen Erlös abzgl. eines Gewinnaufschlags bewertet. Die auf den Baustellen befindlichen Materialen gehen mit den Anschaffungskosten in die Bewertung ein.

2.5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen wurden zum Nominalbetrag angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zweifelhafte Forderungen in Höhe des voraussichtlichen Zahlungseingangs angesetzt.

2.6. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten bilanziert.

2.7. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und in der Höhe bemessen, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

2.8. Verbindlichkeiten

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgte mit dem Rückzahlungsbetrag.

2.9. Fremdwährungsumrechnung

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag und bei den Verbindlichkeiten mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. mit dem höheren Kurs am Abschlussstichtag.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1. Finanzanlagen

Die Gesellschaft hat in 2002 96% der Gesellschaftsanteile an der SBG Solaranlagen Betreiber GmbH, Dresden zum Nennwert erworben. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Dresden unter HRB 21003 eingetragen. Das Eigenkapital der SBG Solaranlagen Betreiber GmbH zum 31. Dezember 2009 beträgt EUR 14.616,77. Das Ergebnis für 2009 beträgt EUR ./. 9,06 (Jahresfehlbetrag).

Mit notariellem Vertrag vom 13. Juni 2005 beteiligte sich die Gesellschaft mit 50% an der in 2005 gegründeten SunStrom Vertrieb GmbH, Dresden. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Dresden unter HRB 23811 eingetragen. Das Eigenkapital der SunStrom Vertrieb GmbH zum 31. Dezember 2009 beträgt EUR 121.366,80. Das Ergebnis für 2009 beträgt EUR 82.433,77 (Jahresüberschuss).

Die Gesellschaft hat in 2008 10% der Gesellschaftsanteile an der DS Energie s.r.o., Teplice zum Nennwert von CZK 20.000,00 (EUR 843,99) erworben. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Teplice eingetragen. Das Eigenkapital der DS Energie Teplice s.r.o. zum 31. Dezember 2009 beträgt EUR CZK 361,47. Das Ergebnis für 2009 beträgt CZK -103,84 (Fehlbetrag).

3.2. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

3.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von EUR 6.316,94 (Vj. EUR 4.979,95).

3.4. Sonstige Rückstellungen

Es handelt sich um Rückstellungen für folgende Risiken und unbestimmte Verbindlichkeiten:

- Personalkosten EUR 164.242,00 Vj. EUR 77.565,00
- Gewährleistungen EUR 121.200,00 Vj. EUR 115.500,00
- Andere EUR 112.830,00 Vj. EUR 102.290,00

3.5. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 13.910,6 (Vj. TEUR 4.939,6) und mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von TEUR 0,00 (Vj. TEUR 0,00).

Für die Geschäftskredite hat die Gesellschaft folgende Sicherheiten gestellt:

Raumsicherungsübereignung der sich in den Geschäftsräumen, Moritzburger Weg 67, 01109 Dresden, befindlichen Einrichtungsgegenstände und Geräte.

Globalabtretung der gegenwärtigen und künftigen Forderungen gegenüber sämtlichen Kunden, deren Firma bzw. Familienname mit den Buchstaben A-Z beginnt.

Verpfändung des Festgeldkontos.

Raumsicherungsübereignung des Warenlagers.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

4. Sonstige Angaben

4.1. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 70 gewerbliche Arbeitnehmer und 32 Angestellte (ohne Geschäftsführer) beschäftigt.

4.2. Organe

Als Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum bestellt:

Eintrag im Handelsregister
Reiner Matthees 26. Februar 2001
Stephan Riedel 26. Februar 2001

Hinsichtlich der Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung wird von der Erleichterung des § 286 Abs. 4 HBG Gebrauch gemacht.

4.3. Haftungsverhältnisse und Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB bestehen in Form eines Avalkredits in Höhe von EUR 200.000,00 zu Gunsten der Solarwatt AG.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von laufenden Mietverträgen bestehen in Höhe von TEUR 282 p.a.

 

Dresden, im März 2010

gez. Reiner Matthees, Geschäftsführer

gez. Stephan Riedel, Geschäftsführer

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS FÜR DIE ZEIT VOM 01. JANUAR 2009 BIS 31. DEZEMBER 2009

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2009
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 18.369,76 9.310,42 0,00 0,00 27.680,18
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 18.369,76 9.310,42 0,00 0,00 27.680,18
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 44.993,32 0,00 0,00 0,00 44.993,32
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 705.469,29 263.402,77 62.796,12 0,00 906.075,94
Summe Sachanlagen 750.462,61 263.402,77 62.796,12 0,00 951.069,26
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 24.000,00 0,00 0,00 0,00 24.000,00
2. Beteiligungen 35.343,99 5.725,19 7.000,00 0,00 34.069,18
3. Übrige Finanzanlagen 3.500,00 0,00 0,00 0,00 3.500,00
Summe Finanzanlagen 62.843,99 5.725,19 7.000,00 0,00 61.569,18
Summe Anlagevermögen 831.676,36 278.438,38 69.796,12 0,00 1.040.318,62
Abschreibungen
Stand 01.01.2009
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 11.634,76 3.412,42 0,00 0,00 15.047,18
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 11.634,76 3.412,42 0,00 0,00 15.047,18
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 15.215,32 2.316,00 0,00 0,00 17.531,32
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 356.774,29 108.702,77 32.900,12 0,00 432.576,94
Summe Sachanlagen 371.989,61 111.018,77 32.900,12 0,00 450.108,26
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Übrige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 383.624,37 114.431,19 32.900,12 0,00 465.155,44
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwerte
Stand 31.12.2009
EUR
Stand 31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 12.633,00 6.735,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 12.633,00 6.735,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 27.462,00 29.778,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 473.499,00 348.695,00
Summe Sachanlagen 0,00 500.961,00 378.473,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 24.000,00 24.000,00
2. Beteiligungen 0,00 34.069,18 35.343,99
3. Übrige Finanzanlagen 0,00 3.500,00 3.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 61.569,18 62.843,99
Summe Anlagevermögen 0,00 575.163,18 448.051,99

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276, 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SunStrom GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Dresden, den 18.06.2010

CONSILIA GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Herzer, Wirtschaftsprüfer

gez. Werblow, Wirtschaftsprüfer

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