A.T. Antriebstechnik GmbH
Selbe AdresseSonstige Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jutta Niggeschmidt seit 5.9.2025 | Prokura |
Robert Rogier van Riemsdijk seit 27.2.2020 | Prokura |
Sebastian Meise seit 3.12.2018 | Prokura |
Sebastian Carsten Hackforth seit 24.6.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hackforth Holding Verwaltungsgesellschaft mbHHerneKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Konzerngewinn- und -verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Konzernkapitalflussrechnung 2022
Der Finanzmittelbestand setzt sich wie folgt zusammen:
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022Allgemeine Angaben 1. Angaben zur Gesellschaft Die Hackforth Holding Verwaltungsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in Herne und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Bochum unter der Handelsregisternummer HRB 10087 eingetragen. Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin der Hackforth Holding GmbH & Co. KG, Herne. 2. Inhalt und Gliederung Der Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte in der Form des Gesamtkostenverfahrens. 3. Konsolidierungskreis Die Vulkan VDT Services S.r.l., Novi Ligure/Italien, befindet sich in Liquidation. Des Weiteren haben sich keine Veränderungen des Konsolidierungskreises ergeben. Eine Übersicht über den Konsolidierungskreis enthält Anlage 1 zum Konzernanhang. 4. Konsolidierungsmethoden Unternehmen des Konsolidierungskreises mit einer Anteilshöhe über 50,0 % sind im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen worden. Für Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2009 beginnen, ist gemäß BilMoG die Buchwertmethode nicht mehr zulässig. Sie wurde durch die Neubewertungsmethode ersetzt. Für Altfälle, bei denen die Buchwertmethode angewandt wurde, darf diese beibehalten werden. 5. Kapitalkonsolidierung Anstelle der Beteiligungsbuchwerte wurden in der Konzernbilanz die Buchwerte der Vermögensgegenstände und Schulden der vollkonsolidierten Tochterunternehmen angesetzt. Dabei wird die Buchwertmethode angewandt, wonach zunächst der Wertansatz der Beteiligung mit dem Buchwert des anteiligen Eigenkapitals des Tochterunternehmens aufgerechnet wird. Diese Methode wurde bis zum 31.12.2009 angewandt. Seit dem 01.01.2010 wird für Zugänge nach der Neubewertungsmethode verfahren. Ein sich ergebender Unterschiedsbetrag wurde analysiert und, wenn er auf der Aktivseite entstanden ist, auf diejenigen Bilanzpositionen verteilt, die stille Reserven und Lasten enthalten und als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen bzw. erfolgsneutral mit den Rücklagen verrechnet. Entstand er auf der Passivseite, wurde er als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung innerhalb des Ausgleichspostens für Anteile der Kommanditisten ausgewiesen. Die aus der Erstkonsolidierung resultierenden aktiven Unterschiedsbeträge von TEUR 321 und die passiven Unterschiedsbeträge von nunmehr TEUR 5.563 wurden von der Gesellschaft jeweils als vor der Konzernzugehörigkeit erwirtschaftetes Eigenkapital eingeordnet und dementsprechend im Konzerneigenkapital mit den Gewinnrücklagen innerhalb des Ausgleichspostens für Anteile der Kommanditisten verrechnet. Die nicht von Konsolidierungsvorgängen beeinflussten Aktiva und Passiva wurden unverändert aus den jeweiligen Abschlüssen übernommen. Alle übrigen Aktiva und Passiva wurden gemäß Konzernbilanzierungsrichtlinie übergeleitet. Die auf die Kommanditisten entfallenden Anteile an Kapital und Rücklagen sowie an Gewinnen und Verlusten der konsolidierten Unternehmen sind im Ausgleichsposten für Anteile der Kommanditisten erfasst. Die auf Dritte entfallenden Anteile an Kapital und Rücklagen sowie an Gewinnen und Verlusten der konsolidierten Unternehmen sind im Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter erfasst. Die Erstkonsolidierung der Hackforth Holding Verwaltungsgesellschaft mbH, Herne, erfolgte auf den 1. Januar 2000. Erstkonsolidierungen von Tochtergesellschaften, die nach diesem Stichtag in den Konsolidierungskreis einbezogen wurden, erfolgten auf den Tag, an dem die Voraussetzungen hierfür erstmals erfüllt waren. 6. Assoziierte Unternehmen Die Vulkan Africa Pty Ltd, Rondebosch/Südafrika ist seit dem 21. November 2019 mit 49,0 % der Stimmrechte an der Vulkan South Africa Pty Ltd, Rondebosch/Südafrika beteiligt. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 0,00. Die Gesellschaft wurde zum 1. Januar 2021 erstmalig als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Im Berichtsjahr ist das Eigenkapital mit TEUR 843 negativ, der Jahresfehlbetrag beträgt TEUR 208. Der anteilige negative Equity-Wert zum Bilanzstichtag beträgt TEUR -438. 7. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände werden im Wesentlichen über 5 Jahre abgeschrieben. Sachanlagen sind mit Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen sind nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Anlagegüter linear berechnet worden. Die durchschnittliche Nutzungsdauer der Betriebsausstattung beträgt 5 bis 15 Jahre, der Geschäftsausstattung 1 bis 13 Jahre und der Kraftfahrzeuge 3 bis 5 Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 250,00 wurden im Zugangsjahr direkt als Aufwand erfasst. Anlagenzugänge, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 800,00 betragen, werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang erfasst. Auf Zugänge zum Anlagevermögen wird die Abschreibung zeitanteilig verrechnet. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Rohstoffe und Waren sind mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder dem niedrigeren Marktpreis bewertet. Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten bzw. beim Vorliegen der Voraussetzungen mit einem Festwert, der 80 % der Anschaffungskosten beträgt, bewertet. Eine Festwertaufnahme fand zuletzt zum 31. Dezember 2022 statt. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Diese enthalten neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen, aber keine Fremdkapitalzinsen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, liquide Mittel und geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert, Verbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen sind einzeln im Umfang erkennbarer Risiken sowie pauschal wegen des allgemeinen Kreditrisikos wertberichtigt. Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Sie berücksichtigen in angemessenem Umfang alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen sowie Preissteigerungsraten und bei Laufzeiten größer als 1 Jahr entsprechende Abzinsungsbeträge. Gemäß § 253 Abs. 2 HGB wurden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre (im Falle von Altersversorgungsverpflichtungen: zehn Geschäftsjahre) abgezinst. Für Pensions- und vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen sieht das HGB eine Vereinfachungsregelung vor, wonach einheitlich derjenige Zinssatz zu verwenden ist, der sich bei Zugrundelegung einer Laufzeit von 15 Jahren ergeben würde. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Project Unit Credit Method) ermittelt. Dabei wird gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Damit wird für die Bewertung ein 10-Jahres-Durchschnitts-Zinssatz von 1,78 % angesetzt. Biometrische Rechnungsgrundlagen sind die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck. Der Rententrend wird mit 1,0 % angenommen. Wäre für den Zinsfuß der Durchschnitt der letzten sieben Jahre (1,44 %) zu Grunde gelegt worden, wäre die Pensionsrückstellung mit EUR 6.360.505,31 auszuweisen gewesen. Insoweit besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von EUR 155.605,00. Als rechnungsmäßiges Pensionsalter wurde die vertragliche Altersgrenze einbezogen. Die Anwartschaft auf Hinterbliebenenversorgung wurde nach der kollektiven Methode angesetzt. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessenem Umfang alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. 8. Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt erfasst. Am Abschlussstichtag werden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, die eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr haben, zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Jahresabschlüsse der ausländischen Gesellschaften wurden wie folgt umgerechnet: Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet, die Bilanz mit dem Mittelkurs zum Bilanzstichtag. Sich hieraus ergebende Umrechnungsdifferenzen sind im Eigenkapital verrechnet. 9. Befreiender Konzernabschluss Folgende Gesellschaften nehmen die Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 bzw. § 264 Abs. 3 i. V. m. § 264 b Nr. 3 HGB in Anspruch:
Erläuterung zur Konzern-Bilanz 1. Anlagevermögen Bei der Entwicklung des Anlagevermögens wurde eine von den historischen An- schaffungs- und Herstellungskosten ausgehende Entwicklung des Anlagevermögens in der Anlage 2 zum Konzernanhang dargestellt. Folgende Tochterunternehmen, an denen Konzernunternehmen jeweils 100,0 % der Anteile halten, wurden gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie keine werbende Tätigkeit mehr ausüben und insgesamt für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns entsprechenden Bildes von untergeordneter Bedeutung sind:
Der Beteiligungsbuchwert an der Vulkan Strahlverfahrenstechnik GmbH & Co. KG wurde bereits im Jahr 2008 vollständig wertberichtigt. Die Beteiligung an der magnoric SAS beträgt 60 %. Es handelt sich um eine Beteiligung ohne werbende Tätigkeit. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen in Höhe von TEUR 42 mit einer Laufzeit von einem bis fünf Jahren. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind TEUR 72 mit einer Laufzeit von einem bis fünf Jahren und TEUR 71 mit einer Laufzeit von über fünf Jahren enthalten. 3. Sonstige Wertpapiere Es handelt sich um Wertpapieranlagen der Vulkan Technologies Pvt. Ltd., Pune/Indien, der Wuxi-Vulkan Technologies Ltd., Jiangsu/China und der VULKAN ESPANOLA S.A., Madrid/Spanien. 4. Rechnungsabgrenzungsposten Unter dem Posten werden Leasing von TEUR 32 (i. Vj. TEUR 16), Disagien von TEUR 3 (i. Vj. TEUR 5), Zinsen von TEUR 91 (i. Vj. TEUR 4) und Sonstige von TEUR 860 (i. Vj. TEUR 983) ausgewiesen. 5. Aktive Latente Steuern Im Konzern wurden gemäß § 306 HGB und DRS 18 aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 5.820 und passive latente Steuern in Höhe von TEUR 969 gebildet. Diese resultieren aus den temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz der einbezogenen inländischen- und ausländischen Konzerngesellschaften sowie aus der Eliminierung von Zwischengewinnen. Weitere Erläuterungen wurden bei den Angaben zu § 314 HGB Abs. 1 Nr. 21 HGB vorgenommen (Anlage 1.5/10). 6. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der Ausweis betrifft den Teil des Deckungsvermögens, der der Absicherung der Pensionsverpflichtung dient, diese jedoch übersteigt. Die Berechnungsmethode ist der von dem Versicherer mitgeteilte Rückkaufswert. Die in der Bilanzposition "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" saldierten Posten gliedern sich wie folgt:
7. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 25.600,00 entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Stammkapital und ist voll eingezahlt. Im Konzern-Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 109.894,62 enthalten. 8. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Pensionsrückstellungen setzten sich zum 31. Dezember 2022 wie folgt zusammen:
Der Ausweis betrifft den Teil der Pensionsrückstellung, der nach Abzug des Deckungsvermögens verbleibt und der der Absicherung der Pensionsverpflichtung dient, diesen jedoch unterschreitet oder gleich ist. Die Pensionsrückstellungen setzten sich zum 31. Dezember 2022 wie folgt zusammen:
9. Steuerrückstellungen Ausgewiesen werden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das laufende Geschäftsjahr und Vorjahre von TEUR 3.373. 10. Sonstige Rückstellungen
11. Derivative Finanzinstrumente
Eine Bankbewertung zum Bilanzstichtag liegt vor. Der negative Marktwert ist durch eine Drohverlustrückstellung bilanziell berücksichtigt. 12. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Rahmen der gesamtschuldnerischen Haftung der Unternehmensgruppe besichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen die Warenbezüge teilweise dem Eigentumsvorbehalt der Lieferanten. Die übrigen Verbindlichkeiten sind unbesichert. Die Restlaufzeiten stellen sich wie folgt dar:
Erläuterung zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen Die Bestandsveränderung resultiert aus einer Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse von TEUR 7.866 und einer Erhöhung der fertigen Erzeugnisse von TEUR 2.241. 3. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge von insgesamt TEUR 10.038 (i. Vj. TEUR 8.996). Diese setzen sich wie folgt zusammen:
4. Personalaufwand Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung entfallen auf die Altersversorgung TEUR 1.090 (i. Vj. TEUR 1.088). 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen von TEUR 4.707 (i. Vj. TEUR 5.982). Diese setzen sich wie folgt zusammen:
6. Aufzinsungs- und Abzinsungsbeträge nach § 277 (5) HGB Im Bereich des Finanzergebnisses von TEUR -2.345 (i. Vj. TEUR -1.928) sind Zinserträge i. H. v. TEUR 0 (i. Vj. TEUR 2) und Zinsaufwendungen i. H. v. TEUR 113 (i. Vj. TEUR 134) für Ab- und Aufzinsungen erfasst. 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Posten beinhaltet neben dem laufenden Steueraufwand für das Geschäftsjahr 2022 von TEUR 9.838 (i. Vj. TEUR 8.443) auch Steueraufwendungen für das Vorjahr von TEUR 18 (i. Vj. TEUR 156) und Aufwendungen und Erträge aus Abgrenzungen für latente Steuern von TEUR 773 (i. Vj. TEUR 728) bzw. TEUR -774 (i. Vj. TEUR -127). Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Der Ausweis betrifft Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln in Höhe von TEUR 873 (i. Vj. TEUR 217). Die eingegangenen Verpflichtungen gegenüber Dritten sind nicht zu passivieren, da die zu Grunde liegenden Verbindlichkeiten durch die Unternehmen voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. 2. Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Auszubildende - 2022 siebenundzwanzig Personen (i. Vj. sechsundzwanzig) wurden nicht berücksichtigt. 3. Organe der Muttergesellschaft Geschäftsführer sind die Herren
4. Sonstige Pflichtangaben Die Bezüge der Geschäftsführer betrugen im Geschäftsjahr TEUR 1.653, darin sind Bezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung in Höhe von TEUR 229 enthalten. 5. Sonstige Finanzielle Verpflichtungen
6. Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 21 und 22 HGB Die Zusammensetzung der bilanzierten aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 5.820 (i. Vj. TEUR 5.561) sowie der bilanzierten passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 969 (i. Vj. TEUR 758) sind nachfolgender Tabelle zu entnehmen. Der bei den Personengesellschaften zu Grunde gelegte Steuersatz für die Berechnung der latenten Steuern beträgt 17,5 % (i. Vj. 17,5 %). Dieser bezieht sich auf den für die Stadt Herne relevanten Hebesatz für Gewerbesteuer in Höhe von 500 %. Der Steuersatz der inländischen Kapitalgesellschaften beträgt 33,3 % (i. Vj. 33,3 %) und setzt sich wie folgt zusammen: 17,5 % Gewerbesteuer und 15,8 % Körperschaftssteuer. Es handelt sich hierbei um die künftig geltenden Steuersätze, die im Jahr der Umkehrung der zeitlichen Differenz zu verwenden sein werden. Die Steuersätze der ausländischen Konzerngesellschaften wurden analog ermittelt. Sie bewegen sich in einer Bandbreite zwischen 15 % und 34 % (i. Vj. 15 % und 34 %).
Die Veränderung der passiven latenten Steuer beträgt TEUR 211. 7. Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers
8. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss der Muttergesellschaft soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Nachtragsbericht Die seit dem 1. Quartal 2020 anhaltende COVID 19-Pandemie sowie der Krieg zwischen Russland und der Ukraine haben keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Lage des Konzerns. Auch im Jahr 2023 könnte es Auswirkungen aufgrund des COVID 19-Virus und / oder des Krieges zwischen Russland und der Ukraine geben. Jedoch ist in den ersten Monaten eine positive Ergebnisentwicklung zu verzeichnen.
Herne, 05. Juli 2023 Hackforth Holding Verwaltungsgesellschaft mbH Dipl.-Kfm. Sebastian Hackforth Dipl.-Kfm. Sven Oelert Dipl.-Kfm. (FH) Sebastian Meise Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2022 (Konsolidierungskreis)
1) Anteilszurechnung über Frau Gabriele
Hackforth, Herrn Dipl.-Kfm. Sebastian Hackforth und Frau
Katrin Leisten, alle Herne
Entwicklung des Konzernanlagevermögens in 2022
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit Die VULKAN-Gruppe mit ihren drei Geschäftsbereichen MARINE, VULKAN INDUSTRIE UND ENERGIE sowie KÄLTE- UND KLIMATECHNIK ist Marktführer im maritimen und industriellen Kupplungsbau sowie für lötfreie, unlösbare Rohrverbindungen in der Kälte- und Klimatechnik. Der Geschäftsbereich MARINE produziert hochelastische Kupplungen, die in Antriebssträngen für mittlere und hohe Leistungen eingesetzt werden. Sie finden schwerpunktmäßig in Schiffs-, Boots-, Generatoren-, Industrie- und Bahnantrieben ihre Verwendung. Die wichtigsten Kunden des Geschäftsbereichs MARINE sind Erstausrüster für Motoren und Getriebe, die unsere hochelastischen Kupplungen im Wesentlichen für Schiffs- und Generatorantriebe für Frachtschiffe, Kreuzfahrtschiffe, Schnellfähren, Marineschiffe, Ausflugsschiffe, Fischereiboote, Eisbrecher und Rettungsschiffe als Teil der Antriebstechnologie einsetzen. Darüber hinaus sind Schiffsbetreiber wichtige Kunden in unserem Ersatzteil- und Servicegeschäft. Ferner finden unsere Produkte Anwendung in den wachsenden Marktsegmenten der Offshore-Öl- und Gasindustrie sowie in der Kraftwerksindustrie. Der Geschäftsbereich MARINE vermarktet seine Produkte und Dienstleistungen über ein flächendeckendes, weltweites Vertriebsnetz. Der Weltmarkt, auf dem der Geschäftsbereich MARINE im Wesentlichen tätig ist, wird nennenswert nur noch von zwei weiteren Anbietern bedient, wobei lediglich ein Wettbewerber in etwa die gleichen Kunden mit ähnlicher Produktpalette beliefert. Mit dem Geschäftsbereich MARINE erzielt das Unternehmen in 2022 ca. 59% des gesamten Konzernumsatzes. Der Geschäftsbereich KÄLTE- UND KLIMATECHNIK produziert und vertreibt Rohrverbindungen, die eine schnelle und sichere, unlösbare Verbindung von Rohren, auch aus unterschiedlichsten Werkstoffen, auf kaltem Wege ermöglicht. Diese Rohrverbindungen finden hauptsächlich Anwendung in Kälte- und Klimaanlagen, Kühl- und Gefrierschränken. Zu den wichtigsten Kunden für den Geschäftsbereich KÄLTE- UND KLIMATECHNIK Produkte gehören Erstausrüster für Kühl- und Gefrierschränke und Automobilklimaanlagen. Weitere Kunden sind Installationsfirmen für Klimaanlagen, freie Service- und Kundendienstfirmen und Automobilwerkstätten. Trotz des verstärkten Auftretens von Kopien unserer Produkte aus China in den letzten Jahren konnte der Geschäftsbereich KÄLTE- UND KLIMATECHNIK seine Stellung im Markt nicht nur behaupten, sondern weiter ausbauen. Ursache hierfür war das sehr hohe Qualitätsniveau der Produkte, sowie die vom Kunden sehr geschätzte Problemlösungskompetenz. Der Geschäftsbereich KÄLTE- UND KLIMATECHNIK hatte in 2022 einen Anteil von ca. 20% am gesamten Konzernumsatz. Der Geschäftsbereich INDUSTRIE UND ENERGIE befasst sich mit Produkten und Anwendungen im Bereich der industriellen Antriebstechnik. Das Produktspektrum umfasst neben Kupplungen auch Bremsen und Rücklaufsperren für Anwendungen im Bergbau und Kranbau. Etwa 21% des gesamten Konzernumsatzes wurden 2022 in diesem Bereich erzielt. MARINEDer Geschäftsbereich Marine steuert alle Aktivitäten im Bereich der Marinetechnik. Komponenten der marinen Antriebstechnik von VULKAN befinden sich in unterschiedlichsten Schiffstypen. Business-Segmente
INDUSTRIE UND ENERGIEDer Geschäftsbereich Industrie und Energie von VULKAN umfasst anspruchsvolle industrielle Antriebe und bietet ein breites Produktportfolio für Hochleistungs-Applikationen in verschiedenen Industriezweigen. Business-Segmente
KÄLTE- UND KLIMATECHNIKAls Entwickler der LOKRING® Technologie ist der Geschäftsbereich Kälte- und Klimatechnik von VULKAN Marktführer im Bereich lötfreie, unlösbare Rohrverbindungen für Anwendungen im Bereich Haushalts- und Gewerbekälte sowie für die Klimatechnik. Business-Segmente
Aufgrund der Branchen, in denen die VULKAN-Gruppe tätig ist, sowie seiner global agierenden Kunden, ist die VULKAN-Gruppe stark internationalisiert. Konzernmuttergesellschaft ist die Hackforth Holding Verwaltungsgesellschaft mbH ("Hackforth Holding") mit Sitz in Herne / Deutschland, aus der der Gesamtkonzern gesteuert wird. Zu den rechtlich selbstständigen Tochtergesellschaften gehören Produktionsstandorte in Deutschland, in den USA, Brasilien, Indien und China sowie weitere im Ausland tätige Unternehmen mit Vertriebs- und Servicefunktionen. Die wesentlichen Absatzmärkte der VULKAN-Gruppe sind Europa (40% des Umsatzes), Asien / Australien (33%), Nordamerika (15%) und Südamerika (9%).
Nach Divisionen verteilt sich der Gruppen-Umsatz wie folgt:
II. Weltwirtschaftliche Entwicklung Die weltwirtschaftliche Entwicklung ist nach einer Zeit der moderateren Entwicklung aktuell durch die Nachwirkungen der Covid-19-Pandemie und des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine geprägt. In den nächsten beiden Jahren wird mit einem schwächeren Wachstum und einer niedrigeren Dynamik gerechnet. Dieses gilt nicht nur für die sogenannten Industrieländer, sondern auch, wenn gleich in unterschiedlichem Maße, für die Schwellenländer. Für das laufende Jahr sowie für das kommende Jahr 2024 gehen wir entsprechend der zu Grunde liegenden Prognose von einem Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsprodukts von 2,5% bzw. 3,2% pro Jahr aus. Dieses ist gegenüber der Erhöhung in 2022 von 3,2% eine Verlangsamung des Wachstums. 1 Die grundsätzlich höheren politischen Risiken, auch wirtschaftlicher Art, wie zum Beispiel protektionistischer Maßnahmen, haben bisher die wirtschaftliche Erholung und Dynamik leicht gedämpft, jedoch weisen die Stimmungsindikatoren momentan leicht nach oben. Sehr schwer abschätzbar sind die tatsächlichen wirtschaftlichen Auswirkungen durch den aktuellen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Des Weiteren sind die Folgen aus den Handelskonflikten zwischen den Vereinigten Staaten und China, wo weiterhin ein Großteil des Außenhandels zwischen beiden Ländern mit Zöllen belegt sind, die die weltwirtschaftliche Konjunktur spürbar bremst, nicht absehbar. Wenn auch zur Stabilisierung der Wirtschaft und zur Reduzierung steigender Inflationsraten gedacht, sind die Folgen der geänderten Geldpolitik vieler Notenbanken und der schnelle Anstieg der Leitzinsen noch nicht vorhersehbar. Die amerikanische Notenbank hat seit März 2022 den Leitzins zum zehnten Mal in Folge angehoben und auf 5,00% und 5,25% festgesetzt, um so die anhaltend hohe Inflation zu reduzieren. Die zentrale europäische Notenbank hat sich der geänderten Geldpolitik der amerikanischen Notenbank angepasst, wobei im Juni 2023 eine weitere Erhöhung des Zinssatzes der europäischen Notenbank auf 4,00% erfolgte. Ob diese Geldpolitik allerdings eine positive Wirkung entfalten kann, wird kritisch gesehen. Aktuell ist bereits ein deutlicher Rückgang der Kreditnachfrage von Haushalten und Firmen zu beobachten, zugleich können steigende Zinsen in Zukunft auch das Wirtschaftswachstum hemmen. Die für die Realwirtschaft wichtigen Rohstoffmärkte haben sich, nach Jahren niedriger Nachfrage, negativ entwickelt. Die Preise für fast alle wichtigen Rohstoffe sind in den letzten Monaten gestiegen. Aufgrund einer weiterhin hohen Nachfrage erwarten wir auch in den nächsten Monaten ein hohes Preisniveau. Viele Länder erwarten aufgrund dieser Entwicklung steigende Inflationsraten. Diese sich überlagernden, zum Teil gegensätzlichen Einflussgrößen führen zu einer erhöhten Unsicherheit hinsichtlich der Vorhersage der weltwirtschaftlichen Entwicklung. Diese Unsicherheit wird noch durch die aktuelle Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine verstärkt, deren kurz- und mittelfristigen Folgen für die Weltwirtschaft aktuell schwer abschätzbar und zu bewerten sind. In der nach wie vor größten Volkswirtschaft der Welt, der Volkswirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika, ist im Berichtsjahr 2022 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von - 2,1% erzielt worden. Im Zuge der generellen Erholung der Wirtschaft wird von einer wesentlich schwächeren wirtschaftlichen Entwicklung für die Jahre 2023 (+1,6%) und 2024 (+1,1%) erwartet. 2 Aufgrund der konjunkturell angespannten Entwicklung in den USA setzt die amerikanische Zentralbank momentan auf maximale Flexibilität in der Geldpolitik, um auf die anhaltende Inflation entsprechend reagieren zu können. Die damit verbundenen Auswirkungen auf andere Währungen als auch das weltweite Zinsniveau bleiben jedoch abzuwarten. Des Weiteren bleiben ebenfalls die wirtschaftspolitischen, weiterhin protektionistischen Maßnahmen der amerikanischen Administration und deren mögliche Folgen abzuwarten. Da das Wachstum der Wirtschaft in der Volksrepublik China 2022 mit einem Wachstum von 3% niedrig ist, ist für die Jahre 2023 und 2024 mit einer Erhöhung des Wirtschaftswachstums zu rechnen. Aufgrund zurückkehrender Investitionen sowie inländischer Konjunktur- und Infrastrukturprogrammen wird sich das wirtschaftliche Wachstum mit einem Plus von 5,2% (2023) und 4,5% (2024) weiter erhöhen. 3 Es bleibt jedoch abzuwarten, inwieweit die kräftigen geld- und fiskalpolitischen Impulse der chinesischen Regierung zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Belebung führen. Maßnahmen, um die Kreditexpansion zu bremsen und den überhitzten Immobilienmarkt abzukühlen, werden die Finanzierungsbedingungen verschlechtern und die Konjunktur in den nächsten Jahren dämpfen.
1 Kieler Konjunkturbericht Nr.102 vom 16.
März 2023, Kiel Institut für Weltwirtschaft
3 Kieler Konjunkturbericht Nr. 102 vom 16.
März 2023, Kiel Institut für Weltwirtschaft
Auch die EURO-Zone und damit ein wesentlicher Teil der Europäischen Union ist aktuell durch die Nachwirkungen der Coronapandemie und des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine stark beeinträchtigt. Trotz der weiterhin zunehmenden politischen Themen führten die Nachholeffekte nach dem schwierigen Jahr 2020 zu einem positiven Wachstum von 3,5% in 2022. Für die kommenden Jahre wird ein schwächeres Wachstum erwartet, die Prognose sieht dabei für das Jahr 2023 ein Wachstum von 0,7% und für 2024 ein Wachstum von 1,5% voraus. Weiterhin bleibt anzumerken, dass das prognostizierte Wachstum regional durchaus sehr unterschiedlich sein kann. Brasilien konnte sich nun von der politischen Krise langsam erholen. Ausgehend von einem positiven Wachstum des BIP im Jahr 2022 von 2,9%, ist für 2023 ein Wachstum von 0,92 % zu erwarten. Im Jahr 2024 wird ein Wachstum von 1,49 % des BIP erwartet. Seit Sommer 2022 sinkt in Brasilien die Inflationsrate, wodurch die die Wirtschaftliche Entwicklung ein positives Wachstum verzeichnet. Indien bleibt aufgrund des sehr starken Jahres 2022 mit hohen stabilen Wachstumsraten auf dem Pfad des starken Wirtschaftswachstums. Nach einem Jahr mit einem positiven Wachstum von 6,8% in 2022, erwartet Indien in 2023 ein Wachstum von 5,9% bzw. 6,3% in 2024. Somit wird Indien seinen Rivalen China im Bereich der Wachstumsraten nun übertreffen. Indien verzeichnet somit trotz des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine eine Wachstumsrate von über 5%. III. Branchenentwicklung Die Maschinenbauindustrie in Deutschland hat wenig überraschend einen Rückgang im Auftragseingang erlebt, im Vergleich zum Vorjahr um 4 %. Laut Angaben des Branchenverbandes VDMA war der Auftragseingang im Maschinenbau in den Monaten August und September 2022 gut gestiegen, folgend mit einem kleinen Einbruch ab Oktober. Die Gründe hierfür sind zahlreiche Produktionsbehinderungen, wie der Mangel an Zulieferungen und an Arbeitskräften. Ferner sind die direkten und indirekten Auswirkungen des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine noch nicht absehbar. 4 Im Laufe des Jahres 2022 hat die Produktion ihr Vorjahresniveau um 0,3 % verfehlt. Die Auslastung der Maschinenkapazitäten ist leicht gesunken, die Auslastungsquote betrug 89% im Oktober 2022, dabei ist der Rückgang Ausdruck der weiterhin extrem angespannten Lage.4 Des Weiteren können die Unternehmen ihre Auftragsbestände sukzessive abbauen und so trotz rückläufiger Auftragseingänge die vorhandenen Fertigungskapazitäten gut auslasten. 4 Geschäftsbereich MARINE: Nach der schlechten Situation im Weltschiffbau in den letzten Jahren gab es auch in 2022 einen positiven Trend. So stiegen die Auftragseingänge in 2022 in Höhe von insgesamt EUR 108,4 Mio. CGT auf ein Niveau, welches deutlich über den Zahlen der Vorjahre liegt. 5 Nach Jahren mit niedrigen Öl- und Gaspreisen sind viele Rohstoffpreise in den letzten Monaten stark angestiegen, dadurch wird es vielen Unternehmen in dieser Branche ebenfalls sehr schwer gemacht, ihr Geschäft auskömmlich zu betreiben. Dieses erhöht damit stark den bereits heute vorhandenen Kostendruck in der entsprechenden Zulieferindustrie. Für die Zukunft erwarten wir Impulse für Schiffsneubauten aus verschärften Umwelt- und Klimaschutzbestimmungen, da sich Nachrüstungen und Umbauten älterer Schiffe häufig nicht mehr rechnen. Wenn zusätzlich der landgetriebene Import von Energieträgern aus Russland bedingt durch den Ukrainekrieg endet, wird die zukünftige Energiepolitik noch stärker als bisher von der maritimen Wirtschaft abhängen. Aufgrund dieser weiterhin schwierigen Branchensituation werden die kostengünstige Produktion sowie die Entwicklung innovativer Systemkonzepte zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die zunehmende Komplexität von Antriebsanlagen aufgrund neuartiger Antriebskonzepte bieten aber auch gerade innovativen Unternehmen Chancen im globalen Wettbewerb. Gerade die deutschen Anbieter der deutschen maritimen Zulieferindustrie mit ihrem hohen Know-how, ihrer Erfahrung und ihren Qualitätsstandards werden diese Chancen durchaus erfolgreich zu nutzen wissen.
4 VDMA Konjunkturbulletin 4/2023
Geschäftsbereich KÄLTE- UND KLIMATECHNIK: Ein Vergleich vom Geschäftsbereich KÄLTE- UND KLIMATECHNIK mit anderen Unternehmen der Branche gestaltet sich weiterhin als schwierig, da die Verbindungstechnik vom Geschäftsbereich KÄLTE- UND KLIMATECHNIK in diesem Bereich einzigartig ist und aussagefähige indirekte Vergleiche über die belieferten Industrie- bzw. Branchenzweige nicht vorliegen. Als Lieferant von Komponenten für Produktion, Installation und Service in der Kälte- und Klimatechnik im Bereich der Kühl- und Gefrierschränke, Gebäude- und Fahrzeugklimatisierung ist die Division in wirtschaftlicher Hinsicht weltweit im überwiegenden Maße vom Kaufverhalten der Verbraucher in den gemäßigten Klimazonen abhängig. Geschäftsbereich INDUSTRIE UND ENERGIE: Obwohl die Rohstoffpreise in den letzten Monaten wieder leicht gesunken sind, sieht sich die Rohstoffindustrie weltweit immer noch einer schwierigen Situation gegenüber. Insofern konzentrieren sich viele Unternehmen der Rohstoffindustrie eher auf die Kostenreduktion ihrer Produktion als auf die Erschließung neuer Lagerstätten. Für die VULKAN-Gruppe bedeutet dies eine Verstärkung des weltweiten Servicegeschäftes, welches auch in dieser herausfordernden Situation Chancen für ein auskömmliches Geschäft bietet. Insgesamt soll die weltweite Vernetzung der Vulkan Standorte in diesem Bereich weiter vorangetrieben werden. IV. Geschäftsverlauf Geschäftsbereich MARINE: Der Absatz-Schwerpunkt liegt für den Geschäftsbereich MARINE im maritimen Umfeld, sowohl für Neubau-Projekte als auch für das After-Sales-Geschäft. Mit der Entwicklung des Geschäftes im Verlauf des Jahres 2022 waren wir sehr zufrieden. Durch Nachholeffekte aus dem schwächeren Geschäftsjahr 2021 wurde die Planung beim Umsatz deutlich übertroffen und auch das prognostizierte Ergebnis erreicht und auch übertroffen. Generell hat sich der Trend zu kurzfristigeren, kleineren Aufträgen auch in 2022 fortgesetzt. Der damit verbundenen kürzeren Reaktionszeit ist durch eine veränderte Auftragsbearbeitung für bestimmte, davon besonders betroffenen, Produktreihen Rechnung getragen worden. Eine große Herausforderung stellt zudem der anhaltend hohe, sich zum Teil verschärfende Preisdruck dar, der nicht unerhebliche Anstrengungen im Engineering, im Einkauf, in der Produktion und der Logistik zur Kostenreduktion zur Folge hat. Geschäftsbereich KÄLTE- UND KLIMATECHNIK: Im Geschäftsjahr 2022 konzentrierte sich der Geschäftsbereich im Wesentlichen auf die Internationalisierung der Produktion sowie die Marktbearbeitung in China, dem weltweit größten Markt für weiße Ware. Beide Maßnahmen tragen damit dem nach wie vor hohen Kostendruck seitens der Kundenseite Rechnung. Aufgrund des Preisdrucks und der gestiegenen Kundenanforderungen an die Logistik wird zukünftig auch die Wahl des Produktionsortes eine größere Rolle spielen. Aufgrund der begrenzten Produktionskapazitäten in Herne wird der Geschäftsbereich KÄLTE- UND KLIMATECHNIK die vorhandenen Fertigungen der VULKAN-Töchter in der jeweiligen Region des Kunden stärken und ausbauen. Die Produktionsstrategie soll daher zukünftig stärker der Vertriebsstrategie folgen, die eine Regionalisierung auf Asien, Europa und Afrika, sowie Nord- und Südamerika vorsieht. Die Produktionsstandorte im Ausland haben auch im Geschäftsjahr 2022 wie bisher ausschließlich die regionalen Märkte bedient. Für neu hinzugewonnene Kunden in Asien sowie Nord- und Südamerika wird die Strategie der regionalen Produktion zukünftig noch deutlich stringenter umgesetzt werden. Geschäftsbereich INDUSTRIE UND ENERGIE: Trotz schwieriger Ausgangslage aufgrund der Nachwirkungen der Coronapandemie und der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Brasilien hat sich die Division Industrie und Energie sehr gut entwickelt. Durch die durchgeführte Neuausrichtung lässt sich in Zukunft weltweit Potenzial heben, was dabei hilft, einen Gegenpol zum maritimen Geschäft aufzubauen und weiteres Wachstum zu generieren. Aufgrund einer internationalen Marktrecherche ist der Schwerpunkt des Produktprogramms neu definiert worden und die Führung des Geschäftsbereiches neu besetzt worden. Auch wenn es sich aktuell um ein schwieriges Marktumfeld handelt, so sieht sich die VULKAN-Gruppe gut für ein weiteres Wachstum in den kommenden Jahren gerüstet. Gesamtaussage: Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2022 außergewöhnlich zufrieden. V. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz der VULKAN-Gruppe in allen Hauptregionen um insgesamt 29,3 Mio. Euro. In Europa betrug der Umsatzwachstum 8,41%, wohingegen Nordamerika und Asien/Australien ein Umsatzwachstum von 18,21% bzw. 19,64% aufweist. Auch die sonstigen Regionen konnten dieses Jahr ein Umsatzwachstum von 31,49% nachweisen und zeigen insgesamt die stärkste positive Veränderung. Auch im Jahr 2022 konnte die VULKAN-Gruppe mit dem Umsatz von 233,8 Mio. Euro die 200 Mio. EUR-Marke beibehalten.
Erfreulicherweise konnten trotz den schwierigen Umständen wie dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, steigender Inflation und der fortdauernden Coronapandemie in fast allen Geschäftsbereichen wieder Umsatzzuwächse verzeichnet werden. Mit einem Zuwachs von nur 9,5% trat der Geschäftsbereich MARINE nicht mehr hervor, so wie es in den vergangenen Jahren der Fall war. Gefolgt von dem Geschäftsbereich INDUSTRIE UND ENERGIE mit 28,7% hingegen, hebt sich dieser Geschäftsbereich in 2022 besonders hervor. Der Umsatz des Geschäftsbereichs KÄLTE- UND KLIMATECHNIK wuchs dagegen nur mit 9,9%.
a) Ertragslage Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt (in TEUR):
Nach einem verhaltenen Jahr 2021 in der VULKAN-Gruppe konnten wir einen Sprung in der Gesamtleistung und im Jahresüberschuss verbuchen. Durch die Nachholeffekte in der Gesamtleistung wirkten die im Vorjahr eingeleiteten Maßnahmen in unserer Kostenstruktur intensiver. Durch die anhaltenden Kostenänderungen bedingt durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, der Inflation, der anhaltenden Covid-19-Pandemie und daher grundsätzlich steigenden Kosten, konnte trotzdem ein ordentliches Betriebsergebnis von 34,1 Mio. EUR erwirtschaftet werden. Das periodenfremde / neutrale Ergebnis in Höhe von 5,3 Mio. EUR resultiert insbesondere aus Währungseffekte und Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen. Aufgrund des aktuellen Geschäftsverlaufs und trotz der aktuellen sicherheitspolitischen Lage gehen wir für das Jahr 2023 von einem positiveren Geschäftsverlauf aus. b) Vermögenslage Die Vermögenslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt (in TEUR):
Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Bilanzsumme (16,7 Mio. EUR oder 7 %). So betrug diese zum Bilanzstichtag 254,9 Mio. EUR. Es ist deutlich zu erkennen, dass das langfristige Fremdkapital abgebaut wurde und gleichzeitig stieg das kurzfristige Fremdkapital an. Daher gab es eine Anteilige Verschiebung vom langfristigen zum kurzfristigen Fremdkapital. Die Eigenkapitalquote blieb nahezu unverändert. Auf der Vermögensseite stieg das Umlaufvermögen um 5,9% zum Vorjahr. Insbesondere erhöhten sich die Vorräte und einige Posten der Forderungen des Umlaufvermögens. Es werden insgesamt 7,2 Mio. EUR ins Anlagevermögen investiert. Bei den Passiva ist die planmäßige Tilgung unserer Kredite bei dem langfristigen Fremdkapital klar zu erkennen. Der Anstieg bei dem kurzfristigen Fremdkapital resultiert insbesondere aus einer Erhöhung der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (+13,7 Mio. EUR). Wir erachten die Kapitalstruktur weiterhin als ausgewogen und gut. c) Finanzlage Die Finanzlage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt (nach DRS 21 in TEUR):
Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit liegt über dem Niveau des Vorjahres. Der negative Cash Flow aus der Investitionstätigkeit ist auf normalem Niveau. Im asiatischen und europäischen Raum wurde in neue Kapazitäten investiert. Bei dem Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit stehen Auszahlungen an die Gesellschafter und die Tilgungen der Kredite im Vordergrund. Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit behalten wir das Ziel einer kompletten Entschuldung der VULKAN-GRUPPE weiter im Auge. Weitere Informationen sind der Anlage Kapitalflussrechnung zu entnehmen. Verbindlichkeiten werden, wenn möglich, unter Ausnutzung von Skonto ansonsten innerhalb der Zahlungsfrist beglichen. Zahlungen auf Forderungen gehen überwiegend innerhalb der Zahlungsziele ein. Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit mit steigenden Zinsen gerechnet und sich deshalb mittel- und langfristig mit Zinssicherungs-Derivaten geschützt. Aufgrund der aktuellen Zinspolitik der EZB hat sich nun der Zeitpunkt eine Zinserhöhung ergeben. Daher hat sich zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts die Wertentwicklung der Zinssicherungsderivate gegenüber dem Bilanzstichtag positiv entwickelt. In der Berichtsperiode tätigen wir Investitionen in Höhe von 13 Mio. EUR (Vorjahr: 10,9 Mio. EUR) in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen. Die Geschäftsführung stuft die Liquiditätslage als gut ein und sieht keine Risiken, die zu finanziellen Engpässen führen könnten. Aufgrund der vertraglichen Situation ist die Finanzierung langfristig gesichert, die eingeräumten Kreditlinien wurden auch im Geschäftsjahr 2022 nicht vollkommen in Anspruch genommen. VI. Chancen- und Risikobericht Gerade die starke Internationalisierung der VULKAN-Gruppe bietet für eine weitere positive wirtschaftliche Entwicklung zahlreiche Chancen. Die Nähe zu zunehmend global agierenden Kunden und Abnehmern ist unabdingbar für eine immer wichtiger werdende Serviceorientierung und den daraus zu generierenden Erträgen. Hier sieht sich die VULKAN-Gruppe gut aufgestellt. Die Diversifizierung ermöglicht es der VULKAN-Gruppe weiterhin nicht nur regional, sondern auch innerhalb der Geschäftsfelder, vorübergehende Schwankungen so auszugleichen, dass die Gesamtgruppe auf wirtschaftliche Herausforderungen jeglicher Art jederzeit reagieren kann. Neben einer generellen, mittelfristigen wirtschaftlichen Erholung unserer Branchen sehen wir weiterhin gute geschäftliche Chancen in Schwellenländern wie China und Indien, dieses gerade vor dem Hintergrund der internationalen Stärke der VULKAN-Gruppe in der Zusammenarbeit mit global agierenden Unternehmen in diesen Ländern. Die Hackforth Holding hat daher Prozesse zur Risikoidentifizierung, -steuerung und -vermeidung implementiert. Die Verantwortlichen unserer in- und ausländischen Tochtergesellschaften berichten in regelmäßigen Abständen an die Hackforth Holding. Zudem sind entsprechende Controlling Instrumente implementiert, die ein zeitnahes und enges Monitoring ermöglichen. Finanzielle Risiken: Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Minimierung von Zinssatzänderungsrisiken setzen wir geeignete Sicherungsinstrumente, wie Cap oder Swap, ein. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen und Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite bei vier Geschäftsbanken, zu denen überwiegend langjährige Geschäftsbeziehungen bestehen. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein revolvierender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Als international agierendes Unternehmen sind wir in besonderer Weise den Risiken aus den Schwankungen von Währungen ausgesetzt. Im Rahmen der regelmäßigen Analyse der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gruppe wird diesen Effekten ein besonderes Augenmerk gewidmet. Marktrisiken: Trotz des mittelfristig prognostizierten Wachstums der Weltwirtschaft hängt der Betriebserfolg der VULKAN-Gruppe grundsätzlich vom konjunkturellen Verhalten unserer Branchen und der Wettbewerbssituation unserer Kunden ab. Durch die starke regionale Diversifizierung der Gruppe kann möglichen Entwicklungen in verschiedenen Märkten effektiv begegnet werden. Der weitere Ausbau des Geschäftsbereichs INDUSTRIE UND ENERGIE und KÄLTE- UND KLIMATECHNIK dient ebenfalls dazu, die Abhängigkeit vom aktuell sehr volatilen Markt der maritimen Antriebstechnik zu begrenzen. In Zukunft soll eine stärkere zentrale Steuerung der VULKAN-Gruppe die Effizienz der Gruppe weiter erhöhen, schneller Potenziale realisieren und deutlich wettbewerbsfähiger machen. Hinsichtlich der regionalen und branchenbezogenen Ansässigkeit unserer Kunden sehen wir uns angemessen aufgestellt und beliefern in den verschiedenen Anwendungsgebieten die marktführenden Hersteller. Der Geschäftsbereich MARINE mit ihrer starken Abhängigkeit von Anbietern maritimer Antriebstechnik ist aktuell dem Nachfragerückgang im Neugeschäft und den strukturellen Herausforderungen der Branche in besonderer Weise ausgesetzt. Eine deutliche Ausweitung der bereits vorhandenen Entwicklungskapazitäten mit dem Ziel einer schnelleren Markteinführung neuer innovativer Produkte soll es ermöglichen, bestehende Marktanteile zu sichern bzw. auszubauen. Für den Geschäftsbereich KÄLTE- UND KLIMATECHNIK besteht das größte Risiko darin, dass die im Mittelpunkt stehende Technologie, nämlich die lötfreie Rohrverbindungstechnik im Bereich Kälte- und Klimatechnik, durch eine alternative Technologie des Wettbewerbs im großen Stil abgelöst werden könnte. Hierfür liegen jedoch nach wie vor keine Anhaltspunkte vor. Weitere Risiken sind Nachahmerprodukte minderer Qualität, die im Markt beobachtet werden. Im Bereich der industriellen Fertigung soll dem Einfluss der Nachahmer von Erstausrüsterprodukten für Kunden in China durch stärkere vertriebliche Maßnahmen begegnet werden. Es liegen darüber hinaus keine Anzeichen vor, dass die Wettbewerber im Bereich der Kälte- und Klimatechnik nennenswerte Marktanteile vom Geschäftsbereich KÄLTE- UND KLIMATECHNIK übernommen haben. Dem Risiko von Nachahmerprodukten setzen wir hohe Qualitätsstandards sowie Markt- und Kundennähe entgegen. Das geringe Ausfallrisiko unserer Produkte hat es uns erlaubt, trotz Nachahmerprodukten erfolgreich zu wirtschaften. Weitere KÄLTE- UND KLIMATECHNIK- spezifische Risiken sind nicht bekannt. Der Geschäftsbereich INDUSTRIE UND ENERGIE mit ihrem Hauptfertigungsstandort Brasilien ist aktuell regional besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Aufgrund der schwierigen politischen Situation sowie des deutlichen Anstiegs der Rohstoffpreise ist unsere Gesellschaft in Brasilien besonderen Risiken ausgesetzt. Die VULKAN-Gruppe reagiert auf diese Herausforderung mit einer Ausweitung des Vertriebes in der Region Lateinamerika sowie einer Internationalisierung der Produktion an weiteren Standorten der VULKAN-Gruppe. Beschaffungsrisiken: Beschaffungsrisiken durch Engpässe auf der Marktseite sowie unvorhersehbare Preiserhöhungen können nicht ausgeschlossen werden. Wir begegnen diesem Risiko mit einem intensiven Lieferantenmanagement, mit verstärktem Dual Sourcing und mit einer global ausgerichteten Marktbeobachtung. Qualitätsrisiken: Mögliche Haftungs- und Gewährleistungsansprüche aufgrund von Produktmängeln können sich belastend auf das Unternehmensergebnis sowie die Finanzlage des VUL- KAN-Konzerns auswirken. Zur Qualitätssicherung wurde ein Qualitätsmanagement eingerichtet, das Fehlerquellen systematisch analysiert und zugleich für eine deutliche Reduzierung von Gewährleistungsrisiken sorgt. Für Gewährleistungsrisiken bestehen entsprechende Haftpflichtversicherungen. Die hohe Qualität unserer Produkte sowie die Güte unserer Qualitätssicherungsmaßnahmen werden uns von vielen Kunden im Rahmen ihrer Qualitätsaudits bestätigt. Personalrisiken: Um dem Personalbeschaffungsrisiko aktiv vorzubeugen, findet einmal jährlich eine Personalbedarfsermittlung für das Folgejahr statt, so dass erforderliche Personalrekrutierungsaktivitäten rechtzeitig gestartet werden können. Die Teilnahme an Rekrutierungsmessen sowie diverse Personalmarketingaktivitäten z. B. an Schulen, schaffen die im Rahmen der Personalbeschaffung benötigte öffentliche Präsenz. Mit der ansteigenden Nachfrage des Marktes nach qualifizierten Fach- und Führungskräften wächst das Risiko der unfreiwilligen Mitarbeiter-Fluktuation. Daher schaffen wir Anreize, die die Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen binden, wie
IT-Risiken: Die Bewertung der Risiken der Informationstechnologie findet bei der Hackforth Holding im Rahmen der strategischen Planung sowie der jährlichen IT-Planung ihren Raum. Daraus resultiert z.B., dass die hochkritischen ERP-Systeme in gespiegelten zertifizierten Rechenzentren laufen. Viele IT-Maßnahmen und -Planungen sind darauf ausgerichtet, dass die Systeme und Daten eine hohe Verfügbarkeit sowie Sicherheit in Bezug auf Zugriffsschutz und Konsistenz haben. Neue Erkenntnisse werden aktiv aufgegriffen und in das bestehende Sicherheitskonzept eingebunden. Gesamtaussage zur Risikosituation: Derzeit sieht die Geschäftsführung des VULKAN-Konzerns keine bestandsgefährdenden Risiken. Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie und die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auf die Weltwirtschaft können aktuell noch nicht abschließend bewertet werden. Eine Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung kann jedoch nicht ausgeschlossen werden und kann sich entsprechend auf die Risikolage auswirken. VII. Produktentwicklung Strategisches Ziel der Vulkan-Gruppe ist es, weiterhin die Technologieführerschaft im Markt innezuhaben. Bei der Ausrichtung der strategischen Ziele spielen auch Umweltbelange wie bspw. der Energieverbrauch oder Emissionswerte eine wesentliche Rolle. Somit hat die strategisch geplante, kontinuierliche Produktentwicklung eine wesentliche Bedeutung. Im Geschäftsjahr 2022 waren hier 51 Mitarbeiter (2021: 57 Mitarbeiter) beschäftigt. Die Aufwendungen für die Produktentwicklung inklusive Aufwendungen für externe Dienstleister lagen im Berichtsjahr bei 8,1 Mio. EUR (2021: 7,8 Mio. EUR). Geschäftsbereich MARINE: Neben der Lösung komplexer kunden- und projektspezifischer Aufgabenstellungen liegen die Aktivitätsschwerpunkte in der Optimierung des Prozesses "Entwicklung" sowie in der strukturierten Straffung und Überarbeitung des bestehenden Produktportfolios. Darüber hinaus sind verschiedene zukunftsgerichtete Entwicklungsprojekte initiiert, die mittelfristig das bestehende Programm ergänzen, erweitern bzw. ersetzen sollen. Damit reagieren wir auf die sich ändernden Marktanforderungen im Bereich dieselgetriebener Großmotoren-Anlagen, die sich durch hohen Wettbewerb auszeichnen und zudem durch gestiegene Anforderungen aus neuen, weltweit gültigen Umweltvorschriften (z. B. Green Shipping) welche innovative Antriebskonzeptionen erforderlich machen. Geschäftsbereich KÄLTE- UND KLIMATECHNIK: Wie im Vorjahr beinhalteten die Entwicklungsaktivitäten im Geschäftsjahr 2022 im Wesentlichen Aktivitäten zur Weiterentwicklung / Verbesserung bestehender Produkte bzw. zur Erweiterung von deren Anwendungsbereichen. Die entwickelten Produktverbesserungen führen im Wesentlichen zu einer Erhöhung der Anwendungssicherheit der eigengefertigten Produkte und somit zu einer Steigerung der Kundenzufriedenheit. Entwicklungsaufträge in nennenswertem Umfang an Dritte wurden im Geschäftsjahr 2022 nicht vergeben. Geschäftsbereich INDUSTRIE UND ENERGIE: Die Ausweitung und Zusammenfassung der Entwicklungsaktivitäten in einer Organisationeinheit am Standort Itatiba/Brasilien führen weiterhin zu einer schnelleren Einführung neuer Produkte bzw. Überarbeitung bestehender Produkte. Die Zusammenarbeit aller Entwicklungsabteilungen wird stetig intensiviert, was zu einer deutlich effizienteren Bearbeitung von Entwicklungsprojekten führt. VIII. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Situation Aufgrund verschiedener Nachholeffekte aus den Vorjahren konnten wir die ursprüngliche Planung für das Jahr 2022 deutlich übertreffen. Für die Jahre 2023 und 2024 gehen wir von einer grundsätzlich positiven Entwicklung der Weltwirtschaft mit positiven Wachstumsraten aus (2023 und 2024 0,5% bzw. 1,4% Wachstum des Bruttoinlandsproduktes). Die niedrigeren Wachstumsraten in den kommenden Jahren sind dabei im Wesentlichen dem sehr starken Wachstum in 2022 geschuldet. Für das Jahr 2023 erwarten wir, dass die wirtschaftliche Belastung durch die Coronapandemie nachlassen wird. Risiken sehen wir im Bereich der politischen Risiken durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, durch Krisen im mittleren Osten und in Asien sowie in einem verstärkten politisch motivierten Protektionismus weltweit. In Europa gehen wir von einer relativ stabilen wirtschaftlichen Entwicklung aus, Risiken ergeben sich aber aus den Nachwirkungen der Coronakrise und den noch nicht absehbaren Konsequenzen des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine. Insgesamt gehen wir davon aus, dass die Nachholeffekte in 2024 größtenteils abgeschlossen sind und die gesamtwirtschaftliche Kapazitätsauslastung dadurch für sich genommen wieder abnimmt. 6 Ein weiteres Risiko sehen wir mittelfristig in der gezielten Schwächung bestimmter internationaler Währungen, um nationalen Volkswirtschaften Vorteile im internationalen Wettbewerb zu verschaffen. Wirtschaftliche Entwicklung im VULKAN-Konzern auf der BASIS Q1 2023 Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum konnte sich die VULKAN-Gruppe sowohl im Umsatz als auch im Ertrag leicht verbessern. Erfreulich ist, dass der Ergebniszuwachs nicht allein durch eine Steigerung des Umsatzes, sondern auch durch Kostensenkungsmaßnahmen realisiert werden konnte. Hervorzuheben ist die nach wie vor sehr positive Entwicklung unseres Geschäftsbereichs KÄLTE- UND KLIMATECHNIK.
6 Kieler Konjunkturbericht Nr. 102 vom 16.
März 2023, Kiel Institut für Weltwirtschaft
Entsprechend unserer Erwartungen hat sich der Auftragseingang als auch der Auftragsbestand der VULKAN-Gruppe sehr gut entwickelt. Die Bewertung eines von der VULKAN-Gruppe abgeschlossenen langfristigen Zinssicherungsgeschäfts führte auf Grund der weltweiten Zinsentwicklung als auch der kürzeren Restlaufzeit zu einem geringeren Rückstellungsbedarf. Einen besonderen Schwerpunkt im Rahmen unserer Organisationsentwicklung wird die VULKAN-Gruppe auf die internationale Weiterentwicklung der Entwicklungstätigkeiten legen. Größere Kunden- und Anwendernähe als auch eine zentrale Steuerung nach einem einheitlichen strategischen Ansatz sind gerade für die Entwicklung neuer Technologien, Prozesse und letztendlich auch Produkte von großer Bedeutung. Die Einrichtung eines zentralen VULKAN GROUP MANAGEMENT mit klar definierten Funktionen und Verantwortlichkeiten bewährt sich weiterhin. Die Kommunikation internationaler Standards und die temporäre internationale Unterstützung von Ländergesellschaften bei spezifischen Problemen sind dadurch deutlich einfacher geworden. Die in 2021 und 2022 getätigten Investitionen werden, wie in der Vergangenheit auch, den Maschinenpark auf einem technologisch und prozessual hochstehenden Niveau halten, um unseren Kunden technisch und qualitativ hochwertige Produkte und Lösungen anbieten zu können. Einschätzung der Geschäftsführung Die Geschäftsführung erwartet für die beiden nächsten Jahre eine Erholung von der Coronapandemie und somit ein moderates Wachstum der Weltwirtschaft. Gleichwohl gehen wir davon aus, dass in unserer aktuell größten Sparte VULKAN MARINE für mindestens zwei Jahre noch eine volatile Geschäftslage zu erwarten sein wird. Die Ursache dafür sehen wir in einer generell schwierigen Lage der Schifffahrt sowie den Nachwirkungen der Corona-Krise. Bessere Chancen sehen wir im Bereich des eher projektgetriebenen Schiffbaus, bei dem ein hoher Anteil Beratung und Engineering gewünscht und notwendig ist (wie z: B. im Hybridbereich). Den Kostendruck erwarten wir unverändert hoch, wenn nicht noch steigend. Für den Geschäftsbereich KÄLTE- UND KLIMATECHNIK erwarten wir mittelfristig ein moderates Wachstum. Dem zunehmenden Kostendruck werden wir durch eine angepasste Fertigungsstrategie begegnen. Neukunden in den Regionen Asien bzw. Nord- und Südamerika sollen aufgrund der geographischen Nähe durch die dort bereits vorhandenen Produktionsstandorte betreut werden. Die dort erzielbaren niedrigeren Produktions- und Logistikkosten werden es uns erlauben, das Ertragsniveau in einem auskömmlichen Bereich zu halten bzw. auszubauen. Durch die Neuaufstellung des Geschäftsbereiches INDUSTRIE UND ENERGIE erwarten wir mittelfristig ein leichtes Wachstum. Auch wenn die Rahmenbedingungen, schwierig sind, so gehen wir doch davon aus, dass die Konzentration auf klar definierte Segmente und Produktgruppen im Zusammenspiel mit der starken Internationalisierung der VULKAN-Gruppe Erfolge zeigen wird. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat keine nachteiligen Folgen für die VULKAN Gruppe gehabt. Auch sind diese für die Zukunft nicht absehbar. Wir gehen für das Jahr 2023 momentan von leicht steigenden Umsätzen, die maßgeblich durch die Nachholeffekte aus der Coronapandemie bedingt sind, und einem positiven Ergebnis, aus. Auch für 2024 rechnen wir mit leicht steigenden Umsätzen und einem stabilen Wirtschaftswachstum. Dem nach wie vor hohen Kostendruck im Erstausrüstergeschäft werden wir durch geeignete Maßnahmen und gezielte Rationalisierungsinvestitionen entgegenwirken. Ergänzt wird dieses durch den weiteren Ausbau unserer gruppenweiten internationalen Supply-Chain-Organisation. Disclaimer Dieser Lagebericht enthält Aussagen über zukünftige Ereignisse und Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen basieren. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier formulierten Aussagen abweichen.
Herne, den 05. Juli 2023 Hackforth Holding Verwaltungsgesellschaft mbH Dipl.-Kfm. Sebastian Hackforth Dipl.-Kfm. Sven Oelert Dipl.-Kfm. (FH) Sebastian Meise Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hackforth Holding Verwaltungsgesellschaft mbH, Herne: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Hackforth Holding Verwaltungsgesellschaft mbH, Herne, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Hackforth Holding Verwaltungsgesellschaft mbH, Herne, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 5. Juli 2023 gkw:treuadvisa
GmbH
Alfred Gaeb, Wirtschaftsprüfer Torsten Wippermann, Wirtschaftsprüfer |
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