Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 11279 KI
Eingetragen
23.11.2009
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von orthopädischen ErzeugnissenHerstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
Gegenstand
- Die Herstellung und Entwicklung von medizinischen Einwegartikeln und Applikationssystemen; - die Herstellung von Spritzgußformen für diese Artikel; - die Konfektionierung von Sets für die pharmazeutische Industrie; - die Sterilisation im Lohn durch EO-Gas; - die Abfüllung von Arzneimitteln in Fertigspritzen, Applikationssystemen, o.ä.; - der Handel mit Injektions- und Pastenkanülen; - die Lieferung von Know-how und vollständigen Anlagen zur Herstellung medizinischer Geräte; - der internationale Handel mit medizinischen Geräten sowie den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen für die Fertigung von diesen Artikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ralf Dr. Egenolf
seit 19.5.2025
Prokura
Helge Grottker
seit 23.9.2021
Prokura
Georg Albert Kühn
seit 17.6.2021
Prokura
Jochen Dr. Heinz
seit 17.6.2021
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Dr. Alexander RolleTranscoject Verwaltung GmbH
60.00%
Philipp RolleTranscoject Verwaltung GmbH
40.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Transcoject GmbH

Neumünster

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

a) Geschäftsmodell des Unternehmens

Transcoject ist seit 1969 als Medizinproduktehersteller und insbesondere als Hersteller von Einwegspritzen aus Kunststoff auf dem Markt aktiv. Hierbei hat Transcoject sich stets als Anbieter von Sonderprodukten verstanden, die speziell für die pharmazeutische Industrie entwickelt und produziert wurden.

b) Ziele und Strategien

Transcoject verfügt über alle Abteilungen, die zur Herstellung von medizinischen Einwegartikeln aus Kunststoff erforderlich sind, einschließlich einer Produktentwicklung. Schließlich werden die Waren im Hause Transcoject sterilisiert, wobei die Sterilisationsanlagen auch für Lohnsterilisation genutzt werden.

Das Unternehmen gliedert sich in folgende Bereiche:

TC-Human - Medizinprodukte der Klassen I - III

- Sterile Applikationssysteme

- Konfektionierungen

- Sterilisation im Lohn

TC-Pharma - Abfüllung von Medizinprodukten der Klassen I-III und Diagnostika in Applikationssysteme

- Herstellung von vorfüllbaren Spritzen als pharmazeutische Packmittel

TC-Human

Ein Medical Device Hersteller muss in der Lage sein, von der Entwicklung bis zum fertigen Produkt mit hoher Kompetenz und Zuverlässigkeit die pharmazeutische Industrie zu beliefern. Die Kunden von Transcoject möchten einen Ansprechpartner für diese Produkte haben. Flexibilität und Kompetenz auf mehreren Gebieten sowie Vertrauenswürdigkeit und Kundennähe setzen Transcoject vom Wettbewerb ab.

TC-Pharma

1. Glas wird als pharmazeutisches Primärpackmittel mittelfristig durch moderne Kunststoffe ersetzt werden.

2. Hohe Sicherheit und geringere Kosten in der Klinik machen Fertigspritzen zu einem Zukunftsmarkt.

Aus 1 und 2 folgt: Es wird in Zukunft viele Arzneimittel geben, die in Kunststoff-Fertigspritzen auf den Markt kommen. Transcoject Pharma will diesen Markt bedienen und sich - wie auch bei Transcoject Human - auf dem Sektor der Spezial- und Sonderprodukte bewegen.

Zusammenfassung:

Transcoject will zu einem der führenden Anbieter für die Entwicklung, Produktion, Abfüllung und Konfektionierung von Medizinprodukten und vorfüllbaren Spritzen werden. Der wichtigste Markt für Transcoject ist Europa.

c) Forschung und Entwicklung

Transcoject positioniert sich seit einigen Jahren zunehmend als Partner für die Entwicklung, Produktion, Konfektionierung und Abfüllung von Medizinprodukten und Primärpackmitteln in Form von vorfüllbaren Spritzen und Kartuschen für die pharmazeutische Industrie.

Die Entwicklungsabteilung ist im Sinne dieser Strategie konsequent aufgebaut worden und besteht derzeit aus 11 Mitarbeitern. Angesichts eines wachsenden Projektportfolios wird in den nächsten Monaten ein weiterer Aufbau erforderlich. Dies insbesondere im Bereich Regulatory und Projektmanagement.

Ziel neuer Entwicklungen ist es nicht nur, die eigene Produktion auszulasten, sondern weiterhin auch durch Schutzrechte die Position gegenüber möglichen Wettbewerbern zu verbessern.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Transcoject bewegt sich im Bereich der Spezial- und Sonderprodukte und ist daher nicht vergleichbar mit Herstellern von Massenprodukten. Das Segment der Disposable-Spritzen steht weiterhin unter verstärktem Preisdruck, weswegen dieser Geschäftsbereich stark in den Hintergrund gerückt ist. Transcoject kann hier auf der Basis seiner Qualitätsführerschaft und Flexibilität bestehen und verstärkt die Aktivitäten im Bereich von Sonder-Devices.

Im Bereich vorfüllbarer Spritzen verstärkt sich der Trend zu Kunststoffspritzen. So baut ein wesentlicher Wettbewerber seine Kapazitäten zur Herstellung vorfüllbarer Spritzen weiterhin erheblich aus. Auch Transcoject erfährt diesen Trend durch die Produktion einer Reihe von Neuprodukten in den letzten Jahren und durch eine deutliche Zunahme internationaler Anfragen. Transcoject kann auch hier seine Kompetenzstärke und Flexibilität ausspielen, was sich in Neuprojekten auch großer Pharmakonzerne im Zusammenhang mit Spezialanwendungen wiederspiegelt. Wir rechnen weiterhin mit einer anhaltend positiven Entwicklung.

Zunehmend werden Spezial- und vorfüllbare Spritzen bei orthopädischen Operationen und im Kosmetikbereich eingesetzt. Gerade in diesem Segment werden zukünftig höhere Zuwächse zu verzeichnen sein.

Der Bereich Medizinprodukte und Pharmapackmittel ist von gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen weitestgehend unabhängig, da der Großteil der Produkte in klinischen und diagnostischen Anwendungen eingesetzt werden, welche kaum allgemeinen Markteinflüssen unterliegen. Rohstoff- oder Personalkostensteigerungen, die bspw. inflationsbedingt entstehen, können in der Regel gut an die Kunden weitergegeben werden, da die gelieferten Produkte in der Regel in Zulassungen eingeflossen sind und nicht ohne erheblichen Aufwand ersetzt werden können. Daher finden allgemeinwirtschaftliche Trends, wie bspw. Stagnation oder Rezession kaum Eingang die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens.

b) Geschäftsverlauf

Die Planung für das Jahr 2023, die von einem positiven Jahresergebnis von ca. T€ 500 ausging, wurde mit einem Jahresüberschuss von T€ 866 vor Ergebnisabführung (= EBT) übertroffen. Dagegen wurde beim Rohergebnis von T€ 12.587 bei ungefähr geplanten T€ 12.000 die Prognose erreicht.

Es wurde zum Erreichen des prognostizierten Ergebnisses mit einer Materialaufwandsquote zwischen 80% und 85% sowie einer Personalaufwandsquote zwischen 60% und 65% gerechnet. Beide Quoten wurden auf das Rohergebnis berechnet. Eingetreten sind eine Materialaufwandsquote von 46% sowie eine Personalaufwandsquote von 64%.

Die günstigere Materialaufwandsquote war im Wesentlichen bedingt durch höher erwartete Energie- und Rohstoffkosten, die sich vergleichsweise weniger kritisch entwickelten als befürchtet, als auch durch Einmaleffekte mit geringem Materialaufwand, wie bspw. Projektabrechnungen. Die Personalaufwandsquote liegt innerhalb des Zielkorridors, was an den recht stabilen Personalkosten lag.

Der Geschäftsverlauf 2023 war im Wesentlichen geprägt von gegenüber 2022 gesunkenen Umsätzen in dem Bereich "Pharma Packmittel (PP)" (-26% bezogen auf den Umsatz PP 2022) sowie einem weiteren leichten Rückgang der Umsätze im Bereich "Medical Devices" (-7% bezogen auf den Umsatz PP MD). Der Rückgang im Bereich Pharma Packmittel war im Wesentlichen bedingt durch die überraschende Abkündigung eines langjährigen Produktes im Bereich Kontrastmittel. Der Umsatzausfall konnte durch das gleichzeitige Wachstum kleinerer Formate in diesem Bereich nicht kompensiert werden. Weiterhin wurde der angekündigte Forecast im Bereich der Kosmetikanwendungen durch einen Kunden deutlich unterschritten. Der leichte Rückgang im Bereich "Medical Devices" wurde vor allem durch das Auslaufen des langjährigen Produktes 50 ml verursacht. Der hierdurch verursachte Umsatzrückgang konnte nur teilweise durch das Wachstum in den Feldern Kosmetik und Orthopädie kompensiert werden. Die Umsätze im Bereich Befüllung blieben weitestgehend unverändert.

Insgesamt ist der Umsatz in 2023 gegenüber 2022 gesunken.

Mit dem Geschäftsverlauf des Jahres sind wir angesichts der Rückgänge bei einzelnen Produkten dennoch zurückhaltend zufrieden.

c) Lage

Mit Wirkung zum 1. Januar 2010 wurde mit der Transcoject Verwaltung GmbH ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen - mit den entsprechenden Auswirkungen auf den Jahresüberschuss und den somit eingeschränkten Möglichkeiten der Innenfinanzierung durch Gewinnthesaurierung.

Das Rohergebnis des Geschäftsjahres 2023 betrug T€ 12.587 nach T€ 13.466 im Vorjahr und das Betriebsergebnis T€ 1.212 nach T€ 1.266 in 2022. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich ein Umsatzrückgang von ca. 19%. Dieser hing im Wesentlichen mit dem oben beschriebenen Rückgang im Bereich Pharma Verpackung zusammen.

Im Verhältnis zum Rohergebnis sind die Materialaufwandsquote mit 46% (Vorjahr: 59%) und die Personalaufwandsquote mit 64% (Vorjahr: 66%) gesunken. Daraus konnte ein Jahresergebnis vor Ergebnisabführung (entspricht EBT) von T€ 866 (Vorjahr: T€ 1.095) erreicht werden. Das Jahresergebnis lag damit um ca. 21% unter dem Vorjahr.

Das wirtschaftliche Eigenkapital (unter Einbezug von 82% der Sonderposten) sank mit T€ 5.614 leicht gegenüber dem Vorjahr mit T€ 5.630. Mit einer um T€ 1.345 höheren Bilanzsumme von T€ 18.441 (Vorjahr: T€ 17.096), ergab sich somit eine Eigenkapitalquote von 29,4% nach 31,7% im Vorjahr. Unter Berücksichtigung der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern als eigenkapitalähnlich, ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 49,8% (Vorjahr: 56,2%).

Im Jahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von T€ 2.388 in Maschinen, Werkzeuge und übriges Anlagevermögen vorgenommen. Hiervon waren T€ 1.765 im Geschäftsjahr zahlungswirksam. Der Kapitalbedarf für die Investitionen wurde in erster Linie aus dem laufenden Cashflow und aus der Ausnutzung von Kontokorrentlinien gedeckt.

Die Vorräte in Höhe von T€ 6.734 ohne Berücksichtigung der geleisteten Anzahlungen und der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, stiegen im Vergleich zum Vorjahr (T€ 5.484). Die Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe stiegen um T€ 1.780, die fertigen Erzeugnisse um T€ 60 und die unfertigen Erzeugnisse sanken gegenläufig um T€ 591.

Die geleisteten Anzahlungen stiegen um T€ 14 auf T€ 41 (Vorjahr: T€ 27) und die erhaltenen Anzahlungen sanken um T€ 479 auf T€ 4 (Vorjahr: T€ 483).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahmen stichtagsbezogen vor Wertberichtigungen um T€ 1.067 auf T€ 1.288 ab.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Banken nahmen insgesamt um T€ 1.826 zu. Im Geschäftsjahr wurden Tilgungen von Darlehen in Höhe von T€ 773 geleistet. Die zur Verfügung stehenden Kreditlinien auf den Kontokorrentkonten wurden häufiger ausgenutzt als im Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten nahmen stichtagsbezogen um T€ 618 auf T€ 583 ab.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern nahmen nach Ergebnisabführung um T€ 408 auf T€ 3.570 ab. Zum Stichtag waren noch nicht getilgte Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung des Vorjahres, des aktuellen Jahres sowie Zinsverbindlichkeiten enthalten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten nahmen um T€ 13 auf T€ 91 ab.

Insgesamt halten wir die Lage des Unternehmens für sehr solide. Es besteht jedoch ein Risiko in der Lieferfähigkeit der Lieferanten unserer Rohstoffe bzw. steigenden Zinssätzen in der Zukunft.

d) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesamtsteuerung des Unternehmens erfolgt im Wesentlichen auf Basis monatlicher Auswertungen. Neben den Umsatzerlösen, die auch im Lagebericht, als Folge der für den Jahresabschluss in Anspruch genommenen Erleichterungsvorschriften von § 276 Satz 1 und § 288 Abs. 2 Satz 1 HGB, nicht näher qualifiziert werden, erfolgt die Ermittlung der Kennzahlen auf Basis des Rohergebnisses.

Als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren sind die Materialaufwandsquote, die Personalaufwandsquote und das EBT hervorzuheben.

Die Materialaufwandsquote hat sich mit 46% im Vergleich zum Vorjahr (59%) um 13%-Punkte verringert. Die Personalaufwandsquote sank gegenüber dem Vorjahr (66%) auf 64%.

Das EBT (entspricht Jahresergebnis vor Ergebnisabführung) ist von T€ 1.095 auf T€ 866 gesunken.

Weiterhin erfolgen auftragsbezogene Wirtschaftlichkeits- und Abweichungsanalysen im laufenden Controlling. In diesem Rahmen ermittelte Leistungsindikatoren werden jedoch für eine Gesamtsteuerung zurzeit nur bedingt eingesetzt und somit unterbleibt eine Darstellung in diesem Bericht.

Transcoject setzt weiterhin auf eine enge Bindung zu seinen langjährigen Mitarbeitern durch persönliche Ansprache und enge Einbindung in Prozesse und Entscheidungen. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit betrug 14 Jahre (ohne Azubis, Vorjahr 12 Jahre). Die im vergangenen Jahr durch Rente ausgeschiedenen Mitarbeiter wurden z.T. aus den eigenen Reihen neu besetzt. Wir werden die langjährige Tradition eines breit gefächerten Ausbildungsangebotes aufrechterhalten, um gute Mitarbeiter zu formen und die Bedarfe aus den Reihen unserer Auszubildenden zu besetzen. Neben der Ausbildung junger Menschen steht bei Transcoject die Weiterbildung bzw. Schulung der Mitarbeiter im Fokus.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a) Prognosebericht

Bei der aktiven Gewinnung von Neukunden, insbesondere in Bezug auf pharmazeutische Verpackung und Befüllung, setzt Transcoject in den kommenden Jahren weiterhin verstärkt auf einen aktiven Marktauftritt. Dies umfasst, neben dem Internetauftritt und der Präsenz auf einschlägigen Verpackungsmessen für pharmazeutische Produkte (Pharmapack Paris) als auch auf Fachkonferenzen (PDA), vor allem die gezielte und systematische Ansprache potentieller Neukunden. Transcoject soll als Lieferant der gesamten Wertschöpfungskette, von der Entwicklung über die Herstellung von Spritzgusskomponenten und die sterile Befüllung bis zur Verpackung und Sterilisation, international wahrgenommen werden. Hieraus erwarten wir langfristig durch Neukundengewinnung eine signifikante Steigerung von Anfragen mit den entsprechenden positiven Auswirkungen auf Umsatzerlöse und Jahresergebnis.

Das kommende Jahr 2024 wird durch das bereits in 2023 angelaufene Auslaufen großvolumiger PFS im Bereich Kontrastmittel geprägt sein, wodurch in diesem Segment mit einem Umsatzrückgang gegenüber Vorjahr zu rechnen ist. Dagegen erwarten wir durch das weitere Ausrollen von PFS mittleren Volumens im Bereich Kontrastmittel auf internationalen Märkten zunehmend steigende Umsätze.

Weiterhin wird die in 2024 installierte 8-fach-Linie zur Fertigung von PFS für die Ausweitung des Kontrastmittelgeschäfts in Q1 2025 in Betrieb gehen. Die damit verbundene Kapazitätserweiterung für diese Anwendung wird in 2025 zu einer Umsatzerweiterung dieses Artikels von ca. 50% führen können.

Im Materialbereich gehen wir davon aus, dass wir insgesamt durch langfristig steigende Rohstoffpreise weiter belastet werden. Im Personalbereich werden kaum Aufwendungen für Leihkräfte anfallen. Weitere Veränderungen in diesem Bereich werden sich nur durch geringfügige Fluktuation ergeben. Das relativ hohe Durchschnittsalter wird in den kommenden Jahren insbesondere im Bereich der Führungspositionen einen "Generationenwechsel" erfordern.

Aus diesen Gründen geht die Geschäftsführung für 2024 von einem positiven Ergebnis (EBT) um T€ 400 und einem Rohergebnis von ca. T€ 11.000 aus.

In der angeführten Prognose sind entwicklungsbeeinträchtigende Risiken, wie im Risikobericht nachfolgend genannt, aufgrund der geopolitischen Entwicklungen (Ukraine-Krieg, Handelshemmnisse mit China) teilweise berücksichtigt. Ein Szenario, bei dem von einem vollständigen gleichzeitigen Eintritt aller Risiken ausgegangen wird, ist schwer mit seriösen Werten darstellbar, da auch die Dauer eines solchen Szenarios nur schlecht einschätzbar und vom konkreten Fall abhängig ist.

Die Geschäftsführung geht bei ihrer Prognose von einer Materialaufwandsquote von 50% bis 55% und einer Personalaufwandsquote, beide bezogen auf das Rohergebnis, von 60% bis 65% aus.

b) Chancenbericht

Chancen für das kommende Jahr, die zu einer positiveren Entwicklung, als bisher von uns geplant, führen, können in der frühzeitigen Umsetzung bestehender Projekte liegen. Eine Vielzahl laufender Projekte mit zum Teil großen internationalen Pharmakunden wird mittelfristig zu einer deutlich wachsenden Auslastung führen.

Darüber hinaus sind weitere Formate vorfüllbarer Spritzen von bestehenden Kunden angefragt.

Die weitere Verdrängung von Glas als Verpackungsmittel im Bereich der Humanmedizin durch hochwertige Kunststoffe wird anhalten. Transcoject hat sich in den vergangenen Jahren im Bereich vorfüllbarer Spritzen einen guten Namen erarbeitet, was an der Zunahme von internationalen Anfragen und Projekten zu ersehen ist. Diese Position wird in den kommenden Jahren zu weiteren Projekten in diesem Marktsegment führen. Dies liegt auch daran, dass große Wettbewerber z.T. ausgelastet sind und kleinere bzw. mittlere Anfragen nicht mehr annehmen.

c) Risikobericht

Ein konkretes Risiko besteht in der durch die geopolitischen Risiken begründeten Steigerung der Rohstoff- und Energiepreise, welche nicht oder nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden können. Die bisher verfolgte Strategie der Weiterberechnung gestiegener Energiepreise wird bis auf weiteres weiterverfolgt, um die immer noch sehr stark schwankenden Energiepreise zu kompensieren.

Insbesondere im Bereich der Energieversorgung ist auch weiterhin mit volatilen Preisen zu rechnen. Da die Versorger derzeit keine Festverträge anbieten, sind wir auf Spotmarktpreise angewiesen. Die zusätzlichen Energiekosten sollen an die Kunden weitergegeben werden. Hier besteht das Risiko, dass Kunden diese Zusatzkosten nicht tragen wollen oder können, wodurch ein möglicher Auftragsverlust oder eine -reduzierung verbunden sein kann.

Neben den erwähnten geostrategischen Risikoaspekten müssen ebenfalls die Zinsentwicklungen der Zentralbanken in den USA als auch in der EU berücksichtigt werden. Durch die bereits erfolgten und auch weiterhin zu erwartenden Zinssteigerungen zur Bekämpfung der Inflation in den jeweiligen Einflussbereichen, ist mit einer Stagnation oder sogar leichten Rezession zu rechnen. Hierdurch könnten u.U. Lifestyle-Märkte betroffen werden, wie Sportmedizin oder Kosmetik. Produkte für entsprechende Anwendung könnten daher marktseitig betroffen sein, so dass dies zu einem Rückgang der entsprechenden Umsätze führen würde. Darüber hinaus stehen Gesundheitskosten in verschiedenen Ländern immer wieder im Fokus der Diskussionen. Hier können Änderungen der Abrechnungssystematiken zu einer Veränderung der Märkte führen, wodurch auch Produkte der Transcoject betroffen sein könnten.

Wir müssen auch weiterhin damit rechnen, dass auch große Kunden entweder Produkte abkündigen oder auch auf Lieferanten umsteigen, die bereits MDR (Medical Device Regulation)-zugelassene Produkte vorweisen können.

Ein weiteres, denkbares Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens besteht in der Auslieferung von Produkten mit geminderter Qualität (z.B. Verunreinigungen, zu hohe Haftreibung der Kolben). Dies kann auch zum Teil durch Qualitätseinbußen der Vorprodukte verursacht sein. Sollte der Fall eintreten, dass Qualitätsprobleme bei Waren dazu führen, dass die Umsätze mit unseren erstrangigen Großkunden wegfallen, so wäre dies ein für die Unternehmensentwicklung von Transcoject sehr ernst zu nehmendes Risiko. Da gerade im Bereich der Humanmedizin sehr hohe Anforderungen an die Qualität unserer Produkte gestellt werden, haben wir, unserer Strategie entsprechend, umfangreiche Maßnahmen in der Qualitätssicherung getroffen, sodass wir in den vergangenen Jahren keine nennenswerten Probleme in diesem Bereich hatten und in der Qualitätsführerschaft sogar eine Chance für die weitere Entwicklung gegenüber unseren Konkurrenten sehen. Die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Rohstofflieferanten vermindert das Risiko unvorhergesehener Änderungen der Vorprodukte und die Möglichkeit der schnellen Realisierung von Lösungen.

Die Vorräte sind wegen der weitgehenden Auftragsfertigung unseres Geschäftes vor Wertverlusten relativ geschützt. Die verlustfreie Bewertung der Bestände ist durch die vorhandenen Controlling-Instrumente gewährleistet und es wurden, wenn nötig, Altersabschläge auf die Vorräte vorgenommen, so dass hieraus aus unserer Sicht keine negativen Planabweichungen resultieren dürften.

Das Alter verschiedener Anlagen, wie z.B. die Sterilisationsanlagen oder verschiedene Werkzeuge, stellen mittelfristig ein Ausfallrisiko dar. Insbesondere die Sterilisation stellt ein Kernelement der Wertschöpfungskette dar, so dass hierauf in Zukunft besonderes Augenmerk gelegt werden muss. Eine Investition in eine Neuanlage ist derzeit als kritisch zu bewerten, da das Gassterilisationsverfahren unter regulatorischem Druck steht. Weiterhin stellt die Gasversorgungslage ein mögliches Risiko für den Betrieb der Sterilisationsanlage dar.

Durch die aktuellen geopolitischen Risiken ist die Versorgung mit notwendigen Rohstoffen grundsätzlich gefährdet. Insbesondere der Bezug hochwertiger Kunststoffe für die Pharmazeutische Verpackung aus Japan, unterliegt durch die politischen Spannungen zwischen China und den USA (Taiwan) als auch durch die sich zuspitzende Lage bei zu Zufahrt zum Suez-Kanal, einem erhöhten Lieferrisiko. Dies könnte zu einer Reduzierung bzw. Einstellung von wichtigen Produkten führen. Ein Wechsel auf einen anderen Rohstoff ist in der Regel nicht möglich, da jedes Produkt mit dem entsprechenden Rohstoff validiert und zugelassen ist. Ein Wechsel des Rohstoffes hätte monatelange Versuche, Dokumentationen und das Einverständnis des jeweiligen Kunden zur Folge. Wir gehen hier zwar von einem entwicklungsbeeinträchtigten Risiko aus, jedoch halten wir den Fall, dass ein wichtiger Rohstofflieferant vollständig ausfällt, für recht unwahrscheinlich, da dieser z.B. den Ausfall eines Werkes durch Produktionen in anderen Werken ausgleichen kann, so dass es eher zu Lieferverzögerungen als zu Lieferausfällen kommen könnte.

4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen in erster Linie Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Auf eine Sicherung des Forderungsbestandes wird aufgrund der ersten Bonität der Kunden verzichtet. Es erfolgt ein allgemein übliches Forderungsmanagement hinsichtlich der Fälligkeit von Forderungen. Forderungsausfälle in den letzten Geschäftsjahren sind nicht existent.

Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen möglichst unter Ausnutzung von Skontoabzug beglichen. Hier erfolgt ebenfalls ein übliches fälligkeitsbasierendes Zahlungsmanagement.

Derivate Finanzinstrumente (Termingeschäfte, Optionsgeschäfte und Swaps) zur Absicherung des Währungsrisikos werden nicht eingesetzt, da die Geschäfte in Fremdwährungen eine untergeordnete Rolle spielen.

Das Liquiditätsrisiko der Gesellschaft wird aufgrund der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Hausbanken als gering eingestuft. Weiterhin besteht die Möglichkeit von Finanzierungen aus dem mittelbaren Gesellschafterkreis.

Das Finanz- und Risikomanagement hat grundsätzlich zum Ziel, den Unternehmensbestand und -erfolg gegen jegliche Art von finanziellem Risiko abzusichern. Risiken aus diesem Bereich, die einen wesentlichen negativen Einfluss haben können und nicht durch adäquate Maßnahmen abgesichert werden, sind nicht bekannt oder werden als derart unwahrscheinlich eingeschätzt, dass diese keiner Absicherung bedürfen.

 

Neumünster, den 29.11.2024

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 47.022,43 61.437,79
II. Sachanlagen 9.140.845,64 8.127.721,39
III. Finanzanlagen 22.260,00 22.260,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 6.771.936,16 5.028.543,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.222.103,25 2.922.962,33
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 170.657,27 891.807,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 66.134,21 41.678,08
- davon Disagio: € 4.161,00 (Vorjahr: € 4.845,00)
18.440.958,96 17.096.409,79

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 4.418.987,26 4.418.987,26
B. Sonderposten 237.343,00 257.352,00
C. Rückstellungen 712.721,90 890.972,85
D. Verbindlichkeiten 11.186.008,61 10.398.774,68
- davon aus Steuern: € 59.439,47 (Vorjahr: € 76.085,80)
E. Rechnungsabgrenzungsposten 885.898,19 130.323,00
18.440.958,96 17.096.409,79

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
2022
1. Rohergebnis 12.586.662,48 13.466.115,29
- davon aus Währungsumrechnung: € 3.842,89 (Vorjahr: € 4.121,89)
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.640.250,28 -7.430.239,62
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.447.526,03 -1.466.069,07
- davon für Altersversorgung: € 36.265,19 (Vorjahr: € 38.783,41)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.389.320,41 -1.229.064,58
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.884.327,44 -2.059.693,18
- davon aus Währungsumrechnung: € 29.672,43 (Vorjahr: € 9.410,14)
5. Sonstsige Zinsen und ähnliche Erträge 0,83 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -345.854,45 -170.984,53
- davon an verbundene Unternehmen: € 143.160,00 (Vorjahr: € 66.234,23)
7. Ergebnis nach Steuern 879.384,70 1.110.064,31
8. Sonstige Steuern -13.569,18 -14.773,83
9. Aufgrund von Gewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne -865.815,52 -1.095.290,48
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Die Transcoject GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kiel unter HRB 11279 eingetragen.

Für Offenlegungszwecke wurde, sofern möglich, von den größenabhängigen Erleichterungen gem. §§ 276, 288, 327 HGB Gebrauch gemacht.

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Aktivierte Eigenleistungen werden mit den Herstellungskosten angesetzt.

Die geringwertigen Anlagegüter werden im Jahr des Zugangs in einem Sammelposten zusammengefasst und über 5 Jahre linear abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder einem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte werden wie folgt bewertet:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet. Alt- und Überbestände werden gegebenenfalls auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgewertet. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten angesetzt. Die in den Herstellungskosten enthaltenen Rohstoffe sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Neben Einzelkosten sind Material- und Fertigungsgemeinkosten in angemessener Höhe berücksichtigt. Dem Niederstwertprinzip und dem Prinzip der verlustfreien Bewertung für die fertigen Erzeugnisse wird Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen werden entsprechend dem Vorsichtsprinzip gebildet.

Valutaforderungen werden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags bewertet.

Die aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung der Posten erfolgt grundsätzlich linear entsprechend dem Zeitablauf.

Investitionszuschüsse der öffentlichen Hand werden in einem Sonderposten passiviert, der über die durchschnittliche Nutzungsdauer der geförderten Anlagegüter aufgelöst wird.

Die Rückstellungen beinhalten sämtliche erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet worden.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Bei Valutaverbindlichkeiten erfolgte die Bewertung gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags.

Zuschüsse zum Sachanlagevermögen von privater Hand werden in einen passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt und entsprechend dem zugrundeliegenden Geschäftsverhältnis leistungs- oder laufzeitabhängig aufgelöst.

II. Erläuterungen zum Jahresabschluss

Bilanzerläuterungen

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil erhöht das Jahresergebnis um T€ 20 p.a.

Es sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 4.331 durch Grundschulden besichert. Zudem bestehen branchenübliche Sicherheiten, wie Forderungsabtretungen und Sicherungsübereignungen von Maschinen und Werkzeugen.

Die Zusammensetzung und die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der nachstehenden Übersicht:

Gesamtbetrag
davon mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr
davon mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr
davon mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.942.631,07 4.270.262,24 2.672.368,83 687.814,57
(Vorjahr) (5.116.425,41) (1.774.576,97) (3.341.848,44) (1.135.488,47)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.569.545,26 3.569.545,26 0,00 0,00
(Vorjahr) (3.977.400,08) (3.977.400,08) (0,00) (0,00)
Übrige Verbindlichkeiten 673.832,28 673.832,28 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.304.949,19) (1.304.949,19) (0,00) (0,00)
Gesamt 11.186.008,61 8.516.639,78 2.672.368,83 687.814,57
(Vorjahr) (10.398.774,68) (7.056.926,24) (3.341.841,76) (1.135.488,47)

III. Sonstige Angaben

a. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen belaufen sich insgesamt auf ca. T€ 17(Vj.: T€ 23). Hiervon sind T€ 12 in 2024 fällig.

Die Verpflichtungen aus Mietverhältnissen (Gebäude) belaufen sich insgesamt auf T€ 33 (Vj.: T€ 33). Hiervon sind T€ 33 in 2024 fällig.

Die Gesamtverpflichtungen belaufen sich somit auf T€ 50.

b. Organe und Aufwendungen für Organe

Geschäftsführer ist Herr Dr. Christian von Falkenhausen, Physiker.

Alleiniger Anteilseigner ist die Transcoject Verwaltung GmbH, Kiel, HRB 12320 KI.

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

c. Weitere Angaben

Der Personalbestand betrug im Durchschnitt:

2023 2022
Lohnempfänger 85 89
Angestellte 71 74
Gesamt ohne Auszubildende 156 163
Auszubildende 11 15

d. Ereignisse nach dem Stichtag

- Keine -

 

Neumünster 29.11.2024

Entwicklung des Anlagevermögens

Entwicklung der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.051.294,38 1.320,00 4.813,81 0,00 1.047.800,57
1.051.294,38 1.320,00 4.813,81 0,00 1.047.800,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.314.204,98 0,00 0,00 249.826,17 7.564.031,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 22.729.716,34 1.112.747,10 0,00 574.533,39 24.416.996,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.287.197,41 198.205,59 0,00 0,00 3.485.403,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.410.182,11 1.075.756,61 0,00 -824.359,56 1.661.579,16
34.741.300,84 2.386.709,30 0,00 0,00 37.128.010,14
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 22.260,00 0,00 0,00 0,00 22.260,00
22.260,00 0,00 0,00 0,00 22.260,00
Summe I - III: 35.814.855,22 2.388.029,30 4.813,81 0,00 38.198.070,71
Entwicklung der kumulierten Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 989.856,59 15.735,36 4.813,81 1.000.778,14
989.856,59 15.735,36 4.813,81 1.000.778,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.011.861,76 234.157,04 0,00 5.246.018,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.899.690,46 998.879,48 0,00 19.898.569,94
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.702.027,23 140.548,53 0,00 2.842.575,76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
26.613.579,45 1.373.585,05 0,00 27.987.164,50
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Summe I - III: 27.603.436,04 1.389.320,41 4.813,81 28.987.942,64
Restbuchwerte
Stand 01.01.2023
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 61.437,79 47.022,43
61.437,79 47.022,43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.302.343,22 2.318.012,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.830.025,88 4.518.426,89
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 585.170,18 642.827,24
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.410.182,11 1.661.579,16
8.127.721,39 9.140.845,64
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 22.260,00 22.260,00
22.260,00 22.260,00
Summe I - III: 8.211.419,18 9.210.128,07

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Der Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der folgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss:

An die Transcoject GmbH, Neumünster

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Transcoject GmbH, Neumünster, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Transcoject GmbH, Neumünster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit und, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben und ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 12. Dezember 2024

ALPERS WESSEL DORNBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

C. Wessel, Wirtschaftsprüfer

M. Meyer, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 30. Dezember 2024 festgestellt.

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