Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 22750
Vorher
Winter Pumpen GmbHSpeck Pumpen Hilpoltstein GmbHPumpenfabrik Hilpoltstein GmbH
Eingetragen
24.7.2006
Branche
Herstellung von WärmepumpenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von sonstigen Pumpen und Kompressoren
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von Pumpen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Oliver Knorr
seit 10.7.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Winter.group Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Winter.pumpen GmbH

Hilpoltstein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis 31.12.2023

Winter.pumpen GmbH, Hilpoltstein

Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft ist Hersteller von Pumpen unterschiedlichster Bauarten, verschiedenster Anwendungsbereiche und gehört bis heute zu einem der führenden Spezialpumpenhersteller mit weltweitem Kundennetz. Im Wesentlichen kommen diese Pumpen dabei in Industrie, Schiffbau, Wasserversorgung sowie im Brandschutz zum Einsatz. Die Produktion erfolgt am Firmensitz in Hilpoltstein.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbedingte Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft hat ein Jahr voller Erschütterungen hinter sich. Unternehmen vieler Branchen und Märkte sahen sich angesichts der Folgen des Angriffskrieg Russland gegen die Ukraine, dem Krieg in Israel und den angespannten Beziehungen zwischen China und den USA, weiterhin mit ungewohnten Herausforderungen konfrontiert. Daraus resultierende geopolitische Spannungen, stark gestiegene Energie- und Strompreise, unterbrochene Lieferketten, knappe Rohstoffe, Personalmangel und die Inflation zeigten Wirkung und sorgten etwa für Neujustierungen von Lieferketten.

Aufgrund der internationalen Spannungen und wirtschaftlichen Herausforderungen für deutsche Unternehmen, schwächelte die Wirtschaft in 2023. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging im Jahr 2023 um 0,3 % zurück, preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %.

Die Wasser- und Abwasserwirtschaft, in der konjunkturelle Schwankungen milder ausfallen als in anderen Wirtschaftsbereichen, konnte erneut einen geringen Zuwachs verzeichnen.

Im Bereich Flüssigkeitspumpen verzeichnen die meisten deutschen Hersteller ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr bei Auftragseingang sowie Umsatz. Der Absatz innerhalb Europas ist allerdings über alle Hersteller verteilt, seit Mitte des Jahres von der sich abschwächenden Konjunkturlage beeinflusst.

Gemäß den Vorgaben des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA), blickt der Maschinen- und Anlagenbau auf ein durchwachsenes Jahr 2023 zurück.

Im Bereich des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus hat sich, trotz eines leichten positiven Trends im Dezember (real -6%), keine Trendwende erkennbar gezeigt. Die Aufträge blieben gesamt mit real 12 Prozent unter ihrem Vorjahreswert.

Geschäftsverlauf

Das Unternehmen konnte in 2023 abermals ein gesundes Wachstum im Auftragseingang verzeichnen und somit seine Zielvorgaben zur vollständigen Zufriedenheit der Geschäftsführung erfüllen.

Die Kombination aus überdurchschnittlich hoher Inflationsrate und Lieferengpässen im Bereich Guss sowie Elektronikbranche ließen das geplante Umsatzziel nicht vollständig umsetzen, dennoch war im Umsatz ein zweistelliges Wachstum zu verzeichnen. Das Ergebnis stellt trotz dessen, insbesondere unter Berücksichtigung der Sondersituation, die Unternehmensführung zufrieden.

Gemäß den Jahren zuvor, wurde auch im Geschäftsjahr 2023 mit höchster Priorität in den Bereich der Entwicklung investiert. Ein weiterer Ausbau der Konstruktions- und Entwicklungsabteilung wurde betrieben und hat auch für die nächsten Jahre oberste Priorität.

Zur weiteren Optimierung unserer Produktionsprozesse wurde weiterhin investiert. In Verbindung mit der strikten Umsetzung der Produktionsprozesse unseres bestehendes Qualitätsmanagementsystems gemäß DIN EN ISO 9001:2015 besteht weiterhin ein reibungsloser Fertigungsablauf.

Einen Auftragszuwachs verzeichneten wir abermals im Bereich des Brandschutzsegmentes. Auch der Schiffsbau konnte abermals einen Anstieg verzeichnen.

a. Geschäftsergebnis

Das operative Ergebnis der Gesellschaft vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) beträgt TEUR 3.174 (VJ: TEUR 1.569) und hat sich damit, wie ursprünglich geplant, deutlich verbessert. Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 2.044 (VJ: TEUR 943) erzielt.

Das Geschäftsergebnis des Geschäftsjahres wird als zufriedenstellend bewertet.

b. Umsatz und Geschäftsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 konnte bei den Erlösen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ein Wachstum von 20,6 % verzeichnet werden.

Neuentwickelte Produkte wurden endgültig im Sortiment implementiert, die kontinuierliche Investitionspolitik im Bereich der Neupumpenentwicklung trägt weiterhin Früchte, wodurch der Verlust des Projektgeschäftes teilweise kompensiert werden konnte. Forschungs- bzw. Entwicklungsarbeiten werden weiterhin in gebotener Wichtigkeit betrieben.

c. Investitionen

Investitionen im Geschäftsjahr beinhalten im Wesentlichen die Anmietung von Lagerräumen, welche durch die Muttergesellschaft in 2022 finanziert und gebaut wurde, die Modernisierung des vorhandenen Prüfstandes sowie vorgenommene Neu-/ Ersatzinvestitionen insbesondere im Bereich der Software.

d. Personal

Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich entsprechend der Geschäftsentwicklung angepasst. Zum Ende des Jahres verzeichnete die Winter.pumpen GmbH 93 Mitarbeiter.

Im Bereich der Personalkosten entstanden Sonderausgaben, es wurde in 2023 für die Beschäftigten im vollen Umfang die Inflationsausgleichsprämie ausgezahlt.

Um zukünftigen Personalanforderungen gerecht zu werden, wurde weiterhin in den Nachwuchs investiert und drei jungen Leuten die Möglichkeit einer qualifizierten Berufsausbildung geboten.

4) Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a. Ertragslage

Die Umsatzentwicklung im Jahr 2023 war verglichen zum Vorjahr positiv. Die für 2023 geplanten Umsatzziele konnten fast vollständig erreicht werden.

Das Ergebnis ist gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 trotz gestiegener Kosten im Bereich Materialeinsatz bzw. Personal insbesondere aufgrund der steigenden Umsatzerlöse gestiegen.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist dank ihres Cash-Flows positiv zu betrachten. Ein weiterer Kreditbedarf war nicht notwendig.

Die Materialeinsatzquote reduzierte sich um 6%. Die Personalkosten liegen 13% über dem Vorjahr, wofür hauptsächlich der gestiegene Personalbestand sowie die gezahlte Inflationsprämie verantwortlich war.

b. Vermögenslage

Der Vorratsbestand nimmt mit mehr als 50% weiterhin den wesentlichen Bestandteil der Bilanz-Aktivseite ein und liegt damit leicht über Vorjahresniveau.

Um der uns weiterhin als Ziel gesetzten Liefertreue gerecht zu werden, sind nach wie vor hohe Lagerkapazitäten notwendig und wurden 2023 entsprechend dem Geschäftsverlauf angepasst.

Das Eigenkapital hat sich vergleichsweise zum Vorjahr im deutlich zweistelligen Prozentbereich erhöht.

Die Verbindlichkeitsquote der Gesellschaft hat sich entsprechend dem Geschäftsverlauf entwickelt und dient weiterhin einer strikten Zukunftspolitik im Bereich der Neuentwicklung.

Die Quote wird dennoch von der Geschäftsführung als akzeptabel angesehen.

c. Finanzlage

Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist auf die Steuerung der Liquidität sowie Kapitalstruktur ausgerichtet. Die stabile Finanzlage lässt keinerlei Liquiditätsschwierigkeiten erwarten, die Cash-Flow-Entwicklung war, gemäß den Vorjahren, positiv. Engpässe in der Zahlungsfähigkeit haben sich nicht ergeben bzw. sind auch nach dem Bilanzstichtag nicht erkennbar.

Da die Gesellschaft keinerlei langfristige Verbindlichkeiten hat, sind wesentliche Kapitalrisiken nicht vorhanden.

Die Mittelherkunft erfolgte wie gewohnt aus dem reinen operativen Cash-Flow. Der restliche Kostenverlauf entspricht dem Unternehmenswachstum bzw. der Unternehmensentwicklung.

Die Geschäftsleitung beurteilt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als zufriedenstellend.

5) Chancen- und Prognosebericht

Aktivitäten im Bereich der Entwicklung sind die unabdingbare Voraussetzung, um im globalen Wettbewerb mit den Produkten am Markt zu bestehen. Wirtschaftliche Chancen sehen wir insbesondere bei Produktneuentwicklungen sowie der Fortentwicklung und Intensivierung unserer Vertriebsaktivitäten. Es wird sich weiterhin darauf konzentriert, die neuen Wege im Pumpensortiment fortzusetzen. Neue Kunden im Bereich der Wasser- und Abwassertechnik heben wieder deutlich die Stärken unseres Sonderpumpenbaus hervor.

Unabhängig vom diesjährigen Geschäftsverlauf lässt sich eine stufenweise Neuentwicklung in bisher unbekannte Absatzmärkte erkennen. Es wird sich in den kommenden Jahren eine Ausweitung der bisherigen Fokusmärkte darstellen, welche eine weitere Stabilität für die nächsten Jahre bietet und neue Chancen eröffnet.

Trotz anhaltend schwierigem Marktumfeld geht die Geschäftsführung für 2024 von einer Umsatzstabilisierung auf dem bisherigen Niveau aus. Maßnahmen für eine intensivere Marktbearbeitung sowie zur Produkterneuerung sind eingeleitet.

Das Rohergebnis wird sich dank des getroffenen Kosteneinsparungsprogrammes gegenüber 2023 deutlich verbessern und wieder den Vorjahren annähern.

7) Risiken

Vor dem Hintergrund der finanziellen sowie wirtschaftlichen Stabilität unserer Gesellschaft können verbleibende Risiken wie gewohnt weitgehend ausgeschlossen werden.

Ausfallrisiken bei Forderungen werden durch diverse Bonitätsprüfungen bereits bei Auftragsannahme minimiert.

Zur Reduzierung der allgemeinen Unternehmerrisiken wird, neben der allgemein konservativen Risikopolitik in Verbindung mit dem Vorhandensein einer Kreditausfallversicherung zum Schutz vor Forderungsausfällen, ausreichend Vorsorge getroffen.

Produktrisiken bzw. Risiken aus dem Produktionsbereich sind durch Versicherungen sowie Rückstellungen ausreichend abgefedert. Zivilrechtliche Verfahren gegen die Winter.pumpen GmbH als Beklagte, die wesentliche Auswirkungen auf die finanzielle Lage der Gesellschaft haben können, bestehen derzeit nicht.

Direkte Währungsrisiken bestehen für unser Unternehmen im Wesentlichen nicht, da wir fast ausschließlich in Euro sowohl einkaufen als auch fakturieren. Zins- bzw. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der vorhandenen Finanzierungsvereinbarungen weitgehend ausgeschlossen. Auf die Verwendung von Finanzinstrumenten wurde verzichtet.

Es bestehen insgesamt keine Risiken mit negativem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

8) Ausblick

Das Unternehmen geht auch positiv ins Geschäftsjahr 2024. Trotz eines sehr unsicheren globalen Umfeldes konnte Winter.pumpen gute Finanzergebnisse in 2023 erzielen und ist für ein weiteres Wachstum in 2024 gut aufgestellt. Es wird ein organisches Wachstum von 3-5% im Vergleich zum Vorjahr erwartet.

Unser striktes Entwicklungsprogramm ermöglicht es uns, auch im nächsten Jahr neue Märkte bzw. Umsätze zu generieren.

Ziel ist es abermals, Marktpositionen zu stabilisieren und auszubauen. Im Ergebnis rechnen wir für 2024 mit einem Jahresüberschuss auf dem Niveau des Berichtsjahres.

Die Firma Winter.pumpen GmbH besitzt auf Grund langjähriger Entwicklungsarbeit eine hohe Produktvielfalt, welche in Verbindung mit unseren guten Kundenbeziehungen in eine positive Zukunft blicken lässt.

 

Hilpoltstein, 13.09.2024

Winter.pumpen GmbH

Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

WINTER.PUMPEN GMBH, HILPOLTSTEIN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.613.364,54 2.513.750,30
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 187.211,60 148.829,00
II. Sachanlagen 896.934,06 988.644,82
III. Finanzanlagen 1.529.218,88 1.376.276,48
B. UMLAUFVERMÖGEN 7.556.618,61 6.743.991,39
I. Vorräte 5.544.191,24 5.378.141,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.311.882,07 1.351.284,07
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 700.545,30 14.565,88
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 13.366,90 17.945,47
10.183.350,05 9.275.687,16

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 7.218.449,50 5.324.712,67
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 3.852.614,43 3.852.614,43
III. Gewinnvortrag 1.297.098,24 504.138,94
IV. Jahresüberschuss 2.043.736,83 942.959,30
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.540.917,36 765.807,05
1. Steuerrückstellungen 944.674,95 252.511,43
2. Sonstige Rückstellungen 596.242,41 513.295,62
C. VERBINDLICHKEITEN 1.423.983,19 3.185.167,44
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 304.327,91 2.161.966,38
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 699.427,33 627.649,26
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 26.175,93 5.652,69
4. Sonstige Verbindlichkeiten 394.052,02 389.899,11
10.183.350,05 9.275.687,16

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 10.745.821,34 8.278.196,83
2. Personalaufwand -5.019.759,72 -4.427.554,07
- davon für Altersversorgung: EUR 2.753,78 (Vorjahr: EUR 2.172,00)
3. Abschreibungen -217.602,48 -165.950,07
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.552.695,27 -2.281.875,90
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.411,55 10.995,42
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 18.831,25 (Vorjahr: EUR 10.443,42)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -117.396,92 -95.884,24
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -814.922,43 -374.849,43
8. Ergebnis nach Steuern 2.043.856,07 943.078,54
9. Sonstige Steuern -119,24 -119,24
10. Jahresüberschuss 2.043.736,83 942.959,30

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Winter.pumpen GmbH, Hilpoltstein

Jahresabschluss zum 31.12.2023

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die Gesellschaft ist unter der Firma Winter.pumpen GmbH mit Sitz in Hilpoltstein im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 22750 eingetragen.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Sie nimmt allerdings die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Im Interesse einer besseren Klarheit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz anzubringenden Zusatzangaben grundsätzlich im Anhang aufgeführt.

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN

1. Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264, 265-266, 268-274, 276-278 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB Anwendung findet. Wegen der Umgliederung von Forderungen gegen die Factoringgesellschaft in die sonstigen Vermögensgegenstände wurden die Vorjahreszahlen hinsichtlich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Vermögensgegenstände angepasst. Die Umgliederung erfolgte zur besseren Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Ohne diese Umgliederung hätten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen EUR 646.420,90 (VJ.: EUR 612.870,22) und die sonstigen Vermögensgegenstände EUR 365.147,49 (VJ.: EUR 376.397,49) betragen.

Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt.

2. Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt.

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.

Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von maximal 5 Jahren zugrunde.

Geschäfts- oder Firmenwert

Der Geschäftswert wurde in Höhe des Betrages angesetzt, um den die für die Übernahme bewirkte Gegenleistung den Wert der einzelnen Vermögensgegenstände abzüglich der Schulden überstieg. Der Betrag wurde, soweit abnutzbar, planmäßig auf fünfzehn Jahre abgeschrieben.

Die Nutzungsdauer liegt im Umfang der notwendigen Erhaltungsaufwendungen zur Realisierung des erwarteten ökonomischen Nutzens aus der Übernahme begründet.

Geleistete Anzahlungen

sind mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Technische Anlagen und Maschinen

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,01 bis EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten erfasst, der gleichmäßig über einen Zeitraum von fünf Jahren aufgelöst wird.

Finanzanlagen

sind mit den Anschaffungskosten angesetzt.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Anschaffungskosten werden nach dem gleitenden Durchschnittsverfahren ermittelt.

Unfertige / Fertige Erzeugnisse sowie Waren

Die Bewertung erfolgt auf Basis der Herstellungskosten, welche Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten beinhalten.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

sind zu den verrechenbaren Zahlungsbeträgen angesetzt. Von dem Wahlrecht des § 268 Abs. 5 S. 2 HGB, die erhaltenen Anzahlungen offen von den Vorräten abzusetzen, wurde Gebrauch gemacht, soweit den erhaltenen Anzahlungen unfertige Leistungen gegenüberstehen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,25 % auf die Nettoforderung Rechnung getragen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Sonstige Vermögensgegenstände

sind mit ihren Nominalwerten angesetzt.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

sind zum Nennwert bewertet.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

enthalten auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit diese Aufwand für bestimmte Zeitpunkte nach dem Abschlussstichtag darstellen.

RÜCKSTELLUNGEN

Steuerrückstellungen

berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert.

Sonstige Rückstellungen

wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit den notwendigen Erfüllungsbeträgen dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Bei der Ermittlung von Gewährleistungsrückstellungen wurden Erfahrungswerte der Branche berücksichtigt.

VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten

sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist als Anlage zum Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 1.311.882,07 haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen keinerlei Forderungen gegenüber Gesellschaftern.

3. Angaben wesentlicher Rückstellungen

Im Berichtsjahr waren wesentliche Rückstellungen aus einem laufenden Rechtsstreit, rückständigem Urlaub/Gleitzeitguthaben sowie Gewährleistungen enthalten.

4. Verbindlichkeiten

Folgende Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten EUR 304.327,91 (VJ.: EUR 2.161.966,38)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen EUR 699.427,33 (VJ.: EUR 627.649,26)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 26.175,93 (VJ.: EUR 5.652,69)
Sonstige Verbindlichkeiten EUR 394.052,02 (VJ.: EUR 389.899,11)

Keine Verbindlichkeiten besitzen eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 300.000,00 durch eine Buchgrundschuld besichert.

Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen keinerlei Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Es bestehen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 53.821,40 (VJ.: EUR 41.633,20) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 6.657,71 (VJ.: EUR 2.383,74).

D. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen aus Altersversorgung in Höhe von EUR 2.753,78 (VJ.: EUR 2.172,00) enthalten.

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Durchschnittliche Mitarbeiterzahl:

Mitarbeiter Gesamt: 92 Mitarbeiter
Gewerblich: 57 Mitarbeiter
Verwaltung / Vertrieb/ Technik 35 Mitarbeiter

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Mieten und Pachten: EUR 187.888,55 pro Jahr (Laufzeit bis November 2026)

Ansparguthaben: EUR 152.942,40 pro Jahr (Laufzeit bis November 2026)

3. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft im Berichtsjahr war:

Oliver Knorr, Kaufmann; Deining

Der Geschäftsführer ist allein vertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB nicht befreit.

Von der Schutzvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

4. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.043.736,83 auf neue Rechnung vorzutragen.

F. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB

 

Hilpoltstein, 13.09.2024

Oliver Knorr, Geschäftsführer

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Winter.pumpen GmbH, Hilpoltstein:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Winter.pumpen GmbH, Hilpoltstein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Winter.pumpen GmbH, Hilpoltstein, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Der Jahresabschluss und Lagebericht der Winter.pumpen GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurden von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der mit Datum vom 31. August 2023 nicht modifizierte Prüfungsurteile zu diesem Jahresabschluss und Lagebericht abgegeben hat.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 13. September 2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Grillenberger, Wirtschaftsprüfer

gez. Vizethum, Wirtschaftsprüfer

(An dieser Stelle endet die Wiedergabe des Bestätigungsvermerks.)"

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