Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 105963
Vorher
mertus 285. GmbH
Eingetragen
26.7.2016
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt a. n. g.Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Das Erbringen von Dienstleistungen und Beratungsleistungen im Bereich Fracht-, Speditions- und Logistikgeschäft, insbesondere Luftfrachtbereich, sowie die Besorgung bzw. Vermittlung solcher Tätigkeiten im In- und Ausland und sämtliche damit in Verbindung stehenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rachid Ahzaoui
seit 30.9.2024
Geschäftsführer
Simone Stark
seit 26.7.2016
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Stjepan Bazant
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Stjepan Bazant
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CHI Handling GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

1. Bilanz zum 31. Dezember 2023

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Anlagenspiegel

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

1. Grundlagen der CHI Handling GmbH

1.1 Geschäftsmodell

Die CHI Handling GmbH (im Folgenden kurz "CHI Handling" genannt) ist im Handelsregister unter HRB 105963 beim Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragen. Das Unternehmen wurde im Geschäftsjahr 2016 neu gegründet und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 35 kaufmännische und 386 gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt.

Der Gegenstand des Unternehmens ist die Gestellung von Arbeitnehmern auf Basis von Werkverträgen im Handling von Luftfracht und alle damit zusammenhängende Tätigkeiten im Bereich Luftfracht, Logistik und Lagerung, jedoch nur an verbundene Unternehmen im Sinne der §§ 15 ff. AktG. Zu unseren Kunden gehörten im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 vor allem die CHI Deutschland Cargo Handling GmbH, die AF LOGISTIK & SPEDITIONS GmbH, die CHI Trucking Services GmbH sowie die CHI Aviation Handling GmbH, die Gesellschaften der Bazant-Gruppe sind. Diese betreiben im Auftrag von externen Kunden (Speditionen und Airlines) das Frachthandling rund um den Flughafen Frankfurt am Main.

Alleiniger Gesellschafter der CHI Handling ist Herr Stjepan Bazant in Wiesbaden. Die Gesellschaft ist wesentlicher Bestandteil der Bazant-Gruppe. Die Planung, die Steuerung und die Überwachung der Gesellschaft sind eng mit der Bazant-Gruppe und dem Gesellschafter verknüpft.

1.2 Ziele und Strategien

Frachthandling erfordert eine optimale Organisation. Faktoren wie kurze Lieferzeiten, Terminwahrung, hohe Qualität und Flexibilität stehen im Vordergrund. Dies erreicht die Bazant-Gruppe durch innovative Technologien im Lagerbereich wie Slave-Paletten-Systeme, die von unseren firmeninternen IT-Programmierern entwickelte Software "CHIcargo", moderne EDV- und Kommunikationsmittel und den ständigen Dialog mit dem Kunden.

Die CHI hat es sich zur Philosophie gemacht, für jeden Kunden die passende Lösung und Dienstleistung entsprechend den individuellen Anforderungen zu bieten. Qualität und Zuverlässigkeit stehen dabei im Vordergrund. Mit dem Firmennamen "CHI" verbinden Branchenkenner der Luftfracht Kontinuität, Qualität, Kompetenz und ein ausgereiftes Leistungsspektrum, welches den hohen Ansprüchen der Kunden in der Luftfracht gerecht wird.

Des Weiteren wurde eine Corporate Identity für die eigenen Mitarbeiter/innen und Kunden geschaffen. Alle Luftfrachtunternehmen der Bazant-Gruppe sollen als solche am Markt wahrgenommen werden und zu erkennen sein. Interne wie auch externe Prozesse konnten durch den einheitlichen Markenauftritt einfacher standardisiert werden, welches zu positiven Synergieeffekten führte und noch führen wird. Immer häufiger wird im Luftfrachttransport nach Netzwerklösungen gesucht und eben diese kann die CHI dem Markt bieten.

1.3 Steuerungsinstrumente

Die wachstumsorientierte Entwicklung finanzieller Leistungsindikatoren ist für die CHI Handling maßgeblich für den langfristigen Unternehmenserfolg. Die Steuerung, abgeleitet aus der im Vorjahr aufgestellten Strategie, erfolgt übergeordnet mit aggregierten Kennzahlen der Bazant-Gruppe, diese werden durch Kennzahlen der Einzelgesellschaften angereichert.

Zu den finanziellen Leistungsindikatoren zählen vor allem die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern (EBT).

Als nicht-finanzieller Leistungsindikator ist die Personalintensität (Personalaufwand zu Umsatzerlösen) zu nennen.

Im Einklang mit der kurzfristig orientierten Strategie steuert und bewertet die Geschäftsführung die Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren ebenfalls unter Berücksichtigung der kurzfristig prognostizierten Marktentwicklungen. In diesem Kontext kann es durch strategische Maßnahmen - beispielsweise die Umsetzung größerer Investitionsprojekte oder den Ausbau des nationalen Geschäfts - auch zu einer kurz- bis mittelfristigen Belastung der finanziellen Leistungsindikatoren kommen, solange langfristig eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unterstellt ist und die Maßnahmen nicht mit unverhältnismäßig hohen Risiken für die Gesellschaft behaftet sind.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

In den letzten Jahren wurde das weltwirtschaftliche Umfeld von zahlreichen Krisen beeinflusst. Im Geschäftsjahr 2023 wirkten sich vor allem die langsame Erholung nach der COVID-19-Pandemie, der Krieg in der Ukraine, hohe Inflationsraten und der Nahost-Konflikt negativ auf die Weltwirtschaft aus und sorgten weiterhin für Unsicherheit. Im Jahr 2023 war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam in einem krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen und ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen sowie eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland dämpften die Konjunktur. Dies verhinderte die Fortsetzung der Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020. 1

Die meisten Dienstleistungsbereiche weiteten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vergleich zum Vorjahr dennoch aus und stützten somit die Wirtschaft. Allerdings fiel der Anstieg insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich "Information und Kommunikation" mit einem Plus von 2,6 Prozent, der damit seine langjährige Wachstumsgeschichte fortsetzte. Auch die Bereiche "Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit" (+1,0 Prozent) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 Prozent) legten leicht zu. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich "Handel, Verkehr und Gastgewerbe" um 1 Prozent zurück. 2

Der private Konsum sank angesichts hoher Verbraucherpreise 2023 preisbereinigt um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders betroffen waren Bereiche, in denen die Preise entweder auf hohem Niveau stagnierten oder weiter stiegen. Die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte sanken besonders stark (-6,2 Prozent). Auch der Staat reduzierte erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben um 1,7 Prozent, vor allem bedingt durch den Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. 3

1 Destatis Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" (15. Januar 2024, Berlin)
2 Deutsche Bundesbank: https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/destatis-deutsches-bruttoinlandsprodukt-sinkt-2023-um-0-3-prozent-921680

Im Kontext des Welthandels verzeichneten die deutschen Exporte im Jahr 2023 einen Rückgang um 1,8 Prozent, während die Importe aufgrund der schwachen Binnennachfrage um 3,0 Prozent sanken. Trotz des Rückgangs trugen die Nettoexporte positiv zum Bruttoinlandsprodukt bei. Die globale Nachfrageverschiebung von Waren zu Dienstleistungen und der Abbau von Lagerbeständen in wichtigen Märkten belasteten den deutschen Außenhandel. Nach der Lagerkorrektur wird eine schrittweise Erholung erwartet.

Die Außenhandelspreise, beeinflusst von den Energiepreisschwankungen durch den Ukraine-Krieg, sind nach starken Anstiegen 2022 im Jahr 2023 deutlich gesunken. Dies führte zu einer Verbesserung der Terms of Trade um 4,2 Prozent und einer Erhöhung des Leistungsbilanzüberschusses von 4,4 Prozent auf 6,8 Prozent des BIP. Für 2024 wird ein weiterer, aber moderater Anstieg des Leistungsbilanzüberschusses auf rund 7,5 Prozent erwartet.

Der Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust. Die Wirtschaftsleistung wurde 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland erbracht, was einem Anstieg von 0,7 Prozent oder 333.000 Personen im Vergleich zum Vorjahr entspricht und einen neuen Höchststand darstellt. Die Zunahme der Beschäftigung wurde durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte und eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung unterstützt. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand nahezu ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. 4

Der Luftfrachtverkehr verzeichnete im Jahr 2021 einen außergewöhnlichen Anstieg, hauptsächlich aufgrund der erhöhten Nachfrage nach hochwertigen und zeitkritischen Gütern, die für die Produktion von Impfstoffen während der globalen Pandemie benötigt wurden. Dies führte zu einem Rekordjahr, in dem die Luftfrachtindustrie weltweit stark gefordert war. Im Jahr 2023 hingegen erlebte die Branche einen Rückgang, wobei insgesamt 58 Millionen Tonnen Luftfracht befördert wurden. Diese Entwicklung war vor allem auf die Normalisierung der Warenströme zurückzuführen, nachdem die besondere Nachfrage infolge der Pandemie abgeflacht war. 5

3 Destatis Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" (15. Januar 2024, Berlin)
4 Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz "Jahreswirtschaftsbericht 2024 - Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken"
5 Statista, 14.05.2024: https://de.statista.com/themen/7445/luftfrachtverkehr/

Unter dem Strich war 2023 für die Luftfracht daher kein gutes Jahr. Laut der International Air Transport Association (IATA) blieb die internationale Verkehrsleistung der Luftfrachtgesellschaften immer noch 3,8 Prozent unter dem Niveau von 2019, was darauf hinweist, dass die Erholung nach der Pandemie langsamer verläuft als erhofft. Besonders in Europa war der Rückgang der Luftfrachtverkehrsleistung mit einem deutlichen Rückgang der Frachtraten verbunden, was die Wettbewerbssituation weiter verschärfte. 6

Im Jahr 2023 verzeichnete der deutsche Luftfrachtmarkt einen leichten Aufwärtstrend gegen Ende des Jahres, wie aus den Daten des Verbands der Air Cargo Abfertiger Deutschlands (VACAD) hervorgeht. Dies zeigte sich durch eine Zunahme der umgeschlagenen Mengen im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieser positiven Entwicklung blieben die Gesamttonnage-Zahlen für das Jahr unter denen des Vorjahres, was teilweise auf verschärfte europäische Zollvorschriften zurückzuführen ist. Diese haben dazu geführt, dass sich Luftfrachtaktivitäten zunehmend in die Benelux-Staaten verlagern, was eine Herausforderung für die deutsche Luftfrachtindustrie darstellt und die Notwendigkeit einer Anpassung der Regularien betont. 7

Quelle: Statista.de, 14.05.2024

6 Deutsche Verkehrs Zeitung (DVZ), 20.02.2024: https://www.dvz.de/unternehmen/luft/detail/news/die-gewinner-und-verlierer-des-luftfrachtjahrs-2023.html
7 Verband Air Cargo Abfertiger Deutschland: http://www.vacad.org/aktuelles/details/news/leichter-aufwaertstrend-aufdem-deutschen-luftfrachtmarkt-setzt-sich-fort.html

Mit Blick auf die genauen Zahlen im Jahr 2023, lässt sich dennoch festhalten, dass Frankfurt am Main nach wie vor die Luftfrachtumschläge deutlich dominiert. Der Flughafen Frankfurt (Frankfurt Airport) verzeichnete rund 1,93 Millionen Tonnen Luftfracht, gefolgt von Leipzig/Halle mit etwa 1,4 Millionen Tonnen und Köln/Bonn mit rund 0,9 Millionen Tonnen. Dies unterstreicht die zentrale Rolle Frankfurts als einer der größten Frachtflughäfen weltweit, geprägt durch seine herausragende Lage, die Präsenz zahlreicher Logistikdienstleister und eine exzellente Verkehrsanbindung. 8

2.2 Geschäftsverlauf einschließlich Geschäftsergebnis

Die Vielzahl an Airlines am Frankfurter Flughafen und der diverse Logistikmarkt mit mehr oder weniger spezialisierten großen und kleinen Handlings- und Transportdienstleistern führte schon zu den Hochzeiten der Coronapandemie zu einem bemerkenswert robusten Marktumfeld. Den Pandemiefolgen und vielen weltwirtschaftlichen Unwägbarkeiten zum Trotz konnten so entgegen der schwachen Gesamtmarktentwicklung Unternehmensziele erfolgreich verfolgt werden. Neue Prozesse wurden implementiert und gefestigt und die Marktakzeptanz als Frachtdienstleister weiter erhöht. Finanziell wies die CHI Handling im Jahr 2023 eine positive Entwicklung aus. Die Umsatzerlöse verringerten sich zwar von TEUR 45.299 im Vorjahr deutlich auf TEUR 37.290 im Berichtsjahr, das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich aber auf TEUR 323 (Vorjahr: TEUR - 485). Die EBT-Marge hat sich somit von -1,1% im Vorjahr auf 0,9% im Berichtsjahr erhöht.

3 Lage der CHI Handling GmbH

3.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 845 auf TEUR 4.227 (Vorjahr: TEUR 5.072) verringert.

Das Anlagevermögen hat sich im Berichtsjahr um TEUR 14 auf TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 19) vermindert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 betrug 0,1 % (Vorjahr: 0,4%). Das Anlagevermögen ist im Berichtsjahr vollständig durch das Eigenkapital gedeckt.

8 Statista, 14.05.2024: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/240402/umfrage/groesste-frachtflughaefendeutschlands/

Das Umlaufvermögen hat sich im Jahr 2023 um TEUR 821 auf TEUR 4.211 (Vorjahr: TEUR 5.032) verringert und hat einen Anteil an der Bilanzsumme von 99,6% (Vorjahr: 99,2%). Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind stichtagsbedingt um TEUR 728 auf TEUR 296 (Vorjahr: TEUR 1.024) gesunken.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen wie im Vorjahr aus dem internen Leistungsverkehr mit Gesellschaften der Bazant-Gruppe. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen größtenteils gegenüber der CHI Deutschland Cargo Handling GmbH und der CHI Aviation Handling GmbH, die sich infolge der Ausweitung der Geschäftstätigkeit bei diesen Gesellschaften erhöht haben. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen mit TEUR 207 (Vorjahr: TEUR 194) werden vor allem Steuerforderungen in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr: TEUR 128) aus zu viel entrichteten Gewerbe- und Körperschaftsteuervorauszahlungen ausgewiesen.

Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 899 (Vorjahr: TEUR 482) erhöht. Die Erhöhung resultiert aus dem Jahresüberschuss. Die Eigenkapitalquote stieg somit von 9,5% im Vorjahr auf 21,3% im Berichtsjahr an.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 1.281) um TEUR 51 auf TEUR 1.230 verringert. Sie betrafen vor allem mit TEUR 1.119 (Vorjahr: TEUR 1.107) Personalrückstellungen und mit TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 140) Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

Die Verbindlichkeiten sind im Berichtsjahr um TEUR 1.196 auf TEUR 2.098 (Vorjahr: TEUR 3.294) gesunken. Die Verbindlichkeiten haben an der Bilanzsumme einen Anteil von 49,6% (Vorjahr 64,9%).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Jahr 2023 stichtagsbedingt um TEUR 364 auf TEUR 1.251 (Vorjahr: TEUR 1.612) reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben im Berichtsjahr ebenfalls deutlich abgenommen. Zum 31.12.2023 sind die Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 244 ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten TEUR 547 bestehen fast ausschließlich aus Steuerverbindlichkeiten (TEUR 498).

3.2 Finanzlage

Die CHI Handling verfügt bis auf den in der Bilanz ausgewiesenen Kassenbestand über keine eigenen finanziellen Mittel, da die Gesellschaft in das gruppenweite Cash-Pooling der Bazant-Gruppe eingebunden ist. Sie greift daher bei Bedarf auf finanzielle Mittel aus dem Cash-Pool mit der Mainorden Holding GmbH, Wiesbaden, zurück, die Cash-Pool-Führerin ist.

Nach § 5 des Cash-Pooling-Vertrags hat die Gesellschaft einen vereinbarten Gesamtkreditrahmen in Höhe von TEUR 1.000 mit dem Cash-Pool-Führer. Sollte dieser vereinbarte Kreditrahmen überschritten werden, fallen höhere Zinsen an die Cash-Pool-Führerin an.

Zum 31. Dezember 2023 wurden finanzielle Mittel aus dem Cash-Pool in Höhe von TEUR 244 (Vorjahr: TEUR 536) in Anspruch genommen. Über die Cash-Pool-Verbindlichkeiten wurde gemäß § 8 des Cash-Pooling-Vertrags der Rangrücktritt zwischen den beiden Vertragsparteien vereinbart.

Die Gesellschaft war im Berichtsjahr 2023, sowie zu jedem Zeitpunkt vor diesem, zahlungsfähig.

Die Gesellschaft ist auf die finanzielle Unterstützung durch die Mainorden Holding GmbH und durch Herrn Stjepan Bazant angewiesen. Aufgrund der wirtschaftlichen Verflechtung der Gesellschaft mit weiteren Gesellschaften der Bazant-Gruppe gehen wir davon aus, dass nach Bedarf jederzeit finanzielle Mittel aus dem Cash-Pool aufgenommen werden können.

3.3 Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr aufgrund der rückläufigen Tonnage um TEUR 8.009 auf TEUR 37.291 (Vorjahr: TEUR 45.299) gesunken. Der Materialaufwand, vorwiegend bestehend aus bezogenen Subunternehmerleistungen, verringerte sich um TEUR 8.924 auf TEUR 14.768 (Vorjahr: TEUR 23.692), während sich der Personalaufwand lediglich um TEUR 50 auf TEUR 20.446 (Vorjahr: TEUR 20.496) senkte. Die Personalintensität ist von 45,2% im Vorjahr auf 54,8% im Berichtsjahr aufgrund der zurückgegangenen Umsatzerlöse stark angestiegen. Die Rohertragsmarge (Rohertrag zu Umsatzerlösen) hat sich von -47,7% im Vorjahr auf 60,4% im Berichtsjahr erhöht.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 283 auf TEUR 1.887 (Vorjahr: TEUR 1.604) ist zu einem großen Teil auf höhere Lizenzaufwendungen, IC-Aufwendungen und sonstige Aufwendungen zurückzuführen.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) hat sich um TEUR 808 auf TEUR 323 (Vorjahr: TEUR -485) verbessert und fällt dadurch erstmals wieder positiv aus. Die EBT-Marge beträgt im Berichtsjahr 0,9% nach -1,1% im Vorjahr.

Infolge der oben genannten Veränderungen hat die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 417 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag TEUR 550) erzielt.

3.4 Gesamtaussage

Im Jahr 2023 verringerte sich die Bilanzsumme der CHI Handling GmbH um TEUR 845 auf TEUR 4.227, hauptsächlich aufgrund des Wegfalls eines im Vorjahr vorhandenen Fehlbetrags. Das Anlagevermögen sank auf TEUR 5 und wird vollständig durch Eigenkapital gedeckt, während das Umlaufvermögen auf TEUR 4.211 sank. Das Eigenkapital erhöhte sich auf TEUR 899, und die Verbindlichkeiten sanken um TEUR 1.196 auf TEUR 2.098. Die Umsatzerlöse reduzierten sich um TEUR 8.009 auf TEUR 37.291, bei nahezu konstantem Personalaufwand. Die Rohertragsmarge verbesserte sich auf 60,4% und das Ergebnis vor Steuern (EBT) wurde erstmals wieder positiv mit TEUR 323. Somit wurde die Prognose aus dem Vorjahr für die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern übertroffen. Die Gesellschaft bleibt weiterhin finanziell stabil, unterstützt durch die Mainorden Holding GmbH und Herrn Stjepan Bazant.

4 Risiko- und Chancenbericht

Als Unternehmen in der Transport- und Logistikbranche, insbesondere im Luftfrachthandling und in der Frachtlagerung, ist die Bazant-Gruppe unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Die Bazant-Gruppe hat ein Risiko- und Chancenmanagement-System eingerichtet, das es ermöglichen soll, Risiken frühzeitig zu erkennen, zu analysieren und durch geeignete Maßnahmen zu steuern und zu begrenzen sowie Chancen wahrzunehmen. Durch die Implementierung und ständige Erweiterung des Risikomanagementsystems werden bekannte Risiken nach Eintrittsmöglichkeiten und Auswirkungen klassifiziert. Bei der CHI Handling wird im Rahmen des integrierten Strategie- und Planungsprozesses stets darauf geachtet, dass die mit den Chancen verbundenen Risiken in einem angemessenen Verhältnis zueinanderstehen.

Zur Identifikation und Bewertung wesentlicher Risiken haben wir ein umfassendes tägliches Kontrollsystem als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert (DMS). Dieses System wird zur Anpassung an neue Erkenntnisse fortlaufend weiterentwickelt. Die Geschäftsführung wird zudem monatlich durch eine zentralisierte betriebswirtschaftliche Analyse (BWA) über die Umsatz- und Aufwandsentwicklung sowie einen Forecast auf das Gesamtjahr umfassend in Kenntnis gesetzt, um bei Planabweichungen geeignete Gegenmaßnahmen einleiten zu können bzw. bei negativen Entwicklungen entgegenzusteuern.

Nach dem Ausbruch der Coronapandemie im Frühjahr 2020 wurde für die gesamte Bazant-Gruppe eine Pandemie-Notfallplanung aufgesetzt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet, die im Berichtsjahr infolge der weiterhin bestehenden Pandemie und der Virusmutationen fortgeführt wurden. Es erfolgte eine fortlaufende Überprüfung, ob eingerichtete Maßnahmen ausreichen, oder ob nachzusteuern ist. Entsprechende Informationen werden über die Führungskräfte regelmäßig kommuniziert und aktualisiert.

4.1 Risikobericht

Im Folgenden werden die Risiken erläutert, die wesentlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit beziehungsweise auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und/oder die Reputation der CHI Handling haben könnten. Auf die Darstellung nicht wesentlicher Risiken wurde vorliegend verzichtet.

1. Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die aktuellen hohen Inflationsraten könnten sich negativ auf das verfügbare Einkommen privater Haushalte auswirken. Diese Tatsache, zusammen mit Unsicherheiten über die zukünftige Entwicklung der Inflationsraten, könnte zu einer Verringerung der Konsumnachfrage führen und sich auf das Frachtvolumen auswirken.

Zinserhöhungen der Zentralbanken zur Bekämpfung der Inflation könnten weitreichendere Auswirkungen auf die Refinanzierung von Staaten und Unternehmen sowie auf die globale Wirtschaftsentwicklung haben, als ursprünglich erwartet. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass sich die globale wirtschaftliche Entwicklung stärker abkühlt als prognostiziert, was die Konsumnachfrage beeinträchtigen könnte. Langanhaltend hohe Energiepreise könnten auch die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie beeinträchtigen und die Position Deutschlands im Luftverkehr schwächen. Der Welthandel könnte sich in Richtung mehr nationalen Protektionismus entwickeln, was die exportorientierte deutsche Wirtschaft beeinträchtigen könnte. Abgesehen von den wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Konflikts gibt es weltweit viele geopolitische Krisenherde, die sowohl die wirtschaftliche Entwicklung als auch den Luftverkehr belasten könnten.

Die Abschätzung der Folgewirkung und der finanziellen Auswirkungen insbesondere der durch die Bundesregierung beschlossenen Gegenmaßnahmen sind für die Wirtschaft im Allgemeinen und für die CHI Handling im Speziellen zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Lageberichts nur schwer einzuschätzen und ebenso wenig umfänglich prognostizierbar. Für die CHI Handling hat die Coronapandemie allerdings keine negativen Auswirkungen gehabt.

Durch die Tätigkeit in der inländischen Transport- und Logistikbranche, insbesondere im Luftfrachthandling und in der Frachtlagerung, unterliegt die CHI Handling kurzfristigen konjunkturellen Risiken, denen sich die Gesellschaft nicht entziehen kann und die der gesamten Branche drohen können.

Der Aufwärtstrend könnte durch ein erneutes Aufflackern der europäischen Schuldenkrise, Schwächungen der EU und des Euroraums durch divergierende Interessen der Mitgliedsländer oder auch in Folge neuer Regierungskonstellationen gebremst oder gestoppt werden. Die globale Wirtschaftsentwicklung könnte von den vorgenannten Faktoren ebenso negativ betroffen sein, wie protektionistische Tendenzen zwischen großen Wirtschaftsräumen und wirtschaftliche oder geopolitische Krisen negative Konsequenzen auf das Wachstum haben können. Solche Entwicklungen, wie eine andauernde Eskalation des Handelskrieges der USA mit China in Form von Strafzöllen, können erhebliche Auswirkungen auf die globale und regionale Luftverkehrsentwicklung haben und sich damit auch ungünstig auf die CHI Handling bzw. die Hauptkunden von CHI Handling auswirken.

Die derzeit bestehenden Risiken in China (Strukturwandel), Nahost (geopolitische Spannungen) und der Krieg in der Ukraine könnten dämpfend auf die Weltwirtschaft und in der Folge auf die exportorientierte deutsche Wirtschaft wirken, mit Konsequenzen auch für das Flughafen-Geschäft der CHI Handling. Gleichfalls dämpfend auf die Wirtschaftsentwicklung würden Rohöl-Preisschocks durch eine sich verstärkende instabile geopolitische Lage in Nahost wirken. Kerosinpreissteigerungen in der Folge würden zusätzlich die Nachfrage- und damit auch die Angebotsentwicklung beeinträchtigen.

Wenn es aus den vorgenannten Gründen zu Entwicklungsbeeinträchtigungen im Luftverkehr käme, könnte dies negative Folgen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der CHI Handling haben. Daher beobachtet die Geschäftsführung der CHI Handling die Angebots- und Nachfrageentwicklung des Luftverkehrs weiterhin genau, um bei Bedarf im Rahmen der Möglichkeiten Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Aufgrund der beschriebenen Lage schätzt die Geschäftsführung der CHI Handling insgesamt die potenzielle Schadensstufe der gesamtwirtschaftlichen Faktoren als "sehr hoch" ein. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich negative gesamtwirtschaftliche Entwicklungen in derartigem Maße auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken könnten, wird als "möglich" eingeschätzt.

2. Markt-, Wettbewerbs- und regulatorische Risiken

Der Erfolg eines Frachtdienstleisters ist neben einem attraktiven Angebot abhängig von den Airlines und dem damit verbundenen weltweiten und dichten Streckennetzwerk, der Flottenstruktur und dem Tarifangebot durch die Fluggesellschaften sowie der Konsolidierungsfreudigkeit des dazugehörigen multimodalen Fixkostenspediteure, der diese Empfangs- bzw. Abgangsflughäfen auch mit dementsprechendem Frachtvolumen bedient. Dieses Frachtvolumen des Spediteurs wird seinerseits wieder stark von der Industrie, die der Spediteur und derer Tradelanes, die er bedient, geprägt.

Gedämpfte globale Wirtschaftsentwicklung und zunehmender Wettbewerbsdruck in allen Verkehrsbereichen haben in der Vergangenheit zu Konsolidierungen und teils auch zu Insolvenzen bei Fluggesellschaften sowie Handlingsgesellschaften geführt. Verstärkt durch die Coronapandemie und der weltweit geltenden Reise- und Kontaktbeschränkungen verursachten Unsicherheiten trotz der vereinzelten Staatshilfen ist in Zukunft eine Marktkonsolidierung als sehr wahrscheinlich anzusehen. Das Frachtaufkommen am Frankfurter Flughafen war allerdings weit weniger von der Coronapandemie betroffen als der Passagierverkehr. Während der Passagierverkehr zeitweise zum Erliegen kam, konnte Frankfurt in der Rolle als führender Fracht-Umschlagplatz in Europa für die notwendige Verteilung des Coronaimpfstoffs sorgen und bildete somit eine kritische Infrastruktur für medizinische Güter und Waren.

In der Luftfracht fallen, die aus dem EU-Luftraum verbannten, russischen Gesellschaften aus, während die westlichen Fluggesellschaften den Luftraum über dem größten Staat der Erde nicht mehr nutzen können. Passagier- und Frachtflüge nach Asien müssen weiter südlich liegende Routen nehmen, um den russischen Luftraum zu vermeiden. Nach Angaben von Lufthansa Cargo verlängern sich Flüge aus Mitteleuropa nach Japan, Korea und China teils um mehrere Stunden und können bis zu 20% weniger Fracht mitnehmen. Mit dem Umfliegen des russischen Luftraums sind für einige Fluggesellschaften die meisten Passagier- und Frachtflüge nach Asien daher nicht mehr wirtschaftlich. Ausfälle in der Luftfracht könnten die globalen Lieferkettenprobleme weiter verschärfen.

Politische und regulatorische Entscheidungen auf verschiedenen Ebenen beeinflussen weiterhin die Luftfahrtbranche. Maßnahmen zum Klima- und Lärmschutz sowie Steuern und Gebühren können Flugreisen verteuern und den internationalen Luftverkehr einseitig beeinflussen. Dies könnte strukturelle Wettbewerbsnachteile für den deutschen und europäischen Luftverkehr bedeuten.

Eine große Herausforderung ist unverändert der Fachkräftemangel. Der Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte hat sich aufgrund der aktuellen konjunkturellen Lage und der damit verbundenen Auslastung der Unternehmen im Allgemeinen und der Gesellschaften der Bazant-Gruppe im Speziellen weiter verschärft. Aus der Coronapandemie heraus ist z.B. die Nachfrage nach Fachkräften im Bereich der Digitalisierung und damit der Wettbewerb um entsprechende Fachkräfte weiter angestiegen. Die Nachfrage nach gutem qualifiziertem Personal betrifft alle Bereiche und Branchen der Wirtschaft.

Mit einer kontinuierlichen Marktbeobachtung zur rechtzeitigen Erkennung von potenziellen Veränderungen mit negativen Folgen für das Geschäft, aber auch einer ausgewogenen bedarfsorientierten Ausbauplanung, begegnet die Geschäftsführung der CHI Handling diesen Risiken. Angesichts des dynamischen Marktumfelds schätzt die Geschäftsführung die potenzielle Auswirkung (Schadensstufe) dieser Risiken als "sehr hoch" und die Eintrittswahrscheinlichkeit als "möglich" ein.

3. Unternehmensspezifische Risiken

Da die CHI Handling ausschließlich für die Gesellschaften der Bazant-Gruppe tätig ist, hängen die unternehmensspezifischen Chancen und Risiken mittelbar von den Chancen und Risiken dieser Gesellschaften ab. Die Geschäftsentwicklung ist insgesamt mit höheren Risiken behaftet als in den Vorjahren. Die interne Unternehmenssteuerung ist mindestens auf ein ausgeglichenes bis leicht positives Jahresergebnis ausgerichtet.

Angesichts des dynamischen Marktumfelds schätzt die Geschäftsführung die potenzielle Auswirkung (Schadensstufe) dieser Risiken als "sehr hoch" und die Eintrittswahrscheinlichkeit als "wahrscheinlich" ein.

4.2 Chancenbericht

a) Gesamtwirtschaftliche Chancen

Für die Wirtschaftsleistung in Deutschland zeichnet sich nach Einschätzung mehrerer Wirtschaftsforschungsinstitute für das laufende Jahr ein Rückgang ab. So erwartet etwa das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 0,2 Prozent. Für 2024 rechnet das IfW nun mit einem Plus von 0,2 Prozent. Die Inflation dürfte sich in den kommenden Monaten deutlich verringern und 2024 2,4 Prozent betragen.

Der globale Luftverkehr bietet die zentrale infrastrukturelle Basis für die inzwischen stark internationalisierte Weltwirtschaft. Unterstützt wird dies durch die Entwicklung in verschiedenen Entwicklungs- und Schwellenländern mit anhaltend günstigen Wachstumsperspektiven. Hier trägt der Anstieg des Lebensstandards überproportional zum Wachstum des Luftverkehrs bei, auch deshalb, weil eine landseitige Verkehrsinfrastruktur größtenteils nicht gut entwickelt ist.

b) Unternehmensstrategische Chancen

1. Politische Rahmenbedingungen

Der Wegfall wettbewerbsverzerrender ordnungspolitischer Maßnahmen, wie zum Beispiel der Luftverkehrssteuer oder Strafzölle bzw. Ausgleichszölle könnten sich, selbst vor dem Hintergrund der Einführung des C02-Preises ab dem 1. Januar 2021, um den Verbrauch und somit die Auswirkungen von Erdölprodukten, Erdgas oder Kohle als Brennstoff auf die Umwelt zu verringern, dennoch insgesamt verkehrssteigernd auswirken. Im Jahr 2022 stieg der CO 2 -Preis auf 30 EUR pro Tonne, was gegenüber dem Vorjahr etwa 1,5 Cent pro Liter ausmacht. Schrittweise erhöht sich die C02-Abgabe bis zum Jahr 2025 auf EUR 55,00 pro Tonne CO 2.

2. Verbindung mit organisatorischen und prozessbezogenen Verbesserungen

Eine kontinuierliche Optimierung wesentlicher Geschäftsprozesse sowie eine stetige Kostenkontrolle sind von essenzieller Bedeutung, um eine stabile Profitabilität und Kapitalrendite zu gewährleisten. Die Geschäftsführung der CHI Handling ist der Meinung, dass die Möglichkeiten zur weiteren Optimierung der Kostenstrukturen innerhalb der Bazant-Gruppe noch nicht voll ausgeschöpft sind. Es gehört zu den Aufgaben der Unternehmensführung, kontinuierlich die Organisation daraufhin zu untersuchen, wie diese effektiver und effizienter gestaltet werden kann.

Chancen für eine Verbesserung der Prozesse ergeben sich nicht nur innerhalb der Bazant-Gruppe, sondern auch in der Zusammenarbeit mit den Kunden und Lieferanten. Daher ist die Geschäftsführung der CHI Handling bestrebt, auch an diesen Schnittstellen regelmäßig die Prozesse zu überprüfen und weitere Potenziale zu heben, die sich positiv auf das Unternehmensergebnis und die gelieferte Qualität auswirken. Die Gesellschaft ist kontinuierlich bestrebt, organisatorische und prozessbezogene Verbesserungen zu realisieren. Daher hat die Geschäftsführung der CHI Handling auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 einen Fokus daraufgelegt, hier zusätzliche Impulse zu setzen, so auch im Rahmen eines prozessorientierten Qualitätsmanagements, um unter anderem die Prozessorientierung im Unternehmen weiter zu verankern und zu stärken.

4.3 Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung werden allenfalls in einem intensiven Wettbewerbsumfeld bei jedoch günstiger branchenspezifischer Entwicklung gesehen. Vor dem Hintergrund der derzeitigen finanziellen Stabilität der Gesellschaft bzw. der Bazant-Gruppe sieht man sich für die Bewältigung der künftigen Chancen und Risiken gut gerüstet.

Nach Überprüfung der Chancen- und Risikolage kommen wir zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts zu dem Ergebnis, dass alle uns bekannten Risiken durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt sind und keine bestandsgefährdenden Risiken bestehen.

5 Prognosebericht

Der weltwirtschaftliche Ausblick für das Jahr 2024 ist mit hohen Unsicherheiten behaftet. Der weitere Verlauf des Ukraine-Krieges, die damit verbundenen ökonomischen Folgen sowie die künftige Inflationsdynamik und die daraus resultierenden Straffungsmaßnahmen der Zentralbanken bestimmen die Prognosen der Wirtschaftsinstitute.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für das Weltwirtschaftswachstum für 2024 von im Januar geschätzten 3,1% leicht auf 3,2% angehoben und geht für 2025 ebenfalls von 3,2% aus. Er verwies auf den Rückgang der Energiepreisschocks und das wieder steigende Arbeitskräfteangebot, zu dem in vielen Industrieländern die Einwanderung beiträgt. Der IWF mahnte jedoch, dass die insgesamt festzustellende Stabilität der Weltwirtschaft ein "enormes Gefälle zwischen den Ländern" verberge. Zudem rechnet er damit, dass sich die Inflation weltweit auf eine durchschnittliche Jahresrate von 5,9% im laufenden Jahr und 4,5% im Jahr 2025 abkühlen wird. 2023 hatte sie bei 6,8% gelegen. 10

10 https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/04/16/world-economic-outlook-april-2024

Laut der Prognose des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, auch Wirtschaftsweise genannt, wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Auch die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose nach unten. Im folgenden Jahr 2025 soll das BIP laut Wirtschaftsweise um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen. 11

Für 2024 prognostiziert die Bundesregierung eine moderate Belebung des Welthandels um etwa drei Prozent. Deutsche Absatzmärkte sollen ähnlich wachsen, besonders in Europa. Frühindikatoren deuten jedoch auf ein schwaches Winterhalbjahr hin, mit negativen Exporterwartungen und schlechten Auftragsbeständen. Eine graduelle Erholung der Auslandsnachfrage wird im Laufe des Jahres erwartet, mit einer erwarteten Exportwachstumsrate von 0,6 Prozent und einer Importwachstumsrate von 0,8 Prozent, wodurch kein Wachstumsimpuls vom Außenbeitrag zu erwarten ist. 12

Basierend auf der erwarteten Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie unter Berücksichtigung der finanziellen Lage der Fluggesellschaften geht die International Air Transport Association (IATA) für 2024 von einem weltweiten Passagierwachstum, bezogen auf die verkauften Passagierkilometer (RPK), von 11,6 % gegenüber 2023 aus. Das Passagierniveau vom Basisjahr 2019 wurde im Februar 2024 erreicht.

Der Airports Council International (ACI) geht im Jahr 2024 für Europa von einer vollständigen Erholung des Passagierverkehrs aus und erwartet ein Plus von 6 % gegenüber dem Vorkrisenniveau. Für Deutschland rechnet der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft lediglich mit einem Sitzplatzangebot von 89 % des Passagierniveaus von 2019. Die vergleichsweise geringe Erholungsrate wird unter anderem mit höheren Standortkosten begründet. 13

Für das Jahr 2024 prognostizieren wir auf Grundlage der Betriebswirtschaftlichen Analyse (BWA) für Mai 2024 Umsatzerlöse in Höhe von etwa TEUR 36.400 und ein positives Ergebnis vor Steuern (EBT) von etwa TEUR 1.200 welches insbesondere aus der Anpassung der internen Preisstrukturen und den damit verbundenen Umsatzerlösen resultiert. Im Jahr 2025 erwarten wir getrieben durch eine positive Marktentwicklung sowohl bei den Umsatzerlösen als auch beim Ergebnis vor Steuern einen leichten Anstieg. Der nicht-finanzielle Leistungsindikator Personalintensität wird für das Geschäftsjahr 2024 und 2025 auf dem Niveau des aktuellen Geschäftsjahres erwartet.

11 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/73769/umfrage/prognosen-zur-entwicklung-des-deutschenbip/#:~: text=Prognosen%20zur%20Entwicklung%20des%20deutschen%20BIP%20bis%202025&text=Laut%20der%20Prognose%20des%20Sachverst%C3%A4ndigenrates, im%20Vergleich%20zum%20Vorjahr%20wachsen.
12 Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz "Jahreswirtschaftsbericht 2024 - Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken"
13 Quelle: IATA Global Outlook for Air Transport (Dezember 2023), ACI Industry Outlook for 2023-2024, BDL Pressemitteilung (Februar 2024)

In Abhängigkeit vom weiteren Verlauf des Krieges in der Ukraine, des Nahost-Konflikts sowie der geopolitischen Entwicklungen sind Abweichungen von den gegebenen Prognosen möglich.

 

Frankfurt am Main, den 2. Oktober 2024

Soheyl Rahmani-Tehrani, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.228,00 18.631,00
5.228,00 18.631,00
B. Umlaufvermögen
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 295.596,76 1.024.003,88
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.708.299,68 3.814.592,15
3. Sonstige Vermögensgegenstände 207.492,20 193.538,14
4.211.388,64 5.032.134,17
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 67,07 208,22
4.211.455,71 5.032.342,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.178,09 21.174,45
4.226.861,80 5.072.147,84

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 3.500.000,00 3.500.000,00
III. Verlustvortrag/Gewinn -3.043.395,86 -2.493.630,88
IV. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 417.338,81 -549.764,98
898.942,95 481.604,14
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellung 0,00 15.900,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.230.418,32 1.280.978,95
1.230.418,32 1.296.878,95
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.251.439,30 1.611.899,75
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 298.682,51 535.223,33
3. Sonstige Verbindlichkeiten 547.378,72 1.146.541,67
a) davon aus Steuern: EUR 498.491,87 (Vorjahr: EUR 609.442,12)
b) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 2.885,29 (Vorjahr: EUR 0)
2.097.500,53 3.293.664,75
4.226.861,80 5.072.147,84

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 37.290.802,11 45.299.379,92
2. Sonstige betriebliche Erträge 182.193,07 227.605,35
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 299.860,84 238.575,95
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 14.468.219,27 23.453.729,04
14.768.080,11 23.692.304,99
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 16.893.253,89 17.017.601,30
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 3.552.923,71 3.478.192,82
-davon für Altersversorgung: EUR 2.502,88 (Vorjahr: EUR 1.195)
20.446.177,60 20.495.794,12
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 12.778,42 13.388,70
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.887.434,54 1.604.141,64
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -694,16 190,23
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 34.915,38 206.420,64
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -96.125,00 62.284,39
10. Ergebnis nach Steuern 419.039,97 -547.158,98
11. Sonstige Steuern 1.701,16 2.606,00
12. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 417.338,81 -549.764,98

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die CHI Handling GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 105963 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der §§ 242 ff., 264 ff. des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine große Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses werden Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber den CHI-/Mainorden-Gesellschaften (Bazant-Gruppe) unter den Forderungen gegen bzw. den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden mit Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verrechnet, soweit die Aufrechnungslage dies ermöglicht.

Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung werden die in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung anzugebenden Davon-Vermerke teilweise in den Anhang aufgenommen.

2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten auf der Aktivseite sind - sofern im Folgenden nicht abweichend erläutert - nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Die nachstehenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt, wenn diese bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt.

Das Sachanlagevermögen wird zum Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen. Im Jahr des Zugangs erfolgen die Abschreibungen zeitanteilig. Die planmäßigen Abschreibungen werden über Nutzungsdauern von 2 bis 13 Jahren vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten bis EUR 800,00 nicht überschreiten, werden nach § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgten im Berichtsjahr nicht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen auf die Nettoforderungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Den allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden ggf. durch eine Pauschalwertberichtigung auf die einzelwertberichtigten Nettoforderungen Rechnung getragen.

Der Kassenbestand wurde mit dem Nominalwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen enthalten alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungssatzes werden im operativen Ergebnis ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

3. Angaben zu den Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind im Anlagespiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen wie im Vorjahr aus dem laufenden Leistungsverkehr mit Gesellschaften der Bazant-Gruppe sowie mit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) gegenüber der Mainorden Holding GmbH, Wiesbaden, aus dem im Geschäftsjahr 2018 gruppenweit eingeführten Cash-Pooling. Es bestehen keine Forderungen gegenüber den Gesellschaftern.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Steuerforderungen in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr: TEUR 128) aus zu viel geleisteten Gewerbe- und Körperschaftsteuervorauszahlungen für Vorjahre ausgewiesen.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert EUR 25.000,00 und ist vollständig eingezahlt. Es wird von Herr Stjepan Bazant (Alleingesellschafter) gehalten.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub 347 363
Rückstellungen für Mehrstunden 296 280
Rückstellungen für Berufsgenossenschafts- und Schwerbehindertenausgleichsabgaben 323 328
Rückstellungen für sonstige Personalkosten 70 66
Rückstellungen für Tantiemen 83 70
Rückstellungen für ausstehende Rechnungen 65 140
Rückstellungen für Abschlusskosten 36 24
Rückstellungen für Aufbewahrungsfristen 10 10
Summe 1.230 1.281

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind ungesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit TEUR 32 (Vorjahr: Forderung TEUR 0) aus dem laufenden Leistungsverkehr mit Gesellschaften der Bazant-Gruppe und mit TEUR 266 (Vorjahr: Forderung TEUR 535) gegenüber der Mainorden Holding aus dem im Geschäftsjahr 2018 gruppenweit eingeführten Cash-Pooling. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern.

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 498 (Vorjahr: TEUR 609) aus Verbindlichkeiten für Lohn- und Kirchensteuer sowie Umsatzsteuer.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gesellschaft erzielt ihre Umsatzerlöse grundsätzlich im Frachthandling und ist im Inland tätig.

Im Geschäftsjahr fielen periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 107 (Vorjahr: TEUR 190) an. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträgen aus Versicherungsentschädigungen und Schadensersatzleistungen.

Im Geschäftsjahr fielen TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 2) periodenfremde Aufwendungen an.

5. Sonstige Angaben

Angaben über die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Die Geschäfte der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr 2023 von Herrn Soheyl Rahmani (Kaufmann), Wetzlar, geführt. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Inanspruchnahme der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Durchschnittliche Anzahl der im Jahr 2023 beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 421 (Vorjahr: 440) Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon waren 35 Angestellte und 386 gewerbliche Arbeitnehmer.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der bestehende Mietvertrag hat zum Bilanzstichtag noch eine Restlaufzeit von 26 Monaten. Von der Gesamtverpflichtung in Höhe von TEUR 112 betreffen TEUR 52 das folgende Geschäftsjahr.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen im Zusammenhang mit Mietverpflichtungen und Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge. Die finanziellen Verpflichtungen aus den Leasingverträgen, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung sind, betrugen zum Abschlussstichtag insgesamt TEUR 156 (Vorjahr: TEUR 95). Von den Gesamtverpflichtungen betrafen TEUR 89 (Vorjahr: TEUR 68) das folgende Geschäftsjahr. Die verbleibenden Verpflichtungen weisen Laufzeiten von über einem Jahr aus.

Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären, bestehen nicht.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären, bestehen zum Abschlussstichtag nicht. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ist aufgrund der Liquiditätssicherung durch den Konzern zum Bilanzstichtag als sehr gering einzuschätzen.

Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 20; es handelt sich um das Honorar für die gesetzliche Abschlussprüfung.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten, die die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen würden.

 

Frankfurt am Main, den 2. Oktober 2024

Soheyl Rahmani-Tehrani, Geschäftsführer

Anlagenspiegel

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 35.551,14 5.012,42 20.044,42 20.519,14
35.551,14 5.012,42 20.044,42 20.519,14
35.551,14 5.012,42 20.044,42 20.519,14
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.920,14 12.778,42 14.407,42 15.291,14
16.920,14 12.778,42 14.407,42 15.291,14
16.920,14 12.778,42 14.407,42 15.291,14
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.228,00 18.631,00
5.228,00 18.631,00
5.228,00 18.631,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CHI Handling GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CHI Handling GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CHI Handling GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 2. Oktober 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Conrad, Wirtschaftsprüfer

ppa. David Schubert, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2024 festgestellt.

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