Deutsch Technologies GmbHLiquidiert

01159 Dresden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 24396
Eingetragen
21.2.2006
Branche
Bildentwicklung, -bearbeitung und Erbringung sonstiger fotografischer DienstleistungenErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Entwicklung von Software und die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Bildpersonalisierung.

Historie

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Management

NameRolle
Christoph Deutsch
seit 21.2.2006
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Deutsch Technologies GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

BILANZ



AKTIVA

31.12.2010
EUR

31.12.2009
EUR

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

2.966,94

2.129,03

II. Sachanlagen

21.064,28

23.961,51

III. Finanzanlagen

1.968,00

0,00

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

255.355,67

0,00

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

294.113,44

299.944,23

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

17.312,36

87.752,00

C. Rechnungsabgrenzungsposten

7.823,30

1.979,36

D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

149.406,68

304.940,13

Summe Aktiva

750.010,67

720.706,26



PASSIVA

31.12.2010
EUR

31.12.2009
EUR

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

25.000,00

25.000,00

II. Kapitalrücklage

175.000,00

175.000,00

III. Verlustvortrag

(504.940,13)

(470.363,43)

IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag

155.533,45

(34.576,70)

V. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

149.406,68

304.940,13

B. Rückstellungen

58.551,14

19.051,94

C. Verbindlichkeiten

691.407,03

700.434,11

- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 441.407,03 (Vj.: EUR 450.434,11)

D. Rechnungsabgrenzungsposten

52,50

1.220,21

Summe Passiva

750.010,67

720.706,26

ANHANG

Vorbemerkung

Von den Offenlegungserleichterungen gemäß § 326 HGB wurde Gebrauch gemacht.

I. Allgemeines

Die Deutsch Technologies GmbH, Dresden, hat den Jahresabschluss nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie dem Gesetz für Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Es wurden die handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet.

Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2010 bilanziell überschuldet. Zur Beseitigung einer tatsächlichen Überschuldung hat die Mehrheitsgesellschafterin, die Sächsisches Druck- und Verlagshaus AG, Dresden, qualifizierte Rangrücktritte in Höhe von TEUR 368 über einen Teil der zum Bilanzstichtag gegenüber dem Gesellschafter Sächsisches Druck- und Verlagshaus AG bestehenden Verbindlichkeiten von insgesamt TEUR 420 erklärt.

Aufgrund des Umsatzsteueranteils an den rangrücktrittbehafteten Gesellschafterverbindlichkeiten wirkt sich der Rangrücktritt nur in Höhe von TEUR 338 im Überschuldungsstatus aus.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses kamen erstmalig die Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) vom 25. Mai 2009 zur Anwendung. Es haben sich keine wesentlichen Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben.

II. Bilanzierungs- und Bewertungmethoden

1. Anlagevermögen

Das immaterielle und das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um plan­mäßige Abschreibungen bewertet. Zur Festsetzung der Nutzungsdauer werden die amtlichen AfA-Tabellen zugrunde gelegt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der linearen Methode vorgenommen.

Im Geschäftsjahr 2010 neu angeschaffte Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 410,00 wurden analog § 6 Abs. 2 EStG sofort in voller Höhe als Aufwand behandelt, wenn die Voraussetzungen des § 6 Abs. 2 EStG erfüllt waren.

In den Vorjahren angeschaffte Vermögensgegenstände im Sinne von § 6 Abs. 2a EStG werden weiterhin als Sammelposten über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Die Währungsumrechnung zum Bilanzstichtag erfolgte zum Devisenmittelkurs. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht vorzunehmen.

2. Umlaufvermögen

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte in Höhe der Einzelkosten zuzüglich der Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Verwaltungsgemeinkosten wurden in die Wertansätze mit einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert.

Erkennbare Risiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Das Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.

3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgewiesen sind Ausgaben, die erst für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag Aufwand darstellen.

4. Rückstellungen/Verbindlichkeiten

Die Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Bildung der Rückstellungen erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

5. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgewiesen werden hier Einnahmen, die erst für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag Ertrag darstellen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

2. Verbindlichkeiten

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 244, Verbindlichkeiten aus Darlehen in Höhe von TEUR 175 sowie Verbindlichkeiten aus umsatzsteuerlicher Organschaft in Höhe von TEUR 2 ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine Verbindlichkeit im Zusammenhang mit einer stillen Beteiligung in Höhe von TEUR 250 ausgewiesen. Die stille Gesellschaft ist bis zum 30. Dezember 2015 befristet.

IV. Sonstige Angaben

1. Gesellschaftsorgane

Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer ist bestellt:

Christoph Deutsch, Dresden, Vorstand/Geschäftsführer

2. Einbeziehung in Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den freiwilligen Konzernabschluss der Sächsisches Druck- und Verlagshaus AG, Dresden, einbezogen.

Dresden, im Juli 2011

gez. Christoph Deutsch, Geschäftsführer

 

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