Ohrdorf Verwaltung GmbH
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ohrdorf Transporte GmbH & Co. KGErxlebenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Entwicklung der Gesellschaft und Branche Die Ohrdorf Transporte GmbH & Co. KG ist ein Speditions-, Transport- und Logistikunternehmen, welches sich auf den Transport von Lebensmitteln und Getränken für namhafte deutsche Handelsketten spezialisiert hat. Die Produktpalette umfasst zudem den Transport von sonstigen Gütern im nationalen Verkehr sowie die Lagerbewirtschaftung mit entsprechenden logistischen Dienstleistungen. Der Umsatz der Gesellschaft stieg im Geschäftsjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 32,78 % an. Durch die kontinuierliche Verbesserung interner Geschäftsprozesse und der daraus entstandenen verbesserten Auslastung im Fahrzeug- und Personenbereich konnte das Ertragsniveau ausgebaut werden. 2. Darstellung und Erläuterungen der wesentlichen Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr 2.1. Vermögenslage Das Anlagevermögen erhöhte sich im Geschäftsjahr 2022 auf 5.831,00 TEUR (2021: 5.035,00 TEUR). Das Eigenkapital blieb im Jahr 2022 unverändert zum Jahr 2021 bei 100,00 TEUR. Der Bestand an Vorräten hat sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Er belief sich auf 138,00 TEUR (31. Dezember 2021: 77,00TEUR). Dies ist im Wesentlichen an den höheren Bestand an Reifen und an den angestiegenen Dieselpreis beim Dieselbestand der eigenen Tankstelle bzw. bei dem Bestand des Diesels bei den Fahrzeugen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31.12.2022 stiegen auf 783,00 TEUR an (31. Dezember 2021 653,00 TEUR). Die Liquiden Mittel lagen 31,00 TEUR auf Vorjahresniveau (31. Dezember 39,00 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum Bilanzstichtag 5.420,00 TEUR (31. Dezember 2021: 5.078,00 TEUR). Das ist ein Anstieg von 6,74 Prozent. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen auf Grund der stark gestiegenen Bezugspreise für Rohstoffe um 151,00 TEUR auf 783,00 TEUR (31. Dezember 2021: 632,00 TEUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten betrugen zum Stichtag 488,00 TEUR (31. Dezember 2021: 383,00 TEUR). 2.2. Ertragslage Die Ertragslage der Ohrdorf-Transporte GmbH & Co.KG entwickelte sich im Geschäftsjahr 2022 erneut positiv. Der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug netto 16.658,00 TEUR (2021 12.546,00 TEUR) Für das Unternehmen verlief das Geschäftsjahr 2022 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 427.908,19 Euro (2021 104.857,66 Euro) weiterhin sehr zufriedenstellend. Der Personalaufwand erhöhte sich um 18,71 Prozent auf 5.051,00 TEUR (2021: 4.255,00 TEUR). Grund für die Erhöhung ist die Einführung einer Anwesenheitsprämie, Lohnerhöhungen sowie höhere Zuführungen zu den Urlaubsrückstellungen. Die Abschreibungen haben sich um 363,00 TEUR auf 1.813,00 TEUR € (2021:1.449,00 TEUR) erhöht. Die Fahrzeugkosten stiegen um 37,24 Prozent auf 7.919,00 TEUR (2021: 5.770,00 TEUR). Grund für die Erhöhung ist der gestiegene Dieselpreis, die Erhöhung der Bestände an Fahrzeugen und Auflieger. LKW Bestand zum 31.12.2022 - 95 LKW Bestand zum 31.12.2021 - 86 Auflieger Bestand zum 31.12.2022 - 38 Auflieger Bestand zum 31.12.2021 - 20 PKW Bestand zum 31.12.2022 - 12 PKW Bestand zum 31.12.2021 - 11 2.3. übrige Entwicklungsfaktoren Zum Jahresende 2022 beschäftigte die Ohrdorf-Transporte GmbH & Co.KG 144 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (31. Dezember 2021: 160). Davon waren 6 Mitarbeiter-/innen im kaufmännischen Bereich (2021: 6). 2.4. Liquiditätsübersicht zum 31.12.2022
2.5. Entwicklung der Kontokorrentlinien Die Kontokorrentline bei der Volksbank zum 31.12.2022 i. H. v. 216.000,00 EUR wurde im Jahr 2023 um 109.00.,00 EUR auf 325.000,00 EUR erhöht. Die Kontokorrentline bei der Deutschen Bank zum 31.12.2022 i. H. v. 100.000,00 EUR wurde im Jahr 2023 um 100.00.,00 EUR auf 200.000,00 EUR erhöht. 3. Risikobericht Alle zum Zeitpunkt der Prüfung bekannten Risiken wurden durch angemessene Abwertungen bzw. Rückstellungsbildungen im erwarteten Umfang berücksichtigt. Wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht zu erkennen. 4. Prognose-, Chancen-, Risikobericht Der Prognose-, Risiko- und Chancenbericht gibt die voraussichtliche Entwicklung der Ohrdorf-Transporte GmbH & Co.KG im 2023 wieder mit seinen wesentlichen Risiken und Chancen aus Sicht des Geschäftsführers. Er enthält zukunftsbezogene Angaben. Sie basieren auf Erwartungen und Einschätzungen der Ohrdorf-Transporte GmbH & Co.KG und können von unvorhersehbaren Ereignissen beeinflusst werden. Dies kann dazu führen, dass die tatsächliche Geschäftsentwicklung, unter anderem wegen der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, sowohl positiv als auch negativ von den nachfolgenden Erwartungen abweicht. Bis einschließlich Dezember 2023 stiegen die Umsatzerlöse mit 1,89 % an. Das vorläufige Betriebsergebnis 2023 hat sich dennoch um ca. EUR 343.800,00 verschlechtert. Gründe waren u. a., vier Motorschäden an vier verschiedenen Fahrzeugen mit Reparaturkosten i. H. v. ca. EUR 100.000,00 und des Weiteren zwei LKW-Diebstähle, wodurch ein Verlust durch die Anlagenabgänge i. H. v. EUR 77.502,00 resultierte. Die Begründung für die sich darüber hinaus verschlechterte Betriebsergebnisse resultierten auf der Verteuerung im Bereich Personal-, Diesel-, und Mautaufwendungen. Das geplante Investitionsvolumen beläuft sich derzeit auf ca. 2 Mio. EUR. Diese Summe wird hauptsächlich für Ersatzbeschaffungen, aber auch zur Fuhrparkerweiterung eingesetzt, um den steigenden gesetzlichen und kunden- und umweltspezifischen Anforderungen gerecht werden zu können. Der Unternehmensschwerpunkt besteht auch weiterhin im Bereich des Güternah- und Fernverkehrs, Transport und Logistik sowie die damit zusammenhängenden Logistikdienstleistungen. Risikoindikatoren für die weitere Entwicklung des Unternehmens sind die nicht planbare Entwicklung im Bereich der Fahrzeugkosten, und hier insbesondere der Kfz Kosten und der Mautgebühren. Es kann nicht sichergestellt werden, dass sämtliche Preissteigerungen auch zeitnah an Kunden weitergegeben werden können. Aufgrund der Marktdichte stellen sich Preisverhandlungen mit Auftraggebern erfahrungsgemäß als schwierig dar, auch wenn dieses in der Vergangenheit grundsätzlich geglückt ist. Die Begründung liegt hier in der langjährigen Geschäftsbeziehung mit den Kunden. Wir können nicht davon ausgehen, dass dieser Bereich auch in der Zukunft eine ähnliche Stabilität aufweist wie in der Vergangenheit. Darüber hinaus bestehen Unsicherheiten in der Frage notwendiger Investitionen im Bereich von der Entwicklung politischer Entscheidungen. Wir können derzeit nicht absehen, inwieweit ein Austausch des Fuhrparks im Bereich der Elektromobilität notwendig wird und ob diese Investitionen unter Umständen von der öffentlichen Hand begleitet und unterstützt werden. Als Chancen sehen wir die Tatsache, dass unsere Mitbewerber ähnlichen Risiken ausgesetzt sind und es zu einer Konzentration im Markt kommt. Gerade kleinere Speditionen haben bei der Bewältigung der anstehenden Entwicklung der nächsten Jahre erfahrungsgemäß größere Probleme, sodass hier davon auszugehen ist, dass ein Wachstumsprozess ab einer Unternehmensgröße von 100 Fahrzeugen zu erwarten ist. Durch die Verknappung des Angebotes können Preisverhandlungen unter Umständen zukünftig erleichtert werden. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nicht ergeben.
Erxleben 22.02.2024 Ohrdorf Transporte GmbH & Co.KG Dirk Ohrdorf BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum handelsrechtlichen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Ohrdorf Transporte GmbH & Co.KG für das Geschäftsjahr 2022 ist nach den geltenden Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren im Sinne des § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeIm Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Anschaffungsjahr in Höhe des Zugangswertes abgeschrieben. Die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Kfz wurden vorgenommen, da es bei den Verkäufen der jeweiligen Lkw`s im Jahr 2023 zu erheblichen Verlusten kommen wird. Eine Realisierung des Verlustes tritt bereits im Verlauf der Nutzungsdauer ein. Somit war die logische Schlussfolgerung für alle Neuanschaffungen ab dem 01.01.2017 die Nutzungsdauer für die Lkw`s von 9 Jahre auf 5 Jahre zu reduzieren. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Abschläge auf Grund gesetzlicher Vorschriften (Niederstwertprinzip) waren nicht vorzunehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennbeträgen angesetzt. Eine Pauschalwertberichtigung wegen des allgemeinen Ausfallrisikos war nicht erforderlich. Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 148.952,80 (Vorjahr: EUR 187.594,46), diese resultieren aus Darlehnshingabe zur Anschaffung und Bebauung für das sich im Sonderbetriebsvermögen des Kommanditisten Herrn Dirk Ohrdorf befindlichen Grundstücks. Der Zinssatz beträgt 1,5 %. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellung für latente Steuern Als Rückstellung für latente Steuern sind im Jahresabschluss 57.800,00 EUR enthalten. Die Rückstellung war zu bilden, da das handelsrechtliche Ergebnis um 551.656,00 EUR vom steuerrechtlichen Ergebnis abweicht. Die Berechnung der Rückstellung erfolgte unter Berücksichtigung einer Gesamtsteuerbelastung in Höhe von 11,90 %. Die Differenz zwischen Handels- und Steuerbilanz ist zurückzuführen auf die unterschiedliche Abschreibung der Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, sowie der Bewertung der Urlaubsrückstellung.
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß 251 HGB Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 251 HGB liegen zum Abschlussstichtag nicht vor. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Ohrdorf Verwaltungs GmbH i. H. v. 32.891,16 EUR sind zinsfrei. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Kommanditisten Dirk Ohrdorf i. H. v. 72.446,89 EUR sind mit 5,00 % verzinst.
Ereignisse oder Umstände, die die Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung gefährden, sind nach dem 31.12.2022 nicht eingetreten. Beträge gemäß 268 Absatz 8 sind im Anhang nicht aufzunehmen, da die Voraussetzungen hierfür nicht vorliegen. Im Bilanzgewinn in Höhe von 427.908,19 EUR ist kein Gewinn- oder Verlustvortrag enthalten. Es handelt sich lediglich um den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2022. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 140. Davon waren 134 als Arbeiter und 6 als Angestellte beschäftigt. Persönlich haftender Gesellschafter (Komplementär) ist die Ohrdorf Verwaltung GmbH, Hohe Börde, OT Bebertal, vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Dirk Ohrdorf wohnhaft in 39343 Bebertal, Auf der Sorge 6a, Geb. Datum 27.01.1963, Beruf: Dipl. Forst Wirtschaftsingenieur.
Erxleben, 22.02.2024 gez. der Geschäftsführer der Ohrdorf Verwaltung GmbH Dirk Ohrdorf sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.09.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Ohrdorf Transporte GmbH & Co. KG, Erxleben Eingeschränkte Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Ohrdorf Transporte GmbH & Co. KG, Erxleben, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Ohrdorf Transporte GmbH & Co. KG, Erxleben, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft in allen wesentlichen Belangen. Mit Ausnahme der Auswirkungen dieses Sachverhalts steht der Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile: Die Liquidität der Gesellschaft ist unbefriedigend. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt auch die im Lagebericht erfolgte Darstellung der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung. Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit: Ich verweise auf obige Angabe der Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile. Wie dargelegt zeigt diese Gegebenheit, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts modifiziert. Hinweis Da der Jahresabschluss des Jahres 2021 nicht geprüft wurde, wird im Bestätigungsvermerk ein Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt gegeben, dass die Vergleichsangaben nicht geprüft wurden. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht: Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts: Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörterte mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststellte.
Hannover, den 29.02.2024 Lorenz-Doleisch von Dolsperg, Wirtschaftsprüfer |
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