Bloom Energy Germany GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gregory Thurgood seit 21.3.2025 | Prokura |
Doris Galli seit 21.3.2025 | Prokura |
Marc Heyer seit 28.7.2014 | Geschäftsführer |
Rainer Fischer seit 3.4.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 81.00% | |
| 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
C.B.C. Computer Business Center GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023A. Überblick über den Geschäftsverlauf I. Beschreibung der Geschäftstätigkeit C.B.C Computer Business Center GmbH, Frankfurt, ist ein mittelständisches Systemhaus, das zu den 100 größten Systemhäusern in Deutschland gehört. Zum Leistungsportfolio gehören unter anderem IT-Lösungen, IT-Service, IT-Verkauf und IT- Training. Im Durchschnitt wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 122 (Vorjahr 112) Arbeitnehmer beschäftigt. Wir unterstützen Unternehmen, durch Nutzung modernster Technologie und Beratung durch unser geschultes Technik-Personal, deren Geschäftsprozesse schlanker, schneller und wirtschaftlicher zu machen - gemäß unserem Firmenleitspruch "Close By the Customer"II. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken, sagte Ruth Brand, Präsidentin des Statischen Bundesamtes, bei einer Pressekonferenz in Berlin. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen hätten die Konjunktur gedämpft. Hinzu seien ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland gekommen. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona- Jahr 2020 habe sich somit nicht fortgesetzt, so Brand. Die meisten Dienstleistungsbereiche stützten die Wirtschaft. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung ist Destatis zufolge im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich verlaufen. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe, ohne Baugewerbe, sei insgesamt deutlich um 2,0 Prozent zurückgegangen. Entscheidend dafür sei eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung gewesen. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, sei im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus gewesen (-0,4 Prozent). Positive Impulse seien hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau gekommen. Dagegen seien Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut gesunken, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Laut Destatis machten sich im Baugewerbe neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon sei vor allem der Hochbau betroffen gewesen. Dagegen sei die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert worden. Insgesamt habe das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 Prozent erreicht. Die meisten Dienstleistungsbereiche hätten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten können und die Wirtschaft im Jahr 2023 gestützt. Der Anstieg sei aber insgesamt schwächer ausgefallen als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs habe der Bereich "Information und Kommunikation" mit einem Plus von 2,6 Prozent verzeichnet. Er habe damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte angeknüpft. Der Bereich "Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit" (+1,0 Prozent) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 Prozent) konnten Destatis zufolge ebenfalls leicht zulegen. Dagegen sei die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich "Handel, Verkehr und Gastgewerbe" um 1 Prozent zurückgegangen. Private und staatliche Konsumausgaben sanken Destatis zufolge nahm der private Konsum angesichts hoher Verbraucherpreise im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Von Rückgängen seien vor allem die Bereiche betroffen gewesen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Demnach seien die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte besonders stark gesunken (-6,2 Prozent). Auch der Staat habe im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben reduziert (-1,7 Prozent). Das habe vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern gelegen. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die Bauinvestitionen sind Destatis zufolge im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 Prozent gesunken. Neben den hohen Baupreisen hätten sich hierbei die spürbar gestiegenen Bauzinsen ausgewirkt, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale seien lediglich vom Ausbaugewerbe gekommen, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - sei dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert worden als im Jahr 2022 (+3,0 Prozent). Dazu habe vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw- Neuzulassungen beigetragen, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Laut Destatis haben sich die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar gemacht - dieser sei trotz sinkender Preise zurückgegangen. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt - 3,0 Prozent) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt 1,8 Prozent). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust Wie Destatis bekannt gab, wurde die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das seien 0,7 Prozent oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor gewesen und somit so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung habe 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zugenommen. Hinzu sei eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung gekommen. Diese positiven Effekte hätten die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels überwogen. Der Beschäftigungsaufbau habe 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen stattgefunden. Nach vorläufigen Berechnungen von Destatis haben die staatlichen Haushalte das Jahr 2023 mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro beendet. Das seien etwa 14 Milliarden Euro weniger als 2022 gewesen (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund habe sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern können. Bei der Bewertung des Branchenumfeldes von C.B.C ist zu berücksichtigen, dass dieses Unternehmen spezialisiert ist auf Dienstleistungen rund um die IT und den Handel mit IT. Zu den Kunden zählen auch weiterhin fast ausschließlich gewerbliche Kunden und öffentliche Auftraggeber. III. Wesentliche Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr Corona-Maßnahmen haben im Jahr 2023 keinen Einfluss mehr auf das Unternehmen. Das Unternehmen hat in 2023 versucht einen neuen Handelsbereich für Sonderprodukte einzuführen. Hierdurch konnte der Umsatz nochmals gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Diese Steigerung hat sich nicht positiv auf das Betriebsergebnis übertragen. Vielmehr haben sich hieraus sogar mit der Finanzverwaltung streitbehaftete Sachverhalte ergeben. Ohne Anerkennung einer rechtlichen Interpretation des Sachverhaltes wurde für das bestehende Risiko eine Wertberichtigung zu 100% (TEUR 3.625) vorgenommen. Trotz dieser besonderen Ergebnisbelastung konnte ein Jahresüberschuss von TEUR 800 erzielt werden. Die Entwicklung im Dienstleistungsbereich verlief wiederholt besser als im Bereich IT-Handel. Weiterhin gut entwickelt hat sich das Segment "Service on Demand" Remote-Wartung von kompletten IT-Infrastrukturen. Diese Leistung kann aus dem Homeoffice der Mitarbeiter gut erbracht werden. B. Darstellung der Lage der Gesellschaft I. Darstellung der Vermögenslage Hinsichtlich einer detaillierten Darstellung verweisen wir auf die Bilanz zum 31.12.2023. Wesentliche Kennzahlen der Vermögens- sowie der Finanzlage haben sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt. Übersicht der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
II. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses Hinsichtlich einer detaillierten Darstellung verweisen wir auf die Gewinn- und Verlustrechnung. Wesentliche Kennzahlen der Ertragslage haben sich in den letzten drei Jahren wie folgt entwickelt. Erfolgsrechnung
III. Darstellung der Finanzlage Wesentliche Kennzahlen der Finanzlage haben sich in den letzten zwei Jahren wie folgt entwickelt: Liquiditätsrechnung
C. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung I. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung Die Gesellschaft erwartet nach dem Umsatzanstieg im Geschäftsjahr 2023 eine deutliche Reduzierung des Umsatzes im Geschäftsjahr 2024. Diese resultiert aus der Beendigung des neuen Handelsbereiches für Sonderprodukte. Dieser Bereich ist auch die Quelle des streitbehafteten Sachverhaltes in der Kommunikation mit der Finanzverwaltung. II. Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2024 Es ist davon auszugehen, dass der Geschäftserfolg 2024 wieder erheblich über dem des Jahres 2023 liegen wird, welches aufgrund einer Wertberichtigung einmalig mit TEUR 3.625 außerordentlich belastet war. Das Wachstum in der Corona-Krise konnte konserviert und ausgebaut werden. Das Unternehmen konnte durch die verbreiterte Kundenstruktur das Risiko verringern und den zu erwarteten Erfolg steigern. D. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung Chancen: Das Unternehmen erwartet wiederholt weiteres Wachstum durch die zielgerichtete Entwicklung hin zu einem höheren Dienstleistungsanteil. Die Umsätze im Bereich Hardware wirken sich auf den Geschäftserfolg nur noch gering aus. Das Angebot der Gesellschaft ist auf den B2B-Bereich zugeschnitten. Das Unternehmen ist auch durch die Nutzung von Homeoffice-Arbeitsplätzen sehr flexibel in der Dienstleistungsbereitschaft gegenüber den Kunden. Die Anforderungen der Unternehmenskunden werden sich immer mehr auf die Lösungskompetenz des IT-Dienstleisters fokussieren. Gefragt sind Komplett-Lösungen "aus einer Hand". Für diese Anforderungen ist C.B.C. mit seiner Mischung aus Handel und Dienstleistung sowie innerhalb der Dienstleistungen mit der Mischung aus Projektgeschäft und betrieblichen Dienstleistungen, bestens aufgestellt. Aus diesem Grund konnte sich das Unternehmen auch sehr schnell dem sich weiterhin ändernden Bedarf der Kunden sehr gut anpassen. Speziell die Fokussierung auf Komplett-Lösungen sind im Budget für 2023 und den weiteren Planungen für 2024 berücksichtigt worden. Die Leistungspalette wie auch der Denkansatz des Unternehmens zeigen nachhaltig positive Effekte für das Unternehmen und konnten diese gegenüber den Mitbewerbern absichern. Das Unternehmen wird sich ausschließlich im Rahmen seiner Kernkompetenzen entwickeln. Die Suche nach neuen Geschäftsfeldern wird intensiv fortgeführt. In den letzten Jahren hat der Bereich Datensicherheit zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die Gesellschafter sind an Beteiligungen an ihrem Unternehmen interessiert, um eine größere Internationalisierung und ein größeres Produktportfolio zu erhalten. Risiken: Insgesamt sind keine materiellen, wirtschaftlichen, rechtlichen oder sonstigen Risiken erkennbar, die ein Bestandsgefährdungspotential für die Gesellschaft aufweisen. Bezüglich eines bedeutsamen Sachverhaltes verweisen wir ausdrücklich auf die Ausführungen im Anhang unter "C.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände". Da diesbezüglich aber bereits im Jahresabschluss 2023 eine das Jahresergebnis belastende bilanzielle Risikovorsorge in Höhe von 100% des Risikopotentials (TEUR 3.625) vorgenommen wurde, sehen wir für die Zukunft keine weiteren negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanzlage- und Ertragslage der Gesellschaft. Die Beteiligungen haben sich weiterhin im geplanten Rahmen entwickelt. Einer weiteren positiven Geschäftsentwicklung sieht das Unternehmen entgegen. Viele Mitarbeiter haben ihre Arbeitsplätze dauerhaft ins Homeoffice verlegt und können von dort uneingeschränkt agieren. Dieser Trend hält weiterhin an und führt dazu, dass kein erhöhter Raumbedarf entsteht.
Frankfurt am Main, 24. März 2025 C.B.C.
Marc Heyer, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023für VeröffentlichungszweckeAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023für Veröffentlichungszwecke
Anhang für das Geschäftsjahr 2023für VeröffentlichungszweckeA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die C.B.C. Computer Business Center GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist unter der Nummer HRB 23054 beim Amtsgericht Frankfurt am Main in das Handelsregister eingetragen. Die Gesellschaft erfüllt die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften (§§ 266, 275 HGB). Die Bewertung der Aktiva und Passiva erfolgte nach den Vorschriften der §§ 252 bis 256 und der §§ 279 bis 283 HGB. Bei der Erstellung des Anhangs wurden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 288 HGB in Anspruch genommen. Die Gegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten (Rechnungspreis zuzüglich Nebenkosten abzüglich Skonti), vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Abschreibungen, wie in der Vergangenheit, planmäßig nach Maßgabe der Nutzungsdauer ermittelt. Die Abschreibungen werden pro rata temporis verbucht. Seit dem Geschäftsjahr 2018 werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von über EUR 250,00 bis 800,00 (jeweils netto) im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Das Anlagevermögen wird nach der erweiterten Brutto-Methode in einer separaten Anlage ausgewiesen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben grundsätzlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen das Finanzamt, Gutschriften und Boni. Im Rahmen der Umsatzsteuer-Voranmeldungen hat das Unternehmen für die Monate Juli und August 2023 erhebliche Umsatzsteuerguthaben angefordert. Im Rahmen einer Überprüfung hat das Finanzamt zunächst die ausgewiesenen Vorsteuerbeträge in Höhe von 3,625 Millionen Euro zurückbehalten. Diese Zurückhaltung bezieht sich ausschließlich auf einen Lieferanten. Die Überprüfung war zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht abgeschlossen. Im Rahmen dieser Ermittlung wird nunmehr auch ermittelt, ob ein strafrechtlicher Ansatz gegeben ist. In Ausübung der eigenen Verantwortlichkeit als Geschäftsführung wurde der Sachverhalt mit dem Steuerberater der Gesellschaft und einem hinzugezogenen Fachanwalt für Steuerrecht einer Beurteilung unterzogen. Dabei gibt es nur eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 100% oder 0%. Ohne Anerkennung einer rechtlichen Interpretation des Sachverhaltes ist der Betrag vorsorglich mit 100% einer Wertberichtigung unterzogen worden. Die weitere Entwicklung bleibt in den nächsten Jahren abzuwarten. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 250.000,00. Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 3.886 beinhaltet den Gewinnvortrag nach Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 3.086 sowie den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von TEUR 800. Die Liquiditätslücke aus den nicht ausgezahlten Umsatzsteuerguthaben konnte aus den thesaurierten Ergebnissen geschlossen werden. Die Gesellschafter haben auf eine Ausschüttung vom anteiligen Gewinn verzichtet. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen, Personalkosten, Gewährleistungen, Verkaufsprovisionen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen sowie für den Jahresabschluss gebildet. 5. Verbindlichkeiten
6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Kaution für die angemieteten Geschäftsräume ist durch eine Bankbürgschaft in Höhe von TEUR 52 abgesichert. Eine weitere Kaution wurde in bar hinterlegt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 251 HGB bestanden nicht. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen den Verkauf von Hard- und Software sowie damit im Zusammenhang stehende Dienstleistungen. 2. Materialaufwand Die Aufwendungen für bezogene Waren und damit auch das Rohergebnis sind einmalig und außerordentlich mit TEUR 3.625 belastet. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Ausführungen unter "C.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände". 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Raumkosten, Kraftfahrzeugkosten, Versicherungskosten, Werbekosten und allgemeine Verwaltungs- und Betriebskosten. 4. Steuern Die Ertragsteuern betreffen im Wesentlichen die Körperschaftsteuer (TEUR 50), den Solidaritätszuschlag (TEUR 3) und die Gewerbesteuer (TEUR 121). Unter den sonstigen Steuern sind ausschließlich Aufwendungen für Kfz-Steuer in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr TEUR 11) ausgewiesen. E. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden im Durchschnitt 122 (Vorjahr 112) Arbeitnehmer beschäftigt, davon sind 87 technische Mitarbeiter und 35 kaufmännische Mitarbeiter. 2. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern der Gesellschaft im Berichtsjahr waren bestellt: Herr Gregory Thurgood, Hofheim Herr Marc Heyer, Frankfurt am Main 3. Anteilsbesitz
4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Herr Thurgood hat mit rechtlicher Wirkung zum 21. März 2025 sein Amt als Geschäftsführer niedergelegt. 5. Ergebnisverwendungsvorschlag Der Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Frankfurt, 31. März 2024 / 24. März 2025 Marc Heyer, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die C.B.C. Computer Business Center GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der C.B.C. Computer Business Center GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der C.B.C. Computer Business Center GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dreieich, 25. März 2025 Schüllermann
und Partner AG
Dipl.-Kfm. Torsten Scholz, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Matthias Veit, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 26. März 2025 festgestellt. Das Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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