IO TRADING GmbHLiquidiert
Bruno-Schönlank-Straße 6b, 16540 Hohen Neuendorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dominik Schmidt seit 22.3.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
STAWAG Abwasser GmbHAachenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019LAGEBERICHT
|
| Leistungsindikator | Plan 2019 | Ist 201 9 |
| Ergebnis vor Gewinnabführung | 30.284 Euro | 24.905 Euro |
3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Das Eigenkapital wurde in gesetzlich vorgeschriebener Höhe mit 25.000 Euro eingezahlt. Die Organisation der Gesellschaft ist sehr schlank strukturiert. Sie besitzt kein Anlagevermögen. Die administrativen Aufgaben werden, soweit erforderlich, weitestgehend von der Gesellschafterin und der Energie- und Wasser-Versorgung GmbH (EWV), Stolberg, über die Regionetz als Dienstleistung erbracht. Die von der STAWAG Abwasser erbrachte operative Dienstleistung für die Regionetz wird auf der Basis sämtlicher monatlich angefallener Aufwendungen monatlich in Rechnung gestellt. Mit der EWV besteht eine CashPool-Vereinbarung. Der Gesellschaft steht hieraus ein Cash-Pool-Rahmen von 500.000 Euro zur Verfügung. Die Liquidität ist hierdurch gesichert.
Die Bilanzsumme in Höhe von 518.373 Euro (Vorjahr: 576.117 Euro) ist im Geschäftsjahr 2019 leicht gesunken. Aktivisch werden ausschließlich Finanzforderungen aus dem Cash-Pooling gegen die EWV ausgewiesen. Die Rückstellungen für Deputatverpflichtungen (98 T€) haben langfristigen Charakter. Die sonstigen Rückstellungen (201 T€) betreffen vor allem den Personalbereich, die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter (31 T€) insbesondere die Ergebnisabführung sowie die sonstigen Verbindlichkeiten (162 T€) Steuerverbindlichkeiten und haben kurzfristigen Charakter.
Alle Leistungen und Aufwendungen werden zuzüglich eines Gewinnaufschlags weiterberechnet. Dies führt zu einem positiven Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Das Geschäftsjahr 2019 konnte aufgrund dieser Umstände, wie erwartet, positiv abgeschlossen werden.
Im Geschäftsjahr 2019 wurde ein Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von 25 T€ erzielt, das an die Gesellschafterin abgeführt wird. Prognostiziert war ein Ergebnis in Höhe von 30 T€.
4. Prognosebericht einschließlich Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
Die STAWAG hat zum 1. Januar 2006 die Betriebsführung des städtischen Abwasserkanalnetzes von der Stadt Aachen übernommen und hierzu einen Betriebsführungsvertrag abgeschlossen, der frühestens - vorbehaltlich eines außerordentlichen Kündigungsrechtes in besonderen Fällen bei Verstößen gegen wesentliche Vertragspflichten - zum 31. Dezember 2025 gekündigt werden kann. Hierdurch sind der Personaleinsatz und damit die Dienstleistung der STAWAG Abwasser langfristig gesichert. Der am 15. Dezember 2005 zwischen STAWAG und STAWAG Abwasser geschlossene und nunmehr mit der Regionetz GmbH bestehende Dienstleistungsvertrag richtet sich gemäß § 4 nach der Laufzeit dieses zwischen der STAWAG und der Stadt Aachen abgeschlossenen Betriebsführungsvertrags.
Da die im Rahmen dieses Betriebsführungsvertrags zu erbringenden Leistungen maßgeblich durch das Abwasserbeseitigungskonzept der Stadt Aachen beeinflusst werden, sind Risiken hinsichtlich Wartung und Instandhaltung sowie Erneuerung und Erweiterung des Abwasserkanalnetzes, also der Geschäftstätigkeit im Allgemeinen, auch in den kommenden Geschäftsjahren nicht erkennbar. Aus der derzeitigen Ausbreitung des sogenannten Coronavirus können sich Risiken für die Gesellschaft zwar aufgrund des Geschäftsmodells nicht im Absatz, aber ggf. im Personalbereich ergeben. Zur Begrenzung dieser Risiken hat die Geschäftsführung Maßnahmen zum Schutz der Belegschaft vor Ansteckung eingeleitet. Bislang gab es keine Infektionen. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht und sind für die Zukunft auch nicht erkennbar.
Aufgrund der im Dienstleistungsvertrag mit der Regionetz vereinbarten Vergütungsregelung und der erwarteten Kostenentwicklung wir für das Geschäftsjahr 2020 ein Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von etwa 29 T€ erwartet.
Aachen, den 31. März 2020
Die Geschäftsführung
Stefan
Ohmen
Geschäftsführer
Bilanz zum 31. Dezember 2019
Aktiva
| 31.12.2019 | 31.12.2019 | 31.12.2018 | |
| EUR | EUR | EUR | |
| A. Umlaufvermögen | |||
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| sonstige Vermögensgegenstände | 518.373,33 | 576.117,21 | |
| 518.373,33 | 576.117,21 | ||
| 518.373,33 | 576.117,21 |
Passiva
| 31.12.2019 | 31.12.2019 | 31.12.2018 | |
| EUR | EUR | EUR | |
| A. Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | 25.000,00 | 25.000,00 | |
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 98.244,00 | 86.922,00 | |
| 2. sonstige Rückstellungen | 200.917,00 | 183.006,00 | |
| 299.161,00 | 269.928,00 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 31.247,89 | 36.239,27 | |
| 2. sonstige Verbindlichkeiten | 162.964,44 | 244.949,94 | |
| 194.212,33 | 281.189,21 | ||
| 518.373,33 | 576.117,21 |
Gewinn-
und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember
2019
| 2019 | 2019 | 2018 | |
| EUR | EUR | EUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 2.515.423,03 | 2.449.512,94 | |
| 2. sonstige betriebliche Erträge | 5.277,24 | 1.179,03 | |
| 3. Personalaufwand | |||
| a) Gehälter | -1.910.736,92 | -1.878.430,00 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für | -515.376,97 | -485.367,83 | |
| Altersversorgung und für Unterstützung | |||
| -2.426.113,89 | -2.363.797,83 | ||
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -56.137,60 | -53.345,43 | |
| 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -13.543,60 | -9.296,12 | |
| 6. Ergebnis nach Steuern | 24.905,18 | 24.252,59 | |
| 7. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags | |||
| abzuführende Gewinne | -24.905,18 | -24.252,59 | |
| 8. Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 |
ANHANG
für das Geschäftsjahr 2019
Allgemeine Angaben
Die STAWAG Abwasser GmbH wird im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter der Nummer HRB 13339 geführt.
Der Jahresabschluss der STAWAG Abwasser für das Geschäftsjahr 2019 wurde entsprechend dem Gesellschaftsvertrag nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Der Jahresabschluss der STAWAG Abwasser wird in den Konzernabschluss der Energieversorgungs- und Verkehrsgesellschaft Aachen mbH, Aachen, (E.V.A.) einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der handelsrechtliche Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der E.V.A. werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Weiterhin wird die Gesellschaft in die Konzernabschlüsse der innogy SE (kleinster Konsolidierungskreis) und der E.ON SE, Essen (größter Konsolidierungskreis), die nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt werden, als Beteiligungsgesellschaft einbezogen. Der Konzernabschluss der innogy SE und der E.ON SE werden beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und bekannt gegeben.
Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Das Umlaufvermögenwurde zum Nennwert bilanziert.
Latente Steuern werden für zeitliche, sich in Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Im Rahmen des Organschaftsverhältnisses mit der Regionetz (Organträger) werden diese dort gebildet.
Das Eigenkapitalwird zum Nennwert bilanziert.
Die Rückstellungenbeinhalten alle erkennbaren Risiken für ungewisse Verbindlichkeiten und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet worden.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck - die eine generationsabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren gebildet. Der Gesetzgeber hat im Rahmen des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie beschlossen, für Pensionsrückstellungen ab 2016 einen von der Deutsche Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre zugrunde zu legen, der sich bei angenommener Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Zinssatz im Dezember 2019 beträgt 2,71 % (Vorjahr 3,21 %). Auf Basis eines 7-Jahresdurchschnittszinssatzes ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 14 T€.
Die Pensionsrückstellungen umfassen Deputatverpflichtungen, die auf Basis des Ablösebetrages bzw. der Selbstkosten bewertet werden.
Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen wurde nach den handelsrechtlichen Bestimmungen mittels Projected-Unit-Credit-Methode durchgeführt. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinssatz von 1,97 % p. a. (Vorjahr: 2,32 % p. a.) und die Annahme von Gehaltssteigerungen von 2,35 % p. a.
Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.
Erläuterungen zur Bilanz
S onstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen zum 31.12.2019 518 T€ (Vorjahr: 576 €). Es handelt sich hierbei ausschließlich um Finanzforderungen aus dem Cash-Pooling gegen die EWV Energie- und Wasser- Versorgung GmbH, Stolberg.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Eigenkapital
Am gezeichneten Kapital in Höhe von 25 T€ ist die Regionetz als alleinige Gesellschafterin beteiligt.
Rückstellungen
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beinhalten ausschließlich Rückstellung für Deputatverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern.
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Rückstellungen für Tantiemen wurden in Höhe von 55,0 T€ (Vorjahr 50,8 T€) bilanziert. Bei den restlichen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Gehaltsansprüchen der Mitarbeiter für Zeitguthaben und noch nicht in 2019 genommenen Urlaub in Höhe von 78,2 T€ (Vorjahr: 67,7 T€).
Tariflich festgelegte künftige Jubiläumsgelder wurden auf Grund eines Gutachtens in Höhe von 55,2 T€ (Vorjahr: 53,3 T€) gebildet.
Es wurden Jahresabschluss- und Prüfungskosten für das Geschäftsjahr in Höhe von 6,0 T€ (Vorjahr: 5,5 T€) gebildet.
Die STAWAG Abwasser ist Mitglied der Rheinischen Zusatzversorgungskasse Körperschaft des öffentlichen Rechts, Köln (RZVK) und hat daher ihrem Personal gegenüber eine mittelbare Pensionsverpflichtung. Hier gibt es eine Deckungslücke, die mit einem Ausgleichsbetrag in Höhe von 5.446 T€ zu beziffern ist.
Verbindlichkeiten
Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter Regionetz aus dem Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von 24,9 T€ (Vorjahr: 24,2 T€) sowie aus Dienstleistungsabrechnung mit 6,3 T€ (Vorjahr: 12,0 T€).
Bei den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 163,0 T€ (Vorjahr: 245,0 T€) handelt es sich in Höhe von 153,4 T€ um Verbindlichkeiten aus Steuern (Vorjahr: 235,3 T€).
Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten, die über ein Jahr hinausgehen, bestehen wie im Vorjahr nicht.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse in Höhe von 2.515,4 T€ (Vorjahr: 2.449,5 T€) beinhalten die Vergütung erbrachter Dienstleistungen im Auftrag der Regionetz und wurden ausschließlich im Inland erzielt.
Personalaufwand
Der Personalaufwand in Höhe von 2.426,1 T€ (Vorjahr: 2.363,8 T€) resultiert aus der Beschäftigung von durchschnittlich 32 beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Davon entfallen 1.910,8 T€ (Vorjahr: 1.878,4 T€) auf Gehälter. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Tariferhöhung. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung betragen insgesamt 515,4 T€ (Vorjahr: 485,4 T€). Davon entfallen in 2019 150,1 T€ (Vorjahr: 145,0 T€) auf die Aufwendungen für Altersversorgung.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 56,1 T€ (Vorjahr: 53,3 T€) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Reisekosten (25,4 T€), soziale Aufwendungen (12,9 T€) sowie Jahresabschlusskosten (5,7 T€).
Finanzergebnis
Das Finanzergebnis beinhaltet im Wesentlichen Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 13,5 T€ (Vorjahr: 8,7 T€ ).
Nachtragsbericht
Nach Ende des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge oder Ereignisse eingetreten, die das im vorliegenden Abschluss vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft beeinflussen.
Sonstige Angaben
Das Honorar für den Jahresabschlussprüfer beträgt 5,5 T€.
Geschäftsführung
|
Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Stefan Ohmen, Herzogenrath, hauptamtlicher kaufmännischer Geschäftsführer der Regionetz GmbH, Aachen. |
Der Geschäftsführer erhielt keine Bezüge für seine Tätigkeit.
Jahresergebnis
Der Gewinn 2019 in Höhe von 24.905,18 EUR wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags an die Regionetz abgeführt. Das Geschäftsjahr schließt somit ausgeglichen.
Aachen, den 31. März 2020
STAWAG Abwasser GmbH
Stefan
Ohmen
Geschäftsführer
Der Jahresabschluss zum 31.12.2019 wurde am 17.09.2020 festgestellt.
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