Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 13398
Eingetragen
21.8.2003
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnGroßhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und LeuchtenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Einrichtungsgegenständen a. n. g.
Gegenstand
der Einkauf von Warenhaussortimenten, insbesondere der Import von Einrichtungsgegenständen aller Art wie z. B. Möbeln, Teppichen, Geschenk- und Boutiqueartikeln, Leuchten und Heimtextilien sowie die Tätigkeit als Mediaagentur, inbesondere die Beratung von Firmen und anderen Dritten bei der Auswahl und dem Einsatz von Werbemedien, -trägern und mitteln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Dehm
seit 15.1.2008
Geschäftsführer
Carsten Hillers
seit 21.8.2003
Geschäftsführer

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

BEGROS Bedarfsgüter Großhandelsgesellschaft für Wohnung und Heim
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HOME PRODUCT IMPORT GmbH

Oberhausen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

HOME PRODUCT IMPORT GMBH, OBERHAUSEN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 93.713,00 105.716,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 43.713,00 55.716,00
II. Finanzanlagen 50.000,00 50.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 11.441.689,28 15.679.112,75
I. Vorräte 9.820.791,67 9.027.134,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.051.152,28 5.335.205,04
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 569.745,33 1.316.773,18
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 44.672,74 0,00
11.580.075,02 15.784.828,75

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 54.033,20 54.033,20
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 29.033,20 29.033,20
B. RÜCKSTELLUNGEN 789.497,00 161.800,00
C. VERBINDLICHKEITEN 10.736.544,82 15.568.995,55
11.580.075,02 15.784.828,75

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 4.480.482,00 5.970.459,45
2. Personalaufwand 555.142,71 559.909,45
a) Löhne und Gehälter 463.368,06 467.054,08
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 91.774,65 92.855,37
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 27.969,60 24.652,90
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.660.820,55 5.142.706,51
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 9.395,66 (Vorjahr: EUR 2.223,38)
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 214.668,39 212.511,93
6. Ergebnis nach Steuern 21.880,75 30.678,66
7. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 21.880,75 30.678,66
8. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

HOME PRODUCT IMPORT GMBH, OBERHAUSEN

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Firma der Gesellschaft lautet HOME PRODUCT IMPORT GmbH. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Duisburg unter HRB 13398 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist 46149 Oberhausen.

Der Jahresabschluss wird auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den um die planmäßigen Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten aktiviert. Die Abschreibung erfolgt linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten aktiviert.

Die Vorräte werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert, vermindert um Wertberichtigungen, angesetzt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bilanziert. Guthaben in US-Dollar sind mit dem jeweiligen Kurs des Devisentermingeschäftes umgerechnet. Eine Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag erfolgt nicht, da die Guthaben eine Bewertungseinheit nach § 254 HGB mit den Verbindlichkeiten bzw. schwebenden Verbindlichkeiten in US-Dollar aus Einkaufskontrakten bilden.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Fremdwährungsverbindlichkeiten in USD aus Einkaufskontrakten werden mit dem gesicherten Kurs bewertet, da sie eine Bewertungseinheit nach § 254 HGB mit den Guthaben in US-Dollar bzw. den Devisentermingeschäften über den Kauf von US-Dollar bilden.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs der aktiven über die passiven latenten Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Bei der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt.

III. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (450 T€) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (i.V. 1.015) sind gleichzeitig Forderungen gegen Gesellschafter bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 9 T€ (i.V. 29 T€) sind gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Die Laufzeit der Verbindlichkeiten beträgt:

Verbindlichkeiten 31.12.2023
bis zu einem Jahr
über ein Jahr
davon über fünf Jahre
- gegenüber Kreditinstituten 4.661.268,86 4.661.268,86 0,00 0,00
(Vorjahreswerte) (5.894.116,02) (5.894.116,02) (0,00) (0,00)
- Übrige 6.075.275,96 6.075.275,96 0,00 0,00
(Vorjahreswerte) (9.674.879,53) (9.674.879,53) (0,00) (0,00)
10.736.544,82 10.736.544,82 0,00 0,00
(Vorjahreswerte) (15.568.995,55) (15.568.995,55) (0,00) (0,00)

IV. Sonstige Angaben

Aus Einkaufskontrakten bestehen zum 31. Dezember 2023 Zahlungsverpflichtungen von 11.414 T€. Diese sind vollständig durch Verkaufskontrakte abgedeckt.

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr 12.

Geschäftsführer sind die Herren Carsten Hillers, Wesel, und Frank Dehm, Oberhausen.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9 a HGB wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Auf die Angabe zum Anteilsbesitz gem. § 285 Nr. 11 HGB wird nach § 286 Abs. 3 HGB verzichtet.

Die Gesellschafter der Begros haben unentgeltlich selbstschuldnerische Bürgschaften und Bankbürgschaften gestellt bzw. Guthaben verpfändet. Die übrigen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgten zu marktüblichen Bedingungen.

Es bestehen Devisentermingeschäfte über den Kauf von 13.317 TUSD zu verschiedenen Zeitpunkten in 2024 zur Vermeidung des Währungskursrisikos. Die Devisentermingeschäfte haben einen Marktwert von - 318 T€, der sich aus der Differenz des vereinbarten Devisenkurses zum Devisenkurs am Bilanzstichtag ergibt. Die Devisentermingeschäfte wurden zur Sicherung des Risikos aus dem Wareneinkauf in US-Dollar abgeschlossen (Mikro-Hedge). Die Sicherungsgeschäfte haben eine Laufzeit von maximal sechs Monaten. Das Währungsrisiko wird durch die Sicherungsmaßnahme vollständig vermieden. Zwischen den Einkaufskontrakten und den Devisentermingeschäften besteht jeweils eine Bewertungseinheit nach § 254 HGB, so dass keine Rückstellung für drohende Verluste zu bilden ist. Die Marktwertveränderung der Devisentermingeschäfte hat damit zum Abschlussstichtag keinen Ergebniseinfluss. Zudem liegen für die Einkaufskontrakte feste Verkaufskontrakte auf Basis des Sicherungskurses vor.

 

Oberhausen, 3. Juni 2024

Carsten Hillers, Geschäftsführer

Frank Dehm, Geschäftsführer

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 26. Juni 2024.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 492.908,15 15.966,60 0,00 508.874,75
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 0,00 0,00 50.000,00
50.000,00 0,00 0,00 50.000,00
542.908,15 15.966,60 0,00 558.874,75
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 437.192,15 27.969,60 0,00 465.161,75
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
437.192,15 27.969,60 0,00 465.161,75
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 43.713,00 55.716,00
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 50.000,00
50.000,00 50.000,00
93.713,00 105.716,00

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

HOME PRODUCT IMPORT GMBH, OBERHAUSEN

Geschäftstätigkeit

Die Home Product Import GmbH bietet ihren Kunden u. a. folgende nachstehende Dienstleistungen an:

Import von Waren

Sicherstellung von Lieferterminen

Organisation und Betreuung von Einkaufsreisen der Kunden weltweit

Betreuung der Kunden vor Ort in Europa

Sicherstellung von Qualitäts-, Sicherheits- und Sozialstandards

Gewährleistung der Einhaltung einschlägiger Gesetze und Verordnungen

Produktmanagement/-entwicklung.

Kunden der Home Product Import GmbH sind zum überwiegenden Teil die Gesellschafter der Muttergesellschaft Begros GmbH, Oberhausen, bzw. denen nahestehende Unternehmen.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Gesellschaft erzielte im Jahr 2023 einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von 22 T€. Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 entsprach unseren Erwartungen.

Die Umsatzerlöse lagen mit 42.913 T€ um 53,00 % unter Vorjahresniveau. Die Umsatzerlöse vor Erlösschmälerungen entfallen zu 97,93 % auf das Inland.

Die sonstigen betrieblichen Erträge blieben in ihrer Höhe mit 65 T€ auf Vorjahresniveau.

Das Rohergebnis liegt mit 4.481 T€ (10,5 % der Umsatzerlöse) unter dem Vorjahrsniveau (5.971 T€, 6,6 % der Umsatzerlöse).

Der Personalaufwand ist durch den geringeren Aufwand für Mehrarbeitsvergütungen um 5 T€ (0,9 %) auf 555 T€ gesunken. Die Abschreibungen haben sich um 3 T€ erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen um 1.482 T€ unter dem Vorjahr. Ursache sind vor allem niedrigere Kosten der Warenabgabe.

Durch höhere Zinsaufwendungen liegt das negative Finanzergebnis von 215 T€ um 2 T€ über dem Vorjahr.

Die Bilanzsumme hat um 4.205 T€ auf 11.580 T€ abgenommen.

Ursache dafür ist auf der Aktivseite vor allem eine Verringerung der Forderungen aus Lieferung und Leistung um 4.730 T€. Während sich der Warenbestand einschließlich Anzahlungen um 793 T€ erhöhte, sanken die Guthaben bei Kreditinstituten um 747 T€.

Auf der Passivseite ergibt sich eine Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 1.233 T€ auf 4.661 T€ sowie eine Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 2.522 T€ auf 4.489 T€. Außerdem verminderten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Gesellschafter) von 1.015 T€ um 1.465 T€, so dass zum Stichtag eine Forderung von 450 T€ ausgewiesen wird. Das Eigenkapital blieb infolge des Gewinnabführungsvertrags mit der Begros GmbH mit 54 T€ konstant.

Die Liquidität (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) nahm um 747 T€ auf 570 T€ ab. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 717 T€. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind grundsätzlich täglich fällig, stehen aber aufgrund der durch die Gesellschafterin und deren Gesellschafter gestellten vollwertigen Sicherheiten tatsächlich für einen längeren Zeitraum zur Verfügung. Die Kreditlinien der Gesellschaft betragen rd. 16 Mio. €. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

Prognose

Für die kurzfristige Geschäftsentwicklung erwarten wir keine besonderen Risiken. Mittelfristig wird die Geschäftsentwicklung stark von dem Warenabfluss bei den Kunden beeinflusst werden.

Für das laufende Geschäftsjahr 2024 erwarten wir, dass die Unternehmensentwicklung, abhängig vom konjunkturbedingten Geschäftsverlauf bei den Kunden, weiter rückläufig ist. Auch für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir wieder mit einem ausgeglichenen Ergebnis vor Gewinnabführung.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Das Geschäftsmodell der Home Product Import GmbH besteht darin, vom Kunden ausgewählte Waren zu erwerben, zu importieren und zum vereinbarten Abnahmepreis zu veräußern. Die Chancen und Risiken für die zukünftige Geschäftsentwicklung, die sich daraus ergeben, werden vor dem Hintergrund unserer langen Erfahrung sorgfältig abgewogen und bewertet.

Das Risiko der Home Product Import GmbH liegt darin, dass die Spanne zwischen Abnahmepreis und Anschaffungskosten nicht ausreicht, die eigenen Aufwendungen zu decken und eine ausreichende Vorsorge, z.B. für Qualitätsmängel zu treffen. Preisänderungen am Markt und Preisentwicklungen auf den Rohstoffmärkten werden wirtschaftlich durch den Abnehmer getragen. Die Kursentwicklung des US-Dollar sichern wir durch Devisentermingeschäfte ab, wobei die Kosten der Devisentermingeschäfte in den vereinbarten Abnahmepreis mit eingehen. Aufgrund unseres beständigen Kundenstamms erwarten wir keine Ausfallrisiken.

Die Chancen unseres Unternehmens liegen in der Kombination aus dem innovativen Bereich der Home Product Import GmbH in Oberhausen und der Produktvielfalt und Flexibilität unserer asiatischen Partner.

Bei einer Abwägung von Risiken und Chancen können wir der weiteren Entwicklung des Unternehmens mit großer Zuversicht entgegensehen und -gehen.

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft sichert alle Importgeschäfte in Fremdwährung (US-Dollar) über Devisentermingeschäfte ab. Zugleich wird mit dem Abnehmer auf der Grundlage dieses Sicherungsgeschäfts ein fester Abnahmebetrag vereinbart. Währungsrisiken ergeben sich aus dieser Vorgehensweise nicht. Wir verweisen auf die Erläuterungen im Anhang.

Diese Handhabung der Absicherung der Kursrisiken mittels Devisentermingeschäft bestätigt uns, auch zukünftig nichts an diesem bewährten Vorgehen zu ändern.

 

Oberhausen, 3. Juni 2024

Carsten Hillers, Geschäftsführer

Frank Dehm, Geschäftsführer

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HOME PRODUCT IMPORT GmbH, Oberhausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HOME PRODUCT IMPORT GmbH, Oberhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HOME PRODUCT IMPORT GmbH, Oberhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Duisburg, den 3. Juni 2024

VINKEN • GÖRTZ • LANGE • UND PARTNER
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Ök. Sabrina Böllerschen, Wirtschaftsprüferin

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