Stratory Invest GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Dr. Höhme seit 28.7.2023 | Geschäftsführer |
Sebastian Benjamin Wolf seit 28.7.2023 | Prokura |
Jörg Erdmann seit 27.11.2018 | Geschäftsführer |
Bastian Heberer seit 19.7.2017 | Geschäftsführer |
Johann Willi Heitzmann seit 19.7.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Röder Component Service Center GmbHEgelsbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für Offenlegungszwecke1. Grundlagen des Unternehmens Röder Component Service Center GmbH zählt mit seinen Standorten am Flughafen Egelsbach, Troisdorf und Leipzig zu den bedeutendsten Instandsetzungsunternehmen der Luftfahrtindustrie in den Bereichen Räder, Bremsen und Sicherheits- sowie Überlebensausrüstungen. a. Geschäftsmodell Röder Component Service Center GmbH (kurz Röder CSC) ist ein nach EASA zertifizierter Instandhaltungsbetrieb (Part 145). Weiterhin ist die Röder CSC nach FAA und CAA zugelassen. Die Firma bedient hauptsächlich Kunden der Luftfahrtindustrie, aufgeteilt in circa 81% Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten und 19% Ersatzteilhandel. Zu den Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten gehören im Wesentlichen die Reparatur Räder, Bremsen und Sicherheits- sowie Überlebensausrüstungen. 2. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogenen Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich im Jahr 2023 weiterhin sehr schwach dar. Die Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen haben erheblichen Einfluss auf die Kaufkraft. Im Jahr 2023 sank das Bruttoinlandsprodukt um 0,3% und ist damit geringer ausgefallen als prognostiziert (Steigerung um 0,3%). Für das Jahr 2024 rechnet das Institut für Weltwirtschaft (IfW) mit einem Zuwachs des BIP um 0,9%. Im Jahr 2023 stagnierte ebenfalls das Wachstum der Weltwirtschaft und pendelte sich bei 3,3% im Vergleich zum Vorjahr (3,5%) ein. Diese Entwicklung ist zum einen auf die weiter sinkende Inflationsrate sowie gestiegene Zinsen zurückzuführen. Aber auch der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, der Nahost-Konflikt in Israel sowie die anhaltend straffen geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen trugen dazu bei. Die branchenbezogenen Rahmenbedingungen in der zivilen Luft- und Raumfahrt änderten sich mit der Aufhebung der pandemiebedingten Reisebeschränkungen schlagartig. Der deutscher Passagierluftverkehr wuchs im Jahr 2023 weiter. Dennoch blieb er deutlich hinter den anderen europäischen Ländern zurück und erreichte insgesamt nur 79% des Vor-Corona-Niveaus, europaweit waren es 96%. Als Mitbestreiter in der Zulieferkette der großen Flugzeughersteller befindet sich Röder Component Service Center GmbH in einer perspektivisch guten Lage, da die Hauptkunden volle Auftragsbücher für die nächsten 10 Jahre pflegen. Es wird ein Fokus auf die langfristige Pflege stabiler Partnerschaften und die Verwaltung ihrer globalen Lieferkettenbeziehungen gelegt. Nach der Aufhebung der pandemiebedingten Reisebeschränkungen und dem Anstieg der Passagierzahlen ist ebenfalls ein deutlicher Anstieg des Wartungsbedarfs in der Branche zu spüren. Davon profitiert die Röder CSC deutlich, denn viele Flugzeugkomponenten unterliegen regelmäßigen Wartungsrhythmen, die durch die Flugzyklen bestimmt werden. Des Weiteren verzögern sich auf Grund von Lieferengpässen die geplanten Auslieferungen von neuen Flugzeugen, wodurch es zu einem erhöhten Wartungsbedarf bei den Fluggesellschaften und deren Flugzeugen kommt. b. Geschäftsverlauf i. Ertragslage Die Röder CSC steuert die Ertragslage insbesondere über die Entwicklung der Umsatzerlöse sowie dem EBITDA. Diese stellen wichtige Leistungsindikatoren für die Röder CSC dar. Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 2,5Mio EUR auf 18,1Mio EUR und waren damit deutlich höher als im Vorjahr 15,6Mio. Neben dem Abschluss neuer langfristiger Verträge resultiert der Anstieg aus Preisanpassungen mit bestehenden Kunden. Während im Vorjahr ein negatives EBITDA -9 TEUR erzielt wurde, konnte man im laufenden Jahr ein EBITDA von 263 TEUR erwirtschaften. Dies ist insbesondere auf die im Vorjahr überproportional gestiegenen Personalkosten und eine Verbesserung der Materialquote um 2,2% zurückzuführen. ii. Finanzlage Die finanzielle Ausstattung war im Berichtszeitraum zu jeder Zeit sichergestellt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der eingeräumten Zahlungsfristen bezahlt. Der vereinfachte Cashflow (Jahresüberschuss + Abschreibungen) des Geschäftsjahres beläuft sich auf TEUR 248. iii. Vermögenslage Investitionen in die Erneuerung und Erhaltung von Gebäudeeinrichtungen wurden nur in notwendigen Fällen unternommen. Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich auf TEUR 7.335 und verringerte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.411. iV. Finanzielle Leistungsindikatoren Neben den bereits erwähnten Leistungsindikatoren Umsatzentwicklung und EBITDA stellt das Betriebsergebnis ein weiterer Indikator für die wirtschaftliche Lage des Unternehmens dar. Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich diese Indikatoren im Vergleich zum Vorjahr verbessert haben und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft stabil ist. Die Prognose aus dem Vorjahr mit einer deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse und der Erzielung eines ausgeglichenen Jahresergebnisses konnte in 2023 bestätigt bzw. leicht übertroffen werden. 3. Chancen - und Risikobericht Risiken, wie eine konjunkturbedingte dramatische Verschlechterung der Auftragslage werden zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Berichts als sehr gering jedoch nicht als abwegig eingeschätzt. Weltpolitische Ereignisse wie der Krieg in der Ukraine und der Nahost-Konflikt haben Einfluss auf die Geschäftstätigkeit und das Ergebnis der Gesellschaft vor Steuern. Die Röder CSC pflegt keine direkten Kunden- und Lieferantenbeziehungen mit der Ukraine oder Russland. Allerdings verändern die indirekten Auswirkungen, wie Lieferkettenprobleme oder erhöhte Energiepreise die Kostenstruktur der Röder CSC nachhaltig. Die Geschäftsführung erwartet weiterhin einen Aufschwung der Kerngeschäfte Räder, Bremsen und dem Handel von Ersatzteilen. Getroffene Betriebsvereinbarungen bezüglich flexibler Arbeitszeiten finden weiterhin Anwendung. Von der weiteren Erholung der zivilen Luftfahrt wird ausgegangen. Der Konsolidierungsprozess der Luftfahrtbranche hält an. Mit der Röder Präzision GmbH hat die Röder CSC einen starken Partner an ihrer Seite, um ihr Geschäft weiter auszubauen und entsprechende Synergien zu nutzen. Das breite Kundenportfolio der Röder Präzision GmbH ermöglicht es der Röder CSC ihre eigenen Kompetenzen, insbesondere in den Bereichen Sicherheits-, Überlebens- und Kommunikationsausrüstungen, den Kunden anzubieten. In diesen Segmenten sieht die Geschäftsleitung auch weiterhin die größten Potenziale, auch kurzfristig neue Aufträge, zu generieren, ohne in Konkurrenz zur Röder Präzision GmbH zu treten. 4. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 geht die Geschäftsleitung bei konsequenter Fortführung der eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen davon aus, dass sich die zivile Luftfahrt weiter erholen wird. Der Umsatz wird, trotz konstant geplanter Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr, weiter steigen. Dies hat einen direkten positiven Einfluss auf das Betriebsergebnis. Lieferkettenengpässe und die anhaltenden Kriege in der Ukraine und dem Nahen-Osten bergen Unsicherheiten, deren Einfluss aus das Betriebsergebnis und die Umsatzentwicklung noch nicht zu quantifizieren sind. Neben erwartungsgemäß hohen Energiekosten rechnet die Geschäftsleitung mit dem inflationsbedingten Anstieg weiterer Kosten. Durch geplante Preissteigerung versucht die Geschäftsführung diese Effekte zu minimieren. Gleichzeitig werden in Gesprächen mit Arbeitnehmervertretern und Vermietern die Möglichkeiten stufenweiser Erhöhungen der Kosten verhandelt. Bislang waren noch keine Forderungsausfälle zu verzeichnen. Eine Prognose für die späteren Wirtschaftsjahre abzugeben, gestaltet sich auf Grund der globalen Ereignisse als sehr schwierig. Dennoch rechnet die Geschäftsleitung in Verbindung mit der weiteren Erholung der zivilen Luftfahrt mit der fortschreitenden Etablierung der Röder Component Service Center GmbH auf dem europäischen Instandsetzungsmarkt. Für das Jahr 2024 erwartet die Geschäftsleitung ein positives Ergebnis bei steigendem Umsatz und gleichzeitig hohen Investitions- und Energiekosten.
Egelsbach, den 23. Juni 2025 Röder Component Service Center GmbH - Geschäftsführung - Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für OffenlegungszweckeI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Röder Component Service Center GmbH hat ihren Sitz in Egelsbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgericht Offenbach am Main innerhalb der Abteilung B unter der Nummer 50170 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB) und unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Vorjahreszahlen wurden an die Gliederungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften angepasst. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen und aktivierten Kundenstämme werden planmäßig über zehn Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Für Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 250,00 (bis 31.12.2017 EUR 150,00) und EUR 1.000,00 wird im Anschaffungsjahr ein Sammelposten gebildet, der gleichmäßig über 5 Jahre abgeschrieben wird. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Vorräte sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert oder Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und eingeschränkter Verwendbarkeit ergeben, erforderlich sind, werden diese in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Forderungen in Fremdwährungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Risiken eines nicht termingerechten Zahlungseingangs oder eines Forderungsausfalles sind durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Fremdwährungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, wurden berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der im Rahmen des Unternehmenserwerbs entstandene Firmenwert wird über eine planmäßige Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Seine Nutzungsdauer ist durch langfristig bestehende, wichtige Absatz- und Beschaffungsverträge begründet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen EUR 27.440,94 (Vj. TEUR 27). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 2.057 (Vj. TEUR 3.000) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten (TEUR 170) sowie ausstehende Engangsrechnungen (TEUR 96). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten TEUR 2.509 (Vj. TEUR 2.083) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert. V. Außerbilanzielle Geschäfte Die im Vorjahr bestehende Factoring-Vereinbarung wurde im Jahr 2023 beendet. VI. Sonstige Angaben Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Pacht-, Miet-, und Leasingverträgen beläuft sich nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag auf TEUR 2.348 mit einer Laufzeit zwischen 2024-2030. Die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB unterbleibt, da sie für die VFE-Lage des Unternehmens von untergeordneter Bedeutung sind (§ 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB). Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr: Herr Johann Heitzmann, Geschäftsführer Herr Bastian Heberer, Geschäftsführer Herr Jörg Erdmann, Geschäftsführer Herr Dr. Alexander Höhme, Geschäftsführer (seit Juli 2023) Herr Tim Tartsch, Geschäftsführer (bis August 2023) Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde zulässigerweise auf die Angaben nach § 285 S. 1 Nr. 9a HGB verzichtet. Die Gesellschaft beschäftigte neben der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich:
Egelsbach, den 23. Juni 2025 gez. Heberer gez. Heitzmann gez. Erdmann gez. Höhme Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeAn die Röder Component Service Center GmbH, Egelsbach Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Röder Component Service Center GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Röder Component Service Center GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von 2.461 TEUR ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Reutlingen, den 23. Juni 2025 ba
audit gmbh
Marion Moser, Wirtschaftsprüferin Beschluss Ergebnisverwendg vom 26.06.2025:Der Jahresüberschuss in Höhe von 169.398,18 EUR wird mit dem Verlustvortrag in Höhe von 469.630,88 EUR verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen. |
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