Röder Component Service Center GmbH

Am Flugplatz, 63329 Egelsbach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 50170
Vorher
Platin 1491. GmbHNayak-CSC GmbH
Eingetragen
15.3.2017
Branche
Reparatur und Instandhaltung von zivilen Luft- und RaumfahrzeugenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt a. n. g.Reparatur und Instandhaltung von militärischen Luft- und Raumfahrzeugen
Gegenstand
Durchführung von MRO- sowie von Prüfund Reparaturtätigkeiten im Bereich Luftfahrt und in anderen technischen Feldern, national und international; ferner die Erbringung sämtlicher Dienstleistungen im Bereich Luftfahrt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Dr. Höhme
seit 28.7.2023
Geschäftsführer
Prokura
Jörg Erdmann
seit 27.11.2018
Geschäftsführer
Bastian Heberer
seit 19.7.2017
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Röder Component Service Center GmbH

Egelsbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für Offenlegungszwecke

1. Grundlagen des Unternehmens

Röder Component Service Center GmbH zählt mit seinen Standorten am Flughafen Egelsbach, Troisdorf und Leipzig zu den bedeutendsten Instandsetzungsunternehmen der Luftfahrtindustrie in den Bereichen Räder, Bremsen und Sicherheits- sowie Überlebensausrüstungen.

a. Geschäftsmodell

Röder Component Service Center GmbH (kurz Röder CSC) ist ein nach EASA zertifizierter Instandhaltungsbetrieb (Part 145). Weiterhin ist die Röder CSC nach FAA und CAA zugelassen. Die Firma bedient hauptsächlich Kunden der Luftfahrtindustrie, aufgeteilt in circa 81% Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten und 19% Ersatzteilhandel. Zu den Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten gehören im Wesentlichen die Reparatur Räder, Bremsen und Sicherheits- sowie Überlebensausrüstungen.

2. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogenen Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich im Jahr 2023 weiterhin sehr schwach dar. Die Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen haben erheblichen Einfluss auf die Kaufkraft. Im Jahr 2023 sank das Bruttoinlandsprodukt um 0,3% und ist damit geringer ausgefallen als prognostiziert (Steigerung um 0,3%). Für das Jahr 2024 rechnet das Institut für Weltwirtschaft (IfW) mit einem Zuwachs des BIP um 0,9%.

Im Jahr 2023 stagnierte ebenfalls das Wachstum der Weltwirtschaft und pendelte sich bei 3,3% im Vergleich zum Vorjahr (3,5%) ein. Diese Entwicklung ist zum einen auf die weiter sinkende Inflationsrate sowie gestiegene Zinsen zurückzuführen. Aber auch der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, der Nahost-Konflikt in Israel sowie die anhaltend straffen geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen trugen dazu bei.

Die branchenbezogenen Rahmenbedingungen in der zivilen Luft- und Raumfahrt änderten sich mit der Aufhebung der pandemiebedingten Reisebeschränkungen schlagartig. Der deutscher Passagierluftverkehr wuchs im Jahr 2023 weiter. Dennoch blieb er deutlich hinter den anderen europäischen Ländern zurück und erreichte insgesamt nur 79% des Vor-Corona-Niveaus, europaweit waren es 96%. Als Mitbestreiter in der Zulieferkette der großen Flugzeughersteller befindet sich Röder Component Service Center GmbH in einer perspektivisch guten Lage, da die Hauptkunden volle Auftragsbücher für die nächsten 10 Jahre pflegen. Es wird ein Fokus auf die langfristige Pflege stabiler Partnerschaften und die Verwaltung ihrer globalen Lieferkettenbeziehungen gelegt.

Nach der Aufhebung der pandemiebedingten Reisebeschränkungen und dem Anstieg der Passagierzahlen ist ebenfalls ein deutlicher Anstieg des Wartungsbedarfs in der Branche zu spüren. Davon profitiert die Röder CSC deutlich, denn viele Flugzeugkomponenten unterliegen regelmäßigen Wartungsrhythmen, die durch die Flugzyklen bestimmt werden. Des Weiteren verzögern sich auf Grund von Lieferengpässen die geplanten Auslieferungen von neuen Flugzeugen, wodurch es zu einem erhöhten Wartungsbedarf bei den Fluggesellschaften und deren Flugzeugen kommt.

b. Geschäftsverlauf

i. Ertragslage

Die Röder CSC steuert die Ertragslage insbesondere über die Entwicklung der Umsatzerlöse sowie dem EBITDA. Diese stellen wichtige Leistungsindikatoren für die Röder CSC dar.

Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 2,5Mio EUR auf 18,1Mio EUR und waren damit deutlich höher als im Vorjahr 15,6Mio. Neben dem Abschluss neuer langfristiger Verträge resultiert der Anstieg aus Preisanpassungen mit bestehenden Kunden.

Während im Vorjahr ein negatives EBITDA -9 TEUR erzielt wurde, konnte man im laufenden Jahr ein EBITDA von 263 TEUR erwirtschaften. Dies ist insbesondere auf die im Vorjahr überproportional gestiegenen Personalkosten und eine Verbesserung der Materialquote um 2,2% zurückzuführen.

ii. Finanzlage

Die finanzielle Ausstattung war im Berichtszeitraum zu jeder Zeit sichergestellt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der eingeräumten Zahlungsfristen bezahlt.

Der vereinfachte Cashflow (Jahresüberschuss + Abschreibungen) des Geschäftsjahres beläuft sich auf TEUR 248.

iii. Vermögenslage

Investitionen in die Erneuerung und Erhaltung von Gebäudeeinrichtungen wurden nur in notwendigen Fällen unternommen.

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich auf TEUR 7.335 und verringerte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.411.

iV. Finanzielle Leistungsindikatoren

Neben den bereits erwähnten Leistungsindikatoren Umsatzentwicklung und EBITDA stellt das Betriebsergebnis ein weiterer Indikator für die wirtschaftliche Lage des Unternehmens dar. Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich diese Indikatoren im Vergleich zum Vorjahr verbessert haben und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft stabil ist. Die Prognose aus dem Vorjahr mit einer deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse und der Erzielung eines ausgeglichenen Jahresergebnisses konnte in 2023 bestätigt bzw. leicht übertroffen werden.

3. Chancen - und Risikobericht

Risiken, wie eine konjunkturbedingte dramatische Verschlechterung der Auftragslage werden zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Berichts als sehr gering jedoch nicht als abwegig eingeschätzt.

Weltpolitische Ereignisse wie der Krieg in der Ukraine und der Nahost-Konflikt haben Einfluss auf die Geschäftstätigkeit und das Ergebnis der Gesellschaft vor Steuern. Die Röder CSC pflegt keine direkten Kunden- und Lieferantenbeziehungen mit der Ukraine oder Russland. Allerdings verändern die indirekten Auswirkungen, wie Lieferkettenprobleme oder erhöhte Energiepreise die Kostenstruktur der Röder CSC nachhaltig.

Die Geschäftsführung erwartet weiterhin einen Aufschwung der Kerngeschäfte Räder, Bremsen und dem Handel von Ersatzteilen. Getroffene Betriebsvereinbarungen bezüglich flexibler Arbeitszeiten finden weiterhin Anwendung. Von der weiteren Erholung der zivilen Luftfahrt wird ausgegangen.

Der Konsolidierungsprozess der Luftfahrtbranche hält an. Mit der Röder Präzision GmbH hat die Röder CSC einen starken Partner an ihrer Seite, um ihr Geschäft weiter auszubauen und entsprechende Synergien zu nutzen. Das breite Kundenportfolio der Röder Präzision GmbH ermöglicht es der Röder CSC ihre eigenen Kompetenzen, insbesondere in den Bereichen Sicherheits-, Überlebens- und Kommunikationsausrüstungen, den Kunden anzubieten.

In diesen Segmenten sieht die Geschäftsleitung auch weiterhin die größten Potenziale, auch kurzfristig neue Aufträge, zu generieren, ohne in Konkurrenz zur Röder Präzision GmbH zu treten.

4. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 geht die Geschäftsleitung bei konsequenter Fortführung der eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen davon aus, dass sich die zivile Luftfahrt weiter erholen wird. Der Umsatz wird, trotz konstant geplanter Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr, weiter steigen. Dies hat einen direkten positiven Einfluss auf das Betriebsergebnis. Lieferkettenengpässe und die anhaltenden Kriege in der Ukraine und dem Nahen-Osten bergen Unsicherheiten, deren Einfluss aus das Betriebsergebnis und die Umsatzentwicklung noch nicht zu quantifizieren sind.

Neben erwartungsgemäß hohen Energiekosten rechnet die Geschäftsleitung mit dem inflationsbedingten Anstieg weiterer Kosten. Durch geplante Preissteigerung versucht die Geschäftsführung diese Effekte zu minimieren. Gleichzeitig werden in Gesprächen mit Arbeitnehmervertretern und Vermietern die Möglichkeiten stufenweiser Erhöhungen der Kosten verhandelt. Bislang waren noch keine Forderungsausfälle zu verzeichnen.

Eine Prognose für die späteren Wirtschaftsjahre abzugeben, gestaltet sich auf Grund der globalen Ereignisse als sehr schwierig. Dennoch rechnet die Geschäftsleitung in Verbindung mit der weiteren Erholung der zivilen Luftfahrt mit der fortschreitenden Etablierung der Röder Component Service Center GmbH auf dem europäischen Instandsetzungsmarkt.

Für das Jahr 2024 erwartet die Geschäftsleitung ein positives Ergebnis bei steigendem Umsatz und gleichzeitig hohen Investitions- und Energiekosten.

 

Egelsbach, den 23. Juni 2025

Röder Component Service Center GmbH

- Geschäftsführung -

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 216.396,00 247.683,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 216.396,00 247.683,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 48.305,00 50.928,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.893,00 32.557,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 144.093,00 109.763,00
Summe Sachanlagen 220.291,00 193.248,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.286,49 12.286,49
Summe Finanzanlagen 12.286,49 12.286,49
Summe Anlagevermögen 448.973,49 453.217,49
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.461.393,38 2.486.595,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.056.996,82 3.297.004,11
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.047.993,55 5.199.568,95
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 334.378,11 310.391,92
Summe Umlaufvermögen 6.843.765,04 7.996.556,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 56.057,59 96.278,36
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 31.232,70 200.630,88
E. Bilanzsumme Aktiva 7.380.028,82 8.746.683,02

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 269.000,00 269.000,00
- Gezeichnetes Kapital: 269.000,00 (Vj: 269.000,00)
II. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -469.630,88 -377.662,53
III. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 169.398,18 -91.968,35
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 31.232,70 200.630,88
Summe Eigenkapital 0,00 0,00
B. Rückstellungen 315.370,60 1.784.136,84
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 3.918,77
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0,00 (Vj: 3.918,77)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.943.667,59 2.484.524,47
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 2.943.667,59 (Vj: 2.484.524,47)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 380.426,55 255.152,83
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 380.426,55 (Vj: 255.152,83)
Summe Verbindlichkeiten 7.064.658,22 6.962.546,18
D. Bilanzsumme Passiva 7.380.028,82 8.746.683,02

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 9.631.465,45 8.485.878,29
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -4.171.224,49 -3.508.538,59
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -924.676,58 -740.240,83
Summe Personalaufwand -5.095.901,07 -4.248.779,42
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -79.462,35 -66.958,09
Summe Abschreibungen -79.462,35 -66.958,09
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.270.220,93 -4.243.876,76
- davon aus der Währungsumrechnung: -134.154,15 (Vj: 232.956,65)
5. Ordentliches Betriebsergebnis 185.881,10 -73.735,98
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 86.219,13 58.810,43
- davon aus verbundenen Unternehmen: 85.075,55 (Vj: 58.533,43)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -100.584,05 -75.287,17
- davon an verbundene Unternehmen: -6.659,60 (Vj: -6.786,47)
8. Finanzergebnis -14.364,92 -16.476,74
9. Ergebnis vor Steuern 171.516,18 -90.212,72
10. Ergebnis nach Steuern 171.516,18 -90.212,72
11. Sonstige Steuern -2.118,00 -1.755,63
12. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 169.398,18 -91.968,35

Anhang für Offenlegungszwecke

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Röder Component Service Center GmbH hat ihren Sitz in Egelsbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgericht Offenbach am Main innerhalb der Abteilung B unter der Nummer 50170 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB) und unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Vorjahreszahlen wurden an die Gliederungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften angepasst.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen und aktivierten Kundenstämme werden planmäßig über zehn Jahre abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet.

Für Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 250,00 (bis 31.12.2017 EUR 150,00) und EUR 1.000,00 wird im Anschaffungsjahr ein Sammelposten gebildet, der gleichmäßig über 5 Jahre abgeschrieben wird.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Vorräte sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert oder Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und eingeschränkter Verwendbarkeit ergeben, erforderlich sind, werden diese in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Forderungen in Fremdwährungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Risiken eines nicht termingerechten Zahlungseingangs oder eines Forderungsausfalles sind durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Fremdwährungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, wurden berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Der im Rahmen des Unternehmenserwerbs entstandene Firmenwert wird über eine planmäßige Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Seine Nutzungsdauer ist durch langfristig bestehende, wichtige Absatz- und Beschaffungsverträge begründet.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen EUR 27.440,94 (Vj. TEUR 27).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 2.057 (Vj. TEUR 3.000) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten (TEUR 170) sowie ausstehende Engangsrechnungen (TEUR 96).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten TEUR 2.509 (Vj. TEUR 2.083) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert.

V. Außerbilanzielle Geschäfte

Die im Vorjahr bestehende Factoring-Vereinbarung wurde im Jahr 2023 beendet.

VI. Sonstige Angaben

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Pacht-, Miet-, und Leasingverträgen beläuft sich nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag auf TEUR 2.348 mit einer Laufzeit zwischen 2024-2030.

Die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB unterbleibt, da sie für die VFE-Lage des Unternehmens von untergeordneter Bedeutung sind (§ 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB).

Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr:

Herr Johann Heitzmann, Geschäftsführer

Herr Bastian Heberer, Geschäftsführer

Herr Jörg Erdmann, Geschäftsführer

Herr Dr. Alexander Höhme, Geschäftsführer (seit Juli 2023)

Herr Tim Tartsch, Geschäftsführer (bis August 2023)

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde zulässigerweise auf die Angaben nach § 285 S. 1 Nr. 9a HGB verzichtet.

Die Gesellschaft beschäftigte neben der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich:

Arbeiter 52
Angestellte 31
Leitende Angestellte 1

 

Egelsbach, den 23. Juni 2025

gez. Heberer

gez. Heitzmann

gez. Erdmann

gez. Höhme

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 593.914,00 0,00 593.914,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 593.914,00 0,00 593.914,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 52.459,85 0,00 52.459,85
2. Technische Anlagen und Maschinen 53.160,74 0,00 53.160,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 216.121,66 75.218,35 291.340,01
Summe Sachanlagen 321.742,25 75.218,35 396.960,60
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.286,49 0,00 12.286,49
Summe Finanzanlagen 12.286,49 0,00 12.286,49
Summe Anlagevermögen 927.942,74 75.218,35 1.003.161,09
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 346.231,00 31.287,00 377.518,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 346.231,00 31.287,00 377.518,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.531,85 2.623,00 4.154,85
2. Technische Anlagen und Maschinen 20.603,74 4.664,00 25.267,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 106.358,66 40.888,35 147.247,01
Summe Sachanlagen 128.494,25 48.175,35 176.669,60
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 474.725,25 79.462,35 554.187,60
Buchwerte
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 216.396,00 247.683,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 216.396,00 247.683,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 48.305,00 50.928,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.893,00 32.557,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 144.093,00 109.763,00
Summe Sachanlagen 220.291,00 193.248,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.286,49 12.286,49
Summe Finanzanlagen 12.286,49 12.286,49
Summe Anlagevermögen 448.973,49 453.217,49

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

An die Röder Component Service Center GmbH, Egelsbach

Eingeschränkte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Röder Component Service Center GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Röder Component Service Center GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts steht der Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von 2.461 TEUR ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Reutlingen, den 23. Juni 2025

ba audit gmbh
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Zweigniederlassung Reutlingen

Marion Moser, Wirtschaftsprüferin

Beschluss Ergebnisverwendg vom 26.06.2025:

Der Jahresüberschuss in Höhe von 169.398,18 EUR wird mit dem Verlustvortrag in Höhe von 469.630,88 EUR verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen.

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