Autohaus Rudhart GmbH
Dillinger Straße 7, 89415 Lauingen (Donau), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rudolf Baumann seit 22.12.2014 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 62.50% | |
| 37.50% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Rudhart GmbHLauingen (Donau)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten VI. Bericht über Zweigniederlassungen I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft wurde als Autohaus Rudhart GmbH im Jahr 1984 mit Sitz in Lauingen gegründet. Übernommen wurde der Geschäftsbetrieb der Alfred Rudhart KG (Gründung 1963). Die Gesellschaft betreibt Standorte in Lauingen und Heidenheim. Zweck des Unternehmens ist der Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen und deren Ersatzteilen, sowie die Reparatur von Kraftfahrzeugen. Außerdem vermittelt die Gesellschaft Leasing-, Finanzierungs- und Versicherungsverträge, ist in der kurzfristigen Vermietung von Kraftfahrzeugen tätig und tritt als Leasinggeber für Kraftfahrzeuge auf. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,2% niedriger als im Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer leichten Rezession. Davon abkoppeln konnte sich die Entwicklung im KFZ-Gewerbe. Hier stieg der Umsatz lt. Aussagen des Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe um 11,9% gegenüber dem Jahr 2022. Ursächlich hierfür war eine hohe Werkstattauslastung, gestiegene Reparaturkosten und ein Wachstum bei den PKW Neuzulassungen, das zu einem großen Teil auf den Abbau von Lieferrückständen aus 2022 basierte. Parallel war ein deutlicher Rückgang von Fahrzeug-Neubestellungen, insbesondere von Privatkunden, zu beobachten. Die überraschende Einstellung der Förderung für Elektrofahrzeuge Ende des Jahres 2023 ließ die Nachfrage nach E-Fahrzeugen schlagartig wegbrechen. 2. Geschäftsverlauf Von der allgemeinen Entwicklung des KFZ-Gewerbes konnte unser Unternehmen leider nicht profitieren. Eine grundlegende und in keiner Weise reibungslose Umstellung aller Computersysteme im Fahrzeugvertrieb durch unseren Vertragspartner Stellantis führte zu massiven Behinderungen im Verkauf von Neufahrzeugen. Auch die starken Steigerungen der Neuwagenpreise durch Stellantis in Verbindung mit über lange Zeiträume nicht konkurrenzfähigen Leasingangeboten machten das Neuwagengeschäft sehr schwierig. So konnte die Anzahl verkaufter Neuwagen leider nur auf dem Niveau des bereits schwachen, weil von Corona und Lieferengpässen geprägten Vorjahres gehalten werden. Im Jahresverlauf verbesserte sich die Verfügbarkeit von Gebrauchtwagen wieder deutlich, so dass der Umsatz in diesem Geschäftssegment deutlich verbessert werden konnte. Das Aftersales-Geschäft verlief auf Vorjahresniveau, wobei insbesondere am Standort Heidenheim der Umsatz durch Personalmangel limitiert wurde. 3. Lage a) Ertragslage Der Gesamtumsatz konnte gegenüber dem aufgrund exogener Faktoren extrem schwachen Vorjahr um 3.318 T€ bzw. 21,2% gesteigert werden, erreichte aber mit insgesamt € 18.984 T€ noch nicht das Vor-Corona-Niveau. Die Umsatzsteigerung bei den Neuwagen um 10,1% ist bei praktisch konstanter Stückzahl ausschließlich auf die stark gestiegenen Neuwagenpreise zurückzuführen. Demgegenüber konnte der Absatz von Gebrauchtwagen tatsächlich um 98 Stück bzw. 16,8% gesteigert werden. Wegen des auch hier deutlich gestiegenen Preisniveaus stieg der Umsatz dadurch um 43,4%.
Die Rohertragsquote normalisierte sich wieder auf ein Niveau von 21,6%. Aufgrund des nach wie vor nicht auf Vor-Krisen-Niveau befindlichen Gesamtumsatzes reichte der damit erzielte Rohertrag von 4.101 T€ nicht aus, die Kosten zu decken. Das operativ negative Ergebnis wurde durch Wertberichtigungen auf die gestiegenen Fahrzeugbestände in Höhe von 160 T€, sowie um 55 T€ erhöhte Rückstellungen zusätzlich belastet. b) Finanzlage Die Finanzlage ist trotz des negativen Jahresergebnisses noch stabil. Die höheren Fahrzeugpreise in Verbindung mit unveränderten Kreditlinien erfordern allerdings ein deutlich engeres Liquiditätsmanagement. Die stark gestiegene Bilanzsumme (+41,9%) in Verbindung mit dem durch den Jahresfehlbetrag reduzierten Eigenkapital ergaben eine Eigenkapitalquote von 29,28%. Dieser Wert liegt nach wie vor über Branchendurchschnitt. c) Vermögenslage Die verstärkte Fakturierung von Fahrzeugen zum Jahresende durch den Hersteller führte zu einer deutlichen Verlängerung der Bilanzsumme um T€ 3.004 auf T€ 10.181 (+41,9% ggü. VJ). Teils getrieben durch die auslaufende BAFA-Förderung für Elektrofahrzeuge, teils auch durch das Bestreben des Herstellers, die eigenen Bestände zum Bilanzstichtag niedrig zu halten. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die Kennzahlen Bruttoertrag für Neu- und Gebrauchtwagen, sowie für Teile- und Kundendienstabteilung, Umsatzrendite und den Cash Flow heran. Bei den Bruttoerträgen werden die um Nachlässe und Rabatte reduzierten Verkaufserlöse den um Boni und Verkaufshilfen gekürzten Einkaufspreisen gegenübergestellt. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen (ohne Vorführwagen) und Dotierung (bzw. Auflösung) langfristiger Rückstellungen. Die Bruttoertragsquote sank von außergewöhnlichen 25,6% im Vorjahr auf 21,6% im Geschäftsjahr. Auf EBIT-Basis errechnet sich eine Umsatzrendite von -2,2%. III. Prognosebericht Im laufenden Geschäftsjahr zeichnen sich deutlich steigende Fahrzeugumsätze ab, während der Serviceumsatz rückläufig ist. Die beiden ersten Monate des Jahres haben gezeigt, wie abhängig das Neuwagengeschäft von Aktionen des Herstellers ist. Aufgrund sehr konkurrenzfähiger Leasingkonditionen konnte der Auftragseingang um über 400% ggü. VJ gesteigert werden. Wegen des überraschend guten Verkaufserfolges wurden dann die ursprünglich für das erste Quartal angekündigten Konditionen vorzeitig reduziert, woraufhin sich der Absatz wieder schlagartig normalisierte. Das Gebrauchtwagengeschäft läuft auf zufriedenstellendem Niveau mit ebensolchen Bruttoerträgen. Für das Gesamtjahr zeichnet sich ein deutlich verbessertes Betriebsergebnis ab, allerdings wird die Gewinnzone in diesem Jahr noch nicht erreicht werden. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenbezogene Risiken Generell sind die Produktionsketten in der Automobilindustrie sehr anfällig für politische oder anderweitige Störungen, wie Pandemien, oder die Blockade von Seewegen. Dies kann zu Produktionsausfällen oder großen Lieferverzögerungen mit entsprechender Auswirkung auf unseren Absatz führen. Die schwankende Akzeptanz der E-Mobilität in der Öffentlichkeit verursacht erhöhte finanzielle Risiken bei der Rücknahme von Leasingfahrzeugen, soweit die Restwerte nicht über den Hersteller abgesichert sind. Das EU-Parlament hat sich am 08.06.2022 dafür ausgesprochen, den Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotor ab 2035 zu verbieten Opel plant eine rein batterieelektrische Angebotspalette ab 2028. Dies wird in der Folge schnell zu rückläufigen Wartungsumsätzen führen. Ertragsorientierte Risiken Ein hohes Risiko liegt in der weitgehend einseitigen Abhängigkeit von einem Hersteller. Erklärtes Ziel der Führung des Stellantis-Konzerns ist die Reduktion der Vertriebskosten um 40%, was im Umkehrschluss deutliche Einsparungen am und im Händlernetz nach sich ziehen wird. Die problematische Marktlage in Verbindung mit Margenkürzungen seitens des Herstellers macht es zunehmend schwierig, ein auskömmliches Ergebnis zu erzielen. Wir versuchen, der Ertragserosion mit Kosteneinsparungen in allen Bereichen entgegenzuwirken. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquidität des Unternehmens ist ausreichend. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, weshalb Forderungsausfälle die Ausnahme sind. Zur Minimierung der Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein aktives Debitorenmanagement. Fremdwährungskredite oder andere Finanzinstrumente, deren Werte einem Kursrisiko ausgesetzt sind, werden nicht in Anspruch genommen. 2. Chancenbericht Die durch die Systemumstellung von Stellantis bedingten massiven Störungen des gesamten Verkaufsprozesses bessern sich, wenn auch schleppend und noch nicht in allen Bereichen (Logistik, Herstellerbanken). Die Liefertreue hat sich etwas verbessert. Da ein ertragreiches Geschäftsmodell mit nur einer Marke offenbar nicht mehr tragfähig ist, prüfen wir gerade intensiv weitere strategische Optionen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in der überwiegenden Abhängigkeit von nur einer Marke. Außerdem bewegen wir uns in einem dicht besetzten Wettbewerbsumfeld, das die erzielbaren Margen eng begrenzt. Es gilt, mittels straffen Kosten- und Bestandsmanagements die Ertragssituation zu verbessern. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Darüber hinaus werden von uns Fahrzeuge an Leasinggesellschaften veräußert, deren Verträge teilweise eine Rückkaufverpflichtung unseres Unternehmens vorsehen. Finanzinstrumente die einem Kursänderungsrisiko unterliegen werden nicht einge- setzt. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind selten. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien bei Haus- und Hersteller-Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsplan erstellt, der laufend an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Die Liquidität ist ausreichend; wir erwarten keine Engpässe. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement mit entsprechendem Mahnwesen. Preisänderungsrisiken im Vorratsbereich werden durch regelmäßige Marktgängige Verfahren (Schwacke-Bewertungen und Internetvergleiche) und Marktbeobachtungen getestet. Preisänderungsrisiken werden durch ausreichende Wertberichtigungen berücksichtigt. Wir begleichen unsere Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen. Unsere Investitionen betreffen überwiegend den Fahrzeugbestand. Dabei sind Investitionen in den Neu- und Gebrauchtwagenbestand über die Herstellerbanken finanziert. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft betreibt Niederlassungen in Lauingen und Heidenheim. Im Handelsregister eingetragene Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Lauingen, den 28.06.2024 Autohaus Rudhart GmbH Geschäftsführung Alfred Rudhart BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Autohaus Rudhart GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind weitestgehend im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften Immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit Finanzanlagen zur Rückdeckung von Altersvorsorgeverpflichtungen verpfändet sind, wurden diese mit dem Zeitwert bewertet und mit den Altersvorsorgeverpflichtungen verrechnet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern erforderlich wurden Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert unter Berücksichtigung des Prinzips der verlustfreien Bewertung vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Niedrig- bzw. unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestand und Bankguthaben werden zum Nominalwert angesetzt. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Abzinsung erfolgte gemäß § 253 Abs. 2 HGB. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Soweit erforderlich wurden die Rückstellungen nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Im Berichtsjahr entsteht ein Aktivüberhang bei den latenten Steuern durch Bewertungsunterschiede bei den Pensionsrückstellungen sowie beim Anlagevermögen in Handels- und Steuerbilanz. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz von 27,9% für Körperschaft- und Gewerbesteuer. Gem. § 274 Abs. 1 HGB verzichtet die Gesellschaft auf die Aktivierung. 4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Anlagevermögen
4.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt T€ 70 (Vorjahr: 47). 4.3. Eigenkapital Zum Bilanzstichtag bestehen aus zum Zeitwert bilanzierten Vermögensgegenständen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von T€ 93 (Vorjahr: T€ 42). 4.4. Pensionsrückstellungen Pensionsverpflichtungen werden unter Anwendung des PUC-Verfahrens mit dem nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB durch die Bundesbank veröffentlichten Zinssatz von 2,30 % unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 (G) und einer Rententrendannahme von 2,0 % angesetzt. Der Erfüllungsbetrag beträgt am Bilanzstichtag T€ 839. Die mit den Pensionsverpflichtungen verrechneten Wertpapiere wurden mit dem Zeitwert, der den Rücknahmepreisen am Bilanzstichtag entspricht, in Höhe von T€ 469 bewertet. Die Anschaffungskosten betrugen T€ 376. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 (6) HGB beträgt T€ 26. 4.5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im wesentlichen Beträge für Gewährleistungen und Kulanz, Aufbewahrungsverpflichtungen, Personal- sowie Jahresabschlusskosten. 4.6. Verbindlichkeiten Die vertraglichen Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit T€ 5.479 (VJ: T€ 2.285) durch Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge gesichert. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 4 (VJ: T€ 4) und Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 12 (VJ: T€ 16) enthalten. 4.7. Personalaufwand Im Personalaufwand wurden aufgrund der Saldierung der Pensionsrückstellungen mit dem zur Sicherung verpfändetem Deckungsvermögen Aufwendungen aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 37 mit Aufwendungen aus der Zuschreibung von Wertpapieren in Höhe von T€ 51 verrechnet. 4.8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinserträgen sind Erträge aus der Aufzinsung eines Vermögenspostens in Höhe von T€ 0 (VJ: T€ 0) enthalten. 4.9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsaufwendungen ist der Zinsanteil aus der Veränderung langfristiger Rückstellungen in Höhe von T€ 9 (VJ: T€ 30) enthalten. 4.10. Steuern vom Einkommen und Ertrag Im Geschäftsjahr sind keine Steuern vom Einkommen und Ertrag entstanden. 5. Sonstige Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Etragslage sowie ergänzende Angaben 5.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Darin sind finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 580 und Kfz-Rücknahmeverpflichtungen in Höhe von T€ 7.166 enthalten. 5.2. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag beträgt Euro 519.816,47. In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag von Euro 3.060.377,43 einbezogen. Der Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 5.3. Name der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Alfred Rudhart, Kaufmann, geführt. Von § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. 5.4. Mitarbeiter Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
5.5. Beteiligungsunternehmen Die Gesellschaft ist mit einem Geschäftsanteil in Höhe von T€ 25 Alleingesellschafter der Firma Rudhart Verwaltungs GmbH, Lauingen. Das Eigenkapital der Rudhart Verwaltungs GmbH beträgt zum 31.12.2023 T€ 166. Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 beträgt T€ 10. 5.6. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Lauingen, den 28.06.2024 Autohaus Rudhart GmbH Alfred Rudhart, Geschäftsführer Bericht des AufsichtsratsX sonstige Berichtsbestandteile
Lauingen, 2024 gez. Alfred Rudhart Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerknachstehender Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den ungekürzten Jahresabschluss BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autohaus Rudhart GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Rudhart GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Rudhart GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Schongau, 28.06.2024 Oberland
Revision GmbH
Beckstein, Wirtschaftsprüfer |
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