Stammdaten

Register
Amtsgericht Ansbach HRB 2128
Eingetragen
18.5.1994
Branche
Vermietung von SchienenfahrzeugenVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Gegenstand
Die Durchführung von Transporten aller Art im Güternah- und Güterfernverkehr, der Anund Verkauf sowie die Vermietung von Kraftfahrzeugen und der Betrieb einer Kfz-Werkstatt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Paul Löblein
seit 8.4.2024
Geschäftsführer
Simon Löblein
seit 8.4.2024
Geschäftsführer
Werner Löblein
seit 24.10.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Germani S.p.A.ITA
80.00%
20.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germani S.p.A.
Italy
204.000 €
80.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Löblein Transport GmbH

Schillingsfürst

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Löblein Transport GmbH Schillingsfürst

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die Löblein Transport GmbH, mit Sitz in Schillingsfürst, ist spezialisiert auf den europaweiten Transport von Schüttgütern vorwiegend im kombinierten Verkehr Straße-Schiene-Straße. Mehr als zwei Drittel der Transportaufträge werden per Bahn transportiert und sorgen so durch den geringeren Schadstoffausstoß für eine gute Emissionsbilanz.

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft ist 2023 durch ein rückläufiges 2. Halbjahr in eine leichte Rezession gerutscht. Nach einer Zunahme von 1,9 % in 2022 ist das preisbereinigte Bruttoinlandprodukts in Deutschland 2023 um 0,3 % gesunken. Zu dieser Abnahme haben insbesondere ein rückläufiger privater Konsum, rückläufige Konsumausgaben des Staates und eine schwächelnde Industrieproduktion beigetragen. Die Zahl der Erwerbstätigen 2023 zeigt sich trotzdem zum Vorjahr leicht erhöht, bedingt durch eine Zunahme in den Dienstleistungsbereichen. Im Jahresdurchschnitt 2023 ergab sich eine Inflationsrate von 5,9 % (2022: 6,9 %).

Die Löblein Transport GmbH ist mit ihrem Dienstleistungsangebot in der Transport- und Logistikbranche anzusiedeln. Diese Branche ist in Deutschland der größte Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Sie rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau und ist mit rund 3,3 Millionen Beschäftigen ein bedeutender Faktor auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Deutschland hat in Europa mit rund 25 % den deutlich größten Anteil am Logistikmarkt. Der Logistik-Markt in Deutschland erreichte 2023 ein Umsatzvolumen von rund 327 Milliarden Euro nach 319 Mrd. Euro in 2022. Davon entfällt knapp die Hälfte auf den Transportbereich. Das nominale Wachstum zum Vorjahr ist weiterhin wesentlich preisbedingt durch die steigenden Kosten entlang der Lieferketten getrieben.

Durch kontinuierliche Anpassung und serviceorientierte Lösungen, insbesondere bei der Möglichkeit Schüttgut in eigenen Hallen zu lagern, haben wir uns in den vergangenen Jahren ständig den Marktbedingungen angepasst. Erweiterungen unserer Spezialisierung im intermodalen Transport haben unsere Position im Wettbewerb stabilisiert. Streikbedingte Ausfälle im Eisenbahnverkehr ergeben sich im Berichtsjahr keine. Gute Performance und günstige Preise stabilisieren unsere Wettbewerbsfähigkeit.

Im Geschäftsjahr 2023 zeigte sich durchweg eine gute Auftragslage und Auslastung der LKW. Der Umsatz konnte gesteigert werden. Der Rohertrag konnte prozentual noch deutlicher gesteigert werden. Die Zunahme des Rohertrags ist dabei wesentlich bedingt durch günstige Transportkonstellationen in Form von Synergieeffekten, Rückladungen und weniger Leerfahrten. Die Transportkapazitäten konnten in 2023 effizienter genutzt werden.

2. Umsatz-, Auftrags- und Kostenentwicklung

Die Gesamtleistung unseres Unternehmens ist gegenüber dem Vorjahr um 6,0 % gestiegen. Der Anstieg ist insbesondere preisbedingt. Der Rohertrag (Gesamtleistung - Materialaufwand) nahm von T€ 8.157 auf T€ 9.447 und somit um 15,8 % zu. Die Materialaufwandsquote hat sich zum Vorjahr um 1,9 %-Punkte vermindert. Die Treibstoffkosten zeigen sich hier vermindert zum Vorjahr. Bezogene Leistungen betreffend den Bahnverkehr haben zugenommen. Die Personalaufwendungen liegen um 6,4 % unter dem Vorjahr.

3. Geschäftsergebnis

Das Jahresergebnis in Höhe von T€ 2.672 ist insgesamt sehr zufriedenstellend und durch die genannten Effekte außerordentlich hoch ausgefallen. Das Betriebsergebnis liegt um TEUR 1.410 über dem Vorjahr. Das Finanzergebnis zeigt sich verbessert und beträgt TEUR 229. Das periodenfremde bzw. neutrale Ergebnis liegt etwas über dem Vorjahr und zeigt sich wie im Vorjahr deutlich positiv. Insgesamt liegt der Jahresüberschuss mit TEUR 2.672 um TEUR 1.270 über dem Vorjahresergebnis. Damit liegt das Ergebnis 2023 deutlich über den Erwartungen.

4. Beschaffung und Investitionen

Soweit wir für den Transport Subunternehmer einsetzen, stehen uns Unternehmer aus mehrjährigen Geschäftsverbindungen zuverlässig zur Verfügung.

Der Transport unserer Container über Bahnstrecken ist durch unsere Beteiligung an der Kombiverkehr GmbH & Co. KG sowie durch Kontingente bei alternativen privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen für unsere Strecken gesichert.

Durch die Anmietung des Fuhrparks kann die Löblein Transport GmbH flexibel auf aktuelle Marktentwicklungen und Auftragsspitzen reagieren. Im Berichtsjahr erfolgten Zugänge bei den Sachanlagen in Höhe von TEUR 2.123. Diese betreffen insbesondere LKW und Auflieger.

5. Finanzierungsmaßnahmen

Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 686 erhöht. Die Finanzierung der Zunahme des Anlage- und des Umlaufvermögens konnte aus Eigenmitteln erfolgen. Bei den zur Finanzierung von Sachanlagen in 2021 aufgenommenen KfW-Darlehen erfolgten 2023 planmäßige Tilgungen. Zum Bilanzstichtag betragen die Darlehensverbindlichkeiten TEUR 866.

6. Personal- und Sozialbereich

Die durchschnittliche Anzahl unserer Mitarbeiter zeigt sich mit 86 gegenüber 94 im Vorjahr vermindert. Die Personalkosten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 280 vermindert. Löhne und Gehälter wurden an die gestiegenen Lebenshaltungskosten angepasst. Eine gesunde Mitarbeiterstruktur mit überdurchschnittlich qualifiziertem Personal sehen wir als existenzielle Absicherung unseres künftigen unternehmerischen Handelns und Erfolgs an.

7. Umweltschutz

Wir setzen stets modernste Sattelzugmaschinen für unsere Transportaufgaben ein. Die Fahrzeuge werden mit dem neuesten technischen Standard erworben und überwiegend nur vier Jahre im Unternehmen eingesetzt. Der Ersatz erfolgt wiederum durch modernste Fahrzeugtechnik. Der Kraftstoffverbrauch und der Schadstoffausstoß werden dadurch auf einem für die Transportbranche niedrigem Niveau gehalten. Die planmäßige Wartung und Reparatur des Fuhrparks in der eigenen Werkstatt sorgt für die Erhaltung der technischen Standards.

B. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Entwicklung der Vermögenslage

Aktiva Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022 Änderung ggü. dem Vorjahr
TEuro % TEuro % TEuro %
Anlagevermögen 4.195 23,9 2.942 19,8 1.253 42,3
Vorräte 282 1,6 270 1,8 12 4,4
Forderungen u.sonst.VG 8.775 50,0 7.913 53,2 862 10,9
Flüssige Mittel 4.227 24,4 3.740 25,1 537 14,4
Umlaufvermögen 13.334 76,0 11.923 80,1 1.411 11,8
Rechnungsabgrenzungsposten 25 0,1 21 0,1 4 19,0
Summe Aktiva 17.554 100,0 14.886 100,0 2.668 17,9

Das notwendige weitere Anlagevermögen in Form von Lastkraftwagen bzw. anderen Transportmitteln wird von einer nahestehenden Gesellschaft angemietet.

Entwicklung der Kapitalstruktur

Passiva Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022 Änderung ggü. dem Vorjahr
TEuro % TEuro % TEuro %
Eigenkapital 11.798 67,2 9.126 61,3 2.672 29,3
Rückstellungen 517 2,9 672 4,5 -155 -23,1
Verbindlichkeiten 5.239 29,9 5.088 34,2 151 3,0
Summe Passiva 17.554 100,0 14.886 100,0 2.668 17,9

Bei einer deutlich gestiegenen Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote rechnerisch von 61,3 % auf 67,2 % gestiegen. Die Gesellschaft ist weiterhin solide finanziert.

Die Zunahme der Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus dem Aufbau von Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten. In den Verbindlichkeiten sind T€ 2.550 gegenüber Unternehmen aus dem Verbund- und Beteiligungsbereich enthalten.

2. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir rechnen damit, auch zukünftig unsere finanziellen Verpflichtungen erfüllen zu können.

Derivative Finanzinstrumente kommen bei der Finanzierung nicht zum Einsatz.

Die Liquiditätslage ist nach wie vor sehr gut. Die Kreditlinien der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr nicht genutzt.

3. Ertragslage

Die Umsatzrentabilität (Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsaufwand in Relation zu den Umsatzerlösen) beträgt 9,0 % (Vj. 5,3 %).

Die Wirtschaftlichkeit der Leistungserstellung zeigt sich verbessert. Die Rohertragsquote liegt mit 22,6 % über dem Vorjahresniveau (Vj. 20,7 %). Unsere Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen.

Die Abschreibungen liegen investitionsbedingt deutlich über dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten im Wesentlichen stabil gehalten werden, teilweise konnten Kosten reduziert werden. Das Finanzergebnis beträgt T€ 229 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 133 verbessert. In 2023 sind höhere Beteiligungserträge aber insbesondere Zinserträge angefallen.

Insgesamt blickt die Löblein Transport GmbH trotz der konjunkturellen Unwägbarkeiten und Krisen auf ein außerordentlich zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2023 zurück.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen durchschnittlicher Rohertrag pro Auftrag (Rohertrag / Anzahl Sendungen) sowie Umsatzrendite heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Betriebsergebnis im Verhältnis zu Umsatzerlösen.

C. Risiko- und Prognosebericht

1. Risiko- und Chancenbericht

Unternehmerische Risiken werden grundsätzlich nur dann eingegangen, wenn die damit verbundenen Chancen eine angemessene Umsatzsteigerung für das Unternehmen erwarten lassen und die Risiken als beherrschbar angesehen werden. Aufgrund der flachen Organisationsstrukturen ist eine zeitnahe Berichterstattung über Risiken und Chancen sichergestellt. Die nachstehend angeführten wesentlichen Chancen und Risiken lassen sich aufgrund ihrer Art nicht quantifizieren.

Die wirtschaftliche Situation unseres Unternehmens konnte dank konstanter Nachfrage und effizienter Transportkonstellationen trotz einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung verbessert werden. Durch eine umsichtige und vorausschauende Geschäftsführung sowie eine intensive Überwachung der getroffenen und noch anstehenden unternehmerischen Entscheidungen ist das Unternehmen für die Herausforderungen der nächsten Jahre solide gerüstet.

Die Geschäftspolitik sowie das Chancen- und Risikomanagement der Löblein Transport GmbH ist darauf ausgerichtet, den Unternehmenswert kontinuierlich zu steigern. Dabei wird die Risikoerkennung als dauerhafte Aufgabe der Geschäftsführung unseres Unternehmens wahrgenommen. Für die Risikoerkennung verfolgen wir insbesondere Indikatoren aus dem wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Umfeld. Hierzu ziehen wir Presse- und Wirtschaftsauskünfte sowie Information aus Printmedien zu Rate.

Unsere überschaubare Betriebsgröße und das implementierte Reporting bieten im Übrigen die Gewähr dafür, Entwicklungen und Tendenzen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, frühzeitig zu erkennen. Hierzu werden täglich die wichtigsten betrieblichen Kennzahlen und Eckdaten zu Forderungen sowie Verbindlichkeiten ermittelt und ausgewertet. Außerdem werden die Kontenstände sowie die offenen Posten laufend überwacht.

Wir arbeiten im Wesentlichen mit langjährigen Kunden zusammen und holen bei Neukunden entsprechende Auskünfte ein. Die laufende und engmaschige Überwachung, sowie die Struktur unserer Kunden verringern darüber hinaus dieses Risiko der Forderungsausfälle. Die Forderungen werden täglich auf säumige Kunden überprüft und zeitnah gemahnt. Soweit möglich werden Auskünfte über neue Kunden eingeholt und für bestehende persönliche Kontakte gepflegt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus Eigenmitteln, die Kreditlinien werden nicht benötigt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Die Liquidität unseres Unternehmens ist für die Folgejahre gesichert. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Branchenbedingt besteht das wesentliche Risiko in dem Mangel an qualifizierten Fachpersonal bzw. insbesondere dem Fahrermangel. Nach Branchenberichten fehlen deutschlandweit rund 100.000 LKW-Fahrerinnen bzw. -Fahrer, und das bei steigender Tendenz. Die Gesellschaft selbst ist hierbei ebenso betroffen, unter anderem auch wegen altersbedingter Abgänge. Bei einer Zunahme der Personalbeschränkungen im Fahrerbereich müssten Aufträge abgelehnt werden bzw. könnten keine zusätzlichen Aufträge generiert werden. Maßnahmen zur Begegnung dieses Mangels sind laufend erforderlich. Unter anderem ist ein Recruiting-Unternehmen für die Gesellschaft tätig um Fahrer zu akquirieren.

Weitere sonstige Risiken mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit für uns nicht erkennbar.

Chancen der künftigen Entwicklung werden in der Ausweitung des Portfolios auf neue Routen und Länder (z.B. Österreich und Nordeuropa) gesehen. Technisch betrachtet werden künftige Chancen im Einsatz von Schubbodenaufliegern ("Walking Floor") gesehen.

2. Prognosebericht

Für 2024 wird in Deutschland eine Stagnation bzw. nur ein geringes Wachstum von 0,2 % des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts erwartet. Es wird mit einer deutlich geringeren Inflationsrate als in den beiden Vorjahren gerechnet. Die Leistungen der Logistikbranche werden nach den Preissteigerungen in den Vorjahren auch in 2024 weiter verteuert werden. Fahrer bleiben rar und die Personalkosten hoch. Der Trend zu verkehrsübergreifenden Transportlösungen wird in Zeiten des Klimawandels und hoher Treibstoffkosten in den Lieferketten immer wichtiger werden. Hier ist die Gesellschaft durch ihren Schiene-Straßenverbund bestens aufgestellt.

Die nachstehende Einschätzung enthalten Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung beziehen. Sie stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen werden. Sollten die den Prognosen zu Grunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken (wir verweisen auf den Risikobericht) eintreffen, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnissen abweichen.

Das Wirtschaftsjahr 2024 ist in den ersten vier Monaten zufriedenstellend verlaufen. Der Umsatz liegt insbesondere preisbedingt über dem Vorjahresniveau. Für 2024 wird ein leicht steigender Umsatz erwartet. Auf Grund gestiegener Kosten wie Bahnpreise, Mautkosten und Personalkosten zeigt sich der operative Gewinn in den ersten vier Monaten relativ deutlich unter dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. In 2024 können nicht alle Kostenerhöhungen auf der Absatzseite weitergegeben werden, weshalb wieder mit einer Abnahme des operativen Ergebnisses auf das Niveau aus 2022 zu rechnen ist. Die Spritpreise zeigen sich im bisherigen Jahresverlauf 2024 stabil. Durch den überwiegenden Transport auf der Schiene können wir hier eventuelle Teuerungen gegenüber den Kunden hier im Rahmen halten. Für den weiteren Jahresverlauf 2024 gehen wir von einer stabilen Auftragslage aus, welche für den Rest des Jahres eine ausreichende Auslastung der LKW ́s nach sich ziehen sollte. Unwägbarkeiten bestehen hinsichtlich der zur Verfügung stehenden Fahrerkapazitäten. Wir sind permanent bemüht eine angemessene Umsatzrentabilität zu erreichen. Für 2024 wird versucht die Anzahl der Mitarbeiter konstant zu halten. In 2024 sind insbesondere weitere Investitionen in Auflieger geplant.

C. sonstige Angaben

1. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung wird nicht betrieben.

2. Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen bestehen nicht.

 

Schillingsfürst, den 31. Mai 2024

gez. Werner Löblein

gez. Simon Löblein

gez. Paul Löblein

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.194.985,71 2.942.017,71
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5,00 479,00
II. Sachanlagen 3.872.876,00 2.619.434,00
III. Finanzanlagen 322.104,71 322.104,71
B. Umlaufvermögen 13.334.178,21 11.923.161,38
I. Vorräte 282.248,56 269.686,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.774.826,74 7.913.532,24
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.277.102,91 3.739.942,84
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.387,87 21.238,93
Aktiva 17.554.551,79 14.886.418,02

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.797.850,10 9.126.041,43
I. Gezeichnetes Kapital 255.000,00 255.000,00
II. Kapitalrücklage 454.014,21 454.014,21
III. Gewinnvortrag 8.417.027,22 7.015.522,98
IV. Jahresüberschuss 2.671.808,67 1.401.504,24
B. Rückstellungen 517.369,38 672.359,01
C. Verbindlichkeiten 5.239.332,31 5.088.017,58
Passiva 17.554.551,79 14.886.418,02

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.002.539,10 8.609.001,68
2. Personalaufwand 4.090.719,47 4.370.551,42
a) Löhne und Gehälter 3.455.446,09 3.615.518,05
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 635.273,38 755.033,37
davon für Altersversorgung 15.309,64 63.328,58
3. Abschreibungen 657.730,41 374.301,93
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 657.730,41 374.301,93
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.726.203,40 1.880.607,51
5. Erträge aus Beteiligungen 150.000,00 128.369,86
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 113.126,96 4.656,61
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 34.405,53 37.083,91
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 15.151,00 12.848,70
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.041.893,74 634.953,73
9. Ergebnis nach Steuern 2.714.713,51 1.444.529,65
10. sonstige Steuern 42.904,84 43.025,41
11. Jahresüberschuss 2.671.808,67 1.401.504,24

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Löblein Transport GmbH

Schillingsfürst

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Löblein Transport GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267 und 288 HGB Gebrauch gemacht.

1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Löblein Transport GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Schillingsfürst
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Ansbach
Register-Nr.: HRB 2128

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Bei den Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßige, nach der linearen Methode ermittelte Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von EUR 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten bzw. dem ausgezahlten Betrag angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind unter Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen ausgewiesen. Die übrigen Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Die Fakturierung erfolgte in Euro.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz

1. Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 175.644,43 (Vj. EUR 243.824,86).

Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 595.153,63 (Vj. EUR 500.867,21). Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht handelt es sich in voller Höhe um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

2. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Das Anlagevermögen ist im nachstehenden Anlagenspiegel erläutert. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 336.868,49 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 334.962,51 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 671.831,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 13.625,57 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.022.366,24 2.122.688,41 219.300,00
Summe Sachanlagen 3.035.991,81 2.122.688,41 219.300,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 306.104,71 0,00 0,00
2. Beteiligungen 16.000,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 322.104,71 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.029.927,52 2.122.688,41 219.300,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 336.868,49
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 334.962,51
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 671.831,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 13.625,57
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 4.925.754,65
Summe Sachanlagen 0,00 4.939.380,22
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 306.104,71
2. Beteiligungen 0,00 16.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 322.104,71
Summe Anlagevermögen 0,00 5.933.315,93
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 336.390,49 474,00 0,00 0,00 336.864,49
2. Geschäfts- oder Firmenwert 334.961,51 0,00 0,00 0,00 334.961,51
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 671.352,00 474,00 0,00 0,00 671.826,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 7.322,57 1.769,00 0,00 0,00 9.091,57
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 409.235,24 655.487,41 7.310,00 0,00 1.057.412,65
Summe Sachanlagen 416.557,81 657.256,41 7.310,00 0,00 1.066.504,22
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.087.909,81 657.730,41 7.310,00 0,00 1.738.330,22
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 4,00 478,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 5,00 479,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 4.534,00 6.303,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.868.342,00 2.613.131,00
Summe Sachanlagen 0,00 3.872.876,00 2.619.434,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 306.104,71 306.104,71
2. Beteiligungen 0,00 16.000,00 16.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 322.104,71 322.104,71
Summe Anlagevermögen 0,00 4.194.985,71 2.942.017,71

3. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2023
Euro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 39.799,01
sonstige Forderungen 25.820,95

4. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 174 (Vj. TEUR 163).

5. Pensionsrückstellungen

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung beträgt EUR 1.283.569,39. Das verrechnete Deckungsvermögen i. S. des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB hat einen beizulegenden Zeitwert/Aktivwert von EUR 1.044.109,36. Beim Deckungsvermögen handelt es sich um zwei bei der Sparkasse eingerichtete Pensionskonten zugunsten der Versorgungsberechtigten. Die Pensionsrückstellung eines Versorgungsberechtigten erfolgte gemäß dem neuen IDW RH FAB 1.021 und dem hier angewendeten Aktivprimat und wurde in der Höhe des Deckungsvermögens mit dem Wert von TEUR 228 angesetzt.

Zur Ermittlung der weiteren Pensionsrückstellung (TEUR 1.056) wurde das Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 8.663,00 (Ausschüttungssperre).

6. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
Personalkosten 142.700,00 157.341,00
Aufbewahrungsverpflichtungen 21.000,00 21.000,00
austehende Rechnungen 24.000,00 0,00
sonstige (insbesondere Jahresabschlusskosten) 32.000,00 39.000,00
219.700,00 217.341,00

7. Angaben zu Verbindlichkeiten

Buchwert davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023
Euro
bis 1 Jahr
Euro
1 bis 5 Jahre
Euro
über 5 Jahre
Euro
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 865.659,21 165.934,12 663.736,48 35.988,61
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.007.987,77 1.007.987,77 0,00 0,00
- Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 595.153,63 595.153,63 0,00 0,00
- Verbindlichkeiten gegenüber beteiligten Unternehmen 1.954.516,30 1.954.516,30 0,00 0,00
- sonstige Verbindlichkeiten 816.015,40 816.015,40 0,00 0,00
5.239.332,31 4.539.607,22 663.736,48 35.988,61

Die Bankverbindlichkeiten hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit bis ein Jahr mit EUR 165.934,12 und eine Restlaufzeit von über 5 Jahren in Höhe von EUR 201.922,73. Sämtliche anderen Verbindlichkeiten hatten für das Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Bankverbindlichkeiten in Höhe von 865.659,21 sind durch Sicherungsübereignung von Sachanlagen gesichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verpflichtungen aus Steuern in Höhe von EUR 711.713,86 (Vj. EUR 412.110,01) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 1.118,85 (Vj. EUR 31.384,44).

8. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus den zum 31.12.2023 abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen bestehen Gesamtverpflichtungen ab 2024 in Höhe von TEUR 2.755.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Erläuterungen der Aufwendungen für Altersversorgung

Die Aufwendungen für Altersversorgung belaufen sich auf 15.309,64 Euro (Vj. 63.328,58 Euro).

2. Periodenfremde Erträge und Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 57, Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen aus Forderungen mit TEUR 56 und periodenfremde Erträge mit TEUR 141. Des Weiteren sind hier Förderungen für Investitionen mit TEUR 184 enthalten.

3. Periodenfremde Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 8.

4. Erläuterung der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten solche aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von 15.151,00 Euro (Vorjahr 31.179,00 Euro). In den Zinsaufwendungen sind Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr 18.330,00 Euro) verrechnet.

V. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Zahl der durchschnittlich bei der Gesellschaft Beschäftigten beträgt 86 (Vj. 94).

2. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Herr Werner Löblein ausgeübter Beruf: Kfz-Mechaniker
`) Geschäftsführer: Herr Paul Löblein ausgeübter Beruf: Kfz-Meister
́) Geschäftsführer: Herr Simon Löblein ausgeübter Beruf: Speditionskaufmann

́) Diese beiden Geschäftsführer wurden mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2024 als Geschäftsführer bestellt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 08.04.2024.

Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 in Verbindung mit § 285 Nr. 9 a HGB wird Gebrauch gemacht.

3. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Beteiligung an der Gesellschaft Höhe des Kapitalanteils
(%)
Eigenkapital incl. Jahresergebnisse (Stichtag) Jahresergebnis (Geschäftsjahr)
Löblein Italia S.r.l. 100 % 2.774 TEUR 226 TEUR
Auer BZ. (31.12.2023) (2023)
De Vries Road & Rail 60 % 1.648 TEUR 394 TEUR
Logistics B.V., Grou (31.12.2023) (2023)

4. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 2.671.808,67 Euro zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 8.417.027,22 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Unterschrift der Geschäftsführung

 

Schillingsfürst, 31. Mai 2023

gez. Werner Löblein

gez. Simon Löblein

gez. Paul Löblein

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 08.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Löblein Transport GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Löblein Transport GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Löblein Transport GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bad Windsheim, den 12. Juni 2024

LHP Hahn GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Florian Hahn, MBA, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kfm. Ulrich Kahn, Wirtschaftsprüfer

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