TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbH
Sonnenring 10, 84032 Altdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Bieniek seit 9.11.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbHAltdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbH, AltdorfInhaltsverzeichnis I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche 1.1 Gesamtwirtschaftliche Lage 1.2 Branchenentwicklung 2. Geschäftsentwicklung und Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.1 Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.2. Vermögenslage 2.3. Finanzlage 2.4. Ertragslage 2.5. Leistungsindikatoren 3. Chancen und Risikobericht der TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbH 4. Prognosebericht 4.1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 4.2 Entwicklung der Gesellschaft 5. Forschung und Entwicklung 6. Zweigniederlassungen I. Grundlagen des Unternehmens1. GeschäftsmodellDas Geschäftsmodell der TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbH fokussiert sich auf die Bereitstellung umfangreicher Dienstleistungen in den Bereichen Lager und Logistik. Dies umfasst speziell Aufgaben wie Warenkommissionierung und Lagerhaltung, die sowohl auf der Grundlage von Werk- als auch Dienstverträgen erbracht werden. Ein wesentliches Standbein des Unternehmens ist die gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung, die streng nach den Vorgaben des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) erfolgt. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen in der Ausführung gewerblicher und kaufmännischer Dienstleistungen. Diese werden insbesondere durch Inhouse-Service-Projekte sowie die Einzel-Arbeitnehmerüberlassung realisiert, wobei stets qualifiziertes Personal gemäß den Bestimmungen des AÜG eingesetzt wird. Durch diese breit gefächerte Dienstleistungspalette positioniert sich die TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbH als ein vielseitiger und kompetenter Partner in ihrem Sektor. II. Wirtschaftsbericht1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche1.1 Gesamtwirtschaftliche LageIm Jahr 2022 erholte sich das Bruttoinlandsprodukt weiter auf rund 3,86 Billionen Euro. Im Vergleich zum Krisenjahr 2020, in dem die Wirtschaftsleistung im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt worden war, und dem Jahr 2021, in welchem die Wirtschaftsleistung sich bereits zum Vorjahr in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht hatte, ist auch im Jahr 2022 weiterhin eine positive Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes erkennbar (2020 rund 3,42 Billionen Euro / 2021 rund 3,60 Billionen Euro). Preisbereinigt wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent. Dabei wurde eine deutlichere Regeneration durch den Krieg in der Ukraine, durch steigende Energiepreise und der "Rekordinflation" eingebremst.1 Im Jahr 2022 waren die Folgen des Krieges in der Ukraine, wie beispielsweise erhebliche Verteuerungen der Energiepreise prägend für die gesamtwirtschaftliche Lage. Lieferengpässe, deutlich steigende Preise, beispielsweise für Nahrungsmittel, sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie waren weiterhin relevante Einflussfaktoren auf die Wirtschaft. Trotz der vorhergenannten Einflussfaktoren konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Jahr 2020, erneut auch 2022 erholen. Im Vergleich zum Jahr 2021 ist das BIP um 1,9 % höher.2 Steigende Erzeugerpreise, Lieferengpässe und ein Anstieg der privaten Nachfrage haben in vielen Regionen der Welt auch im Jahr 2022 zu einem kräftigen Auftrieb der Inflation geführt. 2022 wurde weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung sowohl in Deutschland als auch weltweit von erheblichen Liefer- und Materialengpässen beeinflusst. Zum Jahresbeginn 2022 gaben 49 Prozent der Unternehmen der Industrie an, dass sie aktuell von erheblichen Lieferschwierigkeiten betroffen sind. Den letzten vorliegenden Prognosen des IMF zufolge wird das globale Wachstum von 3,4 % im Jahr 2022 auf 2,9 % im Jahr 2023 sinken. Für 2024 wird gemäß des IMF eine Steigerung auf 3,1 % erwartet.3 Die Wirtschaftstätigkeit erlebt eine breit angelegte Verlangsamung, welche die Erwartungen übersteigt. Gleichzeitig ist die Inflation höher als erwartet.4 Dabei verläuft das Globale Wachstum unterschiedlich in den einzelnen Ländern. Während die Wirtschaftsleistung der G20 Industrienationen im Jahr 2022 um 3 % stieg (2021: 6,2 %), stieg das BIP der USA um 1,8 % (2021: 5,9 %). Die Eurozone verzeichnete 2022 ein BIP-Wachstum um 3,3 % (2021: 5,3 %). Im Jahr 2021 waren China und Indien noch die stärksten Treiber der Schwellenländer. Im Vergleich des Wirtschaftswachstums der Jahre 2022 zu 2021 ist China von 8,1 % auf 3,3 % und Indien von 8,7 % auf 6,6 % teils deutlich abgeflacht. Als Teil der entwickelten Volkswirtschaften verzeichnete Japan ein stabiles BIP-Wachstum um 1,6 % (2021: 1,6 %).5 In der im Dezember veröffentlichten Konjunkturprognose prognostiziert die ifo für das Jahr 2023, dass das Wirtschaftswachstum in Deutschland geringfügig um 0,1 Prozent schrumpfen wird. Im folgenden Jahr 2024 soll das BIP um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen.6 Vor dem Hintergrund der internationalen Spannungen durch den Ukraine-Konflikt, den damit verbundenen Auswirkungen auf die Energiepreise, wird die Wirtschaft im Jahr 2023 mit dem Energiepreisschock fertig werden müssen.7 Aufgrund dieser Einflüsse, unterliegen die Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung jedoch erhöhter Unsicherheiten. 1.2 BranchenentwicklungArbeitnehmerüberlassung Der Anteil der Leiharbeitnehmer an der Gesamtbeschäftigung ist seit 2017 rückläufig. Lag der Anteil 2017 noch bei 2,78 %, betrug der Anteil im Jahresdurchschnitt 2021 2,1 %.8 Von Januar 2022 bis November 2022 konnte die Branche eine Umsatzverbesserung von 9,6 Prozent verglichen zum Vorjahreszeitraum erzielen. Gemäß Bericht des Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) ist in der Personaldienstleistungsbranche eine robuste Umsatzentwicklung zu beobachten und der Trend ist weiterhin positiv. Im November 2022 konnte ein Umsatzwachstum von 11,1 Prozent zum Vorjahresmonat beobachtet werden. Erstmals seit Dezember 2021 verbesserten sich die Geschäfte bei Personaldienstleistern wieder stärker als im Durchschnitt des allgemeinen Dienstleistungssektors (November 2022 +9,8 Prozent).9 Nach den Berechnungen des Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) lag die Anzahl der Zeitarbeitskräfte im Oktober 2022 bei 734.000. Die Zahlen bewegen sich über dem Niveau des Vorjahres. Verglichen zu Oktober 2021 ist ein Anstieg um 1,3 Prozent messbar. Verglichen mit dem Wert vor der Corona-Pandemie (Oktober 2019) besteht ein Minus von 1,9 Prozent. 10 Die Arbeitnehmerüberlassung reagiert frühzeitig auf Änderungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen. In Zeiten eines beginnenden konjunkturellen Aufschwungs steigt die Nutzung von Leiharbeit zunächst an. Hält der Aufschwung an, steigt das Vertrauen der Unternehmen in die konjunkturelle Entwicklung, und damit auch die Bereitschaft zu einer Erweiterung des Stammpersonals. In einer Abschwungphase wird vor der Entlassung der Stammbelegschaft in Unternehmen in der Regel die Inanspruchnahme von Zeitarbeit reduziert. In Deutschland wird ein großer Teil von Zeitarbeitskräften in Produktionsberufen eingesetzt - im Jahresdurchschnitt 2021 waren dies laut Bundesagentur für Arbeit 45 Prozent. Gefolgt von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungsberufen mit 39 Prozent.11 Die Arbeitnehmerüberlassungsreform 2016 führt gemäß den Erwartungen des Instituts der deutschen Wirtschaft, zum Rückgang der Leiharbeitnehmer und gleichzeitig zur erhöhten Verwendung des Werkvertrags als Lösung innerhalb der Personaldienstleistung. Darüber hinaus wird erwartet, dass zur Umgehung der reglementierten Arbeitnehmerüberlassung, Mitarbeiter verstärkt von Kunden übernommen werden und als eigene Mitarbeiter eingesetzt werden. Logistik12 Die Logistik ist in Deutschland der größte Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Sie rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau, mit mehr als 3,35 Millionen übertrifft sie dessen Beschäftigtenzahl um das Dreifache. Die Steuerung der Waren- und Informationsflüsse aber auch der Transport der Güter und ihre Lagerung sind wichtige Wirtschaftsfunktionen, die hohe Werte schaffen. Rund 319 Milliarden Euro Umsatz wurden im Jahr 2022 branchenübergreifend erwirtschaftet. Verglichen zum Jahr 2021 konnte 2022 ein Wachstum von 8,5 Prozent verzeichnet werden. Der Logistik-Markt Europa beläuft sich auf 1.115 Mrd. Euro (2020). Daran hat Deutschland mit gut 25 Prozent einen hohen Anteil. Das liegt nicht nur an der geografischen Lage im Herzen Europas - Deutschland nimmt eine internationale Spitzenposition in Infrastrukturqualität und Logistiktechnologie ein. Nur knapp die Hälfte der logistischen Leistungen, die in Deutschland erbracht werden, besteht in der gemeinhin sichtbaren Bewegung von Gütern durch Dienstleister. Die andere Hälfte findet in der Planung, Steuerung und Umsetzung innerhalb von Unternehmen statt. Im Bereich der logistischen Dienstleistungen agieren mehr als 70.000 Unternehmen, die ganz überwiegend mittelständisch geprägt sind. Lebensmitteleinzelhandel Die Privatverbraucher in Deutschland geben jährlich mehr als 250 Milliarden Euro für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren aus. Während die Ausgaben für alkoholfreie Getränke eher stagnieren, haben sich die Ausgaben im Bereich der Nahrungsmittel in den letzten Jahren stetig vergrößert. Treiber dieser Entwicklung sind ein erhöhtes Gesundheitsbewusstsein und eine verstärkte Qualitätsorientierung der Verbraucher. Für den Lebensmitteleinzelhandel nennt das Statistische Bundesamt Umsätze von rund 216 Milliarden Euro im Jahr. In den vergangenen Jahren sind die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel in Deutschland dabei tendenziell angestiegen. Im Jahr 2020 zeichneten sich insbesondere in den Produktkategorien Obst sowie Fleischwaren Preisanstiege ab. Trotz dieser Preisentwicklung befindet sich das deutsche Preisniveau für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke im EU-Durchschnitt. Lebensmittel machten zuletzt rund 15,5 Prozent an den privaten Konsumausgaben aus. Eine im internationalen Vergleich hohe Verkaufsstellendichte und die Dominanz einiger weniger nationaler Handelsketten führen zu einem im europäischen Vergleich niedrigen Preisniveau für Lebensmittel in Deutschland.13 Die vier größten Anbieter der Branche sind Edeka aus Hamburg (auch Netto Marken-Discount), Rewe aus Köln (auch Penny), die Schwarz-Gruppe aus Neckarsulm (Lidl und Kaufland) und die beiden Aldi-Konzerne. Zusammen stellen die 4 führenden Unternehmensgruppen im deutschen Lebensmittelhandel einen Marktabteil von 74,8 Prozent dar.14 2. Geschäftsentwicklung und Vermögens-, Finanz- und Ertragslage2.1 Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage2.2. VermögenslageDie Bilanzsumme des Unternehmens hat sich im Geschäftsjahr 2022 um +471 TEUR auf 4.635 TEUR erhöht. Dazu trugen auf der Aktivseite vor allem die Erhöhung der liquiden Mittel um +425,9 TEUR auf 1.394,5 TEUR sowie der sonstigen Vermögensgegenstände um +167,0 TEUR auf 540,3 TEUR bei. Gleichzeitig reduzierte sich das Sachanlagenvermögen durch Verkäufe und Abschreibung um -111,1 TEUR auf 88,4 TEUR. Auf der Passivseite erhöhten sich vor allem die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um +197,2 TEUR auf 320,8 TEUR sowie ergebnisbedingt das Eigenkapital um +109,2 TEUR auf 1.470,7 TEUR. Gegenläufig dazu entwickelten sich im Berichtsjahr die sonstigen Rückstellungen mit einem Rückgang von -83,1 TEUR auf 607,9 TEUR. 2.3. FinanzlageDie hohe Ertragskraft der Gesellschaft sorgt für eine stabile, sehr gute Finanzlage. Die Finanzmittel erhöhten sich im Geschäftsjahr um +425,9 TEUR. Die Gesellschaft war in der Zeit der Covid19-Pandemie jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Von den Möglichkeiten zur Stundung der Umsatzsteuer im Zuge der COVID19-Pandemie wurde kein Gebrauch gemacht. 2.4. ErtragslageIm Berichtsjahr 2022 konnten die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um +4.760,5 TEUR, was einem Anstieg von +25,7 % entspricht, gesteigert werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge wuchsen um +959,7 TEUR, was einen erheblichen Anstieg von +102,9 % darstellt. Im gleichen Zeitraum erhöhten sich die Materialaufwendungen um +292,5 TEUR (690,3 %), die Personalaufwendungen um +4.871,3 TEUR oder +30,5 % und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um +921,1 TEUR, was einem Anstieg von +33,4 % entspricht. Als Ergebnis ging der Jahresüberschuss in der Berichtsperiode um -281,1 TEUR zurück, was einem Rückgang von -72,0 % entspricht, und belief sich auf 109,2 TEUR. Die Geschäftsleitung konnte ihre Umsatzerwartungen erfüllen, allerdings lag das Ergebnis unter den Planungen. Die Entwicklungen in den Personalkosten sowie in den Aufwendungen für bezogene Leistungen wurden durch eine gute Auftragslage und die Tarifanpassungen für Leiharbeitnehmer sowie die Anpassungen des gesetzlichen Mindestlohns im Berichtsjahr geprägt. Der gesetzliche Mindestlohn wurde zum 01.01.2022 auf 9,82 Euro, zum 01.07.2022 auf 10,45 Euro und zum 01.10.2022 auf 12,00 Euro angepasst. Das Mindestentgelt für Leiharbeitnehmer wurde zum 01.04.2022 um 4,1 % auf 10,88 Euro und zum 01.10.2022 um 14,2 % auf 12,43 Euro erhöht. 2.5. LeistungsindikatorenDas Management von TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbH steuert die Gesellschaft vorrangig anhand folgender finanzieller Leistungsindikatoren: • Umsatz • Personalkosten im Verhältnis zum Umsatz. Um unsere Marktposition zu festigen und Größenvorteile zu nutzen, streben wir grundsätzlich ein Umsatzwachstum an. Der Jahresüberschuss ist eine wichtige Ertragskennziffer. Daraus ergibt sich die Rentabilität des Unternehmens und ist der Ergebnisbeitrag an den Konzern. Die Profitabilität, gemessen am Rohertrag 1, ist eine der zentralen Ziel- und Messgrößen. Sie gibt an, wie hoch die Rentabilität des eingesetzten Personals bezogen auf den Umsatz ist. 3. Chancen und Risikobericht der TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbHTEAMPARTNER Personal & Logistik GmbH präsentiert sich als ein Unternehmen mit beeindruckenden Referenzen von namhaften Großkunden, mit denen es auch während wirtschaftlich herausfordernder Zeiten stabile Geschäftsbeziehungen aufrechterhalten konnte. Besonders im Bereich der Food-Logistik hat sich das Unternehmen deutschlandweit einen exzellenten Ruf erarbeitet. Die Geschäftsleitung ist überzeugt, dass dank starker Kundenbeziehungen und der Rolle als vertrauenswürdiger Berater in Fragen der gesetzeskonformen Zeitarbeit, kombiniert mit der Erholung nach der Covid-Pandemie, das Unternehmen auch im Jahr 2023 weiterhin profitabel arbeiten wird. Dennoch zeigt sich bereits für 2024, dass die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung einen Rückgang der Umsatzerlöse bei gleichzeitigen Kostensteigerungen bringt. Im Ergebnis erwartet man im Jahr 2024 ein leicht negatives. Die positive Entwicklung in der Zeitarbeitsbranche wurde auch durch den Wegfall von Freizügigkeitsbeschränkungen für Arbeitnehmer aus mehreren osteuropäischen EU-Ländern zwischen 2011 und 2014 begünstigt. Dies führte zu einem Zuzug von Menschen, insbesondere aus Polen, Ungarn, Rumänien und Bulgarien, die nun den Arbeitsmarkt bereichern. TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbH zielt darauf ab, diesen Arbeitskräftepool zu nutzen, um den Bedarf an qualifiziertem Personal zu decken und Kunden optimal zu versorgen. Bei der Personalgewinnung setzt TEAMPARTNER auf eine Kombination aus internen und externen Strategien, wobei die Fähigkeit zur Anwerbung neuer Mitarbeiter als entscheidender Faktor erkannt und kontinuierlich an den Markterfordernissen ausgerichtet wird. Identifizierte wesentliche Risiken umfassen allgemeine Geschäfts- und gesetzliche Risiken, insbesondere im Hinblick auf das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG), das seit dem 1. April 2017 mit neuen Regularien in Kraft ist. TEAMPARTNER hat sich frühzeitig auf diese Änderungen eingestellt, um sowohl Risiken als auch Chancen zu navigieren. Mit angepassten Konzepten und einer vertrauensvollen Kundenberatung stärkt das Unternehmen sein Profil als Dienstleister, der neue Anforderungen erfüllt und das Risiko für Kundenbetriebe minimiert. Die kontinuierliche Beobachtung von Marktentwicklungen ermöglicht es, angemessen auf Veränderungen zu reagieren. Aufgrund der Personalintensität des Geschäftsmodells wird die allgemeine Wirtschaftsentwicklung als besonders relevant angesehen. Während Phasen starken Wachstums die Herausforderung darstellen, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden, besteht in Zeiten des Abschwungs das Risiko ungenügender Auslastung. Zudem führt die Marktkonkurrenz zu Preisdruck, der die Margen bei aktuellem Lohnniveau reduzieren kann. Finanzielles Risikomanagement Das Unternehmen ist einer Vielzahl von finanziellen Risiken ausgesetzt, einschließlich Kreditrisiken, Liquiditätsrisiken und Zinsänderungsrisiken. Eines der Ziele im Zusammenhang mit der Risikokontrolle ist, die möglichen negativen Auswirkungen auf den finanziellen Erfolg des Unternehmens so gering wie möglich zu halten. Die Verfahren zum Risikomanagement sowie die tatsächlichen finanziellen Risiken sind ebenfalls Diskussionsthemen in den Geschäftsleitersitzungen. Die Risikokontrolle soll gewährleisten, dass Risiken identifiziert, gemessen und minimiert werden. A. Kreditrisiken Bei TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbH verstehen wir unter Kreditrisiken das Risiko, dass Kunden oder andere Vertragspartner ihren finanziellen Verpflichtungen uns gegenüber nicht termingerecht oder gar nicht nachkommen. Um dieses Risiko zu minimieren und die Sicherheit unserer Zahlungseingänge zu gewährleisten, haben wir ein effektives Mahnwesen etabliert. Wir überwachen offene Forderungen kontinuierlich und setzen Mahnverfahren bereits wenige Tage nach dem Fälligkeitstermin einer Zahlung in Gang. Die Verantwortung für das Management dieser Kreditrisiken liegt bei unserer Geschäftsleitung, die die Richtlinien zur Kreditkontrolle fest in unsere Geschäftsstrategie integriert hat. Im Zuge unseres Risikomanagements führen wir bei Neukunden grundsätzlich im Vorfeld Kreditprüfungen durch. Für Kunden, die als höheres Risiko eingestuft werden, legen wir basierend auf internen und/oder externen Bewertungen Kreditlimits fest. Darüber hinaus nehmen wir, basierend auf der Ausfallwahrscheinlichkeit und der Fälligkeitsstruktur der Forderungen, angemessene Wertberichtigungen vor, um uns gegen mögliche Ausfälle abzusichern. B. Liquiditätsrisiko Als Liquiditätsrisiko definieren wir die Situation, dass TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbH Zahlungsverpflichtungen nicht rechtzeitig nachkommen könnte. Ziel der Liquiditätsbewirtschaftung der Gesellschaft ist es, so weit wie möglich, sowohl unter normalen als auch unter Stressbedingungen ausreichend Liquidität für die rechtzeitige Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen sicherzustellen. Dazu sollen ausreichende flüssige Mittel sowie Kreditlinien verfügbar sein. Diese Prognosen zeigen stets eine ausgezeichnete, durch die hohe Ertragskraft und die vergleichsweise kurzen Zahlungsziele getriebene Liquiditätsentwicklung. Teil des Liquiditätsrisikos ist das Bonitätsrisiko unserer Kunden. Die Bonität der Kunden der Gesellschaft ist überdurchschnittlich gut. Zudem stehen der Gesellschaft Darlehensmittel der Gesellschafter zur Verfügung. Risiken aus Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen Bei TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbH sind wir uns der Risiken bewusst, die sich aus den gesetzlichen Anforderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) ergeben. Wie schon bei den allgemeinen Risiken angesprochen, haben wir Maßnahmen zur Bewältigung dieser Risiken weitgehend umgesetzt und in unsere Prozesse integriert. In unserem Umgang mit diesen Herausforderungen wählen wir stets eine konservative und sicherheitsorientierte Strategie. Ein Beispiel hierfür ist unsere Handhabung des Equal-Pay-Prinzips, bei dem wir nicht nur den Empfehlungen des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister (BAP) folgen, sondern diese in vielen Fällen sogar übertreffen. Obwohl die Reformen im AÜG Herausforderungen mit sich bringen, sehen wir darin auch Chancen, uns als ein seriöses und vertrauenswürdiges Unternehmen zu positionieren. Entsprechende Maßnahmen wurden frühzeitig eingeleitet und unseren Kunden gegenüber transparent kommuniziert. Unsere Erfahrungen, insbesondere in Bereichen wie der europaweiten Rekrutierung und Integration von Arbeitskräften, stellen wir unseren Kunden als Beratungsleistung zur Verfügung. Dies hat bereits dazu geführt, dass einige Kunden von unserer Expertise profitieren und die Zusammenarbeit mit uns weiter vertiefen konnten. Risiken bei der Personalbeschaffung Für die TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbH stellt die hohe Dynamik in der Arbeitnehmerüberlassung, insbesondere bei der Beschäftigung gering qualifizierter Mitarbeiter, eine stetige Herausforderung dar. Eine signifikante Fluktuation sowie die Übernahme von Leiharbeitnehmern durch Kunden oder Konkurrenten erfordern von uns, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Dies wiederum führt zu erhöhten Investitionen in umfangreichere Rekrutierungsmaßnahmen und erhöht den Wettbewerbsdruck auf dem Markt. Die Notwendigkeit einer höheren Flexibilität und operativen Exzellenz im Recruiting-Prozess gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird zukünftig einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellen. Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, nutzt TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbH ein weitreichendes Netzwerk aus internen und externen Rekrutierungskanälen. Wir haben die strategische Wichtigkeit des Recruitings erkannt und unsere Kapazitäten in diesem Bereich systematisch erweitert. Die Recruitment-Abteilung wurde in den letzten Jahren nicht nur personell verstärkt, sondern auch gezielt auf die Bedürfnisse der Bewerbermärkte ausgerichtet. Unsere Mitarbeiter im Recruitment werden regelmäßig zu neuen Trends und Entwicklungen am Markt geschult, um bestmöglich auf diese reagieren zu können. Darüber hinaus haben wir unser Netzwerk an Personalvermittlern den aktuellen Marktanforderungen angepasst. Um den Herausforderungen der Branche und der hohen Fluktuation entgegenzuwirken, hat unsere Unternehmensleitung effektive Mechanismen, Kontrollen und Maßnahmen implementiert. Dazu zählen ein umfassendes internes Qualitätsmanagementsystem, einschließlich Weiterbildungsprogrammen, ein Managementinformationssystem mit Controllingfunktionen sowie regelmäßige Meetings auf verschiedenen Hierarchieebenen, um Risiken, die durch AÜG-Vorschriften, Kundenverträge oder Ausfallrisiken von Forderungen entstehen, präventiv zu begegnen. Aktuell sieht die Geschäftsführung keine unmittelbaren Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. 4. Prognosebericht4.1. Wirtschaftliche RahmenbedingungenIn der im Dezember veröffentlichten Konjunkturprognose prognostiziert die ifo für das Jahr 2023, dass das Wirtschaftswachstum in Deutschland geringfügig um 0,1 Prozent schrumpfen wird. Im folgenden Jahr 2024 soll das BIP um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen.15 Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Prognose zur Entwicklung der Weltwirtschaft veröffentlicht. Demnach wird die Wirtschaftsleistung dieses Jahr zwischen 1,7 Prozent (Einschätzung OECD) bis 3,7 Prozent (ifo) gegenüber dem Vorjahr zulegen.16 Gemäß einer aktuellen Einschätzung der OECD, wird im Jahr 2023 eine hohe, aber nachlassende Inflation die Wirtschaft beeinflussen. Zudem wird die Welt weiterhin mit den Folgen des Angriffskrieges von Russland gegen die Ukraine, einen erheblichen Energiepreisschock, fertig werden müssen.17 4.2 Entwicklung der GesellschaftWir erwarten aufgrund von aggressiveren Streikmaßnahmen in unseren Kundenbetrieben im LEH eine vermehrte Auslagerung bestimmter Betriebsteile auf Basis von Werk- und Dienstleistungsverträgen, was für uns eine wesentlich höhere Planungssicherheit darstellt. Grund hierfür ist der Wegfall von Übernahmen unserer Mitarbeiter nach Neunmonatiger Überlassungsfrist, was zu längerfristiger Beschäftigung und stabileren Leistungs- und Qualitätswerten führt. Für das Jahr 2023 erwarten wir eventuell Auswirkungen eines Energiepreisschocks, der durch den Krieg in der Ukraine und der daraus resultierenden hohen Inflation verursacht wurde. Die allgemeine Verunsicherung und Kaufzurückhaltung sogar in der Lebensmittelbranche, können spürbare Folgen sein. Wirtschaftliche Krisen in der Vergangenheit haben aber gezeigt, dass es im LEH nicht zu rückläufigen Umsätzen, sondern eher zu einer Verlagerung des Geschäfts von den Vollsortimentern zu den Discountern kommt. Im Bereich Arbeitnehmerüberlassung könnte es zu einem Rückgang der Margen kommen, bedingt durch Faktoren wie höherer Energiekosten im Bereich Mitarbeitertransport und Mitarbeiterunterbringung. Häufigere Wechsel zwischen Tätigkeiten oder Kundenbetrieben, Einarbeitungskosten, eine Reduzierung der Durchschnittsleistung und zusätzliche Kosten für Unterkünfte, verursacht durch höhere Mietpreise. Dennoch sehen wir in der aktuellen Lage auch Chancen für Wachstum in anderen Branchen. So konnten wir neue Kunden im Fahrzeugbau, sowie in der Automobillogistik gewinnen und die Expansion bestehender Kunden nutzen, um unsere Kapazitäten zu erweitern. Darüber hinaus kann sich TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbH durch Verbesserung der Standards der Unterbringung von Arbeitnehmern Wettbewerbsvorteile verschaffen. Aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen geht die Geschäftsleitung von einem ähnlichem Umsatzniveau im Jahr 2023 aus. Die Geschäftsleitung plant mit einem Rohertrag (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand und Personalaufwand) von 2.100 TEUR und einem ausgeglichenen Ergebnis. Es wird mit einem Mitarbeiterniveau von durchschnittlich 800 Arbeitnehmern geplant, bei einer vergleichbaren Mitarbeiterfluktuation zum Vorjahr. Für das Jahr 2024 wird aufgrund von Kostensteigerungen bei gleichzeitig rückläufigen Umsatzerlösen erstmals mit einem leicht negativen Ergebnis gerechnet. Dennoch geht man von einer Erholung ab 2025 aus, da man Neuaufträge akquirieren konnte, die zu einer Ergebnisverbesserung beitragen werden. 5. Forschung und EntwicklungDie Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung. 6. ZweigniederlassungenDie Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen
Altdorf, 27. März 2024 Jürgen Seidl Sebastian Bieniek Alexander Vockinger 1 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/ 2 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html l 3 World Economic Outlook, Stand: Januar 2023 4 https://www.imf.org/en/Publications/WEO 5 https://www.oecd-ilibrary.org/sites/f6da2159-en/1/3/1/index.html?itemId=/content/publication/f6da2159-en&_csp_=761d023775ff288a22ebcaaa183fbd6c&itemIGO=oecd&itemContentType=book#p-d1e315 6 https://www.ifo.de/fakten/2022-12-14/ifo-konjunkturprognose-winter-2022-inflation-und-rezession 7 https://www.oecd.org/economic-outlook/november-2022/ 8 Bundesagentur für Arbeit Statistik - Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt Juli 2022, Entwicklungen in der Zeitarbeit 9 Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) - 09.02.2023 Robuste Umsatzentwicklung setzt sich fort 10 Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) - 03.01.2023 Beschäftigtenzahl in der Zeitarbeit bleibt stabil 11 Bundesagentur für Arbeit Statistik - Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt Juli 2022, Entwicklungen in der Zeitarbeit 12 https://www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/umsatz-und-beschaeftigung (Stand 24.01.2023) 13 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1194653/umfrage/entwicklung-des-leh-umsatzes-und-des-bruttoinlandsprodukts-in-deutschland/ 14 https://lebensmittelpraxis.de/top-30-unternehmen-im-leh.html 15https://www.ifo.de/fakten/2022-12-14/ifo-konjunkturprognose-winter-2022-inflation-und-rezession 16 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/73769/umfrage/prognosen-zur-entwicklung-des-deutschen-bip/#statisticContainer 17 https://www.oecd.org/economic-outlook/november-2022/ BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbHA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss I. Allgemeines Der vorliegende Jahresabschluss 2022 wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden einzelne Posten zur Verbesserung der Übersichtlichkeit und Klarheit zusammengefasst. Ein gesonderter Ausweis sowie eine detaillierte Erläuterung erfolgen im Anhang. Die Firma TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbH mit Sitz in 84032 Altdorf, Sonnenring 10, ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Landshut unter der Nummer HRB 7488 registriert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig linear innerhalb von ein bis fünf Jahren abgeschrieben. Die Sachanlagen sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden unter Beachtung der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund technischer oder wirtschaftlicher Wertminderung waren im Wirtschaftsjahr nicht erforderlich. Die abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind und deren Wert 250 EUR nicht überschreitet, wurden gemäß § 6 Absatz 2 Satz 1 EStG im Jahr der Anschaffung als Betriebsausgaben abgesetzt. Im Geschäftsjahr wurden Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 800 EUR als GwG aktiviert und sofort voll abgeschrieben (§ 6 (2) EStG). Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gemacht. Diese waren im Berichtsjahr nicht erforderlich. Forderungen gegenüber Kreditinstituten, der Kassenstand und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden ebenfalls zum Nennbetrag ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die Steuerrückstellungen werden anhand der geltenden gesetzlichen Vorgaben für das Geschäftsjahr gebildet. Die Steuerrückstellungen werden nicht abgezinst, da sie innerhalb eines Jahres fällig sind. Sonstige Rückstellungen werden für Verpflichtungen gegenüber Dritten gebildet, die eine Vermögensbelastung darstellen und über deren Höhe oder Zeitpunkt des Eintretens Ungewissheit besteht. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen gebildet. Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage des Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz, wie er von der Deutschen Bundesbank ermittelt worden ist, fristenkongruent abgezinst. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten und die passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Es werden alle Geschäftsvorfälle in Originalwährung erfasst, diese beliefen sich im Berichtsjahr ausschließlich auf Euro. Änderung der Bilanzierung- und Bewertungsmethoden zum Vorjahr wurden im Bereich der Lohnaufwendungen vorgenommen. Hier wurden im Berichtsjahr 2021 Erstattungen der Lohnaufwendungen und Einbehalte von Arbeitnehmern nicht als separater sonstiger Ertrag ausgewiesen sondern mit den Lohnaufwendungen saldiert. Im Berichtsjahr 2022 wurden die Erstattungen gemäß den handelsrechtlichen Vorschriften unsaldiert in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Somit ist in diesem Bereich die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr eingeschränkt. Der saldierte Betrag im Jahr 2021 betrug TEUR 145. Bis auf diese Ausnahme wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum Vorjahr beibehalten. B. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 sind im Anlagenspiegel dargestellt. Dieser ist integraler Bestandteil des Anhangs (Anlage D). (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen ausschließlich Kundenforderungen, die in der Regel innerhalb von drei Monaten fällig sind. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im wesentlichen Kautionen für die angemieteten Mitarbeiterwohnungen in Höhe von TEUR 287 (i. Vj. TEUR 212). Des Weiteren beinhaltet der Bilanzposten Forderungen aus Gewerbesteuerüberzahlungen in Höhe von TEUR 114 (i. Vj. TEUR 64) und Forderungen aus Körperschaftssteuerüberzahlungen inkl. des Solidaritätszuschlags in Höhe von TEUR 91 (i. Vj. TEUR 55). Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögenständen gliedern sich wie folgt:
(3) Forderungen an Kreditinstitute und Kassenbestand Forderungen an Kreditinstitute und der Kassenbestand sind täglich fällig. (4) aktive Rechnungsabgrenzungsposten Hier handelt es sich im Wesentlichen um Abgrenzungen für Mieten, Kfz-Steuer und Versicherungen die im Berichtsjahr beglichen wurden und in Teilen das Folgejahr betreffen. (5) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beläuft sich auf TEUR 25 (i. Vj. TEUR 25). Der Gewinnvortrag beläuft sich im Berichtsjahr auf TEUR 1.337 (i. Vj. TEUR 946). Der Jahresüberschuss beläuft sich im Berichtsjahr auf TEUR 109 (i. Vj. TEUR 390). (6) Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsansprüche, Verpflichtungen aus Arbeitszeitkonten der Mitarbeiter und Beiträge für die Berufsgenossenschaft sowie Kosten für Jahresabschlussprüfung. Im Berichtsjahr war es nicht erforderlich Rückstellungen für ausstehende Rechnungen zu bilden, da für alle relevanten offenen Posten Rechnungen vorlagen und als Verbindlichkeit erfasst wurden. (7) Verbindlichkeiten
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern enthalten und diese betragen zum Bilanzstichtag TEUR 600 (i. Vj. TEUR 150). Des Weiteren sind in den sonstigen Verbindlichkeiten, Verbindlichkeiten für Personal (Lohnkosten, Lohnsteuer, Sozial- und Schwerbehindertenabgaben) in Höhe von TEUR 1.186 (i. Vj. TEUR 1.297) enthalten, sowie Umsatzsteuerverbindlichkeiten von TEUR 405 (i. Vj. TEUR 525). C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse entfallen nahezu ausschließlich auf das Inland im Wesentlichen auf den Raum Süddeutschland. Aufwendungen und Erträge Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen der VBG in Höhe von TEUR 281 (i. Vj. TEUR 0) enthalten sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 8 (i. Vj. TEUR 26) ausgewiesen. Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen die Erträge für die Unterbringung der Mitarbeiter in Höhe von TEUR 1.237 (i. Vj. TEUR 794), Erstattungen Aufwandsausgleich in Höhe von TEUR 154 (i. Vj. TEUR 0) sowie verrechnete Sachbezüge in Höhe von TEUR 86 (i. Vj. TEUR 52) enthalten. Die Sachbezüge und die Erstattungen wurden im Vorjahr mit den Lohnkosten saldiert. Aus diesem Grund ist diese GuV-Position nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Personalaufwand In den Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 20.861 (i. Vj. TEUR 15.990) sind Aufwendungen für Sozialabgaben in Höhe von TEUR 3.761 (i. Vj. TEUR 2.849) und Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 4 (i. Vj. TEUR 11) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
1) 2) Die Abweichungen bei der Addition der Werte zur Summe ergeben sich durch Rundungsdifferenzen Steuern von Einkommen und Ertrag Diese betreffen im wesentlichen TEUR 28 (i. Vj. TEUR 78) Körperschaftsteuern, TEUR 2 (i. Vj. TEUR 4) Solidaritätszuschlag und TEUR 45 (i. Vj. TEUR 64) Gewerbesteuern. D. Anlagespiegel der TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbH zum 31.12.2022
E. Sonstige Angaben 1. Angaben nach § 285 Nr. 3 a HGB Eventualverbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse bestanden am Abschlussstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
2. Angaben nach § 285 Nr. 9 a), b) und Nr. 10 HGB Geschäftsführer - Jürgen Seidl, Kaufmann - Sebastian Bieniek, Kaufmann - Alexander Vockinger, Kaufmann Die Angaben über die Gesamtbezüge unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 3. Angaben nach § 285 Nr. 7 HGB Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 805 Mitarbeiter (Vorjahr 481). 4. Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar schlüsselt sich auf in Abschlussprüfungsleistungen EUR 17.000,00 5. Angaben nach § 285 Nr. 33 HGB Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ereignet. 6. Angaben nach § 285 Nr. 34 HGB Die Geschäftsführung schlägt vor, dass der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 109.224,45 auf neue Rechnung vorzutragen ist. 7. Offenlegung Die Offenlegung erfolgt gemäß § 327 Nr. 1 HGB nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften vorgegebenen Erleichterungsvorschriften.
Altdorf, 25.07.2023 TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbH Jürgen Seidl Sebastian Bieniek Alexander Vockinger 1 Die Abweichungen bei der Addition der Werte zur Summe ergeben sich durch Rundungsdifferenzen. 2 Die Abweichungen bei der Addition der Werte zur Summe ergeben sich durch Rundungsdifferenzen. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.06.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TEAMPARTNER Personal & Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der beigefügte Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 27. Mai 2025 BSWP
bayerische Treuhandgesellschaft GmbH
gez. Stark, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
9 nahegelegene Organisationen
TP Logistik GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Matzke Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Graf KG
64mGroßhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Beteiligungsgesellschaften
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen