Fischer + Trezza Import GmbH

Ulmer Straße 150, 70188 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 9617
Eingetragen
29.5.1981
Branche
Großhandel mit Fisch und FischerzeugnissenGroßhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Gegenstand
Import von Waren aller Art und Handel mit solchen Waren, insbesondere von und mit Lebensmitteln, sowie Betrieb eines Großund Einzelhandels mit dieser Importware.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Fischer
seit 10.5.2021
Geschäftsführer
Giuseppe Laporta
seit 14.3.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Dieter Fischer GmbH & Co. KG II
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fischer + Trezza Import GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Fischer +Trezza Import GmbH

Nachfolgend ist der Lagebericht der Berichtsgesellschaft durch die Geschäftsführung gem. § 289 HGB dargestellt. Die Firma Fischer + Trezza Import GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risiken

2. Chancen

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Firma Fischer + Trezza Import GmbH vertreibt hochwertige Weine und Feinkost im Groß- und Einzelhandel vorwiegend italienischer Herkunft in Deutschland.

2023
TEUR
2022
TEUR
Weine, Sekt, Grappa und Wasser 12.531 13.218
Lebensmittel und Kaffee 9.100 8.694
Maschinen, Maschinenreparaturen sowie Geschirr, Besteck und Bücher 729 681
22.360 22.593

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft steht angesichts der Folgen von Energiekrise und Inflation kurz vor einer Rezession.

Das Bruttoinlandsprodukt sank im vierten Quartal 2023 um 0,3 Prozentpunkte.

Experten gehen davon aus, dass sich der Schrumpfungsprozess im ersten Quartal 2024 fortsetzen wird.

Im Jahr 2023 ist die durchschnittliche Inflationsrate in Deutschland um rund 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Für das Jahr 2024 wird die Inflationsrate in Deutschland auf rund 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr prognostiziert.

Hinzu kommt, dass die Politik noch keine strukturellen Antworten auf die Energiekrise gefunden hat. Bisher hat sich die Krisenpolitik im Wesentlichen nur mit den akuten Auswirkungen der Energiekrise beschäftigt. Konzepte für eine langfristige und sichere Energieversorgung fehlen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Jahre 2021 und 2022 waren geprägt von einem stark veränderten Konsumverhalten der Kundinnen und Kunden. Dies hat sich auch im Geschäftsjahr 2023 fortgesetzt. Im Produktbereich Weine und Grappas hatten wir einen leichten Umsatzrückgang zu verzeichnen. Dagegen haben sich unsere Produktbereiche Lebensmittel und Kaffee positiv entwickelt. Die Bereiche Maschinen und Gläser blieben konstant auf hohem Niveau.

Unsere Einkaufspolitik mussten wir weiterhin an die Gegebenheiten unserer Lieferanten anpassen.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
EUR EUR EUR %
Betriebsergebnis 546.675 448.541 98.135 21,9
Zinsergebnis -73.511 -31.430 -42.081 -133,9
neutrales Ergebnis -26.415 -25.631 -784 -3,1
Steuerergebnis -145.997 -128.931 -17.065 -13,2
Jahresüberschuss 300.752 262.548 38.204 -14,6

Das Betriebsergebnis hat sich um TEUR 98 verbessert. Nenneswerte Veränderungen ergaben sich bei den Umsatzerlösen, welche sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 232 vermindert haben. Den verminderten Erlösen standen um TEUR 371 höhere Personalaufwendungen und um TEUR 323 geringere sonstige betriebliche Aufwendungen entgegen.

Das Zinsergebnis hat sich aufgrund höherer Bankverbindlichkeiten von TEUR -31 auf TEUR -74 verschlechtert.

Das Steuerergebnis hat sich ergebnisbedingt um TEUR 1 vermindert.

b) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist um 2,1 Prozent von 37,6 % auf 39,7 % im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen.

Die Bankverbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind deutlich geringer als der Vorjahreswert.

Auf der Aktivseite sind die Bestände bei den Vorräten deutlich geringer. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr geringfügig verringert.

c) Vermögenslage

Struktur der Bilanz - Aktiva 2023 2022
TEuro TEuro
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögensgegenstände 68 0,7% 29 0,3%
Sachanlagen 670 6,8% 227 2,4%
738 7,5% 256 2,7%
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 6.056 61,4% 6.296 65,6%
Forderungen aus L+L 2.633 26,8% 2.658 27,7%
Sonstige Vermögensgengenstände 281 2,9% 227 2,4%
Liquide Mittel 95 1,0% 96 1,0%
9.065 92,1% 9.277 96,7%
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 37 0,4% 60 0,6%
Bilanzsumme 9.840 100,0% 9.593 100,0%
Struktur der Bilanz - Passiva 2023 2022
TEuro TEuro
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 115 1,2% 115 1,2%
Kapitalrücklage 511 5,2% 511 5,3%
Gewinnvortrag 2.982 30,3% 2.720 28,4%
Jahresfehlbetrag/überschuss 301 3,1% 263 2,7%
3.909 39,7% 3.609 37,6%
Langfristige Schulden
Rückstellungen 464 4,7% 494 5,1%
Kurzfristige Schulden
Rückstellungen 758 7,7% 704 7,3%
kurzfristige Finanzschulden 1.375 14,0% 1.100 11,5%
VB aus L+L 2.762 28,1% 3.094 32,2%
VB gegenüber Gesellschafter 220 2,2% 274 2,9%
Sonstige Verbindlichkeiten 352 3,6% 319 3,3%
5.468 55,6% 5.490 57,2%
Bilanzsumme 9.840 100,0% 9.593 100,0%

Das Anlagevermögen hat sich investitionsbedingt um 188,33 % erhöht.

Der Rückgang der kurzfristigen Vermögenswerte resultiert hauptsächlich aus der Abnahme der Vorräte. Ausschlaggebend für die Veränderung ist der Bestand an fertigen Erzeugnissen und Waren.

Die langfristigen Verbindlichkeiten haben sich im Wesentlichen durch die Veränderung der Pensionsrückstellungen vermindert.

Die Abnahme bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten resultiert vor allem aus der Veränderung der Verbindlichkeit aus Lieferungen und Leistungen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

• Jahresüberschuss

• Eigenkapitalrendite

• Umsatzrendite

• Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit

Die Eigenkapitalrendite ist auf 7,69 % geschrumpft (Vorjahr: 7,28 %)

Die Umsatzrendite beträgt 1,35 % (Vorjahr: 1,16)%.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 362 (Vorjahr: TEUR 155).

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als geordnet ein.

Die Ertragslage ist weiter verbesserungswürdig und nicht zufriedenstellend.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die kurzfristigen Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt.

III. Prognosebericht

Bei unseren Erwartungen über die gesamtwirtschaftliche Situation stützen wir unsere Aussagen insbesondere auf aktuelle Einschätzungen externer Institute wie z. B. Banken, Wirtschaftsforschungsinstitute und Beratungsunternehmen.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 1. Quartal 2024 gegenüber dem 4. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,1 % gesunken. Nachdem das BIP bereits zum Jahresende 2023 ins Minus gerutscht war, verzeichnete die deutsche Wirtschaft damit zwei negative Quartale in Folge.

Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einer weiterhin sehr angespannten Liefersituation.

Trotz gedrückter Konsumstimmung dürfte sich der Weinmarkt stabil entwickeln.

Die Geschäftsführung erwartet für 2024 einen Umsatzrückgang.

Mit weiteren wesentlichen Veränderungen der Struktur und Höhe der Kosten muss in der Zukunft gerechnet werden, dies betrifft insbesondere die Energie- und Personalkosten.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risiken

Zur frühzeitigen Erkennung von strategischen Risiken werden alle verfügbaren internen und externen Informationsquellen regelmäßig ausgewertet und in der Geschäftsleitung und den untergeordneten Verantwortungsebenen erörtert. Die Risiken auf dem Absatzmarkt liegen hauptsächlich im Nachfragerückgang durch die gestiegen Zinsen und der Inflation. Die Belastungen der Ertragslage können wir durch unsere gute Liquiditätslage überbrücken.

Bedeutende Rechtsstreitigkeiten liegen aktuell nicht vor und werden auch nicht erwartet.

Die weiterhin laufende und permanente Durchführung und Kontrolle der Einhaltung jährlicher Umsatz- und Budgetplanungen sowie unterjähriger Erfolgs- und Kostenrechnungen des Gesamtunternehmens und der einzelnen Geschäftsbereiche sind Maßnahmen zur Risikoerkennung und -minimierung.

Das Vier-Augen-Prinzip ist ein weiteres Kontrollinstrument bei allen Geschäftsvorgängen und wird durch die Geschäftsführung konsequent angewendet.

Das Forderungsmanagement erfolgt regelmäßig durch die Abteilung Rechnungswesen in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung. Wesentliche Forderungsausfälle oder Zahlungsverzögerungen ergaben sich im Geschäftsjahr 2023 nicht und sind derzeit auch nicht zu erwarten.

2. Chancen

Es wird erwartet, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage im Jahr 2024 auf dem Niveau vom Vorjahr entwickelt.

Während der Zeit der coronabedingten Einschränkungen haben wir das B2B Segment umfangreich mit Personal verstärkt. Wir gehen davon aus, dass wir damit weitere Neukunden gewinnen werden können.

Weiterhin haben wir im abgelaufenen Wirtschaftsjahr Investitionen für den Verkauf unserer Produkte über das Internet realisiert. Wir gehen davon aus, dass uns dies zu weiteren Neukunden und damit zu weiteren Umsätzen führt.

 

Stuttgart im 24. Mai 2024

Stefan Fischer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 738.366,94 256.080,11
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 67.932,00 28.590,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 67.932,00 28.590,00
II. Sachanlagen 670.434,94 227.490,11
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 156.443,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 513.991,94 179.490,11
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 48.000,00
B. Umlaufvermögen 9.065.083,22 9.277.444,96
I. Vorräte 6.055.932,96 6.295.557,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.914.002,19 2.885.537,03
1. sonstige Vermögensgegenstände 2.914.002,19 2.885.537,03
III. Wertpapiere 9.388,43 9.388,43
1. sonstige Wertpapiere 9.388,43 9.388,43
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 85.759,64 86.962,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.000,00 59.366,94
Bilanzsumme, Summe Aktiva 9.840.450,16 9.592.892,01

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.909.493,32 3.608.741,57
I. gezeichnetes Kapital 115.040,67 115.040,67
II. Kapitalrücklage 511.291,88 511.291,88
III. Gewinnvortrag 2.982.409,02 2.719.860,79
IV. Jahresüberschuss 300.751,75 262.548,23
B. Rückstellungen 1.222.375,24 1.197.968,04
C. Verbindlichkeiten 4.708.581,60 4.786.182,40
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.375.211,84 1.100.000,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 9.840.450,16 9.592.892,01

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.267.798,48 6.091.205,93
2. Personalaufwand 3.360.025,39 2.989.231,51
a) Löhne und Gehälter 2.835.692,63 2.509.749,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 524.332,76 479.482,12
davon für Altersversorgung 47.938,90 39.594,64
3. Abschreibungen 82.096,98 51.791,44
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 82.096,98 51.791,44
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.299.887,03 2.622.871,49
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.685,28 1.657,90
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 75.196,47 33.087,88
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 145.997,51 128.931,28
8. Ergebnis nach Steuern 306.280,38 266.950,23
9. sonstige Steuern 5.528,63 4.402,00
Jahresüberschuss 300.751,75 262.548,23

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Firmenname laut Registergericht Fischer + Trezza Import GmbH
Firmensitz laut Registergericht Stuttgart
Registergericht Amtsgericht Stuttgart
Registergerichtsnummer HRB 9617

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267, 276, 288, 274a HGB kein Gebrauch gemacht.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaft geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert (§§ 253, 255 Abs. 1 HGB).

Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 Satz 5 HGB) waren nicht erforderlich.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu 800,00 EUR werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben.

Vorräte

Die Bewertung der Waren erfolgte zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten zum Bilanzstichtag.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände sind mit dem Kurs im Zeitpunkt ihres Zugangs oder mit dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag angesetzt.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit dem Nominalwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet.

Bei der Bewertung von Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach dem Projected Unit Credit Verfahren gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

• pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren

Änd. HGB

• durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % (im Vorjahr: 1,78 %), der von der Dt. Bundesbank bekanntgemacht wurde

• Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0 %

• Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 2. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Tageskurs im Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls bzw. mit dem höheren Stichtagskurs bewertet.

IV. Erläuterungen zu Positionen der Bilanz

1. Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.451,23 0,00 0,00 0,00 68.000,00 109.451,23
geleistete Anzahlungen 20.000,00 0,00 0,00 0,00 -20.000,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 61.451,23 0,00 0,00 0,00 48.000,00 109.451,23
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.789,96 0,00 0,00 0,00 0,00 34.789,96
technische Anlagen und Maschinen 0,00 160.000,00 0,00 0,00 0,00 160.000,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.013.477,89 413.656,98 0,00 182.741,30 0,00 1.244.393,57
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 48.000,00 0,00 0,00 0,00 -48.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.096.267,85 573.656,98 0,00 182.741,30 -48.000,00 1.439.183,53
Summe Anlagevermögen 1.157.719,08 573.656,98 0,00 182.741,30 0,00 1.548.634,76
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.861,23 8.658,00 0,00 0,00 0,00 41.519,23
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 32.861,23 8.658,00 0,00 0,00 0,00 41.519,23
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.789,96 0,00 0,00 0,00 0,00 34.789,96
technische Anlagen und Maschinen 0,00 3.557,00 0,00 0,00 0,00 3.557,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 833.987,78 69.881,98 0,00 173.468,13 0,00 730.401,63
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 868.777,74 73.438,98 0,00 173.468,13 0,00 768.748,59
Summe Anlagevermögen 901.638,97 82.096,98 0,00 173.468,13 0,00 810.267,82
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 67.932,00 8.590,00
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 20.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 67.932,00 28.590,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 156.443,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 513.991,94 179.490,11
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 48.000,00
Summe Sachanlagen 0,00 670.434,94 227.490,11
Summe Anlagevermögen 0,00 738.366,94 256.080,11

2. Forderungen

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr

3. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

Art der Rückstellung Stand zum Stand zum Änderung ggü.
31.12.2023 31.12.2022 d. Vorjahr
in
TEUR TEUR TEUR %
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 464,3 493,8 -29,5 -6,0
Pensionsrückstellungen 464,3 493,8 -29,5 -6,0
Steuerrückstellungen 118,9 197,5 -78,6 -39,8
Gewerbesteuer 118,9 118,9 0,0 0,0
Körperschaftsteuer 0,0 78,6 -78,6 -100,0
Sonstige Rückstellungen 639,2 506,7 132,5 26,1
Ausstehende Rechnungen 64,8 60,0 4,8 8,0
Urlaubsrückstellung 379,8 278,1 101,7 36,6
Abschluss- und Prüfungskosten 56,1 46,1 -46,1 21,7
Sonstige Rückstellungen 138,5 122,4 16,1 13,2

4. Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 4.708.581,60 (Vorjahr: EUR 4.786.182,40).

5. Verbindlichkeitenspiegel

Gesamtbetrag Restlaufzeit Art, Form, Sicherheit
TEUR < 1 Jahr
TEUR
1-5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten Kreditinstituten 1.375 1.375 0 0
(Vorjahr) (1.100) (1.100) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.762 2.762 0 0 Eigentumsvorbehalt, Lieferanten
(Vorjahr) (3.094) (3.094) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 220 220 0 0
(Vorjahr) (274) (274) (0) (0)
sonstige Verbindlichkeiten 351 351 0 0
(Vorjahr) (319) (319) (0) (0)
Gesamtsumme 4.708 4.708 0 0
(Vorjahr) (4.787) (4.787) (0) (0)

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung betragen TEUR 9.

VI. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 44.

Arbeitnehmergruppen 2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer 21 17
Angestellte 23 23
Gesamt 44 40

2. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: ausgeübter Beruf:
Stefan Fischer Kaufmann

Bzgl. der Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

3. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von jährlich EUR 437.609,80. Es handelt sich um langjährige Miet- & Pachtverhältnisse.

4. Unterschrift der Geschäftsführung

 

Stuttgart, den 24. Mai 2024

Stefan Fischer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Fischer + Trezza Import GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Fischer + Trezza Import GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fischer + Trezza Import GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Fellbach, den 27. Juni 2024

B & S TREUHAND GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rainer Schenk Dr., Wirtschaftsprüfer

André Bauer, Wirtschaftsprüfer

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