White Line Farms GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Niclas Rethmann-Adams seit 15.1.2025 | Geschäftsführer |
Jenny Elshout seit 7.6.2018 | Geschäftsführer |
Amy Johnston seit 25.5.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Houdstermaatschappij Weide B. V. | 47.00% |
Houdstermaatschappij Wilgerboom B. V. | 47.00% |
Houdstermaatschappij Weide B.V. | 3.00% |
Houdstermaatschappij Wilgerboom B.V. | 3.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WINSTONgolf GmbHWeitendorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Darstellung und Erläuterung des Geschäftsverlaufes 1. Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Der Golfsport, als Sport unter freiem Himmel stagnierte auf dem Niveau des Jahres 2022. Die Mitgliederzahlen sind bundesweit im Jahr 2023 noch stabil geblieben, allerdings gab es aufgrund des gestiegenen Kostendrucks erste Schließungen von Golfanlagen. Viele Golfanlagen sind mittlerweile betreibergeführt und verfolgen wirtschaftliche Zwecke. Um nicht nur für Mitglieder, sondern auch für den Freizeitgolfer attraktiv zu sein, erweitern die Golfanlagen ihr Angebot mit touristischen Zusatzprodukten wie Hotels und Restaurants. Die Tendenz zu flexiblen Modellen begünstigt Golfanlagen mit touristischem Fokus. Im Jahr 2023 erlebte der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern einen Aufschwung, trotz eines generellen Rückgangs im Tourismussektor. Die Übernachtungszahlen in der Region stiegen im Vergleich zum Vorjahr an. Die Zahl der Übernachtungen lag trotz dieser positiven Entwicklung jedoch niedriger als im Vor-Corona-Jahr 2019. WINSTONgolf konzentriert sich auf den touristischen Golfmarkt, allerdings stagnierten die Greenfee-Umsätze. Im Mitgliederbereich ist WINSTONgolf stabil und konnte 2023 diese Umsätze erneut erhöhen. 2. Wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr Der Ausbau der Marke WINSTONgolf bei den deutschen und europäischen Golfern ist unverzichtbar, um das Risiko der Preissensibilität zu minimieren. Für 2023 wurden eine Steigerung der Umsätze aus touristischen Golfleistungen um 7 % und eine konstante Kostenkontrolle als Unternehmensziel festgeschrieben. Im Jahr 2023 stellte der Straßenbau eine spezifische Herausforderung für das Golfunternehmen dar, insbesondere im Hinblick auf die Erreichbarkeit und die Wege zu den Partnerhotels. Die Baumaßnahmen führten dazu, dass Gäste und Mitglieder oft Umwege in Kauf nehmen mussten, um die Golfanlage und Partnerhotels zu erreichen. Diese Situation beeinträchtigte nicht nur die Gästeerfahrung durch längere Anfahrtszeiten, sondern stellte auch eine logistische Herausforderung für das Tagesgeschäft des Golfunternehmens dar und hatte negative Effekte auf dem Umsatz. Alle im Geschäftsjahr durchgeführten Investitionen dienten vornehmlich der Erhaltung der Anlagen und der damit verbundenen Qualitätssicherung. Ein weiterer Fokus lag auf Investitionen in Nachhaltigkeit und Digitalisierung. II. Darstellung der Geschäftsentwicklung und der Lage des Unternehmens 1. Ertragslage Das geplante Jahresergebnis konnte trotz gestiegener Umsätze nicht erreicht werden. Ursachen dafür sind weiter steigende Personalkosten aufgrund der allgemeinen Lohnentwicklung sowie die anhaltend hohen Kosten für Energie und den Einkauf von Material und Dienstleistungen. 2. Finanzlage Der Gesellschaft wird über das Mutterunternehmen ausreichend Liquidität zur Verfügung gestellt. Über eigene, nennenswerte Kreditlinien verfügt das Unternehmen nicht. Im vergangenen Geschäftsjahr konnte den Zahlungsverpflichtungen stets nachgekommen werden. Auch für das Geschäftsjahr 2024 sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten. 3. Vermögenslage Das Aktivvermögen der Gesellschaft besteht insbesondere aus dem Anlagevermögen und dem Vorratsvermögen. Während das Anlagevermögen überwiegend/vollständig langfristig durch Eigenkapital gedeckt wird, erfolgt die Finanzierung des Umlaufvermögens durch kurzfristige Finanzmittel. IV. Prognosebericht 1. Entwicklungsprognose Für das Jahr 2024 sind verschiedene Maßnahmen geplant, um das Ergebnis weiter zu verbessern und auf die Herausforderungen des Marktes zu reagieren. Zu den geplanten Strategien gehören das Verschmelzen der Rezeptionen und des Housekeepings, um so den Personalaufwand zu reduzieren und die Einführung eines Yield-Management-Systems für den Golfplatz und das angegliederte Hotel zur Flexibilisierung der Greenfee- und Hotelpreise. Darüber hinaus wird das Hotelkonzept für Gut Vorbeck (20 Zimmer) auf Bed & Breakfast verändert. Weiterhin wird die Kooperation und die Zusammenarbeit mit dem Partnerhotel Schloss Basthorst (91 Zimmer) ausgebaut und die Etablierung von Einkaufskooperationen wird angestrebt. Durch die Kooperation mit Schloss Basthorst ist es möglich weitere Zielgruppen anzusprechen. Nachdem der Anschluss der Photovoltaikanlage nun umgesetzt ist, wird langfristig eine Reduzierung der Energiekosten möglich. Trotz dieser positiven Entwicklungen bleiben der Ausbau der Kreisstraße und die damit verbundenen Verkehrseinschränkungen eine Herausforderung, die im Jahr 2024 weiterhin Aufmerksamkeit erfordert. 2. Analyse und Darstellung der Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Bestandsgefährdende Risiken oder Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens -, Finanz - und Ertragslage sind nicht zu erkennen. Tatsachen, die dem Fortbestand des Unternehmens entgegenstehen, sind bis zur Aufstellung des Lageberichtes nicht bekannt geworden.
Kaarz, 20. November 2024 gez. Fanja Pon, Geschäftsführerin gez. Jenny Elshout, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von EUR 6.439.227,46 (Vorjahr: EUR 6.187.455,44). Eigenkapital Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrages. Der Bilanzverlust resultiert aus dem vorgetragenen Jahresverlust des Gründungsjahres 2000. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Beträge für ausstehenden Urlaub und Überstunden (EUR 157.784,61), für Prüfungskosten des Jahresabschlusses (EUR 15.000,00) und für ausstehende Rechnungen (EUR 51.696,00). Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr beträgt EUR 1.195.728,22 (Vorjahr: 1.093.093,58), von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) und von mehr als fünf Jahren EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 28.589,81 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: - Leasingverträge Kfz mit einem Betrag von EUR 7.311,00 - Leasingverträge Betriebs- und Geschäftsausstattung mit einem Betrag von EUR 2.247,60 - Mietverträge Betriebs- und Geschäftsausstattung mit einem Betrag von EUR 14.054,62 - Pachtverträge mit einem Betrag von EUR 3.638,59 - Erbbaupacht mit einem Betrag von jährlich EUR 1.338,00 (Laufzeit des Vertrages bis 2110) Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 64. Namen der Geschäftsführerinnen Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführerinnen sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vergütungen der Geschäftsführerinnen Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden EUR 0,00 gewährt. Konzern Muttergesellschaft ist die WARNON Service und Verwaltungsgesellschaft mbH, Weitendorf/Kaarz. Mittelbar wird der Jahresabschluss der WINSTONgolf GmbH in den Konzernabschluss der in den Niederlanden ansässigen Houdstermaatschappij Wilgerboom B.V. einbezogen. Der Konzernabschluss wird in der Kamer van Koophandel (KvK) veröffentlicht. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 und 11a HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Die Gesellschaft führt ihr Jahresergebnis mittels eines Ergebnisabführungsvertrages an die WINSTONgolf GmbH ab. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Jahresfehlbetrag wird aufgrund des gültigen geänderten und ergänzten Ergebnisabführungsvertrages, eingetragen im Handelsregister am 15. Januar 2018, vom beherrschenden Unternehmen WARNON Service- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Weitendorf/Kaarz ausgeglichen. Unterschrift der Geschäftsführung
Kaaz, 27. November 2024 gez. Fanja Pon gez. Jenny Elshout Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 unverändert festgestellt. BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Wir weisen darauf hin, dass der Jahresabschluss wegen Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt wird.: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers" An die WINSTONgolf GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WINSTONgolf GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WINSTONgolf GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümer resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerkes erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit dem Aufsichtsorgan unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung feststellen.
Kiel, 27. November 2024 wetreu
gez. Rainer Dröse-Seidler, Wirtschaftsprüfer gez. Dörte Reese, Wirtschaftsprüferin |
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