Essity Operations Mainz-Kostheim GmbH
Kommerzienrat-Disch-Brücke, 55246 Wiesbaden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Almuth Czajka seit 2.6.2025 | Prokura |
Ferdinand Alfred Graf von Keyserlingk seit 26.3.2025 | Prokura |
Jan-Peter Dr. Busch seit 26.3.2025 | Prokura |
Michael Brucker seit 25.3.2024 | Geschäftsführer |
Benjamin Golling seit 18.1.2023 | Prokura |
Marcus Schottler seit 25.4.2019 | Prokura |
Joachim Maltzahn seit 25.4.2019 | Prokura |
Oliver Obel seit 9.5.2018 | Geschäftsführer |
Yves Lagarde seit 3.3.2017 | Prokura |
Matthias Pohl seit 3.7.2008 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Essity Group Holding B.V. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SCA Hygiene Products GmbHWiesbadenJahresabschluss zum 31. Dezember 2013 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013LageberichtIm Zuge der Anwendung der Neuregelungen des DRS 20 wurde im Geschäftsjahr die Gliederung des Lageberichtes geändert, um die Klarheit und Übersichtlichkeit zu verbessern. I. Grundlagen der Gesellschaft1. Geschäftsmodell Die SCA Hygiene Products GmbH, Wiesbaden, ist über die SCA GmbH, München, in den schwedischen SCA-Konzern eingebunden. Die Gesellschaft liefert innerhalb des SCA-Konzerns AFH Tissueprodukte an in- und ausländische Konzerngesellschaften und in bestimmten europäischen Ländern an externe Kunden. Die Fertigwaren werden gemäß SCA-Verrechnungspreisregelung an andere SCA-Gesellschaften mit einem Aufschlag von 10% auf die Vollkosten verkauft. Mutterrollenlieferungen erfolgen sowohl an externe Kunden als auch an Konzerngesellschaften. Seit dem 1. Januar 2011 beliefert die Gesellschaft auch die Tochtergesellschaft SCA Hygiene Products AFH Sales GmbH, Mannheim. Mit Verschmelzungsvertrag vom 26. August 2013 wurden SCA Group Holding (Deutschland) GmbH, Ismaning, und SCA Hygiene Products Beteiligungs GmbH, Ismaning, zu Buchwerten auf die Gesellschaft verschmolzen. Die SCA Hygiene Products Holding GmbH, Ismaning, hat als herrschendes Unternehmen mit der Gesellschaft am 26. August 2013 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung ab dem 1. Januar 2013 abgeschlossen, der am 23. Oktober 2013 im Handelsregister der Gesellschaft eingetragen wurde. Die körper- und gewerbesteuerliche Organschaft besteht seit 1. Januar 2013 zur SCA Hygiene Products Holding GmbH, Ismaning, die ertragsteuerlich wiederum Organgesellschaft der SCA GmbH, München, ist. Umsatzsteuerlich ist die Gesellschaft Organgesellschaft der SCA GmbH, München. Die SCA Beteiligungs AB (Aktiengesellschaft schwedischen Rechts) & Co. KG, Ismaning, ist nach dem Austritt des persönlich haftenden Gesellschafters, der Fastighets- och Bostads Aktiebolaget, Stockholm/Schweden, am 22. November 2013 erloschen. Das Vermögen der Gesellschaft ging im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf den einzigen verbleibenden Gesellschafter, SCA Hygiene Products Holding GmbH, Ismaning, über. Dieser Gesellschafter hält nunmehr 100% der Anteile der Gesellschaft. Infolge des Erwerbs der europäischen Tissueaktivitäten von Georgia-Pacific und der Veräußerung des Geschäftsbereichs Packaging wurde die Fokussierung des SCA-Konzerns auf Hygieneprodukte vorangetrieben. Der Anteil der Hygieneaktivitäten am Gesamtumsatz des Konzerns beträgt nun 83% (2012: 79%). Die mit dem Erwerb verbundenen Einsparungen im Tissuebereich des SCA-Konzerns beliefen sich 2013 auf ca. 55 Mio. EUR. Ab 2016 werden Kosteneinsparungen von 125 Mio. EUR pro Jahr erwartet. Aufgrund der europaweiten Aktivitäten und Vernetzungen des SCA Hygiene Products-Konzerns und den Anforderungen eines umkämpften Endverbraucher-Marktes besteht die Notwendigkeit, strategische Entscheidungen zentral zu treffen. 2. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden in der SCA-Gruppe zentral erbracht. Die Gesellschaft unterhält daher keine eigene F&E-Abteilung. Der AFH-Markt in Europa verschiebt sich in die Richtung hochwertiger Produkte, insbesondere in das Segment der Interfalzartikel. Die Papiermaschine (PM) 3 konnte für das ganze Jahr den Bedarf an Rohpapier für den Nasskreppbereich decken, während die PM 4 im konventionellen Tissuebereich immer noch eine Unterdeckung zu verzeichnen hat. Das Jahr 2013 stand im Zeichen der Inbetriebnahme der neuen Papiermaschine am Standort Kostheim mit einem Investitionsvolumen seit 2011 in Höhe von ca. 115 Mio. EUR. Die Restarbeiten an den Gebäuden, der Maschine sowie der Peripherie wurden im 1. Quartal 2013 abgeschlossen, so dass die Inbetriebnahme im Februar und somit 2 Monate früher als geplant stattfand. Zum eigentlichen Papiermaschinenprojekt gehören einige wesentliche Infrastrukturmaßnahmen, die zur Optimierung der Lagerung von Mutterrollen, Verbesserung der energetischen Situation sowie dem Hochwasserschutz des gesamten Werkes dienen. Somit wurde ein direkter Anschluss an die im Osten gelegene 110 KV Stromschiene hergestellt und ein redundanter Kraftwerkskessel auf Erdgas- oder Erdöl-Feuerungsbasis installiert. Im Rahmen des Risikomanagements wurde die Hafenmauer über eine Distanz von ca. 300 Meter saniert und in ihrer Höhe ertüchtigt. Als weitere Investition wurde für 3 Mio. EUR eine neue Turbine installiert, die Mitte 2013 in Betrieb genommen wurde. In der Papierverarbeitung wurde mit der Errichtung einer neuen Verarbeitungslinie begonnen. Die Inbetriebnahme ist für das 2. Quartal 2014 vorgesehen. Hierdurch wird eine zusätzliche Kapazität von ca. 12,0 tto pro Jahr im Interfalz-Segment geschaffen. Im Bereich der Fertigwarenlogistik wurde eine neue Halle am Standort Kostheim errichtet, die zukünftig die Möglichkeiten zur Direktverladung Kostheimer Waren an Kunden deutlich erhöhen wird. Dadurch wird der Shuttleverkehr zum Lager in Ginsheim-Gustavsburg wesentlich reduziert. Damit verbunden können die Logistikkosten innerhalb der Lieferkette weiter optimiert werden. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes für Deutschland betrug 2013 0,4% und lag in Europa bei 0,2%. Die Erwartungen für 2014 betragen 1,8% (Deutschland) und 1,5% (Europa). Die Rohstoffmärkte entwickelten sich im Berichtszeitraum wie folgt: Der in US-Dollar notierte Preis für Nadelsulfatzellstoff hat sich verglichen mit dem Vorjahresende um 12% erhöht. Die durchschnittlichen Marktpreise lagen im Berichtszeitraum auf USD-Basis 5% und auf EUR-Basis 2% über dem Niveau des Vorjahres. Der Preis für Altpapier befand sich in Europa um 4% über dem Niveau des Jahresbeginns. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ergab sich eine durchschnittliche Preisreduktion von 5%. In Europa bewegten sich die Energiekosten 12% unterhalb des Jahresendes 2012. Die Durchschnittskosten notierten im Vorjahresvergleich um 1% niedriger. Im Bereich der Hygienepapiere gab es vor allem in den Emerging Markets ein gutes Wachstum, während in Europa ein leichtes Wachstum zu beobachten war. SCA ist mit Away from Home (AFH) Tissueprodukten in Europa Marktführer und belegt in Nordamerika den dritten Platz. Global gesehen ist SCA Marktführer. 2. Geschäftsverlauf Die Umsätze des SCA-Konzerns stiegen um 4% auf 89,0 Mrd. SEK (2012: 85,4 Mrd. SEK). Das operative Ergebnis verbesserte sich um 15% auf 9,9 Mrd. SEK (2012: 8,6 Mrd. SEK). Das operative Ergebnis des Geschäftsbereichs Tissue, welcher wiederum in die Kategorien Consumer Tissueprodukte und AFH Tissueprodukte untergliedert wird, verbesserte sich um 21% auf 5,6 Mrd. SEK (2012: 4,6 Mrd. SEK). Dies ist im Wesentlichen auf Akquisitionen, höhere Absatzmengen und Kosteneinsparungen zurückzuführen. Akquisitionen trugen mit 9% zu dieser Verbesserung bei. Höhere Energie- und Rohmaterialkosten, negative Währungseffekte und leicht rückläufige Preise belasteten das Ergebnis. In der Gesellschaft lag die Papierproduktion an der PM 3 mit 24,4 tto unter dem Planvolumen von 25,3 tto. Eine Vollauslastung ist derzeit absatzbedingt nicht möglich. Die PM 4 lag mit 63,3 tto aufgrund von Projekteinflüssen im 1. Quartal unter dem Plan von 65,1 tto. Gegenüber dem Vorjahr stieg das Produktionsvolumen der PM 4 jedoch um 3,3 tto an. Die neue Papiermaschine PM 5 wurde 2013 vorzeitig in Betrieb genommen und erreichte ein Produktionsvolumen von 23,8 tto. Das Planvolumen der PM 5 von 18,0 tto wurde somit um 5,8 tto übertroffen. Insgesamt erreichte die Papiererzeugung ein Produktionsvolumen von 111,5 tto und lag somit 3,1 tto über Plan. Gegenüber dem Vorjahr wurde eine Steigerung von 26,6 tto erreicht. Die Produktionsmenge in der Verarbeitung betrug in 2013 133,5 tto. Dies entspricht einem leichten Anstieg um 0,5 tto gegenüber dem Vorjahreszeitraum sowie 1,0 tto gegenüber der Planung 2013. Die für 2013 abgegebene Ergebnisprognose wurde eingehalten. Der Operating Surplus (Ergebnis vor Abschreibungen, Wertminderungen, Finanzergebnis und Ertragsteuern) stieg um 0,3 Prozentpunkte. Grundsätzlich und zusammenfassend ist die Geschäftsführung mit der Entwicklung des Unternehmens für 2013 unter den aktuellen gesamtwirtschaftlichen Einflüssen zufrieden. 3. Lage a. Ertragslage Die Umsatzerlöse der Gesellschaft stiegen um 4% auf 315,5 Mio. EUR. Diese werden im Wesentlichen mit der Vertriebstochter der Gesellschaft, SCA Hygiene Products AFH Sales GmbH, Mannheim, erzielt. Durch die neue Papiermaschine konnte die erzielbare Produktionsmenge erhöht werden. Auf Absatz und Umsatz können jedoch dadurch nicht zwangsläufig Rückschlüsse gezogen werden, da die Gesellschaft im Wesentlichen innerhalb des Konzerns verkauft und die Produktionsvolumina im SCA-Konzern zentral vergeben werden. Basierend auf den derzeitigen internen Prognosen ist von einem Anstieg des Auftragsvolumens auszugehen. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 5,2 Mio. EUR auf 12,3 Mio. EUR an. Ursächlich hierfür waren insbesondere Erträge aus Strom- und Gassteuerrückzahlungen. Der Materialaufwand ist vorwiegend absatzbedingt um 9,0 Mio. EUR oder 4% angestiegen. Insgesamt haben diese Faktoren zu einer Verbesserung des Rohergebnisses um 7,2 Mio. EUR bzw. 10% geführt. Die Löhne und Gehälter stiegen um 5% auf 27,5 Mio. EUR, während die durchschnittliche Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr um 2% gestiegen ist. Insgesamt stieg der Personalaufwand um 11%. Die Abschreibungen stiegen um 2,0 Mio. EUR. Nachdem dieser Posten im Vorjahr aufgrund auslaufender Abschreibungen gesunken war, stiegen die Abschreibungen mit Beginn der Abschreibungen für die neue Papiermaschine wieder an. Die Steigerung der Höhe der Erträge aus Gewinnabführungsvertrag um 11% auf 31,6 Mio. EUR beruhten auf dem guten Jahresergebnis der Vertriebstochter SCA Hygiene Products AFH Sales GmbH, Mannheim, das über den Gewinnabführungsvertrag periodengleich vereinnahmt wird. Gegenläufig wirkten um 1,2 Mio. EUR gestiegene Zinsen für Verbindlichkeiten gegenüber der SCA Hygiene Products GmbH, Mannheim. Insgesamt stieg das Finanzergebnis um 2,0 Mio. EUR auf 28,4 Mio. EUR. Die aufgezeigten Entwicklungen führten zu einem Anstieg des operativen Ergebnisses um 1,4 Mio. EUR auf 35,2 Mio. EUR. Unter Berücksichtigung eines Steuerertrags in Höhe von 0,6 Mio. EUR, der wiederum insbesondere auf einen verschmelzungsbedingt positiven latenten Steuereffekt zurückzuführen ist, betrug die Gewinnabführung an die Muttergesellschaft SCA Hygiene Products Holding GmbH, Ismaning, 35,8 Mio. EUR. b. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Das Anlagevermögen stieg von 119,3 Mio. EUR auf 152,9 Mio. EUR. Grund hierfür ist die Entwicklung in der Position Sachanlagen, die im Zusammenhang mit der Investition in eine neue Papiermaschine Zugänge von 42,6 Mio. EUR aufweist, die die entsprechenden Abschreibungen von 8,9 Mio. EUR deutlich überstiegen. Der Anstieg bei den Sachanlagen ist, zusammen mit dem verschmelzungsbedingten Anstieg in der Position Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Ursache für die um 39% auf 286,9 Mio. EUR gestiegene Bilanzsumme (2012: 206,1 Mio. EUR). Die Vorräte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 12% auf 27,0 Mio. EUR an (2012: 24,1 Mio. EUR). Im aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung sind die Pensionsverpflichtungen und die Wertpapiere des entsprechenden Deckungsvermögens verrechnet. Dieses Deckungsvermögen überstieg die Pensionsverpflichtungen und wird daher auf der Aktivseite ausgewiesen. Aufgrund der positiven unterjährigen Wertpapierentwicklung stieg dieser Posten auf 2,1 Mio. EUR (2012: 1,4 Mio. EUR) an. Auf der Passivseite erhöhte sich die Eigenkapitalquote um 22 Prozentpunkte auf 27% bei stark gestiegenem Eigenkapital und einer um 80,7 Mio. EUR gestiegenen Bilanzsumme. Aus den beiden Verschmelzungen wurde der Überschuss des Nettoreinvermögens der übertragenden Rechtsträger (68,0 Mio. EUR) über den Buchwert von deren Anteilen in die Kapitalrücklage der Gesellschaft eingestellt. Die gestiegene Bilanzsumme ist auch auf die von 184,4 Mio. EUR auf 195,7 Mio. EUR gestiegenen Verbindlichkeiten zurückzuführen. Insbesondere höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, aber auch gestiegene Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben dazu beigetragen. Die Gesellschaft ist in den konzerninternen Cash-Pool eingebunden. Die Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool sind im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben und bestehen im Wesentlichen aus der Finanzierung der Großinvestition in die neue Papiermaschine samt zugehöriger Infrastruktur. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der Operating Surplus (Ergebnis vor Abschreibungen, Wertminderungen, Finanzergebnis und Ertragsteuern) der Gesellschaft betrug 2013 15,8 Mio. EUR (2012: 14,4 Mio. EUR). Die Marge (Operating Surplus im Verhältnis zum Umsatz) stieg auf 5,0% (2012: 4,7%). Der Operating Profit (Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern) der Gesellschaft betrug 2013 6,8 Mio. EUR (2012: 7,4 Mio. EUR). Die Marge (Operating Profit im Verhältnis zum Umsatz) sank auf 2,2% (2012: 2,4%). In der Gesellschaft waren am 31. Dezember 2013 517 Mitarbeiter ohne Auszubildende beschäftigt. Damit stieg die Beschäftigtenzahl im Vergleich zum Jahresende 2012 um 10 Mitarbeiter. Die Anzahl der Auszubildenden sank auf 24 (2012: 26). Umweltschutz und Arbeitssicherheit stehen stets im Fokus des Unternehmens. Besonders hervorzuheben sind hier die Anstrengungen im Bereich Arbeitssicherheit. Die Zahl der Arbeitsunfälle stieg 2013 auf 4 an (2012: 1). Die Grundsätze der Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Verantwortung sind seit Langem Bestandteile der SCA-Kultur und spiegeln sich auch in den Produkten wider. SCA greift Umwelt- und soziale Themen aktiv auf, um langfristig Werte für Eigentümer und Gesellschaft zu schaffen. Der SCA-Verhaltenskodex Code of Conduct ist Leitfaden für das Handeln der Mitarbeiter und auch Teil des Lieferantenkodex von SCA, des Global Supplier Standard. Die Anstrengungen des SCA-Konzerns auf diesem Gebiet sind von Erfolg gekrönt. Alljährlich wird das Unternehmen mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, die nachhaltiges Wirtschaften und ethisches Handeln von Unternehmen honorieren. III. NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge eingetreten, die von besonderer Bedeutung sind. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Prognosebericht 2014 wird bei der Vertriebstochter der Gesellschaft, SCA Hygiene Products AFH Sales GmbH, Mannheim, der Ausbau der Marktposition als führender Anbieter von Hygienesystemen weiter forciert. Dies unterstützt das Produktionsvolumen der Gesellschaft. Die Optimierung der neuen Papiermaschine sowie die Errichtung der neuen Verarbeitungslinie werden 2014 im Fokus der Gesellschaft stehen. Hierdurch wird die Kapazität des Werkes wesentlich erhöht, was letztlich zusätzliche Chancen für die Zukunft eröffnet. Des Weiteren sind im 1. Quartal 2014 umfangreiche Neu-Zertifizierungen (50001/ 18001) und Re-Zertifizierungen (ISO 9001 / EMAS) vorgenommen worden. Der anhaltende wirtschaftliche Aufschwung und die steigenden Beschäftigungszahlen in vielen europäischen Märkten werden bei unverändert hohem Hygienebewusstsein zu weiterem Marktwachstum führen. Dies bedeutet für die Vertriebsgesellschaft steigende Umsatzerwartungen sowie für die (Produktions-)Gesellschaft eine stabile Auslastung. Die weiterhin hohen Rohstoff- und Energiekosten gilt es im Markt durch höhere Preise zu erlösen, und im Werk sind inflationsbedingte Verteuerungen durch striktes Kostenmanagement zu kompensieren. Die Gesellschaft erwartet im kommenden Geschäftsjahr bei unveränderten Rahmenbedingungen einen Umsatz bei AFH Tissueprodukten von 277 Mio. EUR zu erwirtschaften, was einem Anstieg von 3% entspricht, sowie bei sonstigen Erzeugnissen in Höhe 47 Mio. EUR, ebenfalls mit einem Anstieg von 3% im Vergleich zum Vorjahr. Der Operating Surplus wird voraussichtlich auf 29 Mio. EUR ansteigen. 2. Risikobericht Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der SCA GmbH, München, mit eingebunden. Auch 2013 stand der "Risk-Monitor" in den regelmäßigen Sitzungen des Management-Teams der Region Central auf der Tagesordnung und wurde von allen Verantwortlichen reflektiert und aktualisiert. 2014 wird eine erneute detaillierte Risikobewertung durchgeführt. Des Weiteren werden monatliche "Risiko-Begehungen" in kritischen Bereichen durchgeführt, um Risiken im Bereich der Bestände und Brandrisiken zu minimieren. Diese Begehungen werden einmal jährlich durch einen externen Versicherungsfachmann unterstützt. Im Rahmen der in den Vorjahren eingeführten MICR (Minimal Internal Control Requirements) wurden interne Kontrollroutinen identifiziert und dokumentiert. Die Wirksamkeit der Kontrollen wurde 2013 bei einer Beurteilung durch interne und externe Institutionen für alle Funktionsbereiche des "Global Business Service" positiv beurteilt. Die größten Risiken der Gesellschaft bestehen in der Preisentwicklung der Rohstoffe, insbesondere des Altpapiers und des Zellstoffs. Diese Rohstoffe machen bei der Herstellung der Fertigprodukte den wesentlichen Kostenanteil aus. Aufgrund der energieintensiven Papierproduktion besteht ebenfalls ein hohes Risiko bezüglich der Preisentwicklung der Energiekosten. In diesem Zusammenhang spielt die politische Entwicklung im Bereich der Ausgestaltung der EEG-Umlage in Deutschland eine wichtige Rolle. Nachdem die EU-Kommission im Dezember 2013 wegen des Umlagesystems des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in der Fassung von 2012 (EEG 2012) und der in §§ 40 ff. EEG enthaltenen besonderen Ausgleichsregelungen für stromintensive Unternehmen ein förmliches Beihilfeprüfverfahren gegen Deutschland eingeleitet hat, besteht ein theoretisches Rückzahlungsrisiko für bereits gewährte Teilentlastungen von der EEG-Umlage für den Zeitraum 2013 und 2014. Vor dem Hintergrund der im April 2014 veröffentlichten Beihilfeleitlinien für Energie- und Umweltbeihilfen der Europäischen Kommission (EEAG) ist dieses Risiko bezüglich der Höhe möglicher Rückzahlungen deutlich gesunken. Unter Berücksichtigung der aktuellen Diskussion und der intensiven Bemühungen der Bundesregierung, ein europarechtlich konformes EEG noch im Jahr 2014 in Kraft zu setzen, ist das Risiko einer potentiellen Rückzahlungsverpflichtung bereits erhaltener Teilentlastungen von der EEG-Umlage als gering anzusehen. Es wurde daher auf die bilanzielle Abbildung dieses Risikos verzichtet. Aufgrund des schwebenden Beihilfeprüfverfahrens kann die Höhe einer potentiellen Verpflichtung nicht beziffert werden. Es wird jedoch erwartet, dass sie deutlich unter dem Betrag der gewährten Teilentlastung 2013 liegen wird, die in Höhe des unteren einstelligen Prozentbereichs von den Umsatzerlösen gewährt wurde. Die Sicherungsgeschäfte zur Absicherung der Energiepreisschwankungen werden von zentraler Stelle innerhalb des Konzerns initiiert, zwischen den Gesellschaften koordiniert und auch überwacht und somit eine Risikostreuung konzernweit erreicht. Zur Absicherung von Schwankungen der Energiepreise schließt die Gesellschaft Termingeschäfte ab. Es handelt sich um Strom- und Gas-Terminhandelsgeschäfte. Weitere landesspezifische Steuern, Abgaben und Subventionen können die Attraktivität des Standortes Deutschland erheblich beeinflussen. Die Absicherung der Währungsrisiken erfolgt zentral und damit risikooptimiert im Konzern. Forderungsausfälle der Kunden sind, nicht zuletzt aufgrund existierender Kreditversicherungen, selten. Ergebnisabhängige Risiken werden infolge des Ergebnisabführungsvertrags ausgeglichen. Unternehmensgefährdende Risiken sind derzeit keine bekannt. 3. Chancenbericht Durch die neuerlichen Investitionen insbesondere im Bereich der Papierherstellung ist die Gesellschaft für künftige Herausforderungen im europäischen Markt gut aufgestellt. Weitere Chancen bieten der Erwerb der europäischen Tissueaktivitäten von Georgia-Pacific durch die SCA-Gruppe und die Neuorganisation der Hygienesparte des Konzerns. Die Akquisition führte in Deutschland vor allem im Bereich der AFH Tissueprodukte zu einer Stärkung der Wettbewerbsposition. Für die Entwicklung der Gesellschaft als produzierendes Unternehmen, welches im Wesentlichen im SCA-Konzern verkauft, werden aus der daraus erwarteten Erweiterung des Marktsegments, dem Zuwachs an Know-how und den Synergien zusätzliche Chancen entstehen. SCA verfolgt die Strategie, sich gegenüber dem Handel mit dem Schwerpunkt Markengeschäft als kompetenter und verlässlicher Partner zu beweisen. Starke Marken, spezifisches Produkt-Know-how und das Wissen um die Kundenbedürfnisse stellen die Grundlage für eine weiterhin positive Entwicklung des SCA-Konzerns dar.
Wiesbaden, 13. Mai 2014 SCA Hygiene Products GmbH Die Geschäftsführung Thomas Wüst Ulrich Beltz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 ist unter Beachtung der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften sowie unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz wird unter Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses ausgewiesen (§ 268 Abs. 1 HGB), um die Ergebnisverwendung im Vorjahr unter Berücksichtigung des abführungsgesperrten Betrags besser darzustellen. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). I. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeNach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB sind einige Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden bei den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erläutert. Die Methoden wurden mit Ausnahme des Ausweises der Erträge aus dem Deckungsvermögen stetig zum Vorjahr angewendet. Mit dem notariell beurkundeten Vertrag vom 26. August 2013 wurden die Gesellschaften SCA Hygiene Products Beteiligungs GmbH, Ismaning, und SCA Group Holding (Deutschland) GmbH, Ismaning, auf die übernehmende Gesellschaft SCA Hygiene Products GmbH, Wiesbaden, verschmolzen. Die Übernahme des Vermögens erfolgte mit Wirkung zum 1. Januar 2013. Die von den beiden verschmolzenen Gesellschaften übernommenen Vermögensgegenstände (T€ 262,4) bestanden hauptsächlich aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 260,7) sowie ferner übrigen Aktiva (T€ 1,7), die übernommenen Schulden (T€ 194,4) bestanden insbesondere aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 190,8) und außerdem übrigen Passiva (T€ 3,7). Der Wert des übernommenen Nettoreinvermögens von T€ 68,0 wurde in die Kapitalrücklage der Gesellschaft eingestellt. Da die beiden auf die Gesellschaft verschmolzenen Gesellschaften nicht operativ tätig waren und lediglich Geschäftsführungs- und Holdingfunktionen wahrgenommen hatten, ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft, die daher mit der des Vorjahres vergleichbar ist. Zeitgleich zum oben beschriebenen Verschmelzungsvertrag wurde am 26. August 2013 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der SCA Hygiene Products GmbH, Wiesbaden, und der SCA Hygiene Products Holding GmbH, Ismaning, geschlossen und notariell beurkundet. Energiewirtschaftsgesetz: Die Gesellschaft ist ein Energieversorgungsunternehmen im Sinne des EnWG. Sie erfüllt die Voraussetzungen einer Kundenanlage zur betrieblichen Eigenversorgung nach § 3 Nr. 24b) EnWG, weswegen sie kein vertikal integriertes Unternehmen (§ 3 Nr. 38 EnWG) ist. Die Verbundklausel nach § 3 Nr. 38 EnWG steht der Klassifizierung als Kundenanlage nicht entgegen. Die Gesellschaft muss daher den Verpflichtungen nach § 6b Abs. 3 bis 7 EnWG insbesondere der buchhalterischen Entflechtung nicht nachkommen und hat diese dementsprechend nicht vorgenommen. II. Erläuterungen zur BilanzAktiva Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. (1) Immaterielle Vermögensgegenstände Die Anschaffungskosten der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden linear in drei bis fünf Jahren abgeschrieben. (2) Sachanlagen Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten - abnutzbare Gegenstände vermindert um planmäßige Abschreibungen - angesetzt. Eigene Herstellungskosten umfassen direkt zurechenbare Kosten und anteilige Gemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Fremdkapitalzinsen sind hierin nicht enthalten. Abnutzbare Anlagegüter, die bis zum Jahr 2009 angeschafft oder hergestellt wurden, werden nach Maßgabe der jeweils kürzesten steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer in der Regel degressiv abgeschrieben (Beibehaltung nach Artikel 67 Abs. 4 EGHGB). Der Gesamteffekt aus den steuerlich motivierten Abschreibungen im Vergleich zur Wahl einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit einem betriebsgewöhnlichen Nutzenverlauf ist mittlerweile als gering einzustufen. Die Nutzungsdauer beträgt bei Gebäuden - je nach Ausführung - 10 bis 50 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 5 bis 25 Jahre sowie bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung grundsätzlich 3 bis 10 Jahre. Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn dieser voraussichtlich von Dauer ist. Entwicklung des Anlagevermögens 2013
(3) Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten, höchstens jedoch mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Angaben zum Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 und 11a HGB ergeben sich wie folgt:
(4) Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder - unter Beachtung des Niederstwertprinzips - zu niedrigeren Tageswerten am Abschlusstag bewertet. Allen erkennbaren Lagerungs- und Bestandsrisiken wird durch ausreichend bemessene Wertkorrekturen Rechnung getragen. Importierte Roh- und Hilfsstoffe, die in Fremdwährung berechnet wurden, sind am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs bewertet worden. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse umfassen neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich der durch die Fertigung veranlassten Abschreibungen. Soweit Bestandsrisiken vorliegen, z. B. wegen geminderter Verwendbarkeit nach längerer Lagerdauer, sind in Anwendung des Prinzips der verlustfreien Bewertung angemessene Abschläge vorgenommen worden. Die unentgeltlich erhaltenen Emissionsberechtigungen (EU Allowances = EUA) wurden unter dem Vorratsvermögen bilanziert. In Ausübung des Wahlrechts erfolgte die Zugangsbewertung zum Zeitwert (6,81 EUR pro Tonne/1. Januar 2013) unter Bildung eines korrespondierenden Sonderpostens bei Zuteilung. Die Zugangsbewertung für die Zuteilungsperiode 2013 erfolgte in Form einer Forderungseinstellung in Höhe der Differenz zwischen Verbrauch des Jahres 2013 abzgl. des Bestandes zum 31. Dezember 2013, da die Zuteilungshöhe für die neue Handelsperiode durch die Behörden zum Stichtag noch nicht final festgelegt und somit die Zuteilung selbst nicht erfolgt war. Die Höhe der erwarteten Zuteilung übersteigt die bilanzierte Forderung. Aus Vorsichtsgesichtspunkten wurde hier aber nur in Höhe der sich ergebenden Rückgabeverpflichtung eine Aktivierung vorgenommen. Etwaige entgeltlich erworbene EUA oder auch entgeltlich erworbene Emissionsreduktionen (Certified Emission Reductions = CER) wurden mit ihren jeweiligen Anschaffungskosten aktiviert. Zum Bilanzstichtag erfolgte die Gegenüberstellung der Zugangskurse mit den jeweiligen Marktpreisen per 31. Dezember 2013. Für die EUA ergab sich ein Marktpreis in Höhe von 4,84 EUR pro Tonne. Die Bewertung zum Bilanzstichtag erfolgte unter Einhaltung des Imparitätsprinzips. (5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Restlaufzeiten liegen wie im Vorjahr unter einem Jahr. Forderungen werden grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken bei nicht besicherten Forderungen wurden durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die nicht kreditbesicherten Forderungen vorgenommen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden zu marktüblichen Konditionen verzinst; sie enthalten Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsbereich sowie Cash-Pool-Forderungen und ferner sonstige Verrechnungen. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern wurden unsaldiert auf der Aktiv- und Passivseite ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von T€ 3.494 (Vorjahr T€ 3.249) solche aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von T€ 92.901 (Vorjahr T€ 53.917) sonstige Forderungen, die zum großen Teil aus einem Kredit an die SCA AB Finans, Konzernweiterbelastungen sowie Forderungen aus der Gewinnabführung der SCA Hygiene Products AFH Sales GmbH, Mannheim, in Höhe von T€ 31.558 (Vorjahr T€ 28.473) resultieren. Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen die Gesellschafter in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 12). Die Zugangsbewertung der Forderungen in Fremdwährung erfolgt mit dem im Zugangszeitpunkt bestehenden Umrechnungskurs. Beträge in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind unter Beachtung des Imparitätsprinzips zu den Kursen zum Entstehungszeitpunkt oder den Devisenkassamittelkursen zum 31. Dezember 2013 in Euro umgerechnet worden. Bei Fremdwährungsbeträgen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wird direkt - ohne Betrachtung des Imparitätsprinzips - mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag entsprechend § 256a HGB umgerechnet. In diesem Geschäftsjahr wurden, ebenso wie im Vorjahr, keine Forderungen in Fremdwährungen kursgesichert. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus der Rückerstattung von Energieabgaben sowie eine KWK-Förderung. (6) Kassenbestand
Die flüssigen Mittel werden grundsätzlich zu Nominalwerten bewertet. (7) Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Wesentlichen die im Voraus geleisteten Zahlungen für künftige Lagermiete und Versicherungsbeträge. (8) Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung Das Deckungsvermögen der Gesellschaft wurde mit den betreffenden Pensionsverpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Die Zeitwerte des Deckungsvermögens wurden anhand der am Bilanzstichtag gültigen Börsenkurse und Marktpreise der zugrunde liegenden Wertpapiere bestimmt. Gemäß § 285 Nr. 25 Halbsatz 1 HGB ergaben sich nachfolgende Wertansätze zum Bilanzstichtag: Anschaffungskosten des verrechneten Deckungsvermögens: T€ 5.256 Beizulegende Zeitwerte des verrechneten Deckungsvermögens: T€ 7.950 Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsverpflichtungen: T€ 5.894 Der aktivische Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung betrug zum 31. Dezember 2013 T€ 2.056 (Vorjahr T€ 1.408). Passiva (9) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert T€ 8.692. Die Geschäftsanteile liegen zu 100% bei der SCA Hygiene Products Holding GmbH, Ismaning (im Vorjahr zu 94% bei der SCA Group Holding Deutschland GmbH, München, und zu 6% bei der SCA Beteiligungs AB & Co. KG, München). Das Aktiv- und Passivvermögen der SCA Beteiligungs AB & Co.KG, München, ging im Wege der Gesamtrechtsnachfolge durch Anwachsung ohne Liquidation auf die SCA Hygiene Products Holding GmbH gemäß Eintragung in das Handelsregister am 3. Dezember 2013 über. Aus den beiden im Geschäftsjahr erfolgten Verschmelzungen wurde der die Buchwerte der Anteile an den übertragenden Rechtsträgern übersteigende Wert von deren Nettoreinvermögen (T€ 67.992) in die Kapitalrücklage der Gesellschaft eingestellt. Die Gewinnrücklagen umfassen den abführungsgesperrten Betrag in Höhe von T€ 2.077 (Vorjahr T€ 2.077) und andere Gewinnrücklagen in Höhe von T€ 79 (Vorjahr T€ 79). (10) Sonderposten Emissionsrechte Aufgrund der in das Jahr 2014 verschobenen und damit im Jahr 2013 nicht erfolgten Zuteilung der kostenfreien EU Allowances (EUA) für das Jahr 2013 sowie des Verbrauchs der vorhandenen Restbestände aus Vorjahren ist zum Bilanzstichtag kein Sonderposten für noch nicht verbrauchte kostenfreie Emissionszertifikate auszuweisen (Vorjahr T€ 131; Bruttodarstellung). (11) Rückstellungen Rückstellungen werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Dem Verpflichtungswert nach HGB der Pensionen, Jubiläumszahlungen und Hinterbliebenenbezüge liegt das Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method i.S.d. IAS 19) als versicherungsmathematisches Bewertungsverfahren zugrunde. Dem Verpflichtungswert der Altersteilzeit nach HGB liegen die Regeln auf Basis der Stellungnahme des Instituts der Wirtschaftsprüfer vom 18. November 1998 (IDW RS HFA 3, FN-IDW 1998, Seite 595) zugrunde. Nach der IDW-Verlautbarung ist die Zahlungsverpflichtung unter Berücksichtigung einer Diskontierung mit einem marktüblichen Zins anzusetzen. Neben der Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck wurden zur Berechnung der Verpflichtungswerte folgende Annahmen getroffen:
Der Verpflichtungswert der Pensionen nach HGB wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Deckungsvermögen verrechnet. Die Rückstellungen für Altersteilzeit sind durch Bankbürgschaft insolvenzgesichert.
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (T€ 7.591, Vorjahr T€ 7.213), für Erlösschmälerungen (T€ 567, Vorjahr T€ 343), für ausstehende Rechnungen (T€ 2.919, Vorjahr T€ 2.221) sowie für die Verpflichtung zur Abgabe von Emissionszertifikaten (T€ 326, Vorjahr T€ 217). Von den Rückstellungen für Personalkosten entfallen auf Altersteilzeit T€ 2.120 (Vorjahr T€ 1.928), auf Jubiläen T€ 2.383 (Vorjahr T€ 2.312) und auf Hinterbliebenenversorgung T€ 111 (Vorjahr T€ 106). (12) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Kursgesicherte Währungsverbindlichkeiten werden zum Sicherungskurs oder zum höheren Buchwert ausgewiesen. Nicht gesicherte Beträge in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind unter Beachtung des Imparitätsprinzips zu den Kursen zum Entstehungszeitpunkt oder den Devisenkassamittelkursen zum 31. Dezember 2013 in Euro umgerechnet worden. Bei Fremdwährungsbeträgen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wird zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag entsprechend § 256a HGB umgerechnet. In diesem Geschäftsjahr wurden ebenso wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten in Fremdwährungen kursgesichert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern werden zu marktüblichen Konditionen verzinst. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Bürgschaften der Svenska Cellulosa Aktiebolaget, Stockholm/Schweden, gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von T€ 9.101 (Vorjahr: T€ 10.007) solche aus dem Liefer- und Leistungsbereich, in Höhe von T€ 110.254 (Vorjahr: T€ 109.477) aus Cash-Pooling sowie T€ 296 (Vorjahr: T€ 209) sonstige Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen in voller Höhe die Verpflichtung aus der Gewinnabführung. (13) Rechnungsabgrenzungsposten Der Ansatz der passiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt in Höhe der bis zum Bilanzstichtag erfolgten Einnahmen, sofern sie auf einen bestimmten zukünftigen Zeitraum entfallen. Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung von Schwankungen der Energiepreise schließt die Gesellschaft Termingeschäfte ab. Es handelt sich zum einen um Strom-Terminhandelsgeschäfte mit einem Volumen von 90,9 GWh bis 31. Dezember 2015, die zum Bilanzstichtag einen Marktwert von rund € 3,39 Mio. (direkter Marktpreisvergleich) haben. Aufgrund der höheren Kontraktwerte von € 3,89 Mio. wurde in Höhe des Differenzbetrages eine Rückstellung für drohende Verluste aus Strom-Terminhandelsgeschäften in Höhe von € 0,50 Mio. gebildet. Des Weiteren wurden Gasmengen bis Ende 2014 im Volumen von 245,7 GWh zum Wert von € 6,55 Mio. gesichert. Auch hier wurde aufgrund des zum Bilanzstichtag niedrigeren Marktwertes (€ 6,47 Mio.) bei einem Großteil der Kontrakte eine Drohverlustrückstellung in Höhe von € 0,08 Mio. gebildet. Bei Verträgen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgte die Rückstellungsbildung abgezinst. Latente Steuern Der Ausweis von latenten Steuern erfolgt aufgrund der bestehenden Organschaft im Abschluss des Organträgers, der SCA GmbH, München. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(14) Umsatzerlöse Die Aufgliederung der Umsatzerlöse ist aus der nachstehenden Tabelle ersichtlich:
Die Umsatzerlöse für Hygienepapiere verteilen sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:
(15) Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen Die Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen setzt sich wie folgt zusammen:
(16) Andere aktivierte Eigenleistungen Aktiviert werden Personaleinzelkosten im Zusammenhang mit der Herstellung der Betriebsbereitschaft der Anlagen im Bau. (17) Sonstige betriebliche Erträge Als größte Einzelposten sind Erträge aus Strom- und Gassteuerrückzahlungen (T€ 4.754, Vorjahr T€ 3.292), Erträge aus Weiterbelastungen an Konzernunternehmen (T€ 2.326, Vorjahr T€ 1.287), Erträge aus sonstigen Weiterbelastungen (T€ 836, Vorjahr T€ 786), Fremdwährungsgewinne (T€ 326, Vorjahr T€ 215) sowie Erträge aus dem Deckungsvermögen (T€ 1.112; Vorjahr T€ 0 - Ausweis in 2012 saldiert unter Personalaufwand) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind weiterhin Beträge aus der Auflösung des Sonderpostens für die Abgabeverpflichtung der Emissionszertifikate in Höhe von T€ 558 (Vorjahr T€ 244) enthalten. Insgesamt sind Erträge in Höhe von T€ 1.264 (Vorjahr T€ 727) ausgewiesen, die anderen Geschäftsjahren zuzuordnen sind (im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen). (18 ) Materialaufwand Der Materialaufwand gliedert sich wie folgt:
( 19 ) Personalaufwand Im Geschäftsjahr wurden im Zusammenhang mit der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB im Personalaufwand innerhalb des Postens "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung" keine Erträge verrechnet (Vorjahr T€ 1.694). Der Posten enthält unter anderem: Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen T€ 13; Aufwendungen aus der Anpassung der Pensionsrückstellungen T€ 132. (20 ) Sonstige betriebliche Aufwendungen In dieser Position sind im Wesentlichen enthalten: Frachtkosten (T€ 5.852, Vorjahr T€ 5.074), Beratungskosten und Inanspruchnahme externer Leistungen (T€ 5.333, Vorjahr T€ 5.233), Servicekosten des Konzerns (T€ 3.768, Vorjahr T€ 3.059), Instandhaltungsaufwand inkl. Materialkosten (T€ 2.513, Vorjahr T€ 2.201), Lagerhaltungskosten (T€ 2.482, Vorjahr T€ 2.785), Abfallbeseitigung (T€ 2.306, Vorjahr T€ 1.957) sowie Fremdwährungsverluste (T€ 245 Vorjahr T€ 213). In dem übrigen betrieblichen Aufwand sind die Beträge aus der Dotierung der Rückstellung für die Abgabeverpflichtung der Emissionszertifikate in Höhe von T€ 729 (Vorjahr T€ 229) enthalten. Insgesamt sind in dieser Position periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 326 (Vorjahr T€ 515) aus Nachbelastungen aus Vorjahren enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unter anderem Aufwendungen für sonstige Steuern (Grundsteuer) in Höhe von T€ 127 (Vorjahr T€ 127). (21) Finanzergebnis
Die Zinsaufwendungen enthalten in Bezug auf Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen ausschließlich den verpflichtungsseitigen Zinsaufwand. Effekte aus den Veränderungen des Zinssatzes werden innerhalb des operativen Ergebnisses gezeigt. (22) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten in Höhe von T€ 672 Erträge aus der Auflösung der passiven latenten Steuern, die im Rahmen der Verschmelzung von der SCA Group Holding (Deutschland) GmbH auf die Gesellschaft übergegangen waren, sowie ferner periodenfremde Ertragsteueraufwendungen von T€ 85. IV. Sonstige Angaben1. Mitarbeiter Die nachfolgende Tabelle zeigt die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (ohne Auszubildende):
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt bis zum Jahr 2018 T€ 14.364 (Vorjahr T€ 54.333). Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Stromterminkontrakten (T€ 3.890, Vorjahr T€ 4.069), Gasterminkontrakten (T€ 6.549, Vorjahr T€ 5.812), Miet- und Leasingverträgen (T€ 79, Vorjahr T€ 150) und dem Bestellobligo aus Investitionen (T€ 3.846, Vorjahr T€ 44.302). 3. Gesamtbezüge Nur ein Geschäftsführer erhält Bezüge von der Gesellschaft. Daher unterbleibt die Angabe der Bezüge nach § 286 Abs. 4 HGB. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten keine Bezüge. 4. Angaben zum Mutterunternehmen Die Gesellschaft ist von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss aufzustellen, befreit. Sie wird in den befreienden Konzernabschluss der Svenska Cellulosa Aktiebolaget SCA, Stockholm/Schweden, einbezogen. Dieser wird entsprechend den gesetzlichen Vorschriften in deutscher Sprache übersetzt und im deutschen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Angaben zu dem für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Konzernabschluss der SCA zum 31. Dezember 2013. Die körper- und gewerbesteuerliche Organschaft besteht aufgrund eines in 2013 abgeschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages seit 1. Januar 2013 zur SCA Hygiene Products Holding GmbH, Ismaning, die ertragsteuerlich wiederum Organgesellschaft der SCA GmbH, München, ist. Umsatzsteuerlich ist die Gesellschaft Organgesellschaft der SCA GmbH, München. 5. Aufsichtsrat und Geschäftsführung der SCA Hygiene Products GmbH a. Aufsichtsrat
b. Geschäftsführung
6. Jahresergebnis und abführungsgesperrter Betrag Infolge der im Rahmen der Verschmelzungen gemäß dem Verschmelzungsvertrag vom 26. August 2013 in ausreichender Höhe zugegangenen freien Rücklagen blieben die in den Vorjahren im Zusammenhang mit der Abführungssperre gebildeten Gewinnrücklagen von T€ 2.156 gegenüber dem Vorjahr unverändert. Daher wurde der gesamte Jahresüberschuss in Höhe von T€ 35.762 aufgrund des im Geschäftsjahr 2013 neu abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die SCA Hygiene Products Holding GmbH, Ismaning, abgeführt. Zum Abschlussstichtag unterliegen der Abführungssperre i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB T€ 2.694, die sich aus dem Unterschiedsbetrag zwischen Anschaffungskosten und Zeitwert des Deckungsvermögens ergeben. Unter Berücksichtigung des bereits in den Gewinnrücklagen enthaltenen abführungsgesperrten Betrags von T€ 2.156 ergibt sich damit ein zusätzlicher ausschüttungsgesperrter Betrag von T€ 538.
Wiesbaden, 13. Mai 2014 SCA Hygiene Products GmbH Die Geschäftsführung Thomas Wüst Ulrich Beltz Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SCA Hygiene Products GmbH, Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 13. Mai 2014 PricewaterhouseCoopers
Bernd Wagner, Wirtschaftsprüfer ppa. Martin Both, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde am 2. Juni 2014 festgestellt. |
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