Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 8475
Vorher
ProViel Service und Produktion Werkstatt für Behinderte gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
22.1.2003
Branche
BeteiligungsgesellschaftenAmbulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Die Gesellschaft will durch die Einrichtung, die Unterhaltung und den Betrieb insbesondere von anerkannten Werkstätten (WfB) mit entsprechenden Förder- und Ausbildungsmöglichkeiten Menschen mit Behinderungen dauerhaft in ein Arbeitsleben eingliedern, denen dies ohne Hilfe nicht möglich wäre. Die Gesellschaft kann sich insbesondere auch an ähnlichen Unternehmen beteiligen oder solche erwerben. Die gGmbH verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke, sondern ist selbstlos tätig. Mittel der gGmbH dürfen nur für die vertragsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Gesellschafter erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung der Gesellschaft oder beim Wegfall steuerbegünstigter Zwecke nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der gGmbH fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ulrich Rehwald
seit 25.7.2023
Prokura
Irmgard Bracht
seit 23.7.2019
Prokura
Christoph Nieder
seit 16.5.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
FORUM eV. Verein zur Förderung der beruflichen Integration und Rehabilitation psychisch kranker Menschen
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
FORUM eV. Verein zur Förderung der beruflichen Integration und Rehabilitation psychisch kranker Menschen
Germany
50.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

proviel GmbH

Wuppertal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Jahresabschluss 2023

1. Rahmenbedingungen

Die proviel GmbH ist eine anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) nach § 142 SGB IX. Hauptaufgabe ist die Förderung der Arbeitsfähigkeit von Menschen mit psychischer Behinderung und ihre Beschäftigung.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch öffentliche Kostenträger für die Anleitung und Begleitung der MitarbeiterInnen sowie durch die Erlöse aus dem Verkauf der Werkstattleistungen. Dabei fungiert proviel zum einen als Industriedienstleister für die regionale Industrie, zum anderen als beruflicher Bildungsträger, Inklusionsdienstleister, Brückenbauer, Begleiter und Vermittler für den Übergang von MitarbeiterInnen in Richtung erster Arbeitsmarkt. Die proviel GmbH betreibt zudem seit 8 Jahren einen CAP-Lebensmittelmarkt, in Kooperation mit der EDEKA Handelsgruppe. Der CAP-Markt ist als anerkannte Werkstattabteilung eine arbeitsmarktnahe, sozialraumorientierte, die Inklusion fördernde Arbeitsstätte und zugleich berufliche Bildungsstätte für Menschen mit Behinderung.

2. Geschäftsentwicklung der proviel GmbH 2023

Die Anzahl der MitarbeiterInnen hat sich per Jahresultimo, nach zwei rückläufigen Jahren, wieder leicht ansteigend stabilisiert.

Jahr Anzahl der WerkstattmitarbeiterInnen
2018 737 (+ 4,4 %)
2019 764 (+ 3,7 %)
2020 776 (+ 1,6 %)
2021 762 (- 1,8 %)
2022 738 (-3,1 %)
2023 746 (+1,1 %)

Die Gesamtleistung hat sich leicht erhöht (+5,5%). In einem abgeschwächten konjunkturellen Umfeld konnten so die steigenden Kosten kompensiert werden, so dass das Jahresergebnis mit 51.995,30 € gegenüber dem Vorjahr (22.808,22 €) stabilisiert werden konnte.

3. Chancen und Risiken 2024

Der proviel GmbH ist es 2023 in schwierigem Umfeld gelungen, den Bestand an Werkstattmitarbeitern wieder leicht zu erhöhen, zu qualifizieren und berufliche Perspektiven zu bieten.

Neben bestehenden Lieferkettenproblemen zeichnen sich vereinzelt Einbrüche in den Auftragsbüchern unserer Industriekunden ab. Dies führt zu geringeren Auftragsvolumina, höheren Stückkosten und Kostensteigerungen, die oft nicht vollständig an Kunden weitergegeben werden können.

Weitere Reformstufen des Bundesteilhabegesetzes führen zu steigenden Aufwendungen für die Zahlung von Mindestarbeitsprämien im Arbeitsbereich. Die Mitwirkung bei der Erprobung neuer, individualisierter Abrechnungssysteme mit dem LVR steht nun wieder für Anfang 2025 auf der Agenda.

Die Einführung der ICF- und webbasierten Bedarfsermittlungsmethoden BEI_NRW hat bis Juli 2024 kleinschrittig Fortschritte gemacht. Die Geschäftsfelder "Inklusion und externe Arbeitsplätze" haben sich mit verstärkten Aktivitäten und Investitionen sehr positiv entwickelt. Trotz vielfältiger Herausforderungen für das Management, zeigt sich die wirtschaftliche Basis der proviel GmbH in einem schwierigen konjunkturellen Umfeld stabil.

Die proviel GmbH überwacht ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit unterjährig durch regelmäßige (3-4 monatliche) Plan-Ist-Kontrollen der Erträge, der Aufwendungen und der Finanzlage. Kontinuierliche Investitionen in neue Strukturen und Prozesse, in Softwareerweiterungen und in die Schulung des Personals wie auch der Mitarbeiter prägen den Geschäftsverlauf.

In vielfältigen lokalen und regionalen Kooperationen mit externen Arbeitgebern und Behörden werden neue betriebsintegrierte Arbeitsplätze außerhalb der WfbM akquiriert, erfolgreich besetzt und betrieben. Die Vermittlungsquoten in betriebsintegrierte Arbeitsverhältnisse auf dem ersten Arbeitsmarkt werden trotz vielfältiger Schwierigkeiten 2024 stabil bleiben. Die schwierige konjunkturelle Lage wird auch für proviel den Jahresausgang 2024 prägen.

4. Ausblick 2025

Der Ausblick auf den Winter 2024/25 ist von einem gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeld und neuen Herausforderungen geprägt. Investitionen für die Zukunft lenken wir weiter mit besonderem Gewicht in die beruflichen und persönlichen Bildungsmöglichkeiten, zur Weiterentwicklung der Humanressourcen von Mitarbeitenden wie Fachkräften. Mit modernen, mobilen IT- Ausstattungen werden neue Softwaresysteme implementiert, Kompetenzen ausgebildet sowie neue Bildungs- und Schulungswege erprobt. Das Zentrum dieser Entwicklung fokussiert sich im 2023 gegründeten Betriebsbereich TalWerkStadt mit dem PIKSL-Labor Hofaue 21 als zentralem IT-Bildungs- und IT-Dienstleistungszentrum für die gesamte Unternehmensgruppe.

Die Akquise neuer Aufträge sowie die Entwicklung neuer Dienstleistungen ist weiterhin unsere strategische Zielrichtung. Die Stärkung der Kundenbindungen und die Ausweitung der Zusammenarbeit mit bewährten Kunden wird gleichermaßen systematisch unterstützt. So rechnen wir, dass alle Betriebsbereiche mit ihren Projekten und Partnern auch 2025 wieder positiv zur Unternehmensentwicklung beitragen werden.

 

Wuppertal, 09.07.2024

proviel GmbH, Wuppertal

Christoph Nieder, Geschäftsführer

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

2022
T-Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Rechte an solchen Werten 273.770,00 315,9
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.645.941,52 3.731,7
2. Technische Anlagen und Maschinen 237.229,00 207,2
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.054.055,30 1.251,4
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 411.141,33 361,0
5.348.367,15
III. Finanzanlagen 105.000,00 105,0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 124.488,94 122,8
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1.Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.237.663,01 2.629,3
2.Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 52.010,55 173,0
3.Sonstige Vermögensgegenstände 64.344,86 40,6
3.354.018,42 (2.842,9)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.429.258,67 3.462,7
6.907.766,03 (6.428,4)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.660,04 31,6
12.657.563,22 12.432,2

PASSIVA

2022
T-Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25,6
II. Zweckgebundene Rücklagen (Gewinnrücklagen) 9.094.660,94 9.071,8
III. Jahresüberschuss 51.995,30 22,8
9.172.220,83 9.120,2
B. Sonderposten aus Zuwendungen 1.439.050,32 1.674,9
C. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 886.900,00 431,1
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 451.167,07 468,7
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 260.015,92 345,5
3. Sonstige Verbindlichkeiten 402.774,40 349,9
1.113.957,39
E. Rechnungsabgrenzungsposten 45.434,68 41,9
12.657.563,22 12.432,2

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.- 31.12.2023

2022
T-Euro
1.Umsatzerlöse 4.670.205,64 4.465,6
2.Sonstige betriebliche Erträge 17.888.988,74 17.384,8
22.559.194,38 21.850,4
3.Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Waren ./. 2.427.837,26 ./. 2.193,3
20.131.357,12 19.657,1
4.Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.874.898,15 5.724,6
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.178.096,42 1.147,6
c) Betreute 6.689.256,18 6.479,1
14.742.250,75
5.Abschreibungen 758.566,69 769,4
6.Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.592.726,79 5.499,0
./. 20.093.544,23 (19.619,7)
7.Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.700,19 1,6
8.Zinsen und ähnliche Aufwendungen ./. 1.417,78 ./. 15,0
9.Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 59.095,30 24,0
10.Zweckgebundene Spenden ./. 7.100,00 ./. 1,2
11.Jahresüberschuss 51.995,30 22,8
12.Zuführung zweckgebundene Rücklagen ./. 51.995,30 ./. 22,8
13.Bilanzgewinn 0,00 0,0

Anhang zum 31.Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach den §§ 266 und 275 HGB vorgenommen.

Soweit ein Wahlrecht für die Angaben in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang bestand, sind im Wesentlichen die Angaben im Anhang gemacht worden.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ausgehend von den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes wurde dieser Jahresabschluss erstellt. Zugrunde lag die EDV-Finanzbuchhaltung des Jahres 2023, die über die DATEV eG in Nürnberg gefertigt wurde.

Hierbei wurden

das Sachanlagevermögen, ausgehend von den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Bei Altbeständen wurde die bisherige Absetzung für Abnutzung linear fortgeführt. Für Neuanschaffungen wurde die Absetzung für Abnutzung nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear bemessen. Geringwertige Wirtschaftsgüter, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten Euro 800,00 nicht übersteigen, wurden sofort abgeschrieben.

die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Nennwert ausgewiesen. Risiken eines termingerechten Zahlungseingangs sind durch eine Wertberichtigung in Höhe von 1,8% der Nettoforderungen pauschal berücksichtigt.

Restforderungen an Kostenträger aus den Sozialversicherungsabrechnungen, Zinsforderungen und Steuererstattungsansprüche als Sonstige Forderungen aktiviert.

die Kassenbestände sowie Guthaben bei den Kreditinstituten zum Nennwert angesetzt.

Zuschüsse von Stiftungen sowie sonstigen Kostenträgern zur Finanzierung von Anlagevermögen als Sonderposten aus Zuwendungen abgegrenzt.

die Kosten für die Erstellung der Finanzbuchhaltung, des Jahresabschlusses und der Steuererklärungen sowie Abschlussprüfung 2023 - soweit solche erst nach dem 31.12.2023 angefallen - der Sonstigen Rückstellung zugeführt.

Verbindlichkeiten zum Rückzahlungswert angesetzt. Hiervon haben die Darlehen der Kreditinstitute und Zuwendungsgeber (Ausweis unter Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) in Höhe von insgesamt Euro 363.711,57 eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (vgl. Verbindlichkeitenspiegel).

Die langjährigen Verbindlichkeiten sind durch Grundschulden gesichert.

die Sonstigen Verbindlichkeiten für Personalkosten, Fahrgelder, Reparaturen und sonstige Aufwendungen passiviert.

die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen Euro 680.281,42.

Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023

Restlaufzeiten
bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahre von mehr als 5 Jahre insgesamt
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 17.491,10 69.964,40 363.711,57 451.167,07
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 260.015,92 0,0 0,0 260.015,92
3. Sonstige Verbindlichkeiten 402.774,40 0,0 0,0 402.774,40
680.281,42 69.964,40 363.711,57 1.113.957,39

Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Stand 31.12.2023 Euro 451.167,07) sind durch Grundschulden auf dem Objekt Milchstraße in Wuppertal gesichert.

Unter der Position "Sonstige Verbindlichkeiten" wurden ausgewiesen: Euro 402.774,40.

- davon aus Steuern Euro 59.318,13
- davon aus Sozialversicherung Euro 8.517,97

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Bruttoanlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel. Im Einzelnen ergeben sich Werte aus der bei der DATEV eG in Nürnberg gefertigten Anlagenbuchführung.

Anteilseigner des Stammkapitals ist forum e.V. Verein zur beruflichen Integration und Rehabilitation psychisch kranker Menschen, Wuppertal.

Die Stammeinlage ist voll erbracht.

Im Übrigen wird auf die Spezifizierung durch den Kontennachweis sowie auf die Einzelaufstellungen in der Anlage der Bilanz verwiesen.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1.1. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

1.2. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 51.995,30 Euro den zweckgebundenen Rücklagen zuzuführen.

V. Sonstige Angaben

1. Zum Personal

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt

1 Geschäftsführer
136 Angestellte
746 behinderte Mitarbeiter
davon 226 in Teilzeit

2. Über die Mitglieder des Unternehmensorgans

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch den Geschäftsführer

Herrn Christoph Nieder.

Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung wurden gemäß § 286 Abs.4 HGB nicht gemacht.

Als Prokuristen waren bestellt mit Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen:

Herr Matthias Laufer (bis 25.07.2023),

Frau Irmgard Bracht,

Herr Ulrich Rehwald (ab 25.07.2023)

3. Wesentliche finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Aus bestehenden Leasingverträgen entstehen Verpflichtungen in Höhe von 34.723,92 Euro für 2024 und 25.114,36 Euro für 2025.

Zusätzlich bestehen Mietverträge aus denen sich Aufwendungen für das Jahr 2024 von 1.212.328,68 Euro und für 2025 von 1.212.328,68 Euro ergeben.

Sonstige wesentliche finanzielle Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen nicht.

 

Wuppertal, den 09. Oktober 2024

Christoph Nieder, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31.Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten Zugang ./. Abgang Abschreibungen kumuliert
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 486.412,93 0,00 212.642,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.796.615,65 279.416,69 6.430.090,82
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.998.502,36 183.894,03 5.891.112,09
3. Anlagen im Bau 360.952,52 50.188,81 0,00
III. Finanzanlagen 105.000,00 0,00 0,00
17.747.483,46 513.499,53 12.533.845,84
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022 Abschreibung 2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 273.770,00 315.907,00 42.137,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.645.941,52 3.678.621,49 365.164,66
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.291.284,30 1.511.723,30 351.265,03
3. Anlagen im Bau 411.141,33 360.952,52 0,00
III. Finanzanlagen 105.000,00 105.000,00 0,00
5.727.137,15 5.972.204,31 758.566,69

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss der proviel GmbH - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Nr. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss zu dienen.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Prüfung des Lageberichts hat ergeben, dass die Gesetzmäßigkeit der Berichterstattung im Lagebericht gegeben ist. Die Anforderungen des § 289 HGB sind erfüllt. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Wermelskirchen, den 09. Oktober 2024

Reinhard-Fuchs GmbH
Buchprüfungsgesellschaft

Reinhard, vereidigter Buchprüfer

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3 nahegelegene Organisationen

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