Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 14185
Vorher
Mypegasus-Nürnberger Gesellschaft für Personalentwicklung und Qualifizierung mbH GPQ
Eingetragen
17.9.1996
Branche
Vermittlung von ArbeitskräftenWirtschafts- und ArbeitgeberverbändeOrganisationen der Bildung, Wissenschaft und Forschung
Gegenstand
Planung, Organisationsdurchführung und Förderung gezielter; beruflicher Bildungsund Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Förderung und Durchführung von Maßnahmen, die der Herstellung einer ausgewogenen Wirtschaftsstruktur und der Schaffung von Dauerarbeitsplätzen dienen, einschließlich der hierzu erforderlichen Untersuchungs- und Forschungstätigkeit, -Förderung, Entwicklung und Erprobung von Modellen und Verfahren einschließlich Projektarbeiten, die geeignet sind Umsetzung der erworbenen Qualifikation in praktische Tätigkeit zu fördern, bis hin zu arbeitsplatzbeschaffenden Existenzgründungen, Forderung von Projekten, die dem Schutz und Wiederherstellung der Umwelt dienen. Arbeitsvermittlung, grundsätzlich nicht auf Gewinn gerichtet und in Abstimmung mit der Bundesanstalt für Arbeit.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Helga Fabritius
seit 5.5.2023
Prokura
Jan Albert Kiehne
seit 7.12.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MYPEGASUS Stiftung in Reutlingen
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.000 DM
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mypegasus-Nürnberger Gesellschaft für Personalentwicklung und Qualifizierung mbH GPQ

Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens

Dem Gesellschaftszweck entsprechend hat die GPQ auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 Mitarbeiter zeitlich befristet übernommen, die aufgrund struktureller Probleme, Betriebsstilllegungen und Teilschließungen bzw. Insolvenzen ihren Arbeitsplatz im Altunternehmen auf Dauer verloren haben und die Betriebsparteien die GPQ beauftragt haben, auf Grundlage des § 111 SGB III Transferkurzarbeit bei der örtlichen Agentur für Arbeit für die Betriebsänderung zu beantragen.

Ziel der Gesellschaft ist es, die befristet eingestellten Mitarbeiter über Coachings, Trainings, Qualifizierungsmaßnahmen, Existenzgründungen und Arbeitsvermittlung in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit des personalabbauenden Unternehmens zu verbessern und einen Beitrag zur Sicherung der verbleibenden Arbeitsplätze zu leisten. Die Aktivitäten der GPQ konzentrieren sich im Wesentlichen auf Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie und auf den Dienstleistungssektor.

Das seit 2002 eingeführte Qualitätsmanagementsystem nach DIN ISO 9001:2008 wird weiterhin von Kunden und den örtlichen Agenturen für Arbeit positiv gewertet. Das Zertifikat konnte Anfang 2018 erfolgreich für weitere drei Jahre verlängert werden, ebenso die Zulassung als Träger für die Förderung der beruflichen Weiterbildung nach dem Recht der Arbeitsförderung (AZAV), die uns seit 2006 zuerkannt wurde.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die allgemeine konjunkturelle Situation war im Geschäftsjahr weiterhin gekennzeichnet durch außerordentlich gute Auslastung und Beschäftigung in den einzelnen Branchen. Insoweit entfallen betriebliche Umstrukturierungen aus konjunkturellen Gründen nahezu vollständig. Aus Gründen technologischer Veränderungen, Verlagerungen oder spezifischen betrieblichen Gründen werden immer wieder Umstrukturierungen notwendig.

Die Gesellschaft konnte dabei ihren starken Anteil innerhalb der eigenen Branche halten oder sogar ausbauen.

Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis

Vor dem Hintergrund einer außerordentlich guten allgemeinen konjunkturellen Situation wurden die Dienstleistungen der Gesellschaft nur in geringem Umfang in Anspruch genommen. Die führende Position im Markt der Transferdienstleister konnte gehalten werden.

Die einzelnen Projekte werden hinsichtlich ihrer Finanzierung strikt getrennt abgewickelt und gegenüber den Auftraggebern abgerechnet. Jedes einzelne Projekt konnte zumindest kostendeckend abgearbeitet werden.

Ertragslage

Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde ein Jahresfehlbetrag von 4.837,88 EUR ausgewiesen, gegenüber einem Jahresüberschuss von 53.872,77 EUR im Vorjahr.

Den um 3.719 TEUR gesunkenen Umsätzen, Bestandsveränderungen angefangener Arbeiten und sonstigen betrieblichen Erlösen stand ein um 371 TEUR verminderter Aufwand für bezogene Leistungen sowie eine Abnahme der Personalaufwendungen um 3.213 TEUR gegenüber.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich von 144,7 TEUR auf -4,5 TEUR verringert.

Vermögenslage

Das Eigenkapital wird mit rd. 238 TEUR ausgewiesen. Dies entspricht 2,12% der Bilanzsumme.

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 2.385 TEUR auf 11.214 TEUR.

Finanzlage

Die Finanzlage ist geordnet.

Die Veränderung der liquiden Mittel lag im Berichtsjahr bei +846 TEUR (Vorjahr: -2.028 TEUR).

Nachtragsbericht

Erwähnenswerte Ereignisse sind nach dem Stichtag nicht eingetreten.

Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2021 wird mit einer gleichbleibenden Geschäftstätigkeit gerechnet.

Die Gesellschaft erwartet für 2021 konstante Umsätze und ein gleichbleibendes Ergebnis.

Risikobericht

Die Mypegasus Nürnberger Gesellschaft für Personalentwicklung und Qualifizierung mbH GPQ ist im Rahmen ihrer Aktivitäten im Bereich Transferdienstleistungen neben allgemeinen volkswirtschaftlichen Risiken sehr stark Risiken aufgrund von unternehmerischen sowie unternehmenspolitischen Entscheidungen potentieller Auftraggeber und auch des Gesetzgebers ausgesetzt.

Wettbewerbsrisiken ergeben sich aus der antizyklischen Entwicklung des Geschäfts. In für die Gesamtwirtschaft guten konjunkturellen Phasen sind die Transfergesellschaften weniger gefragt als in schlechteren Phasen. Zur Überbrückung von aus Sicht der Gesamtwirtschaft guten Zeiten hat die Gesellschaft ausreichend Rücklagen geschaffen, um dem größeren Wettbewerb zu begegnen.

Forderungsausfallrisiken wird bereits vor Beginn eines Projektes durch entsprechende Worst-Case-Kosten-Kalkulationen entgegengewirkt. Auf Basis dieser Kalkulation verpflichten sich unserer Auftraggeber, die Bereitstellung der notwendigen Mittel durch eine Bürgschaft, durch Vorfinanzierungen, Einschaltung eines Treuhänders oder eine Kombination der Modelle sicher zu stellen. Sollte die Finanzierung dennoch scheitern, greifen entsprechende auflösende Bedingungen in den Aufhebungs- und Arbeitsverträgen (Dreiseitiger Vertrag) mit den Transfermitarbeitern, so dass die jeweiligen Verträge nichtig werden.

Transferdienstleistungen sind im Sozialgesetzbuch (SGB) III geregelt. Gemäß § 110 SGB III übernimmt die Agentur für Arbeit bis zu 50% der Dienstleistungskosten. Den Antrag für diese Mittel stellt in der Regel der Auftraggeber der Mypegasus GPQ. Somit trägt auch dieser das Risiko, dass die Agentur für Arbeit die Mittel nicht bewilligt.

Gemäß § 111 SGB III trägt die Agentur für Arbeit fast die Hälfte der Lohn- und Gehaltskosten in der Transfergesellschaft in Form des sog. Transfer-Kurzarbeitergeldes. Diese Mittel werden durch die Transfergesellschaft beantragt und direkt an diese ausbezahlt. Somit besteht das grundsätzliche Risiko, dass die Fördervoraussetzungen nicht erfüllt sind. In den Dienstleistungsverträgen sind zur Minimierung des Kostenrisikos Vereinbarungen getroffen, dass dieser Ausfall der Förderung von dem Auftraggeber im Rahmen der Remanenzkostenerstattung getragen wird. Ein geringes Grundrisiko verbleibt bei der Gesellschaft, welchem durch entsprechende ausreichende Rückstellungsbildung Rechnung getragen wird.

Gesetzliche Änderungen, aufgrund welcher die Förderung der Agentur für Arbeit komplett oder teilweise wegfallen könnte, sind uns derzeit nicht bekannt.

Neben genannten allgemeinen Branchenrisiken sind keine speziellen Risiken bekannt.

Chancenbericht

Durch die Akquise neuer Kunden und die Intensivierung der Zusammenarbeit mit den bisherigen Kunden ergeben sich Chancen für die weitere Stabilisierung und Ausweitung des Geschäftsbetriebs.

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 92.193,10 94.176,10
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.363,00 5.375,00
II. Sachanlagen 29.588,00 32.559,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.588,00 32.559,00
III. Finanzanlagen 56.242,10 56.242,10
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 56.242,10 56.242,10
B. Umlaufvermögen 11.100.963,28 8.732.342,43
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.000.876,08 478.489,00
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 672.982,18 883.200,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.327.893,90 -404.711,00
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.100.087,20 8.253.853,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.779,35 2.955,36
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.213.935,73 8.829.473,89

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 237.899,93 242.737,81
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 217.173,22 163.300,45
III. Jahresfehlbetrag 4.837,88 -53.872,77
B. Rückstellungen 195.873,24 515.666,37
C. Verbindlichkeiten 6.545.196,66 8.064.419,71
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 574.202,81 406.609,01
2. sonstige Verbindlichkeiten 5.970.993,85 7.657.810,70
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.234.965,90 6.650,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.213.935,73 8.829.473,89

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 3.637.774,85 6.985.329,08
2. Personalaufwand 3.160.012,17 6.373.182,82
a) Löhne und Gehälter 1.926.545,58 4.883.285,04
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.233.466,59 1.489.897,78
3. Abschreibungen 23.983,91 35.859,63
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 23.983,91 35.859,63
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 445.479,35 394.896,33
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.000,00 13.533,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.794,92 50.186,35
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -4.495,50 144.736,95
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag -6,00 89.934,18
9. sonstige Steuern 348,38 930,00
10. Jahresfehlbetrag 4.837,88 -53.872,77

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Mypegasus-Nürnberger Gesellschaft für Personalentwicklung und Qualifizierung mbH GPQ hat ihren Sitz in Nürnberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HR B 14185 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften der §§ 242 bis 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264 bis 288, erstellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Aktiva

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um kumulierte planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode ermittelt. Die Nutzungsdauer beträgt 3 Jahre.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um kumulierte planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt.

Die Abschreibungen des beweglichen Sachanlagevermögens werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 14 Jahren. Geringwertige Anlagegüter (Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen Euro 150,- und Euro 1.000,-) wurden gemäß EStG § 6 Abs. 2 Satz 1 im Erwerbsjahr in einen Sammelposten eingestellt und auf eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Im Übrigen werden Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zum Nennwert ausgewiesen.

2. Passiva

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagenspiegel

Anschaffungskosten 01.01.2020 Zugänge -Abgänge Geschäftsjahr Abschreibungen -Zuschreibungen kumuliert Abschreibungen -Abgänge Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2020 Buchwert 31.12.2019
Immaterielle Vermögensgegenstände 62.427,85 5.174,75 57.052,85 4.186,75 6.363,00 5.375,00
0,00 0,00
Sachanlagen 235.152,48 18.256,16 202.593,48 19.797,16 29.588,00 32.559,00
24.412,42 22.982,42
Finanzanlagen 56.242,10 0,00 0,00 0,00 56.242,10 56.242,10
0,00 0,00
353.822,43 23.430,91 259.646,33 23.983,91 92.193,10 94.176,10
24.412,42 0,00 22.982,42

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 636.660,70 (Vorjahr: Euro 666.872,52) enthalten.

3. Eigenkapital

Das zum Bilanzstichtag noch nicht auf Euro umgestellte gezeichnete Kapital beträgt DM 50.000,00.

4. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

IV. Anteile an verbundenen Unternehmen

Eigenkapital
Euro
Anteil am Gesellschaftskapital
%
Anschaffungskosten
Euro
Ergebnis 2020
Euro
AQUA Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration und Qualifizierung mbH 25.936,22 100 25.564,59 23.891,49
Mypegasus Montage u. Produktionsgesellschaft mbH 81,06 100 30.677,51 -980,79

V. Sonstige Erläuterungs- und Angabepflichten

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverhältnissen für Verwaltungs- und Schulungsräume betrugen im Geschäftsjahr TEuro 208.

2. Zahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 162 Arbeitnehmer beschäftigt. Hiervon entfallen 13 auf die Verwaltung und 149 auf Mitarbeiter, welche im Rahmen von Projekten übernommen wurden.

3. Zusammensetzung der Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr:

Herr Herbert Franz Hansel, Nürnberg

Herr Dr. Jan Kiehne, Königstein (ab dem 07.12.2020)

Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

4. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft gehört zum Konzern der MYPEGASUS Beteiligungs-GmbH, Reutlingen.

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von Euro 4.837,88 auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Nürnberg, 31. Dezember 2021

gez.

Herbert Franz Hansel

Dr. Jan Kiehne

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.12.2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende Jahresabschluss ist gemäß § 327 HGB verkürzt.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erhalten:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Mypegasus-Nürnberger Gesellschaft für Personalentwicklung und Qualifizierung mbH GPQ

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Mypegasus-Nürnberger Gesellschaft für Personalentwicklung und Qualifizierung mbH GPQ - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mypegasus-Nürnberger Gesellschaft für Personalentwicklung und Qualifizierung mbH GPQ für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Karlsruhe, den 31. Dezember 2021

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