Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Spedition Oppel GmbH
Liebigstraße 1, 91522 Ansbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Oppel seit 9.1.2014 | Geschäftsführer |
Thomas Oppel seit 14.10.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Oppel Holding GmbH & Co. KGAnsbach-ElpersdorfKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2017Oppel Holding GmbH & Co. KG, Ansbach1. Allgemeines 1.1 Konzernstruktur Zu unserer Unternehmensgruppe gehören zwei Mercedes-Benz-Autohäuser jeweils mit angeschlossener Kfz-Reparaturwerkstatt. Ebenfalls zu unserer Unternehmensgruppe zählen wir eine Gesellschaft, deren Kerngeschäft in der Vermietung von Nutzfahrzeugen, also LKW´s, Sattelzugmaschinen und -aufliegern sowie Anhängern, besteht. Eine andere Tochtergesellschaft betreibt ein Speditionsunternehmen mit Lagerhaltung. Während sich unser Stammhaus in Ansbach-Elpersdorf befindet, an dem wir eines der beiden Mercedes-Autohäuser sowie das Speditionsunternehmen und auch die Vermietung der Sattelauflieger betreiben, haben wir im Rahmen der Mercedes-Benz-Autohäuser auch noch Standorte in Heilsbronn, Feuchtwangen, Aue, Ellefeld und Plauen. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs 2.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft 2.1.1 Kraftfahrzeuggewerbe Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2017 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2017 um 2,2 % höher als im Vorjahr. Die Bereiche Konsum, Bau und Anlageinvestitionen bildeten dabei den größten Wirtschaftsmotor. Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen waren um 4,7 % höher als im Vorjahr. Die Importe legten im gleichen Zeitraum stärker zu (+5,2 %). Der resultierende Außenbeitrag, also die Differenz zwischen Exporten und Importen, trug rein rechnerisch +0,2 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum bei. Die staatlichen Konsumausgaben wuchsen unterdurchschnittlich um 1,4 %. Für das Jahr 2018 geht das DIW von einem Wachstum von 2,4 % aus. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes verzeichnete Deutschland im Jahr 2017 knapp 44,3 Millionen Erwerbstätige. Nach vorläufigen Berechnungen waren das rund 638.000 Erwerbspersonen oder 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2017 wurden in Deutschland 3,44 Millionen Neufahrzeuge verkauft. Das bedeutet eine Steigerung um 2,7 % zum Vorjahr. In der Sparte LKW (über 6 t.) wurden auch 3,7 % mehr Fahrzeuge zugelassen als im Vorjahr. Der Anteil der Besitzumschreibungen PKW blieb mit 7,3 Millionen Fahrzeugen relativ konstant. 2.1.2 Speditionsbereich Im Geschäftsjahr 2017 haben wir unseren Fuhrpark auf derzeit 37 Fahrzeuge erhöht. Trotz des sich verschärfenden Fahrermangels stieg dabei auch die Auslastung der eigenen Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahr wieder. Der Umsatz je eingesetzten LKW im Fernverkehr stieg dabei aufgrund der in 2017 anhaltenden Laderaumknappheit deutlich ggü. dem Vorjahr 2016. Umsatzsteigerungen i.H.v. ca. 10 % im Bereich der Lagerhaltung und Logistik führten aufgrund des hohen Fixkostenanteils zu steigenden Erträgen in diesem Geschäftsfeld. Trotz der nach wie vor sehr anspruchsvollen Rahmenbedingungen, die maßgeblich durch Fahrer- mangel sowie Konkurrenz aus Osteuropa geprägt sind, gelang es auch im Geschäftsjahr 2017 den Ertrag aufgrund der hohen Nachfrage und durch weitere interne Effizienzsteigerungen leicht zu steigern. Gleichzeitig wurde die Modernisierung und damit einhergehende Verjüngung des Fuhrparks weiter vorangetrieben, so dass mittlerweile über 97 % der Fahrzeuge bereits den EURO 6 Standard erfüllen. 2.1.3 Vermietung von Sattelaufliegern/Zugmaschinen Insgesamt gestaltete sich das Nutzfahrzeug-Vermietgeschäft in 2017 verhalten und leicht rückläufig sowie ohne größere Marktturbulenzen wie in Vorjahren. In 2017 arbeiteten wir neben dem normalen Mietgeschäft weiter daran, den AIR Mietfuhrpark sukzessive abzubauen, sobald Fahrzeuge aus der Langzeitmiete zurück kamen. Der CharterWay-Miet-Stützpunkt des Autohauses Oppel hat sich in der Stammkundschaft in den letzten beiden Jahren etabliert. Die Nutzfahrzeugkunden können somit auf das breite Mobilitätsangebot von CharterWay zurück greifen. 2.2 Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2017 ist der Konzernumsatz von TEUR 66.723 auf TEUR 70.980 gestiegen. Dies entspricht einem Anstieg von 6,4 % gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere im Bereich Kfz-Handel und im Speditionsbereich konnte der Umsatz deutlich gesteigert werden. Im Bereich der Kfz-Reparaturwerkstatt konnte eine leichte Steigerung von 1,2 % erreicht werden. Im Speditionsbereich konnte der Umsatz um rund 16 % ausgeweitet werden. Die anderen Sparten haben keine großen Veränderungen erfahren. Hinsichtlich der Neufahrzeugverkäufe in den Mercedes-Benz-Autohäusern sind wir gemäß den Verträgen mit unserem Hersteller nicht Händler sondern Vermittler. Demgemäß sind in der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung lediglich die erhaltenen Provisionen aus diesem Geschäft als Umsatzerlös auszuweisen. 2.3 Investitionen Die Investitionen des Geschäftsjahres beliefen sich auf TEUR 7.073, wovon TEUR 4.194 auf Investitionen im Bereich der Vorführ- und Geschäftsfahrzeuge entfallen. Bei der Muttergesellschaft besteht ein hoher Zugang zu den Anlagen im Bau. Ansonsten wurde im Wesentlichen in Ersatz- und Modernisierungsmaßnahmen investiert. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2017 betrugen insgesamt TEUR 1.475. Die Anlagenabgänge zu Anschaffungskosten im Bereich Vorführ- und Geschäftsfahrzeuge beliefen sich auf TEUR 3.883. 2.4 Personal- und Sozialbereich Während des Geschäftsjahres gehörten durchschnittlich 353 Mitarbeiter (Vj. 336 Mitarbeiter) zur Belegschaft unserer Unternehmensgruppe einschließlich Tochtergesellschaften. Die Entlohnung orientiert sich bei unserem Speditionsunternehmen am Manteltarifvertrag für die gewerblichen Arbeitnehmer und Angestellten des Speditions-, Transport- und Logistikgewerbes in Bayern, bei unseren Autohäusern am Manteltarifvertrag des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes. Darüber hinaus bestehen in Einzelfällen jeweils abweichende einzelvertragliche Regelungen. 3. Darstellung der Lage 3.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 1.598 auf TEUR 31.963 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt rechnerisch rund 31,4 % (Vj. 30,8 %). Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 56,4 % (Vj. 54,5 %), absolut erhöhte das Anla gevermögen um rund TEUR 1.466. Die Vorratsintensität ist auf 23,6 % gestiegen. Der Forderungsbestand ist im Geschäftsjahr um 2 % auf TEUR 5.312 gestiegen. Das kurzfristige Fremdkapital beträgt TEUR 17.886 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 263 erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 672 zum Vorjahr vermindert. 3.2 Finanzlage Wie bereits in den Vorjahren wurden auch 2017 die Bankdarlehen planmäßig zurückgeführt. Investitionsbedingt erfolgten Darlehensneuaufnahmen in Höhe von TEUR 1.500. Die Kontokorrentkredite lagen über dem Stand vom Vorjahr. Zum Jahresende beliefen sich die Bankverbindlichkeiten auf TEUR 13.059 (Vj. TEUR 11.422). Die getätigten Investitionen 2017 wurden aus vorhanden Mitteln, dem Cash-Flow und durch die Aufnahme von Darlehen finanziert. Die flüssigen Mittel betragen TEUR 269 und haben sich somit um TEUR 1.192 vermindert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen geringfügig unter dem Vorjahresniveau. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen TEUR 2.476. Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten haben wir nicht getätigt. 3.3 Ertragslage Die Ertragslage zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert und es konnte ein sehr zufriedenstellendes Konzernergebnis erreicht werden. Die Gesamtleistung des Konzerns erhöhte sich zum Vorjahr um 6,8 % auf TEUR 71.245. Der Rohertrag verbesserte sich um 7,2% bei einer geringfügig gesunkenen Materialaufwandsquote. Die Personalaufwendungen stiegen um TEUR 1.078, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 317 an. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfolgte dabei deutlich unterproportional zum Anstieg der Gesamtleistung. Das Finanzergebnis hat sich um TEUR 11 auf TEUR -624 verbessert. Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR 1.704 (Vj. TEUR 1.053), der Konzernjahresüberschuss TEUR 1.563 (Vj. TEUR 915). 4. Hinweise auf Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Bei der Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken des laufenden Geschäftsjahres ist das unternehmensweite Berichtswesen ein wichtiges Element, das dafür sorgt, dass der tatsächliche Geschäftsverlauf in den einzelnen Bereichen nach einheitlichen Richtlinien abgebildet und an die Geschäftsleitung sowie die verantwortlichen Abteilungsleiter berichtet wird. In der monatlichen internen Berichterstattung wird neben der Umsatz- und Ergebnisentwicklung auch detailliert über die Finanzverschuldung, Cash Flow-Entwicklung, Investitionen sowie über die Forderungsstruktur berichtet. Entsprechende Planungsdaten dienen als Vergleichsmaßstab für die ausgewerteten Ist-Daten, so dass Risiken, die sich aus Veränderungen des Geschäfts, seiner Struktur und seines Umfeldes ergeben, frühzeitig erkannt werden können. Die erhobenen Daten gehen in die Managementberichte des Controllings ein, die von der Geschäftsleitung kontinuierlich ausgewertet werden. Durch konsequentes Forderungsmanagement versuchen wir, Ausfallrisiken bei Kundenforderungen möglichst gering zu halten. Am Bilanzstichtag bestehende Risiken sind durch Wertberichtigungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Nach der Überprüfung der gegenwärtigen Risikosituation kommen wir zu dem Ergebnis, dass wir zum einen ausreichend versichert sind und zum anderen genügend bilanzielle Vorsorge getroffen haben. Den Fortbestand der Unternehmensgruppe gefährdende Risiken haben wir nicht festgestellt. Fremdwährungsgeschäfte, Darlehensverträge mit variabler Verzinsung sowie derivative Finanzgeschäfte haben im Geschäftsjahr 2017 nicht bestanden. Chancen der künftigen Entwicklung sehen wir insbesondere in einer nachhaltig stabilen Konsumnachfrage bzw. Einkommensentwicklung in Deutschland. Für unsere Autohäuser sehen wir im PKW-Bereich positive Auswirkungen in einer besseren Bearbeitung der Firmenkunden. Chancen für den Privatkundenbereich sehen wir inbesondere bei den kleinen Baureihen der Daimler AG. Auch für den Bereich Vermittlung von Finanzierungs-, Leasing- und Versicherungsleistungen sehen wir positive Zukunftsperpektiven. Auch den Bereich CharterWay Vermietungen werden wir weiter ausbauen. 5. Künftige Entwicklung Für das Geschäftsjahr 2018 erwarten wir in den Autohäusern eine stabile bis eventuell leicht sinkende Umsatzentwicklung. Die Dieseldiskussion spielt auch auf dem ländlichen Markt eine große Rolle. Dies merken wir in der erhöhten Inzahlungnahme von Dieselfahrzeugen und an der allgemeinen Zurückhaltung der Käufer. In den ersten Monaten 2018 ist diese verhaltene Einstellung am Privatkundenmarkt auch bei den kleineren Baureihen sehr spürbar. Anfang Mai werden wir jedoch mit der neuen A-Klasse ein neues Modell für die jüngere Generation einführen. Wir hoffen durch die weiteren in 2018 einzuführenden neuen Modelle eine positive Wirkung auf den Markt zu erreichen. Im Bereich Transporter gibt es trotz der signifikanten Steigerung in 2017 noch weiteres Potenzial, das jetzt mit weiterhin konsequenter Marktbearbeitung ausgeschöpft wird. Die ersten Monate lassen auf ein sehr positives Transporterjahr schließen. Der Verkauf von schweren LKW stellt uns in diesem Jahr wiederum vor viele Herausforderungen. Die Wettbewerbssituation ist weiterhin angespannt. Die Zusatzprovisionen im Bereich der Vermittlung von Finanzierungs-, Leasing- und Versicherungsleistungen müssen auf dem bereits hohen Niveau stabilisiert werden. Der Gebrauchtwagensektor startet verhalten ins neue Jahr. Die ersten Wochen lassen zwar auf eine leicht steigende Umsatzentwicklung blicken, aber auch hier hat die Dieselproblematik hohen Einfluss auf die Erträge. Wir hoffen allerdings, dass sich die Diskussion legt, sobald die Politik weitere Entscheidungen getroffen hat. Die geplanten Sanierungsmaßnahmen im Betrieb Ansbach wurden im September 2016 angefangen und werden nun doch noch bis Mitte 2018 andauern. Für das laufende Geschäftsjahr 2018 erwarten wir in den Autohäusern aufgrund der oben aufgeführten Gründe eine stabile bis leicht angespannte Geschäftsentwicklung. Im Bereich der Nutzfahrzeugvermietung werden wir unsere Aktivitäten auf die Vermietung von Aufliegern und Anhängern verschiedener Art konzentrieren. Für das Geschäftsjahr 2018 erwarten wir im Speditionsbereich eine stabile Umsatzentwicklung. In der mittel- und längerfristigen Betrachtung der Problematik bei der Besetzung offener Kraftfahrerstellen sehen wir keine Besserung für die nächsten Jahre auf uns zukommen. Auch die Entwicklung der Dieselpreise wird eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung der Ertragslage spielen. Für das laufende Konzerngeschäftsjahr 2018 erwarten wir aufgrund dieser Tatsachen und des bisherigen Geschäftsverlaufs im Konzern eine stabile bis leicht rückläufige Umsatzentwicklung und wieder ein zufriedenstellendes positives Konzernergebnis.
Ansbach, den 27. Juli 2018 gez. Oppel Verwaltungs-GmbH, Thomas Oppel gez. Oppel Verwaltungs-GmbH, Lothar Oppel gez. Oppel Verwaltungs-GmbH, Gisela Oppel gez. Oppel Verwaltungs-GmbH, Susanne Oppel KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung
KonzernkapitalflussrechnungOppel Holding GmbH & Co. KG, Ansbach
Bei der obigen Darstellung der Finanzmittelfondsentwicklung beinhaltet der Finanzmittelfonds Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Daneben werden jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten und entsprechende Äquivalente, soweit sie zur Disposition der liquiden Mittel gehören, einbezogen. Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
KonzerneigenkapitalspiegelOppel Holding GmbH & Co. KG, Ansbach
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2017Oppel Holding GmbH & Co. KG, Ansbach1. Allgemeine Erläuterungen Der Konzernabschluss zum 31.12.2017 ist nach den generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Personenhandelsgesellschaften i.S.v. § 264a HGB unter Beibehaltung der Form der Darstellung insbesondere der Gliederung der Konzernbilanz bzw. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt worden. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Konzernbilanz bzw. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder Konzernanhang anzubringen sind, im Konzernanhang aufgeführt. Der Stichtag des Konzernabschlusses entspricht dem Bilanzstichtag des Mutter- und der Tochterunternehmen. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertugnsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 2. Angaben zur Identifikation der Muttergesellschaft laut Registergericht
3. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden neben dem Mutterunternehmen alle Tochterunternehmen einbezogen (vgl. Punkt 8). Im Berichtsjahr ergab sich keine Änderung im Konsolidierungskreis. 4. Konsolidierungsgrundsätze Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften werden die Abschlüsse der einzelnen Unternehmen zur Einbeziehung in den Konzernabschluss grundsätzlich einheitlich nach den bei der Oppel Holding GmbH & Co. KG geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung der bis 31.12.2009 erworbenen Tochtergesellschaften erfolgte unter Anwendung der Vorschriften des § 301 HGB a. F. (vor BilMoG) nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt als Vollkonsolidierung. Aus der Erstkonsolidierung ergab sich ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 245.357,61. Dieser wurde über einen Zeitraum von vier Jahren abgeschrieben. Des Weiteren ergaben sich passive Unterschiedsbeträge in Höhe von EUR 227.012,00. Die passiven Unterschiedsbeträge sind auf zwischen der Gründung/Anschaffung und der Erstkonsolidierung entstandene Gewinne zurückzuführen. Der Ausweis erfolgt innerhalb des Eigenkapitals in den Rücklagen. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gemäß § 303 Abs. 1 HGB gegenseitig aufgerechnet. Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung gemäß § 305 Abs. 1 HGB wurden Umsatzerlöse, son- stige betriebliche Erträge, Material-, Personalaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen verrechnet. Des Weiteren wurden Zinserträge mit Zinsaufwendungen sowie die Aufwendungen und Erträge aus den Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträgen aufgerechnet. Im Konzernabschluss erfolgt eine Zwischenergebniseliminierung. 5. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Anschaffungskosten beweglicher Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 410,00 EUR wurden sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Abzug der Einzelwertberichtigungen - bei erkennbaren Einzelrisiken - und Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten und die erhaltenen Anzahlungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 6. Erläuterungen zur Bilanz a) Anlagevermögen Das Anlagevermögen ist im gesonderten Anlagenspiegel erläutert. b) Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr belaufen sich auf EUR 12.879,54 (Vj. EUR 15.469,99). c) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält ein Disagio in Höhe von EUR 11.627,02 (Vj. EUR 15.797,62). d) Sonstige Rückstellungen
e) Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der einzelnen Verbindlichkeiten sowie weitere Angaben können dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel entnommen werden (Vorjahresangaben in Klammern):
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verpflichtungen aus Steuern in Höhe von EUR 766.894,13 (Vj. EUR 636.181,66) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 75.722,22 (Vj. EUR 119.820,41). Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 13.058.857,19 erfolgte durch Grundschulden, Sicherungsübereignung von Fahrzeugen sowie eine Negativerklärung bezüglich des gesamten Fahrzeugbestandes der Autohäuser, der Ersatzteile und der Debitoren. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten in branchenüblichem Umfang bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. 7. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Umsatzsegmentierung Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
b) Aufwendungen für Altersversorgung Die Aufwendungen für Altersversorgung belaufen sich auf EUR 60.989,64 (Vj. EUR 37.966,64). c) Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 79. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen mit TEUR 97. d) Zinsaufwendungen In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen mit TEUR 1 (Vj. TEUR 3) enthalten. e) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Steueraufwendungen der konsolidierten Gesellschaften. Die niedrige Steuerquote beruht darauf, dass auf das Ergebnis vor Steuern aufgrund einer körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Organschaft mit den Tochtergesellschaften lediglich Gewerbesteuer bei der Muttergesellschaft anfällt. Die erfassten latenten Steuererträge betragen EUR 10.258,03 (Vj. EUR 8.603,67). 8. Sonstige Angaben a) Organe der Gesellschaft Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft erfolgen durch die Oppel Verwaltungs-GmbH als Komplementär-Gesellschaft. Geschäftsführer der Oppel Verwaltungs-GmbH sind Frau Susanne Oppel (Bachelor of Business-Administration), Herr Thomas Oppel (Speditionskaufmann), Herr Lothar Oppel (Kfz-Meister) und Frau Gisela Oppel (Kauffrau). b) Einbezogene Unternehmen Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen handelt es sich um folgende Gesellschaften:
Die Ergebnisse wurden aufgrund bestehender Ergebnisabführungsverträge in voller Höhe an die Anteilseignerin abgeführt. Die in der Anteilsliste genannten Gesellschaften sind allesamt als vollkonsolidierte Gesellschaften in diesen Konzernabschluss einbezogen und sind gemäß § 264 Abs. 3 HGB von der Offenlegung ihres jeweiligen Jahresabschlusses und des Lageberichts befreit. Die Oppel Holding GmbH & Co. KG als Muttergesellschaft ist gemäß § 264b HGB von der Offenlegung ihres Einzelabschlusses befreit. c) Personalentwicklung Die Zahl der durchschnittlich bei der Gesellschaft Beschäftigten stellt sich wie folgt dar:
d) Honorarangabe Abschlussprüfer gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB
e) Angaben zu latenten Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren aus der Zwischenergebniseliminierung (betreffend Sachanlagevermögen) mit TEUR 2 und sind mit passiven latenten Steuern aus den Einzelabschlüssen (Rücklage für Ersatzbeschaffung und Sachanlagevermögen) in Höhe von TEUR 163 saldiert. Der zugrunde liegende latente Steuersatz beträgt im Konzern 15 % (Gewerbesteuer). f) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus den zum 31.12.2017 abgeschlossenen Leasingverträgen bestehen künftige Gesamtverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.995. g) Persönlich haftende Gesellschafterin Persönlich haftende Gesellschafterin der Oppel Holding GmbH & Co. KG ist die Oppel Verwaltungs-GmbH, Ansbach, mit einem Stammkapital in Höhe von EUR 25.564,59. h) Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.
Ansbach, den 27. Juli 2018 gez. Oppel Verwaltungs-GmbH, Thomas Oppel gez. Oppel Verwaltungs-GmbH, Lothar Oppel gez. Oppel Verwaltungs-GmbH, Gisela Oppel gez. Oppel Verwaltungs-GmbH, Susanne Oppel Konzernanlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.08.2018 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der Oppel Holding GmbH & Co. KG, Ansbach aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Wir gewinnen ein Verständnis von dem für die Konzernabschlussprüfung relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Konzerns abzugeben. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bad Windsheim, den 31. Juli 2018 LHP
Hahn GmbH
gez. Florian Hahn, MBA., Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Kfm. Ulrich Kahn, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Konzernabschlusses und/oder Konzernlageberichts zum 31.12.2017 der Oppel Holding GmbH & Co. KG in einer von der von uns bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir verweisen auf § 328 HGB. |
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