Aichinger Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tullio Martinelli seit 24.4.2001 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fendler Logistic GmbH Group MartinelliEdlingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007LageberichtDas Jahr 2007 repräsentiert das erste volle Geschäftsjahr, nachdem das Unternehmen ab 01.08.2006 die Aktivitäten des Transportunternehmens Klaus Fendler Internationale Transport GmbH übernommen hatte. Bei temperaturgeführten Lebensmittel- und Pharmatransporten - mit 40 to. Sattelzugfahrzeugen - ist Fendler eine bekannte Marke und bietet eine der größten Fahrzeugflotten im Verkehr zwischen Deutschland und Italien. Bei den für Pharmatransporte akkreditierten Fuhrparks gehört das Unternehmen zu den bedeutendsten Europas. Im Jahr 2007 wurden Euro 22,78 Mio. umgesetzt. Die Planung wurde damit um 3,5% übertroffen. Gegenüber dem monatlichen Umsatzmittel des Vorjahres stieg der Umsatz um 9,7%. Die Einführung der EU Fahrerarbeitszeitenverordnung zum 11.04.2007 wirkte sich belastend aus. Die Fahrzeitverordnung wurde zwar auch früher schon eingehalten, jedoch zählen jetzt auch Umlade- und Wartungszeiten zu den Arbeitszeiten. Die Einsatzzeit der Fahrzeuge wird dadurch verkürzt. Die Minderleistung wirkt sich direkt auf den möglichen Umsatz pro Zugmaschine aus. Trotzdem ist ein Umsatzanstieg pro Zugmaschine gelungen. Dies ist die direkte Folge von Preiserhöhungen und Optimierungen von Quell- und Mündungsgebieten. Das bedeutet Ladeorte wurden besser auf Entladeorte abgestimmt. Der Kundenstamm hat Preiserhöhungen akzeptiert. Das Betriebsergebnis in Höhe von T€ 219 vor Steuern ist nicht befriedigend. Negative Einflüsse entstanden durch den starken Anstieg der Dieselpreise von durchschnittlich Euro 0,87 im Januar 2007 auf Euro 1,09/pro Liter im Dezember 2007, sowie aufgrund von relativ hohen Reparaturaufwendungen für die älteren Fahrzeuge. Diese älteren Fahrzeuge wurden im Januar 2008 durch 35 neue Sattelzugmaschinen und 15 neue Auflieger ersetzt, so dass der durchschnittliche Reparaturkostenaufwand im Jahr 2008 geringer ausfallen wird. Weitere Preiserhöhungen wurden mit Wirkung ab 01.01.2008 gültig, bzw. werden ab 01.03.2008 gültig. Bei einem wesentlichen Teil der Frachttarife sind mittlerweile Dieselfloater vereinbart, so dass die Tarife nach Dieselschwankung automatisch angepasst werden. Die Kundenliste wird stabil repräsentiert durch namhafte Produzenten in der Lebensmittel/Pharmaindustrie. Wir sehen uns dadurch relativ unabhängig von konjunkturellen Schwankungen und Zahlungsausfällen. Zu befürchten ist ein schärfer werdender Wettbewerb um diese Kunden, wenn Laderaum bei Wettbewerbern frei wird. Dieser Entwicklung greifen wir durch ein Investitionsprogramm in den Kühlerfuhrpark vor, so dass das Unternehmen die technische Marktführerschaft bei der Ladungssicherheit verteidigen wird. Zugverkehrsunternehmen haben sich durch das Angebot von höheren Verbindungsfrequenzen attraktiver für den kombinierten Verkehr "Schiene-Straße" gemacht. Mit der Ökombi - dem österreichischen Eisenbahnunternehmen - ist Fendler Logistic ab Januar 2008 eine Kooperation eingegangen, wonach täglich 8 Festplätze für Fahrzeuge auf Zügen im Alpentransit reserviert sind. Diese Maßnahme passt zu den Transportabläufen, ermöglicht den Transit auch zu Unzeiten, ist nicht teurer als der Aufwand für Kraftstoff und Maut und verbessert das Umweltkonto pro geleistetem Kilometer. Das mittelfristige Ziel (3 Jahre) ist es, das Betriebsergebnis aus den Transportleistungen - nach Zinsen und Abschreibung - vor Steuern auf 4% vom Umsatz zu steigern.
Edling, 26. Februar 2008 Herr Ivan Soldati, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Fendler Logistic GmbH Group Martinelli wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. 2. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses 2.1 Mitzugehörigkeitsvermerke Es liegen keine Posten gemäß § 265 III S. 1 HGB vor. 3. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen 3.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der Fendler Logistic GmbH Group Martinelli wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. 4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abschreibung ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge. 4.2 Planmäßige Verteilung des Geschäfts- und Firmenwertes Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Die planmäßige Verteilung des aktivierten Wertes wurde auf 15 Jahre festgelegt. 4.3 Anlageverzeichnis Siehe Anlage IV. 4.4 Rückstellungsspiegel nach HGB
4.5 Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit> 5 Jahre Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 945.972,20 (Vorjahr 0,00).
Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Zur Sicherung aller bestehenden und künftigen Ansprüche der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG aus dem Darlehen 780 055 246 sowie aus der sonstigen bankmäßigen Geschäftsverbindung mit dem Darlehensnehmer dienen folgende vor Auszahlung ins Grundbuch einzutragende, soweit nicht anders vereinbart, erstrangige Grundschulden mindestens in Höhe des Darlehensnominalbetrages mit einem Rahmenzins von 16% jährlich: Grundstück Gschwendt, 83533 Edling, Grundschuldbetrag Euro 1.642.000,00, Art ist die neu einzutragende Grundschuld beim Amtsgericht Rosenheim von Steppach, Flurstück-Nr. 574 gemäß Kaufvertrag URNr. 1426M/2005 vom 25.10.2005 sowie Kaufvertrag URNr. 1186M/2004 vom 03.09.2004 und URNr. 1304B/2006 vom 19.09.2006 und Vertragsübernahmen/Nachträge URNr. 1188B/2006 vom 01.09.2006, URNR. 1299B/2006 vom 19.09.2006, URNr. 1248M/2006 vom 30.10.2006. 4.6 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: davon gegenüber verbundenen Unternehmen: Die Firma Fendler Logistic GmbH Group Martinelli ist mitverpflichtet bei der Firma Fendler Slovakia s.r.o. für den Ausfall zu folgenden dortigen Lieferanten: Lomo zum 31.12.2007 Euro 145.936,00 / zum 31.12.2006 Euro 0,00 FAI zum 31.12.2007 Euro 23.381,00 / zum 31.12.2006 Euro 0,00 4.7 Entwicklung der Kapitalrücklagen In die Kapitalrücklagen wurde im Geschäftsjahr 2006 ein Betrag von Euro 750.000,00 eingestellt. 4.8 Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 106.915,63. Auf neue Rechnung werden Euro 106.915,63 vorgetragen. 4.9 Beschluss über die Verwendung des ErgebnissesIn der Gesellschafterversammlung wurde der Vorschlag der Geschäftsführung zur Ergebnisverwendung angenommen. 5. Sonstige Pflichtangaben5.1 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
5.2 Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
5.3 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
5.4 Konzernzugehörigkeit Die Firma Fendler Logistic GmbH Group Martinelli ist eine 100%-ige Tochter der Firma Martinelli Trasporti s.r.l. in Ala/Italien.
Edling, den 26. Februar 2008 Fendler Logistic GmbH Group Martinelli Herr Tullio Martinelli Herr Ivan Soldati Herr Josef Fendler Geschäftsführer Anlagespiegel
Bestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextBerichtsprüfungIch habe den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Fendler Logistic GmbH Group Martinelli für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften (und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag / in der Satzung) liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 24. April 2008 Diplom-Kaufmann Dieter Hinkel, Wirtschaftsprüfer Diplom-Kaufmann Rolf Albert Schröer, Wirtschaftsprüfer |
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