Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 27400 HB
Vorher
Transport Security Corporation Bremen GmbH
Eingetragen
12.10.2011
Branche
Reparatur und Instandhaltung von SchienenfahrzeugenReparatur und Instandhaltung von sonstigen zivilen Beförderungsmitteln a. n. g.Herstellung von Nutzkraftwagen und Nutzkraftwagenmotoren
Gegenstand
Die Produktion, Reparatur, Wartung und der Handel mit Sonderfahrzeugen aller Art, insbesondere Sicherheitsfahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Monique Jügler
seit 8.2.2013
Prokura
Sergiy Lizun
seit 12.10.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 5 angezeigt

Sergiy Lizun
54.501 €
50.01%
AURIGA Zweite Beteiligungs GmbH
Germany
22.352 €
20.51%
Winkler Fund I, LLC
United States
5.029 €
4.61%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Trasco Bremen GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Trasco Bremen GmbH, Bremen

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Trasco Bremen GmbH wurde am 10.02.2011 gegründet und ist im Handelsregister unter HRB 27400 eingetragen. Bis zur Verschmelzung mit der Trasco UG (HRB 27880) am 23.06.2014 firmierte das Unternehmen unter dem Namen Transport Security Corporation Bremen GmbH. Das Unternehmen unterhält seinen Firmensitz und die Produktion in 28307 Bremen. Zweigniederlassungen werden nicht betrieben.

Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion, Reparatur, Wartung und der Handel mit Sonderfahrzeugen aller Art, insbesondere Sicherheitsfahrzeugen. Dabei entwickelt und fertigt das Unternehmen hochwertige sondergeschützte Fahrzeuge in verschiedenen Schutzklassen auf Basis der Standards der Automobilindustrie in Kleinserie.

Als Engineering- Dienstleister bietet Trasco Bremen seinen Kunden die produktspezifische Entwicklung und Zertifizierung von Sonderschutzfahrzeugen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

2023 sank das Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr 2022 preisbereinigt um 0,3%. Ursachen dafür waren der Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise, sowie die Inflation. Laut einer im April 2024 durch die führenden Wirtschaftsinstitute veröffentlichten Prognose wird 2024 mit einem Wirtschaftswachstum von 0,2% gerechnet. Quelle: www.statista.com

2023 erholte sich die weltweite Automobilproduktion gegenüber 2022. Insgesamt wurden ca. 93,5 Mio. Autos hergestellt, davon waren 67,1 Mio. PKW und 26,4 Mio. Nutzfahrzeuge. Die Anzahl der verkauften Fahrzeuge stieg auf 92,7 Mio. und damit um 12% gegenüber dem Vorjahr. (Quelle: www.statista.com)

Der PKW-Markt stieg 2023 im Bereich der Fahrzeugneuzulassungen weltweit auf 75,7 Mio. Fahrzeuge. Das ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 5%. Im europäischen PKW-Markt wurden im Jahr 2023 ca. 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen. Dies waren 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Trotzdem liegt der europäische Markt im Bereich der PKW-Neuzulassungen noch ca. 19% unter dem Vor-Corona-Niveau von 2019. Lediglich einzelne asiatische Märkte insbesondere China waren 2023 auf einem höheren Niveau als vor Corona 2019. "Anders als in den meisten westlichen Ländern, bewegt sich der chinesische Pkw-Absatz deutlich oberhalb des Vor-Corona-Niveaus von 2019, als 20,1 Mio. Pkw verkauft wurden. Der Weltmarktanteil Chinas lag 2023 bei 29 Prozent." Quelle: www.vda.de

Der Markt für zivile sondergeschützte Fahrzeuge ist weiterhin wachsend. Die angespannte Sicherheitslage in vielen Ländern bedingt einen leicht steigenden Bedarf an sondergeschützten Fahrzeugen. Im Bereich der zivilen Sonderschutzfahrzeuge wird mit einem jährlichen Wachstum von ca. 6,5% bis 2032 gerechnet. (Quelle: www.marketresearchfuture.com)

Neben dem Bedarf an Sonderschutzfahrzeugen in den höheren Schutzstufen Level 7 bis Level 9, steigt der Bedarf an leichten Panzerungen in Level 4 bis Level 6, sowie an Teilpanzerungen.

2.2. Geschäftsverlauf

Umsatzentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 sind die Umsatzerlöse der Trasco Bremen GmbH um 93,4% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dennoch konnte der erwartete Umsatz von 13.300T€ nicht erreicht werden und betrug mit 9.125T€ 68,6% des erwarteten Umsatzvolumens. Insgesamt entfallen 2023 rd. 42,1% des Gesamtumsatzes auf die Lieferung von sondergeschützten Fahrzeugen (Vorjahr 38,6%). Der Handel mit Fahrzeugen, Ersatzteilen, sowie Service betrug rd. 56,1% des Gesamtumsatzes (Vorjahr 59,6%). Auf Grund des breiten Leistungsangebots, mit welchem das Unternehmen am Markt agiert, gepaart mit stabilen und langjährigen Kundenbeziehungen ist es Trasco Bremen auch 2023 gelungen, seine Stellung im Wettbewerb zu halten und zu verfestigen. Auf Grund der den Kunden zugesicherten Vertraulichkeit können keine detaillierteren Angaben veröffentlicht werden.

Finanzierung

Sonstige Verbindlichkeiten betrugen 1.836 T€ (Vorjahr 2.026 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betrugen am 31. Dezember 2023 insgesamt 888 T€ (Vorjahr: 1.100 T€). Sie haben in Höhe von 888 T€ eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen 1.001 T€ (Vorjahr: 1.001 T €). Kurzfristige Darlehen (in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten) betrugen 851 T€ (Vorjahr: 1.052 T€).

Personal- und Sozialbereich

Im Jahresdurchschnitt wurden 68 Mitarbeiter (Vorjahr 69) beschäftigt. Der Personalaufwand betrug 4.014 T€ (Vorjahr: 3.861T€), was einer Personalkostenerhöhung von ca. 4% gleichkommt.

2.3. Lage des Unternehmens

2.3.1. Ertragslage

Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:

01.01. bis 31.12.2023
TEUR
% 01.01. bis 31.12.2022
TEUR
% Änderung ggü. d. Vorjahr
in TEUR
%
Umsatzerlöse 9.125,5 100% 4.718,5 100% 4.407,0 193,4%
+- Bestandsveränderungen 1.672,3 18,3% 1.384,1 29,3% 288,2 120,8%
+ and.aktiv.Eigenleistung 639,5 7,0% 751,5 15,9% -112,0 85,1%
+ sonst.betriebl.Erträge 208,3 2,3% 128,4 2,7% 79,9 162,2%
- Materialaufwand 6.313,4 69,2% 1.666,4 35,3% 4.647,0 378,9%
- Personalaufwand 4.014,1 44,0% 3.861,1 81,8% 153,0 104,0%
- Abschreibungen 491,6 5,4% 557,8 11,8% -66,2 88,1%
- sonst.betriebl.Aufwand 1.283,0 14,1% 1.580,5 33,5% -297,5 81,2%
+ Finanzerträge 0,1 0,0% 0,0 0,0% 0,1 0,0%
- Finanzaufwand 190,2 2,1% 112,2 2,4% 78,0 169,5%
- EE-Steuern -200,9 -2,2% -250,6 -5,3% 49,7 80,2%
Ergebnis nach Steuern -445,7 -4,9% -544,9 -11,5% 99,2 81,8%
- sonstige Steuern 1,6 0,0% 1,5 0,0% 0,1 106,7%
Jahresergebnis -447,3 -4,9% -546,4 -11,6% 99,1 81,9%

Einzelne rundungsbedingte Abweichungen sind möglich.

Das Jahresergebnis 2023 war immer noch stark von den verzögerten Auswirkungen der Corona Pandemie und anderen geopolitischen Konflikten, den daraus resultierenden Lieferengpässen und Verzögerungen geprägt. Teilweise konnte das Jahresergebnis durch den Handel mit Fahrzeugen und Ersatzteilen verbessert werden. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis nach Steuern von -447,3T€ erzielt (Vorjahr -546,4 T€). Die Umsatzrentabilität * betrug -4,9% (Vorjahr: -11,6). Auf Grund des gestiegenen Handelsanteils am Gesamtumsatz und der Inflation stieg die Materialeinsatzquote ** von 24,3% 2022 auf 55,2% 2023 an. Die Personalaufwandsquote *** sank von 56,3% im Vorjahr auf 35,1%. Inflationsbedingt steigende Lohn- und Gehaltaufwendungen (4,0%) wie auch steigende Zinsen für die Aufnahme von Fremdkapital belasten das Unternehmensergebnis negativ.

*) Umsatzrentabilität = Ergebnis vor Ertragsteuern u. Zinsaufwand/Umsatzerlöse

**) Materialeinsatzquote= Materialaufwand/ Gesamtleistung **) Personalaufwandsquote= Personalaufwand/ Gesamtleistung

2.3.2. Finanzlage

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt gesichert. Die Gesellschaft finanziert sich weitestgehend aus dem eigenen Cashflow und Rücklagen. Daneben erfolgt die Finanzierung im Wesentlichen über die Aufnahme von Finanz- und Lieferantenkrediten, sowie erhaltenen Anzahlungen für Bestellungen. Kurzfristige Kredite wurden fristgemäß unterjährig getilgt. Der Bestand an liquiden Mitteln ist zum Stichtag auf 609 T€ gesunken (Vorjahr: 1.253 T€).

2.3.3. Vermögenslage

Die Vermögenslage stellt sich wie folgt dar:

Bilanz zum 31.12.2023
TEUR
% Bilanz zum 31.12.2022
TEUR
% Änderung ggü. d. Vorjahr
in TEUR
%
AKTIVA
Immaterielles Anlagevermögen 2.759,0 30,2% 2.338,3 23,0% 420,7 -40,9%
Sachanlagen 860,8 9,4% 800,9 7,9% 59,9 -5,8%
Vorräte 4.651,2 50,9% 4.840,6 47,6% -189,4 18,4%
Forderungen 110,2 1,2% 907,2 8,9% -797,0 77,5%
Sonstige Vermögensgegenstände 131,0 1,4% 0,0 0,0% 131,0 -12,7%
Flüssige Mittel/Wertpapiere 609,5 6,7% 1.253,0 12,3% -643,5 62,6%
Rechnungsabgrenzungsposten 11,1 0,1% 21,0 0,2% -9,9 1,0%
Summe Aktiva 9.132,8 100 10.161,0 100 -1.028,2 100

PASSIVA

Bilanz zum 31.12.2023
TEUR
% Bilanz zum 31.12.2022
TEUR
% Änderung ggü. d. Vorjahr
in TEUR
%
Eigenkapital 1.332,3 14,6% 1.779,6 17,5% -447,3 43,5%
Rückstellungen 154,2 1,7% 221,9 2,2% -67,7 6,6%
Anzahlungen / Lieferverbindlichkeiten 3.804,1 41,7% 3.715,9 36,6% 88,2 -8,6%
Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern 888,2 9,7% 1.100,3 10,8% -212,1 20,6%
Sonstige Verbindlichkeiten 2.837,1 31,1% 3.027,7 29,8% -190,6 18,5%
Rechnungsabgrenzungsposten 2,3 0,0% 0,0 0,0% 2,3 -0,2%
Passive latente Steuern 114,6 1,3% 315,6 3,1% -201,0 19,5%
Summe Passiva 9.132,8 100 10.161,0 100 -1.028,2 100

Einzelne rundungsbedingte Abweichungen sind möglich.

Zum 31.12.2023 bestanden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1.001 T€. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft sanken von 7.844 T€ im Geschäftsjahr 2022 auf 7.529 T€ im Geschäftsjahr 2023. Die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen stiegen auf 3.696 T€ (Vorjahr 3.135 T€).

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Aus Sicht der gegenwärtigen Situation des Unternehmens sind weder innerhalb noch außerhalb des Unternehmens verursachte Risiken mit wesentlicher Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von erheblicher Wahrscheinlichkeit. Die Auswirkungen der Corona-Krise, sowie des Ukraine Krieges und der damit verbundenen Russland-Sanktionen wird die Gesellschaft weitestgehend auf Grund des international steigenden Bedarfs an Sonderschutzfahrzeugen insbesondere auf Basis des Toyota Land Cruiser 300 ausgleichen können.

Für Sonder- und Sonderschutzfahrzeuge ist der Markt stabil. Auf Grund der internationalen Sicherheitslage ist der Bedarf an Sonderschutzfahrzeugen weiterhin leicht wachsend. Insbesondere der Bedarf an neuen Modellen auf Basis des Toyota Land Cruiser 300 prägt die Nachfrage. Auf diese Nachfrage ist dieTrasco Bremen GmbH mit einem vollzertifizierten Toyota Land Cruiser 300 VR7, sowie Toyota Land Cruiser in VPAM-Level 9 und weiteren Beschussklassen gut vorbereitet. Trotz des wettbewerbsbedingten Kostendrucks besteht weiterhin eine Nachfrage nach individualisierten Sonderschutzfahrzeugen und technisch hochwertigen Fahrzeugen im gehobenen Segment.

Auf Grund der Kompetenzen, sowie der vorhandenen Fertigungstiefe ist Trasco Bremen ein interessanter Ansprechpartner für Automobilhersteller und Tier 1 Zulieferer.

Trasco Bremen macht von dem handelsrechtlichen Aktivierungswahlrecht für selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände Gebrauch. Herstellkosten, die für Design- und Prototypenentwicklung entstehen, werden aktiviert und über die Nutzungsdauer abgeschrieben.

Ein potentielles Risiko ist der auftretende Fachkräftemangel im Automobilbau. Durch unterschiedlichste Personalmarketingmaßnahmen sowie interne Qualifizierung kann Trasco Bremen dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Die Fertigungstiefe sowie die regionale Verbundenheit machen Trasco Bremen weiterhin zu einem attraktiven Arbeitgeber. Die Personalstärke ist der Auftragslage entsprechend angepasst.

Die Modellwechsel zweier wesentlicher Kernprodukte, der Mercedes Benz S-Klasse, sowie des Toyota Land Cruiser 300 haben die Geschäftsergebnisse auch in 2023 beeinträchtigt. Auf Grund der neuen Modelle mussten neue Entwicklungen und Zertifizierungen vorgenommen werden. Entwicklung und Zertifizierung der sondergeschützten Fahrzeuge auf Basis dieser Modelle wurden in 2022 bzw. Anfang 2023 abgeschlossen.

Das Risiko von Forderungsausfällen ist auf Grund der Kundenstruktur Trasco Bremens sowie der gewählten Zahlungsmethoden gering. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

Forderungen werden intern eng überwacht und bei Bedarf bei den Schuldnern angemahnt. Lieferantenverbindlichkeiten werden unter Einhaltung der Fälligkeiten beglichen.

Die Auftragsbearbeitung ist aufgrund der zunehmenden Komplexität der Aufträge jedoch mit einem steigenden Vorfinanzierungsbedarf verbunden. Dieses wird durch die Vereinbarung von kundenseitigen Teil- oder Vorauszahlungen reduziert. Zusätzlich wurden projektbezogene Kapitalbedarfe mittels kurzfristiger Gesellschafterdarlehen überbrückt.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Das Fremdwährungsrisiko ist gering. Unsere Kundenaufträge werden auch außerhalb der Euro- Länder überwiegend in Euro fakturiert. Auch die Beschaffung der wesentlichsten Komponenten erfolgt überwiegend in Euro. Bei einzelnen spezifischen Materialien insbesondere Basisfahrzeugen kann eine Beschaffung in anderen Währungen erforderlich sein. Trasco Bremen überwacht die Entwicklung der lokalen Währungen, sowie des US-Dollar.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein Umsatzvolumen von 14,2T€, welches rd. 56,4% über dem Niveau von 2023 liegt. Im Wesentlichen wird sich der geplante Umsatz in ca. 69,5% Lieferung von Fahrzeugen und Umbauten, ca. 18,5% Handel und ca. 25,1% in Lieferung von Ersatzteilen und sonstiges gliedern. Ursache für die Erholung des Umsatzvolumens ist weiterhin der Nachholbedarf an neuen Modellen (Toyota Land Cruiser 300), die Auslieferung bereits fertiggestellter Fahrzeuge, welche genehmigungsbedingt nicht in den Vorjahren ausgeliefert wurden, der zusätzliche Bedarf in bestimmten, regionalen Märkten, die Lieferung von Teilen, sowie größere Aufträge für den Handel von Fahrzeugen.

 

Bremen, den 14. August 2024

gez. Sergiy Lizun, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.619.799,02 3.139.237,06
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.758.998,87 2.338.280,11
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.702.078,00 1.664.217,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 55.102,87 654.380,11
3. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.818,00 19.683,00
II. Sachanlagen 860.800,15 800.956,95
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 48.288,00 56.696,00
2. technische Anlagen und Maschinen 168.635,00 148.758,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 544.536,00 422.649,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 99.341,15 172.853,95
B. Umlaufvermögen 5.501.752,70 7.000.706,19
I. Vorräte 4.651.241,65 4.840.550,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 241.196,69 907.155,18
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 609.314,36 1.253.000,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.070,22 21.079,61
Summe Aktiva 9.132.621,94 10.161.022,86

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.332.117,21 1.779.612,02
I. Gezeichnetes Kapital 109.000,00 109.000,00
II. Kapitalrücklage 1.153.074,63 1.153.074,63
III. Gewinnvortrag 517.537,39 1.063.923,00
IV. Jahresfehlbetrag 447.494,81 546.385,61
B. Rückstellungen 154.249,56 221.912,09
C. Verbindlichkeiten 7.529.406,10 7.843.945,07
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.000.923,61 1.001.583,72
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.000.923,61 1.001.583,72
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 888.185,20 1.100.345,30
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 888.185,20 1.100.345,30
3. sonstige Verbindlichkeiten 5.640.297,29 5.742.016,05
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.640.297,29 5.742.016,05
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.250,00
E. Passive latente Steuern 114.599,07 315.553,68
Summe Passiva 9.132.621,94 10.161.022,86

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.332.173,70 5.316.378,00
2. Personalaufwand 4.014.159,04 3.861.153,08
a) Löhne und Gehälter 3.318.204,31 3.158.447,85
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 695.954,73 702.705,23
davon für Altersversorgung 17.467,52 11.657,52
3. Abschreibungen 491.613,22 557.791,43
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 491.613,22 557.791,43
davon außerplanmäßige Abschreibungen 18.386,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.283.164,18 1.580.635,83
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 32.512,00 16.105,90
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 136,28
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 190.218,72 112.245,85
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 2.614,18 2.812,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -200.955,87 -250.635,08
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 200.954,61 76.628,32
8. Ergebnis nach Steuern -445.889,31 -544.813,11
9. sonstige Steuern 1.605,50 1.572,50
10. Jahresfehlbetrag 447.494,81 546.385,61

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der Trasco Bremen GmbH, Bremen

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

A.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Trasco Bremen GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bremen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Bremen
Register-Nr.: 27400

Größenklasse nach § 267 HGB Mittelgroße Gesellschaft

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

B.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Für die geringwertigen Wirtschaftsgüter, deren Wert 250,00 EUR bis 1.000,00 EUR nicht übersteigen, wurde, wie im Vorjahr, im Geschäftsjahr ein Sammelposten gebildet, der in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils zu einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 1 bis 23 Jahren der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Gemeinkostenzuschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die im Vorjahr ausgewiesenen Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorvorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

C. Angaben zur Bilanz

C.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen (siehe Anlage zum Anhang).

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel in der Anlage zu entnehmen.

C.2 Forschungs- und Entwicklungskosten

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert.

Der Gesamtbetrag der Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr 747.682,32 EUR.

Davon entfallen 739.924,48 EUR auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

C.3 Ausschüttungssperre

Ein Gesamtbetrag in Höhe von 2.642.581,81 EUR unterliegt gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre EUR
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 2.757.180,87
abzgl. darauf entfallende passivierte latente Steuern 880.200,87
Überhang aktiver latenter Steuern 765.601,81
Gesamtbetrag 2.642.581,81

C.4 Forderungen mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 72.450,00 EUR (Vorjahr: 72.450,00 EUR) enthalten.

C.5 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Personalkosten 50 49
Gewährleistungen 38 53
Jahresabschlusserstellungs-, Prüfungs-, Beratungskosten 32 33
Rückbauverpflichtung 29 29
Übrige Rückstellungen 5 5
Gesamtbetrag 154 169

C.6 Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Restlaufzeit
Summe
EUR
davon bis zu 1 Jahr
EUR
davon über 1 Jahr
EUR
davon über 5 Jahre
EUR
1. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 1.000.923,61 1.000.923,61 0,00 0,00
Vorjahr 1.001.583,72 1.001.583,72 0,00 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen 3.696.149,87 3.696.149,87 0,00 0,00
Vorjahr 3.134.551,73 3.134.551,73 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 107.909,59 107.909,59 0,00 0,00
Vorjahr 581.350,39 581.350,39 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern 888.185,20 888.185,20 0,00 0,00
Vorjahr 1.100.345,30 1.100.345,30 0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.836.237,83 1.836.237,83 0,00 0,00
Vorjahr 2.026.113,93 2.026.113,93 0,00 0,00
davon aus Steuern 50.715,39 50.715,39 0,00 0,00
Vorjahr 46.004,44 46.004,44 0,00 0,00
davon i.R.d. sozialen Sicherheit 14.711,32 14.711,32 0,00 0,00
Vorjahr 6.560,36 6.560,36 0,00 0,00
lfd. Jahr 7.529.406,10 7.529.406,10 0,00 0,00
Vorjahr 7.843.945,07 7.843.945,07 0,00 0,00

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die gesichert sind, beträgt 4.050,00 EUR. Es handelt sich dabei um die Sicherungsübereignung einer Maschine.

C.7 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.142.942,79 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

• Erfüllung der geschlossenen Mietverträge bis einschließlich August 2026 in Höhe von 620.748,80 EUR,

• Abnahmeverpflichtung für bestellte Ware in Höhe von 522.193,99 EUR.

Zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung waren Bestellungen, für die per 31.12.2023 eine Abnahmeverpflichtung bestand, in Höhe von 37.996,44 EUR noch offen.

C.8 Latente Steuern

Die passivierten latenten Steuern betragen zum Ende des Geschäftsjahres 114.599,07 EUR. Auf den Gesamtbetrag entfallen -200.954,61 EUR auf das laufende Geschäftsjahr sowie 315.553,68 EUR auf Vorjahre. Im Gesamtbetrag für das laufende Geschäftsjahr sind aktive latente Steuern für steuerliche Verlustvorträge in Höhe von 345.884,41 EUR enthalten.

Stand zu Beginn des Gj. Veränderung Stand zum Ende des Gj.
Aktive latente Steuern 444.668,80 345.527,95 790.196,75
Passive latene Steuern 760.222,48 144.573,34 904.795,82
Saldo 315.553,68 -200.954,61 114.599,07

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

D.1 Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von 51.955,29 EUR sowie um Versicherungsentschädigungen und Schadenersatzleistungen in Höhe von 113.106,83 EUR.

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um Zinsen für kurzfristige Darlehen in Höhe von 187.604,54 EUR.

E. Sonstige Angaben

E.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 42
Angestellte 26
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 68

E.2 Gesamtbezüge für aktive Organmitglieder

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Geschäftsführervergütungen wurde in Anspruch genommen.

E.3 Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Sergiy Lizun ausgeübter Beruf: Kaufmann

E.4 Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres hat der Urkaine-Krieg Einfluss auf den Abschluss 2024. Die Geschäftsführung hat geeignete Maßnahmen ergriffen, um die Wirtschaftlichkeit der Gesellschaft zu erhalten.

E.5 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag wird mit dem vorhanden Gewinnvortrag verrechnet.

E.6 Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bremen, 14. August 2024

gez. Sergiy Lizun

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.754.826,89 684.821,61
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 654.380,11 55.102,87
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 408.860,69
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4.818.067,69 739.924,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 167.160,68
2. technische Anlagen und Maschinen 343.968,63 69.621,47 57.000,41
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.343.350,77 81.517,94
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 172.853,95 81.112,29
Summe Sachanlagen 2.027.334,03 232.251,70 57.000,41
Summe Anlagevermögen 6.845.401,72 972.176,18 57.000,41
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 654.380,11 5.094.028,61
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände -654.380,11 55.102,87
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 408.860,69
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 5.557.992,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 167.160,68
2. technische Anlagen und Maschinen 356.589,69
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 154.625,09 1.579.493,80
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -154.625,09 99.341,15
Summe Sachanlagen 0,00 2.202.585,32
Summe Anlagevermögen 0,00 7.760.577,49
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.090.609,89 301.340,72 2.391.950,61 2.702.078,00 1.664.217,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 55.102,87 654.380,11
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 389.177,69 17.865,00 407.042,69 1.818,00 19.683,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.479.787,58 319.205,72 2.798.993,30 2.758.998,87 2.338.280,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 110.464,68 8.408,00 118.872,68 48.288,00 56.696,00
2. technische Anlagen und Maschinen 195.210,63 49.743,47 56.999,41 187.954,69 168.635,00 148.758,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 920.701,77 114.256,03 1.034.957,80 544.536,00 422.649,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 99.341,15 172.853,95
Summe Sachanlagen 1.226.377,08 172.407,50 56.999,41 1.341.785,17 860.800,15 800.956,95
Summe Anlagevermögen 3.706.164,66 491.613,22 56.999,41 4.140.778,47 3.619.799,02 3.139.237,06

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.09.2024 festgestellt.

UNEINGESCHRäNKTER BESTäTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRüFERS

An die Trasco Bremen GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Trasco Bremen GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Trasco Bremen GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1 Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 20. August 2024

Carl GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Carl, Wirtschaftsprüfer

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