Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 44223
Eingetragen
19.11.2001
Branche
Herstellung von sonstigen Videofilmen, von Filmen und FernsehprogrammenFernsehveranstalter und Verbreitung von VideoinhaltenNachbearbeitung und sonstige Filmtechnik
Gegenstand
Herstellung von Fernseh- und Spielfilmen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philip Schulz-Deyle
seit 8.9.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
48.00%
26.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Lachenerstr. 43, 86911 Dießen am Ammersee
135.400 €
48.00%
Nietzschestr. 21, 80807 München
73.300 €
26.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TNF Tele Norm Film GmbH

Grünwald

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Handelsbilanz zum 31. Dezember 2020

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Wirtschaftsgüter 160.666,00
II. Sachanlagen 8.043,00 168.708,00 479.282,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 0,00 38.789,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 197.410,85 455.238,08
III. Wertpapiere 3.025,12 4.133,36
IV. Kassenbestand, Guthaben Bei Kreditinstituten 441.316,21 2.066.400,14
C. AKTIVE RECHNUNGSABGRENZUNG 0,00 0,00
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 265.438,82 16.578,05
1.075.899,00 3.060.420,99

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00
II. Kapitalrücklage 352.258,38
III. Bilanzverlust 669.697,20 0,00 0,00
Nicht gedeckter Fehlbetrag 265.438,82
B. RÜCKSTELLUNGEN 436.650,00 556.320,25
C. VERBINDLICHKEITEN 443.108,35 2.035.665,74
D. PASSIVE RECHNUNGSABGRENZUNG 196.140,65 468.435,00
1.075.899,00 3.060.420,99

 

Grünwald, den 17.09.2021

gez. Philip Schulz-Deyle

Der Jahresabschluss wurde festgestellt und genehmigt am 17.09.2021.

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

- Offenzulegende Fassung gem. § 326 HGB -

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Es werden die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird das mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geschaffene Aktivierungswahlrecht in Anspruch genommen. Die Abschreibung erfolgt planmäßig gemäß den zu erwartenden Einnahmen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Die einzelnen Wirtschaftsgüter sowie die jeweilige Nutzungsdauer ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte der Ansatz mit dem Nennwert. Einzelrisiken bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Die Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Nennwerten angesetzt.

Die flüssigen Mittel wurden mit den Nominalwerten angesetzt (Hinweis / Erläuterung wg. Fremdwährung muss wohl nicht sein).

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach der Projected Unit Credit-Methode unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Der Ansatz erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Betrag der voraussichtlichen Inanspruchnahme.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Rückzahlungsbeträgen bewertet.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge nach dem Bilanzstichtag darstellen. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um Lizenzeinnahmen für die Eigenproduktionen "Eine ganz heiße Nummer" und "Gestrandet im Paradies".

III. Angaben zur Bilanz

Der Betrag, welcher sich in Höhe von TEUR 160 (Vorjahr: TEUR 468) aus den aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen ergibt, ist gemäß § 268 Abs. 8 HGB zur Ausschüttung gesperrt.

Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres entfallen in Höhe von 308.939,-- € (Vorjahr: 379.674,-- €) auf immaterielle Vermögensgegenstände und in Höhe von 5.762,39 € (Vorjahr: 10.392,00 €) auf Sachanlagen. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel zum 31.12.2020 ersichtlich, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von 2.353,19 € (Vorjahr: 2.353,19 €). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 90.734,60 € (Vorjahr: 89.789,85 €) enthalten.

Der Betrag der im Handelsregister eingetragenen und geleisteten Einlagen auf das Stammkapital lautet zum Abschlussstichtag auf 52.000,-- €.

Die Kapitalrücklage stammt aus Agiobeträgen im Rahmen von Kapitalerhöhungen.

Der Bilanzverlust enthält einen Verlustvortrag in Höhe von 420.836,43 € (Vorjahr: Verlustvortrag 513.817,05 €).

Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen werden folgende Parameter berücksichtigt:

31.12.2019 31.12.2020
Rechnungszins 2,71 % 2,30 %

Rententrend, Gehaltstrend, Karrieretrend, Fluktuation, Sozialversicherungstrend, Indextrend, Beitragsbemessungsgrenzentrend und Anwartschaftstrend werden mit 0 % angesetzt.

Bei der Ableitung des Rechnungszinses wurde gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre herangezogen, wie er von der Deutschen Bundesbank bekanntgegeben wird.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (2,30 %) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,60 %) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 23.176,-- €. Der Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die Verbindlichkeiten haben i.H.v. 193.108,35 € (Vorjahr: 2.035.665,74 €) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

In Höhe von 250.000,-- € (Vorjahr: 0,-- €) bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

V. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr 2020 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch

 

Mathias Deyle, Wörthsee

 

Philip Schulz-Deyle, München

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Zum Abschlussstichtag bestehen Forderungen gegenüber den beiden Geschäftsführern aus in laufender Rechnung geführten Verrechnungskonten. Diese bestehen gegenüber Herrn Mathias Deyle in Höhe von 3.470,89 € und gegenüber Herrn Philip Schulz-Deyle in Höhe von 25.933,06 €. Die Verrechnungskonten werden mit 1 % verzinst und variabel getilgt.

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