microPLAN IT Systemhaus GmbH

Spatzenweg 2, 48282 Emsdetten, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Steinfurt HRB 4077
Vorher
microPLAN Gesellschaft für Planung und Realisierung von Softwaresystemen GmbH
Eingetragen
12.12.1990
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Die Planung, Realisierung und Betreuung von IT-Systemen und Durchführung von allen im IT-Umfeld anfallenden Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thorsten Javernik
seit 16.4.2025
Geschäftsführer
Jan Mauve
seit 14.3.2023
Geschäftsführer
Kornelius Kreft
seit 13.1.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (16)

NameAnteil
C******** C*****
16.06%
G***** H***** M**
3.47%
F**** B******
3.33%

Ungelöste Beteiligungen (17)

NameAnteil
PLENTICON GROUP GmbHEigenbeteiligung
10.54%
0.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
PLENTICON GROUP GmbH
Germany
26.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

microPLAN IT Systemhaus GmbH

Emsdetten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

microPLAN IT Systemhaus GmbH, Emsdetten

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die microPLAN ist ein klassisches EDV-Systemhaus mit eigenem Rechenzentrum mit Hauptsitz in Emsdetten und weiteren Standorten in Bielefeld, Kleve und Münster sowie Beteiligungen in Düsseldorf, Bottrop und Dortmund. Mit mehr als 30 Jahren IT-Erfahrung und unseren über 120 Mitarbeitern in der Gruppe sorgen wir für eine reibungslose und schnelle Einführung sowie unternehmensweite Implementierung von IT-Innovationen wie z.B. Soft- bzw. Hardware, die Nutzung der Rechenzentrumsdienstleistungen, den Aufbau von Netzwerken oder die komplette Systempflege sowie die Umstellung von Kanzleien und Firmen auf digitalisierte Prozesse.

Angebotsspektrum

• Rechenzentrumslösungen (ASP, IT-Outsourcing)

• Cloud-Services und Managed Services

• DATEV-Lösungen

• Virtualisierungen (Server, Storage, Arbeitsplätze)

• Dokumentenmanagementsysteme (DMS) ELO

• IT-Hardware: Beratung, Installation sowie die kontinuierliche Wartung (PCs, Notebooks, individuelle Server und Netzwerke)

• Telefonie (TK-Anlagen, IT-Integration, MS-Teams)

• Branchenlösungen für Ärzte (S3) und Rechtsanwälte (Renostar)

1.2 Ziele und Strategien

Ausgehend von der Vision, gemeinsam mit unseren Kunden innovative Wege zu gehen, entwickelt sich die microPLAN stetig mit dem Markt sowie den individuellen Bedürfnissen der Anwender. Während das Unternehmen sich zu Beginn als reiner Lieferant von Hardware und Standardsoftware verstand, sind heute moderne, ganzheitliche Lösungskonzepte gefragt. Die microPLAN hat sich dahingehend optimal aufgestellt und ihre Kompetenzbereiche durch Mitarbeiterschulungen und Zertifizierungen entsprechend erweitert. Für die Zukunft werden alle Unternehmensbereiche sowie Mitarbeiterkompetenzen entsprechend der Marktentwicklungen und Kundenanforderungen kontinuierlich optimiert.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Branche für IT-Systemhäuser (B2B) unterliegt einer ständig wachsenden Nachfrage nach IT-Lösungen. Grundlage aller Lösungen sind EDV-Systeme als Rechenzentrumslösung oder On-Premises vor Ort mit Standard-, Branchen- oder Spezial-Softwaresystemen. Die Margen in diesen Bereichen sind weitgehend konstant. Entscheidend ist immer mehr die Fähigkeit, diese Produkte mit speziellen Dienstleistungen zu Lösungspaketen anbieten zu können.

Wachstumsfelder sind insbesondere alle Leistungen im Bereich Rechenzentrumslösungen, Managed Services, Lösungen im Bereich Dokumentenmanagementsoftware (DMS) sowie Lösungen im Bereich der Microsoft-Produkte. Die Nachfrage nach Softwarelösungen im Digitalisierungsprozess steigt spürbar. Vor allem DMS-Systeme und IT-Service-Management-Plattformen zur Automatisierung von Geschäftsprozessen sind hier auf dem Vormarsch und werden künftig auch für microPLAN einen wichtigen Wachstumstreiber darstellen. Durch IT-Outsourcing geben große Unternehmen immer mehr IT-Dienstleistung außer Haus, die wir gerne durch unser gut geschultes Personal übernehmen.

2.2 Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr einen leicht gestiegenen Umsatz auf T€ 14.360. Der Umsatz verteilt sich im Wesentlichen auf Produkte und Lösungen im Bereich Rechenzentrumsleistungen, Wartungsverträge und Projektgeschäft. Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 316 (23,7 %) erhöht.

Die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss stellen die zentralen finanziellen Steuerungs größen zur Ermittlung des Unternehmenserfolges und somit die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren dar.

2.3 Darstellung der Lage

Die microPLAN ist seit dem 27. Februar 2023 eine 100 %ige Tochter der PLENTICON GROUP GmbH, Frankfurt am Main, und gehört damit zu einer Gruppe von vier Unternehmen aus der IT-Branche. Sie wird weiterhin als eigenständige Gesellschaft geführt und hat im operativen und personellen Bereich seine grundlegenden Strukturen beibehalten.

Dennoch konnten durch den Zusammenschluss der PLENTICON-Unternehmen bereits Synergieeffekte insbesondere im Einkaufsbereich erzielt werden.

2.3.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 insgesamt leicht um T€ 511 auf TEUR 14.360 (3,7 %) gestiegen. Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr von T€ 7.338 auf T€ 8.029 (9,4 %) gestiegen, da der Materialaufwand im Gegensatz zu den Umsatzerlösen insbesondere durch gesunkene bezogene Leistungen um T€ 266 (4,0 %) gesunken ist.

Die Personalaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 9,0 % auf TEUR 4.510 aufgrund von Neueinstellungen und Lohnerhöhungen gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insgesamt um T€ 97 gesunken. Dieser Effekt ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass der im Geschäftsjahr 2022 verbuchte Verschmelzungsverlust i.H.v. T€ 217 ein Einmaleffekt war und in 2023 nicht auftrat. Dem gegenüber stehen in 2023 erstmalige Abgaben aus Umlagen an die PLENTICON Group GmbH i.H.v. T€ 117. Die Zinsaufwendungen sind dagegen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 58 auf 5 T€ (91,4 %) gesunken, da die von den Altgesellschaftern gegebenen Darlehen im Geschäftsjahr 2023 vollständig zurückgezahlt wurden.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betrugen insgesamt T€ 286 (Vergleichszeitraum Vorjahr T€ 207). Die Abschreibungen resultieren vor allem aus den Investitionen in das Rechenzentrum.

Der Jahresüberschuss stieg im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 316 auf TEUR 1.648 (23,7 %), aufgrund des gestiegenen Rohergebnisses und den gleichbleibenden Kosten.

2.3.2 Finanzlage

Insgesamt lässt sich festhalten, dass sich das Unternehmen aus eigener Kraft finanziert. Der operative Cashflow war im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 deutlich positiv.

Die Investitionen des Geschäftsjahres beliefen sich auf T€ 635, welche vor allem aus dem Ausbau des Rechenzentrums resultieren.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist deutlich negativ, da die Darlehen von den Altgesellschaftern im Geschäftsjahr 2023 zurückgezahlt wurden und eine Ausschüttung von TEUR 1.300 an eben diese stattgefunden hat. Damit sind keine Darlehensverbindlichkeiten mehr vorhanden, welche bedient werden müssen.

2.3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahresstichtag um T€ 926 auf T€ 4.971 gesunken.

Dies ist im Wesentlichen auf die Tilgung der Darlehen der ehemaligen Gesellschafter zurückzuführen, weshalb die Verbindlichkeiten deutlich gesunken sind. Ebenso hat die Rückzahlung einen erheblichen Effekt auf die Liquidität des Unternehmens, weshalb diese im Geschäftsjahr um T€ 1.069 gesunken ist. Weitere Effekte auf der Aktivseite sind die um TEUR 162 gesunkenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (16,1 %) Dementgegen steht die Erhöhung des Anlagevermögens um T€ 342 (44,0 %) aufgrund von Investitionen.

Auf der Passivseite haben sich die Steuer- und sonstigen Rückstellungen um insgesamt T€ 231 vermindert. Die Reduktion betrifft im Wesentlichen die Steuerrückstellungen mit T€ 219. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 104 sowie die sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 1.082 gesunken. Letzteres ist auf die Rückzahlung der Altgesellschafterdarlehen zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote ist somit aufgrund eines steigenden Eigenkapitals und einer gleichzeitig sinkenden Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr von 42,8 % auf 57,8 % gestiegen.

2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 gehörten 108 Mitarbeiter (Vorjahr: 108) zur Belegschaft der microPLAN Gruppe inkl. Auszubildende und Geschäftsführer - von denen in allen wichtigen Bereichen mindestens einer positioniert ist.

In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz, z. B. Unfallschutz, Berufsunfälle u. ä., gab es im Geschäftsjahr 2023 keine besonderen Vorkommnisse.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass sich die microPLAN im ersten Jahr als Partner der PLENTICON GROUP GmbH gut weiterentwickelt und eine gute Basis für die zukünftige Entwicklung aufgebaut hat.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Aufgrund der Erweiterung unserer Tätigkeiten im Rechenzentrumsbereich und der Ausweitung der Umsätze im Managed Service und ELO-Bereich sowie den dadurch neu gewonnenen Kunden wird im kommenden Geschäftsjahr 2024 mit einer leichten Umsatzsteigerung gerechnet, die eine leichte Steigerung im Rohergebnis im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 zur Folge haben wird. Die Personalkosten werden sich auch im kommenden Jahr durch notwendige Aus- und Weiterbildung unseres Personals zur Gewährleistung qualitativ hochwertiger Dienstleistungen sowie aufgrund der allgemeinen Kostensteigerung erhöhen. Insgesamt wird damit gerechnet, dass sich der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2024 gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessern wird. Dies ist sowohl auf einen leichten Anstieg des operativen Gewinns als auch auf die ab dem 1. Januar 2024 vorhandene ertragsteuerliche Organschaft mit der PLENTICON zurückzuführen.

3.2 Risikobericht

Risikomanagement ist für die Gesellschaft ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Als Grundlage der organisatorischen Einbindung des Risikomanagements in die betrieblichen Abläufe sind vor allem die Geschäftsführungsstruktur sowie detaillierte Berichts- und Informationssysteme anzusehen.

Bestimmte Einzelrisiken werden von der Geschäftsführung überwacht und im erforderlichen Maße abgesichert. Die nachfolgenden Risiken sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung dargestellt.

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass sich die Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg noch mindestens bis Ende 2024 hinziehen werden. Wie sich die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die in der Folge verhängten weitreichenden Sanktionen gegen die Russische Föderation auf Wirtschaft und Märkte im 3. Kriegsjahr insgesamt auswirken werden, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verlässlich beurteilen. Wir gehen jedoch auch hier davon aus, dass negative Auswirkungen auf Lieferketten aufgrund von beispielsweise Verzögerungen durch Umleitungen, Verteuerung von Transportleistungen, Aussetzung von Transportleistungen oder einem gesperrten Luftraum eintreten werden.

Die Behandlung der jeweiligen operativen Einzelrisiken wird durch verschiedene Management- und Investitionsgrundsätze definiert. Für spezifische Haftungsrisiken und Schadensfälle sind Versicherungen abgeschlossen, deren Umfang laufend überprüft wird.

Um Risiken zu begegnen, die aus den vielfältigen steuerlichen, wettbewerbs-, patent-, kartell- und umweltrechtlichen Regelungen und Gesetzen resultieren, werden Entscheidungen auf Basis entsprechender Beratungen getroffen.

Die guten, stabilen Kundenbeziehungen machen einen sinkenden Marktanteil und einen damit verbundenen Ertragseinbruch unwahrscheinlich. Von Wechselkursrisiken sind wir in den letzten Jahren nicht tangiert worden.

Die Zahlungsmoral der Kunden ist gut, so dass auch hier keine wesentlichen negativen Entwicklungen zu erwarten sind. Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten sowie rein spekulative Geschäfte gehen wir nicht ein.

Bestandsgefährdende Risiken oder Risiken der zukünftigen Entwicklung mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage sehen wir derzeit nicht.

3.3 Chancenbericht

Chancen ergeben sich für die Gesellschaft aufgrund der hohen Markteintrittsbarrieren aus dem bestehenden Kundenstamm sowie aufgrund der sehr guten vorhandenen Kundenbindung. Diese Kundenbindung resultiert aus dem sehr guten und zuverlässigen Service und einem umfangreichen Portfolio an Lösungspaketen für die verschiedenen Kundengruppen.

Eine weitere Chance ergibt sich für die Gesellschaft aus der Entwicklung und dem Aufbau weiterer Lösungen und Produkte in den Bereichen Managed Services und Digitalisierung von Unternehmen sowie dem weiteren Ausbau des Rechenzentrumsbetriebes.

Durch die Integration in die PLENTICON-Gruppe können zusätzliche Kunden aufgrund der bestehenden Netzwerke der Schwestergesellschaften bei der microPLAN gewonnen werden.

 

Emsdetten, 6. September 2024

Christoph Mauve

Jan Mauve

Kornelius Kreft

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.119.727,98 777.645,98
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 135.414,00 71.377,00
II. Sachanlagen 665.924,00 387.879,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.030,00 11.816,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 652.894,00 376.063,00
III. Finanzanlagen 318.389,98 318.389,98
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 302.579,98 302.579,98
2. Beteiligungen 12.500,00 12.500,00
3. Sonstige Finanzanlagen 3.310,00 3.310,00
B. Umlaufvermögen 3.798.615,05 5.055.965,00
I. Vorräte 510.873,60 518.491,82
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 975.072,90 1.155.520,24
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 16.531,28 37.693,64
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 7.221,80 16.531,28
2. sonstige Vermögensgegenstände 958.541,62 1.117.826,60
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.312.668,55 3.381.952,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.752,99 10.780,98
D. Aktive latente Steuern 35.793,10 52.217,47
Aktiva 4.970.889,12 5.896.609,43

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.873.581,58 2.525.216,28
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Bilanzgewinn 2.847.581,58 2.499.216,28
B. Rückstellungen 438.647,66 669.257,42
C. Verbindlichkeiten 1.644.234,88 2.692.771,73
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 196,84
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.217,77
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 194.852,67 60.186,71
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.446.967,60 2.632.585,02
D. Rechnungsabgrenzungsposten 14.425,00 9.364,00
Passiva 4.970.889,12 5.896.609,43

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.029.468,03 7.337.607,99
2. Personalaufwand 4.509.533,05 4.136.825,24
a) Löhne und Gehälter 3.738.097,40 3.463.898,36
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 771.435,65 672.926,88
davon für Altersversorgung 30.590,93 24.488,04
3. Abschreibungen 286.399,96 207.321,49
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 286.399,96 207.321,49
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 913.318,28 1.010.448,38
5. Erträge aus Beteiligungen 74.461,47 90.001,29
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.325,11 6.651,99
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.489,28 63.924,93
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 732.473,74 677.350,30
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 1.665,05
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 16.424,37
9. Ergebnis nach Steuern 1.658.040,30 1.338.390,93
10. sonstige Steuern 9.675,00 6.171,00
11. Jahresüberschuss 1.648.365,30 1.332.219,93
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.499.216,28 1.166.996,35
13. Ausschüttung 1.300.000,00
14. Bilanzgewinn 2.847.581,58 2.499.216,28

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Firma: microPLAN IT Systemhaus GmbH
Sitz: Emsdetten
Registergericht: Amtsgericht Steinfurt, HRB 4077

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Rechnungslegung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Soweit nicht bereits in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung die notwendigen Angaben für den Anhang gemacht wurden, ergänzen die nachfolgenden Ausführungen die Pflichtangaben und vervollständigen die in der Form für mittelgroße Kapitalgesellschaften erstellte Bilanz. Die größenabhängigen Erleichterungen wurden gemäß § 288 HGB teilweise in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss enthält erstmals den gesonderten Posten Anteile an verbundenen Unternehmen, dessen Vorjahresvergleichswert aufgrund einer besseren Darstellung und Vergleichbarkeit ebenfalls gesondert ausgewiesen wurde. Ansonsten ist die Form des Jahresabschlusses gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Wertpapiere des Anlagevermögens zu Anschaffungskosten

- Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten

Gemäß § 246 Abs. 2 Sätze 2 und 3 HGB sind die Rückdeckungsansprüche, die an die Gesellschafter abgetreten sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen, mit diesen Schulden verrechnet worden.

Die unfertigen Leistungen sind, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips, mit ihren Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten orientieren sich an der handelsrechtlichen Wertuntergrenze nach § 255 Abs. 1 HGB. Die Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt entsprechend der wirtschaftlichen Zugehörigkeit.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet. Gemäß § 274 HGB würde eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuer und eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuer angesetzt werden. Insoweit werden die latenten Steuern in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 HGB verrechnet angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen wurden aufgrund der Rechnungsgrundlagen (Heubeck - Richttafeln 2018G) nach dem modifizierten Teilwertverfahren gemäß HGB unter Berücksichtigung der jährlichen Verzinsung von 1,82 % zum 31.12.2023 bewertet. Die Hinterbliebenenanwartschaften wurden dabei nach der kollektiven Methode berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sämtliche sonstige Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und werden daher nicht abgezinst. Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellung wurden Erfahrungswerte der Berichtsfirma berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt entsprechend der wirtschaftlichen Zugehörigkeit.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Leasingsonderzahlungen.

Gemäß § 268 Abs. 1 HGB beinhaltet der Bilanzgewinn von EUR 2.847.581,58 einen Gewinnvortrag von EUR 2.499.216,28, der anschließend im Geschäftsjahr durch eine Ausschüttung in Höhe von EUR 1.300.000,00 gemindert wurde.

Die Steuerrückstellung enthält die erwarteten Körper- und Gewerbesteuernachzahlungen für den Veranlagungszeitraum.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. In den Rückstellungen sind insbesondere EUR 149.280,36 für nicht in Anspruch genommenen Urlaub und Überstunden der Belegschaft, EUR 39.511,00 für Gewährleistungen, EUR 38.500,00 für variable Kaufpreisraten, EUR 21.268,00 für Boni sowie EUR 25.500,00 für Jahresabschluss- und Prüfungskosten enthalten.

Angaben zu den Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben sämtlichst eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind unbesichert.

Angaben nach § 285 Nr. 25 HGB

Für die gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB zu saldierenden Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit Vermögenswerten, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, und ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, wurden folgende Werte ermittelt:

verrechnete Vermögensgegenstände EUR 323.381,47
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden EUR 368.985,00
Bilanzansatz zum 31. Dezember 2023 für Pensionsrückstellungen EUR 45.603,53

Die verrechneten Vermögensgegenstände entsprechen dem Zeitwert und den Anschaffungskosten des Deckungsvermögens.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 5. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt.

Die Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens werden in Ausübung des Ausweiswahlrechts saldiert mit dem Dienstzeitaufwand der Periode im Personalaufwand ausgewiesen. Für die Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in der Gewinn und Verlustrechnung wurden folgende Werte ermittelt:

Dienstzeitaufwand -9.495,17
Ertrag aus Deckungsvermögen 26.162,00
Personalaufwand -16.666,83

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für die Gesellschaft bestehen im Wesentlichen jährliche finanzielle Verpflichtungen für Mieten sowie Kfz-Leasingraten. Die folgenden finanziellen Verpflichtungen wurden daher auf Basis der geplanten Aufwendungen ermittelt:

bis 1 Jahr EUR 216.200,00
1 bis 5 Jahre EUR 864.800,00

Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen beläuft sich auf EUR 1.081.000,00.

IV. Sonstige Pflichtangaben

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Außerhalb der Bilanz sind keine weiteren Haftungsverhältnisse zu berücksichtigen.

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane nach § 285 Nr. 10 HGB

Kornelius Kreft, 48282 Emsdetten, Leiter kaufmännischer Bereich

Christoph Mauve, 48282 Emsdetten, Leiter Marketing und Vertrieb

Jan Mauve, 48282 Emsdetten (ab 27.02.2023), Leiter Marketing und Vertrieb

Unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Höhe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung.

Personalbestand

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 81 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) im Unternehmen beschäftigt.

Angaben über Unternehmensbeziehungen nach § 285 Nr. 11 HGB

Die Gesellschaft hält 60 % (EUR 76.693,78) der Stammanteile der microPLAN SK.NET GmbH, Düsseldorf.

Die Gesellschaft hält 50 % (EUR 12.500,00) der Stammanteile der microPLAN Condika GmbH, Lünen.

(Teil-) Konzernabschluss, Sitz des Mutterunternehmens

Die Gesellschaft wird in den freiwilligen Konzernabschluss des Mutterunternehmens, der PLENTICON GROUP GmbH, Frankfurt am Main, sowie in den übergeordneten Konzernabschluss der Harald Quandt Industriebeteiligungen GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe, zum 31. Dezember 2023 einbezogen. Der Konzernabschluss der Harald Quandt Industriebeteiligungen GmbH ist im Unternehmensregister bekannt zu machen.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.648 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Die Gesellschaft hat am 27. November 2023 mit der PLENTICON GROUP GmbH, Frankfurt am Main, einen Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, welcher zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 wirksam wird. Diesem hat die Gesellschafterversammlung vom 1. Dezember 2023 zugestimmt.

 

Emsdetten, 6. September 2024

Christoph Mauve

Jan Mauve

Kornelius Kreft

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 201.617,81 128.075,07 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 201.617,81 128.075,07 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 40.890,00 3.717,95 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.414.440,48 503.032,94 163.452,77
Summe Sachanlagen 1.455.330,48 506.750,89 163.452,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 302.579,98 0,00 0,00
2. Beteiligungen 12.500,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.160,00 0,00 0,00
4. Genossenschaftsanteile 150,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 318.389,98 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.975.338,27 634.825,96 163.452,77
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 329.692,88
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 329.692,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 44.607,95
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.754.020,65
Summe Sachanlagen 0,00 1.798.628,60
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 302.579,98
2. Beteiligungen 0,00 12.500,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 3.160,00
4. Genossenschaftsanteile 0,00 150,00
Summe Finanzanlagen 0,00 318.389,98
Summe Anlagevermögen 0,00 2.446.711,46
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 130.240,81 64.038,07 0,00 0,00 194.278,88
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 130.240,81 64.038,07 0,00 0,00 194.278,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 29.074,00 2.503,95 0,00 0,00 31.577,95
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.038.377,48 219.857,94 157.108,77 0,00 1.101.126,65
Summe Sachanlagen 1.067.451,48 222.361,89 157.108,77 0,00 1.132.704,60
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.197.692,29 286.399,96 157.108,77 0,00 1.326.983,48
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 135.414,00 71.377,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 135.414,00 71.377,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 13.030,00 11.816,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 652.894,00 376.063,00
Summe Sachanlagen 0,00 665.924,00 387.879,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 302.579,98 302.579,98
2. Beteiligungen 0,00 12.500,00 12.500,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 3.160,00 3.160,00
4. Genossenschaftsanteile 0,00 150,00 150,00
Summe Finanzanlagen 0,00 318.389,98 318.389,98
Summe Anlagevermögen 0,00 1.119.727,98 777.645,98

sonstige Berichtsbestandteile

 

Emsdetten, 6. September 2024

Christoph Mauve

Jan Mauve

Kornelius Kreft

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die microPLAN IT Systemhaus GmbH, Emsdetten

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der microPLAN IT Systemhaus GmbH, Emsdetten, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der microPLAN IT Systemhaus GmbH, Emsdetten, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

§ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

§ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

§ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

§ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

§ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

§ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

§ beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

§ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

§ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 6. September 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Julian Breidthardt, Wirtschaftsprüfer

Alina Melo, Wirtschaftsprüferin

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