Elektra XIII GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Karl Arnold Beckhoff seit 26.1.2024 | Geschäftsführer |
Frederike Helga Elisabeth Beckhoff seit 13.11.2018 | Geschäftsführer |
Hans Dipl.-Physiker Beckhoff seit 19.11.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 53.70% | |
| 17.90% | |
| 17.90% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Beckhoff Automation GmbHVerlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014BECKHOFF AUTOMATION GMBH, VERLI. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die Weltwirtschaft expandierte in 2014 moderat mit 3,4%. Ein verringertes Wachstum in den Schwellenländern, ein erstarktes Wachstum in Nordamerika, Nord- und Mitteleuropa so wie eine positive Entwicklung in den südeuropäischen Ländern (mit Ausnahme Griechenlands) gaben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor. Die Branche der elektrischen und elektronischen Automatisierung ist eng mit der Investitionsgüterindustrie verbunden. Im Mittel wurde hier von den Marktteilnehmer ein einstelliges prozentuales Wachstum verzeichnet. Im Vergleich zu dieser Marktentwicklung konnte die Beckhoff Automation GmbH mit einem zweistelligen Wachstum eine positive Entwicklung vermelden und die gute Marktposition weiter ausbauen. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um ca. 17,6 % (um Mio. EUR 62,5 auf Mio. EUR 418,3). Das Wachstum wurde weitgehend gleichmäßig in allen Unternehmenssegmenten und allen geografischen Märkten erzielt. Der Weltumsatz der Beckhoff Automation Gruppe erreichte 510 Mio. € in 2014 nach 435 Mio. € in 2013. Dies entspricht einem Wachstum von 17,2%. 3. Geschäftsergebnis Als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurden in 2014 ein Gewinn von EUR 76,5 Mio. erzielt. Im Vorjahr 2013 wurde demgegenüber ein Betrag von EUR 62,4 Mio. ausgewiesen. Die Steigerungsrate gegenüber 2013 beträgt 22,6 %. 4. Produktion Die Beckhoff Automation stellt alle Produkte in Deutschland her. Produkte sind z.B. Busklemmen, Industrie PC, Echtzeit Steuerungssoftware, SPS- und CNC-Steuerungen, Antriebstechnik und Schaltschränke. Laufende Investitionen in Forschung, Entwicklung und Produktionstechnik führten neben Produktinnovationen auch zu Produktivitätszuwächsen in der Produktion. 5. Beschaffung Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in 2014 betrugen EUR 139.594.183,61 gegenüber EUR 133.838.114,37 im Vergleichszeitraum 2013. Der relative Anstieg betrug gegenüber dem Vorjahr damit 17,6 %. An Aufwendungen für bezogene Leistungen fielen im Berichtszeitraum EUR 33.675.069,53 an. Im Vorjahr 2013 belief sich der entsprechende Wert auf EUR 31.089.975,92. Dies entspricht einer Erhöhung von 8,3 % gegenüber 2013. 6. Investitionen Die Investitionen dienten im Wesentlichen Kapazitätsausweitungen sowie Ersatz- und Optimierungsmaßnahmen. Darüber hinaus wurde in Forschung und Entwicklung zur Produktinnovation investiert. 7. Personal Im Geschäftsjahr 2014 wurden durchschnittlich 1.320 Mitarbeiter beschäftigt. Weltweit sind in der Beckhoff Automation Gruppe zum Jahresende 2014 ca. 2600 Mitarbeiter beschäftigt. Die Entlohnung in Deutschland erfolgt einzelvertraglich in Anlehnung an die Tarifbestimmungen für den Anlagen- und Maschinenbau. Laufende Fortbildungen, Kooperationen mit Schulen und Hochschulen sowie ein hoher Ausbildungsstandard ermöglichen eine zeitgemäße, den Anforderungen der Automatisierungstechnik und der Kunden entsprechende Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es herrscht eine geringe Fluktuation und eine günstige Altersstruktur. Im Rahmen der Unfallverhütung und des Gesundheitsschutzes werden umfangreiche Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen neben den allgemeinen Belehrungen der Mitarbeiter zum Gesundheitsschutz auch die obligatorischen Vorsorgeuntersuchungen. Die Sicherheitsvorschriften werden ständig verbessert und entsprechend umgesetzt. Im Bereich der Arbeitssicherheit haben sich keine besonderen Vorkommnisse ereignet. II. DARSTELLUNG DER LAGE 1. Vermögenslage Die Eigenkapitalquote beträgt 79,41%. Die Beckhoff Automation GmbH ist vollständig bankenunabhängig finanziert. Aus den Erfahrungen in der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und hinsichtlich der Unwägbarkeiten durch Naturkatastrophen und politischer Unsicherheiten in den asiatischen Bezugsländern hat die Beckhoff Automation GmbH zur Sicherstellung der Produktion und der Lieferfähigkeit einen starken Aufbau ihres Rohmateriallagers betrieben. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. 2. Finanzlage Die Beckhoff Automation GmbH war und ist jederzeit in der Lage ihre Verbindlichkeiten zu erfüllen. Bei deutlich gestiegenem Finanzierungsvolumen durch den deutlichen Anstieg des Geschäftsumfangs erhöhte sich der Bestand flüssiger Mittel gegenüber dem Vorjahr um nahezu 13 Mio. EUR aufgrund der stabilen Ertragslage. 3. Ertragslage Die Ertragslage des Jahres 2014 ist sehr zufriedenstellend. Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr beruht auf deutlichen Umsatzzuwächsen.
III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN
1. Voraussichtliche Entwicklung Die Beckhoff Automation GmbH erwartet mittel- und auch langfristig eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung, die durch das Wachstum des weltweiten Bruttosozialproduktes und dem damit verbundenen Einsatz von Automatisierungsgeräten sowie der zunehmenden Automatisierung zur Steigerung der Produktqualität und der Optimierung des Ressourcenverbrauches und der technologischen Führerschaft von Beckhoff gefördert wird. 2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Beckhoff Automation GmbH handelt aus einer stetig wachsenden Marktposition heraus. Die Chancen des Unternehmens beruhen auf der Fähigkeit mit der zentralen Idee PC-basierter Lösungen unterschiedlichste Automatisierungsprozesse zu unterstützen und umzusetzen. Weder Komplexität noch Volumen der Kundenanforderungen waren bislang einschränkend für die Entwicklung. Vielmehr sehen wir die Vielzahl der Anwendungsmöglichkeiten als Herausforderung an. Unser Angebot hat von Mitbewerbern nur schwer zu erreichende Alleinstellungsmerkmale. Es bestehen potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen können. Da wesentliche Auswirkungen nicht erwartet werden, wurden Kurssicherungsgeschäfte nicht abgeschlossen. Aus der Tätigkeit der Beckhoff Automation GmbH selbst erwachsen keine wesentlichen Risiken für die Entwicklung des Unternehmens. Risiken können durch die allgemeine Konjunktur und die weltweite Entwicklung in den von uns belieferten Industriebranchen und in der Immobilienbranche entstehen. Zurzeit sind keine derartigen Entwicklungsbeeinträchtigungen festzustellen. IV. SONSTIGE ANGABEN 1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahrs Mit Wirkung auf den Beginn des Jahres 2015 hat die Gesellschaft ihren operativen Geschäftsbetrieb in die von ihr als alleiniger Kommanditistin mit den Komplementärinnen Maria Röhr und BA Komplementär GmbH gegründeten Beckhoff Automation GmbH & Co. KG eingebracht. 2. Forschung und Entwicklung Die Beckhoff Automation gründet Wachstum und Erfolg in ihrer Technologiekompetenz. Hierfür wird laufend in Ausbildungs- und Forschungskooperationen mit Universitäten, Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen und Mitbewerbern investiert. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Schwerpunkte der Forschung und Entwicklung sind die Verbesserung bestehender Systeme und deren Ausweitung sowie die vollständige Neuentwicklung zur Anwendung auf zurzeit noch gering automatisierte Anwendungsmöglichkeiten. 3. Bestehende Zweigniederlassungen Die Beckhoff Automation GmbH unterhält Niederlassungen an den Standorten Berlin, Lübeck, Hannover, Moers, Frankfurt am Main, Balingen, Nürnberg, Münster-Hiltrup, Ravensburg, Pforzheim, Crailsheim, Schortens und München.
Verl, den 16.11.2015 BECKHOFF AUTOMATION GMBH gez. Hans Beckhoff gez. Arnold Beckhoff Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31.12.2014der Beckhoff Automation GmbHI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die im Jahresabschluss zum 31.12.2014 angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze wurden unverändert zum Vorjahr beibehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die abnutzbaren beweglichen Anlagegüter werden sowohl geometrisch degressiv als auch linear abgeschrieben. Bei Anwendung der geometrisch degressiven Abschreibungsmethode erfolgt ein Übergang auf die lineare Abschreibungsmethode. In den Jahren 2008 bis 2009 erworbene geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 150,00 wurden aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurden in einem Sammelposten zusammengefasst und linear über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Derartige ab dem Jahr 2010 erworbene Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Zur Beachtung des Niederstwertprinzips werden Alterswertabschläge vorgenommen und soweit die Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese gemäß § 253 Abs. 4 HGB angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Zinsen für Fremdkapital werden nicht einbezogen. Zur Beachtung des Niederstwertprinzips werden die Grundsätze der verlustfreien Bewertung angewendet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden vorsichtig bewertet. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Im Übrigen sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum Nennwert angesetzt. Davon ausgenommen ist das in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Körperschaftsteuerguthaben, welches abgezinst zu seinem Barwert angesetzt wird. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Posten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs zum Stichtag umgerechnet. Im Jahresabschluss zum 31.12.2014 betraf dieses die Posten Guthaben bei Kreditinstituten, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung für das gesamte Kalenderjahr 2014 betrugen TEUR 464,7, die Erträge aus der Währungsumrechnung TEUR 452,0. II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG UND SONSTIGE ANGABEN 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gem. § 268 Abs. 2 HGB ist Anlage zu diesem Anhang. Der Ansatz der Beteiligungen zu Anschaffungskosten wird aufgrund bestehender Reserven und Entwicklungspotenziale bezüglich selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände, auch bei ergebnisbedingten Eigenkapitalminderungen, beibehalten. Gründe für eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung bestehen nicht. 2. Umlaufvermögen In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in Höhe von TEUR 418 und in den sonstigen Vermögensgegenständen sind in Höhe von TEUR 2 solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen nahestehende Unternehmen im Besitz der Gesellschafter in Höhe von Mio. EUR 1.043,3 (Vorjahr: Mio. EUR 40,4) enthalten. 3. Rückstellungen Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen PUC-Methode (Projected Unit Credit Methode) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB): • durchschnittlicher Marktzins von 4,53 % für eine Laufzeit von 15 Jahren • Anwartschaftsdynamik von 0,0 % nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit • "Richttafeln 2005 G" von Prof. Klaus Heubeck Der Zinsanteil aus der Zuführung zur Rückstellung für Pensionen in Höhe von TEUR 169 ist im Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten. Der verbleibende Zuführungsbetrag in Höhe von TEUR 426 ist im Personalaufwand als Aufwendungen für Altersversorgung enthalten. Auf den Ausweis aus dieser Bewertung entstehender aktiver latenter Steuern wurde verzichtet (§ 274 Abs. 2 HGB).
4. Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.000,00 mit einer Laufzeit über 1 Jahr. Die restlichen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von TEUR 45. 5. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse entfallen auf folgende Regionen:
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 978 sind Ergebnis der steuerlichen Außenprüfung für Vorjahre. Die übrigen Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Leasingverträgen für Fahrzeuge in Höhe von jährlich TEUR 2.472 bei einer durchschnittlichen Vertragslaufzeit von 36 Monaten, aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 3.700 per anno, aus der Anmietung einer Laserbeschriftungsmaschine in Höhe von TEUR 16 (Vertragsende 30.06.2015) sowie aus Wechselobligo bei der Sparkasse Wiedenbrück in Höhe von TEUR 1377. Besondere Chancen und Risiken sind in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen nicht enthalten. 8. Anteilsbesitz
9. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 1257 Arbeitnehmer (Vorjahr: 1146) beschäftigt. Davon waren 719 (Vorjahr 621) gewerbliche Arbeitnehmer und 539 (Vorjahr 525) Angestellte. 10. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 30 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 11 . Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Hans Beckhoff, Dipl.-Physiker, und Herr Arnold Beckhoff, Elektromeister. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge verzichtet. Vorschüsse sowie andere Zahlungen an bzw. von den geschäftsführenden Gesellschaftern werden fortlaufend über Verrechnungskonten erfasst. Der Jahresdurchschnitt der Verrechnungskonten wird mit 4,0 % p.a. verzinst. Zum 1.1.2014 betrugen die entsprechenden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern TEUR 22.998, der Überhang der Einlagen über die Entnahmen betrug TEUR 4.897, die Zinsgutschrift erfolgte in Höhe von TEUR 508, so dass am 31.12.2014 TEUR 28.403 ausgewiesen werden.
Verl, den 28. Januar 2016 gez. Hans Beckhoff gez. Arnold Beckhoff Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Feststellung offengelegt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss ‑ bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang ‑ unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Beckhoff Automation GmbH, Verl, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bielefeld, den 11. März 2016 DR.
RÖHRICHT - DR. SCHILLEN GmbH
Kampen, Wirtschaftsprüfer ppa. Loer, Wirtschaftsprüfer |
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