almaak international GmbH
Elbestraße 29, 47800 Krefeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Olaf Eichstädt seit 14.8.2008 | Geschäftsführer |
Thomas Schmeinta seit 14.8.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
HEXPOL AB | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
almaak international GmbHKrefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der almaak international GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und 264 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine "große Kapitalgesellschaft". Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Krefeld und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Krefeld unter der Nummer HRB 12062 eingetragen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti aktiviert und, soweit abnutzbar, planmäßig über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Erhaltene öffentliche Investitionszuschüsse für die Anschaffung von Sachanlagen werden in einem separaten Bilanzposten passiviert. Dieser Sonderposten wird über die durchschnittliche Nutzungsdauer der geförderten Anlagegüter über 5 Jahre aufgelöst. Planmäßige Abschreibungen werden linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit Einzelanschaffungs- oder Herstellungskosten von 150,00 EUR bis zu 800,00 EUR werden sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten aktiviert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert zum Abschlussstichtag beizulegen war. Hierbei werden auch Ersatzteile für Maschinen und maschinelle Einrichtungen unter diesem Bilanzposten gezeigt. Die fertigen Erzeugnisse der Gesellschaft werden mit ihren Herstellungskosten bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten angemessene Anteile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Verwaltungskostenzuschläge zugerechnet. Soweit den Vermögensgegenständen am Abschlussstichtag ein niedrigerer Wert beizulegen ist, erfolgt eine entsprechende Abwertung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Vorher definierte Teile der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden im Rahmen eines echten Factoringverhältnisses an eine Factoringbank veräußert. Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand einer künftigen Periode darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC) ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ist ausschüttungsgesperrt. Ergebnisbeiträge aus Zinssatzänderungen und Zinseffekte aus einer geänderten Restlaufzeiten-Schätzung werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen decken alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, angemessen und ausreichend ab. Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von rund 30 % zugrunde gelegt. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Geschäfte in fremder Währung werden mit den jeweiligen Tageskursen in Euro umgerechnet. Die Bewertung der in fremder Währung bestehenden Aktiva und Passiva mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags nach § 256a HGB. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Die Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwertes, der zum 1. Juli 2008 durch Kauf von betrieblichem Vermögen entstanden ist, wurde mit 15 Jahren angesetzt. Die Nutzungsdauer wurde auf Basis interner Untersuchungen gemäß der bei Erwerb voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzung bestimmt. Die Nutzungsdauer der von der Gesellschaft am 30. Dezember 2021 zu Anschaffungskosten von 920 TEUR erworbenen Marken- und Bildrechte wurde mit 15 Jahren angesetzt. Die Nutzungsdauer wurde auf Basis interner Untersuchungen gemäß der bei Erwerb voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzung bestimmt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von Gebäuden beträgt bis zu dreißig Jahren, von technischen Anlagen und Maschinen und anderen Anlagen zwischen fünf und zehn Jahren sowie von Betriebs- und Geschäftsausstattung in der Regel bis zu fünf Jahren. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 8.021 TEUR (Vorjahr: 7.103 TEUR) sind innerhalb eines Jahres fällig. Beträge, die von der Factoringbank bis zur Begleichung der Forderung durch den Kunden auf einem Sperrkonto erfasst werden (1.127 TEUR), weist die Gesellschaft ebenfalls unter dieser Bilanzposition aus. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 56 TEUR (Vorjahr 0 TEUR), stammen aus Überzahlungen in 2023 für Dienstleistungen der Hexpol AB und sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Ansprüche aus Vorschüssen, Darlehen gegenüber Mitarbeitern sowie aus Kautionen und sind innerhalb eines Jahres fällig. Das Eigenkapital besteht aus dem Stammkapital in Höhe von 340 TEUR (Vorjahr: 340 TEUR), der Kapitalrücklage in Höhe von 6.496 TEUR (Vorjahr: 6.496 TEUR), dem Gewinnvortrag in Höhe von 9.980 TEUR (Vorjahr: 7.486 TEUR) und dem Jahresüberschuss in Höhe von 3.069 TEUR (Vorjahr Jahresüberschuss: 3.564 TEUR). Aus dem Jahresüberschuss 2022 wurden im Berichtsjahr 1.070 TEUR an die Gesellschafter ausgeschüttet. Die Gesellschaft erhielt in 2021 einen Bewilligungsbescheid für Mittel des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Form eines Investitionszuschusses mit einer Bindungsfrist von 5 Jahren und infolgedessen eine Auszahlung im Jahr 2022 in Höhe von 456 TEUR. Hierfür wurde in 2022 in Höhe von 437 TEUR erstmalig ein Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens gebildet, der in 2023 mit 87 TEUR - entsprechend der Bindungsfrist der Mittel pro rata temporis - aufgelöst wurde. Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes von 10 Jahren mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Der Ermittlung liegt ein Rechnungszinsfuß von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) zugrunde. Hinsichtlich Fluktuationsrate und Gehaltstrend wurde ein Wert von 0 % verwendet. Die Dynamik der anrechenbaren Bezüge wurde mit 1,0 % evaluiert. Es wurden die "Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck" angewandt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt zum 31. Dezember 2023 1 TEUR. Der Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten (Urlaub, Boni, sonstige Abgaben) sowie Abschluss-, Prüfungs- und Beratungskosten. Die Gliederung der Restlaufzeit nach Fristen ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen vollumfänglich aus Finanzierungsverbindlichkeiten aus dem am 30./31. März 2022 abgeschlossenen Facility Agreement for Intercompany Loans and Deposits mit der Gesellschafterin Hexpol AB, Malmö/Schweden. Gemäß diesem Vertrag stellt die Gesellschafterin für einen Zeitraum von 3 Jahren mindestens einen Betrag in Höhe von 35.000 TEUR zur Verfügung. Daher wird ein Teilbetrag von 35.000 TEUR der bestehenden Verbindlichkeiten aus diesem Vertrag im Verbindlichkeitenspiegel mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren ausgewiesen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 57 TEUR (Vorjahr: 68 TEUR) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 44 TEUR (Vorjahr: 19 TEUR) enthalten. IV. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsätze der Gesellschaft gliedern sich wie folgt auf:
Die Gesellschaft ist ausschließlich in dem Geschäftsbereich der Veredelung von Kunststoff-Rohstoffen zu fertigen technisch Compounds (Vermischungen) tätig. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Währungsgewinne aus der Währungsumrechnung nach § 256a HGB in Höhe von 99 TEUR (Vorjahr: 118 TEUR) sowie Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens und direkt verbuchten Zuschüssen in 2023 in Höhe von insgesamt 131 TEUR (Vorjahr: 102 TEUR) enthalten. Zudem waren periodenfremde Erträge aufgrund der Auflösung sonstiger Rückstellungen in Höhe von 14 TEUR (Vorjahr: 144 TEUR) sowie aufgrund der Aktivierung von anderen aktivierten Eigenleistungen aus Vorjahren in Höhe von 126 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) zu verzeichnen. Der Gesamtbetrag der anderen aktivierten Eigenleistungen in 2023 betrug 1.237 TEUR. Diese Leistungen betreffen u.a. an beiden Standorten der Gesellschaft den weiteren Aufbau von neuen Extrusionslinien, bauliche Erweiterungen und Erneuerungen sowie die technologische Weiterentwicklung bestehender Anlagen. Anders als in 2023 wurden die aktivierten Eigenleistungen im Jahr 2022 bis auf den nun in 2023 periodenfremd erfassten Betrag (126 TEUR) direkt mindernd im Personalaufwand erfasst (1.216 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Währungsverluste in Höhe von 127 TEUR (Vorjahr: 102 TEUR). Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten auch die Zinsaufwendungen, die im Rahmen des Factorings anfallen. V. Sonstige Angaben 1. Art und Zweck von nicht bilanzierten Geschäften Die Gesellschaft hat zur Optimierung des Liquiditätsmanagements eine Rahmenvereinbarung mit einer Factoringgesellschaft abgeschlossen, nach der die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen alle von der Factoringgesellschaft akzeptierten Kunden des Unternehmens an diese abgetreten werden. Die Gesellschaft haftet nur für den Bestand der abgetretenen Forderungen und nicht für die Bonität der Kunden. Die Höhe der zum 31. Dezember 2023 abgetretenen Forderungen beträgt 11.116 TEUR. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen aus abgeschlossenen Leasingverträgen. Für die Jahre 2024 bis 2027 bestehen Zahlungsverpflichtungen für Leasing in Höhe von 170 TEUR (Vorjahr: 248 TEUR):
Unter Finanzierungsaspekten und Liquiditätsaspekten wurden Leasing-Verträge für Kraftfahrzeuge sowie in der Vergangenheit für maschinelle Anlagen abgeschlossen. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern der Vermögensgegenstand nicht mehr vollständig genutzt werden kann, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. 3. Arbeitnehmerzahl Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer nach § 267 Abs. 5 HGB im Jahr 2023 betrug 193 (Vorjahr: 197). Davon entfallen auf gewerbliche Arbeitnehmer 135 (Vorjahr: 133) und auf Angestellte 58 (Vorjahr: 64). 4. Angaben zur Mindestbesteuerung nach § 285 Nr. 30a HGB Die gesamten Einkünfte der Gesellschaft unterliegen nur der Steuerpflicht in Deutschland. Mögliche Auswirkungen des Mindeststeuergesetzes auf die Gesellschaft sind nicht ersichtlich. 5. Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr zu erfassende Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt 127 TEUR. 6. Gesellschaftsorgane Zu alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern sind bestellt:
Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. 7. Konzernzugehörigkeit Die almaak international GmbH, Krefeld, ist eine 70%-ige Tochtergesellschaft der Hexpol AB, Malmö, Schweden, und gilt als verbundenes Unternehmen gemäß § 271 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft wird in den Konzernkreis der Hexpol AB, Malmö, Schweden, die für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss erstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist auf der Internetseite der Hexpol AB erhältlich. 8. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, einen Teilbetrag in Höhe von 920.000,00 EUR des Jahresüberschusses an die Gesellschafter auszuschütten und den verbleibenden Betrag in Höhe von 2.149.130,03 EUR zusammen mit dem bisherigen Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Krefeld, den 16. Februar 2024 almaak international GmbH Thomas Schmeinta, Geschäftsführer Olaf Eichstädt, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Das Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 almaak international GmbH (im Folgenden auch kurz: almaak international) ist ein mittelständischer Kunststoff-Compoundeur mit Sitz in Krefeld am mittleren Niederrhein. Das Unternehmen veredelt Kunststoff-Rohstoffe zu fertigen technisch anspruchsvollen Compounds (Vermischungen). Diese hergestellten Compounds erfüllen aufgrund der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft in besonderem Maße die immer stärker werdenden Anforderungen an den Einsatz nachhaltiger Erzeugnisse, da sie im Wesentlichen auch unter Einbezug aus bereits in der industriellen Wertschöpfungskette verwendeten Kunststoffen hergestellt werden und somit einen deutlichen geringeren "CO 2 -Footprint" haben als alternative Originalwaren der chemischen Industrie. Diese Prozesse finden an unseren Standorten in Krefeld und in Doberlug-Kirchhain auf 16 Extrusionsanlagen - mit einer Gesamtkapazität von circa 60.000 Tonnen pro Jahr - und zwei Faseraufbereitungsanlagen statt. Hierbei werden unter Einsatz von Primär- und Sekundärkunststoffen und speziellen Additiven sowie Zuschlagstoffen kundenspezifische oder Standard - Compounds hergestellt. Diese Compounds werden größtenteils in die Bereiche der Mobilitäts-, Elektro- und Haushaltswarenindustrie geliefert. Konjunkturelle Rahmendaten und Branchenentwicklungen Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Geschäftsentwicklung auch weiterhin wesentlich durch den kriegerischen Konflikt in der Ukraine und in anderen Gebieten belastet. Die geopolitische Lage und die Wirtschaft insgesamt waren deutlich beeinträchtigt. Zwar haben sich insgesamt die konjunkturellen Rahmenbedingungen in 2023 im Verhältnis zum Vorjahr leicht verbessert, belastet wurden diese aber auch durch geldpolitische Straffungen. Eine immer noch über den Planwerten liegende Inflation gepaart mit insgesamt nicht starkem Wachstum der Weltwirtschaft und einer aktuell immer noch nicht abflachenden Zinssituation mit unsicheren Aussichten beeinflusste die geschäftliche Situation überdies. Für die almaak international GmbH ist insbesondere die Entwicklung in der Automobilbranche, der Elektronik- und Haushaltsgeräteindustrie von Bedeutung. Die weltweite Automobilproduktion hat sich in 2023 leicht seitwärts bewegt, lag aber weiterhin deutlich unter dem Niveau der Jahre 2013 bis 2020. Positionierung der Gesellschaft almaak international erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatzrückgang zum Jahr 2022, dies im Wesentlichen verursacht durch ein im Vergleich zum Vorjahr gesunkenes Preisniveau. Die Ausbringungsmenge in 2023 war leicht unter dem Vorjahresniveau. Es ist uns gelungen, durch gezielte Projektarbeit bei großen kunststoffverarbeitenden Unternehmen die Basis für den weiteren Geschäftsausbau der nächsten Jahre zu festigen. Insoweit haben wir uns gut in unserem wirtschaftlichen Umfeld bewegt und sind mit der Entwicklung unter Berücksichtigung der besonderen Bedingungen während des Geschäftsjahres zufrieden. Die finanziellen Leistungsindikatoren sind die Eigenkapitalquote, die Umsatzentwicklung und die Entwicklung des EBITDA(R). 2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Das Unternehmen erzielte im Jahr 2023 einen Gesamtumsatz von rd. 82 Mio. EUR (Vorjahr: 92 Mio. EUR) und eine Gesamtleistung von rd. 84 Mio. EUR (Vorjahr: 94 Mio. EUR). Unabhängig von der preisinduzierten Umsatzreduzierung konnte die Materialeinsatzquote (Materialeinsatz/Gesamtleistung) leicht verbessert werden. Der durchschnittliche Bestand an Mitarbeiter hat sich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Aufgrund von auch inflationsbedingten Lohn- und Gehaltsanpassungen in 2023 ist die Personalaufwandsquote gemessen an der Gesamtleistung von 9,3 % auf 12,7 % angestiegen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass aktivierte Eigenleistungen im Vorjahr in Höhe von 1.216 TEUR personalaufwandsmindernd statt wie im laufenden Jahr gesondert erfasst wurden. Eine insoweit bereinigte Personalaufwandsquote für das Vorjahr liegt bei 10,5%. Aufgrund der geringeren Umsatzerlöse liegt die Quote im Geschäftsjahr recht deutlich über der des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen zeigen sich mit 14,1 % der Gesamtleistung (Vorjahr 14,5 %) in ihrem relativen Verhältnis stabil. Das im Geschäftsjahr erwirtschaftete Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibung (EBITDA) betrug rund 10.766 TEUR (Vorjahr 10.743 TEUR) und entspricht rund 13 % der Gesamtleistung. Aufgrund der vollständigen Ablösung des Finanzleasings in 2022 ergeben sich hinsichtlich des erwirtschafteten Ergebnissen vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Leasingaufwendungen (EBITDAR) in 2023 keine Unterschiede zum EBITDA mehr. Die Zinsaufwendungen sind um 352 TEUR auf 2.245 TEUR (Vorjahr 1.893 TEUR) gestiegen. Die Finanzierung durch unsere 70%ige Gesellschafterin Hexpol AB, Malmö/Schweden, hat sich im Zuge des allgemein in 2023 gestiegenen Zinsniveaus entsprechend verteuert, zudem wurden im Vergleich zu 2022 zusätzliche Finanzierungsmittel für Investitionen zur Verfügung gestellt. Der Jahresüberschuss war im Jahr 2023 positiv und lag bei 3.069 TEUR (Vorjahr: Jahresüberschuss 3.564 TEUR). Vermögens- und Finanzlage Die Zusammensetzung des Gesellschaftsvermögens wird durch das Anlagevermögen mit einem Wert von 36,9 Mio. EUR (= 51 % der Bilanzsumme) sowie durch die Vorräte in Höhe von 24,6 Mio. EUR (= 34 % der Bilanzsumme) dominiert. Der relative Anteil der Kundenforderungen (8,0 Mio. EUR = 11 % der Bilanzsumme) ist bedingt durch ein Forderungsmanagement durch eine Factoringgesellschaft überschaubar. Die Gesellschaft verzeichnete einen Anstieg des Sachanlagevermögens in 2023 in Höhe von insgesamt 5.672 TEUR. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen begründet durch Investitionen (jeweils inklusive geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau) in Grundstücke und Gebäude mit rund 332 TEUR, Investitionen in neue Produktionsanlagen an beiden Standorten der Gesellschaft in Höhe von 3.568 TEUR. Der Vorratsbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.956 TEUR reduziert. Grund hierfür waren die Entwicklungen der Preise auf der Beschaffungs- und Absatzseite wie auch die Entwicklung der produktiven Absatzleistungen. Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen haben sich stichtagsbedingt auf 8.021 TEUR (Vorjahr 7.103 TEUR) erhöht. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich nur leicht um 234 TEUR erhöht. Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um 463 TEUR auf 2.648 TEUR gesunken. Wesentlich hierfür sind die von 2.305 TEUR auf 1.740 TEUR gesunkenen Steuerrückstellungen aufgrund der Ergebnisentwicklung und der entsprechend für die Vorjahre geleisteten Steuerzahlungen. Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen unverändert. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft sind um 1.195 TEUR auf 49.235 TEUR gestiegen. Der Anstieg ist auf die investiv bedingte Finanzierung der 70%igen Gesellschafterin Hexpol AB, Malmö, zurückzuführen. Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte in 2023 weiterhin auch durch die Thesaurierung des erwirtschafteten Cash-Flows. Dieser ergibt sich in vereinfachter Form aus den nachfolgenden Positionen:
In 2023 wurden hiervon 1.070 TEUR als Ergebnisverwendung des Jahres 2022 an die Gesellschafter ausgeschüttet. Unter Berücksichtigung des Ergebnisses beträgt das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 insgesamt 19,9 Mio. EUR (= 28 % der Bilanzsumme). Kennzahlen Insgesamt weisen die aus unserer Sicht entscheidenden Kennziffern der almaak international ein folgendes Bild aus:
Die almaak international hat auch im Jahr 2023 weiter in den Ausbau von Produktion, Infrastruktur und Informations- und Datenverarbeitung investiert und sich damit für den Wachstumskurs 2024 ff. sowie die qualitativen wie kapazitativen Anforderungen der Kunden aufgestellt. Wie im Prognosebericht des Vorjahres erwartet, hat die Gesellschaft im Wesentlichen die gleiche Ausbringungsmenge an Produkten erreicht, wie in 2022. Aufgrund des insgesamt gesunkenen Marktpreisniveaus liegt der Umsatz unter dem Vorjahresniveau. Ebenso wurde das Ziel, das Geschäftsjahr auf ähnlicher relativer EBITDA-Marge wie im Vorjahr abschließen zu können, erreicht. 3. Chancen und Risiken Marktrisiken Das Jahr 2024 wird bedingt durch den andauernden russischen Krieg gegen die Ukraine, eine weiterhin noch nicht auf dem Zielniveau liegende Inflation und höheren Zinsen als in der jüngeren Vergangenheit in Verbindung mit geldpolitischen Straffungen weiterhin herausfordernd sein. Auch die nicht einfachere wirtschaftliche Lage von China und die Präsidentschaftswahlen in den USA werden aus unserer Sicht nicht dazu führen, dass in 2024 deutliche positive Impulse von diesen Märkten ausgehen werden. Auch wenn Energiebeschaffungsthemen und deren Bepreisung nunmehr deutlich unter den Höchstständen der letzten Jahre liegen, wird das Preisniveau hierfür auch in 2024 ff. deutlich über den bislang gekannten Beschaffungspreisen in Deutschland liegen und im international Wettbewerb den Marktzugang mit unseren Produkten zu wettbewerbsgerechten Preisen nicht erleichtern. Zur Begrenzung dieses Risikos legt die Geschäftsführung des Unternehmens auch weiterhin hohen Wert auf langfristige Partnerschaften und die Erschließung sowie den Ausbau neuer Lieferquellen. Weiterhin wird hier eine Absicherungsstrategie die Nutzung eines hohen eigenen Bestandes an Rohstoffen und halbfertigen Erzeugnissen sein, um auch wechselnde Qualitäten und Quantitäten im Rohstoffmarkt durch eigene Verfügbarkeiten absichern zu können. Finanzierungsrisiken Der weitere Aufbau des Geschäfts ist über die Einbindung in den Cash-Pool unserer 70%igen Gesellschafterin Hexpol AB, Malmö/Schweden, auf der Fremdfinanzierungsseite gesichert. Die Gesellschaft hat aktuell keinerlei Finanzverbindlichkeiten bei Kreditinstitutionen. Durch die bestehende Eigenkapitalausstattung sieht die Gesellschaft überdies eine stabile Ausgangssituation für weiteres Wachstum. Die bislang bestehende (Teil)Finanzierung der Gesellschaft über Factoring wurde mit Wirkung zum 01.01.2024 beendet und durch Finanzmittel aus dem Gesellschafterkreis ersetzt. Aktuell verfügt die Gesellschaft über ausreichende liquide Mittel für ihren Geschäftsbetrieb sowie Investitionen und geht davon aus, im Bedarfsfall aber auch ggf. auf Finanzierungsmöglichkeiten aus dem Gesellschafterkreis zurückgreifen zu können. Die finanzielle und wirtschaftliche Situation der almaak international GmbH ist geordnet. Wesentliche innere Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar. 4. Gesundheit, Sicherheit, Umwelt, Energie und Qualität Gesundheit, Sicherheit, Umwelt, Energie und Qualität sind für das Erreichen unserer Ziele von zentraler Bedeutung. Dabei setzen wir hohe Maßstäbe an und arbeiten stetig an der eigenen Verbesserung in diesen Bereichen. Wir haben hierfür umfangreiche interne Erfassungs- und Steuerungsinstrumente implementiert und erfüllen alle wesentlichen Anforderungen. Neben der Erfüllung der Normen IATF 16949-2016, ISO 9001-2015, ISO 14001-2015 und ISO 50001-2018 erfüllen wir die nunmehr verstärkt in den Fokus geratenen ESG-Anforderungen - nachgewiesen durch die Silber-Einstufung der unabhängigen Ratingagentur EcoVadis im Rahmen eines systematisch durchgeführten Sustainability Ratings mit einer Quote eines 89%igen-Erfüllungsranges der vergleichbaren Unternehmen. 5. Prognosebericht Insgesamt rechnen wir für 2024 ff. für unsere Gesellschaft damit, dass wir angemessen an den nachstehend beschriebenen leichten Wachstumsprognosen partizipieren werden - insbesondere auch dadurch, da wir mit unseren Produkten einen wesentlichen Nachhaltigkeitsbeitrag im Rahmen der CO 2 -Footprint liefern können und dieses Ziel mittlerweile in unseren Kundenindustrien entsprechend verankert ist. Wir rechnen für das Geschäftsjahr 2024 mit einer im Verhältnis zu 2023 mindestens gleichbleibenden, wahrscheinlich leicht steigenden Ausbringungsmenge. Trotz voraussichtlich eher leicht sinkenden Beschaffungs- und Absatzpreise und einem insgesamt seitwärts entwickelnden Umsatz gehen wir von einem EBITDA(R) auf Vorjahresniveau und damit auch von einem absolut steigenden Eigenkapital bei einer relativ stabilen Eigenkapitalquote aus. Für das Jahr 2024 rechnen wir für die weltweite Automobilindustrie mit einem leichten, moderaten Wachstum. Bei der Planung gingen wir davon aus, dass sich die globale Elektro-, Elektronik- und Haushaltsgeräteindustrie im Jahr 2024 auch weiterhin leicht positiv entwickeln wird. Ob diese Annahmen allerdings unter den sich aktuell verschärfenden Bedingungen, immer noch nicht auf dem Zielniveau liegenden Inflationsraten auf der Welt und den kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine, den sich daraus ergebenden Implikationen auf die Energieversorgungslagen und den sich daraus ableitenden Produktionsmöglichkeiten unserer Kunden weiter fortbestehen können, kann aktuell nicht beurteilt werden. Für die globale Bauindustrie werden sicherlich auch weiterhin die seit 2023 gestiegenen Zinsen die Wachstumsmöglichkeiten deutlich beschränken. Die aktuellen Diskussionen und Anstrengungen, klimaneutrale bzw. klimaschonenden Wertstoffe in Produktionsprozessen zu verwenden, werden unbeschadet des Vorgenannten auf jeden Fall unterstützend auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung der almaak international GmbH wirken. Diese von der almaak hergestellten Compounds erfüllen aufgrund der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft in besonderem Maße die immer stärker werden Anforderungen an den Einsatz nachhaltiger Erzeugnisse, da sie im Wesentlichen auch unter Einbezug aus bereits in der industriellen Wertschöpfungskette verwendeten Kunststoffen hergestellt werden und somit einen deutlichen geringeren "CO 2 -Footprint" haben, als alternative Originalwaren der chemischen Industrie. Die mittelfristige Aufstellung von almaak international GmbH ist positiv zu beurteilen. Das Unternehmen verfügt über ausreichend Kapazitäten und Möglichkeiten in allen Produktions- und Betriebsmitteln, um auch weiterhin Mengensteigerungen in den nächsten 3 - 4 Jahren und damit ein Umsatzvolumen von über 100 Mio. EUR umsetzen zu können. Unterstützend hierbei wirken die vielfältigen Maßnahmen, gemeinsam mit den Kunden geeignete Kunststoffe durch die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten zu entwickeln, die sowohl für die almaak international GmbH als auch für die Kunden Wettbewerbsvorteile bieten können. 6. Zweigniederlassungen/Betriebe Die Gesellschaft hat einen Compoundierbetrieb in Doberlug-Kirchhain. Zum Stichtag waren insgesamt 71 Mitarbeiter an diesem Standort tätig. Die Gesellschaft plant im Jahr 2024 den in 2023 begonnen Ausbau der in 2022 erworbenen bislang genutzten Immobilie mit neuen Sozial- und Büroräumen abzuschließen und weitere Investitionen in den Ausbau maschineller Anlagen.
Krefeld, 16. Februar 2024 almaak international GmbH Thomas Schmeinta, Geschäftsführer Olaf Eichstädt, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die almaak international GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der almaak international GmbH, Krefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der almaak international GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 28. Februar 2024 EY
GmbH & Co.KG
Rees, Wirtschaftsprüfer |
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