Speira Recycling Services Holding Germany GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Portmann seit 15.9.2025 | Geschäftsführer |
Jürgen Baust seit 7.1.2022 | Prokura |
Alina Hürth seit 7.1.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TOKAI ERFTCARBON GmbHGrevenbroichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Geschäft und Rahmenbedingungen Die TOKAI ERFTCARBON GmbH ist einer der führenden europäischen Hersteller großformatiger Graphitelektroden, welche vollständig am Sitz in Grevenbroich produziert werden und weltweit an Kunden vertrieben werden. Graphitelektroden sind eine entscheidende Technikkomponente bei der CO 2 - reduzierenden Produktion von Stahl. Sie ermöglichen im Elektrolichtbogenofen eine präzise Aufbereitung von Stahlschrott in neue, hochwertige Stahlsorten. Die TOKAI CARBON Co., Ltd. mit Sitz in Tokio (Japan) hält 100 % der Geschäftsanteile unserer Gesellschaft. Zum Produktportfolio der TOKAI CARBON Co., Ltd. gehören Graphitelektroden, Kathoden, Kohlenstoffelektroden, Hochofensteine, Ruß, Carbonfasern und Spezialgraphite. Die TOKAI-Gruppe erzielte einen Jahresumsatz von rd. 2,4 Mrd. EUR im Jahr 2023. Die TOKAI CARBON Co., Ltd. ist im Nikkei 225 an der Börse in Tokio gelistet. Die Weltstahlproduktion belief sich im Jahr 2023 auf 1.888,2 Mio. Tonnen und befand sich damit auf Vorjahrsniveau (2022: 1.888,7 Mio. Tonnen). Die weltweite Stahlproduktion 2023 (exkl. China) von 869 Mio. Tonnen entspricht dem Produktionsniveau von 2022. Das Produktionswachstum in Indien und Russland wurde durch Produktionsrückgänge in Europa und Nord- und Südamerika ausgeglichen. Mit insgesamt rd. 1.019 Mio. Tonnen produzierte erneut China im Jahr 2023 weltweit die größte Menge an Rohstahl, gefolgt von Indien (140,2 Mio. Tonnen) und Japan (87,0 Mio. Tonnen). Der Anteil Chinas an der Welt- Stahlproduktion liegt mit rund 54,0 % auf Vorjahresniveau. Das größte prozentuale Wachstum der Top-10 der stahlproduzierenden Länder verzeichnete Indien mit 11,8 %, gefolgt von Russland mit 5,6 %. Den größten prozentuale Rückgang der Top-10 der stahlproduzierenden Länder verzeichnete Brasilien mit 6,5 %, gefolgt von der Türkei mit 4,0 % und Deutschland mit 3,9 % (World Steel Association (WSA), 25.01.2024, December 2023 crude steel production and 2023 global crude steel production totals). Die Rohstahlproduktion ging in den EU-Ländern in diesem Zeitraum um 7,4 % und in den europäischen Nicht- EU-Ländern um 4,6 % zurück. Der Rückgang der Stahlproduktion in Europa (unserem Zielmarkt) war prozentual gesehen der stärkste Rückgang (World Steel Association (WSA), 25.01.2024, December 2023 crude steel production and 2023 global crude steel production totals). Deutschland war im Jahr 2023 mit einer Produktion von 35,4 Mio. Tonnen der siebtgrößte Stahlproduzent weltweit, verzeichnete dabei allerdings im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 3,9 % (World Steel Association (WSA), 25.01.2024, December 2023 crude steel production and 2023 global crude steel production totals). Die Stahlproduktion in Deutschland, dem größten europäischen Stahlproduzenten, erreichte das niedrigste Produktionsvolumen seit der Finanzmarktkrise 2009. Besonders drastisch ging die Produktion des besonders stromintensiven Elektrostahls zurück. Mit einem Minus von 10,8 % auf 9,8 Mio. Tonnen wurde sogar der Tiefpunkt während der Finanzmarktkrise 2009 unterschritten. Nach Angaben des Branchenverbandes ist dies auf die schwache Baukonjunktur in Verbindung mit hohen Strompreisen zurückzuführen. Die Oxygenstahlproduktion hat sich im vergangenen Jahr auf niedrigem Niveau stabilisiert. In Deutschland werden rund 70 % des Rohstahls über die Hochofen-Konverter-Route produziert und lediglich nur rund 30 % über das Elektrostahl-Verfahren erzeugt (Wirtschaftsvereinigung Stahl, 23.01.2024, Rohstahlproduktion in Deutschland Jahr 2023). II. Wirtschaftsbericht Ertragslage Der Gesamtumsatz im Berichtszeitraum 2023 verringert sich im Vergleich zum Vorjahrszeitraum um 14,0 Mio. EUR auf 104,1 Mio. EUR. Dies ist in erster Linie dadurch zu begründen, dass der Umsatz von Graphitelektroden im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 von 107,9 Mio. EUR um 8,5 % auf 98,7 Mio. EUR gesunken ist. Dabei ist die Absatzmenge von Graphitelektroden im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 % sowie der durchschnittliche Preis für Graphitelektroden (EUR/t) gegenüber dem Vorjahr um 6,8 % gesunken. Darüber hinaus wurden Graphitelektroden der Muttergesellschaft als Handelsware in unserem Namen verkauft. Das Umsatzvolumen aus diesem Geschäft belief sich auf 1,8 Mio. EUR. Sonstige Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Nebenprodukten aus der Produktion wie Graphitpulver sowie Produktionsresten beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 3,7 Mio. EUR und lagen damit rund 18,1 % unter dem Vorjahresumsatz. Die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25,7 Mio. EUR. Dieses ist insbesondere zu begründen durch die gestiegenen Energiepreise sowie eine gebuchte Abwertung auf das Vorratsvermögen zum Jahresende. Die Vertriebskosten sind im Vergleich zum Vorjahr 2022 um 13,6 % auf 5,6 Mio. EUR gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 3.6 Mio. EUR gesunken. Die beiden wesentlichen Faktoren waren dabei verringerte Aufwendungen für die Zuführung zur Pensionsrückstellung sowie verringerte Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 0,2 Mio. EUR auf 2,2 Mio. EUR gesunken. Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich auf einen Verlust in Höhe von 35,4 Mio. EUR (Vorjahr: Gewinn in Höhe von 0,7 Mio. EUR). Der Jahresfehlbetrag beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 35,4 Mio. EUR, nachdem im Vorjahr ein Jahresüberschuss von 0,3 Mio. EUR erzielt wurde. Die Umsatzrendite (Ergebnis vor Steuern zu Umsatzerlösen) beträgt für das Geschäftsjahr 2023 -34,0 % (Vorjahr: 0,6 %). Finanzlage Der Bestand an liquiden Mitteln zum Ende des Geschäftsjahres 2023 erhöht sich im Vergleich zum Ende des Geschäftsjahres 2022 von 6,0 Mio. EUR auf 11,0 Mio. EUR. Die Erhöhung der liquiden Mittel ist bedingt durch die Aufnahme eines kurzfristigen Darlehens in Höhe von 7,5 Mio. EUR, das von der Muttergesellschaft TOKAI CARBON Co., Ltd. zum 6. Dezember 2023 gewährt wurde. Die Eigenkapitalquote verringerte sich um 6,5 % von 75,9 % im Geschäftsjahr 2022 auf 69,4 % im Geschäftsjahr 2023 was sich im Wesentlichen durch den Jahresfehlbetrag 2023 ergibt. Die Rückstellungen zum 31. Dezember 2023 verringern sich insgesamt um 3,1 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahrsbilanzstichtag. Im Vergleich zum Vorjahr bestand keine Notwendigkeit der Bildung von Rückstellungen für verursachte Emissionen sowie Rückstellungen für Drohverlusten Einkauf (Rückstellungshöhe Vorjahr 2,0 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen befanden sich zum 31. Dezember 2023 mit 3,2 Mio. EUR signifikant unter Vorjahresniveau (Vorjahr: 7,0 Mio. EUR). Zum 31. Dezember 2023 waren Darlehensverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 7,5 Mio. EUR ausgewiesen (Vorjahr: 0 Mio. EUR). Vermögenslage Das Anlagevermögen belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 40,0 Mio. EUR (Vorjahr: 36,3 Mio. EUR). Im Geschäftsjahr 2023 wurden 7,7 Mio. EUR in das Anlagevermögen investiert und somit 0,8 Mio. EUR mehr als im Vorjahr 2022. Die Zugänge zum Anlagevermögen, welche vor allem das Sachanlagevermögen zur Produktion von Graphitelektroden betreffen, lagen somit im Geschäftsjahr 2023 genauso wie im Vorjahr über den Abschreibungen des Geschäftsjahres auf das Anlagevermögen. Das Vorratsvermögen lag zum Bilanzstichtag mit 55,2 Mio. EUR rund 45,1 % unter dem Vorjahreswert von 100,6 Mio. EUR. Begründet ist dies durch eine mengen- und wertmäßige Verringerung der Lagerbestände an Halbfabrikaten und Fertigfabrikaten von Graphitelektroden und einer gebuchten Wertminderung auf Rohstoffe sowie Halbfabrikate und Fertigfabrikate von Graphitelektroden. Die Forderungen gegen Dritte zum 31. Dezember 2023 sind im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Mio. EUR gestiegen. Hingegen sind die Forderungen gegen verbunden Unternehmen um 0,7 Mio. EUR gesunken. Die Bilanzsumme belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 123,6 Mio. EUR (Vorjahr: 159,7 Mio. EUR). Gesamtaussage Die Geschäftsführung bewertet, unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als stabil, jedoch das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 als nicht zufriedenstellend. Personal Die TOKAI ERFTCARBON GmbH beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 201 Mitarbeiter, während im Vorjahr durchschnittlich 189 Mitarbeiter beschäftigt wurden. Leistungsindikatoren Wesentliche interne Steuerungsgrößen zur Unternehmensüberwachung sind die folgenden finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren:
Die bedeutsamsten Leistungsindikatoren haben sich wie folgt entwickelt:
Finanzielle Leistungsindikatoren Der bedeutendste finanzielle Leistungsindikator für unsere Gesellschaft ist der erzielte Umsatzerlös. Dieser ist im abgelaufenen Geschäftsjahr bedingt durch die geringeren Graphitelektrodenpreise (EUR/t) und den geringeren Absatz gesunken. Die im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 erwarteten Umsatzerlöse zwischen 110 Mio. EUR und 120 Mio. EUR wurden bei tatsächlichen Umsatzerlösen von 104,1 Mio. EUR nicht erreicht. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresergebnis in Höhe von -35,4 Mio. EUR erzielt, welches aufgrund der dargestellten Entwicklung im Vergleich zum Jahresüberschuss des Vorjahres von 0,3 Mio. EUR um 35,7 Mio. EUR gesunken ist. Der Jahresfehlbetrag war damit höher als der im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 prognostizierte Jahresfehlbetrag im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die unfallbedingten Ausfalltage belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 71 Tage (Vorjahr: 272 Tage). Unter Berücksichtigung der angefallenen Arbeitsstunden sanken im Geschäftsjahr 2023 die unfallbedingten Ausfallzeiten auf 24,9 Tage je 100.000 Arbeitsstunden (Vorjahr: 96,2 Tage je 100.000 Arbeitsstunden). Das Ziel, die unfallbedingten Ausfalltage auf unter 20 Tage je 100.000 Arbeitsstunden zu reduzieren, wurde nicht erreicht. Kontroll- und Risikomanagement Unsere Muttergesellschaft, die TOKAI CARBON Co., Ltd. unterliegt als börsennotiertes Unternehmen der Verpflichtung zur Einhaltung des japanischen SOX. Als eine wesentliche Tochtergesellschaft ist die TOKAI ERFTCARBON GmbH auch in diese Verpflichtung integriert. III. Chancen- und Risikobericht Risikobericht Die Gesellschaft sieht die folgenden Risiken als die wesentlichen Risiken für die zukünftige Entwicklung (unter Berücksichtigung von Maßnahmen zur Risikobegrenzung): Seit dem 24.02.2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine ("Russland-Ukraine-Krieg"). Der Krieg in der Ukraine hat der Inflation und den Lieferkettenproblemen weiteren Auftrieb gegeben. Insbesondere die EU sieht sich aufgrund der hohen Inflation und der Energiekrise mit schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen konfrontiert. Insbesondere in Europa war die Abhängigkeit von russischer Gaslieferung immens hoch, sodass Russlands Krieg gegen die Ukraine zu erheblichen Kostensteigerungen im Bereich Energie seit dem Jahr 2022 geführt hat. Neben dem Russland-Ukraine-Krieg herrschen seit dem vergangenen Jahr 2023 weitere geopolitische Spannungen, insbesondere im Nahen Osten, die zu einer Destabilisierung der Energiemärkte führen können. Die Gesellschaft sieht die Energiepreise als ein wesentliches Geschäftsrisiko für die kommenden Monate. Zwar sind die Strom- und Gaspreise mittlerweile wieder auf das Niveau vor dem russischen Angriff auf die Ukraine gefallen, befinden sich aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Es ist anzunehmen, dass der Russland-Ukraine Konflikt als auch die weiteren geopolitischen Spannungen die Energie- und Verbraucherpreise auch im Geschäftsjahr 2024 auf hohem Niveau halten wird. Der Volatilität auf den Energiemärkten begegnen wir durch den Abschluss langfristiger Rahmenverträge sowie den strukturierten Zukauf entsprechender Tranchen für Strom und Erdgas. Die Gesellschaft sieht insgesamt weiterhin ein mittleres bis hohes Risiko aus der zukünftigen Entwicklung aus dem Russland-Ukraine-Krieg. Ein zusätzliches wesentliches Geschäftsrisiko aus Sicht der Gesellschaft besteht weiterhin darin, dass die Gesellschaft die angefallenen Produktionskosten für Graphitelektroden nicht durch höhere Absatzpreise und ausreichende Absatzmengen in dem Maße an Kunden weitergeben kann, um die für die Produktion anfallenden Aufwendungen abzudecken. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft durch den Versuch der Durchsetzung von höheren Absatzpreisen und -mengen am Markt bei einer gleichzeitigen laufenden Anpassung der Produktionsmengen an die prognostizierten Nachfragen und Kostenreduzierungsmaßnahmen. Die Gesellschaft sieht aus diesem Sachverhalt insgesamt ein mittleres bis hohes Risiko. Der Hauptrohstoff zur Herstellung von Graphitelektroden ist Nadelkoks. Der Nadelkoks wird in US-Dollar zugekauft. Durch unsere Konzentration auf das Geschäft mit Graphitelektroden im europäischen Markt ist der Anteil unserer Verkäufe in der Währung US-Dollar gering, sodass ein Risiko aus der unvorteilhaften Entwicklung von Fremdwährungskursen besteht. Aus Einkaufs- und Verkaufskontrakten bleibt für das Jahr 2024 zum derzeitigen Zeitpunkt eine prognostizierte Unterdeckung von rund 10 - 12 Mio. USD. Aus diesem Sachverhalt sieht die Gesellschaft jedoch lediglich ein niedriges Risiko. Weiterhin sieht die Gesellschaft ein Risiko aus dem möglichen Ausfall von Forderungen gegenüber Kunden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen waren zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 zu 93,0 % durch Warenkreditversicherungen gesichert. Der Selbstbehalt für diese Forderungen betrug rd. 9,0 %. Aus diesem Grund sieht die Gesellschaft aus diesem Sachverhalt ein niedriges Risiko. Die Produktion von Graphitelektroden ist als energieintensiv eingestuft. Für das Wirtschaftsjahr 2024 liegt uns ein Begrenzungsbescheid als Basis für die Reduzierung der KWKG-Umlage sowie Offshore-Netzumlage vor. Unser Unternehmen ist nach ISO 50001 Energiemanagementsystem zertifiziert und erfüllt damit die Voraussetzungen für die Sonderregelung zur Befreiung von der KWKG-Umlage sowie Offshore-Netzumlage. Aus diesem Grund sieht die Gesellschaft aus diesem Grund ein niedriges Risiko. Chancenbericht Die Gesellschaft sieht die folgenden Chancen als die wesentlichen Chancen für die zukünftige Entwicklung: Die Produktion von Stahl unter Einsatz von Elektrolichtbogenöfen (EAF) kann im Vergleich zur Hochofen- Konverter-Route (BOF) unter der Verwendung von erneuerbaren Energiequellen zu wesentlich geringeren CO 2 - Emissionen führen. In Deutschland lag der Anteil der Stahlproduktion mittels EAF im Geschäftsjahr 2023 bei rund 28 % (Wirtschaftsvereinigung Stahl, 23.01.2024, Rohstahlproduktion in Deutschland Jahr 2023). Beim Einsatz von EAF ist die USA beispielhaft mit einem Anteil von ca. 70 % an der Gesamtstahlproduktion (Rollforming Magazine, Abruf 23.02.2023, Stahlproduktion). Die von der EU angestrebte Dekarbonisierung sowie Wasserstoffstrategie erfordert in der Stahlindustrie eine erhöhte Stahlproduktion mittels Elektrolichtbogenöfen. Eine mögliche CO 2 -arme Schlüsseltechnologie ist dabei die Direktreduktion mit Wasserstoff (Direktreduktion-EAF-Route). Hierin sehen wir eine Chance für unsere Industrie für die mittel- bis langfristige Zukunft mit steigender Nachfrage nach Graphitelektroden und positiver Auswirkung auf unser Geschäft. IV. Prognosebericht Konjunkturprognose 2024 Sowohl in der EU als auch im Euroraum wird für das Jahr 2023 insgesamt eine Wachstumsrate von 0,5 % angenommen, sodass eine Rezession vermieden werden konnte. Die niedrige Wachstumsrate ist insbesondere bedingt durch die hohe Inflation (auch wenn diese während des gesamten Jahres 2023 rückläufig war) und die anschließende Straffung der Geldpolitik, kriegsbedingte Unsicherheit und geopolitische Spannungen sowie hohen Energie- und Rohstoffpreisen. Die Europäische Kommission prognostiziert für die EU-Wirtschaft im Jahr 2024 ein BIP-Wachstum von 0,9 %. Im darauffolgenden Wirtschaftsjahr 2025 wird ein Wachstum von sogar 1,7 % prognostiziert. Für Deutschland wurde im Februar 2024 ein BIP-Wachstum von 0,3 % für 2024 und von 1,2 % für 2025 erwartet. Für 2024 bedeutet dies eine Abwärtskorrektur von den in der Herbstprognose 2023 prognostizierten 0,8 %, während die Prognose für 2025 unverändert bleibt. (Pressemitteilung Europäische Kommission, 15.02.2024, Winterprognose 2024). Im vergangenen Kalenderjahr 2023 lag die Inflation in der Euro-Zone noch bei 5,4 % bzw. in der EU bei 6,3 %. Im Jahr 2024 soll die Inflation auf 2,7 % in der Euro-Zone und 3,0 % Prozent in der EU fallen. Für das kommende Kalenderjahr 2025 wird eine Inflation von 2,2 % in der Euro-Zone bzw. 2,5 % in der EU prognostiziert. Für Deutschland wird eine Inflationsrate von 2,8 % für das Jahr 2024 und 2,4 % für das Jahr 2025 erwartet (Pressemitteilung Europäische Kommission, 15.02.2024, Winterprognose 2024). Für die Prognosen besteht angesichts der bestehen geopolitischen Spannungen hohe Unsicherheit. Prognose Stahlindustrie 2024 Für 2024 wird die weltweiten Stahlnachfrage auf rund 1,8 Mio. Tonnen prognostiziert, was einer Nachfrage auf Vorjahresniveau entsprechen würde. In der EU wird davon ausgegangen, dass die Stahlnachfrage um rund 5,8 % steigen wird, nachdem die Stahlnachfrage in 2023 geschrumpft ist. Dies ist in der EU auf die straffe Geldpolitik und die Energiekrise zurückzuführen. Für die Automobilindustrie wird eine Erholung der Nachfrage auch in der EU für 2024 angenommen, allerdings wird voraussichtlich nicht das Niveau vor der Pandemie erreicht werden. Der Wohnungsbau wird ebenfalls durch hohe Zinsen - als Folge der Leitzinserhöhungen der EZB und anderer Zentralbanken-, hohen Materialkosten und Arbeitskräftemangel beeinträchtigt (WSA, 17.10.2023, Worldsteel Short Range Outlook October 2023). Geschäftsprognose 2024 Wir erwarten im Geschäftsjahr 2024, dass die Absatzmenge von Graphitelektroden als auch die Absatzpreise für Graphitelektroden jeweils rund 20 % - 25 % unter dem Vorjahresniveau liegen werden. Dabei deckt der aktuelle Auftragsbestand zum Zeitpunkt der Aufstellung des Abschlusses mehr als 100 % des Absatzziels für das erste Halbjahr 2024 von 8.000 t ab. Die Nachfrage nach Graphitelektroden ist dabei insbesondere abhängig von der Entwicklung der Stahlindustrie in unserem Zielmarkt Europa. Nach aktueller Ergebnisvorschau wird für das Wirtschaftsjahr 2024 einen Jahresfehlbetrag im niedrigen zweistelligen Millionenbereich prognostiziert, was insbesondere durch die sinkenden Absatzpreise und - mengen von Graphitelektroden begründet sein wird. Die zu erwartenden Umsatzerlöse liegen im Geschäftsjahr 2024 zwischen 60 Mio. EUR und 70 Mio. EUR. Der Umsatzrückgang wird teilweise kompensiert durch eine Reduzierung der Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen. Weiterhin ist das Ziel für 2024, die unfallbedingten Ausfallzeiten auf < 20 Tage je 100.000 Arbeitsstunden zu reduzieren. Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 sind weitere Investitionen in der Produktion geplant, für die im Wesentlichen die Finanzierung über Intercompany-Darlehen vorgesehen ist. Mit Wirkung zum 1. Januar 2020 hat die Gesellschaft mit der Muttergesellschaft TOKAI CARBON Co., Ltd., Tokio/Japan, ein Revolving Credit Facility Agreement geschlossen, durch welches die Gesellschaft als Darlehensnehmer berechtigt ist, von der Muttergesellschaft Darlehen in begrenzter Höhe mit einer, bei Auszahlungsanfrage zwischen den Vertragsparteien zu bestimmenden Laufzeit aufzunehmen. Auf Basis dieser Vereinbarung wurde der Gesellschaft ein Kreditrahmen in Höhe von 17 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2024 gewährt. Aus diesem Kreditrahmen wurden auf Basis einer Auszahlungsanfrage vom 6. Dezember 2023 ein kurzfristiges Darlehen in Höhe von 7,5 Mio. EUR in Anspruch genommen, dass für einzelne noch zu kontrahierende Investitionen genutzt werden kann. Die Gesellschaft geht davon aus, dass dieses Darlehen auf Basis des Revolving Credit Facility Agreements während der Investitionsphase mindestens bis zum Ende des Prognosezeitraums im April 2025 verlängert werden kann. Weiterhin geht die Gesellschaft mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon aus, dass der Liquiditätsbedarf (der den Liquiditätsbedarf aus geplanten Investitionstätigkeiten berücksichtigt) im Prognosezeitraum bis April 2025 durch einen aus dem Revolving Credit Facility Agreement vereinbarten Kreditrahmen abgedeckt ist. Je nach Entwicklung der geopolitischen Rahmenbedingungen kann zudem auf einzelne Investitionen verzichtet werden, um somit die Finanzlage diesbezüglich nicht zu belasten. Zudem hat das Mutterunternehmen der Gesellschaft eine Patronatserklärung mit einer Laufzeit von zwei Jahren erteilt. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der strategischen Bedeutung der Gesellschaft für die CO 2 -reduzierende Stahlerzeugung mittels Elektrolichtbogenofen halten wir ein Fallenlassen für nahezu ausgeschlossen. Für die nächsten Jahre sehen wir vielmehr gute Chancen zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens und sehen die Positionierung unserer Gesellschaft im Vergleich zum Wettbewerb positiv.
Grevenbroich, den 23. März 2024 TOKAI ERFTCARBON GmbH Dirk Schneider, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt. B. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma TOKAI ERFTCARBON GmbH im Handelsregister beim Amtsgericht Mönchengladbach unter der Registernummer HRB 7884 eingetragen und hat ihren Sitz in Grevenbroich. C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der Vermögens- und Schuldposten entsprechen den Vorschriften der §246 ff. HGB. Dabei richtet sich die Bilanzierung und Bewertung der einzelnen Bilanzposten nach den folgenden Grundsätzen: 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer gewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren), bewertet. Vom Wahlrecht der Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände im Sinne des 248 HGB wird kein Gebrauch gemacht. 2. Sachanlagen Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden auf Basis der voraussichtlichen Nutzungsdauer durchgeführt (Grundstücke und Bauten: 25 bis 50 Jahre; sonstiges Sachanlagevermögen: 3 bis 30 Jahre). Dabei werden sowohl die lineare als auch die geometrisch-degressive (Beibehaltungswahlrecht gemäß EGHGB; mit Übergang zur linearen Methode) Abschreibungsmethode angewandt. Für Zugänge zum Sachanlagevermögen wird seit dem Geschäftsjahr 2008 nur noch die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen waren im Berichtsjahr in Höhe von 417 TEUR vorzunehmen. Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von 250 EUR bis 1.000 EUR wird im Geschäftsjahr der Anschaffung auch in der Handelsbilanz ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird planmäßig über 5 Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu 250 EUR werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen im Jahr des Zugangs zeitanteilig (pro rata temporis) vorgenommen. 3. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet; die niedrigeren beizulegenden Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt, aber unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeit der Bestände ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Unfertige und fertige Erzeugnisse sowie Waren sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbezogene Verwaltungskosten. Die Erzeugnisse sind verlustfrei nach den Verhältnissen am Absatzmarkt bewertet. Der in den Herstellungskosten enthaltene Wertverzehr des Anlagevermögens, das der Fertigung der Erzeugnisse dient, wird mit der linearen Abschreibung von den Anschaffungswerten erfasst. Niedrigere beizulegende Werte der Waren werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungs- und Absatzmarkt ermittelt. Es erfolgte keine Einbeziehung von Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten. Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennwert angesetzt, d.h. mit dem tatsächlich geleisteten Betrag. 4. Emissionsberechtigungen Für das Geschäftsjahr 2023 war kein Ausweis von Emissionsberechtigungen im Vorratsvermögen vorzunehmen, da die von der Deutschen Emissionshandelsstelle kostenlos zugeteilten Emissionsberechtigungen zur Deckung der angefallenen Emissionen ausreichend waren. Somit war im Berichtsjahr auch keine Rückstellung für die Verpflichtung zur Abgabe von Emissionsberechtigungen für bis zum Abschlussstichtag verursachten Emissionen zu bilden. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 5 % auf den nicht einzelwertberichtigten und unversicherten Teil der Nettoforderungen gebildet. 6. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden unter Berücksichtigung eines derzeitigen langfristigen Kapitalmarktzinses von 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) (auf der Grundlage einer durchschnittlichen mittleren Restlaufzeit von 15 Jahren) und einer an die Inflationsprognosen angepassten, gesplitteten Rentendynamik von 4,50 % (bis 2025, danach 2,20 % / Vorjahr: 5,00 %) ermittelt. Dabei wurden das Projected-Unit-Credit-Verfahren unter der Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze sowie die Sterbetafeln 2018 G der Heubeck Richttafeln GmbH verwendet. Der Rechnungszins von 1,83 % basiert auf der 10-Jahres-Durchschnittsbildung gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Der Rechnungszins auf Basis der 7-Jahres-Durchschnittsbildung für die Ermittlung des Unterschiedsbetrags nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 1,75 %. Die Berechnung der Pensionsrückstellung wurde im Geschäftsjahr 2023 durch die versicherungsmathematischen Sachverständigen der Heubeck AG, Köln, durchgeführt. Die Veränderung des Rechnungszinses von 1,78 % auf 1,83 % führt zu einer Auflösung der Rückstellung aus Pensionen und sonstigen Verpflichtungen in Höhe von 169 TEUR. 7. Steuerrückstellungen Rückstellungen zur Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer waren für das Geschäftsjahr 2023 nicht zu bilden. 8. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften sowie ungewisse Verbindlichkeiten abzudecken. Die Rückstellung für Jubiläumszuwendungen sowie die Rückstellung für Altersteilzeit wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen durch die versicherungsmathematischen Sachverständigen der Heubeck AG, Köln, unter Berücksichtigung eines langfristigen Kapitalmarktzinssatzes von 1,75 % (Rückstellung für Jubiläumszuwendungen) bzw. 0,99 % (Rückstellung für Altersteilzeit) bewertet. Im Vorjahr wurden die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen und Altersteilzeit mit einem Zinsfuß von 1,44 % bzw. 0,42 % ermittelt. Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde mit einer Rückdeckungsversicherung verrechnet. Die Rückdeckungsversicherung stellt gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB Deckungsvermögen dar und wurde mit einem Betrag in Höhe von 135 TEUR mit dem Rückstellungsbetrag verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgte nach der Aktivwertmethode (Zeitwert). Die Anschaffungskosten betrugen 777 TEUR. Aufwendungen und Erträge wurden in Höhe von 7 TEUR verrechnet. Der Erfüllungsbetrag aus Altersteilzeitverpflichtungen entspricht 158 TEUR. 9. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihrem zu erwartenden Erfüllungsbetrag angesetzt. 10. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Tageskurs bei Entstehung (Zugangsbewertung) und entsprechend § 256a HGB am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten bestehen nicht. 11. Latente Steuern Latente Steuern werden insb. für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen des Sachanlagevermögens, der Vorräte, der Pensionsrückstellung und sonstigen Rückstellungen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge für körperschaft- sowie gewerbesteuerliche Zwecke berücksichtigt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von aktuell 31,575 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag (15,825 %) und Gewerbesteuer (15,750 %). Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird von dem in § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB eingeräumten Wahlrecht Gebrauch gemacht und auf einen Bilanzansatz verzichtet. Im Geschäftsjahr 2023 ergab sich insgesamt ein nicht bilanzierter Aktivüberhang. Er resultiert neben temporären Differenzen insbesondere aus steuerlichen Verlustvorträgen. D. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einer Anlage zu diesem Anhang dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit einem Gesamtbetrag von 113 TEUR resultieren In vollem Umfang aus Forderungen für Lieferungen und Leistungen (Vorjahr 2.185 TEUR). 3. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktive Rechnungsabgrenzung beinhaltet vor allem die Abgrenzung für vorausgezahlte Beiträge sowie vorausgezahlte Dienst- und Beratungsleistungen. 4. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum Stichtag 1.600.000,00 DM (818.067,01 EUR). Es ist voll eingezahlt. Die Geschäftsanteile der TOKAI ERFTCARBON GmbH, Grevenbroich, wurden zum Stichtag wie folgt gehalten:
5. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt zum Stichtag 4.294.851,80 EUR (8.400.000,00 DM). 6. Gewinnausschüttung Im Berichtsjahr erfolgte keine Gewinnausschüttung an die TOKAI CARBON Co., Ltd., Tokio/Japan. 7. Pensionsrückstellung Wie im Vorjahr wird der in der Rückstellungsdotierung enthaltene Zinsanteil in Höhe von 409 TEUR (Vorjahr: 380 TEUR) gesondert im Zinsaufwand ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren zeigt sich wie folgt:
Für den Unterschiedsbetrag besteht gemäß § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre. 8. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (1.430 TEUR), für Jubiläumszuwendungen (807 TEUR), für Zeitguthaben und Urlaubsansprüche (457 TEUR) sowie für Altersteilzeitverpflichtungen (158 TEUR), welche gemäß §246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit einem Deckungsvermögen in Höhe von 135 TEUR verrechnet wurden. Die Gewährleistungsrückstellung (99 TEUR) umfasst ausschließlich namentlich bekannte Einzelreklamationen. 9. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr kürzer als ein Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Gesamthöhe von 7.665 TEUR (Vorjahr: 1.770 TEUR) resultieren in Höhe von 145 TEUR (Vorjahr: 1.770 TEUR) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Darüber hinaus bestanden zum Abschlussstichtag Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft TOKAI CARBON Co., Ltd. aus einem kurzfristigen Darlehen in Höhe von 7.520 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR). E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich geographisch wie folgt:
Die Umsatzerlöse Ausland gliedern sich geographisch wie folgt:
Die Umsatzerlöse gliedern sich nach:
2. Materialaufwand
3. Personalaufwand
4. Abschreibungen Die Abschreibungen für das Geschäftsjahr 2023 sind in einer Anlage zu diesem Anhang dargestellt. 5. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von 999 TEUR (Vorjahr: 136 TEUR), periodenfremde Erträge in Höhe von 470 TEUR (Vorjahr: 311 TEUR / davon 460 TEUR aus der Auflösung von Rückstellungen (Vorjahr: 307 TEUR)), Erträge aus Kursgewinnen in Höhe von 303 TEUR (Vorjahr: 1.310 TEUR), sowie Erträge aus Leistungen in Höhe von 175 TEUR (Vorjahr: 527 TEUR). 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für die Zuführung zur Pensionsrückstellung in Höhe von 592 TEUR (Vorjahr: 2.292 TEUR), Aufwendungen für den Abriss und Rückbau von außer Betrieb gestellten Anlagen in Höhe von 482 TEUR (Vorjahr: 355 TEUR) sowie Aufwendungen aus Kursverlusten in Höhe von 344 TEUR (Vorjahr: 803 TEUR). Darüber hinaus sind Aufwendungen für die Beseitigung der Folgen eines Brandschadens in Höhe von 924 TEUR angefallen. Diese wurden vollständig durch bestehenden Versicherungsschutz ausgeglichen (vgl. 5. Sonstige betriebliche Erträge). Die periodenfremden Aufwendungen in 2023 betragen 260 TEUR (Vorjahr: 476 TEUR). 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sind für das Berichtsjahr insgesamt mit einem Ertrag in Höhe von 1 TEUR ausgewiesen. Bedingt durch das negative Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 sind in den Steuern vom Einkommen und Ertrag nur periodenfremde Steuererstattungen, die aus geringfügigen Deklarationsabweichungen resultieren, enthalten. F. Sonstige Pflichtangaben 1. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 191 TEUR, davon fallen 143 TEUR für Abschlussprüfungsleistungen und 48 TEUR für andere Bestätigungsleistungen an. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus einem kurzfristigen, durch die TOKAI CARBON Co., Ltd. gewährten Darlehen bestehen per Abschlussstichtag finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 7.520 TEUR. Darüber hinaus bestehen Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 114 TEUR aus zwölf Auto- Leasingverträgen. Fünf Leasingverträge enden im Kalenderjahr 2024, alle übrigen in den Jahren 2025 ff. 3. Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren, gemäß § 267 Abs. 5 HGB, im Durchschnitt 201 Arbeitnehmer, davon 150 gewerbliche Arbeitnehmer und 51 Angestellte, beschäftigt. 4. Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführer der TOKAI ERFTCARBON GmbH zum 31. Dezember 2023 ist: Herr Dirk Schneider Der Geschäftsführer übt seine Tätigkeit hauptberuflich aus. Bezüglich der im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurden die Erleichterungsvorschriften gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Die Pensionsansprüche früherer Geschäftsführer bzw. von deren bezugsberechtigten Hinterbliebenen sind in der Pensionsrückstellung in Höhe von 4.003 TEUR enthalten. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Gesamtbezüge in Höhe von 270 TEUR an frühere Geschäftsführer bzw. an deren bezugsberechtigte Hinterbliebene gewährt. 5. Funktion und Zusammensetzung des Beirats Der Beirat berät das Management der Gesellschaft und die Gesellschafterin bei Fragen des Tagesgeschäfts sowie zukünftiger strategischer Geschäftsausrichtung. Mitglieder des Beirats der TOKAI ERFTCARBON GmbH sind folgende Vertreter der Gesellschaft: Herr Mitsuharu Nobata, Tokio/Japan, Vorsitzender - abberufen zum 31.08.2023 Herr Masafumi Tsuji, Tokio/Japan, Vorsitzender - bestellt zum 01.09.2023 Herr Tsunayuki Sato, Tokio/Japan - abberufen zum 09.02.2023 Herr Duk-Keun Suh, Tokio/Japan - abberufen zum 09.02.2023 Herr Hiroshi Takahashi, Tokio/Japan - bestellt zum 10.02.2023 - abberufen zum 31.08.2023 Herr Toshiki Suzukawa, Tokio/Japan - bestellt zum 10.02.2023 Herr Naoki Hirai, Tokio/Japan - bestellt zum 01.09.2023 Vergütungen wurden an die Mitglieder des Beirats im Berichtsjahr nicht gezahlt. 6. Konzernverhältnisse Folgendes Unternehmen stellt den Konzernabschluss für den größten bzw. kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den der Jahresabschluss der TOKAI ERFTCARBON GmbH einbezogen ist: TOKAI CARBON Co., Ltd., 2-3 Kita-Aoyama, 1-chome, Minato-ku, Tokio, Japan Der Konzernabschluss wird in Tokio, dem Sitz der TOKAI CARBON Co., Ltd., Japan, offengelegt und ist dort erhältlich. 7. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es gab keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der TOKAI ERFTCARBON GmbH. 8. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 35.424.653,72 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Grevenbroich, den 23. März 2024 TOKAI ERFTCARBON GmbH Dirk Schneider, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TOKAI ERFTCARBON GmbH, Grevenbroich Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TOKAI ERFTCARBON GmbH, Grevenbroich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TOKAI ERFTCARBON GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 26. März 2024 KPMG
AG
Gereon Sperling, Wirtschaftsprüfer Kai Rainer Hannemann, Wirtschaftsprüfer
Grevenbroich, Germany, 25th April 2024 Tokai Carbon Co., Ltd. |
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