R.I.G. Karkassen-Vertriebs-GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Tabakwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Juergen Eigenbrodt seit 5.10.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Reifen-Ihle GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Reifen Ihle Service GmbHGünzburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Lagebericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Grundlagen Eine der schwersten Wirtschaftskrisen der letzten Jahrzehnte führte nach den Angaben der Weltbank zu einem Rückgang des weltweiten Bruttoinlandsproduktes ( BIP ) von 2,2 % im Jahr 2009. Die Weltwirtschaft hat sich 2010 rascher erholt, als viele Experten erwartet haben. Nach kräftigen Wachstumsraten in den ersten sechs Monaten verlief die Konjunktur im zweiten Halbjahr schwächer. Insgesamt belief sich der Zuwachs beim weltweiten Bruttoinlandsprodukt auf ca. 4,8 %. Für das laufende Jahr 2011 wird eine Zunahme von 3.3 % prognostiziert. Die wirtschaftliche Dynamik ging vor allem von den Entwicklungs- und Schwellenländern aus, die von der Finanzkrise weniger stark betroffen waren. Dagegen befinden sich die Industriestaaten bis heute auf einem eher moderaten Wachstumspfad. Die Entwicklung in der Eurozone ist unterschiedlich gelaufen. Deutschland hat mit einem Wirtschaftswachstum von 3,6 % einen deutlichen Beitrag zum europäischen Wirtschaftswachstum geleistet. Die weltweite Automobilnachfrage stieg 2010 kontinuierlich an und lag letztendlich über dem Niveau der Vorkrisenjahre. In der Reifenbranche ( Reifenfachhandel ) ist der Umsatz über alle Produktgruppen um 2,7 % gewachsen. 2. Der Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2010 zeigte einen Aufwärtstrend, insbesondere im 2. Halbjahr, jedoch waren die Auswirkungen der Wirtschaftskrise noch deutlich spürbar. Auch ein Jahr nach der Wirtschaftskrise sind typische Merkmale des Marktes vorhanden und haben sich noch nicht zurückgebildet: Die Kunden prüfen mehr denn je Bedarf, Bestände und Liquidität. Dies bedeutet, dass mit kürzeren Lieferzeiten, kleinen Losgrößen und hohem Servicelevel gerechnet werden muss. Die Auswirkungen auf die Margen waren deutlich spürbar. Bemerkbar machte sich auch der drastische Anstieg der Kautschukpreise, der sich zum Ende des letzten Quartals beschleunigte. 3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Die Umsatzerlöse, die alle im Unternehmensbereich Reifenhandel erzielt wurden, haben sich um 10 % erhöht. Der Rohertrag verbesserte sich um 4 %. Die Personalkosten nahmen um 2 %, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 5 % zu. Das Finanzergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr, während das neutrale Ergebnis rückläufig war. Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung ging um T€ 68 zurück. Der Brutto-Cashflow, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zuzüglich der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrug im Berichtsjahr TE 279, dies sind 1,6 % (im Vj. 2,0 %) der Umsatzerlöse. Zu jeder Zeit während des Geschäftsjahres war die Zahlungsbereitschaft gewährleistet. Die eingegangenen Verpflichtungen wurden i. w. unter Ausnutzung der Skontomöglichkeiten erfüllt. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge, die Einfluss auf den Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. 5. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft In den ersten sechs Monaten des Jahres 2011 stiegen die Umsätze um T€ 765 (= 10 %) an. Der Personalaufwand stieg um 6 %. Die übrigen Aufwendungen (Sachaufwand, Abschreibungen, Finanzergebnis, sonstige betriebliche Aufwendungen) blieben im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert.. Das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit konnte um T€ 280 verbessert werden. Risiken der noch unsicheren Wirtschaftsentwicklung sind derzeit nicht erkennbar. Das wirtschaftliche Umfeld auf den Kapital- und Gütermärkten ist noch immer durch die Folgen der Finanzkrise und Rezession geprägt. Für das Gesamtjahr 2011 erwarten wir wieder eine verstärkte Nachfrage nach unseren Produkten. In Europa wird die Pkw Produktion nach Schätzungen um 4 % wachsen. Es bestehen die branchenbedingten Risiken (Zahlungsfähigkeit und wirtschaftliche Situation Unserer Kunden, Wettbewerbsdruck). Versicherbare Risiken sind eingedeckt. Das Management ist in der Lage, über die eingereichten (Betriebs-) Systeme ein Risikomanagement zu führen. Durch Neuentwicklungen, Rigdon-Ganzjahresreifen, LKW-Lamellenreifen, wird die Nachfrage nach unseren Produkten gesteigert werden. Gestiegene Einstandspreise sowie Kostensteigerungen wurden weitgehend, wenn auch zeitversetzt an die Kunden weitergegeben. Aufgrund des erfahrungsgemäß umsatzstärkeren 2. Halbjahres und der sich abzeichnenden Erholung unserer Absatzmärkte erwarten wir für 2011 ein verbessertes Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Das Investitionsvolumen in technische Anlagen und Maschinen sowie in Betriebs- und Geschäftsausstattung wird im Jahr 2010 auf Vorjahresniveau bleiben.
Günzburg, den 30.06.2011 Reifen Ihle Service GmbH BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangA. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Währungsumrechnungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden ist nach den für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften vorgenommen worden. Die Aufstellung des Jahresabschlusses 2010 erfolgte unter erstmaliger Anwendung der Bestimmungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes. Im Einklang mit Art. 67 Abs. 8 S. 2 EGHGB wurde auf die Anpassung der Vorjahreszahlen verzichtet. Das Sachanlagevermögen wurde zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Der Abschreibungszeitraum entspricht der üblichen Nutzungsdauer der Anlagengegenstände. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Betrag von € 410, -- wurden in vollem Umfang abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen, die die abgelaufenen oder früheren Geschäftsjahre betreffen, tragen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen Rechnung. Sie bemessen sich nach dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag und berücksichtigen künftige Kosten- und Preissteigerungen. Die Finanzschulden und anderen Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die im Jahresabschluss enthaltenen Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischen Währungen werden mit dem Mittelkurs zum Anschaffungstag bzw. mit dem niedrigeren (Forderungen) oder höheren (Verbindlichkeiten) Mittelkurs zum Bilanztag umgerechnet. Latente Steuern wurden für Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen- und steuerlichen Wertansätzen der Bilanzposten unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlustvorträgen ermittelt. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird passiviert. Im Falle von aktiven latenten Steuern wird entsprechend dem Aktivierungswahlrecht auf eine Bilanzierung verzichtet. B. Erläuterung des Jahresabschlusses 1. Bilanz zum 31. Dezember 2010 Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern betref-fen kurzfristig rückzahlbare Finanzierungen und erbrachte Leistungen. Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen erfassten Beträge haben Vermögenscharakter. Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember € 25.000, --. Die sonstigen Rückstellungen dienen der Aufwandsabgrenzung und erfassen im Wesentlichen die Risiken aus Garantie- und Gewährleistungsansprüchen, aus dem Lohn- und Gehaltsbereich sowie sonstige Risiken. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen alle unter 1 Jahr. Unter der Position sonstige Verbindlichkeiten sind auch Verbindlichkeiten aus Steuern ausgewiesen. Verbindlichkeitenspiegel:
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010 Die Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und gegliedert. Die Umsatzerlöse betreffen die Erträge aus dem Unternehmensgegenstand. In fremder Währung lautende Erträge und Aufwendungen wurden zum Mittelkurs am Tag der Entstehung umgerechnet. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind alle Positionen zusammengefasst, die nicht in anderen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung auszuweisen sind. Sie enthalten neben den betrieblichen Aufwendungen auch Verwaltungs-, Vertriebs- und verschiedene Aufwendungen. Das Zinsergebnis stellt sich wie folgt dar:
Die sonstigen Steuern betreffen im Wesentlichen die Kfz-Steuern. Die Gesellschaft hat einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Firma Reifen Ihle GmbH Günzburg abgeschlossen. C. Sonstige Angaben 1) Geschäftsführung Die Geschäftsführung besteht aus dem Geschäftsführer Herrn Wolfgang Reif. Er ist allein zur Vertretung der Gesellschaft berechtigt. 2) Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen. 3) Anzahl der Arbeitnehmer Die Zahl der Beschäftigten betrug im Durchschnitt 92, davon 1 Geschäftsführer, 41 Angestellte, 37 Fach- und Hilfsarbeiter, sowie 13 Auszubildende. Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Feststellung offengelegt. BestätigungsvermerkDer Auftrag zur Prüfung wurde erteilt. Der Bestätigungsvermerk liegt noch nicht vor; er wird nachgereicht. |
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