Stammdaten

Register
Amtsgericht Bayreuth HRB 4406
Eingetragen
1.12.2006
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenBearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
die Entwicklung und der Vertrieb von elektromechanischen Komponenten, technischen Präzisionsformteilen aus Kunststoffen, Werkzeugen und Produktionsanlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ulrich Küchler
seit 1.12.2006
Geschäftsführer
Anton Fuchs
seit 1.12.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
41.17%
32.50%
E** K******
17.07%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schlaeger M-Tech GmbH

Bayreuth

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1) Geschäftsverlauf und Lage der Kapitalgesellschaft

Das Unternehmen Schlaeger M-Tech GmbH ist als Vertriebsfirma innerhalb der Schlaeger Unternehmensgruppe tätig. Daneben hat sie die Bereiche Forschung und Entwicklung übernommen. Die folgende Darstellungen beziehen Ausführungen zum Mutterunternehmen Schlaeger Kunststofftechnik GmbH und den Schwestergesellschaften mit ein, dienen deshalb in der Gesamtaussage der besseren Darstellung der Lage des Unternehmens.

Die Nachfrage nach Serienprodukten und somit der Werksauslastung der Produktion unterlag auch in 2023 weiter einer hohen Volatilität.

Die Materialeinsatzquote erhöhte sich auf 94,7 %.

Der Rohertrag erhöhte sich um TEUR 312.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 4,5 %.

Der Jahrüberschuss beträgt TEUR 1.082.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Wirtschaftsjahr TEUR 478.

Investitionen in Sachanlagevermögen wurden in Höhe von TEUR 132 getätigt.

Entgegen der Erwartung des Vorjahres erhöhten sich die Umsatzerlöse nur um 6,9 %.

Im Vergleich zu 2022 begannen sich die Abrufzahlen in 2023 vorsichtig zu stabilisieren.

Die Störung der Lieferketten reduzierte sich, die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Baugruppen war verbessert. Kurzarbeit konnte deutlich reduziert werden (bereichsweise in den ersten 3 Monaten).

Neben dem bestehenden Seriengeschäft wurde intensiv an Neuprojekten gearbeitet: Die Produkt- und Prozessentwicklung wurde verstärkt, um weiterhin neue Produktentwicklungen zu forcieren. Diese zielen vereinzelt auf reine' Verbrennerprojekte' oder Varianten bestehender Produkte - aber v.a. auf den Produktschwenk in Richtung Hydrid- / BEV-Fahrzeuge.

Baugruppen für Elektromotoren im Stator-, Rotor- und Sensorik-Bereich mit direktem Bezug zur "Transformation Automobil & elektrischen Antrieben" gehören zum Kerngeschäft - vielfache Entwicklungsprojekte stehen vor der Vergabe. 2023 konnte ein Großprojekt für einen Baukasten für Stator- & Rotorbaugruppen im Thermomanagement gewonnen werden. Im PHEV Bereich wurde eine Kapazitätssteigerung beauftragt.

Offenheit für Varianten sowie skalierbarer Invest stehen insbesondere im noch sehr volatilen Elektromarkt (HEV / BEV) besonders im Fokus - eine Stärke von Schlaegers Prozess-Planung aus der Vergangenheit und in Zukunft.

Die bestehende Qualitätsphilosophie wird fortgeführt. Nach wie vor baut Schlaeger durch Erhöhung der Funktionsintegration seiner Produkte, Verbreiterung der Projektanwendungen, der klar definierten Konzentration auf weitgehende Automatisierung mit größtmöglicher Flexibilität am Standort Bayreuth die geschaffene Position am Markt aus.

Kleine Serien werden weiterhin am Produktionsstandort Schlaeger M-Tech s.r.o. (CZ) produziert.

Die eigene Ausbildung und Qualifikation von Facharbeitern bleibt ein zentrales Schlüsselelement. Die Ausbildungsquote im Facharbeiterbereich war in 2023 - wie leider generell in Deutschland- rückläufig.

Das Halten und die Gewinnung von Fachkräften ist und bleibt zukünftig eine schwieriger werdende Herausforderung und Schlüsselelement für den Erfolg des Unternehmens. Maßnahmen in diesem Bereich waren notwendig, wurden eingeleitet und die Wirksamkeit muss regelmäßig überprüft werden.

Lage der Gesellschaft

a) Ertragslage

Der Umsatz 2023 legte von 100.754 TEUR auf 104.522 TEUR um 3,7 % zu. Der Materialaufwand erhöhte sich von 95.529 TEUR auf 98.990 TEUR um 3,6 %.

Der Personalaufwand erhöhte sich von 220 TEUR auf 2.407 TEUR. Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 30 Mitarbeiter beschäftigt (VJ: 28 Mitarbeiter). Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von 1.082 TEUR (Vorjahr 1.179 TEUR) erzielt.

b) Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 31.948 TEUR (VJ: 32.839 TEUR). Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Umlaufvermögens in Höhe von 99,3 % an der Bilanzsumme gekennzeichnet. Die Summe des Umlaufvermögens beläuft sich absolut auf 31.709 TEUR. Flüssige Mittel betragen im Berichtsjahr 1.924 TEUR, das entspricht 6 % der Bilanzsumme. 74,6 % der Bilanzsumme entfallen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme (Eigenkapitalquote) von 4,5 % (VJ: 4,7 %) gekennzeichnet.

c) Finanzlage

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Wirtschaftsjahr 2023 478 TEUR, der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit betrug -132 TEUR und der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit betrug -1.179 TEUR. Die Liquiditätslage des Konzerns war im Berichtsjahr beständig gut. Alle finanziellen Verpflichtungen konnten jederzeit fristgerecht erfüllt werden.

2) Gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen

Im Hinblick auf die Geschäftsführung der Schlaeger Kunststofftechnik GmbH wurde durch deren Gesellschafter beschlossen: Der derzeitige Anteil weiblicher Mitglieder in der aus zwei Geschäftsführern bestehenden Geschäftsführung der Gesellschaft beträgt 0 %. Nachdem aus heutiger Sicht bis zum 31.12.2024 keine Veränderung in der Geschäftsführung der Gesellschaft geplant ist, beträgt die Zielgröße für den bis zum 31.12.2025 zu erreichenden Anteil an weiblichen Mitgliedern in der Geschäftsführung der Gesellschaft unverändert 0 %.

Im Hinblick auf die beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung wurde durch die Geschäftsführung als feste Zielgröße ein Anteil von Frauen von 15 % festgelegt. Der tatsächliche Anteil an Frauen unter der Ebene"GF-1" ("Führungskreis") d.h. Teamleiterinnen war im abgelaufenen Geschäftsjahr und zum Berichtserstattungszeitpunkt höher als die Zielgröße. Eine Anpassung der Zielgröße wird nicht beabsichtigt und eine Unterschreitung der Zielgröße ist nicht zu erwarten.

3) Voraussichtliche Entwicklung der Kapitalgesellschaft

Für 2024 sind wir in Hinblick auf die Gesamtumsatzentwicklung vorsichtig optimistisch und rechnen mit einem Plus von ca. 3-4%.

Wurde in 2023 noch mit einem schnellen Ende bei Hybrid-Aggregaten gerechnet, dreht sich aktuell eher der Trend. Hybride im Aufschwung, BEV stagnieren - Verbrenner werden in den kommenden Jahren weiter den Großteil der PKW Antriebe darstellen.

Neuentwicklungen mit Wasserstofftechnologie bleiben zu beobachten, werden aber zunächst hauptsächlich im Nutzfahrzeugsektor mit ICE und Brennstoffzellen-Technik erwartet.

2030 soll der Anteil rein elektrischer Fahrzeuge (Batteriegespeist oder Wasserstoff Brennstoffzelle) weiter bis zu 30% betragen - dieses Ziel scheint aktuell fraglich.

Schlaeger ist an unterschiedlichen Entwicklungen für alle Antriebskonzepte beteiligt und erreicht damit in 2028 einen >50% Umsatzanteil im Bereich HEV & BEV.

Die Preise bei sämtlichen Rohstoffen (Kupfer, Bunt-Metalle Stahlteile und Kunststoffe) stagnierten in 2023 zunächst auf hohem Niveau. Ende 2023 leichte Entspannung bei Stahl & Kunststoff - die jedoch in 2024 bereits wieder überholt werden.

Ziele für 2024:

Aufrechterhalten der Stabilität des Unternehmens.

Umsetzung und Fortführung der Effizienzoptimierung in der Fertigung mit Blick auf Personal-, Material- und Energie-Ressourcen auch bzw. gerade in der jeweiligen Auslastungssituation.

Erweiterung des Produktspektrums im Bereich "Baugruppen in E-Maschinen und Nebenaggregaten" mit weiteren Varianten & Kunden

Hohe Aufmerksamkeit auf laufende Produktinstallation "Stator/Rotor" f. Thermomanagement

Aktualisierung des integrierten Managementsystems auf neue Anforderungen incl. Vorbereitung auf Nachhaltigkeitsberichterstattung nach ESRS

Unser Risikomanagement skizziert bzw. bewertet folgende, mögliche Risiken:

Konjunktur

Die in 2023 formulierten positiven Prognosen wurden Ende 2023 bzw. Anfang 2024 bereits wieder überholt. Gesicherte Prognosen zur Markt- / Konjunkturentwicklung sind schwierig. EV Hochlauf in jedem Fall verzögert - Trend wieder verstärkt zu HV. Verbrenner aktuell stabil. Vorsichtig optimistische Einschätzung Gesamtabsatz PKW im Vgl. zu 2023 - plus 4%. EV Anteil 30% in 2030 wird nicht erreichbar sein.

Schlaeger forciert weiter intensiv die Entwicklung von Neuprodukten für bestehende Partner und Neukunden - Konzentration auf Produkte für moderne Fahrzeugmotoren und Neuentwicklungen (Direkteinspritzung, Hybrid-Technologie, Applikationen für Kühlkreislauf-Komponenten "Thermo-Management" (Pumpen), variable Ölpumpensteuerung, Anwendungen für Elektromotoren, Abgasnachbehandlung, Ethanol-und Wasserstoffkomponenten) aber auch Fahrradmotorbauteile.

Die E-Mobilität (Leistungselektronik und Temperaturmessung) bergen weiter Potenzial auch bei einer Veränderung der Kernkompetenzen. Investiert wird auch in Entwicklungen im Non-Automotive Bereich.

Exportgeschäfte werden derzeit ausschließlich in EUR durchgeführt, Angebote erfolgen nur in EUR.

Position von Schlaeger innerhalb der Automobilzuliefer-Kette

2023 konnte die erlangte Position weiter stabil gehalten werden. Die Kundenstrategien werden nach den Erfahrungen unterbrochener Lieferketten überdacht - "aus Europa für Europa".

Die Kombination unserer technisch-qualitativ hochwertigen und effizienten Leistung der Gesamtfirma zusammen mit der gelebten Stabilität unser Partnerschaften bei Lieferanten und Kunden hat in den Krisenjahren eher zu einem höheren Ansehen im Markt geführt. Audits / Potentialbewertungen von Neukunden wurden erfolgreich abgeschlossen - die Anzahl der Kunden wächst.

Die Erhaltung unserer wirtschaftlichen Stabilität wirkt sich in der Risikobeurteilung unserer Kunden positiv aus. Zusätzlich gibt es Chancen und Risiken durch die sich möglicherweise verändernde Regionalisierung von Lieferketten - erste Anzeichen "in Europa für Europa" sind erkennbar - aber auch stärkeren Wettbewerbsdruck. Daher beschäftigt sich Schlaeger auch mit neuen Lieferorten, -ketten und ggf. Standorten oder Partnerschaften um den global agierenden Kunden stets Lösungen anbieten zu können.

In der weiter kritischen Beschäftigungssituation in Deutschland konzentriert sich dauerhaft ein besonderer Fokus auf die Sicherung & Entwicklung von gutem Fachkräftepersonal.

Der Know-How-Schutz hat einen bedeutenden Stellenwert und zeigt sich in Patentanmeldungen, , Entwicklungsverträgen mit IP-Regelungen, Vertragsklauseln für eigene Entwicklungen, aufwendigen Stellungnahmen zur Herstellbarkeit bis hinunter zu Unterlieferanten. Umgekehrt steigt auch die eigene Kompetenz bei FTO-Prüfungen, was insbesondere beim Einstieg in neue technische Bereiche (z.B. Leistungselektronik) notwendig ist.

Aufgrund unseres strategischen Lieferantenmanagements unterstützen uns unsere Zulieferer bestmöglich in der Reaktion auf Terminänderungen unserer Kunden durch entsprechende Flexibilität in Ihrem Lieferverhalten Schlaeger gegenüber.

Die Umsetzung der neuen Rahmenverträge und Qualitätssicherungsvereinbarungen in der gesamten Lieferkette ist ein aufwendiger und kontinuierlicher Prozess - optimiert und unterstützt letztlich aber die Abläufe und schafft Sicherheit für Schlaeger, seine Kunden und die Lieferantenbasis. Die Anforderungen bzgl. -Kriterien und der Bilanzierung nach GHG Protokoll wird schrittweise mit einigen Lieferanten umgesetzt (z.B. Forderung der Co 2 -Equivalente / GWP-Werte).

Materialfreigaben an unsere Lieferanten sollen und können Engpässe bei der Vormaterialbelieferung ausschließen bzw. erleichtern. Weiter bestehen langfristige Materialfreigaben mit unseren Kunden.

Die Schlaeger-eigenen rollierenden Vorausplanungen und Langzeitbestellungen gehen über die vereinbarten Zeiträume noch hinaus.

Qualität

Erhöhte Produktkomplexität führt zu erhöhter Erprobungs- & Qualitätsverantwortung. Durch Feldbeobachtung und systematische Analyse werden die von den Kunden geforderten "ppm-Raten" eingehalten bzw. unterschritten. Neuentwicklungen werden bzgl. Qualitätsrisiken bewertet und in enger Abstimmung mit dem Kunden, aber auch mit ausgebauten eigenen internen & externen Möglichkeiten validiert.

Die Komplexität und damit der Qualitätsanspruch an zugekauften Teilen steigt - die Definition und Spezifikation durch den Kunden ist zeitweise nicht ausreichend; das Arbeiten mit "Target Specifications" erfordert besondere Sorgfalt bei den Regelungen zur Verantwortlichkeit ("RASIC-Vereinbarungen").

Schlaeger unterstützt Kunden und Lieferanten mit bestmöglicher Betreuung und kontinuierlicher Systemüberprüfung bei gleichzeitig langfristiger, kalkulierbarer Bindung.

In Situationen von notwendiger erhöhter Kundenbetreuung schaffen wir die entsprechenden Ressourcen zu organisieren um in kurzer Zeit partnerschaftlich reagieren zu können.

Entwicklung der Kosten

Das Lieferantenmanagement, die Auswahl und Betreuung bestehender und neuer Lieferanten bleibt ein Schlüsselfaktor - insbesondere getrieben durch neue Produkte & Warengruppen.

Neu formulierte langfristige Rahmen-Verträge werden mit allen Schlüssellieferanten umgesetzt, um Stabilität zu erzeugen, jedoch auch, um die gesamte Lieferkette den aktuellen Kundenanforderungen anzupassen. Dazu gehören natürlich auch die Flexibilität in Bezug auf die aktuellen Mengen- und Terminverschiebungen.

In 2023 stabilisierten sich die Preise für Zukaufteile zunächst auf hohem Niveau. Kunden wurden in transparenter Weise informiert, vertragliche Regelungen ausgenutzt und Anpassungen verhandelt. Ende 2023 sehen wir erste Preisoptimierungen / Anfang 2024 jedoch wieder einen Anstieg.

MTZ Abrechnungen müssen neben den installierten Kupfer- und Buntmetallregelungen auch für weitere Metallteile (Fe / Sinter) erhoben werden; neue Abrechnungssysteme gewährleisten die Planungs- und Versorgungssicherheit unserer Kunden, minimieren gleichzeitig von uns nicht beeinflussbare Risiken.

Personalkostenbereich: Dem Management der Personalkosten kommt immense Bedeutung zu. Die Anpassung der variablen Anteile muss möglichst zeitnah an die Entwicklung der Abrufe erfolgen. Bei Beschäftigung von Zeitarbeitskräften fordern und prüfen wir die Entlohnung gem. bzw. über Tarif.

Die Entwicklung der Energiekosten wurde langfristig bereits als kritisch eingestuft. Der Grundsatz "langfristig & planbar" wurde in 2022 und auch in 2023 beibehalten - auch wenn diese Stabilität in der Energie-Beschaffung eher zu Kostensteigerung führte. Die Anpassungen mit den Kunden durch ETZ-Regelungen werden diskutiert.

Ein Energiemanagementsystem nach DIN EN 50 001 bleibt erfolgreich zertifiziert. Im Jahr 2019 wurde der Meilenstein "CO 2 -neutrales Unternehmen" erreicht (Scope 1 & 2), was auch in 2023 durch die Stärkung der 5 Schlüsselbereiche beibehalten werden soll (Effizienzsteigerungen, Energiebeschaffung, Eigenerzeugung, Kompensation; Netzbelastung). Die CO 2 Neutralität als Ziel wird nun zunehmend auch in Vergabeprozessen aller Kunden eingefordert.

Fremdfinanzierung

Das Unternehmen finanziert sich im wesentlichen aus dem selbst erwirtschafteten operativen Cash-flow.

Absatzmärkte

Die gegenseitige Akzeptanz und die kalkulierbaren Beziehungen in der Supply-Chain bis zu den Endkunden ist weiterhin wichtigster Bestandteil einer funktionierenden Geschäftsbeziehung und erfolgreichen Entwicklung.

Neue Verträge werden weiter auf Basis von mehrjährigen Laufzeiten mit entsprechenden Absicherungen von Neuinvestitionen abgeschlossen. Aktuell werden für viele Produkte Endlaufzeitverträge diskutiert und abgeschlossen.

Die Forderungen unserer Kunden in Bezug auf Produktionsstandorte in den BRIC Staaten sind weniger intensiv, müssen jedoch fallweise beleuchtet und diskutiert werden; neben Wirtschaftlichkeitsanalysen und Machbarkeitsstudien (z.B. Materialverfügbarkeit) sind insbesondere rechtliche Voraussetzungen und Kundenstrategien zu prüfen.

Wir stehen zu unserer Entscheidung keine neuen ausländischen Standorte zu planen à die Krisenjahre 2020 - 22 bestätigen die volle Konzentration auf den Standort Bayreuth. Schlaeger ist jedoch offen für Kooperationen, die fallspezifisch beurteilt werden.

4) Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsfeld "Magnetbaugruppen" wurden in 2023 wenige Neuprojekte gestartet aber teilweise Varianten adaptiert. Dies zeigt das hohe Vertrauen aber auch die Richtigkeit im Kerngeschäft stark zu bleiben (Prognose Verbrennungs-Motoren in 2030: ca. 50 - 60 Mio. Fahrzeuge).

Schlaeger hatte sein Engagement bei Entwicklungen auf "Stator-Rotor-Baugruppen" (incl. Simulation, Prüfstände, Lieferanten-Entwicklung) in 2023 ausgeweitet. Hier haben wir unsere Kompetenz bei der Validierung der Entwicklungsergebnisse erweitert und mit externen Partnern unter Einbeziehung von Kunden kooperiert. Die Industrialisierung der Serienproduktion mit neuen Fertigungsprozessen startete in 2023.

Intensiviert wurden die Aktivitäten für elektrische Antriebe. Neben Stator- und Rotorbaugruppen für Antriebsmaschinen sind nun komplette Kleinmaschinen aus eigene Entwicklung und Musterbau möglich. Komplexe Temperatursensoren in E-Maschinen bleiben ein neues Technologiefeld mit Wachstums- und Nischenpotenzial.

Auch Prozess-Entwicklungen und neue Technologie-Lieferanten wurden aufgebaut, welche für verschiedene Produkte aber auch durch eine breitere Einsetzbarkeit Nutzen bringen werden. Das bedeutet eine Verbreiterung des Technologie-Portfolios und lässt mehr Raum zur Rückwärtsintegration, höhere Wertschöpfung und öffnet die Chancen für höhere Lieferumfänge bei zukünftigen Make-or-Buy-Entscheidungen (z.B. Hair-Pin-Statoren; Vergussverfahren, Rechteckdrahtwicklungen).

5) Personal und Ausbildung

In 2023 hat sich die Personalsituation stabilisiert. Entsprechend den Bedarfen konnte ausreichend Personal in allen Bereichen eingestellt werden.

Die in 2012 gegründete 'Technische Berufsbildung Bayreuth GmbH' - ein Spezialist zur Aus - & Weiterbildung für technische Berufsbilder - hat ihren Kundenstamm erweitert und sich in Bayreuth und Umgebung gut am Markt etabliert. Auch dort beobachten wir aber eine schwierigere Situation d.h. die Anzahl und die Eignung der Kandidaten sank in der Region generell in 2023.

Die Schlaeger Kunststofftechnik GmbH bildet alle technischen Auszubildenden in diesem Tochterunternehmen aus.

Zu beiden Themen wurde auch an anderen Rahmenbedingungen gearbeitet. Neue Positionen wurden geschaffen für Weiterbildungsprogramme und eine verbesserte Ausbildungs-Koordination.

 

Bayreuth, im Juni 2024

gezeichnet A. Fuchs, Geschäftsführer

gezeichnet U. Küchler, Geschäftsführer

Bilanz zum 31.12.2023

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen 233.598,00 183.481,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14,00 895,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14,00 895,00
II. Sachanlagen 233.584,00 182.586,00
1. Technische Anlagen und Maschinen 39.545,00 45.789,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 194.039,00 136.797,00
B. Umlaufvermögen 31.708.549,48 32.651.311,70
I. Vorräte 5.904.433,71 7.778.328,71
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 5.904.433,71 7.778.328,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 23.880.473,33 22.115.592,81
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 23.839.919,70 21.077.718,55
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 18.554,83 1.025.206,99
3. Sonstige Vermögensgegenstände 21.998,80 12.667,27
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.923.642,44 2.757.390,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.740,00 4.620,00
31.947.887,48 32.839.412,70

Passiva

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital 1.431.173,82 1.528.666,72
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 249.357,13 249.357,13
III. Jahresüberschuss 1.081.816,69 1.179.309,59
B. Rückstellungen 157.398,75 166.817,74
1. Steuerrückstellungen 0,00 28.261,11
2. Sonstige Rückstellungen 157.398,75 138.556,63
C. Verbindlichkeiten 30.157.757,14 30.940.728,90
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 431.730,00 395.720,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 230.128,93 392.013,81
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 28.590.213,97 29.389.203,82
4. Sonstige Verbindlichkeiten 905.684,24 763.791,27
D. Rechnungsabgrenzungsposten 201.557,77 203.199,34
31.947.887,48 32.839.412,70

GuV vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 104.522.219,57 100.754.116,88
2. Sonstige betriebliche Erträge 30.388,34 25.531,78
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -98.920.694,45 -95.348.894,48
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -69.290,32 -179.805,62
-98.989.984,77 -95.528.700,10
Rohergebnis 5.562.623,14 5.250.948,56
Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.995.488,64 -1.810.600,67
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -411.219,27 -375.853,45
davon für Altersversorgung: EUR -16.548,49 (Vj: EUR -16.343,09)
-2.406.707,91 -2.186.454,12
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlgen -82.110,50 -88.967,60
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.539.524,39 -1.320.587,05
7. Zinsen und ähnliche Erträge 18,47 666,64
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 0,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -452.482,12 -476.296,84
10. Ergebnis nach Steuern 1.081.816,69 1.179.309,59
11. Jahresüberschuss 1.081.816,69 1.179.309,59

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A. Allgemeine Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Schlaeger M-Tech GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bayreuth
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Bayreuth
Register-Nr: HRB 4406

Generalnorm

Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023 ist nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie unter der Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für große Kapitalgesellschaften, §§ 264 ff. HGB erstellt.

Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Gliederungsschemata der §§ 266, 275 HGB erstellt, wobei zur Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB zur Anwendung kommt.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind vermerkpflichtige Angaben im Anhang dargestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Wertansätze in der Bilanz der Schlaeger M-Tech GmbH zum 31.12.2022 wurden unverändert als Bilanzvorträge übernommen.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer vermindert.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer vermindert.

Als Abschreibungsmethode kam die lineare Absetzung für Abnutzung zur Anwendung. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte nach folgenden Grundsätzen:

Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Bankguthaben sind zum Nennwert bilanziert.

Die Eigenkapitalpositionen sind zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen wurden wie folgt bilanziert und bewertet:

Sonstige Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Sie wurden in Höhe der voraussichtlichen, nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge gemäß § 253 Abs. 1 HGB bewertet und berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

Rechnungsabgrenzungsposten stellen im Voraus bezahlte Aufwendungen bzw. erhaltene Erträge dar. Sie sind zum Nominalwert angesetzt.

B. Erläuterungen zur Bilanz

Mitzugehörigkeiten (§ 265 Abs. 3 HGB)

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird darauf hingewiesen, dass folgende Mitzugehörigkeiten bestehen:

Bilanzposten Mitzugehörigkeit zu Bilanzposten Betrag
TEUR
Forderungen gegen verbundenen Unternehmen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18,60
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 28.590,20

Anlagevermögen (§ 284 Abs. 3 HGB)

Die Gliederung zum 31.12.2023 und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen sind im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt (Vorjahr in Klammern):

Stand 31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr > 1 Jahr
Euro Euro Euro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 23.839.919,70 23.839.919,70 0,00
(21.077.718,55) (21.077.718,55) (0,00)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 18.554,83 18.554,83 0,00
(1.025.206,99) (1.025.206,99) (0,00)
Sonstige Vermögensgegenstände 21.998,80 21.998,80 0,00
(12.667,27) (12.667,27) (0,00)
23.880.473,33 23.880.473,33 0,00
(22.115.592,81) (22.115.592,81) (0,00)

Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind im wesentlichen die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellungen im Personalbereich in Höhe von EUR 74.254,75 betreffen insbesondere Beträge für Urlaubsgehälter, Berufsgenossenschaft und Schwerbehindertenabgabe.

Rückstellungen im Bereich Finanz- und Rechnungswesen in Höhe von EUR 31.125,00 betreffen Jahresabschlusskosten, Betriebsprüfungsaufwendungen und Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen.

Daneben wurden noch Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von EUR 52.019,00 gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung und die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel zu entnehmen:

31.12.2023 davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 431.730,00 431.730,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (395.720,00) (395.720,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 230.128,93 230.128,93 0,00 0,00
(Vorjahr) (392.013,81) (392.013,81) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 28.590.213,97 28.590.213,97 0,00 0,00
(Vorjahr) (29.389.203,82) (29.389.203,82) (0,00) (0,00)
(davon gegenüber Gesellschaftern) (28.590.213,97) (28.590.213,97) (0,00) (0,00)
(Vorjahr) (29.389.203,82) (29.389.203,82) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 905.684,24 905.684,24 0,00 0,00
(Vorjahr) (763.791,27) (763.791,27) (0,00) (0,00)
(davon aus Steuern) (700.423,69) (700.423,69) (0,00) (0,00)
(Vorjahr) (562.130,02) (562.130,02) (0,00) (0,00)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (3.010,58) (3.010,58) (0,00) (0,00)
(Vorjahr) (1.135,55) (1.135,55) (0,00) (0,00)
30.157.757,14 30.157.757,14 0,00 0,00
(Vorjahr) (30.940.728,90) (30.940.728,90) (0,00) (0,00)

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2023
Umsatz
Geographischer Markt TEUR
Deutschland 54.544
Europa 25.642
NAFTA * 9.151
Asien 15.185
Summe 104.522

* NAFTA = Nordamerikanische Freihandelsabkommen

D. Sonstige Angaben

Personalstand

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 30 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 27 Angestellte und 3 gewerbliche Arbeitnehmer.

Geschäftsführung

Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Berichtsjahr und unverändert bis zur Bilanzaufstellung:

Herr Dipl. Ing. Anton Fuchs, technischer Geschäftsführer

Herr Ulrich Küchler, kaufmännischer Geschäftsführer

Aufgrund der Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe nach § 285 Satz 1 Nr. 9a HGB verzichtet.

Die Geschäftsführer sind jeweils von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Namen und Sitz von Mutterunternehmen (§ 285 Nr. 14, 14a HGB) und Angaben zum Konzernabschluss (§ 291 Abs. 2 S. 1 Nr. 4 HGB) sowie Befreiung von der Angabepflicht des Honorars des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB)

Die GeVI GmbH als übergeordnetes Mutterunternehmen mit Sitz in Bindlach stellt mit befreiender Wirkung (§ 291 Abs. 1 HGB i.V.m. § 291 Abs. 2 S.1 Nr. 4 HGB) für die Schlaeger Kunststofftechnik GmbH, Bayreuth als untergeordnetes Mutterunternehmen einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht zum 31.12.2023 auf. Dieser wird offengelegt beim Registergericht Bayreuth.

Befreiung von der Angabepflicht des Honorars des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB)

Unter Inanspruchnahme der Erleichterungen des § 285 Nr. 17 HGB letzter Satzteil unterbleiben an dieser Stelle die im Konzernabschluss der GeVI GmbH enthaltenen Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers.

 

Bayreuth, den

gezeichnet Anton Fuchs, Geschäftsführer

gezeichnet Ulrich Küchler, Geschäftsführer

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 110.709,26 0,00 0,00 110.709,26
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 110.709,26 0,00 0,00 110.709,26
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 89.880,00 0,00 0,00 89.880,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 404.640,70 132.229,50 4.600,38 532.269,82
Summe Sachanlagen 494.520,70 132.229,50 4.600,38 622.149,82
Summe Anlagevermögen 605.229,96 132.229,50 4.600,38 732.859,08
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 109.814,26 881,00 0,00 110.695,26
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 109.814,26 881,00 0,00 110.695,26
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 44.091,00 6.244,00 0,00 50.335,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 267.843,70 74.985,50 4.598,38 338.230,82
Summe Sachanlagen 311.934,70 81.229,50 4.598,38 388.565,82
Summe Anlagevermögen 421.748,96 82.110,50 4.598,38 499.261,08
Buchwert zum 31.12.2023 Buchwert zum 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14,00 895,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 14,00 895,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 39.545,00 45.789,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 194.039,00 136.797,00
Summe Sachanlagen 233.584,00 182.586,00
Summe Anlagevermögen 233.598,00 183.481,00

Auszug aus "Rechtliche Verhältnisse":

Verabschiedung des Vorjahresabschlusses

Der von uns geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Vorjahresabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung vom 26. Juli 2023 unverändert festgestellt.

Es wurde ferner beschlossen, eine Ausschüttung in Höhe von EUR 1.179.309,59 vorzunehmen und den verbleibenden Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Den Geschäftsführern wurde für das Geschäftsjahr 2022 Entlastung erteilt.

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Schlaeger M-Tech GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schlaeger M-Tech GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schlaeger M-Tech GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bayreuth, den 11. Juli 2024

Lauterbach & Scholz GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gezeichnet Alfred Lauterbach, Wirtschaftsprüfer

gezeichnet Norbert Scholz, Wirtschaftsprüfer"

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